Wir leben, um zu arbeiten, um zu leben, um zu…

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Es gibt noch Dinge, für die man kein Geld braucht. Die Natur zum Beispiel. Aber keine Angst, auch das werden uns Konzerne sicher bald gegen Geld verkaufen.

Wir alle wollen Freude im Leben, Gesundheit, Wohlbefinden, Menschen um uns herum. Aber das ist leider nicht wirklich ökonomisierbar. Wer mit sich und seiner Umwelt zufrieden ist, der kauft nicht, der konsumiert nicht, der lebt.

Also leben wir in einer Welt, die uns immer mehr und immer häufiger unsere Defizit vor Augen führt. Nur mit diesem Auto, diesem Gadget, diesen Lebensmitteln sind wir hip, angesagt, in unserer Peergroup akzeptiert.

Und mit den zunehmenden Konsumanforderungen steigen auch unsere beruflichen Anforderungen. Mehr Konsum bedingt mehr Geld, bedingt mehr Konsum.

Es gibt diesen schönen Spruch: Viele von uns arbeiten für eine Wohnung, die sie den ganzen Tag nicht sehen, für ein Auto, das fast den ganzen Tag nur herumsteht und für das Essen, das sie sich teuer kaufen müssen, weil sie nichts selbst zubereiten können.

Erst wenn wir wieder lernen, von den Medien, den Politikern und den Unternehmen definierte Wertansprüche zu hinterfragenund nichts mehr nur hinzunehmen, weil die Gesellschaft das halt so macht, haben wir auch die Chance, unser Leben zu entschleunigen, wieder mehr Zeit für uns zu haben und Leben und Arbeiten als das zu sehen, was es ist, integraler Bestandteil unserer selbst, nicht Mittel, um von außen auf uns oktruierten Ansprüchen zu entsprechen.

Unsere beschleunigte Gesellschaft will uns mit allerlei Firlefanz versorgen, damit wir noch schneller mit dem fertig werden, was uns daran hindert, zu arbeiten oder zu konsumieren. Und wir werden dazu erzogen, zu konsumieren, immer effizienter zu sein, schneller zu sein, nicht zu trödeln oder gar zu faulenzen. Dabei entsteht Kreativität, Freude, Zufriedenheit auch aus Momenten der Ruhe.

Auto statt Fahrrad, Flugzeug statt Zug, elektrische Küchenhelfer statt gute Küchenutensillien, Fertigessen, Kantine oder Restaurant, statt selbst zuzubereiten. Die Liste lässt sich beliebig verlängern, alles Optimierungen, die uns als Mensch nicht voran bringen, die aber wirtschaftlich sinnvoll sind. Längst lassen wir uns vorschreiben, wie wir zu planen haben, wie wir noch effektiver unsere Aufgaben erledigen, um noch mehr in weniger Zeit zu schaffen.

Dabei wird dann gar nicht mehr hinterfragt, WAS man eigentlich noch mehr schaffen will und WARUM? Tun wir wirklich alles für uns, oder werden wir nicht vielmehr durch aufgesetzte Fremdbildvorstellungen zu Getriebenen, die immer häufiger versuchen, äußeren Ansprüchen zu genügen, anstelle das zu tun, was persönlich Freude bereitet.

Welcher Erwachsene spricht den wirklich offen und gerne darüber, dass er gerne spielt, faulenzt, mal nichts tut? Das ist heutzutage schon fast ein Makel, der bedeutet, man sei nicht wichtig genug.

Ich denke, wir haben es dringend nötig, unser gesamtes Wertegefüge unserer Gesellschaft zu überdenken. Zumal wir, auch wenn uns das Politik und Wirtschaft einreden wollen, schon längst nicht mehr beständiges Wachstum anstreben sollten, sondern um ganz ehrlich mit uns zu sein, unsere Ansprüche zurückschrauben sollten, damit auch die nachfolgenden Generationen noch in einer gesunden intakten Umwelt leben können. Aber das bringt ja dummerweise keinen Profit. Oder hat jemand eine gute Idee, wie man Verzicht verkaufen kann? Halt, doch. ein Ratgeber. Denn nichts ist in sich ein größerer Widerspruch als immer neue Ratgeber über das einfache Leben und den Konsumverzicht.

Und zum Abschluß, damit ich hier nicht gleich wieder als Gutmensch gebasht werde. Ich habe nichts gegen Konsum. Aber nicht um seiner selbst willen oder um die Wirtschaft anzukurbeln. Konsumieren sollte im sinnvollen Rahmen passieren und da sind wir heutzutage gerade mit all diesen Luxusartikeln wirklich weit jenseits von gut und böse.

 

re:publica für Neulinge: Die Verteilersteckdose ist dein Freund

re:publica 14 - INTO THE WILDNicht mehr lange, und ich reise wieder nach Berlin. Zur re:publica. Zum verrücktesten, interessantesten, intensivsten und die Bloggerbatterien aufladensten Event, den ich mir vorstellen kann.

Und ich packe meinen Koffer. Mit Tipps für all die, die zum ersten Mal auf eine re:publica reisen.

Zunächst, erwartet das Unerwartete. Macht nicht zu viele Pläne. Seien es Sessionpläne oder Termine. Die besten Gespräche, die spannendsten Sessions sind oft die, die ihr nicht eingeplant habt. Nachdem ich in den ersten Jahren meiner re:publica Erfahrung immer vor der Anreise schon meine Wunschsessions ausgewählt habe, sparte ich mir das dann immer mehr. Mittlerweile entsteht meine Planung vor Ort. Denn sie ist von so vielen Rahmenfaktoren abhängig. Wen treffe ich dort? Welche Sessions werden von den Anwesenden schon im Vorfeld diskutiert?

Ein Tipp ist vor allem, wenn ihr zwei konkurrierende Sessions habt, von denen eine aufgenommen wird, dann geht in die andere. Und nehmt für euch das Recht der Füße in Anspruch. Sitzt ihr in einer Session, die so überhaupt nicht euer Ding ist, dann raus. Auf den Treffpunkten wie dem Affenhügel (werdet ihr schon noch merken, was damit gemeint ist) sitzen immer interessante Menschen für ein Gespräch.

Was ihr auf jeden Fall mitnehmend solltet ist genug Strom in jedweder Art. Akkupacks, Ladekabel, ja und auch die berühmte Mehrfachsteckdose. Warum denn die, werdet ihr fragen? Nein, nicht, damit ihr all eure Gadgets parallel laden könnt. Aber oft sind die Steckdosen, die fürs Laden vorgesehen sind, schon belegt. Wohl dem, der dann in seiner Mehrfachsteckdose dem saftlosen Gadget eines anderen Besuchers noch etwas Elektronennahrung und ein Plätzchen anbieten kann. So entspinnen sich oft spannende Gespräche.

Generell. Verplant nicht den ganzen Tag mit Sessions. Es lohnt sich immer, auch während den Sessions mal draußen zu sein und sich mit anderen zu einem Gespräch zu treffen. Daraus können sich Freundschaften, Aufträge, Kooperationen und wilde Ideen entwickeln.

Und wenn ihr könnt, reist rechtzeitig an. Berlin ist immer eine Reise wert, und dieses Jahr kann man sich auch schon in aller Ruhe am Vorabend in der „Station“ einfinden und anmelden. Und auch dann gibt es bereits die Möglichkeit für Smalltalk.

Und keine Angst vor den „alten Hasen“. Die re:publica ist für JEDEN jedes Jahr neu. Neue Leute, neue Themen, neue eigene Interessen. Tauscht euch aus, vernetzt euch, das ist die größte Macht der re:publica. Sie bringt die vielen Digitalier real zusammen, verstärkt alte Bande und lässt neue knüpfen.

Oh, und wenn ihr so nen langen Typen mit schwarzem T-Shirt und der Aufschrift @bicyclist seht. Sprecht ihn an. Ich bin immer an neuen Leuten und spannenden Gesprächen interessiert.

Übrigens macht es auch in der digitalen Welt durchaus noch Sinn, klassische Visitenkarten aus Papier dabei zu haben. Schon alleine, weil nicht jeder die Zeit hat, sich erst mal die Adresse des Gegenübers in seinen elektronischen Kalender einzutragen. Da ist dann eine Visitenkarte schneller getauscht. Ich hab mal das Angebot von moo.com angenommen, die wenn ihr bis zum 26. April bei Ihnen bestellt, die Karten auf der re:publica für euch bereit halten!

Und wer kamerascheu ist, und Probleme damit hat, dass sein Gesicht irgendwo auftaucht, ich denke, der sollte sich bei der re:publica damit irgendwie zu arrangieren versuchen. Denn das ganz zu vermeiden ist wohl mit höchster Wahrscheinlichkeit ein Ding der Unmöglichkeit.

Was ist eigentlich sozial an Social Media?

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Auch Wanderfalken können etwas mit Social Media zu tun haben.

Eine Frage, die mir gelegentlich gestellt wird: Wieso soll Social Media eigentlich sozial sein? Da starren doch alle auf ihr Smartphone und keiner spricht mehr miteinander.
Ich spare mir dann meist die Tiraden, dass ich über Social Media viele interessante und für mich wichtige Menschen auch in Person kennengelernt habe, die ich so nie getroffen hätte, dass ich über Social Media anderen Menschen helfe und sie mir, bei Themen, für die ich früher nie Hilfe gefunden hätte.

Aber eins werde ich ab jetzt in mein Portfolio mit aufnehmen. O2.
Warum?
Zwei Gründe: Den ersten habe ich schon mal thematisiert. Es war auf einem Barcamp, als mir wie meist bei solchen wichtigen Events meine Flatrate fürs mobile Surfen zu Ende ging.

Ich erinnerte mich, O2 hat ja einen Account auf Twitter also flux gefragt, was sich da machen lässt und man glaubt es kaum, binnen 5 Minuten war mein Konto mit 500Mb nachgerüstet.
DAS ist gelebte Social Media. Ein Problem eines Kunden, der kann sich sehr informell melden und bekommt ebenso schnell und informell Hilfe.

Aber es gibt noch einen zweiten Grund, der mit O2 zusammenhängt.
Dabei geht es um das Blog von O2. Darin ein Artikel über ein Falkenpärchen, dass auf einem von O2s Funkmasten in einem extra installierten Nistkasten brütet. Nichts besonderes werdet ihr jetzt sagen, ja richtig. Aber das ist so eine von den Geschichten, die mir ein Unternehmen sympathisch machen. Wenn ich lesen kann, dass man auch was jenseits vom Kerngeschäft tut. Wenn man auch bereit ist, typische Webspielereien mitzugehen (wer kennt nicht die vielen Webcams von brütenden Störchen, Adlern etc.) DAS ist Storytelling jenseits vom dumpfen Werbeblabla. Ja klar, auch das ist Werbung. Aber eben jene von der unaufdringlichen Art. Die einem ein Unternehmen und ja, zum Teil auch seine Mitarbeiter etwas näher bringt. Und genau das ist Social Media, wie ich es mir von Unternehmen wünsche. Nicht einfach nur hinausposaunen, wie toll ich bin, sondern auch helfen und sich als Unternehmen mit echten Menschen zeigen.

Und bevor hier gleich wieder die Trolle über schlechten Service von O2, miese Netzqualität oder ähnliches wettern. Ja, mag sein. Hab ich aber auch bei anderen Anbietern erlebt. Aber ich kann für mich ganz persönlich sagen, bislang bin ich hochzufrieden mit O2. Wäre ich sicher auch mit anderen. Aber auch dank solcher Stories wie der von dem Falkenpärchen sind mir nicht nur die Marke und die Produkte, sondern auch die O2 Mitarbeiter sympathisch. Und das bindet den Kunden viel besser, als nur immer der billigste oder der mit dem neuesten Gadget zu sein.

Sozial ist eben auch, sich als Unternehmen von anderen Seiten zu zeigen, als nur der Profitseite. Und wenn das dann auch noch ein wenig authentisch und ehrlich gelingt, ist das extrem viel mehr wert, als jeder teure Werbespot, der ja eigentlich IMMER nur vermittelt: KAUF MICH!

Das zweite Verkostungspaket von Lambertz wird wohl Ostern nicht erleben

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Na ja, ganz so schlimm wird es für zwei bestimmte Packungen dann wohl nicht. Aber mittlerweile haben wir uns erfolgreich durch alle möglichen Leckereien gefuttert. Aber das Paket von www.spezi-haus.de und Lambertz hat kam schon von der Größe beeindruckend daher und was dann zum Vorschein kam, war wirklich eine gelungene Mischung.

Und es hat denn Beweis erbracht, dass ein etwas höherer Preis sich durchaus auch im Geschmack niederschlagen kann. Ich kann definitiv sagen, es gibt schlechtere Aufgaben für einen Blogger, als Verkoster von Lambertz Produkten zu sein 😉

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Da sind sie, die beiden Tüten voller Kindheitserinnerungen

 

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Es sieht das Sortiment nicht nur unterschiedlich aus, sondern schmeckt auch unterschiedlich, etwas, dass man bei billigeren Produkten oft vermisst. Die schmecken häufig nur süß

 

Gerade die Sortimentspackungen bestanden aus vielen tatsächlich unterschiedlich schmeckenden Gebäcken. War ja schon immer mein Reden, dass man für gute Qualität auch bereit sein muss, etwas zu investieren.

Was für mich bei dem Paket aber das allerschönste war. Ein Kindheitsbackflash hoch zehn. Denn es waren auch zwei Packungen mit Waffeleiern drin. Ich weiß ja nicht, wie bei euch früher Ostern gefeiert wurde. Aber am meisten habe ich mich immer aufs Nester suchen gefreut als Kind und da insbesondere auf die Nougateier und eben jene Waffeleier. Die hab ich dann auch meistens als erstes rausgefuttert.

Und im Lambertz Paket waren davon sogar zwei Sorten. Die ohne Überzug kannte ich ja schon, aber es gibt auch eine Variante mit Überzug (man sieht, wie selten ich selbst sonst Gebäck einkaufe) und die beiden Packungen hat gleich meine Frau konfisziert. Ich vermute mal, da wird sich einiges in den diesjährigen Osternestern der Familie wiederfinden (Stichwort #nomnomnom).

Und auch in der zweiten Packung waren wieder diese extrem leckeren Florentiner drin, die wohl zu meinem neuen Lieblingsgebäck avancieren könnten.

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Dürften bald zu meinen neuen Favoriten gehören.

Fazit aus 4 Abenden Verkostung. Daumen hoch und lecker. Ach  und übrigens, die große Metallbox, in der die Gebäckvariationen verborgen waren, wird gleich noch einer Zweitverwendung zugeführt. Da kommen die Plätzchen für Weihnachten rein, die wir selbst backen. Denn nur weil man sich mal was leckeres vom Printenbäcker gönnt, heißt das noch lange nicht, dass man nicht auch selbst was backt. Ergänzt sich nämlich prima. Manches ist für den Privatmann/die Privatfrau einfach zu aufwändig. Ich sage nur… richtig… Waffeleier …. 😉 Und was ich insgeheim schön fand, auch wenn das sicher nicht als Teil der Verkostung gewertet werden darf: Die Kiste ist neutral verziert und damit auch wirklich gut für die Zweitverwertung geeignet.

Übrigens wurde ich von einigen meiner Blogleser gefragt, wieso ich, der Gadgetfreak ausgerechnet als Gebäckverkoster aktiv werde. Zwei Gründe, zum einen liegt es mir immer noch am Herzen, klar zu machen, dass billig nicht das erste Ziel beim Kauf von Produkten sein sollte. Denn damit verschwinden früher oder später Qualitätsmarken, die nicht nur gute Produkte, sondern oft auch die eigentlichen Innovationen liefern. Konkurrenz belebt zwar das Geschäft, aber wenn die Konkurrenz sich nur aufs immer billiger beschränkt, dann belebt sie das Geschäft nicht, sondern zerstört es.

Und als mich damals Hallimash fragte, ob ich Interesse hätte, mich als Blogger für ein Jahr zum Verkosten von den Produkten von Lambertz bereit erklären würde, hab ich, der ich ja ein Schleckermaul an sich bin dennoch erst mal bei Lambertz auf der Homepage nachgeschaut, was für ein „Laden“ das eigentlich ist. Und da Lambertz nicht einfach nur Produkte raushaut, sondern sich auch gesellschaftlich UND kulturell engagiert (letzteres wird meines Erachtens immer wichtiger, je häufiger sich der Staat aus der Kulturförderung zurückzieht) und beides auf eine Art macht, die mir gefiel, war für mich klar, hier als Blogger aktiv zu sein, das kann ich vertreten. Zumal auch im Briefing klipp und klar dargestellt wurde, dass wir nichts beschönigen sollen, dass wir völlig offen und ehrlich die Meinung zu den Produkten bloggen dürfen. Klingt zwar nach einer Selbstverständlichkeit, aber ich hab auch schon andere Anfragen bekommen. Insofern Chapeau für die Chuzpe, sich auf diesen für ein Unternehmen wie Lambertz, die ja für die meisten primär erst mal nix mit dem World Wide Web zu tun haben, dass sie sich auf solche Wagnisse einlassen.

 

Blogparade: Rad-Schlag oder auch ich zeig dir mein Rad, zeig du mir dein Rad

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Alle, die mir auch auf Twitter folgen, kennen mich unter dem Twitternick @bicyclist. Nun ist dieser Nick kein Zufallsprodukt, sondern Programm. Das englische Wort für Radfahrer soll signalisieren, dass ich gerne und viel Rad fahre. Und das Fahrrad als alternatives und ernst zu nehmendes Verkehrsmittel propagiere.

 

Deshalb möchte ich hier mal zu einer Blogparade unter radfahrenden Geeks und Nongeeks aufrufen. Präsentiert mir euer Fahrrad, zeigt, was ihr so nutzt, wie ihr ausgestattet seid, was ihr empfehlen könnt. Ich beginne also mal mit meinem Rad.  Hinterlasst dann einen Link hier im Blog und verlinkt im Artikel zu meinem Beitrag.

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Dahinter verbergen sich ausfaltbare Seitentaschen.

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Wenn der Einkauf mal größer wird, muss ich nur die seitlichen Fächer öffen.

Hier also mein Alltagsrad, das ich für die Fahrt zur Arbeit, gelegentliche Einkäufe und auch Freizeittouren verwende (daneben existiert noch ein einfacheres Winterrad, das etwas unempfindlicher gegen die Widrigkeiten eines echten Winters ist). Und dazu gleich ein paar technische Daten. Es ist ein 29 Zoll Cube LTD Race mit Scheibenbremsen und Rock Shocks Federgabel. Ergänzt habe ich es um SKS Shock Board Spritzschutz und einen Topeak Gepäckträger mit passender Gepäckträgertasche , die fest auf einer Schiene mit dem Träger verschmilzt.

Die Tasche selbst ist recht klein, in den beiden Seitenfächern befinden sich aber versteckte große seitliche Taschen, die dann auch mal einen größeren Einkauf aufnehmen können. Die Beleuchtung stammt von Trelock und das schöne dran ist vor allem, das Frontlicht, das tendenziell am schnellsten unter leeren Batterien zu leiden hat, ist wiederaufladbar über USB. Am Lenker ist zusätzlich eine Smartphone Tasche für Note 2/3, dadurch spare ich mir einen Fahrradtacho und kann meine Touren direkt auf dem Smartphone erfassen. Durch einen 10.000 mAh Akku mit Spezialgehäuse hält das Note 3 auch Tagestouren gut durch.

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Kann man zur Not auch als Waffe nutzen.

Damit mir das ganze nicht gestohlen wird, ist das Rad mit einem ABUS Faltschloss der höchsten Sicherheitsstufe bestückt, das auch bei Stiftung Warentest als einziges Faltschloß nicht durchgefallen ist.

In der Topeak Satteltasche hab ich dann noch das nötigste zum Flicken dabei, ein Miniflickset und das Topeak Miniwerkzeug Alien 2 und am Getränkehalter noch die Lezyne Luftpumpe.

Das ist mein Setup, jetzt würde mich mal interessieren, wie ihr so als Geek oder Nongeek mit dem Rad unterwegs seid.

Womit ich mich im Moment befasse, aber noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden habe, ist ein stiller Alarm inklusive GPS Tracking fürs Rad, falls es doch mal gestohlen werden sollte. Aber es ist registriert und polizeilich gemeldet, also insofern gut abgesichert.

 

Was von den Gadgets übrig blieb. Ein Rückblick auf getestetes

Ich hab ja nun schon so einige Gadgets im Blog getestet und meist für gut befunden. Zumindest in dem kurzen Zeitraum des Tests.

Nun wird es mal Zeit, ein wenig zurück zu blicken und zu schauen, was von den Gadgets auch auf lange Sicht überlebt hat.

Schauen wir also mal, was ich auch heute noch nutze und was die Zeit des Tests nicht überlebt hat.

Was ich immer noch bei mir trage ist die Pebble, die mir in Kombination mit meinem Note 3 sehr gute Dienste leistet. Auch der Zerolemon 10.000 Akku verrichtet weiterhin brav seinen Dienst als Case und Energieversorger meines Note 3.

Das Note 2 hat mein Sohn „geerbt“ und er verwendet bis heute das von mir getestete Otterbox Defender Case und hat damit sein Note 2 schon vor einigem Schaden bewahrt.

Wir machen immer noch gerne ein Spiel daraus, uns mit dem kleinen Video Messenger Nachrichten am Kühlschrank zu hinterlassen. Ja, Geek Familie halt.

Auch der Spigen Glas Bildschirmschutz ist immer noch auf meinem Note 3 und noch so „unsichtbar“ wie am ersten Tag. Im Gegensatz zum Jawbone Up, das mich zwar kurzfristig begeisterte, aber leider nicht den Dauertest überstand trage ich das Fitbit Flex Tag und Nacht und kann keinerlei Problem erkennen.

Das Dell Latitude 10 ist mittlerweile zu meinem mobilen Begleiter avanciert, wenn ich Artikel blogge, weil es einfach am angenehmsten für längere Textverarbeitung ist und auch sonst sehr robust. Der Langzeittest läuft insofern immer noch und bisher bin ich sehr zufrieden.

Aber auch das Asus Transformer TF300t läuft immer noch brav und gerootet und mit Cyanogenmod bestückt auch ordentlich schnell.

Aus der Reihe Spielzeug für kleine und große Geeks sind die Battroborgs zu nennen, die immer noch spannende Boxkämpfe im Auftrag meiner Kinder austragen dürfen 😉

Auch einer der nach meinem Geschmack „coolsten“ Tabletständer, den ich damals von mobilefun.de zum Test bekommen hatte, tut immer noch seine guten Dienste, momentan fürs Tablet auf dem Nachtisch.

Als braver und ausdauernder Medienserver und Experimentierplattform läuft der Raspberry PI auch weiterhin still und energiesparend.

Auf dem Schreibtisch ist der Thumbs Up Touchspeaker sowohl Ablage als auch Verstärker fürs Smartphone.

Die Nexus 7 Dockingstation hat ihren Platz im Zimmer meiner Tochter gefunden und dient dort ihrem Nexus 7 als Ladestation. Im „Kreise“ meiner Roboter tut der Staubsaugerroboter immer noch brav seine Dienste und sorgt vor allem für ein einigermaßen sauberes Bloggerbüro. Und sein Kumpel Spykee wird immer mal wieder als Auflockerung für Vorträge oder Präsentationen zum Thema „Trends und Zukunftsprognosen“ genutzt.

Auf Vortragsreisen ist der Presenter Ring von Genius immer dabei, damit lassen sich Präsentationen sehr gut und dezent steuern.

Falls ich im Büro  mal etwas Musik brauche, nutze ich den kleinen Android Radio/Lautsprecher/Roboter als Verstärker und Alleinunterhalter.

Und als Abschluß dieses sicher nicht vollständigen Rückblicks das Samsung Galaxy Nexus, das weiterhin und immer noch sehr stabil und performant seine Dienste für meine Frau tut. Insbesondere Angry Birds wird dort ausgiebig genutzt 😉

Es gibt noch einige andere Gadgets, die ich auch weiterhin nutze. Für mich im Rückblick muss ich sagen, haben mich nur sehr wenige Gadgets im Dauertest enttäuscht, das meiste war wirklich und ist auch heute noch seinen Preis wert.

Und jetzt mal schauen, welche Gadgets in der nächsten Zeit ins Testlabor kommen und dann hier besprochen werden.

Fundstück der Woche: Wie man mit Homophobie und dem resultierenden Shitstorm richtig umgeht

Ein tolles Beispiel zum einen, wie man mit einer Werbung auch eine Botschaft gegen Homophobie transportieren kann, und auf den leider danach auftretenden Shitstorm sehr souverän und gekonnt reagiert. Honey Maid hat die Klaviatur der Social Media Möglichkeiten virtuos bespielt:

Für mich ein weiteres extrem gutes Beispiel für meine Präsentationen zum Thema Social Media, Shitstorm, und wie man darauf richtig reagiert. Anschauen lohnt hier wirklich!

Zum einen präsentiert sich Honey Maid mit dem ersten Spot als tolerant und weltoffen, was zwar in Folge einige aufgeregte Proteste hagelt, die aber Honey Maid extrem intelligent aushebelt, in dem es den Homophobikern nicht nur mit „Liebe“ antwortet, sondern ihnen auf gekonnte Art noch vor Augen führt, dass sie nur eine gestrige Minderheit sind.

Bravo dafür.