Blogparade: Mein erstes Barcamp

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Man sieht selbst auf Fotos immer sch….. aus.

Stefan Evertz (denn ich auch auf einem Barcamp kennengelernt habe) ruft auf, sich zu erinnern, wann man zum ersten Mal an einem Barcamp teilgenommen hat und was für Erfahrungen draus resultierten.

Nun, da kann ich mich noch gut an das Barcamp Bodensee erinnern, zu dem mich damals die von mir sehr geschätzte @db_uebersee eingeladen hatte, weil ich doch so interessante Sachen zum Arbeitsplatz der Zukunft bloggen würde. Klang alles ganz spannend, also beschloß ich, da sich gerade sowieso die Gelegenheit bot, zu dem Zeitpunkt wegen Brückentagen einen Kurzurlaub zu machen, dass ich daran teilnehmen werde.

Mein Fazit von damals. Tolle neue Leute kennengelernt (unter anderem @jantheofel  @anachorete, @snoopsmaus, @fwhamm @frankkleinert, @tmmd, @jkorten @oliverg und viele, viele mehr), ein Füllhorn an neuen Inputs für meine tägliche Arbeit aber auch für meine „Trendforschung“ und meinen weiteren Lebensweg gewonnen (hätte ich nicht dort mitgemacht, wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass meine Kenntnisse zu neuen Technologien und Trends auch mal finanziell von Nutzen sein könnten).

barcamp

Me can orgranize Barcamp… Rooar.

Das blieb nicht das einzige Barcamp, bis heute sind ca. 10 Besuche verschiedenster Variationen von Barcamps daraus entstanden. Gerade dieses Jahr werde ich zumindest wieder aufs Barcamp Stuttgart gehen, möglicherweise auch nach Nürnberg. Sogar ein eigenes Barcamp habe ich bereits ausgerichtet, zugegeben, nicht öffentlich für Mitarbeiter meines Unternehmens und anderer Partnerunternehmen, aber immerhin, ich habe bereits einige Erfahrungen diesbezüglich sammeln dürfen und spiele immer noch mit dem Gedanken, irgendwann auch in Schwäbisch Hall ein Barcamp Hohenlohe zu organisieren.

Für mich besteht der große Reiz von Barcamps darin, dass man unabhängig von Titel oder Geschlecht, Ausbildung oder beruflichem Status Menschen kennenlernt, sich mit ihnen auf gleicher Ebene austauscht und dabei mit den verschiedensten „Typen“ in Kontakt kommt. Keine soziale Filterblase, einfach nur ein Haufen motivierter, interessierter Menschen, die ein Wochenende dafür hergeben, Wissen zu teilen und neue Ideen, Gedanken, Wege kennenzulernen.

Ich kann jedem, der gerne mal über den eigenen Tellerrand hinausschaut, Barcamps nur dringend ans Herz legen. Wer offen ist für neues, wer lernbegierig ist, wer es mag, Menschen mit anderen Ansichten unvoreingenommen kennenzulernen und sich auf gleicher Ebene auszutauschen, der ist bei einem Barcamp richtig. Wem sein Doktortitel was bedeutet, wer sich für „was besseres“ hält oder meint, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, der kann sich Barcamps sparen.

Barcamps: It’s not about Titles, it’s about People.

In diesem Sinne, nutzt die Chance, besucht ein Barcamp, ihr werdet gefallen daran finden. Warum ich das weiß? Weil ihr meinen Blog lest. Dafür braucht ihr sicher mehr „Toleranz“ und „Über den Tellerrand denken“ als beim Besuch eines Barcamps.

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Barcamp Stuttgart, eines der Highlights der deutschen Barcamp Szene.