Sony stellt neue Smartwatch vor. Diesmal könnte es was werden.

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Quelle: Androidcentral

Sony hat ganz aktuell den Nachfolger der wenig bekannten Smartwatch vorgestellt. Smartwatch 2 adressiert dabei einige dder größten Kritikpunkte des Vorgängers. So wird das Display jetzt auch im Freien gut zu lesen sein, man kann die Uhr mit einem Standard Micro USB Kabel auflagen (Ein Standard! Bei SONY!) und durch NFC gestaltet sich die Kopplung der Uhr noch einfacher.
Zudem ist die Uhr spritzwassergeschützt und bietet nach Angaben von Sony diverse Möglichkeiten, auch ohne Smartphone Funktionen zu nutzen. So kann man Mails auch offline lesen, wenn man sie zuvor auf der Uhr abgelegt hat, auch kann die Uhr ohne Smartphone arbeiten (Stichwort Uhrenanzeige) und es gibt neue Möglichkeiten zur Steuerung von z.B. Präsentationen.

 

 

 

Hier die Specs der Sony SmartWatch 2

Lesbar in der Sonne
ca 3 Tage Batterielaufzeit bei normalem Gebrauch
Spritzwassergeschützt
Einfache Installation durch NFC fürs Pairing und Verbinden
Uhr funktioniert auch ohne Smartphone
Laden mit Micro USB
Interface lehnt sich an die Optik von Android an
Größerer Bildschirm und höhere Auflösung (1.6 Inch, 220 x 176 Pixel)
Gehäuse aus Aluminium, Metallenes Armband
Kompatibel mit den meisten Android Smartphones

Die Uhr soll ab September 2013 verfügbar sein. Sobald möglich wird es hier einen Test der neuen Sony Smartwatch geben. Der Preis liegt voraussichtlich bei 199 Euro.

Von Generationen, Klischees und dem Individuum

Generation X, Y, bald wohl Z. Alles schöne Gedankenmodelle um den Menschen in ein Korsett zu pressen. Auch Jan Grossarth mockiert sich in der FAZ wie ich finde zurecht über diese Einteilung. Ich sehe hier einige Denkfehler.

Fehler Nummer eins. Die Abgrenzung: Ab wann fängt die Generation an, wann hört sie auf? Letztlich werden Charaktereigenschaften und Einstellungen einer Generation, einem Alter zugeschrieben. Dabei ist es doch stets von der einzelnen Person, ihrem Erleben, ihre Geschichte abhängig, wie sie sich verhält, was sie für Werte hat. Man mag Tendenzen sehen, aber diese sind über eine so große Gruppe von Menschen verteilt, dass hier ein generelles Muster so gut wie niemanden wirklich trifft. Zudem sind viele Denkweisen, Haltungen weniger vom Geburtsjahr als vom erlebten Leben und erreichten Alter, sowie von persönlichen Charaktereigenschaften abhängig. Wer sich mit 20 schon stets für neues interessierte, wird dies auch noch mit 50 tun. Wer mit 20 eher konservativ und rückwärts gewandt war, wird dies weitestgehend auch noch mit 50 sein.

Und was ich ebenso für sehr bedenklich halte ist die statische Sichtweise solcher Aussagen. Menschen entwickeln sich, ändern ihre Vorlieben, ihre Werte. Dies einer ganzen Generation zuzuschreiben wird quasi niemandem wirklich gerecht. Bin ich jung und habe noch nicht festgelegt, welchen Beruf, welchen Lebensweg ich ergreifen will, habe ich die Ausbildung gerade abgeschlossen oder den Partner fürs Leben gefunden. Stets gibt es neue Sichten auf die aktuelle Lebenswelt. Und auch diese sind von Mensch zu Mensch verschieden.

Natürlich verstehe ich, warum diese Einteilungen manchen so wichtig sind. Jeder, der uns als Individuum, sei es durch politische Aussagen, durch Werbung für sich gewinnen will, braucht Anhaltspunkte. Nur muss ich leider postulieren. Oft scheren diese Anhaltspunkte über einen Kamm und treffen eigentlich niemanden wirklich. Und vor allem entstehen daraus Entscheidungen, die möglicherweise der betrachteten „Generation“ in ihrer Gesamtheit überhaupt nicht gerecht werden. Nicht umsonst entstehen, auch begünstigt durch die zunehmend vernetzte Gesellschaft immer häufiger Protestbewegungen zu Themen, die angeblich zuvor klar auf ihre Akzeptanz untersucht wurden.

Google Play Geschenkkarten bald bei Saturn und Mediamarkt

google-play-guthabenkarten-gutscheinWie T3N berichtet, wird es die bereits im Netz verwendbaren Google Geschenkkarten bald tatsächlich auch physikalisch bei Mediamarkt und Saturn zu kaufen geben. Die dazu notwendigen Webseiten werden offensichtlich gerade eingerichtet. So kann man auf der Supportseite mittlerweile auch Deutschland auswählen. Sollte Google mit den Karten demnächst starten, ist davon auszugehen, dass diese mit der Zeit überall dort zu erwerben sein werden, wo man heute schon die Karten für iTunes erwerben kann.

Es wird die Karten mit den Beträgen 15, 25 und 50 Euro geben. Damit kommt Google auch in Deutschland endlich dem Wunsch der Konsumenten nach, im PlayStore auch ohne Kreditkarte bezahlen zu können. Zu beachten ist aber, dass die Karten nur für virtuelle Güter gelten werden, Hardware bzw. Zubehör lässt sich damit nicht bezahlen. Hierfür ist dann weiterhin eine Kreditkarte notwendig. Allerdings ist zu bedenken, dass es mittlerweile diverse Prepaid Kreditkarten gibt, die ähnlich einer Prepaid Telefonkarte nur dann funktionieren, wenn ZUVOR etwas aufgezahlt wurde.

Wann genau der Startschuß ist, bleibt unklar, da aber selbst Mediamarkt auf seiner Facebookseite dazu offiziell Stellung genommen hat, ist mit einem baldigen Erscheinen auf jeden Fall zu rechnen.

Meine „Lächeln und Winken“ Philosophie oder warum ich dennoch nett sein will.

Vor kurzem wurde ich wegen meiner Aussage „Lächeln und Winken“ schon fast falsch verstanden, deshalb hier mal die Erklärung. Auch wenn ich immer wieder vermittelt bekomme, man müsse agressiv sein, seinen Willen durchsetzen, nicht nachgeben, auch damit leben, dass man sich Feinde macht.

Mag alles richtig sein. Aber das bin nicht ich. Wenn ich es mittels Konsens schaffe, habe ich einen entscheidenden Vorteil. Ich habe mir auch noch die Sympathien des Gegenüber gewonnen bzw. erhalten. Viele Siege, die man im Leben erreicht gehen auf Kosten von Beziehungen zu anderen Menschen. Ich lächle lieber und winke, versuche also, Sympathien zu gewinnen, statt mir durch Druck und Aggressivität anderer Menschen erzwungene Zustimmung zu erlangen, die doch meist mit stiller Ablehnung und im Extrem Feindseligkeit erkauft wird.

Und mir ist es nun mal auch wichtig, Netzwerke zu pflegen, die stabil sind, auf die ich mich auch in Krisenzeiten verlassen kann. Diese Netze funktionieren aber nur, wenn ich meinen Partnern auf Augenhöhe und mit Freundlichkeit begegne. Zwinge ich jemanden zu meiner Meinung oder einer Entscheidung gegen seinen Willen, so kann ich sicher sein, dass die Beziehung zu dieser Person leidet. Gerade im Gespräch über Dritte (das ich z.B. aus obigen Gründen auch nicht führe, aber das ich leider immer wieder als unfreiwilliger Zuhörer mitbekomme) erkennt man sofort, dass die Menschen, die glauben, sie hätten Freunde und Verbündete eigentlich nichts weiter haben als Menschen, die Angst vor der Person haben und ihr bei nächstbester Gelegenheit in den Rücken fallen würden. Und auch aus Titeln oder Ämtern bedingte Macht wird mittlerweile überschätzt. Denn selten war es einfacher, jenseits von Titeln und Macht etwas auf die Beine zu stellen. Crowdfunding, Crowdsourcing, Bloggen, 3D Druck, Selbstverlag. Wer die Arroganz der Macht und der großen Konzerne nicht mehr möchte, macht es mittlerweile eben wieder selbst. Oder sucht sich Gleichgesinnte und macht es gemeinsam. Wir leben in einer Zeit, in der nicht mehr zählt, welchen Titel oder welche Position ich habe, sondern in der es möglich wird, die individuelle Begabung zu nutzen.

Agressive und „über Leichen gehende“ Menschen sind keine Menschen, auf die ich mich verlassen kann und somit keine Netzwerke, die auch in Krisenzeiten tragfähig sind. Ein gutes Netzwerk besteht aus Dialog auf Augenhöhe. Und mit der nötigen Freundlichkeit. Deshalb bin ich weiterhin lieber nett. Macht das Leben zwar nicht unbedingt immer leichter. Aber erzeugt zwischenmenschliche Beziehungen im virtuellen wie im realen Raum, die auch in Krisenzeiten für einander da sind. Alles andere nenne ich die „Messer hinterm Rücken“ Philosophie.

Und das will ich nicht leben und auch nicht meinen Kindern vermitteln. Wir leben in einer so komplexen Welt, dass wir die darin existierenden Probleme nur gemeinsam bewältigen können. Nicht, in dem wir Machtspiele spielen, sondern indem wir gleichberechtigte Netzwerke entwickeln, die sich gegenseitig stützen und unterstützen. Und da liegt für mich die große Chance und Macht von sozialen Netzen.

Gerade auch die Ereignisse aktuell in der Türkei zeigen mir, dass sich niemand mit Agressivität und Ignoranz lange halten kann. Wir sind nicht mehr nur willig zu regierende träge Masse sondern können uns zusammenschließen und dadurch mehr erreichen. Und nie war das so einfach wie heute dank moderner vernetzender Technologien. Erdogan hat schon recht, dass er Twitter fürchtet. Nur stoppen wird er es nicht können. Der „normale“ Mensch mag das Miteinander und lehnt das Gegeneinander ab. Die Zeit des Konkurrierens und sich gegenseitig Ausstechens nähert sich dem Ende (eigentlich ist sie schon vorbei nur muss sich das erst durch die Generationen und Hierarchien durchpropagieren). Auch hier ist ein Teil dieser Wirkung meiner Ansicht nach die digital geförderte und vereinfachte Möglichkeit, sich zu vernetzen. Das Netz ist freundlich, wenn man es lässt. Und es kann böse werden, wenn man es daran hindern will. Aber nicht hinter der Maske böse. Direkt, offen und insofern ebenfalls ehrlich.

Ich amüsiere mich oft über die Schulungen, die man zu Themen wie Konfliktfähigkeit erhält. Nicht, dass ich sie schlecht finde. Nur leider ist es wie mit so vielen Schulungen. Wendet man es wirklich an, dann gerät man oft erst in Konflikte. Weil natürlich auch mein gegenüber das Wissen braucht.
Erst vor kurzem hatte ich einen Konflikt, weil ich eine EMail nicht gelesen hatte, bis sich rausstellte, dass man mir die Mail nur per CC gesendet hatte. Jeder, der Methodiken der Arbeitsorganisation gelernt hat weiß, dass ein Punkt beim Eindämmen der EMail Flut ist, Mails, die ich per CC erhalte zuallerletzt, wenn überhaupt zu lesen. Etwas wichtiges schickt man der Person direkt. Nun entstand der Konflikt aber gerade durch das Nichtwissen, oder das Nichtanwenden dieser Methodik durch mein Gegenüber. Man sieht also, man mag geschult sein so intensiv man will. Es bedarf einer gewissen Gelassenheit und Toleranz, gerade wenn man nur „nett“ sein will, aber dennoch seinen EIGENEN Weg geht. Und man muss auch immer beachten. Nur weil ich nach einem gewissen Prinzip lebe, tut oder versteht das nicht zwangsläufig meine Umwelt.
Und natürlich habe ich, und das ist etwas, das einzugestehen mir auch oft noch schwer fällt, selbst den grössten Fehler gemacht. Ich hätte meine Arbeitsweise bezüglich CC Mails offen kommunizieren müssen. Auch das sollte man immer beachten. Nicht nur „Lächel und Winken“ sondern das Prinzip auch kommunizieren, wann immer die Situation es erfordert.

Festgemauert in der Erden ist aber so was von out.

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Nicht auf dem Fernseher, sondern auf meinem Tablet habe ich mir vor kurzem Inglorious Bastards angesehen.

„Loewe liegt am Boden“ vermeldet vor kurzem die Wirtschaftswoche. Und das verwundert mich nicht. Wurde immer gebetsmühlenartig propagiert, der Arbeitnehmer der Zukunft müsse mobil sein, hat sich das nicht bewahrheitet.

Wohl aber eine andere Form der Mobilität. Die der Dinge um uns herum. Nachdem wir bislang stets den großen Fernseher im Wohnzimmer nutzten, wechselt nun ein letztes statisches Stück digitaler Einrichtung in den mobilen Bereich. Warum sollte das Smartphone Second Screen sein? Schon vor einiger Zeit habe ich darauf hingewiesen, dass für die junge Generation, so überhaupt noch relevant der Fernseher der Second Screen ist. Und warum brauche ich überhaupt noch einen statischen, großen, im Wohnzimmer fixierten Bildschirm, wenn ich doch alles auch auf Smartphone, Tablet oder Computer sehen kann. Und zwar wann und wo ich will.

Insofern nur eine konsequente Entwicklung, die nach Musik und Büchern nun das bewegte Bild und dessen Konsum grundlegend verändert.

Und wieder mal hat eine Branche das ganze Thema schlichtweg verschlafen, kommt jetzt mit Smart TV an den Markt, wo der typische Zuschauer mittlerweile viel mehr auf Smart Phone setzt.

Ich will keine kostenlose BILD. Die Aktion reloaded

bitte_keine_bild_einwerfenUnd wieder meint der Axel Springer Verlag, er müsse sein Machwerk kostenlos an die Bevölkerung verteilen. Dieses Mal kurz vor der Bundestagswahl, damit die eigene Hauspartei auch sicher gewinnt?  Tut mir leid, auch dieses Mal habe ich null Interesse daran, ein Blatt zu bekommen, das aus dem journalistischen Auftrag eine Farce macht. Deshalb unterstütze ich auch dieses Mal die Aktion „Keine Bild in meinem Briefkasten“ bei der man gegen Zusendung eines frankierten Rückumschlags Sticker für den eigenen Briefkasten bekommen kann, um gegen die kostenlose Verteilung von so etwas ähnlichem wie einer Zeitung zu protestieren.deine_meinung_redesign

Instagram bekommt Video – der Vine Effekt

Wie Techcrunch verlauten lässt, wird Facebook bei seinem Event am 20. Juni eine Erweiterung von Instagram um Videofunktionen ankündigen. Vermutlich ist dies als Antwort auf den Dienst Vine gedacht, der offensichtlich ein größeres positives Echo erfahren hat, als erwartet.

Eine solche Erweiterung ist nicht überraschend, da man auch mit Blick auf den Börsengang von Facebook seinen zahlenden Kunden natürlich alles aus einer Hand bieten will und da eine Videoplattform wie Vine unliebsame Konkurrenz darstellt.

[appbox googleplay screenshots com.instagram.android]

[appbox googleplay screenshots co.vine.android]

Sony öffnet seine Smartwatch für Entwickler

CameraZOOM-20130602141904012Bislang konnte man für die Smartwatch von Sony zwar schon kleine Applikationen entwickeln. Das war aber mehr das Add On zu den von Sony selbst bereit gestellten. An der Firmware der Uhr konnte nichts geändert werden. Wie Sony jetzt verlauten ließ, wird sich das ändern. Auch die Firmware steht jetzt für die Entwicklercommunity bereit und darf, ja soll modifiziert werden. Damit geht Sony einen konsequenten Schritt in Richtung Open Source Entwicklung. Denn bislang litt das Image der Uhr vor allem darunter, dass bis auf die Uhrzeit keine der Apps ohne Bluetooth Verbindung zum Smartphone funktionierte.

Wir dürfen also gespannt sein, was die Entwicklercommunity jetzt für Ideen entwickelt. Bei den Apps gibt es im Play Store von Google ja bereits diverse interessante, amüsante oder auch einfach nur geekige Anwendungen für die Smartwatch, die mit ihren knapp 90 Euro Verkaufspreis mittlerweile durchaus eine Alternative zu den viel teureren Modellen darstellt. Auch einen ersten Hackathon hat Sony in Schweden, genauer in Malmö gestartet, um die Entwicklung alternativer Firmwares zu fördern.

Wir dürfen gespannt sein, denn außer der schwachen Helligkeit des Displays im Freien ist an der Uhr eigentlich wenig zu meckern.