Der Sphero 2.0. Das ultimative Geek Spielzeug

wpid-20140306_114125.jpgWer den Sphero nicht kennt, hat eines der sinnfreisten und gerade deshalb so unglaublich unterhaltsamen Roboter Gadgets der letzten Zeit versäumt.
An Gadgets wie Sphero scheiden sich die Geister. Für manche mag der via Smartphone lenkbare  Ball, der in verschiedenen Farben und Rhythmen leuchten kann und sehr robust daherkommt nicht viel mehr als ein überflüssiges Technikspielzeug sein.

Ich sehe darin viele sehr kreative Möglichkeiten. Denn mal ganz ehrlich. Wir haben uns schon immer mit einfachen Kugeln wundervoll und sehr kreativ beschäftigen können. Haben neue Spiele entwickelt und damit Gemeinsamkeit erlebt. Und genau da knüpft Sphero an. Sphero ist zunächst mal nichts weiter als eine weiße Kugel, in deren Innerem sich ein komplexer Antrieb versteckt, der sich via Bluetooth und Smartphone ansprechen lässt.
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Damit alleine wäre Sphero aber nichts weiter, als ein fernsteuerbarer Plastikball. Deshalb lässt sich Sphero auf dem Smartphone mit verschiedensten Apps zu etwas ganz anderem machen. Da in der Kugel auch noch ein Lagesensor verborgen ist, lässt sich der kleine Ball auch als Steuerung für Spiele auf dem Smartphone einsetzen.
Und last but not least, es macht einfach einen riesigen Spaß, die Kugel zu steuern, Hindernisse zu umfahren, und sich selbst gestellte Aufgaben zu erfüllen.
Hier agiert Sphero wie jedes andere fernsteuerbare Fahrzeug, bietet aber durch die Kugelform zum Teil ganz andere Herausforderungen für den Steuernden.
Die Zahl der Apps wächst stetig, im Moment gibt es in etwa 30 verschiedene Anwendungen, die den Sphero zum Nachtlicht, zum Wecker, zum AR Zombie Jäger machen.
Man kann mit ihm via AR golfen, Bilder malen und vieles mehr. Dabei ist der Ball auch noch wasserfest, kann also auch mit ins Wasser genommen werden und bietet zusätzlich eine spezielle Outdoorumhüllung.

Sehr gut gelungen finde ich die zentrale Basissteuerung, die schon ein Füllhorn an Spielen und Anwendungen bietet und zusätzlich den Sphero in eine amüsante wenn auch etwas abgedrehte Geschichte einbindet.

Insgesamt macht der Sphero unglaublich und unerwartet viel Spaß, und wenn man alle Anwendungsmöglichkeiten zusammennimmt, ist der Sphero zwar kein billiges Vergnügen, aber wer Freude an einem vielseitig verwendbaren Gadget hat, sollte versuchen, ob er die Kugel nicht einmal in einem Laden oder bei einem Freund ausprobieren kann. Aber Vorsicht, Suchtpotential.

Natürlich durften auch meine Kinder den Sphero ausprobieren und sie waren allesamt sehr begeistert und begannen sofort, erste Spiele für ihn zu erfinden. Dazu spornt auch noch das beigelegte Zubehör aus Rampe und Halterung an. Aufgeladen wird die kleine Kugel übrigens induktiv in einer Ladestation.
Und als kleines Schmankerl am Rande. Sphero lässt sich auch über eine Art Basisdialekt oder eine Macrosprache programmieren. Vermutlich werde ich das meinem Jüngsten  zeigen , der ja gerade unbedingt programmieren lernen will.

Die AR Drone 2.0, ein Erfahrungsbericht

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Die Lichter habe ich ergänzt, es sind einfach zwei kleine Taschenlampen

Es gibt immer wieder Gadgets, da kann man einfach nicht nein sagen. So eines ist die AR Drone von Parrot, die bereits in Version 2.0 existiert. Das gelieferte Paket ist ausgesprochen groß und darin befindet sich die Drohne selbst, mit einer Indoor Hülle, die auch die Rotoren schützt und einer Outdoor Hülle, die für weniger Windwiderstand sorgt.

Die Steuerung der Drohne gestaltet sich denkbar einfach. Man lädt die entsprechende kostenlose App aus dem Appstore und schon kann es losgehen. Akku einsetzen, Drohne via Direktverbindung über WLan mit dem Tablet oder Smartphone verbinden und es kann losgehen. Dabei kann man die Drohne auf zwei Arten steuern. Wer es lieber so ähnlich wie beim normalen RC Flug möchte, der nutzt die Einstellung mit zwei “virtuellen Joysticks”. Für mich viel spannender war aber die Einstellung “Total Control” bei der man die Drohne durch Neigung des Tablets steuert.

Das ganze funktioniert, auch wegen der in die Drohne eingebauten Intelligenz recht gut, die Drohne steigt nach Drücken auf Start selbständig auf eine Höhe von etwa 1 Meter und verharrt dort, bis man ihr Flugbefehle erteilt.

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Die Indoor Hülle schützt die Rotoren vor Beschädigungen, ebenso die Umwelt.

Ein Flug dauert mit dem mitgelieferten Akku dabei allerdings maximal ca 10 Minuten, weshalb dem ausdauernderen Piloten dringend zu Ersatzakkus geraten sei, die es auch mit doppelter Kapazität gibt.
Zudem sollte man sich eine freie Fläche suchen, denn auch wenn die Drohne sich gut steuern lässt, ist sie doch windempfindlich und man nicht unbedingt immer sehr genau in seinen Kommandos.
Zudem sollte man darauf achten, nicht plötzlich Hindernisse im Tiefflug zu überfliegen, da sonst die Drohne schnell mal in die Luft gejagt wird, und wenn sie dann über das einstellbare Höhenlimit gerät, erfolgt eine Notabschaltung. Dies hat bei mir zu einigen Abstürzen und auch Beschädigungen geführt. Wobei die Drohne sehr robust ist und sich so ziemlich alles an ihr auch mittels Ersatzteilen austauschen lässt.

Das eigentlich spannende ist aber die Livevideo Funktion. Damit kann man auf dem Tablet sehen, was die Drohne mit ihrer Front- oder der Bodenkamera sieht, und das bei Bedarf auch aufzeichnen. Die Bodenkamera, die die Drohne eigentlich nur stabil an einem Fleck halten soll bietet hier nur schwaches VGA dafür aber die Frontkamera HD Qualität.

Insgesamt zwar nicht mit professionelleren Drohnen vergleichbar, aber gerade für den Anfänger im Drohnenflug ein idealer Einstieg, den es für um die 330 Euro gibt, was im Vergleich mit anderen Drohnen ähnlichen Funktionsumfangs ausgesprochen günstig ist.

Allerdings sollte man sich bewußt sein,dass es mit Sicherheit Folgekosten geben wird, wenn die Drohne die ersten Male abgestürzt ist. Aber wie beschrieben,es lässt sich so ziemlich alles austauschen und ersetzen.

 

Meine Spielempfehlung: The Room 2

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Es gibt Spiele, die leben von den gestellten Rätseln. Andere von der Action. The Room 2 ist hier eine Mischung aus fantastischen Grafiken, einer beklemmend spannenden und gelungenen Atmosphäre und sehr kniffligen Rätseln.

Wer auch nur ansatzweise Freude am Lösen komplexer Puzzles hat, wer Rätsel und versteckte Geheimnisse liebt wird an “The Room 2″ dem Nachfolger des legendären Spiels “The Room” seine helle Freude haben.

Wundervolle Grafiken stellen einen Raum mit verschiedenen mysteriösen Kisten dar, die versteckte Türen, Schlösser und Symbole tragen, und die sich immer weiter in eine magische Tiefe voller Geheimnissen öffnen. Dabei entschlüsselt man Rätsel um Rätsel, macht sich auf die Suche nach fehlenden Teilen, öffnet versteckte Türen und dringt immer tiefer in die verschlüsselte Geschichte des Artefakts ein.

Durch stimmungsvolle Vertonung, unglaublich schöne Grafiken und spannende Rätsel weiß “The Room 2″ wie schon der Vorgänger “The Room” über Stunden, ja Tage zu fesseln.

Unbedingt ansehen, der Preis von knapp 3 Euro lohnt auf jeden Fall.

Und wer schon “The Room” nicht kennt, es gibt das Spiel im Moment für knapp ,90 Cent und auch schon die erste Version lohnt sich definitiv.

 

The Room
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Entwickler: Fireproof Games
Preis: 0,89 €

 

The Room Two
Download @
Google Play
Entwickler: Fireproof Games
Preis: 2,49 €
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So macht ihr euer Smartphone wirklich smart: Apps mit Grips

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Aviate in Aktion, das gelbe Icon oben links zeigt an, dass Aviate meine “Homezone” erkannt hat und mir die dafür geeigneten Apps präsentiert.

Eigentlich hat das Smartphone ja seinen Namen gar nicht verdient. Noch immer muss ich viele Dinge aktiv eingeben, muss mich um Antwort kümmern oder etwas einrichten.

Es gibt aber mittlerweile eine ganze Reihe sehr interessanter Apps, die euch einiges an Arbeit abnehmen und euer Smartphone wirklich schlauer werden lassen.

Zunächst sei Aviate genannt, das  kürzlich von Yahoo übernommen wurde, wohl auch, weil man bei Yahoo erkannt hat, dass genau diese Art der intelligenten Unterstützung des Nutzers noch reichlich unterentwickelt ist.

Aviate begleitet euch mit verschiedenen sogenannten Spaces durch den Tag. Die Spaces sind schlicht Orte, an denen ihr euch befindet bzw. auf dem Weg dorthin.

Abhängig davon kann Aviate nun unterschiedliche Konfigurationen des Starbildschirms anbieten, abhängig davon, was ihr dort am wahrscheinlichsten braucht.

So gibt es Szenarien wie “Morgens”, “Büro”, “Zuhause” etc. denen Aviate dynamisch und abhängig davon, was ihr und die anderen Nutzer des Werkzeugs am häufigsten dort nutzt bestimmte Apps und Funktionen zuordnet. So kann man unterwegs schneller an den Checkin kommen, oder hat im Büro gleich den Kalender und das Adressbuch verfügbar. Zudem sortiert Aviate die Anwendungen intelligent in Kategorien wie zuhause, unterwegs, Finanzen und ähnliche ein und lernt automatisch aus euren und den Kategorisierungen anderer Nutzer.

Mit SkipLock könnt ihr euer Smartphone entsperren, ohne immer die lästige Pin oder das Muster eingeben zu müssen. Dazu teilt ihr SkipLock mit, welches eure WLans sind, die euch selbst gehören oder die ihr für sicher erklärt. Bzw. was auch möglich ist ist die Benennung einer sicheren Bluetooth Verbindung. Befindet ihr euch dann in Reichweite dieses Netzes, wird euer Smartphone automatisch entsperrt. Ich finde das zum Beispiel auch im Zusammenhang mit meiner Pebble Smartwatch sehr praktisch, da ich so sicher sein kann, dass mein Smartphone sich selbst sperrt, sollte ich mich mit meiner Pebble aus der Bluetooth Reichweite bewegen und sich immer entsperrt, wenn ich meine Uhr und das Smartphone bei mir trage.

GravityScreen unterstützt euch wiederum dabei, Energie zu sparen. Es erkennt, wie ihr euer Smartphone haltet und schaltet zum Beispiel wenn ihr es in die Hosentasche steckt, automatisch den Bildschirm aus. Ebenso, wenn ihr es mit dem Bildschirm auf den Tisch legt.

Mit Speakerphone Ex erweitert ihr die Telefoniefunktionalität eures Smartphones. Ihr müsst für die Entgegennahme eines Anrufs nicht mehr extra abheben, das übernimmt euer Smartphone für euch, abhängig davon, wie ihr es haltet. Ebenso könnt ihr verschiedene Vorgaben einstellen, wann das Telefon überhaupt klingeln soll.

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Viele Optionen ermöglichen eine sehr sichere Verwendung von Speakerphone Ex

Zuletzt sei euch noch Shush und Mute-o-Matic ans Herz gelegt, zwei Apps, die für euch die Lautstärke des Smartphones verwalten.

Shush aktiviert sich automatisch, wenn ihr die Lautstärke eures Smartphones auf aus stellt und fragt nach, ob ihr das dauerhaft wollt oder schlägt euch eine Laufzeit vor. Der Vorteil? So vergesst ihr nicht mehr, euer Smartphone nach einer eingeplanten Ruhepause wieder laut zu stellen.

Mute-o-Matic übernimmt hier noch etwas mehr an Aufgaben für euch, in dem es sich eure Termine aus den von euch vorgegebenen Kalendern holt und entsprechend der Planung zum Beispiel wenn der Eintrag auf Busy steht im Zeitraum des Termins das Smartphone stumm schaltet.

Durch Favoritenlisten können euch wichtige Anrufer immer noch erreichen, aber ihr spart euch peinliche Momente wenn mitten in einem Termin euer Smartphone klingelt.

Das sind nur ein paar der intelligenten Apps, die ich euch ans Herz legen möchte, ich werde hier immer mal wieder auf spannende neue Konzepte hinweisen.

 

SkipLock
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Entwickler: Ben Hirashima
Preis: Kostenlos
Mute O Matic
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Google Play
Entwickler: YPB Development
Preis: 1,49 €

 

 

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Das Haus der Zukunft kennt unsere Gefühle und spricht mit uns

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Bildquelle: Indiegogo/Emospark

Gerade auf Indiegogo entdeckt: Emospark, ein Würfel, der das eigene Haus zu einem Emotionen erkennenden, interaktiven Zuhause machen soll, das unsere Gefühle erkennt, lernen kann und mit uns und er Umwelt interagiert.

Das Beispielvideo zeigt sehr schön, in welche Richtung wir noch gehen können, wenn wir uns nicht nur darüber Gedanken machen, wie wir unser Haus elektronisch ansteuerbar machen, sondern auch, wie wir in Zukunft mit ihm interagieren wollen. Durch eine Sprachschnittstelle können wir in Zukunft gesprochene Anweisungen geben, werden aber auch vom Haus proaktiv angesprochen und mit Informationen versorgt. Dazu gibt es, unter anderem Algorithmen, die unsere momentane Stimmung erkennen und uns in unseren täglichen Tätigkeiten bei Bedarf unterstützen. Durch Gesichtserkennung und Zugriff auf die großen Cloud Wissensdatenbanken kann das System auch komplexe Fragen beantworten und uns damit helfen.
Das klingt vielleicht für den einen oder anderen erschreckend, ich finde das Gesamtkonzept hochgradig spannend, da es im Prinzip das logisch fortführt, was Systeme wie Siri oder Googles Spracherkennung auch heute schon tun.
Für mich ein sehr interessanter Aspekt, denn eigentlich ist eben die natürliche menschliche Sprache und der körperliche Ausdruck von Emotionen der direkteste Weg der Interaktion.
Aber seht selbst:

 

Fundstück der Woche und vielleicht mein nächstes Smartphone: Das Blackphone

Ab dem 24. Februar 2014 kann man das Blackphone vorbestellen, das erste Smartphone, das den primären Fokus auf Privacy und Kontrolle durch den Nutzer legt. Unter anderem von Phil Zimmermann, dem Erfinder von PGP und  und den Gründern von Geekphone initiiert, soll das Blackphone es seinem Nutzer ermöglichen, verschlüsselt zu telefonieren und zu kommunizieren und damit die eigene Privatsphäre besser zu schützen, als alle gängigen Smartphones.

Aber seht selbst:
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Moto X ab Februar in Deutschland für 399 Euro

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Quelle: Motorola

Wie aktuell verlautet, wird Motorola sein bislang nur in den USA erhältliches Moto X für 399 Euro ab Februar auch in Deutschland vertreiben.

Erhältlich soll das Smartphone unter anderem bei  The Phone House, Amazon, Media Markt, Saturn, Expert und Sparhandy.de sein . Als einziger Provider bietet zunächst O2 das Moto X  an.

Das Smartphone läutete in den USA wegen seiner Daten und auch seinem Preis in den USA ein kleines Comeback für Motorola ein. Wir dürfen also gespannt sein, wie, nachdem nun bereits die anderen Hersteller auf dem deutschen Markt mit aktuellen Smartphones zu ähnlichen Preisen aktiv sind, Motorolas Flagschiff in Deutschland ankommen wird.

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Wondershare MobileGo, die umfassende Verwaltung für Android und IOS

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Nicht alle Synchronisationsprogramme für Smartphones sind dafür bekannt, benutzerfreundlich zu sein. Und wenn man dann auch noch von Hersteller zu Hersteller wechselt, fangen oft die Probleme erst richtig an.

Hier kann ein Tool wie MobileGo von Wondershare für Android und IOS gute Dienste leisten.

Natürlich kann man vieles, was MobileGo leistet, auch mit den Herstellertools machen, aber zum einen eben nicht alles und zum anderen lassen sich bei einem Herstellerwechsel nur bedingt Daten von einem Programm in das andere transferieren. Deshalb rate ich, speziell in Haushalten, wo die Marken der Smartphones unterschiedlich sind bzw. zum Beispiel sowohl IPhone als auch Android genutzt werden zu einem Werkzeug wie MobileGo. Damit lassen sich die Daten auf den PC laden, dort verwalten und strukturieren und eben auch archivieren, wenn man den Hersteller wechselt.mobilego-win-fea04-new

Neben den Kontakten, die man sichern, verwalten und von Dubletten bereinigen kann, bietet MobileGo auch die Möglichkeit, die Apps auf dem Smartphone zu sichern, neue Apps darauf zu laden und die Apps mehrerer Smartphones zentral zu verwalten. Gerade wenn man zum Beispiel den Kindern nicht unbedingt den freien Zugriff auf den Play Store bieten will eine interessante Lösung, bei der man die Kontrolle selbst behält und als Kontrollinstanz den Überblick behalten kann über das, was auf den Smartphones der Kinder läuft. (Zumal ich niemandem empfehlen würde, den Kindern vollen Zugriff auf Play Store oder App Store zu lassen, denn oft nimmt man es dort mit Altersgrenzen nicht so genau, wie es eigentlich sein sollte)

Natürlich fungiert MobileGo auch als Backup System für die wichtigen SMS, Kalendereinträge, Mediendaten und kann sie auf ein neues Smartphone transferieren.

Das schöne dabei, ich kann das ganze sowohl via WLan als auch USB bewerkstelligen. Wobei ich natürlich schon aus Bequemlichkeit die WLan Methode bevorzuge ;)

Ob die Software für jeden zu empfehlen ist. Ich würde sagen, nein. Wer sich damit begnügt, die Herstellereigene Sicherungssoftware zu nutzen und wenig bis keine eigenen Daten AUF dem Smartphone hat, der wird mit MobileGo eine Lösung kaufen, die sicher für seine Bedürfnisse etwas überdimensioniert ist. Aber sobald man mehr als ein Smartphone verwalten will, oder größere Datenmengen (z.B. eigene Fotos, MP3, Filme) von einem Smartphone zum anderen transferieren will, bietet sich MobileGo als die Lösung für eine divergente Smartphone Infrastruktur an.

Als Beispiel unser eigener “Haushalt” mit insgesamt mittlerweile 3 Tablets und 4 Smartphones. Hier habe ich MobileGo auf meinem Notebook installiert und kann von dort aus die einzelnen Tablets mit Filmen, Audio oder Daten bespielen, sichere regelmässig die Inhalte auf den PC und kann somit sicher sein, dass kein Familienmitglied wertvolle Daten durch einen Hardwareausfall verliert. Klar, das alles lässt sich auch in der Cloud sichern, aber gerade bei unterschiedlichen Systemen und einer Vielzahl von Mediendaten (unsere gesamte Filmbibliothek liegt mittlerweile digitalisiert vor) ist es einfach praktisch und auch schneller, die Daten direkt auf dem PC zu lagern, gesichert auf externer Platte und sie schnell auf die Geräte einspielen zu können.

Für mich ist MobileGo eine gelungene herstellerunabhängige Backup Lösung und Verwaltungssoftware für Smartphones und deren Inhalte. Oh, und wer glaubt, ich hätte das nicht schon nutzen können: Das Tablet meines ältesten Sohnes, ein Nexus 7 gab vor kurzem den Geist auf, da aber die Mediendaten auf dem PC gesichert waren, konnte ich alles, was auf dem Nexus gespeichert war und worauf mein Sohn über die Cloud keinen Zugriff gehabt hätte, direkt via MobileGo wieder auf das neue Tablet, ein Asus Gerät einspielen. Aber auch jemand, der z.B. von IOS zu Android wechselt, kann so seine ITunes Playlist einfach sichern und übertragen.

Insofern, anschauen lohnt, zumal es auch eine Testversion gibt, um das ganze mal auszuprobieren. Die Vollversion schlägt mit satten 39,95 Euro zu Buche, wer aber mehr als nur ein oder zwei Smartphones zu verwalten hat, der sollte auf jeden Fall mal einen Blick darauf werfen.

Oh, und die ersten drei, die unten einen Kommentar abgeben, gewinnen eine Lizenz für die Android Version!