Von der alltäglichen Selbstüberschätzung: Fehler machen IMMER die anderen.

Ich gebe zu, auch ich bin nicht perfekt. Auch ich habe schon Schuld zugewiesen, wo ich selbst Mist gebaut habe. Aber dann stand ich zumindest zu meiner Fehlinterpretation. Was ich aber, und das ist so eines von den „je älter ich werde“ Dingern immer wieder feststelle. Sehr viele scheinen tendenziell immer alles richtig zu machen und alle um sie rum sind furchtbar, machen alles falsch, sind an allem schuld.
Nun bin ich dahingehend altersmilde geworden, dass ich solche Menschen eher meide, weil sie zu viel Energie aufsaugen und letztlich niemanden, nicht mal sich selbst voranbringen.

Und gerade in der Softwareentwicklung ist Schuldzuweisung gegen andere fatal, da heute alle grössere Entwicklung ja in Teams und Projekten abläuft.

Aber ich frage mich manchmal schon, wie man diesen Leuten ihren Irrtum vor Augen führen kann? Denn bislang hat jeglicher Hinweis meinerseits stehts zu Schuldzuweisungen gegen mich oder „die anderen“ geführt, aber Einsicht konnte ich noch nie produzieren. Möglicherweise auch, weil diese Menschen meist auch die grösste Klappe haben.

Das wäre ja eigentlich keinen Blogeintrag wert, wenn nicht gerade solche Charaktere oftmals die Projektarbeit extrem erschweren. Und sie sind leider in guter Gesellschaft, denn direkt neben ihnen stehen oft die „Das haben wir schon immer so gemacht“ Menschen. Manchmal verkörpert eine Person sogar beides.

Gut nur, dass ich die meisten dieser Charaktere nach Feierabend nicht mehr sehe. Und wer mir in meiner Freizeit mit solche einer Einstellung über die Quere läuft, der muss damit leben, dass ich im Geiste Lily Allens Lied „Fuck you“ summe und ihn unter die Kategorie einordne: Menschen, die ich nicht nochmal gesehen haben muss.

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