Clean2Go, ein Wundermittel das scheinbar wirklich funktioniert

Zwei Tablets und eine faszinierende Reinigungsflüssigkeit

Mit Dank an Sascha Pallenberg bin ich auf das Mittel Clean2Go gekommen. Es handelt sich dabei um einen Displayreiniger, der noch ein paar Besonderheiten mitbringt. Zum einen fühlt sich die Oberfläche danach glatter an, das Wischen mit dem Finger geht besser. Zum anderen bildet sich wohl eine Schutzschicht, die Fingertapser erschwert und leichter entfernbar macht. Ich werde das ganze einem mehrtägigen Test unterziehen und dann hier über die Ergebnisse berichten. Anbei schon mal ein erstes Anwendungsvideo.

Danke schon mal Sascha für den Tipp, bislang wirklich bemerkenswertes Mittelchen und auch noch Made in Germany.

 

 

Mein erstes Anwendungsvideo:

 

Und der Test von Sascha:

 

Die Grenzen des Wachstums, der Burn Out eines (Wirtschafts-)systems

Die Natur kennt ihre Wachstumsgrenzen, der Mensch offensichtlich nicht.

Warum sind wir alle eigentlich so verblüfft? Warum staunen wir über die immer bedrohlichere Zahl von Burn Outs, die bekannt wird? Und warum wundern wir uns über die Wiederkehr der Finanzkrise? Jeder, der in der Physik oder der Biologie nur ein wenig bewandert ist weiß, daß endloses Wachstum in einem begrenzten System gar nicht möglich ist. Im Moment erleben wir quasi das klassische Räuber, Beute Modell aus der Biologie. Da haben die Banker (Räuber) jahrelang auf Kosten der Beute (Kunden, Bürger) mit deren Geld gespielt. Da wurden immer höhere Renditen angestrebt. Und jahrelang galt das Motto in vielen Unternehmen: Jedes Jahr Wachstum, 5% mehr Effizienz.
Dass jetzt eben jene Räuber verblüfft sind, dass ihre Beute da nicht mehr mitmacht, dass die Burn Outs steigen und die Finanzsysteme kollabieren ist sympthomatisch und enttäuschend. Tja, da lässt sich eigentlich nur vermuten, dass all jene Räuber in der Schule in Biologie und Physik nicht wirklich aufgepasst haben.

Wir erleben die Grenzen des Wachstums. Und so lange die Wirtschaft nicht endlich begreift, dass Nachhaltigkeit vor Wachstum kommen muss, dass man Wirtschaft auch erfolgreich ohne dauerndes mehr und höhere Leistung führen kann, werden wir noch viele weitere Zusammenbrüche erleben.

Die Beute hat längst erkannt, dass all dies Wachstum auf ihrem Rücken ausgetragen wird. Occupy X oder Y zeigen das. Nur die Räuber rauben immer noch munter weiter. Bis sie nichts mehr zum rauben haben. Aber dann ist es auch für die Beute zu spät. Dann gilt.
Alles auf Anfang.
Ich hoffe, der eine oder andere Räuber denkt vorher nach.

Die Schlüsselfrage der nächsten Zeit: Wo ist der mobile Mehrwert?

Noch scheint sich die grosse Mehrheit von Agenturen, Designern und Entwicklern auf den Desktop bzw. die Notebookoberfläche zu konzentrieren, wenn es um neue Netzangebote geht.

Dabei wird übersehen, wie groß schon heute die Zahl mobiler Zugriffe ist. Und dass hier der Bereich ist, der am schnellsten und intensivsten wachsen wird. Tablets und Smartphones (bzw. Supermartphones wie das Galaxy Note) werden immer häufiger anstelle des klassischen Desktops für die Zugriffe auf Internet Dienste genutzt werden. Und entweder, es existiert dann eine App oder der Auftritt ist schon bereits beim Start auf mobile Endgeräte ausgerichtet.

Wir werden uns von der Vorstellung verabschieden müssen, dass die meisten Menschen am Schreibtisch ins Netz gehen. Gerade im Moment wandelt sich das in Richtung erweiterte Mobilität.

Deshalb. Jedes neue Konzept sollte vom Start weg auch einen mobilen Zugriff ermöglichen. Und das über alle Endgeräte hinweg. Also meine Empfehlung. Zumindest gleich in HTML5 und mobilem Browserzugang denken. Und bei speziellen Dienstleistungen gleich noch eine App bereitstellen. Und zwar für IPhone UND Android. Zumal es inzwischen paradox ist, dass die meisten Apps zwar zuerst fürs IPhone erscheinen, längst aber Android Smartphones die Marktführer repräsentieren. Hier scheint wieder die berühmte kognitive Dissonanz der Medienbranche zu herrschen. Nur weil ihr Apple nutzt, muss das nicht das Gesetz der Welt sein. Plattformunabhängigkeit ist kein nettes Features sondern ein Zeichen für eine professionelle Arbeitsweise.

Fernsehunterhaltung auf dem Rücken der Schwachen. Gehts noch widerlicher?

„Schwer verletzt statt schwer verliebt – Sarah kämpft mit den Folgen der SAT.1-Kuppelshow“ titelt die Rhein-Zeitung und thematisiert damit etwas, das scheinbar gerade im privaten Unterschichtenfernsehen zm neuen Trend wird. Auf dem Rücken von Schwachen, von jenen, die nicht dem Normideal von Schönheit und Attraktivität entsprechen, werden Spassshows für den „Durchschnittsbürger“ produziert, die offensichtlich viele Zuschauer finden. Man kann das mit der Lust am Gaffen abtun oder mit der Freude an Freaks. Ich finde, es zeigt, wie verkommen die Moral der Mehrheit mittlerweile ist. Schon immer wurde über „die Anderen“ gelacht, aber so unwürdig, so erniedrigend und aus so niederen Profitmotiven wie heute, das ist dann doch extrem.

Wer solche Sendungen  schaut, sollte sich mal vor Augen führen, dass er über menschliche Schicksale lacht, dass er letztlich am medialen Mobbing teilnimmt.

Das kommt leider dabei raus, wenn Quote und Profit wichtiger sind als Ethik und Moral.

 

Kate Bush, das neue Album. Besonders, speziell, melancholisch, schön

Kate Bush mag man, oder man mag sie nicht. Ich möchte ihre besondere, stets leicht melancholische und anspruchsvolle Musik schon immer. Rechtzeitig zur Weihnachtszeit erscheint nun eine neue LP.
„50 words for snow“ ist ein melancholisches Werk, mit besonderen, langen und intensiven Stücken. Gezielt instrumentiert, mit teils sehr intensiven Gesangspassagen ist auch die neue LP wieder ein besonderer Hörgenuss. Bei Amazon bereits seit letzter Woche als MP3 Download erhältlich erscheint sie offiziell heute am 21.November.

 

 

 

Mein Fundstück der Woche: Die App „The Royal Globe“

Wem ist @Frauenfuss auf Twitter kein Begriff? Die schönen Zeichnungen ihrer Follower haben Michaela von Aichberger auch über Twitter hinaus bekannt gemacht. Jetzt gibt es eine kleine, feine und wunderschöne App für Android und IPhone. The Royal Globe ist eine digitale Schneekugel, die in einer sehr schönen Form das zeichnerische Talent von Michaela präsentiert. Für jeden, dem die Zeichnungen der Follower schon gefallen haben ein Muss. Und mit 0,99 Euro wirklich nicht teuer. Mein Fazit: Must have und 5 Sterne                                

Blogparade zu „Arbeit und Lebenssinn“

Heute möchte ich eine Blogparade starten zu einem Thema, das mir in meinen Recherchen über die Arbeitswelt der Zukunft immer wieder begegnet: Rationalisierung, Fremdbestimmung, 9-17 Uhr Jobs. Für viele Menschen scheint Arbeit vom sinnstiftenden Element ihres Lebens immer mehr zum reinen „Broterwerb“ ohne ethische, moralische oder sinnbringende Ansprüch zu werden, deshalb folgende Blogparadenfrage:

Wie wird „sinnhafte Arbeit“ in Zukunft aussehen? Kehren wir wieder zurück zu „sinnhaftiger Arbeit“ oder wird sich Arbeit als Broterwerb immer weiter von sinnstiftender Tätigkeit entkoppeln? Woraus werden wir uns in Zukunft definieren? Jenseits der kreativen Berufe verlieren die Mitarbeiter doch immer mehr den Bezug zu ihrer Tätigkeit, zur Sinnhaftigkeit des Tuns. Für viele wird das „Hobby“, das, was sie als „Amateur“ (als als jemand, der sein tun amare, also liebt) zu ihrem Lebenssinn, während hochrationalisierte, fremdgesteuerte Tätigkeiten immer weniger „Lebenssinn“ geben können. Oder wird es ganz anders sein?

Ich bin gespannt auf eure Beiträge, die ich sammeln und als EBook hier bereitstellen werde. Und bitte, verbreitet den Aufruf, je mehr Beiträge um so interessantere Ergebnisse.