Gadget der Woche : lass Strom fließen

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Aus der Reihe, stylisch und einfach nur cool.

Es gibt Gadgets, die sind einfach zu cool. Und wenn sie dann noch so schick daher kommen, wie der USB Ladegerät Wasserhahn von Getdigital, dann muss ich das einfach in meine Empfehlungen für coole Gadgets und tolle Geschenke aufnehmen.

Zunächst mal ersetzt er die doch oft recht unansehnlichen Klötze mit einem lustigen Design und man kann ihn auch tatsächlich aufdrehen.

Leuchtet der Kranz um den Drehregler rot, fließt kein Strom, leuchtet der blau fließt er. Kombiniert man das dann noch mit dem LED Ladekabel, erkennt man immer, ob das Laden auch wirklich funktioniert und wie viel Strom fließt, denn abhängig vom Stromdurchluss leuchten die LEDs an Ladekabel schneller oder langsamer. Es gibt den Hahn einzeln und im Set. Was mir sehr positiv auffiel, die gelieferte Stromstärke ist geeignet, neben Smartphones auch recht zügig ein Tablet aufzuladen.

Dank des Stromhahns lassen sich sowohl Smartphones als auch Tablets laden, die ja etwas stärkere Ladegeräte erfordern. Und ich empfehle gleich das Paket mit dem LED Ladekabel zu wählen, das macht das ganze sowohl nützlicher als auch schicker. Insbesondere von Vorteil ist dieser Wasserhahn zusammen mit dem LED Kabel, wenn ihr Gadgets habt, bei denen man ein „äußeres“ Signal vergessen hat, das den Ladestand anzeigt.

Dann sieht man quasi an der Geschwindigkeit des Stromdurchflusses, der ja via LED Kabel dargestellt wird, ob das Gerät noch geladen wird oder mittlerweile nur noch eine Erhaltungsladung läuft. Und durch das Abdrehen des Wasserhahns kann man Geräte auch auf eine sehr nette Art „ausschalten.


 

 

Ist planen besser (bezahlt) als tun?

Heute ein etwas anderer Blick auf das Fachkräfte-Dilemma. Denn ein Eindruck hat sich mir bei vielen Diskussionen und im Austausch mit meinen Followern aufgedrängt. Wer heutzutage etwas tun will, etwas herstellen, sei es als Programmierer oder Ingenieur und wer sich damit der Planer Karriere verweigert, der scheint früher oder später damit leben zu müssen, dass man ihn deutlich schlechter bezahlt als seine „Planerkollegen“, die sich nicht mehr aktiv in der Entwicklung engagieren sondern diese nur noch verwalten.

Wir scheinen in eine Kultur zu rutschen, die das Planen über das Handeln stellt. Dies ist nun nicht per se schlecht, wer ungeplant handelt, macht mehr kaputt als gut. Aber wir übertreiben diesen Kult mittlerweile. Und gefährlich wird es dann, wenn die Planer von der Komplexität der Sache keine oder nur noch eine extrem oberflächliche Ahnung haben. Auch hierfür sind der Berliner Flughafen, Stuttgart 21 oder die Elbphilharmonie sehr gute Beispiele. Immer wieder liest man in Artikeln, dass sich Fachleute, Ingenieure darüber beklagen, dass ihre Warnungen nicht ernst genommen oder platt ignoriert werden. Und das sind oft die ausführenden Ingenieure, die also für das Tun zuständig sind.

Denn viel zu oft ist Planung mittlerweile so weit von den realen Gegebenheiten entfernt, dass sich Entwicklungsfortschritte nicht mehr am zu entwickelnden Produkt oder Projekt messen, sondern an den Excel Tabellen und den Statusberichten der Unterplaner an die Oberplaner und der Oberplaner an die Auftraggeber. Da tritt dann der Melonengrün Effekt ein. Während das Projekt von außen betrachtet immer noch Status grün hat, ist es innen schon längst feuerrrot.

Wir dürfen bei aller Planung nicht vergessen, dass jedes Projekt auch Experten braucht, die für die Ausführung zuständig sind, und dass auch deren Rat ein wichtiger, wenn nicht oft sogar der wichtigere ist.

 

Ich wünsche mir endlich wieder eine Wertediskussion

Wir bilden aus. Und das in immer stärkerem Maße. Die Wirtschaft beklagt immer schlechter ausgebildete Jugendliche, drängt Schulen aber gleichzeitig immer mehr dazu, Bildung zu opfern, um für den Beruf auszubilden.

Ich wünsche mir ein erneutes Nachdenken über das, was wir unseren Kindern mitgeben wollen auf den Lebensweg. Wer glaubt ernsthaft, ein Kind oder Jugendlicher weiß schon, wohin seine Lebensreise gehen soll. Aber dennoch verlangen wir in der Schule Wissen anzuhäufen, um auf das Berufsleben vorbereitet zu sein. Vor allem auf das betriebswirtschaftlich rentable. Kunst, Leibesübungen, Kultur. Alles mittlerweile Fächer, die zwar noch existieren, aber ein Schattendasein führen. Genau deshalb haben meine Kinder auch so ihre Probleme mit dem Schulsystem.

Sie sind eher die stillen kreativen, haben gute Noten in Kunst, in Sport in Geographie oder Ethik. Aber leider sind das nicht die Fächer, die wirklich relevant sind fürs Weiterkommen. Warum eigentlich nicht?

Warum müssen wir die Köpfe unserer Kinder mit zum Teil bereits veraltetem Wissen vollstopfen, anstatt ihnen die Mittel an die Hand zu geben, ihr Leben zu meistern? Wenn ich mich an meine Schulzeit und mein Studium erinnere, dann waren die einzigen Dinge, die ich im Studium von meinem Wissen nutzen konnte die, die ich mir selbst beigebracht hatte.

Mein Schulwissen war weitestgehend nutzlos wenn nicht sogar falsch. Und dieser Effekt hat sich in den letzten Jahren noch beschleunigt.

Ich fordere eine neue Wertedebatte, eine Debatte, die hinterfragt, ob es richtig ist, dass die Wirtschaft, die Ökonomie zum bestimmenden Wertemaßstab unserer Gesellschaft geworden ist.

Eine Debatte, die auch einmal aufzeigt, in was für eine Gesellschaft wir da hineingeraten, wenn wir alles dem ökonomischen Prinzip opfern. Und vor allem eine Debatte, die endlich mal den Finger auf die  Wunde legt, dass eben jene angeblich so vernünftigen, gut ausgebildeten Ökonomen und Betriebswirte uns immer wieder in die Probleme, Krisen und Skandale reiten. Eine Welt mit weniger ökonomischem Denken finde ich fantastisch, eine Welt mit weniger Kunst, Kultur, moralischen und ethischen Werten sehe ich im Moment vor mir und finde sie abstoßend.

 

Microsoft, Apple und der Business Irrtum

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Die Idee der einheitlichen Oberfläche auf allen Endgeräten wird meiner Ansicht nach nicht aufgehen.

Hatten wir es nicht eindringlich bei Blackberry erlebt? Da hat man ein scheinbar jahrelang erfolgreiches Geschäftsmodell vor die Wand gefahren. Warum? Weil man glaubte, auf alle Ewigkeit der einzige sein zu können, der Business Kunden zufriedenstellt.
Aber mit der sich immer weiter auflösenden Trennung von Business und Privat geht nun eben auch dieses Geschäftsmodell zu Ende.

Der Kunde will nicht zwei Geräte sondern eines, mit dem er beides kann, geschäftlich arbeiten, telefonieren, aber eben auch die privaten Mails bearbeiten, Spiele spielen, Medien konsumieren. Und hier kommen Anbieter wie Apple ins Spiel, die durch die Mischung aus elitärem Gebaren und schickem Design die Geschäftskunden scharenweise anlockten. Und wer erst mal privat ein deutlich besseres Stück Hardware in den Händen hält als im Büro, der will früher oder später auch geschäftlich all das, was sein privates Endgerät schon kann.

Das scheint nun wiederum Microsoft immer noch nicht erkannt zu haben, scheinen sie doch auch unter ihrem neuen Chef Satya Nadella weiterhin den Fokus aufs Business zu legen. Dort braucht man aber schon lange nicht mehr zwingend einen Windows PC oder Notebook. Alternativen sind da, viele schwenken zu Apple, manche zu Linux und gerade im Bildunsgbereich scheinen sich mittlerweile die Chromebooks zu verkaufen wie geschnitten Brot.
Wenn Microsoft hier nicht schnell die Kurve kriegt, dann könnte aus dem einstmaligen Marktführer schnell ein zweiter oder dritter werden, der nur noch Nischen bedient und den großen Kuchen nicht mehr kosten darf.

Die Philosophie des einen Erscheinungsbilds auf allen Endgeräten wird so nicht funktionieren, da die Nutzer auf den verschiedenen Formfaktoren und Anwendungsgebieten ganz andere Anforderungen haben. Hier wäre eine diversifizierte Strategie mit einer mobilen und einer Office Plattform meiner Ansicht nach die sinnvollere.
Aber die Zeit wird zeigen, ob sich Microsoft weiterhin halten kann oder der Siegeszug der einstmaligen kleinen Konkurrenten sich wie bislang fortsetzt.

Es gibt keinen Fachkräftemangel sondern einen Lohnsklavenmangel

Ich kann es bald nicht mehr hören, das Wehklagen über den Mangel an Fachkräften. Das ist meiner Ansicht nach völliger Quatsch. Vielmehr erleben wir nachwachsende Generationen, die am Beispiel ihrer Eltern verschiedenes gelernt haben.

Zum einen, dass viele Familien an der Tendenz alles der Arbeit unterzuordnen zugrunde gegangen sind. Da wurden Freundeskreise, Lebensumfelder dem Umzug für die Karriere geopfert und Ehepaare ließen sich scheiden, weil man sich ob der Karriere und der verschiedenen Lebensplanungen auseinandergelebt hat.

Zudem dürften immer mehr junge Menschen mitbekommen, dass viele der jetzigen Elterngeneration nahe am Burn Out sind, oder bereits einen Gutteil ihres Gehaltes für den Erhalt bzw. die Wiederherstellung ihrer Gesundheit opfern müssen.

Ich glaube, wir erleben keinen Fachkräftemangel sondern einen Mangel an Menschen, die bereit sind für die Karriere für ein Unternehmen, das sie ggf. nach ein paar Jahren sang und klanglos auf die Straße setzt ihr Leben, ihre Gesundheit, ihr Glück zu opfern. Die junge Generation ist nicht mehr bereit, sich permanent als Praktikant zum Billiglöhner machen zu lassen und für dumm verkauft zu werden.

Und sofern sie in einem extrem verschulten „Studium“ (wenn man das überhaupt noch so nennen darf) noch Zeit zum Nachdenken haben, dann wird doch immer häufiger hinterfragt, für wen man da eigentlich studiert. Für sich, oder um sich möglichst optimal in diejenigen Denkstrukturen einzupassen, die uns so schöne Dinge wie die Finanzkrise beschert haben.

Wer sich selbst schamlos hundertfache Gehälter im Vergleich zu seinen Angestellten gönnt und dann von eben diesen Lohnverzicht fordert, der braucht sich über einen Fachkräftemangel nicht zu wundern. Niemand arbeitet gerne quasi umsonst in einem Umfeld, dass einen zur Humanressource reduziert.

Und ganz ehrlich? Das ist verdammt noch mal gut so! Aber es bietet auch den Unternehmen ganz neue Chancen, die bislang auf dem Arbeitsmarkt wegen fehlender exorbitanter Gehälter Probleme hatten. Gerade auch im ländlichen Umfeld. Denn immer häufiger wird hier der Fokus auf das Gesamtpaket gelegt. Nicht nur ein gutes Gehalt, auch ein gutes Umfeld, soziale Leistungen, Sicherheit des Jobs, Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wer hier mehr bietet als nur den Standard hat echte Chancen, auch High Performer zu bekommen, die bislang vor allem auf ein Top Gehalt angesprungen sind.

Bislang galt offenbar bei vielen die Strategie, Hauptsache das Gehalt stimmt. Aber genau das ändert sich, das Gehalt wird immer mehr zur Basis, und die wichtigen Faktoren werden die weichen Faktoren, wie Work Life Balance (oder Integration, wie ich bevorzugt sage), Familienfreundlichkeit, auch das Achten auf die Gesundheit der Mitarbeiter. (Ein gutes Indiz hier ist, ob das Unternehmen so etwas wie einen Betriebsarzt oder ein Gesundheitszentrum hat)

 

Smartphones in der Schule verbieten, das Armutszeugnis der Gestrigen

Da schreibt mir ein „Friend“ (also ein Bekannter) auf Facebook, dass an dem Gymnasium seiner Kinder jetzt Smartphones komplett verboten wurden. Auch in den Pausen. Und die Eltern haben dem applaudiert. Und auch in Stuttgart scheint man stolz darauf zu sein, zu verbieten, statt zu erziehen.

Da fällt mir nur ein. Peinlich und ein Armutszeugnis. Denn zum einen zeigen mir die applaudierenden Eltern, dass sie offenbar nicht dazu in der Lage sind, Medienkompetenz an ihre Kinder weiter zu vermitteln (vermutlich weil sie ihnen selbst fehlt und sie auf Medien wie BILD und die Privatsender reinfallen) zum anderen, dass hier offensichtlich keinerlei didaktische Kompetenz im Lehrkörper vorhanden zu sein scheint, den Kindern einen vernünftigen Umgang mit den neuen Medien beizubringen.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich mir 100% sicher bin, dass ein solches Verbot den Reiz der Mitnahme von Smartphones eher noch erhöht, halte ich solche Denkmuster für fatal und gefährlich. Wann, wenn nicht während der Schulzeit sollen unsere Kinder den Umgang mit Medien lernen. Und das zu diesem Umgang Verbote nicht gehören sollten, da sie eher kontraproduktiv wirken scheint den lieben Eltern nicht klar zu sein. Es geht darum, Regeln zu definieren, in den Konflikt mit den Kindern zu gehen, auch mal über den eigenen technophoben Tellerrand zu springen. Wir leben in einer Gesellschaft, in der Medienkompetenz und Erfahrung im Umgang mit neuen Technologien ein Schlüsseltalent ist.

Andere Länder haben das offensichtlich schon viel früher verinnerlicht, in England ist das Programmieren lernen ab September fester Bestandteil des Unterrichts, während wir glauben, der Umgang mit Excel und Word bedeute ein Verständnis von Computer zu haben.

So, und jetzt freue ich mich auf die Trolle, die mit Sicherheit gleich wieder auf mich drauf hauen, weil Kinder ja kein Smartphone brauchen, weil es ja die böse Strahlung gibt, und ach, weil ja früher eh alles besser war. Vor allem damals, auf den Bäumen.. Oder noch schöner, im Meer.

 

Die Zeit, die Anstalt und die Zensur

Fundstück der Woche : ZDF zensiert “Die Anstalt” nach erstinstanzlichem Urteil Josef Joffe war wohl nicht amüsiert und ich empfehle, ein so beeinflusstes Blatt nicht mehr zu lesen, da dessen journalistische Qualität nicht mehr gegeben ist. | Die Propagandaschau https://propagandaschau.wordpress.com/2014/07/26/zdf-zensiert-die-anstalt-nach-erstinstanzlichem-urteil/
Und bitte alle den Film sichern falls der große Zensor auch hier zuschlägt. Ich habe ihn schon digital vorliegen.

Die Zukunft des Interfaces, Bedienkonzepte der Zukunft

SimvalleyWetterMOTIONNachdem das Smartphone sich als das Kommunikationsmedium der Gegenwart etabliert hat, und nur noch ewig gestrige hier Nutzungsverbote aussprechen ist der nächst große intellektuelle Aufruhr der Untergang des Abendlandes durch Datenbrillen und Wearables.

Aber mal abstrahiert von den Ängsten derer, die sich nicht wirklich mit den Technologien sondern nur mit ihren Ängsten vor Veränderung befassen, wohin führt die Reise, was die neuen Schnittstellenkonzepte angeht.

Betrachten wir dafür, wo wir unsere Gadgets meist benutzen und wozu. Primär um mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben, um immer an aktuelle Informationen zu kommen. Insofern wird das Hauptpräsentationsmedium auch weiterhin irgendeine Form von Display bleiben. Und da wir auch mal längere Texte lesen wollen, darf es nicht zu klein werden. Man kann zwar via Audio Output auch Texte vorlesen lassen, aber das kann im Alltag dann durchaus störend sein, zumal hier der Konsument sich an die Wiedergabegeschwindigkeit des Outputs anpassen muss.

Aber selbst ein Display kann auf verschiedene Arten realisiert werden. Prominentester Vertreter einer alternativen Präsentationsform ist Google Glass und in Zukunft ggf. Google Contact Lense. Was sind hier die Herausforderungen?

Neben der mangelnden Akzeptanz, die aber wohl mehr von der verbauten Kamera als von den Displaymöglichkeiten von Google Glass her rührt sind vor allem Aspekte des abgelenkt seins und der mangelnden Kontrolle von Gesprächspartner zu nennen, die sich bei Technologien wie Google Glass oder ähnlichem nicht mehr der vollen Aufmerksamkeit des Gegenübers sicher sein können bzw. ob das Gegenüber durch die Displaytechnologie in Gesprächen nicht Vorteile aus der immerwährenden Informationszugriffsmöglichkeit zieht.

BnBrlZJCMAAOEzaWenn es zusätzlich aber noch um den Input geht, dann schränkt sich die Variation noch weiter ein. Weder Gestensteuerung noch Stifteingabe sind voll  ausgereift. Ersteres hat zudem das Problem, dass nicht nur Menschen albern aussehen, die im Park scheinbar mit der Luft sprechen dank Freisprecheinrichtung, sondern ich mir ebenso wenig vorstellen kann, dass Menschen auf Dauer alles via Gesten erledigen wollen, die im leeren Raum operieren. Gesten ja, aber dann eng begrenzt auf Displays oder bestimmte Kontexte (zum Beispiel ein OP oder andere Umgebungen, die berührungslos funktionieren müssen).

Für viele gerade im beruflichen Umfeld ist und bleibt die Tastatur das Mittel der Wahl. Denn auch via Spracheingabe ist nur ein begrenztes Arbeiten mit standardisierten Kontexten (Diktat, einfacher Text) möglich. Programmierung via Spracheingabe dürfte eher unwahrscheinlich sein, ebenso wie Texteingabe mit komplexen Fachausdrücken. Jede notwendige Korrektur kostet Zeit, etwas, das scheinbar in der heutigen Zeit niemand mehr hat, obwohl uns die Maschinen doch Arbeit abnehmen sollten.

Für mich als Fazit: Wir werden auch in 10 Jahren noch mit Tastaturen arbeiten, die 20140507_111128dann vielleicht vom Design oder der zu Grunde liegenden Technologie her anders aussehen, aber dass flächendeckend Menschen mit Smartwatches sprechen werden oder wild in der Luft fuchteln um ihre Datenbrille zu steuern, halte ich für den Marketing Wunsch einiger IT Konzerne, der aber wieder mal sehr weit weg von der Alltagsrealität des Durchschnittsnutzers ist.

Was mir bei diesen Gadget Trends auffällt: Nach der berühmten Hypephase wandern die meisten in eine Nische und man kehrt zurück zu alten Konzepten nur in modifizierter Form. Nachdem zum Beispiel auch durch das IPad der Hype um Tablets ausgelöst wurde, kamen sehr schnell verschiedenste Cases mit Tastatur auf den Markt und nun kehrt man immer mehr zum Formfaktor des (Sub-)Notebooks zurück, der jetzt aber nicht einen festen Bildschirm sondern ein angedocktes Tablet hat.