Der Test kann beginnen. Dells Latitude 10 Business Tablet im Dauertest

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Das Dell Latitude 10 wird bei mir einem Dauertest unter Praxisbedingungen unterzogen. Es soll den Blogger als alleiniges Arbeitsgerät begleiten.

Heute (27.06.) kam es an, das Paket von Dell mit dem Latitude 10 Tablet, dass mir durch Dell dankenswerterweise kostenfrei zum Test bereitgestellt wurde. Warum ich noch ein Tablet teste? Nun, mehrere Gründe sprechen dafür. Zum einen fand ich das Gerät an sich spannend, da es einige Feature bietet, die ich so bei wenigen anderen Tablets gefunden habe.

 

Viel spannender für mich, der auf dem eigenen Arbeitsrechner neben ubuntu Linux und auch auf dem „SpielePC“ der Kinder Windows 8 installiert hat, dass auch das Dell Tablet mit Windows 8 läuft.

Genauer gesagt läuft das Dell Latitude Mit Windows 8 Pro, besitzt eine 64GB SSD Platte und 2GB Hauptspeicher. Besonderheiten sind der wechselbare Akku und ein SD Karten Slot, sowie ein USB und ein HDMI Anschluß.

Also ging es ans Auspacken, das Gerät wird mit nicht viel mehr als einem Netzteil und ein paar Dokumenten geliefert. Also ans Netz damit, anschalten und gespannt sein. Die Installation gestaltet sich unprätentiös, nach Angabe einiger persönlicher Daten und des Zugangs zum Home Office WLan bootet Windows 8 und die bekannte Kacheloberfläche erscheint.

Zum ersten Mal habe ich wirklich das Gefühl, ja, dafür passen die Kacheln. Bei den PCs zu hause kann ich zwar gut mit der Kacheloberfläche arbeiten, aber irgendwie fühlt sich das ganze wie nicht für die Mausbedienung gemacht an. Hier nun passt es und gerade die Vorschau innerhalb der Kacheln finde ich richtig gut, weil ich hier wirklich auf einen Blick alle für mich wichtigen Infos finde.

Das System reagiert sehr flüssig, Hänger oder Probleme entstehen eher durch Software, die nicht auf das neue OS und dessen „Rahmenbedingungen“ angepasst ist.

Das Tablet an sich macht einen wertigen Eindruck, es gibt keine Spalten oder unbündig schließende Elemente. Auf der Rückseite befinden sich zwei Stereolautsprecher, an den Seiten Kopfhöreranschluß SD Karten Slot, ein Knopf zum Sperren der Bildschirmdrehung (sehe ich so zum ersten Mal und ist eine interessante Idee), sowie ein Micro USB Anschluss, HDMI UND ein Kensington Lock Anschluss.

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Die Vorbereitungen laufen

Insgesamt bietet das Tablet weit mehr Schnittstellen als erwartet, das ist aber auch der Zielgruppe Businessanwender geschuldet.

Der Bildschirm ist zwar nicht entspiegelt aber klar, hell und blickwinkelstabil. Einzig das Gewicht überrascht mich denn doch ein wenig, da das Gerät über 700 Gramm wiegt, ist es kein Leichtgewicht in der Hand und ich halte es tendenziell fast immer mit beiden Händen. Mal sehen, wie sich das in der täglichen Arbeit auswirkt.

Nun warte ich noch auf eine Schutzhülle mit Bluetooth Tastatur, die das Tablet so weit zum Arbeitsgerät machen soll, dass ich im Rahmen des Tests versuchen will, weitestgehend auf meinen Arbeitsrechner zu hause zu verzichten.

Bislang macht das Tablet auf mich einen wertigen, stabilen und durchdachten Eindruck. Ich bin gespannt, wie sich Windows 8 im Alltagseinsatz auf dem Tablet schlägt und inwieweit ich, ergänzt um die Bluetooth Tastatur, mit dem Latitude 10 tatsächlich meinen Notebook als Autoren-Arbeitsgerät ersetzen kann.

Weitere Erfahrungen folgen. Denn folgende Fragestellungen interessieren mich besonders: Auch wenn Tablets und Smartphones mit Android oder IOS immer mehr auch zum Arbeitsgerät werden, gerade bestimmte Aspekte fehlen mir. So die Multiwindow Unterstützung, bei der ich MEHRERE Fenster parallel sehe (und kommt mir nicht mit Multiwindows von z.B. den Samsung Note 2 Geräten, das ist es nicht, was ich meine). Außerdem gestehe ich gerne, dass ich Artikel immer noch lieber zu hause auf der Couch auf dem Notebook schreibe. Das ist vor allem den Office Programmen wie Libre Office geschuldet, aber auch Browsern und anderen Werkzeugen, die ich auf dem Notebook nutze und persönlich fürs Arbeiten angenehmer finde. Mein Transfomer TF300T kommt dem Gefühl einer echten Arbeitsumgebung schon recht nahe, aber wenn ich es z.B. via HDMI an meinen Monitor hänge, macht die Darstellung dort nicht wirklich Freude, es sei denn, man will dort einen Film ablaufen lassen.

Und letztlich interessiert mich weniger das zu Grunde liegende OS als die Möglichkeit, meine Arbeit als Blogger und Autor damit gut und einfach zu erledigen.

 

Adblock Plus Alternativen für Android und Windows 8

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Adaway tut auf meinem gerooteten Note 2 sehr gute Dienste.

Sascha Pallenberg, ein von mir hochgeschätzter Bloggerkollege hat für ordentlichen Wirbel gesorgt mit seiner Analyse der wirtschaftlichen Verstrickungen rund um die Adblocker Software Adblock Plus, die ich bis vor kurzem auch noch auf Android wie auf Windows 8 im Einsatz hatte.

Nun ist es nicht nur wegen solcher Veröffentlichungen immer wieder gut, sich auch nach Alternativen für gängige Tools umzusehen, deshalb hier zwei Tipps für alternative Werbeblocker, die zudem beide deutlich besser arbeiten als Adblock Plus.

Für Windows 8 und den Chrome Browser empfehle ich Adblock, der nach dem gleichen Prinzip funktioniert wie Adblock Plus, aber keine Ausnahmen für „gesponsorte Werbung“ erlaubt. Wahlweise lohnt auch Adblock Edge eine genauere Betrachtung, diesen gibt es auch für den Firefox. Für den IE gibt es leider bislang nur kommerzielle Lösungen (aber wer nutzt den IE schon freiwillig).

Und wer nach einem Adblocker für Android sucht, dem seien Adfree oder Adaway ans Herz gelegt, beides Adblocker die nach meinen Tests deutlich besser arbeiten als Adblock Plus, der durchaus noch Ingame Werbung und Werbung auf Webseiten durchlässt während diese beiden wirklich weitestgehend alles ausfiltern, aber dennoch sehr einfach zu installieren sind. Hier gilt allerdings, dass es sich um ein gerootetes Android Smartphone handeln muss.

Wer weiß, vielleicht haben die neuen Eigentümer das plus in Adblock Plus ja falsch verstanden. Wenn ich einen Adblocker einsetze, dann soll er ALLE Ads blocken und nicht die durchlassen, die sich freigekauft haben 😉

 

Und noch eine Smartwatch, diesmal Kategorie eierlegende Wollmilchsau: Die Kreyos

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Die Kreyos. Wenn das stimmt, was die Macher auf den Seiten von Indiegogo darüber schreiben, könnte diese Uhr diverse Gadgets auf einmal überflüssig machen. Wasserdicht ist sie, nutzt eInk als Display, kann Puls messen und Schritte zählen, funktioniert auch ohne Smartphone.

Sie lässt sich durch Gesten ebenso steuern wie durch Spracheingabe.  Zudem lässt sie sich anklippen, mit einem Halsband tragen oder am Arm. Mittlerweile hat das Projekt den benötigten Betrag schon fast zweifach eingesammelt, die Uhr wird also mit Sicherheit produziert werden. Was mir daran gefällt, ist das all in one Konzept. Ich möchte mich nicht mit diversen Gadgets für diverse Anwendungsgebiete behängen. Zudem stört mich beim Joggen immer noch, dass ich das Smartphone (bei mir ein Note 2 also extra groß) mitschleppen muss, wo es mir doch reichen würde, den aktuellen Track zu sehen und aufzeichnen zu können.

Insofern halte ich die Kreyos sogar für der Pebble überlegen, da sie auch einige interessante Sensoren in sich vereint.

 

Das Video auf Indiegogo zeigt sehr schön, worum es geht.

KREYOS: The ONLY Smartwatch With Voice & Gesture Control from Kreyos on Vimeo.

Wieder ein spannender Player, den ich weiter beobachten werde.

Testbericht: MAGIX Fotos auf DVD 2013 Deluxe

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Nicht ohne Grund erinnert die Oberfläche an die eines Videoschnittprogramms. Denn es gibt unglaublich viele Möglichkeiten, die Bilder zu „animieren“. Insofern kann man eher von einem Videoschnittprogramm für Bildergalerien sprechen.

Die Initialzündung für diesen Test gab mir mein Schwiegervater, der nach einer Software suchte, um automatisierte Diashows auf DVD zu erstellen. Da hierbei die Bilder im Vordergrund stehen sollten und nicht die Einarbeitung in ein oder mehrere Tools, kam natürlich nur eine Komplettsoftware in Frage, die alles in einem bietet: Auftritt MAGIX Fotos auf DVD 2013 Deluxe. Das Softwarepaket erlaubt die Erstellung von Videos für 16:9 und 4:3 Bildschirmformate. Und das ganze geht in der einfachsten Form so einfach, wie das Kopieren eines Dateiordners von einem Verzeichnis in ein anderes. Oder alternativ, der Import der Bilder von der Kamera direkt in das Programm.

Damit hat man im Prinzip schon eine Diashow erstellt, die man auf DVD ausgeben oder direkt am Rechner ablaufen lassen kann. Nun kann das jedes moderne Betriebssystem ja auch. Deshalb bietet MAGIX Fotos diverse Möglichkeiten, das ganze noch zu verfeinern. Die Übergänge zwischen den Bildern und die Darstellungsdauer jedes einzelnen Bildes kann angepasst werden. Jedes Bild lässt sich um Textinformationen erweitern. Sofern die Kamera oder das Importprogramm das nicht tut, lassen sich die Bilder auch drehen. Auch verschiedene Optimierungen und Effekte lassen sich auf jedes Bild anwenden, wie Kontrast, Farbe, aber auch Effekte wie Bilddrehung, Zoom oder Verfremdungseffekte wie Erosion, Emboss etcs. Selbst 3D Bilder können erzeugt werden, so man von dem betreffenden Objekt zwei geeignete Bilder gemacht hat, die dann entsprechend zu einem 3D Bild (Stichwort Rot-Grün Brille) umgewandelt werden. 

Innerhalb der Diashows lassen sich auch Filmsequenzen einbinden und das ganze im Rhythmus der Musik wechseln. Bilder können über den Bildausschnitt fliegen, gedreht werden und vieles mehr.

Für mich aber der wichtigste Faktor. Auch nur mit einem Ordner voller Bilder und einer geeigneten Filmmusik lassen sich durch verschiedene Assistenten sehr einfach und schnell interessante Bildershows erstellen. Denn nicht jeder hat die Zeit oder den Nerv dazu, eine Bildershow bis ins kleinste Detail auszugestalten.

Die fertigen Diashows oder eigentlich korrekterweise Bilderfilme lassen sich dann entweder in eine Datei ausgeben, ins Internet hochladen (Magix bietet dazu auch eine eigene Online Plattform an, aber natürlich geht dies auch für alle anderen bekannten Videoplattformen) oder direkt auf einem angeschlossenen Endgerät wie einem Fernseher ausgeben.

Natürlich kann man das Ergebnis auch auf DVD brennen und dann im DVD Spieler ablaufen lassen. Dabei gibt es diverse Vorlagen für Menüs, damit auch der Übersichtsbereich ansprechend gestaltet werden kann.

Alles in allem kann man MAGIX Fotos wirklich empfehlen, gerade auch, wenn man als Einsteiger einfach nur seine Bilder in einem Film zusammenfassen will, um sie zum Beispiel Freunden oder Bekannten weiterzugeben.

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Selbst stereoskopische Bilder lassen sich erstellen und in den Film einbauen.

Wer größere Ambitionen hat, findet eine Vielzahl von Bearbeitungsmöglichkeiten, um aus einer einfachen Diashow einen ansprechenden Film zu machen. Mit der richtigen Bildauswahl dürfte es so manches mal schwer fallen zu erkennen, ob gerade eine Filmsequenz oder ein animiertes Bild abläuft.

Wer ein umfassendes Programm zur Erstellung von ansprechenden Videos aus der eigenen Bildersammlung suchst, oder auch einfach nur eine Bildershow auf DVD erstellen will, um sie an Freunde weiterzugeben, dem kann ich die Software nur ans Herz legen. Sie ist mit 69,99 Euro vielleicht nicht die billigste Lösung, aber meiner Ansicht nach die Software die die schnellsten Ergebnisse liefert und dank vieler intelligenter Assistenten die Erstellung und Bearbeitung sehr einfach gestaltet.

Ich werde das Programm auf jeden Fall meinem Schwiegervater zeigen, denn das ist genau das, was er für sein Bildarchiv gesucht hat. Und dank der vielen Effekte und Möglichkeiten kann man mit diesem Werkzeug den Beweis antreten, dass „Diashows“ nicht zwangsläufig langweilig sein müssen. Und gleichzeitig verhelfen die vielen Assistenten auch dem Anfänger im Bereich der Fotoshowerstellung zu schnellen und wirklich ansehnlichen Ergebnissen. Nutzt man die Assistenten, ist das aufwändigste an der ganzen Sache die Auswahl der geeigneten Bilder.

 

 

 

Sony stellt neue Smartwatch vor. Diesmal könnte es was werden.

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Quelle: Androidcentral

Sony hat ganz aktuell den Nachfolger der wenig bekannten Smartwatch vorgestellt. Smartwatch 2 adressiert dabei einige dder größten Kritikpunkte des Vorgängers. So wird das Display jetzt auch im Freien gut zu lesen sein, man kann die Uhr mit einem Standard Micro USB Kabel auflagen (Ein Standard! Bei SONY!) und durch NFC gestaltet sich die Kopplung der Uhr noch einfacher.
Zudem ist die Uhr spritzwassergeschützt und bietet nach Angaben von Sony diverse Möglichkeiten, auch ohne Smartphone Funktionen zu nutzen. So kann man Mails auch offline lesen, wenn man sie zuvor auf der Uhr abgelegt hat, auch kann die Uhr ohne Smartphone arbeiten (Stichwort Uhrenanzeige) und es gibt neue Möglichkeiten zur Steuerung von z.B. Präsentationen.

 

 

 

Hier die Specs der Sony SmartWatch 2

Lesbar in der Sonne
ca 3 Tage Batterielaufzeit bei normalem Gebrauch
Spritzwassergeschützt
Einfache Installation durch NFC fürs Pairing und Verbinden
Uhr funktioniert auch ohne Smartphone
Laden mit Micro USB
Interface lehnt sich an die Optik von Android an
Größerer Bildschirm und höhere Auflösung (1.6 Inch, 220 x 176 Pixel)
Gehäuse aus Aluminium, Metallenes Armband
Kompatibel mit den meisten Android Smartphones

Die Uhr soll ab September 2013 verfügbar sein. Sobald möglich wird es hier einen Test der neuen Sony Smartwatch geben. Der Preis liegt voraussichtlich bei 199 Euro.

Von Generationen, Klischees und dem Individuum

Generation X, Y, bald wohl Z. Alles schöne Gedankenmodelle um den Menschen in ein Korsett zu pressen. Auch Jan Grossarth mockiert sich in der FAZ wie ich finde zurecht über diese Einteilung. Ich sehe hier einige Denkfehler.

Fehler Nummer eins. Die Abgrenzung: Ab wann fängt die Generation an, wann hört sie auf? Letztlich werden Charaktereigenschaften und Einstellungen einer Generation, einem Alter zugeschrieben. Dabei ist es doch stets von der einzelnen Person, ihrem Erleben, ihre Geschichte abhängig, wie sie sich verhält, was sie für Werte hat. Man mag Tendenzen sehen, aber diese sind über eine so große Gruppe von Menschen verteilt, dass hier ein generelles Muster so gut wie niemanden wirklich trifft. Zudem sind viele Denkweisen, Haltungen weniger vom Geburtsjahr als vom erlebten Leben und erreichten Alter, sowie von persönlichen Charaktereigenschaften abhängig. Wer sich mit 20 schon stets für neues interessierte, wird dies auch noch mit 50 tun. Wer mit 20 eher konservativ und rückwärts gewandt war, wird dies weitestgehend auch noch mit 50 sein.

Und was ich ebenso für sehr bedenklich halte ist die statische Sichtweise solcher Aussagen. Menschen entwickeln sich, ändern ihre Vorlieben, ihre Werte. Dies einer ganzen Generation zuzuschreiben wird quasi niemandem wirklich gerecht. Bin ich jung und habe noch nicht festgelegt, welchen Beruf, welchen Lebensweg ich ergreifen will, habe ich die Ausbildung gerade abgeschlossen oder den Partner fürs Leben gefunden. Stets gibt es neue Sichten auf die aktuelle Lebenswelt. Und auch diese sind von Mensch zu Mensch verschieden.

Natürlich verstehe ich, warum diese Einteilungen manchen so wichtig sind. Jeder, der uns als Individuum, sei es durch politische Aussagen, durch Werbung für sich gewinnen will, braucht Anhaltspunkte. Nur muss ich leider postulieren. Oft scheren diese Anhaltspunkte über einen Kamm und treffen eigentlich niemanden wirklich. Und vor allem entstehen daraus Entscheidungen, die möglicherweise der betrachteten „Generation“ in ihrer Gesamtheit überhaupt nicht gerecht werden. Nicht umsonst entstehen, auch begünstigt durch die zunehmend vernetzte Gesellschaft immer häufiger Protestbewegungen zu Themen, die angeblich zuvor klar auf ihre Akzeptanz untersucht wurden.

Google Play Geschenkkarten bald bei Saturn und Mediamarkt

google-play-guthabenkarten-gutscheinWie T3N berichtet, wird es die bereits im Netz verwendbaren Google Geschenkkarten bald tatsächlich auch physikalisch bei Mediamarkt und Saturn zu kaufen geben. Die dazu notwendigen Webseiten werden offensichtlich gerade eingerichtet. So kann man auf der Supportseite mittlerweile auch Deutschland auswählen. Sollte Google mit den Karten demnächst starten, ist davon auszugehen, dass diese mit der Zeit überall dort zu erwerben sein werden, wo man heute schon die Karten für iTunes erwerben kann.

Es wird die Karten mit den Beträgen 15, 25 und 50 Euro geben. Damit kommt Google auch in Deutschland endlich dem Wunsch der Konsumenten nach, im PlayStore auch ohne Kreditkarte bezahlen zu können. Zu beachten ist aber, dass die Karten nur für virtuelle Güter gelten werden, Hardware bzw. Zubehör lässt sich damit nicht bezahlen. Hierfür ist dann weiterhin eine Kreditkarte notwendig. Allerdings ist zu bedenken, dass es mittlerweile diverse Prepaid Kreditkarten gibt, die ähnlich einer Prepaid Telefonkarte nur dann funktionieren, wenn ZUVOR etwas aufgezahlt wurde.

Wann genau der Startschuß ist, bleibt unklar, da aber selbst Mediamarkt auf seiner Facebookseite dazu offiziell Stellung genommen hat, ist mit einem baldigen Erscheinen auf jeden Fall zu rechnen.

Meine „Lächeln und Winken“ Philosophie oder warum ich dennoch nett sein will.

Vor kurzem wurde ich wegen meiner Aussage „Lächeln und Winken“ schon fast falsch verstanden, deshalb hier mal die Erklärung. Auch wenn ich immer wieder vermittelt bekomme, man müsse agressiv sein, seinen Willen durchsetzen, nicht nachgeben, auch damit leben, dass man sich Feinde macht.

Mag alles richtig sein. Aber das bin nicht ich. Wenn ich es mittels Konsens schaffe, habe ich einen entscheidenden Vorteil. Ich habe mir auch noch die Sympathien des Gegenüber gewonnen bzw. erhalten. Viele Siege, die man im Leben erreicht gehen auf Kosten von Beziehungen zu anderen Menschen. Ich lächle lieber und winke, versuche also, Sympathien zu gewinnen, statt mir durch Druck und Aggressivität anderer Menschen erzwungene Zustimmung zu erlangen, die doch meist mit stiller Ablehnung und im Extrem Feindseligkeit erkauft wird.

Und mir ist es nun mal auch wichtig, Netzwerke zu pflegen, die stabil sind, auf die ich mich auch in Krisenzeiten verlassen kann. Diese Netze funktionieren aber nur, wenn ich meinen Partnern auf Augenhöhe und mit Freundlichkeit begegne. Zwinge ich jemanden zu meiner Meinung oder einer Entscheidung gegen seinen Willen, so kann ich sicher sein, dass die Beziehung zu dieser Person leidet. Gerade im Gespräch über Dritte (das ich z.B. aus obigen Gründen auch nicht führe, aber das ich leider immer wieder als unfreiwilliger Zuhörer mitbekomme) erkennt man sofort, dass die Menschen, die glauben, sie hätten Freunde und Verbündete eigentlich nichts weiter haben als Menschen, die Angst vor der Person haben und ihr bei nächstbester Gelegenheit in den Rücken fallen würden. Und auch aus Titeln oder Ämtern bedingte Macht wird mittlerweile überschätzt. Denn selten war es einfacher, jenseits von Titeln und Macht etwas auf die Beine zu stellen. Crowdfunding, Crowdsourcing, Bloggen, 3D Druck, Selbstverlag. Wer die Arroganz der Macht und der großen Konzerne nicht mehr möchte, macht es mittlerweile eben wieder selbst. Oder sucht sich Gleichgesinnte und macht es gemeinsam. Wir leben in einer Zeit, in der nicht mehr zählt, welchen Titel oder welche Position ich habe, sondern in der es möglich wird, die individuelle Begabung zu nutzen.

Agressive und „über Leichen gehende“ Menschen sind keine Menschen, auf die ich mich verlassen kann und somit keine Netzwerke, die auch in Krisenzeiten tragfähig sind. Ein gutes Netzwerk besteht aus Dialog auf Augenhöhe. Und mit der nötigen Freundlichkeit. Deshalb bin ich weiterhin lieber nett. Macht das Leben zwar nicht unbedingt immer leichter. Aber erzeugt zwischenmenschliche Beziehungen im virtuellen wie im realen Raum, die auch in Krisenzeiten für einander da sind. Alles andere nenne ich die „Messer hinterm Rücken“ Philosophie.

Und das will ich nicht leben und auch nicht meinen Kindern vermitteln. Wir leben in einer so komplexen Welt, dass wir die darin existierenden Probleme nur gemeinsam bewältigen können. Nicht, in dem wir Machtspiele spielen, sondern indem wir gleichberechtigte Netzwerke entwickeln, die sich gegenseitig stützen und unterstützen. Und da liegt für mich die große Chance und Macht von sozialen Netzen.

Gerade auch die Ereignisse aktuell in der Türkei zeigen mir, dass sich niemand mit Agressivität und Ignoranz lange halten kann. Wir sind nicht mehr nur willig zu regierende träge Masse sondern können uns zusammenschließen und dadurch mehr erreichen. Und nie war das so einfach wie heute dank moderner vernetzender Technologien. Erdogan hat schon recht, dass er Twitter fürchtet. Nur stoppen wird er es nicht können. Der „normale“ Mensch mag das Miteinander und lehnt das Gegeneinander ab. Die Zeit des Konkurrierens und sich gegenseitig Ausstechens nähert sich dem Ende (eigentlich ist sie schon vorbei nur muss sich das erst durch die Generationen und Hierarchien durchpropagieren). Auch hier ist ein Teil dieser Wirkung meiner Ansicht nach die digital geförderte und vereinfachte Möglichkeit, sich zu vernetzen. Das Netz ist freundlich, wenn man es lässt. Und es kann böse werden, wenn man es daran hindern will. Aber nicht hinter der Maske böse. Direkt, offen und insofern ebenfalls ehrlich.

Ich amüsiere mich oft über die Schulungen, die man zu Themen wie Konfliktfähigkeit erhält. Nicht, dass ich sie schlecht finde. Nur leider ist es wie mit so vielen Schulungen. Wendet man es wirklich an, dann gerät man oft erst in Konflikte. Weil natürlich auch mein gegenüber das Wissen braucht.
Erst vor kurzem hatte ich einen Konflikt, weil ich eine EMail nicht gelesen hatte, bis sich rausstellte, dass man mir die Mail nur per CC gesendet hatte. Jeder, der Methodiken der Arbeitsorganisation gelernt hat weiß, dass ein Punkt beim Eindämmen der EMail Flut ist, Mails, die ich per CC erhalte zuallerletzt, wenn überhaupt zu lesen. Etwas wichtiges schickt man der Person direkt. Nun entstand der Konflikt aber gerade durch das Nichtwissen, oder das Nichtanwenden dieser Methodik durch mein Gegenüber. Man sieht also, man mag geschult sein so intensiv man will. Es bedarf einer gewissen Gelassenheit und Toleranz, gerade wenn man nur „nett“ sein will, aber dennoch seinen EIGENEN Weg geht. Und man muss auch immer beachten. Nur weil ich nach einem gewissen Prinzip lebe, tut oder versteht das nicht zwangsläufig meine Umwelt.
Und natürlich habe ich, und das ist etwas, das einzugestehen mir auch oft noch schwer fällt, selbst den grössten Fehler gemacht. Ich hätte meine Arbeitsweise bezüglich CC Mails offen kommunizieren müssen. Auch das sollte man immer beachten. Nicht nur „Lächel und Winken“ sondern das Prinzip auch kommunizieren, wann immer die Situation es erfordert.