5 Wochen Reha, ein Lagebericht

Ja, ich bin in Reha und da verwundert es schon, dass ich jetzt, nach mittlerweile vier Wochen mich mit einem Lagebericht melde. Aber da hier zum ersten Mal auch meine Therapeutin die heilsame Wirkung des Schreibens für mich entdeckt hat, und sie auch nicht unter einer neurotischen Internet-Allergie leidet, wurde mir dazu geraten, auch schriftlich zu reflektieren und das im Medium meiner Wahl. Wo meine erste Therapeutin gleich Internetsucht vermutete, hat meine jetzige glasklar die heilende Wirkung des sich mit etwas intensiv Beschäftigens erkannt.… den ganzen Text lesen

Himmelhochjauchzend zu Tode betrübt

Selten lagen für mich höchstes Glück und tiefste Trauer so eng beieinander. Meine Tochter und mein Sohn beginnen ein Studium. Tochter in unserem Heimatort, Sohn  in Heilbronn. Er hat auch günstig ein Zimmer gefunden.

Und ich gehe wieder in die „Klapse“. Mindestens fünf Wochen Reha, weil die Ängste und die Depression wieder mächtig zurückgekehrt sind.

Jetzt heißt es, Atem holen, fokussieren und wieder auf die Beine kommen. Für mich, für die Familie, für uns.… den ganzen Text lesen

Für mehr weniger

Es mag eine Nische sein, aber in zunehmendem Maße beobachte ich, dass die Menschen genug haben von den Werbe- und Wirtschaftslügen von der Wichtigkeit, immer das neueste und beste zu besitzen und vom notwendigen Wachstum.

Samsung bleibt gerade auf seinem Smartphone-Topmodell sitzen (ein Gerät, das für um die 1000 Euro das leistet, was mittlerweile auch Smartphones um die 200 Euro leisten. Oder würden die Konzerne nicht mit der geplanten Obsoleszenz arbeiten, auch das Gerät von vor drei Jahren)

Immer mehr Menschen hinterfragen auch, ob das Rattenrennen im Beruf, das doch noch viele erleben (müssen), wirklich Sinn des Lebens sein kann.… den ganzen Text lesen

Jetzt reicht es (selbst mir)

Lange, wirklich lange habe ich Social Media verteidigt. Hab darauf hingewiesen, dass Whatsapp und Twitter mir einst das Leben gerettet haben. Hab Trolle und Querdenker als Nische abgetan.

Aber jetzt werde wohl selbst ich für einige Zeit die sozialen Medien nur noch als Kanal zum Senden aber nicht. mehr zum Empfangen nutzen. Weil weder Diskussionskultur,  noch Anstand, noch Rücksicht auch nur leicht durchscheinen. Sei es der Weltraum, die Natur oder die Ernährung.… den ganzen Text lesen

Die Petition war ein Erfolg

Am vergangenen Freitag wurde im  Bundestag das Gesetz zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung verabschiedet. Dank eines lauten Tweetsturms der Psychotherapeut*innen und verschiedener Verbände und ja, auch dank meiner Petition und der über 212000 Stimmen, die sich gegen die #Rastertherapie ausgesprochen haben, konnte ich die Petition am  Montag als Erfolg schließen. Danke euch allen, die ihr mich unterstützt habt, mir Mut zugesprochen, die Petition geteilt und selbst unterzeichnet habt.

Danke auch der Deutschen Depressionsliga, die mich nach Kräften unterstützt hat.… den ganzen Text lesen

Es wird keine #Rasterpsychotherapie geben.

 

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Die Petition gegen #Rasterpsychotherapie und wie es weitergeht

Als ich die Petition vor etwas mehr als einer Woche begonnen habe, hätte ich es nicht für möglich gehalten, jetzt über 182.000 Unterstützer*innen zu haben. Ja, ich habe auch beim Bundestag direkt eine Petition eingereicht, aber die ist noch nicht mal bearbeitet, geschweige denn freigeschaltet worden. Mir war aber klar, wir müssen schnell laut werden, wir brauchen Öffentlichkeit und Reichweite.

Es muss aufhören, dass Gesundheit, sei sie psychisch oder physisch zunächst ökonomisch betrachtet wird, bevor es um den Menschen geht.… den ganzen Text lesen

keine #rasterpsychotherapie Herr Spahn

Zuerst entdeckte ich das Thema über eine Twittersturm unter dem Hashtag #rasterpsychtherapie bei Twitter. Damals teilte ich, ohne mir zunächst über die Tragweite dieser irren Idee klar zu sein. Man wollte sehr kurzfristig folgenden Passus ins Sozialgesetzbuch (§ 92 SGB V) mogeln: „Der Gemeinsame Bundesausschuss prüft bis zum 31. Dezember 2022 unter Berücksichtigung der Versorgung nach Absatz 6b, wie die Versorgung von psychisch kranken Versicherten bedarfsgerecht und schweregradorientiert sichergestellt werden kann“.… den ganzen Text lesen