Der Verlust grundlegender Werte.

Wir sind entsetzt über hasserfüllte Fratzen vor Bussen mit verängstigten Flüchtlingen. Wir echauffieren uns über Schiessbefehlskonzepte wirrer Politikerversuche. Wir sind verärgert über die deutschen Waffenexporte ins Ausland.

„Alle Menschen sind gleich.“ rufen wir unserem Luigi oder Panagiotis  zu, während wir uns über unserer Pizza oder unserem Souflaki über die Weltpolitik auslassen.

Oh wie scheinheilig sind wir doch alle. Denn gleichzeitig sind es wir, die plötzlich besorgt sind, wenn vor UNSERER Tür ein Flüchtlingsheim, ein Windpark, ein Solarpark eröffnet wird.… den ganzen Text lesen

Von Warenwerten und wahren Werten

Immer wieder fällt mir auf, wie oft unsere Gesellschaft monetäre Werte über moralische, ethische oder einfach menschliche Werte stellt.

Das beginnt schon bei der Bezahlung, die oft abstrakte Tätigkeiten ohne direkten Nutzen für Menschen (Geldvermehrung) besser bezahlt, als soziale Tätigkeiten.  Wer aber einmal auf die Hilfe von Menschen angewiesen war, wer einmal erlebt hat, welche Opfer dort viele freiwillig bringen und mit welcher emotionalen Beteiligung viele tätig sind, der wünscht sich, dass diese Berufe mehr Relevanz erhalten und damit auch monetär gerechter behandelt werden.… den ganzen Text lesen

Crowdsourcing und Coworking. Vom Wandel der (Arbeits-)Welt

In einem sehr interessanten Artikel „Crowdsourcing und Coworking Arbeitsmodelle der Zukunft“ prognostiziert Claudia Pelzer einen grundlegenden Wandel der Arbeitswelt.

Dem kann ich nur zustimmen. In einer Zeit, in der immer mehr prekäre Arbeitsverhältnisse entstehen, und im Gegensatz einige wenige immense Summen verdienen, wird es Zeit für eine Neudefinition des Arbeitsbegriffs. Nur Lohnarbeit ist gute Arbeit gilt schon lange nicht mehr. Wir definieren uns zwar aus Arbeit, aber diese Arbeit muss auch zu uns passen, uns erfüllen, uns begeistern.… den ganzen Text lesen

Der Gedanke zum Sonntag:Lebensprokrastination, Spass hab ich dann morgen

Eine der schlimmsten Prokrastinationen, also Aufschiebereien auf morgen ist bei vielen Menschen das eigene Leben. Wie oft höre ich, wenn ich noch diesen Aufstieg geschafft habe, wenn ich noch im Beruf bis zu dieser Hierarchie gekommen bin, wenn ich das und das noch geschafft habe, dann werde ich das Leben geniessen. Das ist aber nicht nur illusorisch sondern dumm. Ich habe in meinem Umfeld bereits einige Menschen erlebt, die ihr Leben so lange aufgeschoben haben, bis sie zu krank waren, es noch zu geniessen.… den ganzen Text lesen