Unternehmen, eure Produkte zu empfehlen, könnt ihr euch sparen

Ein Aspekt, den bislang nur wenige sinnvoll im Kontext von Social Media nutzen ist es, den Kunden über das Produkt sprechen zu lassen, und zwar den echten Kunden, nicht irgendwelche gecasteten und gut gestylten Pseudokunden in Werbefilmchen.

Vielleicht liegt es ja daran, dass viele Unternehmen wissen, dass ihre Produkte dann möglicherweise nicht mehr ganz so gut weg kämen. Gerade ruft Foodwatch wieder dazu auf den Goldenen Windbeutel für die dreisteste Werbelüge zu vergeben. Und wie auch schon im Vorjahr ist die Resonanz groß.

Was immer noch nicht überall angekommen zu sein scheint. Werbung lügt. Das wissen mittlerweile die meisten Bürger. Nur noch 18% vertrauen im Netz den Werbeanzeigen, aber über 70% den Empfehlungen von Freunden.

Hier ist der eigentlich interessante Weg, in Zukunft Produkte anzupreisen. Indem man sie von den Meinungsbildnern testen und reviewen lässt. Indem man dafür sorgt, dass ECHTE zufriedene Kunden über das Produkt sprechen. Und zwar wiederum, weil sie davon überzeugt sind, nicht weil man sie bezahlt hat.

Wenn ich auf Facebook oder Twitter diese tollen: Wir empfehlen heute….. Postings sehe, dann kann ich nur unwillkürlich denken. Aha, kriegt ihr wohl nicht so gut los, wenn ihr es extra noch empfehlt. Denn dass hier etwas von denen, die für das Bewerben der Produkte der eigenen Company bezahlt werden ehrlich und aus Überzeugung empfohlen wird, das lässt sich einfach nicht mehr glaubwürdig darstellen. Die Zeiten der Einwegkampagnenkommunikation gehen ihrem Ende entgegen. Der Kunde ist nicht mehr dummer Konsument. Er informiert sich und will wirklich gute Produkte. Sorry about that. Aber jetzt heißt es wohl so langsam, wirklich sinnvolle Sachen produzieren.

Und dass ihr den Verfall eurer Produkte einbaut, obwohl sie deutlich länger halten könnten. Tut mir leid euch das sagen zu müssen liebe Hersteller. Auch das wissen wir mittlerweile und Beispiele dafür werden gesammelt. Also verkauft uns nicht für dumm. Verkauft uns gute Produkte (und zwar technologisch wie auch ethisch).

Oh und übrigens, die beste Werbung machen neben zufriedenen Kunden immer noch motivierte und glückliche Mitarbeiter, denen es noch erlaubt ist, menschlich zu sein und die nicht unter Dauerstress stehen. Beispiel gefällig? Wurde hier zum Beispiel anhand einer Story bei Kamps schön dargestellt!

Praxistest des ThumbsUp Touch Speakers von Megagadgets mit Near Field Audio

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Eine Box, auf die man das Smartphone nur legen muss, damit der Lautsprecher funktioniert? Kann das gehen?

Als Gadget Freak konnte ich hier einfach nicht widerstehen. Dankenswerterweise hat mir Megagadgets.de ein Gerät leihweise zur Verfügung gestellt, da ich einen echten Test durchführen wollte, wie denn nun so ein Gerät wirklich den Klang eines Smartphones verbessern kann.

Der Speaker ist sehr stylisch und kommt mit wenig Zubehör. Man kann den Lautsprecher mit drei AA Batterien betreiben, aber auch an ein USB Netzteil oder den Computer via USB anschließen. Schaltet man das Gerät ein, hat man drei Betriebsarten, An, Standby und aus. Beim Standby wird die Box aktiviert, sobald ein Smartphone auf sie gelegt wird.

Der Klang der Box ist sehr gut, natürlich nicht vergleichbar mit dem Sound einer Hifi Anlage aber gerade für unterwegs liefert die Box einen prima Klang.

Alles weitere könnt ihr euch in den nachfolgenden zwei Videos ansehen, in dem ich den Lautsprecher auspacke und einen Hörtest mit verschiedenen Smartphones und sogar Tablets mache.

Für mich ist die Box für den Preis von 39,95 € eine klare Kaufempfehlung, nicht nur wegen des Klangs, auch wegen des nicht zu unterschätzenden Geek-Faktors 😉

Update: Gerade noch festgestellt. Man kann sein Smartphone auch mit dem Display auf den Lautsprecher legen, die Audio Übertragung funktioniert dann auch. Damit brauche ich mein Note 2 nicht mehr aus der Hülle zu nehmen, um den Lautsprecher nutzen zu können. Ein weiteres nicht zu unterschätzendes plus.

 

 


 

 

 

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Die Box kann auch mit Netzteil oder am USB Port betrieben werden. Und Player, die nicht mit Auflegen funktionieren, kann man konventionell anschließen.
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Ohne das schützende Gummiband kommt die Box in elegantem Schwarz daher und ist sehr kompakt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die graue Gummierung schützt vor allem die Lautsprecher vor Beschädigung und ist vor allem für unterwegs sehr sinnvoll.
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Auch mit drei AA Batterien kann man die Box betreiben. Wie lange sie dann durchhält ist noch Sache eines weiteren Tests.

 

 

 

Digitale Fitness. Wie das Smartphone beim Sport helfen kann

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Die Widgets von runtastic bieten auch einen guten Überblick über das laufende Training

Ja, ich fahre Rad. Aber ich jogge auch. Zum Teil, weil ich selbst gemerkt habe, dass ich irgendeinen Ausgleich brauche aber auch auf ärztliche Anordnung (Befehl würde ich nie sagen), weil bei mir doch ziemlich viele Stressoren auf die Gesundheit geschlagen hatten.
Aber ich wäre nicht der Geek, der ich nun mal bin, wenn ich nicht auch hier neben dem reinen Laufequipment auch das technische Drumherum genau studiert hätte.

Es gibt diverse Apps rund um Gesundheit und Fitness in den diversen App Stores. Deshalb ist diese Auswahl auch nicht repräsentativ sondern soll eher aufzeigen, mit was ich so im Moment unterwegs bin, und was diese Apps zu leisten vermögen.

Außen vor bleibt zusätzliche Hardware, die z.B. noch den Blutdruck misst oder auch den gesamten Tagesablauf aufzeichnet. Für mich ist es immer wichtig, so wenig wie möglich an zusätzlichen Gadgets zu benötigen, denn wenn ich jogge, will ich nicht noch zusätzliches Equipment tragen müssen.

 

Hier meine Liste von Apps, die ich selbst einsetze oder eingesetzt habe und noch ein paar Quellen, wo man weitere Informationen finden kann.

Primär arbeite ich mit der runtastic App, da sie für mich alles bietet, was ich brauche und zudem sehr elegant und auch mit dem Gamification Aspekt gut in die sozialen Netze eingebunden ist. So kann man sich von seinen Freunden während eines Laufes anfeuern lassen, erhält genaue Statistiken über das eigene Training und kann sich mit seinen Freunden messen.
[appbox googleplay screenshots com.runtastic.android]
Zusätzlich habe ich aber auch noch die runtastic Pulsmesser App installiert, da mich ein Brustgurt beim Laufen stört, ich aber schon gerne zumindest meinen Puls vor und nach dem Lauf erfasse. Das ganze funktioniert mit der Kamera und dem Blitzlicht des Smartphones und bei Tests stimmten die Werte verblüffend genau.

[appbox googleplay screenshots com.runtastic.android.heartrate.lite]

 

Gelegentlich verwende ich auch die Schrittzähler App von Runtastic, aber das nur sporadisch.
[appbox googleplay screenshots com.runtastic.android.pedometer.lite]
Eine alternative Software ist Noom, die aus Cardiotrainer entstanden ist. Diese App legt den Fokus aber mehr auf die Gewichtskontrolle und/oder das Abnehmen. Dazu kann man neben den eigentlichen Trainingseinheiten auf sehr einfache Art erfassen, was man täglich zu sich nimmt, und erhält zusätzlich von einem „Coach“ Tipps und Aufgaben. In der freien Version funktioniert das schon recht gut, wirklich effizient wird das ganze aber erst durch ein kostenpflichtiges Abo.
Auch runtastic kostet in der Premiumversion einen jährlichen Beitrag, dann kann man seine Trainingseinheiten genauer auswerten und auch die Social Media Funktionen sind deutlich ausgeweitet.
Ein Nachteil von Noom besteht darin, dass die ganze App weitestgehend in englischer Sprache läuft, dafür ist aber der dort integrierte Schrittzähler sehr gut und die App betreut mich quasi während meines ganzen Tages mit Tipps, Erinnerungen und Auswertungen.
[appbox googleplay screenshots com.wsl.noom]

Ähnlich wie das Kalorienzählen bei Noom funktioniert es auch bei „MyFitnessPal“. Diese App ist vor allem interessant, wenn man zugleich mit runtastic arbeitet, da diese Apps sich mit dem MyFitnessPal Account verbinden lassen und somit in die Überwachung des Kalorienverbrauchs mit einfließen.

[appbox googleplay screenshots com.myfitnesspal.android]

Bei meiner anfänglichen Recherche nach guten Trainingsapps bin ich dann auf der Seite shop-apotheke.com noch auf die App Workout Trainer gestossen. Die werde ich wohl noch einem genaueren Test unterziehen, denn sie sieht auf den ersten Blick sehr interessant aus. Man kann dort eingeben, wie man mit welchem Ziel trainieren will und erhält dann Tipps und Anleitungen für Trainingseinheiten. Die Anleitungen sind dabei mit Fotos hinterlegt, so daß man sich ein richtig gutes Bild davon machen kann, wie man trainieren soll.

[appbox googleplay screenshots com.skimble.workouts]

Es gibt noch diverse andere Trainingsapps im Play Store und auch bei Apple. Was ich festgestellt habe, selbst hier lohnt es sich, wenn man das ganz ernsthaft betreiben will, auf die kostenpflichtigen Versionen umzusteigen und zudem sollte man sich auch hier klar sein: Wer englisch kann ist klar im Vorteil.

Ich wollte doch nie nett sein. Freud und Leid eines netten Kerls

An manche Dinge wird man erst durch seine Kinder wieder erinnert. Meine Frau und ich sind stolz auf unsere drei. Aber immer wieder erkenne ich in ihnen Wesenszüge, die  ich auch von mir kenne.

Vorneweg, nicht falsch verstehen, ich bin gerne „nett“ und hoffe auch, dass unsere Kinder weiterhin so „nett“ bleiben, wie sie es bislang sind.

Will sagen, sie haben einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, wenig Lust auf harten Wettkampf, versuchen meist den Schwächeren zu helfen und gehören nicht zu den „zentralen Rowdie Cliquen“ in ihrem Umfeld. Lehrer mögen Sie, Eltern die sie kenne mögen sie….. Na ja, ihr wisst, was ich meine.

So weit so gut.

Aber ich erinnere mich. Es war zwar den Erwachsenen früher sehr recht, dass ich ein „netter Kerl“ war, aber im täglichen Umgang mit Gleichaltrigen, da hatte ich immer so meine Probleme. Weil es immer irgendein „Arschlochkind“ gab, hinter dem meist auch noch „Arschlocheltern“ standen, die egal was das Kind anstellte, es verteidigten. Wurde mir von solche einem Kind etwas geklaut, nein unmöglich, das konnte nicht stimmen, das hatte ich mir nur eingebildet. Auch die Mädels damals fanden  mich alle supernett, mit mir konnte man über alles reden, ich war ein super Kumpel, aber als Freund, da suchten sie sich in schöner Regelmäßigkeit die fiesesten Typen aus, die sie ausnutzten und kamen dann zum Schluss verblüfft, unter Tränen zu mir, weil sie gar nicht verstehen konnten, wieso er so sein konnte. Und auch später war und bin ich immer hilfsbereit gewesen, bin es heute noch, gebe nicht mit meinen Leistungen an (frei nach dem Motto: Mit Kompetenz ist es wie mit Potenz, wer sie hat, spricht nicht darüber). Einfach ein (zu?) netter Kerl.

Und da denke ich im Moment drüber nach. Wir regen uns gerade wieder über bestimmte Promis auf, die Steuern hinterzogen haben, sich von einer Frau zur nächsten schlafen oder über Politiker, die ihren eigenen Vorteil und die Lobbies mehr achten, als den Bürger, ihren eigentlichen Auftraggeber.

Die effektiv negativen Aspekte sind natürlich, dass ich einfach nicht wirklich auf den Tisch hauen kann und den ungerechten, dummen, gemeinen Menschen die Meinung sagen. Dafür bin dann wieder zu nett. Aber ich persönlich kann damit leben, dass ich Kritik nur dann liefere, wenn ich damit niemand verletze. Viele andere sind so verletzend, wie ich es nie sein möchte.

Nur mal ganz ehrlich. Leben wir eigentlich wirklich in einer Gesellschaft, in der der nette, der ehrliche, der gute Mensch erfolgreich sein kann? Die Welt ist extrovertiert, auf Kampf fokusiert, auf Konkurrenz auf all jene Dinge, die eben nicht von einem netten Menschen  von ganzem Herzen geleistet werden können.

Denn die meisten großen Konzerne wollen doch Profit, nicht das Wohl des Kunden. Wer Karriere machen will, muss doch auch heute noch darauf gefasst sein, in einen oft brutalen Verdrängungswettkampf einzusteigen. Und wer glaubt, dass Politik, Werbung, die Medien ehrlich zu uns sind. Na ja…

Wir beschweren uns über die Betrüger, die Steuerhinterzieher, aber wer ist denn wirklich immer selbst im Alltag ehrlich? Warum ist es immer noch eine herausragende Story, wenn bei einem Unfall erste Hilfe geleistet wird, wenn ein verlorener Geldbeutel zurückgegeben wird oder Menschen in Krisen von ihrem Umfeld uneigennützig geholfen wird?

Gibt es wirklich irgendwo ein Umfeld, in dem der einfach nur „nette“ Mensch, der sein Talent zum Wohle anderer einsetzen will, ohne dabei gleich ausgenutzt zu werden, friedlich existieren kann?

Im Moment habe ich das Gefühl, wir alle sehen die Welt wie eine römische Gladiatorenarena. Und bereiten so auch unsere Kinder auf das Leben vor. Denk an dich selbst, pass auf, dass ein anderer dir nichts wegschnappt.

Wer nicht dauernd lauthals auf seine Leistungen hinweist, sich durch permanentes in den Vordergrund drängen sichtbar macht, wer einfach nur etwas herausragendes leisten will, der wird doch von denen überrollt, die meist weniger leisten, aber lauter darüber berichten, oft nicht ganz ehrlich zudem.

Das will ich aber nicht, das ist nicht das, was ich unter guter Erziehung verstehe. Vielleicht stimmt ja, was mir mal ein Twitterer geschrieben hat, und was ich mir immer wieder sage, wenn ich daran zweifle, ob  nette Kinder wirklich auch erfolgreich sein können.

Meine Aufgabe als Elternteil ist es, meinen Kindern immer genau die Herausforderungen zu bieten, an denen sie positiv wachsen können. Alles andere ergibt sich von selbst, denn ich bin nur der Bogen der den Pfeil abschießt. Danach sucht sich der Pfeil seinen Weg selbst.

Und der Weg, den ich mir persönlich für meine Kinder wünsche ist eben ein netter, ein guter, ein menschlicher Weg. Einige wenige Zeichen zeigen, dass es wohl noch andere Menschen gibt, die so denken. Und das ermutigt.

 

IBM macht sich Gedanken über die Verknüpfung von Online- und Offline Commerce

Nettes Video finde ich, Teil einer Reihe zum Thema Online- und Offline Commerce. Eine spannende Frage, denn meiner Ansicht nach muss Online- und Offline nicht zwangsweise ein entweder oder sein. Gerade für kleinere lokale Unternehmen sehe ich in einer klugen Online Strategie auch Chancen für den Offline Verkauf. Indem man zum Beispiel regionale Aktionen bewirbt, lokale Services bietet und generell die sprichwörtliche Nähe zum Kunden lebt.

Es geht halt wieder mehr um den Mehrwert, was wirklich die Qualität von Offline ausmacht. Wenn ich nur austauschbarer Verkäufer einer Ware bin, dann kann ich das genauso gut auch online machen. Bin ich aber auch noch Berater, Gesprächspartner oder gar „Plattform für das Zusammenkommen von Menschen“, dann macht es weiterhin Sinn, mich als Händler in meinem Ladengeschäft zu besuchen. Die Ware alleine ist schon länger kein Grund mehr, in ein Geschäft gehen zu müssen. Ich denke hier muss der Offline Handel ansetzen, will er auch längerfristig gegen den reinen Online Handel bestehen.

Wir brauchen eine rebellische Jugend

Wir sind eine erschöpfte Gesellschaft“ titelt die FAZ und trifft damit einen Nerv. Im Interview mit dem Psychologen Stephan Grünewald hofft dieser unter anderem endlich wieder auf einen Generationenkonflikt.

Ja, das wäre was, wenn die Jugend den ewigen Optimierungswahn der „Älteren“, das Opfern alles anderen für den Erfolg im Beruf, die permanent erwartete Mehrleistung und Überstunden einfach mal hinterfragen würde.
Wenn die Jugend mal aufstehen würde und sagen: Seht, wohin uns dieser Wahn nach immer mehr geführt hat. Wir zerstören unsere Umwelt, wir sorgen nicht für eine Gleichverteilung des Wohlstands sondern raffen, was das Zeug hält, wir machen uns selbst durch unsere übersteigerte Spitzenleistungsbereitschaft krank.

„Empört euch“ war ein erster Aufruf, Occupy ein kleines Signal. Aber es braucht eine ganze Generation, die sich dem Irrsinn verweigert, die wieder nach dem eigentlichen Lebenssinn fragt. In der Generation Y gibt es erste Ansätze aber die Strukturen „da oben“ sind viel zu starr, als das eine Kritik hier und da irgendetwas verändern würde. So lange der Ellenbogen und die Präsenz immer noch die wirksamsten Mittel für die Karriere sind, so lange wird sich nichts verändern. Und wer im kleinen jeden Betrug schwer ahndet, gleichzeitig aber große Betrüger mit Abfindungen abspeist oder gleich wieder woanders einstellt, der sollte zur Verantwortung gezogen werden. Es muss auch die unterlassene Strafverfolgung geben.

Warum sind die meisten Dienstwagen immer noch großkotzige Nobelkarossen, während sich die Jugend vom Auto als Statussymbol verabschiedet.
Es gibt viele unglaubliche Widersprüche. Aber diese müssen thematisiert werden. Sonst bewegt sich nichts, sonst bleibt alles beim krank machenden alten.

Und auch die jüngste Unicef Studie bestätigt mich in meinem Eindruck, dass wir unseren Kindern ihre Jugend stellen in dem wir sie in das gleiche dämliche Hamsterrad stecken, aus dem schon viele Burn Out ebenso wie Hartz IV Gefährdete kamen. Wir haben leider eine Politik, die bereit ist, alles für die Wirtschaft zu tun und dabei vergisst, dass es hauptsächlich der kleine Steuerzahler ist, der ihnen ihre teuren Berliner Büros und ihre hohen Diäten finanziert, während sie oder er selbst quasi weniger in der Lohntüte hat, als noch vor ein paar Jahren. Wir tolerieren den Irrsinn eines Schneller, höher, weiter unhinterfragt auf Kosten derer, die dank dicker Bankkonten ganz entspannt dem Rattenrennen zusehen können.

Wir brauchen wieder eine menschliche Kultur, die wirtschaftliche führt uns immer näher an den Abgrund.

Für mich ein kleines aber feines Nachschlagewerk gegen den Optimierungswahn ist: “Gut reicht völlig” von Bettina Stackelberg, das ich jedem nur empfehlen kann, der für sich erkannt hat, dass die Karriereleiter von außen betrachtet oft ein Hamsterrad ist.

Eine nette Überraschung von Ovomaltine und @markho

schatz
Mein Schhhhaaaatz…….

Da denkt man an nix schlimmes und plötzlich klingelt der Postbote und hat ein großes Paket für einen. Und von wem? Und was ist drin? Ich erwarte doch eigentlich gar nix.

Und dann die Überraschung. Da hat doch der @mahrko wohl Ovomaltine mich als Blogger und dreifachen Vater (so stehts im Anschreiben, also schon Standard aber personalisiert. So mag ich das) empfohlen für ein „Carepaket“ eine Produktprobe, oder wie man es auch immer nennen will.

Und auch wenn es natürlich Werbung ist. Sie hat den richtigen Nerv im richtigen Stil getroffen. Das Anschreiben ist als Dankesschreiben für mich als Blogger gestaltet, schon mal keine dumme Idee, denn positives Feedback kriegt man nicht nur als Blogger viel zu selten. Und dann noch die geniale Zusammenstellung. Ovomaltine kenne ich noch aus meiner Jugend, insofern hatte ich da schon nen Bezug dazu, wie weit deren Produktsortiment mittlerweile aber geht, wusste ich noch nicht. Das wird heute abend erst mal ne ordentliche Verkostung geben, aber erst mal muss ich das alles vor meinen Kids verstecken, sonst kriegt der Bloggerpapa ja gar nix mehr ab.

Hab ich nicht vor kurzem noch gebloggt, dass die normale „unsere Produkte sind die besten“ Werbung so nicht mehr zieht? Genau das hab ich damit gemeint, wie man es besser machen kann. Direkt die Produkte für sich sprechen lassen, die Community einbeziehen, denn selbst wenn hier der eine oder andere sicher über „blöde Werbung“ meckern wird. Ich finde die Aktion extrem sympathisch und habe mich auch weil ich gerade noch etwas kränklich bin sehr darüber gefreut.

Danke nochmal Ovomaltine und @mahrko für die tolle Überraschung!