Der elektrische Reporter, Depressionen und ich

Auf der re:publica hatten Kati Krause und ich ja eine Session zu dem Zusammenhang von Depressionen und Social Media bzw. zu Strategien gehalten, wie man in einer Depression mit Social Media umgehen sollte.

Das hat die Redaktion des Elektrischen Reporter wohl so interessant gefunden, dass Kati und ich Teil eines Beitrags des Elektrischen Reporters zu ebendiesem Thema geworden sind. Aber seht selbst:

 

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Wenn gut gemeintes dich ins Loch stösst

Schlimmer noch als böse Menschen, toxische Typen, giftige Gestalten sind all die, die es doch nur gut mit dir meinen.

Da hast du es gerade einigermaßen auf einen stabilen Stand geschafft, fühlst dich gefestigt, denkst, du kannst auch den Arbeitsalltag wieder stemmen, dann mischen sich Klugscheißer ein, die über deinen Kopf hinweg entscheiden, dass du wohl nicht stabil genug bist. Die haben die unverschämte Arroganz, die Überheblichkeit, zu entscheiden, wie ich zu sein habe.… den ganzen Text lesen

Warum wir alle verrückt werden sollten.

„Bin ich etwa verrückt geworden?“, fragte der Hutmacher traurig. „Ich fürchte, ja“, sagte Alice, „du bist total durchgeknallt. Aber soll ich dir ein Geheimnis verraten? Das macht die Besten aus.“

(Alice im Wunderland von Lewis Carroll)

Normal sein. Brav sein. Gefolgsam sein. Ein guter, williger, konformistischer Angestellter, der ja keine rebellischen Gedanken hat, am besten gar nicht eigenständig denkt sondern nur zum Wolle des Unternehmens.

Braver Bürger, der sich an Regeln und Gesetze hält, ohne sie zu hinterfragen, ohne zu zweifeln.… den ganzen Text lesen

Die Schere im Kopf und das Blockwartdenken

Ich schreibe nicht alles, was mir am Herzen liegt. Nicht, weil ich dafür keine Worte finden könnte. Aber weil ich weiß, dass ich bespitzelt werde, dass man sich wohl Sorgen macht, ich könnte den Finger in Wunden legen, die man lieber unter den Tisch kehren will.

Ja, das ist Zensur, sogar Zensur, die ich mir selbst auferlege. Aber mit einer Familie ist man erpressbarer als alleine. Und zudem ist es mir den ganzen Ärger nicht wert, zu erzählen, was die unliebsame Wahrheit ist.… den ganzen Text lesen

Manchmal ist es besser wenn etwas nicht passiert

Noch laufen die Dreharbeiten für die 37° Doku.  Nicht alle Player, die ich gerne dabei gehabt hätte, machen mit.  Angeblich zu meinem besten…. ohne mich zu fragen.  Früher hätte ich mich aufgeregt, aber auch hier war die Depression mir ein Lehrmeister. Außerdem tauchen sie auch im Buch nicht offen auf.
Ich bin nicht für das Wohl anderer verantwortlich.  Und wenn ich ohne Anstrengung die Dreharbeiten überstehe und andere das anders sehen.… den ganzen Text lesen

Die Wirtschaft will Spitzenleistung. Dann soll sie auch liefern.

Manager predigen Spitzenleistung, fordern jedes Jahr 5% mehr Leistung. (Ohne natürlich zu hinterfagen, ob das die Mitarbeiter auch gesundheitlich und psychisch verkraften, aber dafür sind sie ja verplanbare und verbrennbare Humanressource.)

Gleichzeitg schanzt sich das Topmanagement fürs Versagen bei Projekten wie Berlin, Stuttgart oder auch anderen großen Aufgaben, wie zum Beispiel einer guten, ehrlichen und menschlichen Unternehmenskultur bei VW Millionengehälter zu und ändert das erst nach massivem öffentlichen Protest.

Wir alle sollen in einer Kultur der Spitzenleistung existieren, in der wir konsumieren wie die Idioten und gleichzeitig arbeiten bis zum Umfallen.… den ganzen Text lesen

Niemand ist schuld, niemand kann was tun. Klar, ich bin der Idiot

Ganz ehrlich. Ich finde es zum Kotzen. Wie sich diejenigen, die eine gewisse Mitschuld am vergangenen Jahr tragen, ganz bewußt aus der Verantwortung stellen.

Da darf ja nichts negatives erzählt werden, und wenn, dann nicht in „diesem“ Umfeld. LÜGE. Ich nenne es LÜGE.

Und es ist dummes Geschwätz, dieses „wir müssen jetzt nach vorne blicken, die Schuldfrage zu klären hilft niemandem.“ Doch verdammt. Mir hilft sie, in dem sie mir erlaubt, die für mich toxischen Menschen und Situationen zu identifizieren und wenn möglich aus meinem Leben zu kicken.… den ganzen Text lesen