Microsoft Band: Es ist ein Fitnessarmband mit Extras

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Kompatibel mit IOS, Android und Windows Phone, Microsofts Fitnesstracker. Bildquelle: Microsoft

Nun  hat Microsoft die Katze aus dem Sack gelassen und präsentiert Microsoft Band. Ein Fitnessarmband auf Steroiden. Mit Touch Bildschirm und Kachelhaptik. Mit Spracheingabe und Benachrichtigungen. Und das interessanteste. Es arbeitet mit Microsofts Windows Phone ebenso zusammen wie mit Android oder IOS.

Aber Microsoft Band hat auch ein paar Besonderheiten. So ist ein UV Sensor verbaut, Zudem gibt es einen Herzfrequenzmonitor im Armband.

Die Bedieung der Oberfläche läuft via Touch und Microsoft gibt als Laufzeit mit einer Ladung BIS ZU 48 Stunden an. Aus Erfahrungen mit anderen Devices kann man also auf jeden Fall mit einem vollen Tag und einer Nacht rechnen, was bei dem ebenfalls integrierten Schlaftracker ganz sinnvoll ist.

Das Band kann zudem Nachrichten von Facebook oder Twitter darstellen und bietet auch eine Darstellung der nächsten Termine oder eingehender Anrufe.

Preislich liegt das Fitnessarmband bei 199$.

 

Zudem startet mit Microsoft Health die hauseigene Fitnessplattform von Microsoft.

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Bildquelle Microsoft

 

Nachdenken vor dem Online Kauf. Viele bereuen online getätigte Einkäufe

Das unabhängige DSL-Vergleichsportal www.schlaubi.de hat eine Umfrage unter 1,683 Erwachsenen aus ganz Deutschland durchgeführt, um mehr über das Online-Verhalten der Deutschen in Erfahrung zu bringen. 

 Dabei kamen einige meiner Meinung nach sehr interessante Punkte zu tage:

Von denjenigen, die online shoppen haben knapp 47% schon Online Einkäufe bereut.  Man möge sich das vor Augen führen: Wir reden von knapp jedem ZWEITEN Einkauf.

Die meisten (23%)  führen den Spontankauf auf mobile Zugänge zurück, gefolgt von  Auktionen (17%) und einer “feuchtfröhlichen Laune”  ( 13%)

Auch interessant ist das Ranking, das zudem nicht ohne “Schmunzelmomente” ist:

1.       Kleidung  – 59%

2.       Gadgets/ elektronische Geräte  – 26%

3.       Karten für Veranstaltungen (Konzerte, Fußball etc.) – 22%

4.       Reisen/ Flüge –  14%

5.       Sexspielzeug –  9% 

Wie die Verteilung der Geschlechter ist  lasse ich mal, angesichts der momentan laufenden Genderdebatten mal völlig außen vor.

 

Ich finde hier vor allem die Aussage spannend, dass mobile Endgeräte zu den großen Einkaufsverführern gehören. Warum ist das so? Ich denke, wenn man sieht, dass Kleidung und elektronische Geräte auf den ersten Plätzen sind, dann kann ich mir gut vorstellen, dass hier auch oft das offline ansehen, online shoppen greift. Da sehe ich etwas im Laden, das mir gefällt, vergleiche gleich mit dem Smartphone die Preise und finde dann ein scheinbar unschlagbares Schnäppchen, greife also spontan zu, obwohl ich das Device vielleicht gar nicht brauche.

Generell gilt also beim Online-Kauf noch viel mehr als beim Offline Shoppen. Erst überlegen, dann kaufen. Am besten, man sucht sich Dinge aus, und legt sie auch virtuell erst mal in einen Warenkorb oder auf eine Merkliste, damit man sich noch mal in Ruhe überlegen kann, ob man das nun wirklich braucht.

Für ganz harte Shopping Addicts empfehle ich die 2 Wochen Regel. Zwei Wochen warten, wenn man meint, etwas unbedingt haben zu wollen, und erst wenn der Wunsch dann immer noch gleich stark ist, sollte man wirklich den Erwerb erwägen.

 

Readly startet in Deutschland. Die Zeitschriften Flatrate

Nach Musik, Video und auch Büchern startet mit Readly nun ein Dienst, der für 9,99 Euro im Monat eine Zeitschriften Flatrate anbietet. Spannend dürfte hier vor allem sein, welche Zeitschriften für den deutschsprachigen Raum zur Verfügung stehen werden. Denn wie bei allen Abodiensten steht und fällt der Dienst mit dem Angebot, das geboten wird. Zudem fände ich es noch spannender, nicht gleich ganze Magazine zu haben sondern sich aus den verschiedenen Magazinen quasi eine eigene Zeitschrift zusammen zu stellen.
Das Angebot in DE ist noch nicht wirklich berauschend, anbei zum Beispiel, was man bei der Suche nach IT Magazinen im Moment angeboten bekommt, wenn man sich auf deutsche Titel beschränkt:

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Aber nichts desto trotz, wie ich bereits in der Vergangenheit prognostiziert habe, wir kommen immer mehr weg vom Produkt, hin zum Dienst, und das heißt bei all diesen Flatrate Angeboten, es wird die Lektüre, das Anhören oder das Ansehen verkauft, nicht der Film auf DVD, die Audio CD oder das PDF zum Download.

Die wirklichen Themen für die Trendforschung drehen sich ums wollen

Wir diskutieren immer, wie wir in Zukunft leben oder arbeiten werden, welche Technologien dann zur Verfügung stehen und wie die Arbeit aussieht.

Hier fehlt aber ein ganz wichtiger Aspekt. Wie wollen wir in Zukunft leben? Nicht jede gesellschaftliche Entwicklung muss auch wirklich kommen. Und nicht jede Anwendung von Technik muss auch wirklich zum Einsatz kommen. Und sollte es doch zu einer bestimmten Entwicklung kommen halte ich es für a priori viel wichtiger, sich damit auseinanderzusetzen, welche gesellschaftlichen Auswirkungen damit auf uns zu kommen.

Wir erleben eine Entwicklung hin zu immer intelligenteren Maschinen, die uns bald auch Arbeiten abnehmen werden, die wir bislang als alleinig dem Menschen vorbehalten ansahen.

Wir werden also in Zukunft damit leben müssen, dass immer mehr Berufe, und hier auch anspruchsvolle Berufe von Maschinen erledigt werden. Das bedeutet weniger Arbeit für den Menschen und damit, wenn wir uns nicht über ein neues Gesellschaftsmodell Gedanken machen zu Massenarbeitslosigkeit. Will das die Gesellschaft wirklich und will das die Wirtschaft, wenn sie mal etwas weiter blickt als zur nächsten Aktionärsversammlung?

Viele mögen über so etwas wie ein bedingungsloses Grundeinkommen schimpfen. Aber vielleicht wird das in Zukunft der Schritt sein, der das Auseinanderbrechen der Gesellschaft und damit noch viel größere Konflikte als bereits heute verhindern kann.

Lohnarbeit ist meiner Ansicht nach in den nächsten Jahren oder besser Jahrzehnten etwas, das immer mehr verschwinden wird und Platz machen wird für “Sinnarbeit”. Tätigkeiten,die weniger einen monetären Wert aber einen gesellschaftlichen Wert haben. Damit meine ich den Gesundheitssektor jenseits der reinen Versorgung, Tätigkeiten für die Gemeinschaft, all das, an dem im Moment obwohl gespart wird obwohl dringend notwendig für eine Zivilgesellschaft.

Wir müssen uns endlich lösen davon, den Wert eines Menschen an Hand seiner “Arbeitsfähigkeit” zu bemessen. Das war schon immer der falsche Messwert, in Zukunft könnte dies aber fatale gesellschaftliche Auswirkungen haben, von denen mit Sicherheit auch die wenigen sehr wohlhabenden Menschen nicht verschont blieben.

Denn die Schlüsselfrage ist nicht, können die Maschinen uns bestimmte Tätigkeiten abgeben, sondern, wollen wir das und wenn ja, wie gehen mir mit der frei gewordenen Ressource Mensch um? Schliesslich können Autos bald besser alleine fahren als mit menschlichem Fahrer. Werden Versicherungen uns dann das Selbst fahren verbieten oder die Versicherung entsprechend verteuern?

Das deutsche Desinteresse an der Technologie und den daraus für uns als Gesellschaft resultierenden Entwicklungen ist nicht nur dumm, es könnte in Zukunft hochgradig gefährlich sein, weil es ggf. unsere gesamte Gesellschaft in eine tiefe Krise stürzen könnte.

 

Google Inbox, ein neuer Versuch, der EMail Struktur zu geben

2014-10-24 08_19_43-Inbox – uwehauck@gmailIch gestehe, auch für mich ist die EMail mittlerweile sowohl beruflich als auch privat eher ein notwendiges Übel, weil die Mehrheit meiner Follower/Freunde noch immer darauf baut als primäres Kommunikationsmedium.

Deshalb auch bin ich über jeden neue Idee froh, die mir die Bearbeitung meiner Mails erleichtert.

Insofern habe ich natürlich gleich bei Google um ein Invite angefragt, als publik wurde, dass mit Google Inbox ein neuer Dienst bereits steht, der es ermöglicht, strukturierter  mit EMails umzugehen.

Im Prinzip operiert der neue Mail Client mit Labels, so dass beim zurückkehren in die “alte Inbox” plötzlich alles mit vielen Labels sortiert ist.

Wer also bislang seine EMail schon mit Ordnern und Filtern verwaltet hat, sollte sich sehr genau überlegen, ob Inbox für ihn ein Gewinn ist, da die App vermutlich seinen wohlsortierten EMail Eingang erst mal gehörig durcheinanderwirbelt.

Da bislang aber mein Hauptaccount noch bei einem anderen Dienstleister läuft, nutze ich Inbox sehr gerne, da es nun tatsächlich ziemlich intelligent meine eingehenden EMails sortiert und priorisiert. So tauchen verschieden Reisebuchungen tatsächlich unter dem Label reisen auf und gleiches gilt für Rechnungen etc.

Man sollte sich aber im klaren sein es ist eine BETA. Also nicht meckern, wenns nicht sauber funktioniert. Zudem werden wohl erst noch weitere Tests ergeben, wie sprachgewandt die Anwendungen wirklich ist, und ob sie deutsche Hotelrückmeldungen und Rechnungen ebenso zuverlässig kategorisiert wie englische.

Wer Interesse hat kann sich auf der Inbox Seite von Google anmelden. Die App im Store alleine bringt nichts, da erst die Freigabemail im Posteingang angekommen sein muss.

Zusätzlich solltet ihr dran denken, dass das ganze bislang nur für Google Mail geht.

 

 

Und nein, leider habe ich selbst keine Invites, bislang kommen Einladungen nur direkt von Google, allerdings betrug meine Wartezeit nur einen Tag und nach Informationen anderer Nutzer wurde ein großes Kontingent rausgehauen und es sollen wohl weiter folgen.

Und ja, zwingend um diese Filterung zu ermöglichen schauen Googles Algorithmen natürlich in die Inhalte der Mails. Hellsehen kann auch Google noch nicht, wer sich also daran stört, dass die Mails für die Kategorisierung gescannt werden, der sollte die Finger von Inbox lassen.

Inbox by Gmail
Download @
Google Play
Entwickler: Google Inc.
Preis: Kostenlos

 

Nokias HERE Navigations-App für alle Android Endgeräte

Jetzt ist es so weit, die bekannte Navi APP “Here”  von Nokia steht endlich für ALLE Android Smartphones zur Verfügung. Noch als Beta, die man sich von der HERE Seite laden muss, aber für mich ist “HERE” die beste Navigationssoftware mit Offline Kartenmaterial (mehrere Gigabyte, also ne dicke Micro SD Karte ist ratsam), die ich kenne. Habe sie bereits bei unserem England Urlaub auf dem Lumia 630 gestetet und wurde stehts sehr gut und sicher navigiert, ohne dass ich dafür meinen Datentarif nutzen musste.

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Bildquelle: 360.here.com

Ansehen lohnt, man benötigt ein kostenloses Nokia Konto oder meldet sich mit Facebook an. Danach kann man dann alle HERE Endgeräte miteinander synchronisieren.

Für mich wirklich für jeden empfehlenswert, der auch mal längere Strecken offline navigieren will, oder nur einen schmalen Datentarif hat.

 

Spotify bringt Familien-Bezahlmodell

wpid-screenshot_2014-10-20-13-45-34.pngSpotify nutze ich sehr gerne. Allerdings ist das bislang ein Spaß nur für mich gewesen. Nun sind wir eine fünfköpfige Familie und 5 * knapp 10 Euro für diesen Dienst war uns dann doch zu teuer.

Nun wird das ganze aber doch noch attraktiver.
Spotify bietet ein neues Familienmodell an, dabei zahlen Familienmitglieder zusätzlich zu den 9,99 Euro Haupt-Account  5 Euro pro Zusatz-Mitglied.
Zwar immer noch ne ordentliche Hausnummer aber durchaus bezahlbarer als der Ursprungspreis.

Im Internet bin ich ein Timelord. Die zwei Zeiten der Realität

Ja, ich gestehe, dieser Titel entstand auch aus einem spontanen Infekt mit dem Dr. Who Fieber.
Aber was ich damit eigentlich sagen will. Während mein Umfeld immer noch alles synchron, hier und jetzt tut, existiere ich mittlerweile in zwei Zeitwelten. Da ist die uns allen bekannte physische Welt, die durchzogen ist mit Arbeit, Meetings (meist zwei disjunkte Dinge) und all den alltäglichen Tätigkeiten, die nur zu einer bestimmten Zeit stattfinden.

Dann gibt es aber noch die Welt des Internet. Diese weigere ich mich als virtuell zu bezeichnen, weil sie für mich genauso real ist wie die physikalische Welt. Aber in ihr kommuniziere ich weitestgehend asynchron. Ich antworte nicht auf jede Frage sofort. Ich schreibe keine Artikel genau dann, wenn ich sie poste.

Eigentlich springe ich dort in der Zeit, schreibe zum Beispiel Artikel für eine Veröffentlichung übermorgen, chatte mit einem Kontakt oder einem Geschäftspartner hier und jetzt oder beantworte Anfragen aus Facebook, Twitter oder anderen Kanälen im Nachhinein abends. Nichts muss jetzt geschehen, alles kann. Das ist vielleicht eines der Prinzipien, die die meisten Menschen missverstehen, wenn sie behaupten, durch das Internet sei ich dauernd online. Das Internet ermöglicht eine dauernde Erreichbarkeit, wie ich damit aber umgehe, ob ich mich durch ständige Erreichbarkeit stressen lasse oder meiner Umwelt klar mache, dass mich online zu sehen schlicht nur heißt, man kann mir eine Nachricht HINTERLASSEN. Das liegt in meinem Ermessen. Und für mich persönlich ist das sogar eine Freiheit, weil ich so zwar immer erreichbar sein kann, aber nie erreichbar sein muss.

Das anzunehmen bedeutet, dass da jemand das Medium und den Nutzer verwechselt. Bin ich immer erreichbar habe ich das meinem Chef, meinem Unternehmen zuzuschreiben, die das fordern oder mit Entlassung drohen (wobei ich so viel Dummheit eigentlich bei keinem Chef, keinem Unternehmen annehme). Es sind oft Ängste vor Bestrafung, wenn ich nicht direkt antworte, die aber eigentlich völlig unnötig sind.

Ein Gedankenexperiment. Wenn zu hause das Telefon klingelt, gehen sie IMMER SOFORT ran?`Oder im Büro? Und wenn ja, warum zum Teufel? Wir sind nicht selbstbestimmt, wenn wir immer erreichbar sein MÜSSEN. Wenn ich selbst entscheiden kann, wann mich mein Chef erreichen kann und wann ich Freizeit habe oder einfach nur Ruhe, um konzentriert an einem Thema zu arbeiten, dann bin ich produktiver. Jede Studie zur Arbeitseffektivität bestätigt, dass Unterbrechungen, insbesondere aktive durch Telefonate und EMails viel vom Arbeitstag auffressen. Wenn ich aber die neuen Technologien nutzen kann, um asynchron antworten zu können, kann ich genau diesen Stress vermeiden.