Blogparade: Vater sein das ist doch schwer

familie

Was mit der Familie unternehmen,für mich sehr wichtig. (Ja, wir klopfen hier Steine, aber Schiefersteine, um Fossilien zu finden. Auch so ein Punkt, selbst auch zur Bildung der Kinder beitragen)

Aus gegebenem Anlass will ich jetzt  mal eine Blogparade starten, die sich darum drehen soll, wie „wir Männer und Väter“ im Alltag mit der Rolle umgehen.

Die Idee ist mir gekommen, weil ich feststellen muss, dass aus bestimmten Zwängen heraus wir uns für eine sehr traditionelle Form der Familie mit dem Vater als alleinigem „Ernährer“ entschieden haben, ich aber gleichzeitig die Familie sehr wichtig finde und eigentlich mit traditionellen Rollenmodellen so meine Schwierigkeiten habe. Ernäher oder Ernäherin, beide im Beruf oder nur einer, schwule Partner mit Kindern, alles für mich nicht diskutierbar sondern selbstverständlich möglich. Aber ist das auch in der Allgemeinheit so?

 

Folgende Fragen stelle ich mir und euch:

a) Ganz ehrlich,was hat oberste Priorität: Beruf oder Familie

Bei mir ganz klar die Familie, da ich immer für meine Kinder da sein will, wenn sie mich brauchen

b) Wie kriegt ihr das im Alltag geregelt?

Bei mir sehr gut, da ich bei meinem Arbeitgeber ein gutes Gleitzeitmodell habe

c) Glaubt ihr, ein sichtbares hohes Engagement für die Familie kann die Karrierechancen reduzieren?

Glaube ich für mich zwar nicht, wäre aber auch für mich kein Grund, den Fokus anders zu setzen. Bin da ebenfalls Gott sei Dank bei einem familienfreundlichen Arbeitgeber unterwegs, sollte sich da aber was ändern, würde ich dennoch die Familie an erste Stelle setzen.

d) Glaubt ihr, dass die junge Generation umdenkt? Was müsste sich gesellschaftlich verändern, damit hier niemand mehr „Sorge um die Karriere“ haben muss?

Es müsste meiner Ansicht nach viel Druck aus der aktuellen Wirtschaft rausgenommen werden. Mehr Freiräume, weniger Leistungsdruck.

e) Seht ihr einen Zusammenhang zwischen Branche, Karriere und Familienvater sein können? Oder hängt es an der Größe des Unternehmens? 

Ich persönlich denke, es liegt vor allem daran, wie schierig die Arbeitskraft zu finden ist. Wer Probleme hat, neue Mitarbeiter zu gewinnen, denkt mehr darüber nach, was neben der Arbeitsstelle noch wichtig sein könnte.

f) Wo lebt ihr? Auf dem Land oder in der Stadt? Und macht das eurer Meinung nach einen Unterschied?

Ich denke, gerade auf dem Land werden immer noch sehr viele alte Klischees bedient.

g) Wie läuft es für eure Partnerin? Hat sie die gleichen Probleme oder ist das doch eher ein „Männerding“?

Die Frage stellt sich bei uns leider nicht, da meine Frau in ihrem erlernten Beruf niemals genug Geld verdient hätte, um eine Familie mit 3 Kindern zu ernähren. Insofern entschieden wir uns gemeinsam für die klassische „Der Vater ist der Ernährer“ Rolle. Wobei sie schon darüber nachdenkt, wieder in das Berufsleben einzusteigen, wenn es die Situation erlaubt und es sich für die Familie auch rechnet.

 

Ich würde mich sehr über eure Ansichten zu dem Thema freuen. Und darüber, dass ihr diesen Aufruf weiter streut.

Und nein, ich will hier nicht die erwerbstätigen Frauen diskriminieren. Ggf. wird es hier auch eine zweite Blogparade geben. Es geht mir erst mal darum zu sehen, ob die Männer immer noch in Klischees gefangen sind  oder sich immer noch überkommene Rollenbilder vorgaukeln.

 

20 Gedanken zu „Blogparade: Vater sein das ist doch schwer#8220;

  1. Zu interessant – um hier nichts zu schreiben, allerdings auch zu privat – um das als Blogbeitrag zur Blogparade zu machen. Daher nur ein Kommentar:

    a) Familie

    b) in der Zwischenzeit ganz gut – die Kinder sind jetzt auch älter und selbständiger. War aber auch nicht immer so und wir haben wirklich alles ausprobiert: Tagesmutter, Au Pair ,….

    c) kommt drauf an, in welchem Alter und in welchem Stadium der Karriere die Kinder kommen

    d) die jüngere Generation (ich zähle mich nicht dazu) hat vermutlich auch nur die Möglichkeit auf die Randbedingungen zu reagieren: Die Sicherheit eines Arbeitsplatzes und die Planbarkeit der Zukunft sind für mich die entscheidenden Kriterien (man möchte ja schon seinen Level halten können)

    e) es hängt wie in c) gesagt davon ab, wann die Kinder kommen und wie gut und gesucht man in seinem Fachgebiet ist und bleibt.

    f) Kleinstadt – der Unterschied ist hptsl.die Fahrerei, welche man sich in der Stadt spart (wobei ich nicht weiss, welche Probleme evtl. mit pubertierenden Kindern noch auf uns zu kommen könnten …)

    g) ich beneide sie um Ihre Möglichkeiten aus dem Job rauszugehen und wieder reinzukommen – das wird bei Männern (auch in Ihrem Fachgebiet) noch nicht so akzeptiert …..

    So weit, so gut …

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