Gedanken zu meinem 2. Geburtstag

Drei Jahre ist es her, als ich nicht mehr konnte. Oder wollte. Oder beides.
Drei Jahre und ein Tag genau genommen, aber der 5. Februar ist der Tag, an dem ich wieder aufgewacht bin. An dem für mich eine Welt zusammenbrach. Was ich da nicht ahnte war, dass sich eine gänzlich neue Welt öffnen sollte. Mittlerweile liegt es ferner denn je, nochmal aus dem Leben scheiden zu wollen. Das habe ich wertvollen Menschen zu verdanken, allen voran meiner Frau Sibylle und einer lieben Kollegin, die im Roman als Barbara auftritt.… den ganzen Text lesen

Mit Whatsapp gegen Depressionen bei Kindern

Ein Projekt, das ich gerne aktiv unterstütze:
Aus der Projektbeschreibung:
„Die Depression ist bei Kindern und Jugendlichen eine der häufigsten psychischen Erkrankungen. Pro Jahr erkranken allein in Deutschland ca. 4-5 Millionen Menschen an einer Depression! Besonders tragisch: Der Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen. Das wollen wir ändern! Unsere Idee: Ein App-Frühwarnsystem, das man im Alltag gar nicht bemerkt. Wir nutzen „einfach“ die Kommunikation über WhatsApp und das Smartphone.… den ganzen Text lesen

Rückfälle lassen sich vermeiden – so bleiben Sie nach der Therapie stabil

Dieser Artikel stammt nicht von mir. Aber das Angebot und die Idee hinter rückfallprävention.com finde ich so richtig und wichtig, dass ich eine der seltenen Ausnahmen mache, und hier einen Gastbeitrag zulasse. Weil ich finde, genau im Feld der Rückfallprävention, der Hilfe NACH den Kliniken oder der Therapie ist noch viel Bedarf. Und ich bin mir sicher, Online Angebote sind hier ein sehr guter Weg.

Das Berliner Start-up HealthMedo bietet mit Rückfallprävention.com ein kostenloses Angebot für ehemals an Depression Erkrankte.

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Warum ich meine Mutter immer noch hasse

Du musst ihnen verzeihen. Sie konnten nicht anders. Die Zeit damals. Es gibt so viele wunderbare Ausreden, warum der Groll, den ich immer noch insbesondere gegen meine Mutter in mir trage, doch mal ein Ende haben sollte.

Aber nein, so einfach lasse ich sie nicht davon kommen. Je mehr ich über meine Geschichte schreibe, je weiter „Freilandhaltung“, das Nachfolgebuch zu „Depression abzugeben“ voranschreitet umso klarer wird mir, dass es Dinge gibt, die ich nicht verzeihen werde, die ich nicht verzeihen will.… den ganzen Text lesen

Mein ganz persönlicher Jahresrückblick 2017

2017 war in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes Jahr für mich. Es began mit dem 13. Januar, als mein Buch „Depression abzugeben“ bei Bastei Lübbe erschien. Welchen Zuspruch es bekommen sollte, wie viel Medienanfragen eintrudeln würden und dass ich wahrhaftig auf mehrere Lesereisen gehen würde, all das habe ich Anfang des Jahres noch nicht mal zu träumen gewagt.

2017 bekam ich auch endlich meine Angststörung in den Griff, die eigentliche Ursache für das große Drama 2015, aus dem sich doch tatsächlich etwas so positives entwickelte.… den ganzen Text lesen

SAT 1 Themenwoche zu Depressionen, auch mit mir

Eine weitere Aktion, um  Depressionen zu normalisieren, das Stigma zu lüften. Auch ich habe zu der Themenwoche von SAT1 beigetragen, die seit Montag online ist. Seht selbst:

 

Und unter: https://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/soistdepression gibt es noch viel mehr Informationen.… den ganzen Text lesen

Wie es mir so geht. Ein Zwischenbericht

Mein Buch, ausgelegt bei einer Lesung in Regensburg, die mit 120 interessierten Gästen vollständig ausverkauft war.

„Wird dir das alles nicht zu viel?“ „Das muss dich doch belasten?“ Fragen, die man mir in letzter Zeit öfter stellt. Aber nicht zu meinem Brot- und Butter Job, sondern zu meiner neuen mir viel wichtigeren Aufgabe als Aufklärer und Entstigmatisierer, was die Depression und insbesondere die „männliche Depression“ angeht.

Und jedes Mal muss ich enttäuschen.… den ganzen Text lesen