Das Wissen, das Leben und die Angst

Ich war sechs Wochen in Reha. Und abschließend wurde mir bescheinigt, doch all meine Mechanismen sehr gut zu durchschauen. Das mag stimmen. Aber das Problem ist die Umsetzung, die Realität, die vielen Trigger.

Natürlich weiß ich, wie wenig ich kontrollieren kann, was heute, was Morgen, was in drei Monaten passieren mag. Aber es gibt immer Dinge, die man zu Tode denken kann. Es kann was kaputt gehen, was zu viel kostet.… den ganzen Text lesen

Der Vorsatz, keinen Vorsatz zu haben

Mit guten Vorsätzen ist es wie mit so vielem im Leben. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

Ich hab da schon so ein paar Ideen. Weniger Facebook (oder gar nicht mehr?) Es sind dort einfach zu viele querdenkende Schwurbelidioten unterwegs. Auch Twitter steht unter Beobachtung. Ach und Instagram. Eigentlich tummeln sich auf allen Plattformen im Moment viel zu viele Querschwurbler, als das es noch Spass machen würde.

Dann Ausmisten, auch so was, das man sich jedes Jahr vornimmt.… den ganzen Text lesen

Ein Jahresrückblick ohne Jahr

Das war dann also 2021. Eigentlich ja 2020 reloaded. Es gibt zwei Ereignisse, die dieses Jahr für mich überhaupt existent machen.

Im Frühjahr die unglaublich erfolgreiche Petition gegen die #rasterpsychotherapie.  Sagenhafte 212.000 Menschen unterstützten mich und halfen mit, Öffentlichkeit zu schaffen. Wir waren damit ein Teil einer gemeinsamen Bewegung, die sich gegen eine Rationierung von Psychotherapie stellten und bewirkten , so dass die Medien und letztlich auch die Parteien verstanden, dass die Gesetzesänderung für Betroffene wie für Therapeut*innen und Angehörige eine fatale Fehlentwicklung dargestellt hätte.… den ganzen Text lesen

Eine wichtige Petition für eine bessere Psychotherapieversorgung. Bitte unterzeichnet

Noch heute bin ich euch allen voll Erstaunen dankbar für die über 200000 Unterschriften gegen die #rasterpsychotherapie. Deshalb möchte ich einer weiteren wichtigen Petition, die von @DianazurLoewen und @AndreasBergholz gestartet wurde, mit meiner und hoffentlich euer aller Unterschrift zum Erfolg verhelfen.

Es geht um folgendes und ich zitiere die Seite der Petition:

Folgen der Pandemie: Mehr Therapieplätze in Ampel-Koalitionsvertrag festschreiben!

Die Corona Pandemie war und ist für uns alle eine große Belastung.… den ganzen Text lesen

Die Reha ist zu Ende. Was nehme ich mit?

 

Sechs Wochen Reha. Sechs Wochen mit mir selbst beschäftigen. Neue Wege finden, alte Zöpfe abschneiden. Den unbegangenen Pfad wählen, der den ganzen Unterschied ausmacht.

Vieles war mir klar, einiges wurde mir klar. Ich habe meine Angst schon wieder zu sehr ignoriert und als erledigt betrachtet. Dabei wird sie mich mein Leben lang begleiten. Aber ich muss mein Denken ändern, will ich auch langfristig noch stabil bleiben.

Ich muss lernen, viel häufiger nein zu sagen.… den ganzen Text lesen

5 Wochen Reha, ein Lagebericht

Ja, ich bin in Reha und da verwundert es schon, dass ich jetzt, nach mittlerweile vier Wochen mich mit einem Lagebericht melde. Aber da hier zum ersten Mal auch meine Therapeutin die heilsame Wirkung des Schreibens für mich entdeckt hat, und sie auch nicht unter einer neurotischen Internet-Allergie leidet, wurde mir dazu geraten, auch schriftlich zu reflektieren und das im Medium meiner Wahl. Wo meine erste Therapeutin gleich Internetsucht vermutete, hat meine jetzige glasklar die heilende Wirkung des sich mit etwas intensiv Beschäftigens erkannt.… den ganzen Text lesen

Himmelhochjauchzend zu Tode betrübt

Selten lagen für mich höchstes Glück und tiefste Trauer so eng beieinander. Meine Tochter und mein Sohn beginnen ein Studium. Tochter in unserem Heimatort, Sohn  in Heilbronn. Er hat auch günstig ein Zimmer gefunden.

Und ich gehe wieder in die „Klapse“. Mindestens fünf Wochen Reha, weil die Ängste und die Depression wieder mächtig zurückgekehrt sind.

Jetzt heißt es, Atem holen, fokussieren und wieder auf die Beine kommen. Für mich, für die Familie, für uns.… den ganzen Text lesen

Für mehr weniger

Es mag eine Nische sein, aber in zunehmendem Maße beobachte ich, dass die Menschen genug haben von den Werbe- und Wirtschaftslügen von der Wichtigkeit, immer das neueste und beste zu besitzen und vom notwendigen Wachstum.

Samsung bleibt gerade auf seinem Smartphone-Topmodell sitzen (ein Gerät, das für um die 1000 Euro das leistet, was mittlerweile auch Smartphones um die 200 Euro leisten. Oder würden die Konzerne nicht mit der geplanten Obsoleszenz arbeiten, auch das Gerät von vor drei Jahren)

Immer mehr Menschen hinterfragen auch, ob das Rattenrennen im Beruf, das doch noch viele erleben (müssen), wirklich Sinn des Lebens sein kann.… den ganzen Text lesen

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