Entspannung. Entschleunigung. Haben wir es verlernt?
Immer wieder habe ich es gelesen und lese es. Die Behauptung, Technik wäre dazu da, uns die Arbeit und das Leben zu erleichtern. Und immer wieder erlebe ich parallel dazu, wie durch den Einsatz neuer Techniken die Menschen nur noch mehr gestresst, noch mehr belastet sind.
Irgendwie passt das auf den ersten Blick nicht zusammen. Aber wenn man genauer hinsieht wird klar, woran es hier mangelt. Nämlich an der Einsicht, dass Technologie nicht alleine zum Beschleunigen von Prozessen da ist. Im Gegenteil, ich behaupte, das wichtigste Ziel von neuen Technologien ist es, uns MEHR Zeit zu geben, unser Leben zu entschleunigen, in dem sie uns Arbeit und Belastung abnimmt.
Nur leider wird hier oft nicht nach dem Menschen geschaut, sondern nach dem, was die Technik einsparen, beschleunigen, billiger machen kann. Die versteckten Kosten durch erkrankte Mitarbeiter, durch Arbeitslose, deren Finanzierung uns alle belastet, diese Kosten werden wohl gesehen, aber auf die Gesellschaft abgewälzt.
Wir sollten Technologie als Mittel zur Entspannung, zur Entschleunigung propagieren.
Nicht mehr Arbeit, dank neuer Technologie, sondern zunächst ein Mal die gleiche Arbeit aber weniger belastend. Durch unsere fortwährende Wachstumsdenkweise haben wir verlernt, mit dem Status Quo zu arbeiten und hier im Sinne des Menschen zu optimieren. Wir optimieren stets für die Wirtschaft, für die Shareholder, für die Börse. Es wird dabei aber der Mensch vergessen, dem die Technologie eigentlich dienen soll. Ich erinnere mich immer wieder an die Bilder aus dem Film „Modern Times“ von Charlie Chaplin. Eigentlich haben wir nur die großen Maschinen in der Produktion durch die großen Maschinen im Büro ersetzt, die uns zu immer schnellerem Arbeiten antreiben. Warum nicht umgekehrt, warum nicht hinterfragen, wo Maschinen unser Leben leichter, langsamer, entspannter machen können?
Meiner Meinung nach sollte dies eine generelle Forderung sein, nicht etwas, das in Teilbereichen wie bei der Slow Food Bewegung existiert. Wir brauchen eine Kultur des „Slow Life“ oder wenigstens des „Slower Life“.
Links das Note 2 im Auslieferungszustand, in der Mitte das Flipcover und rechts die Lederhülle
Nachdem ich nun bereits zwei interessante Schutzhüllen Konzepte für das Note 2 präsentiert habe, gehe ich zurück zu den Wurzeln, und befasse mich heute mit dem Original Samsung Flip Cover und der sehr einfachen aber eleganten Ledertasche.
Als Original Samsung Galaxy Note 2 Zubehör gibt es das Flipcover für 29,49€ und die Lederhülle für 11,99€ . Das Flipcover kann man hier sogar eigentlich als gepimptes Galaxy Note 2 Ersatzteil bezeichnen, da es im Gegensatz zu den meisten anderen Hüllen, anstelle des Rückendeckels genutzt wird. In den Deckel ist wie beim Original natürlich NFC mit eingebaut. Ein Manko des Frontdeckels ist, dass er keine Klammer oder andere Halterung hat, die ihn auf dem Smartphone fixiert. So klappt er schon mal beim Herausnehmen auf, wenn das Display nach unten gehalten wird. Die Verbindung zwischen Deckel und Rückendeckel wirkt sehr robust wenn auch der Rand sich beim Halten etwas kantig anfühlt.
Dafür bietet diese Lösung den entscheidenden Vorteile, dass, bedingt durch den Tausch des Original Rückendeckels das Smartphone kaum schwerer und nicht wirklich dicker wird. So kann man es immer noch in die meisten Dockingstations hineinstellen und auch einige Einschubtaschen nehmen das Note 2 so noch auf. Ausnahme hier die Original Ledertasche. Diese ist so knapp geschnitten, dass das Note 2 zwar auch nicht versehentlich herausrutschen kann, aber eben auch nur im Originalzustand dort hinein passt. Lediglich eine Bildschirmfolie darf angebracht sein.
Auch mit dem Flipcover ist das Note 2 nicht merklich dicker oder schwerer. Nur das „Scharnier“ an der Seite trägt etwas auf.
Sowohl der Ledertasche als auch dem Flipcover fehlt zudem eine Öffnung für die Info LED, so daß man das Smartphone stets aufklappen bzw. aus der Hülle nehmeni muss, um zu sehen, ob Nachrichten eingegangen sind.
Wer also recht puristisch unterwegs ist, aber dennoch einen gewissen Schutz für sein Note 2 möchte, der sollte sich diese Galaxy Note 2 Hüllen genauer ansehen, wobei ich natürlich klare Favoriten aus den bisherigen Tests habe. Dazu aber mehr im vierten Teil der Testreihe, in der ich meine persönliche Hitliste der getesteten Hüllen vorstelle und noch ein paar andere Variationen ergänze.
Tja, so was kann ich mir irgendwie in Deutschland nicht wirklich vorstellen: Präsident Obama hält eine Rede anlässlich des Benefizdinners der Korrespondenten des weißen Hauses.
Wer des englischen mächtig ist, sollte sich die gesamte Rede ansehen, es lohnt sich:
Ein Aspekt, den bislang nur wenige sinnvoll im Kontext von Social Media nutzen ist es, den Kunden über das Produkt sprechen zu lassen, und zwar den echten Kunden, nicht irgendwelche gecasteten und gut gestylten Pseudokunden in Werbefilmchen.
Vielleicht liegt es ja daran, dass viele Unternehmen wissen, dass ihre Produkte dann möglicherweise nicht mehr ganz so gut weg kämen. Gerade ruft Foodwatch wieder dazu auf den Goldenen Windbeutel für die dreisteste Werbelüge zu vergeben. Und wie auch schon im Vorjahr ist die Resonanz groß.
Was immer noch nicht überall angekommen zu sein scheint. Werbung lügt. Das wissen mittlerweile die meisten Bürger. Nur noch 18% vertrauen im Netz den Werbeanzeigen, aber über 70% den Empfehlungen von Freunden.
Hier ist der eigentlich interessante Weg, in Zukunft Produkte anzupreisen. Indem man sie von den Meinungsbildnern testen und reviewen lässt. Indem man dafür sorgt, dass ECHTE zufriedene Kunden über das Produkt sprechen. Und zwar wiederum, weil sie davon überzeugt sind, nicht weil man sie bezahlt hat.
Wenn ich auf Facebook oder Twitter diese tollen: Wir empfehlen heute….. Postings sehe, dann kann ich nur unwillkürlich denken. Aha, kriegt ihr wohl nicht so gut los, wenn ihr es extra noch empfehlt. Denn dass hier etwas von denen, die für das Bewerben der Produkte der eigenen Company bezahlt werden ehrlich und aus Überzeugung empfohlen wird, das lässt sich einfach nicht mehr glaubwürdig darstellen. Die Zeiten der Einwegkampagnenkommunikation gehen ihrem Ende entgegen. Der Kunde ist nicht mehr dummer Konsument. Er informiert sich und will wirklich gute Produkte. Sorry about that. Aber jetzt heißt es wohl so langsam, wirklich sinnvolle Sachen produzieren.
Und dass ihr den Verfall eurer Produkte einbaut, obwohl sie deutlich länger halten könnten. Tut mir leid euch das sagen zu müssen liebe Hersteller. Auch das wissen wir mittlerweile und Beispiele dafür werden gesammelt. Also verkauft uns nicht für dumm. Verkauft uns gute Produkte (und zwar technologisch wie auch ethisch).
Oh und übrigens, die beste Werbung machen neben zufriedenen Kunden immer noch motivierte und glückliche Mitarbeiter, denen es noch erlaubt ist, menschlich zu sein und die nicht unter Dauerstress stehen. Beispiel gefällig? Wurde hier zum Beispiel anhand einer Story bei Kamps schön dargestellt!
Eine Box, auf die man das Smartphone nur legen muss, damit der Lautsprecher funktioniert? Kann das gehen?
Als Gadget Freak konnte ich hier einfach nicht widerstehen. Dankenswerterweise hat mir Megagadgets.de ein Gerät leihweise zur Verfügung gestellt, da ich einen echten Test durchführen wollte, wie denn nun so ein Gerät wirklich den Klang eines Smartphones verbessern kann.
Der Speaker ist sehr stylisch und kommt mit wenig Zubehör. Man kann den Lautsprecher mit drei AA Batterien betreiben, aber auch an ein USB Netzteil oder den Computer via USB anschließen. Schaltet man das Gerät ein, hat man drei Betriebsarten, An, Standby und aus. Beim Standby wird die Box aktiviert, sobald ein Smartphone auf sie gelegt wird.
Der Klang der Box ist sehr gut, natürlich nicht vergleichbar mit dem Sound einer Hifi Anlage aber gerade für unterwegs liefert die Box einen prima Klang.
Alles weitere könnt ihr euch in den nachfolgenden zwei Videos ansehen, in dem ich den Lautsprecher auspacke und einen Hörtest mit verschiedenen Smartphones und sogar Tablets mache.
Für mich ist die Box für den Preis von 39,95 € eine klare Kaufempfehlung, nicht nur wegen des Klangs, auch wegen des nicht zu unterschätzenden Geek-Faktors 😉
Update: Gerade noch festgestellt. Man kann sein Smartphone auch mit dem Display auf den Lautsprecher legen, die Audio Übertragung funktioniert dann auch. Damit brauche ich mein Note 2 nicht mehr aus der Hülle zu nehmen, um den Lautsprecher nutzen zu können. Ein weiteres nicht zu unterschätzendes plus.
Die Box kann auch mit Netzteil oder am USB Port betrieben werden. Und Player, die nicht mit Auflegen funktionieren, kann man konventionell anschließen.Ohne das schützende Gummiband kommt die Box in elegantem Schwarz daher und ist sehr kompakt
Die graue Gummierung schützt vor allem die Lautsprecher vor Beschädigung und ist vor allem für unterwegs sehr sinnvoll.Auch mit drei AA Batterien kann man die Box betreiben. Wie lange sie dann durchhält ist noch Sache eines weiteren Tests.
Die Widgets von runtastic bieten auch einen guten Überblick über das laufende Training
Ja, ich fahre Rad. Aber ich jogge auch. Zum Teil, weil ich selbst gemerkt habe, dass ich irgendeinen Ausgleich brauche aber auch auf ärztliche Anordnung (Befehl würde ich nie sagen), weil bei mir doch ziemlich viele Stressoren auf die Gesundheit geschlagen hatten.
Aber ich wäre nicht der Geek, der ich nun mal bin, wenn ich nicht auch hier neben dem reinen Laufequipment auch das technische Drumherum genau studiert hätte.
Es gibt diverse Apps rund um Gesundheit und Fitness in den diversen App Stores. Deshalb ist diese Auswahl auch nicht repräsentativ sondern soll eher aufzeigen, mit was ich so im Moment unterwegs bin, und was diese Apps zu leisten vermögen.
Außen vor bleibt zusätzliche Hardware, die z.B. noch den Blutdruck misst oder auch den gesamten Tagesablauf aufzeichnet. Für mich ist es immer wichtig, so wenig wie möglich an zusätzlichen Gadgets zu benötigen, denn wenn ich jogge, will ich nicht noch zusätzliches Equipment tragen müssen.
Hier meine Liste von Apps, die ich selbst einsetze oder eingesetzt habe und noch ein paar Quellen, wo man weitere Informationen finden kann.
Primär arbeite ich mit der runtastic App, da sie für mich alles bietet, was ich brauche und zudem sehr elegant und auch mit dem Gamification Aspekt gut in die sozialen Netze eingebunden ist. So kann man sich von seinen Freunden während eines Laufes anfeuern lassen, erhält genaue Statistiken über das eigene Training und kann sich mit seinen Freunden messen.
[appbox googleplay screenshots com.runtastic.android]
Zusätzlich habe ich aber auch noch die runtastic Pulsmesser App installiert, da mich ein Brustgurt beim Laufen stört, ich aber schon gerne zumindest meinen Puls vor und nach dem Lauf erfasse. Das ganze funktioniert mit der Kamera und dem Blitzlicht des Smartphones und bei Tests stimmten die Werte verblüffend genau.
Gelegentlich verwende ich auch die Schrittzähler App von Runtastic, aber das nur sporadisch.
[appbox googleplay screenshots com.runtastic.android.pedometer.lite]
Eine alternative Software ist Noom, die aus Cardiotrainer entstanden ist. Diese App legt den Fokus aber mehr auf die Gewichtskontrolle und/oder das Abnehmen. Dazu kann man neben den eigentlichen Trainingseinheiten auf sehr einfache Art erfassen, was man täglich zu sich nimmt, und erhält zusätzlich von einem „Coach“ Tipps und Aufgaben. In der freien Version funktioniert das schon recht gut, wirklich effizient wird das ganze aber erst durch ein kostenpflichtiges Abo.
Auch runtastic kostet in der Premiumversion einen jährlichen Beitrag, dann kann man seine Trainingseinheiten genauer auswerten und auch die Social Media Funktionen sind deutlich ausgeweitet.
Ein Nachteil von Noom besteht darin, dass die ganze App weitestgehend in englischer Sprache läuft, dafür ist aber der dort integrierte Schrittzähler sehr gut und die App betreut mich quasi während meines ganzen Tages mit Tipps, Erinnerungen und Auswertungen.
[appbox googleplay screenshots com.wsl.noom]
Ähnlich wie das Kalorienzählen bei Noom funktioniert es auch bei „MyFitnessPal“. Diese App ist vor allem interessant, wenn man zugleich mit runtastic arbeitet, da diese Apps sich mit dem MyFitnessPal Account verbinden lassen und somit in die Überwachung des Kalorienverbrauchs mit einfließen.
Bei meiner anfänglichen Recherche nach guten Trainingsapps bin ich dann auf der Seite shop-apotheke.com noch auf die App Workout Trainer gestossen. Die werde ich wohl noch einem genaueren Test unterziehen, denn sie sieht auf den ersten Blick sehr interessant aus. Man kann dort eingeben, wie man mit welchem Ziel trainieren will und erhält dann Tipps und Anleitungen für Trainingseinheiten. Die Anleitungen sind dabei mit Fotos hinterlegt, so daß man sich ein richtig gutes Bild davon machen kann, wie man trainieren soll.
Es gibt noch diverse andere Trainingsapps im Play Store und auch bei Apple. Was ich festgestellt habe, selbst hier lohnt es sich, wenn man das ganz ernsthaft betreiben will, auf die kostenpflichtigen Versionen umzusteigen und zudem sollte man sich auch hier klar sein: Wer englisch kann ist klar im Vorteil.
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