And the Winner is: Zusammenfassung der Schutzhüllen Tests fürs Note 2

Hier nun der versprochene Abschluss meiner Testreihe von Schutzhüllen diverser Art für das Note 2.

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Mein Favorit, schick, funktional und wertig.

Für mich persönlich der Sieger und aktuell im Dauereinsatz ist die Tasche von noreve. Da ich etwas eleganteres möchte, das ich gleichzeitig anstelle meiner Geldbörse verwenden kann, finden dort jetzt meine Karten, Geldscheine und das Note 2 Platz.

Sieht sehr elegant und unauffällig aus und auch nach jetzt dauerhaftem Gebrauch zeigt es absolut keine Ermüdungserscheinungen.

Danach, nun, als ingress Spieler danach folgt ganz klar die Otterbox, denn damit traue ich mich auch in etwas unwirtlicheres Gelände, ohne Angst um mein teures Gadget zu haben.

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Die Otterbox, das Objekt der Wahl für uns „Ingress Agenten“ 😉

Die weiteren Plätze sind eher Geschmacksfrage. Was ganz klar ist, wer sein Smartphone ohne es aus der Schutzhülle zu nehmen z.B. in eine Dockingstation packen will, der sollte sich das Flipcover von Samsung ansehen. Allerdings muss dann zweierlei klar sein. Zum einen bleibt das Cover nicht über dem Display, wenn man das Gerät umdreht, da das Cover keine Verriegelung hat. Zum anderen wird die Rückseite überhaupt nicht geschützt, da hier die gesamte Rückwand getauscht wird.

Letztlich kann ich nur raten, wenn man wirklich Qualität will, sollte man nicht nach den billigsten Angeboten suchen. Denn das rächt sich spätestens, wenn die anfangs schicke Hülle sich nach wenigen Wochen oder Monaten in ihre Einzelteile zerlegt.

 

Die Streisand Kampagne für Adblocker

Mehrere Medien machen im Moment bei einer Kampagne mit, die sich gegen die Verwendung von Adblockern im Netz wendet.

Da muß ich doch schmunzeln. Zunächst mal, wann kommt dann die Kampagne gegen all die bösen Menschen, die in der Werbepause wegzappen oder auf die Toilette gehen? Hallo? Das Internet ist ein demokratisches Medium, in dem ich entscheide, wie ich mich dort bewege. Und was wäre denn im Moment so viel besser, wenn ich den Adblocker, den ich meist nutze ausgeschaltet ließe, dann würde ich diverse Seiten gar nicht mehr besuchen, weil sie mich permanent mit übergroßen, blinkenen Werbebannern nerven.

Nur, weil der eine oder andere „brav“ ist und nur dezente Werbung einsetzt sollte nicht vergessen werden, dass die Mehrheit offensichtlich noch nach dem Prinzip „je lauter desto besser“ arbeitet. Und ich kenne diverse Seiten, bei denen man schon ganz genau hinschauen muss, um überhaupt noch zwischen Werbung und Content zu unterscheiden. Und bevor ich mir das antue, schalte ich einen Adblocker ein. Und dann eben nicht mehr aus, wenn ich auf die „braven“ Seiten komme.

Was ich aber noch viel amüsanter finde. Macht man jetzt eigentlich Werbung gegen oder für Adblocker? Denn bislang, so behaupte ich, kannten Adblocker eigentlich nur diejenigen, die etwas technikaffin waren, da man da ja „was installieren“ musste. Ich prognostiziere, dass jetzt diverse neue Nutzer Adblocker für sich entdecken werden, frei nach dem Motto, wie, die Verlage fürchten das? Dann muss es ja gut funktionieren.

Statt hier Werbung für Werbung zu machen, sollten sich die entsprechenden Verantwortlichen viel mehr Gedanken darüber machen, wie gute Werbung im Netz aussehen könnte. Und das heißt eben nicht, so wie im TV. Denn hier gibt es andere Einflüsse. Ich habe erst vor kurzem darauf hingewiesen, dass im Netz die Empfehlung des Freundes oder des Meinungsbildners weit mehr zählt, als Werbung, der die große Mehrheit im Netz sowieso nicht vertraut.

Also mehr Community, mehr echter Dialog, mehr reale Tests durch Blogger und Interaktion mit Kunden. DAS ist die Werbung der Zukunft für das Netz. Die kommt auch glaubwürdiger rüber als das tausendste „Ach sind wir toll“ Banner.

Und falls jetzt jemand meckert, jaaa gut gebrüllt, aber du schaltest doch auch Werbung: Richtig. Aber NACH dem Content, und bei mir muss man den Content nicht suchen. Und die beste Werbung, die ich anbieten kann, sind objektive Produkttests. Was bei mir nen Daumen hoch bekommt, hat ihn sich wirklich verdient, dazu ist mir mein Ruf als Technikgeek viel zu wertvoll.

Wer meinem Rat schon mal gefolgt ist, war zumindest aus meinem Umfeld noch nicht enttäuscht.

 

Update: Folgendes vermeldete AdblockPlus gerade auf Twitter:

AdblockPlus12:38pm via Web

Danke für Euren Aufruf, liebe Verlage! Unsere Bilanz gestern: Installationen aufAdblockPlus.org +129%, Spenden +167%#Adblock

Quod erat demonstrandum.

Dann mach ichs halt selbst. Die neue Qualität des Amateurs

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Das eigene Gemüse ist einfach leckerer. So es uns die EU lässt.

Beim Lesen des Artikels meines quasi „Arbeitgebers“ des Bausparfuchses ist mir aufgefallen, wie sehr der Amateur eine Renaissance erlebt. Für mich schon immer nicht abwertend gemeint (stammt ja von amare, also etwas lieben) hatte der Amateur in den letzten Jahren immer den Beigeschmack eines Menschen, der etwas zwar tun will, aber nur laienhaft kann.

Aber durch die großen Pleiten und Krisen der letzten Jahre, die allesamt von sogenannten Profis ausgelöst wurden, besinnt man sich offensichtlich wieder auf das, was ich als die „Mach ichs halt selbst“ Philosophie bezeichne.

Dienste wie flinc.org oder www.garten-teilen.de und auch das wiederaufleben des Anbaus eigenen Gemüses und Obsts zeigen mir eins. Man hat erkannt, dass „Experte“ oder „Profi“ zu sein, keine Qualität an sich bedeutet. Und das jemand, der etwas mit Liebe, statt mit (Zeit-) Druck tut, oft bessere Qualität liefert, zumal er nicht des Geldes wegen, sondern der Liebe zum Objekt seiner Leidenschaft wegen daran und damit arbeitet. Auch die Blogger Kultur, zu Beginn belächelt, findet mittlerweile Eingang in klassische Medien und Blogger werden zunehmend, als ernstzunehmende Ergänzung der journalistischen Szene gesehen, zumal sie oft noch unabhängiger agieren können, als angestellte Journalisten, die doch durch gewissen Vorgaben gebunden sind, und sei es nur die Auflage.

Vermutlich ist das eine der versteckten aber um so bedeutsameren Umwälzungen der Wirtschaft, auf die Spitze getrieben durch die Möglichkeit des 3D Drucks, der in nicht allzuferner Zukunft jeden zum Produzenten auch von Produkten machen kann, die bislang nur großen Unternehmen vorbehalten waren.

Ein Stück mehr an Befreiung von der noch in weiten Bereichen existierenden hierarchischen Kunde-Unternehmens Beziehung. Ich warte nur auf erste Telefonate mit Hotlines von Unternehmen, die mit den Worten enden: Ach, wenn sie das nicht können, dann mach ichs halt selbst.

Blogparade: Faszination Social Media, was ich daran so faszinierend finde

Ein Aufruf zu einer Blogparade. Da sehe ich immer genauer hin, denn hier entstehen oft wundervolle Sammlungen an Meinungsbildern. So etwas erhoffe ich mir auch von der Blogparade „Faszination Social Media“ von .

Was also fasziniert mich so an Social Media. Nun, zum einen natürlich der Vernetzungsaspekt. Egal, welches Interesse man hat, man kann immer Gleichgesinnte oder Diskurspartner finden, die sich mit dem gleichen Thema befassen. Und es entsteht oft ein dauerhafter und fruchtbarer Austausch. Außerdem ist für mich die Faszination auch darin zu sehen, dass ich durch Social Media Möglichkeiten, Chancen, Potentiale habe, die zuvor nie möglich gewesen wären.

Mein Paradebeispiel ist mein Kontakt zu @digitalnaiv alias Stefan Pfeiffer. Kennengelernt habe ich ihn durch ein paar Tweets, in denen er mich fragte, ob ich Interesse hätte, innerhalb eines Workshops auf der re:publica 2010 einen Vortrag zu Linux auf dem Business Desktop zu halten. Klar hatte ich, was ich aber nicht erwartet habe ist, in Stefan so etwas wie einen Bruder im Geiste zu finden, und ja, obwohl wir uns nur gelegentlich übers Jahr hinweg sehen so etwas wie einen Freund gefunden zu haben. Und daraus entstand mehr, denn dieser Blog hat auch bereits weiter abgestrahlt und dazu geführt, dass ich als nebenberuflicher Berater zu Social Media, Arbeitsplatz der Zukunft und Mobile Computing aktiver werde und auch in einigen wissenschaftlichen Publikationen bereits Beiträge geleistet habe.

Für mich ist Social Media keine Technologie, sondern eher ein Enabler, die Möglichkeit jenseits von Hierarchien und Titeln, rein durch die eigenen Fähigkeiten etwas zu bewirken und zu verändern. Und es hebelt auch althergebrachte, oft ärgerliche Mechanismen aus. So zwingt es Unternehmen dazu, ehrlicher zu werden, auf Augenhöhe zu kommunizieren, wollen diese nicht Shitstorms provozieren. Jede Marketinglüge lässt sich durch die Macht der Crowd enttarnen und wenn etwas nicht so funktioniert, wie die Social Media Community es sich vorstellt, dann ist immer häufiger der nächste Schritt das „Selbermachen“ über entsprechende Communities oder Plattformen wie Kickstarter oder Startnext.

Social Media hat ein ungeheures Potential für Wandel. Und das ist für mich vielleicht das spannendste.

So entspannt euch doch!

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Entspannung. Entschleunigung. Haben wir es verlernt?

Immer wieder habe ich es gelesen und lese es. Die Behauptung, Technik wäre dazu da, uns die Arbeit und das Leben zu erleichtern. Und immer wieder erlebe ich parallel dazu, wie durch den Einsatz neuer Techniken die Menschen nur noch mehr gestresst, noch mehr belastet sind.

Irgendwie passt das auf den ersten Blick nicht zusammen. Aber wenn man genauer hinsieht wird klar, woran es hier mangelt. Nämlich an der Einsicht, dass Technologie nicht alleine zum Beschleunigen von Prozessen da ist. Im Gegenteil, ich behaupte, das wichtigste Ziel von neuen Technologien ist es, uns MEHR Zeit zu geben, unser Leben zu entschleunigen, in dem sie uns Arbeit und Belastung abnimmt.

Nur leider wird hier oft nicht nach dem Menschen geschaut, sondern nach dem, was die Technik einsparen, beschleunigen, billiger machen kann. Die versteckten Kosten durch erkrankte Mitarbeiter, durch Arbeitslose, deren Finanzierung uns alle belastet, diese Kosten werden wohl gesehen, aber auf die Gesellschaft abgewälzt.

Wir sollten Technologie als Mittel zur Entspannung, zur Entschleunigung propagieren.
Nicht mehr Arbeit, dank neuer Technologie, sondern zunächst ein Mal die gleiche Arbeit aber weniger belastend. Durch unsere fortwährende Wachstumsdenkweise haben wir verlernt, mit dem Status Quo zu arbeiten und hier im Sinne des Menschen zu optimieren. Wir optimieren stets für die Wirtschaft, für die Shareholder, für die Börse. Es wird dabei aber der Mensch vergessen, dem die Technologie eigentlich dienen soll. Ich erinnere mich immer wieder an die Bilder aus dem Film „Modern Times“ von Charlie Chaplin. Eigentlich haben wir nur die großen Maschinen in der Produktion durch die großen Maschinen im Büro ersetzt, die uns zu immer schnellerem Arbeiten antreiben. Warum nicht umgekehrt, warum nicht hinterfragen, wo Maschinen unser Leben leichter, langsamer, entspannter machen können?

Meiner Meinung nach sollte dies eine generelle Forderung sein, nicht etwas, das in Teilbereichen wie bei der Slow Food Bewegung existiert. Wir brauchen eine Kultur des „Slow Life“ oder wenigstens des „Slower Life“.

Note 2 Schutzhülle, die dritte. Die Originale für Puristen

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Links das Note 2 im Auslieferungszustand, in der Mitte das Flipcover und rechts die Lederhülle

Nachdem ich nun bereits zwei interessante Schutzhüllen Konzepte für das Note 2 präsentiert habe, gehe ich zurück zu den Wurzeln, und befasse mich heute mit dem Original Samsung Flip Cover und der sehr einfachen aber eleganten Ledertasche.

Als Original Samsung Galaxy Note 2 Zubehör gibt es das Flipcover für 29,49€ und die Lederhülle für 11,99€ . Das Flipcover kann man hier sogar eigentlich als gepimptes Galaxy Note 2 Ersatzteil bezeichnen, da es im Gegensatz zu den meisten anderen Hüllen, anstelle des Rückendeckels genutzt wird. In den Deckel ist wie beim Original natürlich NFC mit eingebaut. Ein Manko des Frontdeckels ist, dass er keine Klammer oder andere Halterung hat, die ihn auf dem Smartphone fixiert. So klappt er schon mal beim Herausnehmen auf, wenn das Display nach unten gehalten wird.

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Die Verbindung zwischen Deckel und Rückendeckel wirkt sehr robust wenn auch der Rand sich beim Halten etwas kantig anfühlt.

Dafür bietet diese Lösung den entscheidenden Vorteile, dass, bedingt durch den Tausch des Original Rückendeckels das Smartphone kaum schwerer und nicht wirklich dicker wird. So kann man es immer noch in die meisten Dockingstations hineinstellen und auch einige Einschubtaschen nehmen das Note 2 so noch auf. Ausnahme hier die Original Ledertasche. Diese ist so knapp geschnitten, dass das Note 2 zwar auch nicht versehentlich herausrutschen kann, aber eben auch nur im Originalzustand dort hinein passt. Lediglich eine Bildschirmfolie darf angebracht sein.

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Auch mit dem Flipcover ist das Note 2 nicht merklich dicker oder schwerer. Nur das „Scharnier“ an der Seite trägt etwas auf.

Sowohl der Ledertasche als auch dem Flipcover fehlt zudem eine Öffnung für die Info LED, so daß man das Smartphone stets aufklappen bzw. aus der Hülle nehmeni muss, um zu sehen, ob Nachrichten eingegangen sind.

Wer also recht puristisch unterwegs ist, aber dennoch einen gewissen Schutz für sein Note 2 möchte, der sollte sich diese Galaxy Note 2 Hüllen genauer ansehen, wobei ich natürlich klare Favoriten aus den bisherigen Tests habe. Dazu aber mehr im vierten Teil der Testreihe, in der ich meine persönliche Hitliste der getesteten Hüllen vorstelle und noch ein paar andere Variationen ergänze.