Modern Combat 5 im Playstore erschienen

Es ist da, der lang erwartete fünfte Teil von Modern Combat „Blackout“ ist im Play Store erschienen. Und das positive daran, das Spiel kommt ganz ohne InApp Käufe aus.


 

Wer einen wirklich gelungenen Ego Shooter sucht, der die Fähigkeiten der mobilen Plattform ausreizt, der sollte sich Modern Combat 5 unbedingt ansehen. Für 5.99 Euro ohne InApp Abzocke wirklich ein akzeptabler Preis und ein Spiel, das anspruchsvollen und länger anhaltenden Spielspaß verspricht.

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Fundstück der Woche. (Smartphone-) Taschen aus gebrauchten Feuerwehrschläuchen

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So schick kann eine Bürotasche für Fahrradfahrer aus Feuerwehrschlauch aussehen.

Wer es robust und stabil mag und sicher sein will, dass sein Smartphone oder was auch immer sie oder er transportiert gut geschützt sein soll, der sollte sich mal die Webseite www.feuerwear.de ansehen. Dort gibt es alle möglichen Taschen, Smartphone und Tablethüllen und Geldbörsen hergestellt aus sorgfältig ausgewählten und wieder aufbereiteten Feuerwehrschläuchen.

Feuerwear selbst schreibt dazu:

Alle Produkte werden aus gebrauchten, ausgemusterten Feuerwehrschläuchen hergestellt die viele Jahre gemeinsam mit Feuerwehrleuten Leben gerettet haben. Jede Laptoptasche, jede Umhängetasche, jeder Gürtel wird einzeln fotografiert. So bekommst Du genau die Tasche, die Du in den Warenkorb gelegt hast.

Treffend beschrieben und eine wirklich tolle Idee, zumal ich die Taschen und Hüllen wirklich erstaunlich schick finde und da sicher gehen kann, das mein wertvolles Smartphone sicher aufgehoben ist.

Ansehen lohnt.

Eine Smartwatch, was soll das?

IMG_20140418_145517Ich nutze nun schon seit einiger Zeit die AW414go von Simvalley. Und immer wieder werde ich darauf angesprochen, ob das denn überhaupt was bringt? Zumal die AW414go ein vollwertiges Smartphone mit Android darstellt, mit dem man also auch telefonieren kann und das kein Smartphone als Datenlieferant braucht.

Ich denke, im Moment sind Smartwatches noch eine Nische für Gadgetfreaks und Early Adopter. Es gibt hier zwei grundsätzliche Paradigmen. Zum einen die Smartwatch als verlängertes Display. Hier wird zwar auch eine Eingabe möglich, aber nur, um diese dann an das Smartphone weiterzugeben, das dann wiederum das Ergebnis auf der Smartwatch darstellt. In begrenztem Maß sind hier auch Standalone Apps auf der Smartwatch möglich aber primäre Daten- und Funktionsquelle ist das Smartphone.

Zum anderen Smartwatches wie die AW414go, die ganz eigenständig operieren und somit ein Smartphone ersetzen können, zumindest in der Theorie.

Woran es beiden Konzepten mangelt ist die Displaygröße. Man ist sehr eingeschränkt in dem, was darstellbar ist, Eingaben sind nur sehr schwer möglich (auch Spracherkennung kann hier nicht retten, da sie immer noch zu fehlerbehaftet ist)

Gerade für die Standalone Lösungen ist das der größte Kritikpunkt. Zumal eine Smartwatch auch nicht deutlich größer als eine gewöhnliche Uhr sein sollte, sonst nähert sie sich schon wieder den Mini Smartphones und ist außerdem nicht mehr angenehm am Handgelenk zu tragen.

Aber auch die Smartwatches, die nur als erweitertes Display fungieren  kranken zum Teil daran. Zwar scheint mit Android Wear ein Konzept erschienen zu sein, dass die Ausgaben der Apps für die Smartwatch auf das kleine Display optimiert, aber warum soll ich zusätzlich zum Smartphone, das ich ja dennoch immer noch bei mir haben muss noch eine Uhr tragen? Gerade für Menschen, die viel aktiv unterwegs sind, ist es wünschenswerter, ganz aufs Smartphone verzichten zu können, zum Beispiel in dem die Smartwatch gleichzeitig auch Fitnessuhr ist und beim Lauf die Route erfasst und ggf. auch postet.

Einen wirklichen Massenmarkt für Smartwatches auch mit dem Konzept von Android Wear sehe ich noch nicht. Und auch wenn Apple an einer eigenen Smartwatch arbeitet, so wird auch dort der Markt eher ein sehr eingeschränkter sein.

Wir haben uns für die neuen Smartwear Konzepte noch nicht wirklich an neue Interfaces gewagt. Bislang ist das meiste nur ein verkleinerter, informationsreduzierter Abklatsch dessen, was schon die Smartphones bieten.

Hier muss meiner Ansicht nach erst noch ein Gutteil Grundlagenarbeit erfolgen, bevor es wirklich tragfähige Konzepte für Wearable Devices jenseits von spezialisierten Anwendungen wie Fitnesstrackern gibt. Und wir sollten uns von Lösungen wie Sprachein- und Ausgabe nicht zu viel versprechen. Ganz ehrlich,wer will schon den ganzen Tag mit seiner Smartwatch sprechen. Man stelle sich das zum Beispiel im Großraumbüro, in der U-Bahn vor. Nein, auch in Zukunft wird die Geste der primäre Input für Smart Devices sein. Ebenso wird auch das Informationsfeedback noch meist auf einem Display erfolgen. Sprachein- und Ausgabe kann in besonderen Situationen (Stichwort Autofahren) von Nutzen sein, wird aber das Display Paradigma in nächster Zukunft keineswegs ablösen. Und da tritt dann wieder das Manko einer Smartwatch zu tage, die ja idealerweise der einzige Zugriffsweg auf die eigenen Daten bzw. die Daten des Smartphones sein soll. Es ist einfach zu klein für mehr als kurze Infohappen. Schon an Emails scheitert das Display.

 

 

Meine eigene kleine „private Cloud“ mit RaspberryPi

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Ein vollwertiger Computer, der in eine Handfläche passt.

Dass der RaspberryPI vielfältig einsetzbar ist, dürfte ja bekannt sein. Ich habe meinen, den ich von Farnell  habe jetzt dazu genutzt, eine kleine private Cloud einzurichten, auf die ich bei Bedarf aus dem Netz zugreifen kann. Grundlage war natürlich raspbian als OS. Dazu kam dann noch die Installation von XBMC, (als Teil der raspbian Installation verfügbar), der dann für zu hause den Medienserver gibt. Natürlich kann man hier auch auf spezielle Images zugreifen, die rund um XBMC konfiguriert sind, ich wollte aber flexibel bleiben. Am RaspberryPi hängt ein USB Hub, an den ich wiederum eine Festplatte gehängt habe, die dann mit entsprechenden Film- und Audiodateien bestückt ist. Wichtig hierbei ist, die Ports, auf die man von außen zugreifen können will, im Router (bei mir eine Fritzbox) auch freizugeben. Für mich habe ich den Zugriff auf meine Cloud auch für die Konfiguration mittels eines VNC Servers auf dem RaspberryPi gelöst, auf den ich mich sogar mit dem Android Smartphone aufschalten kann. Neben dem XBMC läuft parallel noch Boinc, die Anwendung zum verteilten Rechnen, damit der Raspberry auch wenn er mal sonst für nix gebraucht wird, noch ein gutes Werk tut. Natürlich kann ich von der Ferne auch auf die Platte zugreifen um dort Daten abzulegen bzw. herunterzuladen. Dies wiederum geht am elegantesten via Samba Server. Eine gute Anleitung für dessen Installation gibt es im Netz. Natürlich muss man sich beim Einsatz eines Raspberry im Klaren sein, dass man es nicht mit einem High Performance device zu tun hat. Aber gerade der einfache Setup und der sehr niedrige Energiebedarf spricht für einen Einsatz des Raspberry für die kleine feine private Cloud. Update: Noch ein Tipp erreichte mich bezüglich eines echten Cloud Servers, der mit Dropbox vergleichbar ist: OwnCloud bietet Fileserver, Mediaserver, Kalender und vieles mehr. Die Installation ist zwar etwas aufwändiger, lohnt sich aber in jedem Fall und es gibt gute Anleitungen dazu im Netz.

Netatmo. Die Wetterstation des Online Zeitalters

20140712_133034Schon seit längerem finde ich das Thema Wetter aus Sicht des Wissenschaftlers und des Geeks interessant. Bis vor etwa 3 Monaten tat eine klassische Wetterstation, allerdings mit Datenerfassung via Schnittstelle und Anbindung ans Internet ihren Dienst. Allerdings störten mich der komplizierte Setup und die Unzuverlässigkeit der Prognosen und Messwerte.

Dann entdeckte ich Netatmo, eine digitale Wetterstation, die ihre Daten ins Netz stellt und mir aktuelle Wetterwerte über eine App anzeigt.

Das erste, was auffällt, es gibt keine Displays. Die Basisstation hat zwar einen Streifen vorne, der bei speziellen Nachrichten rötlich leuchtet, aber alle anderen Wetterdaten werden zentral auf den Netatmo Servern gespeichert und können von dort per Webanwendung oder App für IOS, Windows und Android abgerufen werden. Selbst eine abgespeckte App für meine AW414go Smartwatch gibt es.

Zusätzlich lässt sich Netatmo auch mit IFTTT koppeln, sodass man sich zum Beispiel eine SMS oder eine Mail schicken lassen kann, wenn die Temperatur um den Gefrierpunkt steht oder am nächsten Tag mit Regen zu rechnen ist.

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Der zweite Innensensor steht im Büro. Da ist öfter mal dicke Luft. Aber eher, weil da auch gezockt wird.
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Basisstation, Hauptsensor und auch mit Messung des Geräuschpegels im Raum ausgestattet. Das längliche Fenster in der Mitte leuchtet bei kritschen Messwerten.

Die Installation gestaltet sich sehr einfach, auch die Erweiterungen wie zum Beispiel eine weitere Messstation oder der neu erhältliche Regenmesser lassen sich problemlos einbinden.

Die Station erfasst dabei neben der Luftfeuchtigkeit und dem Luftdruck auch den Geräuschpegel und den Sauerstoffgehalt der Luft und gibt bei zu schlechter Luft aktiv über die App einen Warnhinweis, dass es mal wieder angebracht wäre zu lüften.

Daten und Auswertungen kann man wie erwähnt wahlweise in der App oder auf der Seite von Netatmo sehen, wo auch eine Karte aller anderen freigegebenen Stationen zu finden ist, so dass man zum einen die eigenen Messwerte mit denen der Stationen in der Umgebung vergleichen, zum anderen auch echte Messwerte von Orten erhalten kann, zu denen man zu reisen gedenkt. Preislich ist die Station nicht ganz billig, die Basisstation mit einem Zusatzsensor schlägt mit 169 Euro zu Buche, für den Regensensor werden oder eine weitere Messeinheit werden nochmals 69 Euro fällig.

Dafür funktioniert das gesamte System seit Installation extrem zuverlässig, lässt sich auch aus dem Internet ablesen und misst zumindest nach dem Vergleich mit Vorhersagen sehr genau. Zusätzlich ist in die Wetterstation auch noch der Wettervorhersagedienst Meteoalarm eingebunden, der dann auch via App vor extremen Wetterbedingungen warnt und das im Rückblick auf den bisherigen Testzeitraum sehr genau.

Alles in allem, für den zwar etwa hohen Preis bekommt man ein sehr einfach aufzustellendes und zu bedienendes Rundum-Sorglos Paket, das durch die Einbindung von Drittanbietern und Diensten wie IFTTT noch weitere nützliche Möglichkeiten bietet.

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Oben der Außensensor, der allerdings nicht direkt der Witterung ausgesetzt werden sollte, unten ein Sensor der alten Station.
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Der Regenmesser der, was zu erwarten war, natürlich der Witterung ausgesetzt werden darf. Misst nach ersten Erfahrungen sehr genau.

 

 

 

 

 

Interessante Umfrage zum Thema Wearables. Bitte macht mit!

20140417_101005Charlene Schubert arbeitet an einer Umfrage zum Thema Wearables, und da ich selbst das Themengebiet mit großem Interesse beobachte, unterstütze ich gerne folgenden Aufruf:

Die ZEIT schreibt in einem Artikel vom 11. März 2014 polemisch „Wearables sind die Lösung, nur für welches Problem?“ Es steht die Frage im Raum welchen Nutzen eigentlich Fitnesstracker, Lifelogging Kameras, Smartwatches oder Datenbrillen haben. Bis lang gibt es dazu kaum wissenschaftliche Erkenntnisse. Aus diesem Grunde erforsche ich im Rahmen meiner Bachelorarbeit die alltägliche Nutzung von Wearables. Mein Name ist Charlene Schubert, ich bin 23 Jahre alt und studiere Angewandte Medienwissenschaften an der Technischen 20140124_162321 (1)Universität Ilmenau.

Deshalb wende ich mich hoffnungsvoll an alle Wearable Nutzenden: 
Um mein Forschungsinteresse umsetzen zu können benötige ich Teilnehmer die eine kurze Umfrage beantworten, welche wirklich nicht länger als 5 Minuten dauert. Ich bin darauf angewiesen, dass sich Wearable Nutzerinnen und Nutzer dazu bereit erklären anonym Auskunft über ihr Nutzungsverhalten geben.

Bei weiteren Fragen oder Anregungen stehe ich Ihnen gerne unter charlene.schubert(at)tu-ilmenau.de zur Verfügung.

Vielen Dank!

Charlene Schubert

Link zur Umfrage: http://www.unipark.de/uc/ik_tu_studenten/4ccf/

Die Cloud kommt durch die Hintertür

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Nich Unmengen von Speicher im Device, aber in der Cloud.

Alle weltweit reden von „der Cloud“. Viele, von den Möglichkeiten, wir deutschen fast ausschliesslich von den (oft vermeintlichen) Risiken. Aber während noch eifrig diskutiert wird, zeigen mir persönlich einige Entwicklungen, dass der zweite Aufstieg der Cloud frei nach dem bekannten HypCycle in vollem Gange ist.
Ein Indiz für mich sind die Verkaufszahlen von Smartphones, Tablets und insbesondere Chromebooks. Alles Geräte, die nicht mit Monsterspeichermedien prahlen können, die kein Terrabyte an Daten bereithalten. Aber alles auch Geräte, die davon leben, darauf aufbauen, dass der Nutzer das meiste im Netz tut.

Und der Gedanke, wenn mal zu Ende gedacht macht Sinn. Denn Terrabytes an Daten verwalten ist vielleicht noch angenehm, wenn man wirklich nur ein Endgerät hat. Aber sobald ich Teile, Ausschnitte davon dabei haben will, sei es auf meinem Smartphone, dem Tablet oder meinem Ultrabook/Chromebook, dann brauche ich Synchronisierungsmechanismen. Und diese müssen zuverlässig laufen, und wenn ich unterwegs bin, darf da dann ja nichts fehlen.

Auftritt Cloud Speicher. Schon seit Jahren nutze ich die Cloud, um bei Workshops und Vorträgen alle mein e Dateien, Daten und Medien bei mir zu haben. Ich brauche mir NIE Gedanken zu machen oder zu prüfen, ob der Sync der letzten Nacht funktioniert hat. Und wenn es sich um sensible Daten handelt, na dann lege ich sie entweder auf meine private Cloud, die von einem simplen RaspberryPi bereitgestellt wird, oder lege sie verschlüsselt ab.

Damit sehe ich noch einen weiteren Trend auf uns zukommen. Es wird wieder abgespecktere, günstigere Endgeräte geben, die nicht mehr Unmengen an Rechenleistung oder Speicher mitliefern, sondern so abgestimmt sind, dass sie schnell arbeiten und schnell im Netz operieren. Denn die Rechenleistung wie auch der Speicher wird dann aus dem Netz kommen. Datenbackups inklusive.

Und während wir noch diskutieren, ob Google unsere Daten an die NSA gibt (warum eigentlich Google, jeder Trojaner auf dem eigenen Rechner kann das, oder evtl. das eine Game, das man heruntergeladen hat, aber Google Bashing ist ja dank Verlagen und Verwertungsgesellschaften in Deutschland gerade modern.) Nutzen weltweit immer mehr Menschen und gar Unternehmen die Cloud als Teil ihrer IT.

Wir leben in einer Welt der Schönfärberei

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Lorde hat es damals auf Twitter allen sehr schön vor Augen geführt. Oben zu sehen, das mit Photoshop bearbeitet Bild. Unten ein echtes Bild von ihr. Bravo für die Ehrlichkeit und die Chuzpe, hier die Medientäuscherei offen aufzuzeigen. Quelle: Lordes Twitter-Account

Schon mal irgendwelche Informationen über ein Unternehmen gelesen? Oder über eine Organisation? Und? Was aufgefallen?

Genau, man könnte meinen, jeder rettet die Welt, jeder ist der beste überhaupt und jeder weiß ganz alleine, wie es richtig geht. Wenn ich höre, wie Politiker selbst über große Niederlagen sprechen, wie die Prospekte von Unternehmen aussehen (von der Werbung wollen wir ja schon mal gar nicht reden,oder glaubt jemand ernsthaft, dass Massenware von Nudeln über Kuchen bis zu Eis noch so hergestellt werden, wie uns in der Werbung vorgelogen wird)

Kein Wunder, dass wir immer misstrauischer werden, hinter jedem gleich etwas böses vermuten. Wer mir nur positives erzählt, der lügt mich an. So einfach ist das. Niemand schafft es ernsthaft, nur gutes zu tun, das widerspricht schon dem Fakt, dass ein Unternehmen primär Profit zu erwirtschaften hat.

Und das ist das Problem, dass die Wirtschaft, das die Konzerne und ja auch die Politik mit Social Media hat. Hier wird Schönfärberei brutal abgestraft. Interessant war eine Umfrage, die ich vor kurzem in meinem Umfeld erlebt habe. Dort wurde gefragt, was junge Menschen sich für Informationen von Unternehmen erwarten und zwar insbesondere in Social Media. Der wichtigste Wunsch: Ehrliche Berichte, am besten aus erster Hand. Und auch mal was negatives, weil und da sollten wir nicht überrascht sein, unsere Jugend nicht so dumm ist, jedem in bunten Bildern gemalten Prospekt zu glauben.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum die Mehrheit der Menschen von Werbung so angewidert ist. Weil sie grundsätzlich schönfärbt, etwas nicht so darstellt, wie es ist, sondern so, dass der dumme Verbraucher es unbedingt haben muss. Aber der breit grinsenden Zahnarztfrau mit den strahlendweiß gephotoshoppten Zähnen glauben wir nicht mehr. Und diejenigen, die dem glauben, kommen sehr schnell in Schwierigkeiten, weil man die Idealweltlügen einfach nicht erreichen kann.

An Magersucht und Schönheitswahn ist die Werbung mit schuld. Und wenn sich die Agenturen noch tausend mal rausreden. Sie tragen eine große Mitverantwortung.