Kopfhörer, Lautsprecher und mein Hang zu Bluetooth

Auch wenn Bluetooth als Übertragungsstandard schon mehrfach tot gesagt wurde, finde ich das immer noch sehr praktisch für die Anbindung insbesondere von Audio Hardware an Smartphone oder auch Tablet.

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Der Boombrick von Olixar. Oben kann man die Regler für Lautstärke, vor und zurückspringen und für die Freisprecheinrichtung erkennen.

Von Mobilefun.de wurden mir zwei neue Audio Devices für Tests zur Verfügung gestellt, die Firma Olixar bietet einen Bluetooth Kopfhörer und einen Bluetooth „Boombrick“ Lautsprecher an. Olixar war mir zuvor noch kein Begriff, insofern war ich gespannt, welche Qualität mich da erwarten würde.

Zunächst also der Olixar Boombrick. Nichts weltbewegendes was das Design angeht, aber stabil, gut verarbeitet und mit ein paar netten Add Ons. So kann man die Box auch als Freisprecheinrichtung fürs Telefon verwenden und über die Box die eingespielten Songs ansprechen.

Die Klangqualität der Box überzeugt mich dabei auf Anhieb. Der Bass wirkt klar und präsent ohne zu sehr zu dominieren, auch die Höhen klingen für die Dimensionierung der Box sehr gut. Zum Aufladen des integrierten Akkus kann man ein klassisches Micro USB Kabel verwenden, zusätzlich ist auch  noch ein Audiokabel beigelegt, so dass man auch Geräte ohne Bluetooth über die Box nutzen kann.

Die Box ist alles in allem eine sehr gute Anschaffung, wenn man mit dem Klang von Smartphone oder Tablet nicht zufrieden ist. Zwei Lautsprecher sind eingebaut, so dass sogar so etwas wie Stereo Feeling (natürlich nur eingeschränkt ob der kompakten Bauweise der Box) rüberkommt.

Nun zu den Olixar X2 Pro Bluetooth Kopfhörern ebenfalls von Olixar.

Sie sind via Bluetooth UND via Audiokabel nutzbar (etwas, das ich so sehr selten vorgefunden habe). Dafür liegt dem Kopfhörer ein Audiokabel bei, mit dem man ebenso wie bei der Box auch Geräte nutzen kann, die selbst nicht über Bluetooth verfügen.

Der Klang ist sehr voll und präsent, es macht Spass, mit den Kopfhörern Musik zu hören. Zudem sind die Ohrmuscheln selbst für meine nicht gerade kleinen Ohren groß genug. Angesteuert wird alles über Knöpfe an der Seite der Bügel, für mich eine angenehmer Positionierung als die, die ich bei anderen schon erlebt habe, wo die Knöpfe direkt auf den Hörmuscheln positioniert waren. Ebenso wie die Lautsprecher kann man auch über die Kopfhörer Telefonate führen.

Der Kopfhörer ist faltbar und lässt sich in der Größe variieren, wobei hier Menschen mit kleinem Kopf evtl. nicht ganz passende Einstellungen erreichen werden. Für mich war die Variabilität in Ordnung.

kopfhoerer2 kopfhoerer3 kopfhoerer4Nettes zusätzliches Feature der Kopfhörer ist integriertes NFC, womit sich die Kopfhörer sehr einfach mit NFC fähigen Geräten koppeln lassen. Und ich habe beide Geräte auch an meinem Amazon FireTV getestet. Beide arbeiten auch damit wunderbar zusammen.

Sowohl die Box als auch die Kopfhörer sind von Verarbeitung und Klangqualität auf jeden Fall empfehlenswert und gerade für den Preis wirklich zu empfehlen. Die Kopfhörer erhält man bei mobilefun.de für 33,99 Euro, die Box für 26,99 Euro. Damit sind die beiden Geräte auch preislich wirklich attraktiv.

Auswilderung, Impressionen aus der Tagesklinik

Nun bin ich wieder zurück in Schwäbisch Hall und dort in der psychiatrischen Tagesklinik. Und mit mir viele andere, die unter Angst, Depression leiden.

Was die Tagesklinik von der Psychiatrie in Weinsberg unterscheidet? Weinsberg war eher für das wieder stabilisieren da, und für die passende Medikation. Hier in der Tagesklinik werden dafür die Pflaster für die angeknackste Seele ausgegeben.

Ich lerne, wie ich mit meiner Krankheit Depression so umgehen kann, damit sie mich im Alltag zwar immer noch begleitet, aber nicht mehr meinen Alltag (zer)stört. Quasi wird der schwarze Hund Depression abgerichtet.

Und ich habe ein tolles Team aus Pflegern und Therapeuten um mich, die uns allen mit Rat und Tat zur Seite stehen, uns auch mal auf unsere Stärken hinweisen, die man in der tiefen Schwärze einer Depression gerne vergisst und uns alle wieder auf Spur bringen, um im Alltag zu bestehen ohne unterzugehen.

Denn eine Depression verschwindet nicht so einfach, aber mit dem richtigen Handwerkszeug und der richtigen Einstellung lässt sie sich sehr gut bändigen.

Ich werde wohl noch einige Wochen brauchen, bis alle Wunden meiner Seele geflickt sind. Aber ich habe hier starke Verbündete und bin mir zum ersten Mal wieder sicher, dass ich es schaffen kann. Schon das ist ein Gefühl, das unglaublich gut tut. Als Mann offen zu seiner Depression zu stehen ist immer noch ungewöhnlich, ein Burn out, ja damit brüstet man sich gerne aber eine Depression, das gibt es nicht, das hat Mann nicht zu haben. Gerade deshalb mache ich meine Depression publik, weil ich eben das nicht gut finde. Depression darf kein Tabu mehr sein, auch nicht für Männer. Je öffentlicher wir das ganze beschreiben, darstellen und die Ängste nehmen, um so mehr Menschen werden auch den Mut finden, sich helfen zu lassen.

Und die Unterstützung meiner Follower, Leser und Fans. Danke euch allen, dass ihr auch in dunklen Tagen mir die Treue gehalten habt. I’ll be back… very soon.

Magst du Technik, zieh nicht aufs Land

Es klingt wie ein Klischee. Aber leider hat das auch heute noch sehr viel Wahrheit.  Menschen vom Land sind generell eher technophob. Das zeigt sich in vielen Dingen.
Bürgerinitiativen gegen Mobilfunk oder Windräder. Wohngebiete, die kaum breitbandige Anbindung haben. Und eine generelle Aversion der Bevölkerung gegen moderne Technik wie Smartphone oder IT generell.

Auch heute noch muss ich mich rechtfertigen,  warum ich alles über Smartphone verwalte, muss es im Alltag verstecken, will ich nicht schräge Blicke riskieren.

Wer Technik liebt,  wird auf dem Land nicht glücklich.
Dass sich die Bevölkerung damit quasi immer weiter abhängen lässt und junge Leute an die Stadt verliert,  führt meist eher dazu,  dass noch mehr über die böse Technik geschimpft wird,  statt wenigstens ein wenig modern zu denken.

Sicher,  auch in der Stadt gibt es ewig gestrige,  aber dort geht die Entwicklung viel schneller voran und schon durch das komplexere Umfeld ist die Stadt Technologie zugeneigter als das Land, wo man in einer geradezu romantisch verklärten Vergangenheit leben möchte statt die Realität zu akzeptieren.

Etappensieg: Ich darf in die Tagesklinik

8 Wochen sind es nun, seitdem ich mich habe „einliefern“ lassen. Zu Beginn mit sehr gemischten Gefühlen aber je länger ich hier war, um so mehr konnte ich erkennen, dass dieser Aufenthalt bitter nötig war, um Prioritäten neu zu setzen, wieder zu mir zu finden und den Weg in ein geändertes, positiveres Leben zu ebnen.

Aber jetzt habe ich ein Zwischenziel erreicht. Nächste Woche darf ich endlich nach hause und gehe dann nur noch tagsüber in eine Tagesklinik quasi als Wiedereingliederungsmassnahme. Und ich muss gestehen, was ich bislang als Charakterschwäche sah, ist eine Krankheit, die ich zwar zu bändigen gelernt habe, die aber deshalb nicht weniger belastend für mich ist, ich muss jetzt darauf achten, sie nicht wieder zurückkehren zu lassen. Das heißt zum einen permanent Medikamente zum anderen auch angelernte Verhaltensmuster zu hinterfragen und die eine oder andere liebgewonnene Angewohnheit wieder abzulegen oder auch mal Zähne zu zeigen, wo ich in der Vergangenheit viel zu schnell klein beigegeben habe oder Schuldzuweisungen unreflektiert akzeptiert habe. Ich darf und ich muss sogar auch Menschen haben, die mich nicht leiden können, auch wenn meine Harmoniesucht da kreischend aufschreit.

Und hier habe ich viele spannende, intelligente aber seelisch hart mitgenommene Menschen kennengelernt und von Ärzten und Pflegern viel Unterstützung erfahren. Es ist nicht leicht, sich selbst einzugestehen, dass man depressiv ist. Noch weniger leicht ist es, dass nach außen zu kommunizieren aber für mich war und ist das Teil meiner Therapie, mich endlich nicht mehr zu verstecken, weil ich irgendwie manchmal komisch drauf bin sondern aktiv zu daran zu arbeiten, dass ich damit umgehen lerne und meine Umwelt meine Krankheit akzeptiert. Gerade im Blick auf jüngste traurige Ereignisse ist es bitter nötig, dass Depressionen endlich offen kommuniziert werden können, ohne gleich gesellschaftliche oder ökonomische Konsequenzen fürchten zu müssen.

Depression ist eine behandelbare Erkrankung wie jede andere auch. Depression trage ich ein Leben lang mit mir, aber ich kann das Monster bändigen,wenn ich die richtigen Mittel  kenne.

Wer depressiv ist, der ist nicht schwach, er hat meist nur viel zu lange versucht, stark zu sein.

P.S.: Schmankerl am Rande für alle, die sich schon an meinem offenen Umgang mit der Depression und dem „vielen Gesurfe“ in der Klapse störten. Seit heute haben wir nicht nur am Empfang sondern auch direkt auf unserer Station kostenloses Wlan. Tja, hier drin ist man moderner als draußen, wo man offene Hotspots noch mit der Lupe suchen muss.

P.P.S: Wie dankbar ich meiner Frau und meinen Kindern für ihre Unterstützung bin, Worte können das nicht wirklich ausdrücken. Ohne sie hätte ich sicher nicht die Motivation aufgebracht, die ich hatte. Das alles ist nach mir vor allem für sie und auch wie toll meine Kinder mit dem kranken Papa umgegangen sind ist einfach aaaawesome.

Nach gelungener CeBit-Premiere: Noki bereitet sich auf Crowdfunding-Kampagne vor

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Die folgende Pressemitteilung ist es mir wert, veröffentlicht zu werden, weil dahinter ein Türschloß steckt, das in handelsübliche Schlösser integriert werden kann. Insofern genau das, was ich von Smart Home Komponenten erwarte, sie müssen ohne Handwerker installiert werden können. Bald soll dazu eine Crowdfunding Kampagne starten, die ich ganz genau beobachten werde.

 

Graz, im März 2015 –  Auf der CeBIT 2015 wurde Noki, das intelligente Türschloss der Zukunft, einem internationalen Messepublikum präsentiert. Am Stand der Wirtschaftskammer Österreich zeigte das junge Start-up aus Graz einen Prototyp des Türöffners per Smartphone. „Die Resonanz war ausgesprochen positiv“, so das Fazit von Martin Pansy, Gründer und Geschäftsführer von Noki. „Vor allem, weil Noki so unkompliziert ist. Im Gegensatz zu anderen Systemen ist kein Ausbau des vorhandenen Zylinders nötig und es wird auch nichts an der Haustür verändert.“ Noki wird einfach an der Innenseite einer Haustür auf das bereits vorhandene Schloss aufgesetzt und mit drei Schrauben sicher am Zylinder befestigt. Die Steuerung mit dem Smartphone erfolgt per Bluetooth und WiFi – in maximal drei Sekunden ist das Schloss entriegelt. Selbstverständlich kann es nach wie vor auch mit einem Schlüssel geöffnet werden. Das Produkt-Crowdfunding für Noki soll bereits in wenigen Wochen starten. Passend dazu hat Noki auch die Website überarbeitet und um einen ausführlichen FAQ-Bereich erweitert.

„Bestärkt durch den gelungenen Messeauftritt werden wir im Mai unsere Crowdfunding-Kampagne starten“, so Pansy. „Jeder, der vorab ein Noki bestellt, erhält nicht nur einen günstigeren Preis, sondern kann das Produkt auch aktiv mitgestalten. Aktuell planen wir verschiedene Produktvarianten, um das Feedback der Community in die finale Produktentwicklung zu integrieren. Die Auslieferung der ersten Exemplare ist für Herbst 2015 geplant.“

Dank Noki lässt sich die Haustür mit dem Smartphone öffnen und schließen. Für die Internetverbindung ist eine Basissstation erhältlich, die per Bluetooth mit Noki verbunden wird. Ob dauerhaft für Familienmitglieder oder vorübergehend für Feriengäste, Nachbarn und Freunde: Rechte können einfach und sicher vergeben werden, das lästige Merken von Zahlencodes entfällt. Noki lässt sich mit Android-Smartphones und dem iPhone bedienen. Dank der Funktion „Automatisch Öffnen“ erkennt das System, wann man nach Hause kommt und öffnet automatisch die Haustür. Das Smartphone kann dabei in der Hosen- oder Handtasche bleiben. Nach Verlassen der Wohnung wird die Tür automatisch wieder abgeschlossen. Bei einem Umzug lässt sich Noki wieder abnehmen, ohne Spuren zu hinterlassen. Das elegante Design wurde in Kooperation mit dem internationalen Designbüro EOOS entwickelt.

Weitere Informationen  unter: http://noki.io

War der Pilot depressiv? Sind wir Depressiven alle Mörder?

Ich habe es fast geahnt.  Noch am Tag vor der Veröffentlichung habe ich prophezeit,   dass wieder die Depression als Sündenbock herhalten müsste.  Und jetzt werfen sich die Medien wie eine Meute wild Gewordener darauf.
Deshalb hier ein Statement von mir, der ich gerade wegen Depressionen in Behandlung bin. 
Nein,  wir sind nicht alle Mörder, ja es gibt eine hohe Selbstmordrate unter Menschen mit schwerer (!) Depression. Aber Depression lässt sich behandeln und nicht jeder Depressive  hat überhaupt im engeren Sinne Todessehnsucht.
Wenn ein depressiver Suizid begeht, dann meist, weil er für sich keine Perspektive sieht UND anderen nicht mehr zur Last fallen will.

Hier jetzt alleine die Depression als verantwortlich für die Tat heran zu ziehen halte ich für unverantwortlich und gefährlich.  Selbst jetzt kann die Depression Grund gewesen sein,  oder etwas anderes.  Es stellen sich noch viel zu viele Fragen. War der Pilot zum Zeitpunkt des  Unglücks depressiv, und wenn ja,  war er in Behandlung?  Was sonst geschah in seinem Umfeld und vor allem, warum fangen sowohl Presse als auch Medien mit dem Sündenbock Spiel an  noch bevor die Untersuchungen zuende sind?
Wir sollten uns jetzt um das Leid der Familien kümmern,  von denen sicher einige auch in Depressionen geraten werden und dann mit solchen Schlagzeilen doppelt gestraft werden.
Bitte liebe Medien mehr Fakten wenige reißerische Schlagzeilen.  Vermutlich gibt es noch viele andere Fakten,  die ans Licht kommen.  Die jetzige Hexenjagd hilft weder Angehörigen noch von Depression Betroffenen.

Und zudem sollten sich gerade Medien, die sich sonst so ehern zum Qualitätsjournalismus bekennen, diesen dann auch praktizieren und sich nicht auch noch unter das Niveau der Zeitung mit den vier Buchstaben begeben und unreflektiert aus dem Netz kopieren. Aber ich sehe schon. Vermutlich wird als nächstes ans Licht kommen, dass er Egoshooter spielte und dann auch noch die gaming community abgeurteilt.
Mehr Zurückhaltung, mehr denken an die Familien der Opfer wäre längerfristig angebracht, aber sobald die Story durch ist, werdet ihr die wieder ihrem Schicksal überlassen, weil sie euch keine Nachricht mehr wert sind.

Hilfe, der Akku ist leer: Wie lassen sich Smartphone und Tablet in Zukunft aufladen?

Die panische Suche nach einer Steckdose und der hektische Griff zum Ladekabel könnten bald Geschichte sein: ob mit dem eigenen Urin oder Gas aus dem Feuerzeug, Forscher und Wissenschaftler versuchen immer wieder neue Wege zu finden, Smartphone und Co. drahtlos aufzuladen.

Standard: Smartphones kabellos mit Energie versorgen

Verschiedene Mobiltelefon-Hersteller haben sich schon vor einiger Zeit Gedanken gemacht, ihren Kunden Lösungen anzubieten. So offeriert die Marke Samsung den Nutzern des Galaxy S4 und S5 ein sogenanntes „Wireless-Charging Pad“ (WPC), mit dem das Smartphone ganz einfach unterwegs geladen werden kann. Auch für das iphone 5 und 6 ist eine drahtlose Betankung mit einer Qi-Hülle (induktive Energieübertragung) möglich.

Eine weitere Alternative stellt bisher der Griff zu den Modellen Google Nexus 4, Nexus 5 sowie Nokia Lumia 920 und 1520 dar. Auch diese Handys können via WPC und/oder Qi- Technik ganz ohne Strom geladen werden.

Mehrere dieser genannten Drahtlos-Standards soll künftig das neue Samsung Galaxy S6 (erhältlich z.B. hier) unterstützen. Das Modell wird im April auf den Markt kommen und kann laut Blog-Post des Entwicklungsleiters sowohl mittels Qi-Hülle, als auch WPC geladen werden. Diese Multi-Kompatibilität soll ein drahtloses Aufladen künftig noch einfacher machen.

Zwischenlösung: Das Handy mit Zusatzakku aufladen

Neben den oben vorgestellten Lademöglichkeiten gibt es heute zudem die Option, die Laufzeit des Smartphones mit sogenannten Zusatzakkus oder auch Power-Akkupacks, wie z.B. von Mugen oder ZeroLemon, zu verlängern. Hier kann man sich je nach Vorliebe für eine von zwei möglichen Varianten entscheiden: entweder für ein Modell, das sich ins Smartphone-Case integrieren lässt; oder für einen separaten Akku, der via Kabel mit dem Handy verbunden werden kann.

Zusatzakkus für Smartphones und Tablets lassen sich mitunter auch mit Solarenergie betanken. Dies dient jedoch eher nur einer kurzen Verlängerung und ist nicht geeignet, Smartphone oder Tablet länger am Laufen zu halten.

Zukunftsmusik: Energie tanken mit Urin oder Feuerzeuggas

Natürlich gibt es auch in Puncto Akkutechnologien von Smartphones einiges an Kuriositäten. „Ich habe es im Urin“ bekommt hier eine gänzliche neue Bedeutung: laut britischen Forschern soll der nämlich, mittels verschiedener Bakterienkulturen, das Smartphone laden können. Zumindest solange, dass es für eine schnelle Runde surfen oder eine SMS reiche, so die Wissenschaftler. Bill Gates, der das Projekt finanziell unterstützt, scheint von einem Erfolg überzeugt zu sein. Wie das Ganze im Alltag funktionieren soll, bleibt fraglich.

Vielversprechender ist da die Idee des Dresdner Start-up Unternehmens eZelleron. Mit dem sogenannten „Kraftwerk“, das voraussichtlich ab Dezember auf dem Markt erhältlich ist, soll es möglich sein, das Handy mittels Feuerzeug- oder Campinggas zu laden. Ein handelsüblicher USB-Anschluss verbindet dann das Smartphone mit dem Gastank und sorgt für einen Energieschub egal wann, egal wo.