Schluss mit der Aufschieberei

Wer kennt das nicht. Wenn ich endlich mehr Zeit habe, mache ich X. Eigentlich fasziniert mich Y aber das kann ich eh nicht. Warum schieben wir so viele Dinge auf, die uns am Herzen liegen, die unsere Seele berühren?

Vielleicht, weil wir in einer Kultur leben, die von uns Verzicht fordert, Bescheidenheit. Die will, dass wir uns für die Arbeit aufopfern, die alles entwertet, was nicht direkt einen wirtschaftlichen Nutzen hat.… den ganzen Text lesen

Von der Dankbarkeit, überlebt zu haben

Ich lebe noch. Das ist etwas, das für mich keineswegs selbstverständlich ist. Es gab Momente, da war das Ganze auf Messers Schneide. Mehr davon, als ich mir jemals eingestanden habe. Und es gab einen Moment, da stand ich an der Klippe und es war gar nicht klar, ob mich mehr Menschen fallen oder mich retten sehen wollten.

Damals hat mich ein Mensch gerettet und ich weiß nicht, was ohne meine Frau geschehen wäre.… den ganzen Text lesen

Es ist gut so, wie es ist. Wir sind es wert

Wer hatte nicht schon mal das Gefühl, den falschen Weg im Leben beschritten zu haben. Eine Entscheidung getroffen zu haben, die viele Türen verschlossen hat, die das eigene Leben entwertet hat. Ich hatte immer das Gefühl, es wäre nicht nur eine Tür gewesen, sondern ein Flur, eine lange Halle voller Türen, die mir alle verschlossen blieben. Wege im Leben, die ich wegen meiner Herkunft, meinen mangelnden Begabungen, meinen Defiziten nie würde beschreiten können.… den ganzen Text lesen

Ein unbeschreibliches Jahr, danke euch allen

2017 neigt sich dem Ende. Gerade liege ich mit der allseits beliebten Magen- Darm Infektion im Bett und habe mehr als genug Zeit, über dieses unglaubliche Jahr nachzudenken. Der Traum, anders kann ich es nicht bezeichnen, begann am 13. Januar 2017. Nachdem ich dank Briefen und Anwaltsdrohungen beinahe wieder tief in eine Depression, nein tiefer als je zuvor gefallen wäre, rettete mich wieder die Liebe und die Stärke meiner Frau.

Und dann kam das Paket.… den ganzen Text lesen

Ich, du, der Tod und die anderen

Ich Bin alt, nicht wirklich alt, aber alt genug, um viel Leben erlebt zu haben.

 

Das ist keine Klage, keine Anklage, kein Verlust.
Eine Feststellung, die mich heute selbst überrascht. Nicht die Zahl der Jahre. Die schiere Existenz. Es gab einen Punkt, einen Fixpunkt. Dort wollte ich gehen. Weg von allen, weg von allem, weg von mir. Dem ein Ende setzen, den Schmerz beenden.

Liebe hat mich gehalten, nein, hat mich herausgezogen zurückgezogen von der Kante.… den ganzen Text lesen

Beinahe wäre ich tot gewesen

Ein bewegtes Jahr liegt fast hinter mir. Der Anfang war beinahe mein Ende im wortwörtlichen Sinne. Menschen, die meinten, mir wohlgesonnen zu sein, jagten mich in eine Hölle aus Angst, Panik und Wertlosigkeit. Dank anderer Menschen, die mich begleitet haben, die mich so akzeptierten wie ich bin, habe ich es langsam wieder geschafft, in der Düsternis ein Licht zu sehen.
Und ich habe Menschen kennengelernt, die meine Talente erkannten, förderten und mir so zu der Chance meines Lebens verholfen haben (Danke Erik)
Ich habe in diesem Jahr viel gelernt, vor allem, wie sehr ich von der Meinung anderer über mich abhängig war und wie falsch ich damit lag.… den ganzen Text lesen

Das Leben ist kein Ponyhof?

Den Spruch hört man ja zur Genüge. Aber warum eigentlich? Wer schreibt uns das vor? Bzw. was meint man damit eigentlich?

Wäre das Leben ein Ponyhof, so wären die meisten Menschen wohl enttäuscht, dass es auch dann aus Arbeit bestünde. Das Bild, das den meisten irrigerweise im Kopf herumspuckt ist, dass Ponyhof gleichbedeutend mit nur Spaß und keine Arbeit wäre.

Aber halt. Was ist denn daran eigentlich so falsch? Wer zum Teufel hat uns allen eingeredet, unser Leben müsse, so es etwas wert ist voll Mühsal und Plagerei sein, und Spaß dürften wir nur in wenigen Momenten haben, wenn wir unverantwortlicherweise uns unterhaltsamen Tätigkeiten hingeben?… den ganzen Text lesen

Warum das Leben doch ein Ponyhof sein sollte (part time)

Jeder kennt den Spruch, der vor allem kommt, wenn man sich wieder über zu hohe Anforderungen, Stress oder das Leben allgemein beklagt. „Das Leben ist kein Ponyhof“. Will sagen, das Leben ist nicht nur Spaß, sondern auch Ernst.

Mag ja stimmen, aber ich finde, wir übertreiben das mit dem Ernst mittlerweile. Wir bereiten ja nicht nur unsere Kinder auf den Ernst des Lebens vor (der scheinbar heutzutage nur noch aus dem Arbeitsleben besteht), wir versuchen auch, in unsere spärliche Freizeit möglichst viel Sinn zu pressen.… den ganzen Text lesen