Kein Smartphone mit in den Urlaub zu nehmen ist eine dumme Idee, denn:

20140103_143335Warum ich jeden für verrückt halte, der stolz drauf ist, sein Smartphone im Urlaub daheim zu lassen und offline zu sein?

Ganz einfach:

Man muss sich das mal vor Augen führen.

Smartphone dabei bedeutet:

Musik dabei, Tickets dabei, Bücher dabei, Filme dabei, Reiseführer dabei, Routenplaner dabei, Navi dabei, Notfalladressen dabei, Telefon dabei, Fotoapparat dabei, Filmkamera dabei, Wörterbuch dabei, Übersetzer dabei, Spiele dabei, Restauranttips dabei, Wetterstation dabei, Regenwarner dabei, Taschenlampe dabei, Öffnungszeiten dabei und und und.

Ja klar, das lass ich natürlich zu hause….. NOT!

Warum ländliche Regionen den Fachkräftemangel doppelt zu spüren bekommen

Ein kleiner Gedankenhappen und eine Diskussiongrundlage für Zwischendurch, auch, weil ich gerade an Recherchen für einen Blogartikeln und für eine Podiumsdiskussion bin: Wenn ich gefragt werde, wie man die ländlichen Regionen für hochqualifizierte Fachkräfte attraktiver machen kann, fällt mir spontan ein: Indem man endlich aufhört dort ein technikfeindliches Weltbild zu pflegen und stolz zu sein, in der Vergangenheit zu leben. Wer glaubt, in Wohngebieten wäre nur Wasser und Strom relevant, und dabei Breitbandangebote vergisst, wer digital und sozial medial im Netz so gut wie gar nicht vorkommt und wer als Arbeitgeber keine modernen technologischen Infrastrukturen anbietet, der wird IMMER gegen die Jobangebote in den Ballungszentren verlieren. Technik ist kein notwendiges Übel oder etwas, auf das man lieber verzichtet. Es ist Grundlage für unser modernes Leben und macht richtig angewandt das Leben nicht schwerer sondern leichter.

IQ Tests. Der Sieg der Ökonomie über den Menschen

Der Punkt ist, dass ich von Tests,  insbesondere in der Form von IQ oder Leistungstests überhaupt nichts halte, da sie meist der Sieg der Erbsenzähler über die Intelligenz sind. Denn sie messen eigentlich nur, wie gut jemand Denksportaufgaben unter Streß löst. Nicht alle Menschen sind unter Streß gut. Und für mich zeugt es auch von Intelligenz, wenn unnötiger Stress vermieden wird.

Aber leider wird immer noch viel zu oft nur auf solche Tests geschaut, statt den ganzen Menschen zu sehen und wer nicht passt, wird raus geekelt. Fragt euch mal, wie manche Schulen auf die guten Notenschnitte und geringen Sitzenbleiber kommen und recherchiert dann die Zahl derer, die gegangen sind oder wurden. Und fragt euch auch, wie es sein kann, dass alle Kinder einer Klasse immer gleich unterrichtet werden in den meisten Schulen.
Kreativität, Empathie, Freude an Sprache, Bewegungstalente, hohe moralische Ansprüche, schlecht messbar, damit schlecht ökonomiesierbar und damit uninteressant für die heutige Optimierungsgesellschaft. Wenn dann noch ein introvertierter Mensch geprüft wird, ist das Drama schon absehbar. In einer Zeit der großen Klappen mit wenig dahinter werden die stillen, zurückhaltenden Wesen überrollt oder ignoriert.

Und seid ehrlich zu euch selbst. Was wird in Assessment Centern wirklich oft geprüft? Nicht, wie gut der Mensch für die Aufgabe geeignet ist sondern meist, wie genau er zu der Art Mensch passt, die die Prüfenden mögen bzw.  Wie gut der Prüfling das erkennt und vorspielt.

Wir leben in einer Zeit des Vortäuschens und des geradezu religiösen Glaubens an Tests und Tabellen. Wohin und das führt? Zu Flughafen Berlin, Elbphilharmonie und Stuttgart 21.

Und dass es auch ohne geht, nun,  es gibt genug Beispiele für didaktische Methoden, bei denen Tests weit weniger entscheidend sind und die Schüler dennoch oder gerade deshalb deutlich besser weil motivierter sind.
Aber für Deutschland gilt leider meist. Nicht für das Leben, für den Test lernen wir. Und das bulemisch, weil das meiste eh unnötiges Wissen statt notwendiger Bildung ist.

Depression: Der schwarze Hund lebt hier nicht mehr.

Es ist schwer zu beschreiben, was Depression bedeutet. Ist es ein Tal mit so steilen Wänden, dass schon die ersten Meter einen völlig erschöpfen? Ist es ein Krieg, in dem der Gegner in der Überzahl ist und mit unfairen Mitteln kämpft?

Es ist auf jeden Fall ein einsamer Ort, an dem der schwarze Hund Depression lebt. Denn niemand kann wirklich erahnen, wie sich das anfühlt, wie es das Leben beeinflusst, wenn man dort wohnt, wenn der schwarze Hund einen besucht.

Aber es gibt, so schwer, so weit, so lange der Weg dorthin auch sein mag immer auch eine versteckte Tür. Nur kostet es ungeheure Kraft, auf dem Weg dorthin all die Dämonen zu bekämpfen, die einen am Erreichen des Ausgangs hindern wollen.

Und jeder, wirklich jeder kann im schwarzen Tal Depression ein neues zuhause finden. Aber es muss kein Wohnort fürs restliche Leben sein, sofern man noch in der Lage ist, um Hilfe zu rufen. Oder, wenn man Menschen um sich hat, die sich kümmern, die nicht urteilen, nicht bewerten, sondern da sind, die so stark sind, die unerträglichen Launen, die Phasen völliger Verzweiflung mit einem zu durchwandern, und die die Hand reichen um am Ende den Weg zum versteckten Ausgang zu finden.

Ich lebte für 8 Jahre in solch einem Tal. Wobei ich immer tiefer in das Tal einzog. Wohnte ich zu Beginn noch nur am Rand, dorthin gebracht von Menschen, die mich unfair beurteilten und mein ich, mein Wesen mit Füßen traten, so war es später immer mehr ich selbst, besser gesagt mein schwarzer Hund, der zu Beginn noch eher einem Dalmatiner gleichend mich immer tiefer ins Dunkeltal zog mit jedem lichten Fleck, der auf seinem Fell verschwand.

Was mich rettete? Liebe! Bedingungslose, nicht beurteilende, aber auch nicht alles tolerierende Liebe. Und meine Kinder. Denn eines mag der Dämon im dunklen Tal nicht. Wenn Liebe und bedingungslose Zuneigung an einem Bewohner festhalten. Die helfende Hand, die nicht nach Zielen und Erreichtem fragt, die den Menschen und nicht die Leistung liebt, die kann retten.

Ich bin tief traurig über den Verlust von Robin Williams, aber ich denke auch, er hatte zumindest für die Zeit, die ihm außerhalb des tiefen Tals blieb Menschen an seiner Seite, die ihn bedingungslos liebten, die in festhielten, so lange es ging.

Das Leben im dunklen Tal ist kein Spaß, nichts, das man mit einem „nun reiß dich aber mal zusammen“ oder „schau doch, was du alles kannst und erreicht hast.“ heilen kann. Der Dämon wird den Finger in die Wunde jedes Defizits, jedes Versagens legen und es aufblähen, bis es den Himmel bedeckt und die Sonne verfinstert.

Dann aber bedarf es jener, die auch diese Defizite, dieses Versagen als Teil des zu liebenden Menschen akzeptieren. Damit werfen sie das rettende Seil, reichen die Landkarte, die den versteckten Weg aus Dunkelheit, Selbstzweifeln und Lethargie bieten.

Ihr alle dort draußen, jenseits des dunklen Tals, die ihr einem Menschen zur Seite steht, der gerade ganz tief darinnen wohnt. Ich verneige mich vor euch in Dankbarkeit, Hochachtung und Bewunderung. Denn ihr liebt wirklich und mit ein ganz klein wenig Glück rettet ihr nicht nur eine Seele, sondern ein Menschenleben. Habt Mut, habt Kraft, am Rande des Tals zu stehen und das Seil zu halten. Und wenn es euch irgendwann zu schwer erscheint, wenn es euch selbst ins Tal zu ziehen droht, dann zögert keine Sekunde, selbst nach einem rettenden Seil zu suchen. Und bietet diese gefundene Rettung dann auch dem Talbewohner an. Denn es gibt sie, es gibt viele Inseln des Lichts, die helfen können, das Seil zu halten und irgendwann den Talbewohner wieder ans Licht zu ziehen.

Einige davon findet ihr hier: http://www.depressionen-depression.net/notfaelle/notfallnummern.htm

Danke, danke allen, die verstehen, dass Depression kein Aufgeben, kein Versagen sondern der Kampf mit dem schlimmsten Dämon ist, den man sich vorstellen kann. Und allen, die mitten im Kampf sind, auch wenn ich damit wenig direkt erreichen kann. Depression ist nichts, was mit Dummheit, mit Versagen mit nicht kreativ sein zu tun hat. Im Gegenteil trifft es meist gerade jene, bei denen es am wenigsten zu erwarten ist. Das ist auch der Grund, warum Depression oft auf Unverständnis im Umfeld stößt. Weil oft die Menschen am Talrand nur die guten Seiten, die Talente und Begabungen sehen, aber nicht ins Tal blicken.

Wondershare Photo Recovery, damit auch verlorene Bilder nicht ganz verloren sind

Dank Smartphone nimmt die Zahl der Fotos, die wir machen immer weiter zu. Selbst wo man früher nicht mal im Traum daran dachte, seinen Foto mitzunehmen, ist dank mittlerweile doch sehr guter Smartphone Kameras eine hinreichend guter Fotoapparat immer dabei.

Doch was passiert, wenn die wertvollen Bilder gelöscht werden, noch bevor man sie im Netz oder auf einem externen Datenträger sichern konnte.

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Die Software versteht die unterschiedlichsten Dateiformate und kann erstaunlich viel wieder herstellen. Bildquelle „Wondershare“

Hierzu gibt es eine ganze Reihe von Lösungen, ich betrachte heute die Software Wondershare Photo Recovery.

Doch bevor ich mit der Besprechung dieses Werkzeugs beginne, ein paar Hinweise vorab, um den Einsatz erst gar nicht nötig zu machen.

Auch wenn im Urlaub möglichst wenig dabei sein sollte, IMMER an irgendeine Möglichkeit der Datensicherung denken. Sei es, dass die Speicherkarte der Kamera kaputt geht oder gar das ganze Equipment gestohlen wird. Es ist IMMER ratsam, am Ende eines jeden Urlaubstages und bei jeder Gelegenheit, zu der wichtige Bilder existieren, zumindest eine Sicherung auf einem weiteren Datenträger wie USB Platte, USB Stick oder in der Cloud zu machen.

Hier für alle, die keine Berührungsängste vor der Cloud haben und z.B. im Hotel über einen WLan Zugang verfügen. Hochsichern, sobald man im WLan ist. Die meisten Smartphones ermöglichen diese Option und erledigen das ganze, sobald im WLan quasi automatisch.

Es macht also Sinn, über einen leichtgewichtigen Ultrabook oder einen Tablet Hybriden nachzudenken, über den man eine Datensicherung durchführen kann. So kann man zudem die Bilder auch schon im Urlaub sortieren und ggf. schlechte Aufnahmen löschen.

Sollte aber wirklich der schlimmste anzunehmende Zustand eintreten und die Kamera oder das Smartphone melden, dass die Karte plötzlich nicht mehr beschrieben oder gelesen werden kann, oder man aus versehen wichtige Bilder gelöscht haben, dann gilt es zunächst wie so oft im Leben: Ruhe bewahren. Raus mit der Speicherkarte aus dem Gerät und sicher verwahren, bis man sich in Ruhe darum kümmern kann.

Hat man nun Gelegenheit, die Speicherkarte zu untersuchen ist der erste Schritt, sie mit dem Notebook zu prüfen. Meldet dieser „Karte nicht lesbar, Formatierung nötig“ auf keinen Fall formatieren.

Jetzt ist die Stunde der Werkzeuge wie Wondershare Photo Recovery.

Die Software ermöglich in vielen Fällen, scheinbar verloren gegangene Bilder von Speichermedien wie SD Karten aber auch externen Festplatten wiederherzustellen.

Grundregel hierbei, ein Medium mit versehentlich gelöschten Dateien NICHT weiter verwenden sondern sofort vom System trennen. Im normalen Betriebssystem werden Dateien oft nicht sofort gelöscht sondern zunächst als gelöscht markiert und genau hier kann eine Software wie Photo Recovery angreifen.

Bei folgenden Szenarien kann Photo Recovery helfen:

Wiederherstellung von gelöschten Fotos, Videos und Musik

Unterstützung aller gängigen Datenformate inkl. RAW Files

Wiederherstellung der Fotos und Daten in voller Qualität

Wiederherstellung von PC, USB Stick, externen Laufwerken, Digitalkameras oder sonstigen Speichergeräten

Datenrettung sogar bei Formatierung des Datenträgers, Virenbefall oder Software-Crash

Bei meinen Tests klappte das in den allermeisten Fällen sehr gut, man sollte sich natürlich darüber im Klaren sein, dass man von keiner Software Wunder erwarten darf. Es gilt zunächst die nötige Sorgfalt walten zu lassen. Aber gerade Tools wie Photo Recovery können durchaus noch einiges retten, sollten wichtige Aufnahmen verloren sein.

Für alle, die sich für diese Software interessieren habe ich drei Lizenzen zu vergeben, einfach einen Kommentar bei diesem Artikel hinterlassen und das Interesse bekunden, es gilt die einfache Regel: First come, first serve.

 

 

 

 

Ist Gamification schon wieder tot?

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Selbst Ingress, eigentlich ein gelungenes Gamification Beispiel, hat noch so seine Defizite.

Foursquare ist das jüngste Beispiel einer Firma, die ein vormals integriertes Gamification Angebot wieder auftrennt und damit indirekt zugibt, dass es wohl doch nicht so funktionierte, wie gedacht.

Aber heißt das, dass Gamification nicht funktioniert? Auch Ingress, das Spiel von Google leidet in Bereichen unter Problemen, gerade auf dem Land ist es oft problematisch, das Gesamtkonzept zu etablieren, dort wird es oft nur wie eine digitalisierte Schnitzeljagd gespielt.

Ich gehe davon aus, dass wir was Gamification angeht jetzt in eine Konsolidierungsphase eintreten, und sich daraus dann die echten funktionierenden Ansätze etablieren werden.

Dafür habe ich ein paar Prämissen aufgestellt, was ich von einem sinnvollen Gamification Angebot erwarte.

1) Das Konsumieren und der wirtschaftliche Aspekt darf nicht in den Vordergrund rücken. Wer all zu deutlich signalisiert, dass er bei allem Spiel eher ans Geld verdienen denkt, wird schon an der Hürde der Motivation scheitern. Denn er ist nie der einzige und wer bei mehreren Dienstleistern mit Gamification Angeboten ohne bezahlen nicht weiterkommt, wird bald keinen mehr nutzen.

2) Es braucht Langzeit-Motivation

Gamification will nicht nur eingeführt, sondern auch gepflegt werden. Im Prinzip ein schönes Beispiel ist die Hintergrundstory von Ingress. Leider ist hier der Denkfehler, dass diese fast ausschließlich über englischsprachige Videos kommuniziert wird und vom Fokus doch sehr USA lastig ist. Zudem stellt sich immer mehr heraus, dass die Gesamtgeschichte schlecht ausbalanciert ist, so dass tendenzielle eine der beiden gegnerischen Seiten dominiert.

Wer Gamification einführt muss sich darüber im Klaren sein, dass er die gesamte Zielgruppe, auch die in anderen Ländern erreichen muss und dass er für eine langfristige Motivation sorgen muss.

3) Die Betonung muss auf dem Spiel liegen.

Wir alle leben in einem Alltag, in dem wir oft fremdbestimmt und doch sehr spassbefreit handeln (müssen). Hier ein Gamification Produkt zu seriös wirken lassen mag ein paar wenige anziehen, die breite Masse will aber vor allem das Game, den Spass. Und hier darf nicht gespart werden und mit minimalen Mitteln operiert. Wer sich gegen echte Games behaupten will muss auch Gamification professionell, stilvoll und mit allen technisch gegebenen Möglichkeiten nutzen.

4) Darüber nachdenken, wo Gamification überhaupt Sinn macht

Nicht alles, was gamifizierbar ist, sollte auch umgesetzt werden. Es gibt sowohl ethische, moralische als auch thematische Grenzen, bei denen es wirklich schwer oder ethisch nicht vertretbar ist, Gamification anzuwenden. So gilt es bei sozialkritischen oder politischen Themen extrem vorsichtig zu agieren.

Nur weil man es kann, sollte man es nicht zwangsläufig auch tun.

 

 

Wie man sein Haus automatisiert ohne ein Loch zu bohren. Gigaset Elements

Mein Testsetup. Das Basispaket, ergänzt um einen Fenstersensor.
Mein Testsetup. Das Basispaket, ergänzt um einen Fenstersensor.

Ich gebe zu, ich bin nicht gerade das, was man landläufig einen begnadeten Handwerker nennt. Im Gegenteil bin ich immer froh, wenn ich ein Produkt entdecke, dass mir etwas bietet, ohne dass ich dazu handwerklich in Aktion treten muss.

Das Gigaset Elements Hausautomatisierungskonzept ist so etwas. Und es es ist wirklich denkbar einfach zu installieren und funktioniert dann problemlos.

Das Testpaket, dass ich zur Verfügung habe besteht aus der Basiseinheit mit Türsensor und Bewegungsmelder und zusätzlich noch aus einem Fenstersensor. Insgesamt wird das ganze System aber noch um einige weitere Sensoren erweitert werden, so sollen noch eine Webcam, schaltbare Steckdosen und ein Rauchmelder folgen.

Für knapp 200 Euro ist die Basiseinheit nicht gerade billig. Rechnet man aber ehrlich und zieht man auch den Material- und Zeitaufwand in Betracht, wenn man sich für eine Unterputzvariante oder irgendeine andere von Handwerkern zu installierende Variante entscheidet, relativiert sich der Preis sehr schnell wieder.

Eingerichtet ist das ganze System sehr einfach, die Sensoren werden bereits mit Batterien geliefert und die Kopplung an die Basiseinheit funktioniert im wahrsten Sinne des Wortes auf Knopfdruck. Das ganze Equipment kommt in schlichtem aber eleganten weiß. Natürlich werden auch für den eher handwerklichen Typ Schrauben und Dübel mitgeliefert aber ebenso sehr gut haftende beidseitige Klebestreifen, für die ich mich entschied. Wurde der Sensor gekoppelt, muss er nur noch durch Nutzung initialisiert werden und dann kann man bereits auf der kostenlos aus dem Play Store ladbaren App sehen, ob Fenster geöffnet oder geschlossen sind, ob sich etwas im Haus bewegt bzw. ob die Haustür geöffnet wurde. Der Türsensor hat noch einen weiteren Aspekt, denn er erkennt auch, ob eine Tür gewaltsam geöffnet werden soll und löst dann einen Alarm aus (gewaltsam heißt nämlich in diesem Kontext deutlich stärkere Erschütterung als normal.) Das werde ich natürlich noch mit den Kindern einem Härtetest unterziehen, da die schon etwas anders unsere Haustür schließen 😉

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Der Türsensor an der Eingnangstür meldet zuverlässig das Öffnen der Tür.

Aktuell laufen die Sensoren seit einem Tag, und das sehr zuverlässig. Übers Smartphone bekomme ich Push Nachrichten, wenn ein Sensor anspricht bzw. kann mir eine Mail schicken lassen.

Da die Sensoren sich via  DECT-ULE (ULE=Ultra Low Energy) mit der Basisstation verbinden, halten die Lithium Batterien in den Sensoren knapp zwei Jahre und man wird auch rechtzeitig, ebenfalls über die App alarmiert, wenn einem Sensor so langsam der Saft ausgeht.

Ich werde das System jetzt einige Zeit ausführlich testen und immer wieder mal im Blog darüber berichten. Mein erstes Fazit lautet. Installation sehr, sehr einfach und „minimalinvasiv“ (Geht ganz ohne handwerkliches Geschick). Die App ist schön gemacht und man kann schon erahnen, dass da noch einiges an Features kommen wird. Schon jetzt finde ich gerade für die Dachgeschoßzimmer der Kinder den Fenstersensor sehr hilfreich, um bei herannahendem Regen schnell zu sehen, wo noch was geschlossen werden muss. Was mir gefallen würde, wäre die Möglichkeit, das Gigaset mit IFTTT zu koppeln um zum Beispiel abhängig von einer Regenvorhersage passende Meldungen zu bekommen oder bei Bewegungserkennung bestimmte Funktionen auszulösen.

Ich bin bereits sehr gespannt auf die weiteren Sensoren, vor allem den Rauchmelder halte ich für extrem praktisch und sinnvoll, aber auch die schaltbaren Steckdosen finde ich spannend, da ich doch einige Anwendungsgebiete dafür hätte, mal von ferne etwas zu aktivieren oder zu deaktivieren.

 

 

 

 

Sherlock – The Network, jetzt auch für Android

SHERLOCKAPP_iPad_menuHeute ist der Tag, an dem auch Android User sich an den Fällen von Sherlock (Holmes) beteiligen können. Die App ist jetzt auch für Android verfügbar und bietet eine spannende Mischung aus Filmen, Rätseln und damit eine gelungene Einbindung der Erfolgsserie Sherlock in ein Spiel.

Wir bekommen Einspieler mit den Originaldarstellern und deren Stimmen zu hören, lösen Rätsel und Puzzle und übernehmen für Sherlock Ermittlungsaufgaben.

Durch die Aufnahmen der Originaldarsteller und das stylistisch auch sehr an die Serie angelehnte Ambiente kommt hierbei die Atmosphäre der Serie wirklich sehr gut rüber und die App dürfte für Fans viel Spass bedeuten. Die  ersten beiden Fälle kann man kostenlos lesen, die weiteren 8 schlagen mit knapp 3 Euro zu buche, bei der Qualität der App halte ich den Preis aber für wirklich gerechtfertig.

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Sherlock in seinem Gedankenpalast

Unter http://www.sherlockthenetwork.com/ finden sich weitere Informationen und die App ist aktuell bereits im Amazon App Store verfügbar und im Google App Store herunterladbar.

Ich werde natürlich heute Abend die App als erstes ausprobieren und dann einen intensiveren Testbericht geben.

Viel Spaß allen Sherlock Helfern.

 

Update: Keine Zeit. Sherlock hat mich zu Molly geschickt, wichtige Untersuchung. Hängt mit Miss Hudson zusammen. Lestrade weiß Bescheid, aber keine Zeit. Muss die Tube kriegen.

 

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