Selbstbild, Fremdbild und Werbebild. Warum wir nicht mal mehr dem Guten vertrauen

Dove hat eine etwas andere Art von Werbekampagne gestartet. Im Vordergrund steht nicht das Produkt, sondern die Sicht, die Frauen selbst auf sich haben, was ihre Schönheit angeht, und die Sicht anderer.

Vorab, ich finde die Kampagne toll, gerade eben, weil man nicht wieder mit den plumpen „unser Produkt ist ja so toll, es gibt nur unser Produkt, kauft unser Produkt“ Botschaften kommt, sondern mal eine Aussage trifft, die jenseits der Produkte steht.

Und genau hier greift das Netz mit Misstrauen an. Schade finde ich eigentlich. Denn die Botschaft ist es wert, überdacht zu werden. Natürlich kann man hinterfragen, was bei Frauen mit Schönheitsfehlern passiert wäre.

Aber darum geht es nicht, es geht darum, die Botschaft zu transportieren, dass Werbung uns nicht unbedingt immer schlecht machen muss, um uns danach zu verkaufen, dass wir mit Hilfe des angepriesenen Produkts ein besserer Mensch werden. Zumal das ja eh nur noch die Werbetreibenden selber glauben, dass die Mehrheit auf diesen Bullshit reinfällt.

Was mir die Werbung von Dove zeigt ist, dass es offensichtlich wenige, aber immerhin ein paar Menschen gibt, die begreifen, dass die Zeit platter Werbebotschaften langsam zu Ende geht. Dass wir alle lange genug pseudogesunde Produkte konsumiert haben, dennoch dick oder krank geworden sind. Dass viele sich lange genug irgendwelches Zeug in die Haare oder auf die Haut geklatscht haben, ohne schöner, attraktiver oder endlich in einer Beziehung zu sein.

Die Werbelügen sind langsam ermüdend und langweilig. Hier ist Dove zuallermindest eines zu Gute zu halten. Sie arbeiten mit erfrischend anderen Botschaften. Und sie regen zum Nachdenken an. Eine Sache, die die Werbung bislang eher vermieden hat. Lachen? Ja. Nachdenken? Um Gottes Willen.
Das heißt jetzt nicht, dass ich deshalb gleich in den nächsten Laden renne und deren Produkte kaufe. Aber sie sind mir damit deutlich sympathischer als all die anderen, die immer noch auf der alten Marktschreierschiene fahren und uns NUR für dumm verkaufen.

Und wer die Werbung noch nicht gesehen haben sollte: Anbei:

 

 

Wer alte Gemüsesorten anpflanzt, soll sich strafbar machen. Die EU und ihre Lobbyzahlungen

Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Laut Informationen des Portals  „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“  will die EU den Anbau von alten und nicht standardisierten Pflanzenarten vollständig verbieten. Nicht mal mehr der Tausch von Privatgartenbesitzern soll erlaubt sein. Natürlich stecken da keine Großkonzerne dahinter, die Bauern und auch dem Endkunden ihre patentierten Sorten andrehen wollen. Und natürlich geht es hier nicht um den Profit. Hallo EU? Gehts noch? Wenn diese Verordnung wirklich realisiert wird, dann mach ich doch am besten jetzt schon mal eine Selbstanzeige, weil ich mir auf gar keinen Fall vorschreiben lasse, irgendwelchen Monsato Dreck bei uns im Garten anzupflanzen. Da wird es weiterhin alte Kartoffelsorten wie Bamberger Hörnchen geben oder seltene Tomatenarten.

 

Man merkt wirklich, wer hier Politik macht, und wo die Kompetenz sitzt. Mit Sicherheit nicht im Europäischen Parlament. Das lässt sich offensichtlich wunderbar von den Lobbyverbänden beeinflussen.

Ich bin wütend und fassungslos. So zwingt man die Landwirte in die Abhängigkeit von Großkonzernen, die ihnen dann verkrüppeltes Saatgut andrehen, das nur für eine Aussaat taugt und bei dem die Samen der Pflanze nicht wieder sähbar sind. Das Ziel ist klar. Man möchte den Umsatz mit Saatgut steigern, möchte möglichst verhindern, dass irgendwer noch etwas jenseits der Großkonzerne produziert.

Ich hoffe, diese Information verbreitet sich möglichst weit, denn nur mit einer großen Öffentlichkeit lässt sich dieser Wahnsinn noch verhindern.

Update: mittlerweile wurde auch eine Petition gestartet, um ein Signal gegen die Dominanz durch Großkonzerne zu setzen.

Update 2: Die EU hat jetzt ein Statement abgegeben, nachdem wohl hauptsächlich professionelle Großbetriebe betroffen sind. Das ist aber noch schlimm genug, denn so machen wir unsere Lebensmittelproduktion von Großkonzernen abhängig und diese Vorstellung ist immer noch sehr schlimm.

Ganz schön zynisch, liebe Telekom. Erst mal überhaupt liefern

Tja, da meldet die Telekom, dass sie bei Neuverträgen ab Mai die Flatrate abschaffen wird. Natürlich sagt sie es nicht so, sondern spricht von einer Drosselung auf 384 Kbit/s.  Laut Telekom nutzen die Kunden heute in etwas 15 bis 20 Gigabyte (GB). Gehe ich jetzt mal davon aus, dass ich als Familienvater mit drei Kindern die günstigste „Flatrate“ kaufe, die also 75GB hat ergibt sich folgende Rechnung: Pro Person ca 15 GB x 3 Kinder + 2 Erwachsene ) bedeute also, dass wir schon mit einem durchschnittlichen Verbrauch bereits über die Grenze kommen.

Nun  leben wir aber auf dem Land, eigentlich nicht weit vom Zentrum der nächstgrößeren Stadt entfernt. Dennoch war die Telekom nicht in der Lage, mehr als 1500 KBit zu liefern. Und das ausgesprochen instabil. Schon der Wechsel zu 1und1 steigerte unsere Datenrate auf 3000KBit (wohlgemerkt über die gleichen Leitungen aber über einen anderen DSLAM) und auch die Verbindungen brachen nicht mehr täglich mehrmals ab. Aber letztlich war uns auch diese Rate auf die Dauer zu gering. Auftritt Kabel BW, die es dank offensichtlich besserer Infrastruktur schaffen, eine hochstabile 50MBit Leitung zu unserem Haus zu liefern.

Also liebe Telekom. Bevor ihr hier so klagt über steigende Datenvolumen. Ihr schafft es ja noch nicht mal, die Nutzer jenseits der Ballungszentren mit vernünftigen Leitungen zu versorgen. Und dann beklagt ihr euch ernsthaft über immer größere Datenaufkommen? Not really. Oh, und übrigens. Kabel BW hat direkt als Antwort auf euren Rückschritt in die 90er verlauten lassen, dass sie ihre Flatrates weiterhin als Flatrates ohne Drosselung anbieten werden. Aber sie werden die Kapazität noch weiter erhöhen.

Tja die einen bauen aus, die anderen sacken ein. Gut, dass wir gewechselt haben. Und ich wage zu behaupten, das werden noch viele andere tun. Und vor allem, erst mal überhaupt an der Infrastruktur arbeiten, bevor man sich über steigendes Aufkommen beklagt.

Für alle, die genau wissen wollen, worauf sie sich in Zukunft mit dem rosa Riesen einstellen müssen, hier die Tarife und die Drosselungen im Überblick:

Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 16 Mbit/s:        75 GB
Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 50 Mbit/s:    200 GB
Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s: 300 GB
Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 200 Mbit/s: 400 GB

 

Verlosung zum Tag des Buches: 2052, der neue Bericht an den Club of Rome

blgger schenken

randersBei mir gibt es das Sachbuch 2052, der neue Bericht an den Club of Rome zu gewinnen.

Wie ihr teilnehmt? Ganz einfach: schickt mir eine Nachricht über das Kontaktformular mit eurem Namen und eurer Adresse. Und wenn ihr Lust habt, könnt ihr noch ergänzen, welches gerade euer liebstes Sachbuch ist.

Ja, ganz einfach die Teilnahme, Einsendeschluß ist der 30. April. Das ganz natürlich ohne Gewähr.

Viel Spass euch allen am Tag des Buches und noch viele tolle Lesestunden!

Bitte macht mit: Petition gegen die Freistellung von Frau Hannemann, die Missstände in Jobcentern aufdeckte

Jetzt ist es passiert. Das, was immer passiert, wenn Institutionen auf ihre Fehler von den eigenen Mitarbeitern hingewiesen und nach Nichtstun angeprangert werden. Frau Hannemann, die zuletzt durch einen offenen Brief die Zustände in Jobcentern an die Öffentlichkeit brachte, ist vom Dienst suspendiert worden. Auch in ihrem Blog hat Sie sich zu Wort gemeldet, zuert mit dem Beitrag: “Kritische Mitarbeiter von Jobcentern werden durch den Europäischen Gerichtshof gestärkt“.

Aber es ist auch eine Petition gestartet worden, diese Maßnahmen sofort zurückzunehmen. Ich finde, wenn es um den Umgang mit Menschen und deren Schicksalen geht ist es die Pflicht eines jeden, Missstände anzuprangern und es darf nicht sein, dass solche „Whistleblower“ dafür dann auch noch abgestraft werden. Bitte unterzeichnet mit auf Openpetition.de und verbreitet den Aufruf möglichst weit.

Und zum vorab schon mal lesen, hier noch der Text der Petition:

Sofortige Rücknahme aller Sanktionen gegen die Arbeitsvermittlerin Inge Hannemann

-Die arbeitsrechtlichen Sanktionen gegen Frau Hannemann sind sofort zurück zu nehmen!Inge Hannemann ist Arbeitsvermittlerin im Jobcenter Hamburg Altona.Sie betreibt aber auch einen Blog ( altonabloggt.wordpress.com/ ) in dem Sie sich kritisch mit Hartz 4 auseinander setzt und Tips für Arbeitssuchende gibt!
Für diesen Blog wird Sie bereits seit geraumer Zeit von Ihrer Behörde kritisiert und bedrängt diesen einzustellen.

Als vorläufiger Höhepunkt wurde Frau Hahnemann am 22.04.2013 von Ihrer Tätigkeit als Arbeitsvermittlerin freigestellt und des Jobcenters verwiesen! Dies kann in einem Demokratischen Land nicht toleriert werden!

Begründung:

Die Sanktionen gegen Frau Hannemann sind ein Akt von Behördenwillkür, der dazu dient Ihr Grundrecht auf freie Meinungsäusserung zu beschneiden. In einer Demokratie und einem Rechtsstaat kann nicht geduldet werden das Andersdenkende von Behörden des Staates an einer sachlichen Meinungsäusserung gehindert werden. Selbst wenn diese Angestellte der Behörde sind!

Im Namen aller Unterzeichner.

Bad Schwalbach, 22.04.2013 (aktiv bis 21.06.2013)

 

Deutschlands Blogger vernetzen sich

Es entsteht ein Netzwerk. Die deutsche Bloggercommunity folgt mit erstaunlicher Geschwindigkeit dem Aufruf, der Gruppe deblogger auf Facebook beizutreten. Und wer dort Mitglied ist, wird aufgenommen in die interaktive Karte von Luca Hammer, in der man die eigenen Netzwerkstrukturen aber auch die der anderen Blogger sehen und seit Version 2.0 auch darin suchen kann.
Es lohnt sich, mitzumachen, denn Netzwerken ist das a und o eines guten Bloggers. Also schnell rein in die Gruppe deblogger
Und übrigens, wie so viele gute Stories hat auch diese Aktion auf Twitter mit einem Tweet begonnen!
Und hier noch der Auszug mit meinen Vernetzungen. Mehr, als ich gedacht hatte:

Netzwerk
Mein eigener Ausschnitt aus dem Gesamtnetzwerk. Komplexer, als gedacht.

Blogger schenken Lesefreude und auch mein Blog macht mit

blgger schenkenEine klasse Aktion die da im  mittlerweile über 980 Blogger versammelt hat, die am Welttag des Buches, dem 23. April ein Buch aus ihrem Bestand verlosen wollen. Und auch mein  Blog ist mit dabei, mit dem Buch „2052. Der neue Bericht an den Club of Rome„.randers Eine tolle Idee, um auf den Tag des Buches aufmerksam zu machen und wieder mehr Menschen zum Lesen anzuregen.Morgen dann mehr dazu.

Und was mich angeht. Ja, ich bin bekennende Leseratte, nicht nur für mein Blog, sondern auch zur Unterhaltung. Ich schätze alles von J.R.R. Tolkien und Douglas Adams. Aber auch philosophisches von den Klassikern wie Kant und Wittgenstein bis zur Moderne und hier besonders Gunter Dueck lese ich gerne und nutze es als Inspiration für eigene Artikel und Gedanken.

 

Zusätzlich begeistere ich mich für die Plattform „Blogg dein Buch“ eine Initiative des Verlages epidu.de, auf der Blogger und Verlage zusammenkommen. Blogger, um interessante neue Bücher zu rezensieren und Verlage, um geeignete Rezensenten für ihre Bücher zu finden. Das heißt aber nicht, dass nur positive Rezensionen gewünscht sind. Vielmehr ist hier ein ehrlicher Austausch am Laufen, der den Verlagen vorab auch schon ermöglicht einzuschätzen, wie erfolgreich ein Autor werden könnte.

Und letztlich finde ich, es gehört zum Handwerkszeug eines guten Bloggers einfach dazu, dass er gerne und viel liest, schon weil ein guter Blogbeitrag mit Wissen, mit Fakten unterlegt ist und je mehr dazu gelesen, recherchiert wird umso besser.

Die Noreve Ledertasche für das Note 2. Beindruckende Qualität

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So kommt die Tasche an, schon die Verpackung lässt hochwertiges erahnen.
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Das ist alles, mehr ist nicht drin. Keine Anleitung? Richtig. Aber wozu auch. Und der rote Stoffbeutel lässt sich prima zum Sammeln von Zubehör verwenden.

Wer mich kennt weiß, dass ich gute handgearbeitete Produkte schätze, und das ich Wert auf Details lege.
Deshalb war ich sehr gespannt auf die Noreve Galaxy Note 2 Ledertasche eine weitere in der Reihe der Galaxy Note 2 Taschen, die mir www.mobilefun.de zum Test bereit gestellt hat. Zunächst beeindruckt schon die Verpackung. Da ist nichts lieblos in Plastikfolie eingeschweißt, die Tasche kommt in einer sehr edlen Schachtel und ist drinnen nochmals in einen Stoffbeutel verpackt (den ich jetzt ideal für die Bluetooth Tastatur fürs Note 2 verwenden kann).

 

Nachdem das ganze ausgepackt ist, fällt zunächst die angenehme Haptik der Hülle auf Leder, das offensichtlich etwas unterfüttert ist, um Außen eine leichte Dämmung zu geben. Dann die Details. Alle Nähte sehr sorgfältig und sauber verarbeitet. Gerade auch die Nähte innen für die Kreditkarten haben einen Saum, was bei günstigeren Modellen oft weggelassen wird und somit zur Schwachstelle für die Haltbarkeit. Und man hat offensichtlich das Note 2 genau angeschaut, denn exakt an der richtigen Stelle ist auf der Vorderseite eine Aussparung für die Info LED, so daß man auch in geschlossenem Zustand informiert wird, sollten Nachrichten eingegangen sein.

 

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Sehr schön zu sehen links oben die Aussparung für die Info LED
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Solche Details sind es, die 08/15 Ware von Qualität und überlegtem Design unterscheiden.

Ein weiteres schönes Detail, auf der Rückseite ist nicht einfach nur eine Aussparung für den Lautsprecher gelassen worden, sondern sie wurde mit einem feinmaschigen Gitter abgedeckt, was nochmals zusätzlichen Schutz bietet.

Insgesamt wirkt die ganze Tasche sorgfältig verarbeitet, die Verbindung zwischen Smartphone Halterung und Hülle ist bündig und sauber verarbeitet.
Natürlich ist ein so geschütztes Note 2 nicht mir so universell einsetzbar, denn nun passen die meisten Docking Stations nicht mehr. Aber darauf verzichte ich gerne, wenn ich eine elegante und sichere Hülle für mein Note 2 dafür erhalte.
Und das ist die Noreve Tasche definitiv. Zudem habe ich mir sowieso angewöhnt, nicht alles auf eine Tasche zu setzen, und nutze z.B. für rauhere Outdoor Einsätze die Otterbox Hülle (siehe Testbericht in diesem Blog).

 

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Schön verarbeitete Nähte wecken zumindest bei mir das Gefühl, dass hier nichts so schnell ausreißt oder ausfleddert.
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Damit man auch mal einen Film auf dem Device ansehen kann und für mich in Kombination mit der Bluetooth Klapptastatur mein Mini-Büro. Die Stütze auf der Rückseite.

Ein kleines, und zudem intelligent verarbeitetes Goodie befindet sich noch auf der Rückseite. Damit man das Note 2 im Querformat aufstellen kann, um z.B. einen Film zu sehen ist auf der Rückseite ein stabile Stütze eingearbeitet, die via Druckknopf an der Rückseite gehalten wird und somit nicht irgendwann ausgeleiert herumwackelt. Damit die Stütze und damit das Note 2 stabil steht, ist ein Band verarbeitet, das verhindert, dass der Fuß ganz ausklappt. Eine sehr schöne Idee, die ich zwar nicht zwingend brauche, die aber auch nicht schadet.

Alles in allem die ideale Tasche für den „Business Anwender“ oder jeden, der Wert auf hochwertige Verarbietung und den besonderen letzten Designschliff legt.

Erhältlich ist die Noreve Business Tradition B Tasche unter anderem bei mobilefun.de zum Preis von 40,99. Klingt zunächst etwas hoch, wenn man sich aber die Qualität, die Verarbeitung und das gelungene Design vor Augen führt, lohnt sich die Investition allemal, zumal für ein so hochwertiges Smartphone wie das Note 2.

Und da ich schon von der Verpackung fasziniert war, ist dies auch eine der wenigen Taschen, die mir ein Unboxing wert war. Seht selbst: