Mein zweites (virtuelles) Ich im Netz

2014-06-05 16_37_19-IFTTT - Android-Apps auf Google Play
Dank Werkzeugen wie IFTTT agiere ich oft im Internet nur virtuell. In Wirklichkeit übernehmen solche Automatisierungsdienste einen Großteil der Arbeit für mich

Schon heute existiere ich eigentlich zweimal. Natürlich nicht als Person, aber wenn man versuchen würde, mich und meine täglichen Aktivitäten zu beobachten, würde man sicherlich sehr verwirrt sein.

Da werden Postings von mir im Blog veröffentlicht, ich schreibe für Silicon.de und poste auf Facebook, Google+ und Twitter. Gleichzeitig, würde man mich mit einer Kamera verfolgen, würde man feststellen, dass während meine digitalen Beiträge erscheinen ich sehr oft gar nicht im Internet bin.

Grund dafür ist das, was ich für einen weiteren Megatrend der nahen Zukunft halte. Mein Avatar im Netz, meine Werkzeugkiste an automatischen kleinen Werkzeugen, die mich virtuell existieren lassen, wo ich in der Realität eigentlich mit ganz anderem beschäftigt bin.

Dienste wie IFTTT, Buffer und die verschiedenen Möglichkeiten zeitlich getakterer Aktivitäten sind da nur der Anfang.

Ich wünsche mir noch viel mächtigere Tools, die es mir ermöglichen, quasi virtuell nach meinen Interessen das Netz durchforsten zu lassen, Informationen zu extrahieren und zusammengefasst mir bereitzustellen. Keine unrealistische Vision, denn Werkzeuge zur automatischen Textextraktion existieren schon seit längerem. Spannend wird das ganze aber erst dann, wenn virtuelle Agenten auf eigene Faust, gefüttert mit meinen Vorgaben im Netz nach Daten suchen und sie mir proaktiv liefern.

Vielleicht sind wir dann irgendwann so weit, dass ich nicht nur Artikel Abends zu hause schreibe und dann ein paar Tage später zu ganz anderer Zeit veröffentliche, sondern möglicherweise habe ich dann einen digitalen „Sidekick“, der für mich sogar einfache Zusammenfassungen schreiben und veröffentlichen kann. Gerade im Bereich der Berichte über neue Technologien oder Hardware kann ich mir das durchaus vorstellen.

Und weiter gedacht können solche Werkzeuge auch den Umgang mit den Online Informationen möglicherweise stark vereinfachen, wenn sie für mich das Netz durchforsten. Denn bislang wende ich schon bei meinen abendlichen Recherchen, eine oder mehrere Stunden für die Sammlung von Informationen und das Verfassen eines Berichts auf.

Das lässt sich meiner Ansicht nach in Zukunft stark vereinfachen. Dann bin ich möglicherweise häufiger der Lektor meiner Agentenautoren als wirklich der Autor selbst.

Oder ich kann, wenn ich beruflich ein Recherchefrage habe, meinen Netzagenten die Fragestellung mitgeben und erhalte nach einer gewissen Zeit eine Zusammenfassung der Erkenntnisse.

Übrigens wird dieser Artikel, den ich am 5.6. Abends gegen 20:45 geschrieben habe, am 18.6. um 12:15 laut automatisiertem Redaktionsplan erscheinen, während ich mit Kollegen in der Kantine beim Mittagstisch sitze…… Quod erat demonstrandum

 

Immobilienportale und Immobilienmakler, einer wird gewinnen.

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Plattformen wie Immowelt ersetzen immer häufiger den „Zwischenhändler“

Plattformen wie Immowelt erfreuen sich großer Beliebtheit. Dort kann man jenseits von Maklern und deren Portfolio nach einem eigenen Haus, einer eigenen Wohnung suchen, sei es zum Kauf oder zur Miete. Was diese Plattformen allerdings vom typischen Makler unterscheidet sind zweierlei Aspekte. Zum einen der Rundumservice, der jenseits des eigentlichen Kaufobjekts Tipps rund um Immobilien bietet, auch erste Schritte zur Finanzierung ermöglicht und somit den potentiellen Kunden weit über das eigentlich Wohnobjekt begleitet.

Natürlich können hier auch Makler aktiv werden, allerdings sind sie hier nur einer unter vielen und immer häufiger werden Privatimmobilien hier direkt angeboten.

Was ich an diesen Plattformen besonders interessant finde, ist der Aspekt der Ausschaltung von „Zwischenhändlern“. Wenn ich das möchte, kann ich auch als Privatperson meine Immobilie hier anbieten, und das mit technischen Mitteln, die mir so in der nichtdigitalen Welt schlicht nicht zur Verfügung stehen.

Dabei hat man als Privatperson diverse Vorteile: Die Reichweite ist oft weitaus höher, als bei der Suche über einen Makler. Ich kann auch Objekte vergleichen, die nicht im Portfolio eines Maklers liegen.

Und das ganze ist schlichtweg oft günstiger, mangels Maklerprovision.

Wir erleben hier eine Entwicklung, die sich auch in anderen Bereichen fortsetzt, zum Beispiel bei Taxidiensten (Stichwort MyTaxi). Das Internet ersetzt zunehmend den Zwischenhändler, in dem es für kleines Geld eine selbstverwaltete Möglichkeit bietet, Produkte oder Dienste anzubieten. Man mag hier vom weitern Personalabbau schwadronieren, aber gerade die Digitalisierung ermöglicht hier viele reine Vermittlertätigkeiten, die oft das Produkt unnötig verteuerten zu umgehen.

Natürlich ist das nicht schön für den Makler. Aber der Kunde profitiert, und schon immer galt es, dass kein Beruf statisch bleibt, sich nicht verändert.  Damit umzugehen ist in Zukunft ein wichtiger Skill für jeden, der selbständig und zudem in einem vermittelnden Beruf tätig ist. Solche Berufe werden nicht wegfallen, aber sie müssen sich in Zukunft ganz anders aufstellen.

Tippen ohne Tastatur. Airtype soll herkömmliche Tastaturen ersetzen

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Die Tastatur erlebt gerade in den Hybriden eine Renaissance. Bald könnte sie dennoch verschwinden um zu bleiben.

Die Firma Airtype hat gerade angekündigt, sie arbeite an einer völlig neuartigen Tastatur, die ganz ohne physische Tasten auskommt. Stattdessen trägt der Nutzer der Tastatur ein Gadget an der Hand, das die Bewegungen der Finger aufnimmt und umsetzt.

Man will mit dem ersten Prototypen bis Ende des Jahres so weit sein, dass damit eine Crowdfunding Kampagne gestartet werden kann.

Bislang existiert ein Promo Video, das einen kurzen Einblick in die Idee bietet. Wer mehr über die Entwicklung wissen will, kann sich auf der Seite von Airtype für einen Newsletter registrieren lassen, und bleibt dann über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden. Für mich ist die interessante Erkenntnis hierbei, dass trotz Touchscreen Tablets und Smartphones die Tastatur wohl weiterhin die optimalste Eingabeform für längere Texte ist.

Es gab schon einige Konzepte in der Vergangenheit, die die herkömmliche Tastatur ersetzen sollten, bislang waren aber alle Lösungen nicht wirklich erfolgreich, sondern konnten maximal eine Nische abdecken. Seien es ergonomische Tastaturen, Laserprojektionen oder der vollständige Verzicht auf die physische Tastatur, alles führte dennoch früher oder später dazu, dass erneut auf die Tastatur in ihrer ursprünglichen Form zurückgegriffen wurde.

Auch der jüngste Tablet Hype erlebt gerade die Rückkehr der physischen Tastaturn in der Form eines Tastaturdocks, das mehr oder weniger stabil mit dem Tablet verbunden werden kann. Bleibt abzuwarten, inwiefern die neue Lösung hier eine Alternative darstellen kann. Und inwiefern hiervon sowohl die 10Finger System schreibenden Nutzer als auch die Ein- oder Zweifingertipper davon profitieren können.

AirType Concept Promo from pfista on Vimeo.

 

Der Reality Check: 4 Wochen nur mit Acer Chromebook

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Das alleinige Arbeitsgerät für die nächsten vier Wochen. Bin gespannt, ob das Chromebook wirklich so gut als Arbeitsgerät ist, wie alle sagen.

Nachdem ich von so vielen Seiten Schwärmereien über Performanz und Schnelligkeit der Chromebooks gehört hatte, und da ich im Moment selbst einen Chromebook zum Test bei mir habe (genauer einen Acer C720) wird es jetzt den ultimativen Test geben. Die nächsten 4 Wochen werde ich ausschließlich über den Chromebook arbeiten. Für den Netzzugang wird dann das Note 3 mittels Hotspot Funktion dienen, dank LTE dürfte dann auch der Datendurchsatz kein Problem sein.

Der erste Tag hat sich angenehm unaufgeregt gestaltet. Auspacken, einschalten, WLan Knoten auswählen. Dann nur noch den Google Account eintragen und schon wurden alle Einstellungen des Chrome gezogen, inklusive Bookmarks und bereits installierter Apps. Zusätzlich gibt es zum Chromebook 2 Jahre 100GB Speicherplatz dazu, was für mich mehr als ausreichend ist. Da ich bislang bereits Google Drive als mein Cloud Laufwerk verwende, war kaum etwas umzustellen. Alleine die EMail Accounts, die nicht bei Google lagen habe ich auf GoogleMail zusammengefasst, so dass ich nun über den Google Mail Client auch die Mails der anderen Accounts abrufen und beantworten kann.

Der Acer Cromebook selbst ist angenehm leicht und flach, bietet aber mit zwei USB Ports, Audio in und out,Standard HDMI und SD Karten Slot alles, was man für das angehme Arbeiten mit Peripherie braucht. Erste Präsentationen habe ich auch bereits über den Chromebook geliefert, das ganze funktionierte problemlos und bei optimaler Auflösung.

Jetzt werden die nächsten Wochen zeigen, was das Chromebook zu leisten in der Lage ist und ob es für  mich wirklich als alleiniges Arbeitsgerät für mich als Autor ausreicht.

 

 

Samsung plant ein „smartes“ Fahrrad

samsung-smartbikeSamsung baut ja so einiges. Kühlschränke, Waschmaschinen, Fernseher, Smartphones, Computer.
Und jetzt planen sie wohl auch, ein intelligentes Fahrrad herauszubringen, zumindest stellt der unten angehängte Film eine interessante Konzeptstudie vor.

 

Unter anderem soll das Rad es mit einer Sicherheitskamera ausgestattet sein, die einen unkomplizierten Blick nach hinten erlaubt. Zusätzlich werden, gesteuert vom Smartphone (das natürlich ein Samsung Smartphone sein muss) zwei Streifen via Laser auf die Straße projiziert, die dann einen Fahrradstreifen simulieren sollen.
Und schon hier fängt das Problem an. Die deutsche alles kontrollieren wollende STVO wird das sicher nicht zulassen (wobei so manches, was sie vorschreibt, nicht wirklich sinnhaft ist)

Ich will feste Arbeitszeiten, verdammt! Ein Rant

Mehr als das braucht ein Entwickler nicht als Arbeitsplatz
Mehr als das braucht ein Entwickler nicht als Arbeitsplatz

Nachdem ich erst vor kurzem las, dass die Zahl der Heimarbeitsplätze zurück (!) geht jetzt diese Schlagzeile:

Wer sich überarbeitet, wird bewundert. Aha, von wem denn um Gottes Willen? Vermutlich von Gleichgesinnten, die einen geregelten Arbeitstag auch nicht auf die Reihe bekommen, oder einfach eine miserable Zeitplanung haben. Meist aber vor allem von jenen, die selbst nicht „Nein“ sagen können.

Mit Verlaub, so lange ich noch solche Nachrichten lese, und es Menschen gibt, die sich mit ihrer Überarbeitung brüsten, als sei sie etwas positives, ganz ehrlich, so lange sollten wir wohl besser bei geregelten Arbeitsplätzen bleiben und fixen Arbeitsbeginn und Ende.

Wir scheinen noch nicht erwachsen genug zu sein, ein Leben mit Arbeit UND Privatleben wirklich vernünftig ineinander zu integrieren.

Nun gut, andererseits, so lange mich Menschen ernsthaft fragen, wie ich die Zeit für meine vielen Aktivitäten (eigentlich nur zwei, nämlich Blogger und Software Entwickler) finde, die dann aber gleichzeitig beständig Überstunden schieben UND sich dann abends, weil zu nichts anderem mehr im Stande vor die Glotze setzen und sich mehrere Stunden von meist absolut niveaulosem Programm berieseln lassen, so lange glaube ich nicht an eine Arbeitswelt der Zukunft. Nicht auf breiter Front und auch nicht zum Wohle beider Seiten.

Wir müssen uns erst von diesem Leistungsdenken verabschieden, das Präsenz und verbrachte Zeit mit erbrachter Leistung verknüpft. Das sind überkommene Denkmuster der Industrialisierung und für die heutige Welt einfach nicht mehr angebracht.

Entweder, wir arbeiten in einem Beruf, der Präsenz zu bestimmten Zeiten benötigt (Krankenschwester, Bauarbeiter etc.) dann müssen die Zeiten wohl offensichtlich immer noch sehr streng geregelt werden um eine Ausbeutung zu verhindern. Oder wir sind Wissensarbeiter, dann quält sich die Mehrheit mit den festen Zeitvorgaben, die so gar nicht zu Wissensarbeit passen.

Aber wenn es darum geht, hier etwas zu verändern, dann blickt man immer nur auf  Vertrauensarbeitszeit um mehr Anwesenheit zu ermöglichen. Dabei ist hier nicht die Dauer, sondern die Qualität wichtig. Wie das zusammenhängt wissen wir bereits seit Parkinsons Gesetz, das letztlich postuliert, dass die Arbeit die ihr gegebene Zeit stehts ausfüllt.

Weniger Heimarbeitsplätze? Weniger Pausen? Wir leben offensichtlich noch immer in der Denke des vorherigen Jahrtausends, in der der Chef sein Mitarbeiter sehen musste, um zu glauben, sie arbeiten. Dabei gibt es hier Studien, die nachgewiesen haben, dass die Mitarbeiter dann alles tun, damit sie schwer arbeitend aussehen, ob sie wirklich etwas leisten.. Aber sicher, sie waren ja 8 Stunden im Büro 😉

Webapp oder App, warum die App oft die bessere Wahl ist

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Die App von Zalando bietet einen einfach zu bedienenden Überblick über die Produktpalette

In den Diskussionen um das mobile Internet wird immer wieder darüber philosophiert, Apps würden früher oder später von Webapps, also Webseiten, die sich wie eine App verhalten ersetzt werden. Das mag für rein informative Seiten stimmen, aber gerade wenn es um Themen wie Online Shopping geht, sehe ich doch deutliche Vorteile in nativen Apps für die einzelnen mobilen Endgeräte.
Gerade Plattformen mit einem vielfältigen Angebot tun gut daran, insbesondere für Touchscreens geeignete Apps anzubieten. Denn im Gegensat zu Apple sind bei Android und Windows diverse Webbrowser im Angebot, die sich durchaus in den Rendering Möglichkeiten unterscheiden.

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Auch Amazon bietet ein App zum Download z.B. im Windows Store aber auch für Android und IOS

Vermutlich auch deshalb bieten Versender wie Amazon oder auch Zalando Apps für verschiedene Plattformen an. Vergleicht man zum Beispiel die Apps von Zalando für IOS Android und Windows, erkennt man, dass hier verschiedene Aspekte der jeweiligen mobilen Plattform berücksichtigt wurden. Zudem gilt auch heute immer noch die Grundregel. Man darf als Entwickler nicht erwarten, dass auf jeden Fall überall ein hinreichend guter Internet Zugang zur Verfügung steht. Deshalb ist es immer ratsam, zumindest die wichtigsten Produktinformationen offline bereit zu stellen.

Webapps sind für mich auch weiterhin dann die Lösung der Wahl, wenn es um reine Information ohne Interaktion geht, wenn nicht Interaktion im Vordergrund steht. Natürlich bieten die meisten Online Händler eine kompletten Online Store an, der aber dann meist auf die Bedingungen eines Webbrowsers für den Desktop angepasst ist, und als mobile Version oft nur abgespeckte Möglichkeiten bietet. Gerade wenn es um mobile Endgeräte mit kleinen Displays geht, halte ich eine native Anwendung im besonderen für die bessere Wahl.

Betrachtet man Amazon, so ist hier sogar zusätzlich zur eigentlichen Shopping App noch ein erweitertes App Angebot für Android, Musik und Film verfügbar. Damit kann die jeweilige Plattform optimal mit den Inhalten bedient werden und der Anbieter hat damit eine größere Kontrolle darüber, wie sein Content auf dem jeweiligen Endgerät erscheint.

Spannend sind Apps insbesondere, da sie auch noch die zugrundeliegende Hardware wie Kamera oder ähnliches nutzen können. So ermöglicht die App von Zalando zum Beispiel, mittels Kamera Barcodes zu scannen und die entsprechenden Produkte im Katalog schnell zu finden und somit ad hoc einen Preisvergleich durchzuführen.

Was in diesem Kontext eine spannende Entwicklung ist: Immer mehr Anbieter entwickeln eine Mischung aus Webapp und App. Dabei wird eine Webapp jeweils in einer im Store herunterladbaren Applikation gestartet. Auch hier ist einer der größten Vorteile, dass der Anbieter eine größere Kontrolle über die Darstellungsqualität hat, da die Anwendung, die die Webapp rendert vom Anbieter selbst kommt und damit Funktionalität ebenso wie Darstellung stets gewährleistet sind.

Knapp 2 Monate mit der AW414Go Smartwatch, ein Erfahrungsbericht

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So halte ich mich als Radler mittlerweile über herannahenden Regen auf dem Laufenden

Ich habe sie nun mittlerweile fast zwei Monate im Dauereinsatz, die Simvalley AW414go, verfügbar bei Pearl im Moment für knapp 150 Euro.

Und vorneweg. Ich bin immer noch begeistert von den Möglichkeiten. Allerdings habe ich auch einiges verändert, um die Uhr meinen Bedürfnissen anzupassen.

Die Uhr sieht immer noch sehr gut aus, auch zwei Monate tragen haben kaum Spuren hinterlassen. Mittlerweile finde ich die Größe der Uhr sogar eher klein, wenn ich  mit so mancher Sportuhr vergleiche, die ich im Alltag so sehe. Der Bildschirm ist angenehm hell und lässt sich auch bei strahlendem Sonnenschein gut ablesen.

Sehr schön sind die vielen Anwendungen, die erstaunlicherweise doch auf der Uhr laufen. So nutze ich den Regenalarm, der mich als Radfahrer immer rechtzeitig vor heraufziehenden Regenfronten warnt und dank Sprachausgabe meldet sich die Uhr rechtzeitig bei mir.

Auch mittels Google Maps zu navigieren funktioniert hervorragend und spart mir den Griff zum Smartphone. Überhaupt, sehr viele Dinge, die ich früher auf dem Smartphone nachgeschaut habe, erledigen sich jetzt durch einen kurzen Blick auf die Simvalley.Und dank Batteriesparapp und Juice Defender hält die Uhr bei mir mittlerweile auf JEDEN Fall einen Arbeitstag durch, meist hat sie Abends sogar noch ca 40 % Akkuleistung.

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Selbst einige Spiele laufen auf der Uhr.

Über Bluetooth und mein Bluetooth Headset, das ich schon mit meinem Smartphone nutze habe ich auch gleich noch  meinen Walkman und meine Freisprecheinrichtung bei mir.

Dank Sprachausgabe kann ich mir unterwegs sogar ein Buch quasi fast wie ein Hörbuch vorlesen lassen, nutze ich zwar nicht für Bücher aber für die täglichen Nachrichten.

Auch kurze Chats über den Facebook Messenger oder Google Hangout sind möglich, selbst anrufen mit Skype funktioniert problemlos. Insgesamt ersetzt mir die Smartwatch in sehr vielen Anwendungsfällen das Smartphone und ich bin sowohl von der Performanz als auch der Verarbeitung mehr als begeistert.

Selbst das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung geht zur Not hinreichend gut und auch die Tonausgabe an sich ist laut genug.

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So sieht mein Einkaufszettel mittlerweile aus. Und jederzeit aktualisierbar über Internet

Ein paar Wünsche habe ich dennoch noch an die Smartwatch. Zum einen natürlich der Wunsch, dass bei einer möglichen Nachfolgeuhr ERST nach der Akkulaufzeit geschaut wird, bevor mehr Features eingebaut werden. Vielleicht wäre auch ein Linkshänderuhr denkbar, bei der dann die Kamera auf der anderen Seite sitzt oder eine alternative Konstruktion, wobei ich für einen geringen Kaufpreis gerne auf die Kamera verzichte, die  ich an einer Smartwatch nicht wirklich brauche.

Dann wäre da noch die Ladeschale, die ich prinzipiell nicht für schlecht halte, allerdings wäre es sehr gut, könnte man die Uhr auch in der Ladeschale noch vernünftig bedienen, sprich an die Knöpfe kommen und den ganzen Bildschirm erreichen. Hier wäre ich sehr für eine weniger komplexe Lösung fürs Aufladen (dank ScottEvest wäre mein Traum, die Uhr via Kabel und Akkupack in der Jacke auch am Arm aufladen zu können.)

Aber auch nach knapp zwei Monaten kann ich die AW414go immer noch uneingeschränkt als meiner Ansicht nach ausgereifteste Smartwatch am Markt jedem empfehlen, der sich für so etwas interessiert.

Natürlich müsst ihr beim Kauf einer solchen Uhr mit Kompromissen leben, aber das sollte klar sein, wenn man sich für solch ein Gadget entscheidet. Die Laufzeit ist eben nicht so lange wie bei einer normalen Uhr. Das Display ist klein, wer also Probleme mit kleiner Schrift hat, sollte sich die Uhr zumindest vor dem Erwerb mal ansehen. Aber selten habe ich so viel Funktionalität an meinem Arm getragen, wie mit der Simvalley AW414go. Ich bin begeistert und werde hier wohl auch beim Nachfolgemodell zuschlagen, so denn eines auf den Markt kommen sollte. Bislang für mich persönlich die beste Smartwatch auf dem Markt.

Oh, und ein Schmankerl am Rande. die Uhr lädt sich auch rasend schnell wieder auf. Eine halbe Stunde am Netz und sie ist fast wieder ganz voll!

 

 

Ebooks vorlesen, dank Smartwatch und Sprachausgabe:

Im Antutu Benchmark ist die AW414go genauso schnell wie ein Samsung Galaxy S2!