All meinen Lesern ein frohes Fest und einen guten Rutsch

weihnacht

Nun sind sie da, die Tage zwischen den Jahren, in denen man sich im Familienkreis trifft, in denen gefeiert wird und man das alte Jahr Revue passieren lässt und so man mutig genug ist, einen Blick nach vorne wagt.

Ich wünsch allen Lesern meines Blogs ein paar besinnliche und ruhige Festtage und hoffe, dass ihr meinem Blog und mir auch im neuen Jahr treu bleibt.

Uwe aka @bicyclist

Das Smartphone wird zum Desktop dank Andromium

Ich habe mit dem Note 4 ja schon ein wirklich starkes Smartphone. Und dank Dockingstation und HDMI kann ich schon das Standard Note 4 als Desktopersatz verwenden. Nur leider ist die Oberfläche selbst des Note 4 nicht wirklich ideal für die Arbeit am Schreibtisch.

Doch das will das Kickstarter Projekt Andromium ändern. Zum einen wird es eine Dockingstation geben für alle, die noch keine besitzen, die dann zusammen mit der speziellen Andromium Software, die man bereits mit einem Kickstarter Beitrag von 10$ bekommen kann einen vollwertigen Desktop ergeben wird. Damit hat man, sitzt das Smartphone im Dock automatisch einen umgestalteten Bildschirm, der sich deutlich mehr an einem normalen Desktop orientiert.

Ergänzt man das ganze dann um Tastatur und Maus, hat man einen vollwertigen Desktop PC auf der Basis eines Smartphones.
Aktuell wird das Projekt die Galaxy S und die Note series (S3 – 2GB RAM version, S4, Note2, Note3, Note4) unterstützen. Das S5 wird wohl ein angepasstes Dock bekommen, da es in den Standarddock nicht passt.
Zusätzlich hat man angekündigt, auch HTC One (M7/M8) sowie LG N4/N5, das Motorola Nexus 6 und Tablets mit großen Bildschirmen zu unterstützen.

Wenn bis zum 25. Januar 2015 die benötigten 100.000$ zusammenkommen, wird man bald im Play Store die Software herunterladen können und wer auch noch ein Dock benötigt, bekommt dieses ebenfalls im Rahmen der Kampagne.

Flow Home: Ein neuer Launcher mit Fokus auf Soziale Netze

Immer wieder mal interessiere ich mich für neue Oberflächenkonzepte für mein Smartphone. Einer meiner Favoriten ist und bleibt Aviate wegen der dynamischen Anpassung an Tageszeit und Ort.

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Aber da ich ein sehr Social Media affiner Mensch bin, gleichzeitig aber nicht dauernd auf den verschiedenen Plattformen surfen will, finde ich das Konzept von Flow Home sehr spannend. Dieser Launcher ersetzt den bekannten Widget basierten Homescreen in der jetzigen Beta völlig durch einen Stream mit den letzten Beiträgen der sozialen Netzwerke. Im Moment kann man dort Tumblr, Twitter, Facebook und Instagram versammeln, ich hoffe, auch Google+ wird noch hinzugefügt.

Das ganze kommt in einem sehr eleganten Kacheldesign daher, das ein wenig an Windows Phone oder oder Blinkfeed von HTC erinnert.
Zusätzlich gibt es auch hier ein Shortcut Menü und die bekannte Übersicht installierter Apps. Die Shortcuts werden dabei in einem eleganten Halbkreis präsentiert.

Was das Design angeht, hat es mir der Launcher, der im Moment in der closed Beta über einen Invite getestet werden kann durchaus angetan. Ich werde ihn wohl über die Feiertage mal aktiv lassen und sehen, ob er alles für mich abdeckt, was ich brauche.

Die Entwickler haben schon verschiedene Erweiterungen wie Widgets in Aussicht gestellt, ich bin gespannt, wie sich dieser Launcher weiter entwickeln wird. Es bleibt abzuwarten, inwieweit noch zusätzlich Features ergänzt werden, so könnte ich mir durchaus noch andere Inputströme wie SMS, Mail etc. vorstellen. Denn eigentlich will ich möglichst alle Eingangskanäle auf einen Blick haben.

 

Unser Familienprovider Simyo. Ein Erfahrungsbericht

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Beim letzten abgeschlossenen Vertrag für den jüngsten die kostenlose Dreingabe. Das wirklich empfehlenswerte Lumia 630.

Beim letzten abgeschlossenen Vertrag für den jüngsten die kostenlose Dreingabe. Das wirklich empfehlenswerte Lumia 630.

Eine Familie von fünfen. Da braucht man schon mal von vielem etwas mehr. Insofern und auch weil ich bis dato schon sehr gute Erfahrungen mit Simyo via Social Media gemacht hatte (Gelle Manuela), beschloss ich, den Rest der Familie mit Simyo Verträgen auszustatten. Ich bin vertraglich noch gebunden, werde aber nach den Erfahrungen des letzten Jahres wohl auch zu Simyo wechseln.

Warum nun?

Zum ersten, die Kommunikation via Social Media, und das ist meine bevorzugte Kommunikationsform ist vorbildlich. Man bekommt inhaltliche Antworten, nicht nur Marketing Blahblah und es wird einem wirklich geholfen. Ich habe von anderen gelesen, die schlechte Erfahrungen via Telefon machten, kann das aber bislang nicht nachvollziehen. Liegt aber auch daran, dass ich eigentlich wenn es sich vermeiden lässt, nicht das Telefon nutze. Ich mag das asynchrone und bislang konnte ich mich über die Antwortzeiten von Simyo absolut nicht beschweren.

Auch die Tarife sind in Ordnung, wir haben mittlerweile 4 Verträge mit Datenflat und jeweils knapp 10 Euro Gebühr im Monat, damit kommen alle sehr gut über die Runden. Was die Netzverfügbarkeit angeht, so kann ich hier im Haller Raum nicht klagen, und was ich bislang von der Familie gehört habe die auch nicht. Klar, wir haben dort wo wir wohnen im Haus ein Funkloch, aber das ist aus Vergleichstests bei allen Providern in unserer Wohngegend so. Simyo arbeitet ja mit dem E-Plus Netz, und wer in seiner Wohngegend guten E-Plus Empfang hat, der kann hier bedenkenlos zugreifen.

Mit Simyo App und dem neuen SayHey Messenger bietet Simyo zudem auch noch fürs Smartphone selbst einiges. Der Messenger ist bei mir gerade im Test und könnte, da er auch verschlüsselt unser neuer Familienchat werden.

Klar haben andere Provider wieder andere Services aber mir gefällt das Gesamtpaket, die Preise stimmen und ich persönlich, der ich ja den Service meist via Social Media nutze kann dazu nur gutes sagen.

Und zudem aus der Sicht eines Bloggers, der schon das eine oder andere Endgerät leihweise für Simyo testen durfte, auch da lief die Kommunikation sehr gut. Vor allem und das ist mir besonders wichtig. Es wurde nicht versucht, irgendwie Einfluss auf den Inhalt der Artikel zu nehmen. Ich erinnere mich an den Test der ersten Galaxy Gear, die bei mir gnadenlos durchgefallen ist.

Aber wie erwähnt, bevor sich hinterher jemand beschwert. IMMER zuallererst die Netzabdeckung da prüfen, wo man das Smartphone nutzen will. Das gilt generell und ich wundere mich immer wieder über diejenigen, die über schlechten Empfang klagen aber sich zuvor überhaupt nicht schlau gemacht hatten.

 

 

 

 

Besinnliche Zeit, warum nicht jeden Monat?

Ich habe ja angekündigt, dass ich im Blog in der Vorweihnachtszeit nicht ganz so aktiv sein werde. Und ich spüre selbst, wie wichtig das für mich ist, etwas kürzer zu treten, sich wieder die Zeit zu nehmen, die eigenen Ziele zu evaluieren.

Was ich in den vergangenen Jahren gelernt habe und immer noch lerne: Nur weil wir in einer scheinbar immer schnelllebigeren Zeit leben, müssen wir das nicht auch für unseren eigenen Lebensstil übernehmen. Leistungsdruck, Stress, immer höhere Taktzahlen. Es tut gut, hier zu versuchen, insbesondere im familiären Umfeld etwas Druck rauszunehmen. Seien es die Kinder und der Notendruck oder auch die eigenen Ansprüche an Leistung und Souveränität.

Wir müssen uns auch wieder erlauben, mal schlechte Tage zu haben, mal nicht optimal zu sein. Wer sich nur aus seiner Leistungsfähigkeit definiert, wird irgendwann auch nur noch von anderen so gesehen. Und ich bin mir sicher, sobald wir so sorgsam mit uns umgehen und uns nicht nur als Maschine sehen, die “halt funktionieren muss” werden wir auch gelassener anderen Menschen gegenüber. Auch wenn manche uns das suggerieren wollen, das Leben ist weder ein beständiger Notfall noch ein Wettrennen. Dazu machen es nur diejenigen, die einen Nutzen daraus ziehen.

Wenn ich an die wirklich guten Freunde der Familie denke, dann kann ich bei so manchem bis heute nicht sagen, was sie oder er beruflich tut. Das ist aber auch gar nicht wichtig, weil mir der Mensch an sich wichtig ist, mit all seinen Stärken und eben auch Schwächen.

Ich denke, das ist eine wichtige Erkenntnis für die besinnliche Zeit vor den Feiertagen und etwas, das wir auch in den Alltag übernehmen sollten. Wertschätzung einem Menschen gegenüber sollte nicht von dessen Leistung und dessen “Nutzen” für Gesellschaft, Unternehmen oder die eigenen Bedürfnisse abhängig sein. Der Mensch an sich sollte wert geschätzt werden.

Und gerade wenn ich auf die aktuelle Flüchtlingsdiskussion schaue denken ich, gerade auch hier wäre es dringend notwendig, wieder den Mensch zu betrachten. Wir diskutieren hier über Kosten versus Nutzen in einer Situation, in der viele gerade mal noch das blanke Leben in den im Vergleich superreichen Westen gerettet haben.

Etwas weniger Arroganz und Kosten- Nutzenrechnerei und etwas mehr Menschlichkeit stünde uns allen gut zu Gesicht. Und weil es mich selbst tief berührt hat hier nochmal der Flüchtlingschor aus der von mir sehr geschätzten Sendung: “Die Anstalt”:

Was das Debakel um Assassins Creed Unity zeigt

Ein kurzer Kommentar zum Assassins Creed Unity Bug Debakel:

Fehler über Fehler, damit war die neueste Inkarnation der Assassins Creed Reihe in den Schlagzeilen.
Da fragt man sich doch, haben die denn gar nicht getestet? Doch, aber vermutlich nicht intensiv genug. Und das mit Sicherheit wieder aus den zwei gleichen Gründen, wie schon so oft. Geld und Zeit. Man hat sich nicht die Zeit gegönnt, das ganze wirklich reifen zu lassen, hat wieder mal zu früh in den Medien Termine genannt und wahrscheinlich war man auch nicht wirklich bereit, das Geld zu investieren um sauber und intensiv zu testen. Es ist halt leider so, dass ein komplexes System wie es die Spielwelt von Assassins Creed ist auch mit komplexen Problemen zu kämpfen hat.

Und da ist vermutlich den Entwicklern noch der geringste Vorwurf zu machen. Wahrscheinlich war denen schon im Vorfeld klar, was kommen würde. Aber da hat mal wieder das Management und das Marketing über die Technologie gesiegt. IT ist kein einfaches Geschäft, auch wenn die Excel und Powerpoint Fraktion das gerne hätte.

Aber was daraus resultiert, kann man jetzt erleben. Schlechte Presse und verärgerte Spieler. Und das ausgerechnet vor dem Weihnachtsgeschäft. Ein größeres Ei hätte man sich nicht legen können. Aber ich bin mir sicher, der nächste Smash Hit wird mit den gleichen Problemen kämpfen müssen. Weil man mehr auf die Auswertungen der Excel Fraktion hört als auf diejenigen, die das Produkt WIRKLICH entwickeln. Wenn BWL über IT siegt, kommt halt so was dabei raus.