Heute Nacht wurde die Anwendung scharf geschaltet. Ab jetzt können auch deutsche Nutzer im Play Store Musik nicht nur hochladen in die Cloud, sondern auch kaufen.
Ein interessanter Aspekt, wenn man in die Optionen schaut, sieht man eine Option „Musik an ein Nexus Q Device streamen. Dafür soll man dann eine im Play Store verfügbare App herunterladen. Laut Store ist diese zwar in Deutschland „noch“ nicht verfügbar, aber offensichtlich ist das Nexus Q Device doch nicht ganz verschwunden. Oder sollte das nur ein letzte Aufbäumen für diejenigen sein, die ein Vorab Gerät erhalten hatten. Man darf gespannt sein. Jetzt geht es erst mal los mit den neuen Nexus Devices.
Der Play Store bietet jetzt auch Musik anUnter den Optionen findet sich auch eine für das Nexus Q DeviceKlickt man darauf, öffnet sich eine Verknüpfung, die zum Play Store und einer App führt. Was das wohl bedeuten mag?
Hab gerade wieder mal ein meiner Ansicht nach längst überfälliges Konzept auf Kickstarter unterstützt. Einen Proxy, den man in jedes beliebige Netzwerk einklinken kann und der dann automatisch jegliche Art von Internet-Werbung filtert. Für mich ist die im Netz geschaltete Werbung schon seit langem eher eine Mischung aus Ärgernis und intellektueller Beleidigung und ich filtere sie nun schon seit mehreren Jahren auf jedem Endgerät. Nur musst ich dazu bislang auf jedem Gerät den Adblocker selbst einrichten bzw. auf den Smartphones diese sogar zuvor rooten. Das alles gehört mit Adtrap der Vergangenheit an.
Adtrap ist eine kleine Box, basierend auf Linux, die sich als Werbeproxy zwischen Internet und die Geräte im Hausnetz schaltet. Einmal eingebunden, werden für alle Endgeräte die Werbeschaltungen automatisch geblockt. Dafür muss keines der Endgeräte extra umkonfiguriert werden, da die Filterung quasi „out of the box“ funktioniert. Jedem, der an herkömmlicher Hinausschreiwerbung im Internet Geld verdient, wird das ganze ein Grauen sein, aber ich finde es eine sehr gute Sache, da ich schon seit längerem predige, dass wir das Ende der klassischen Marktschreierei zu Gunsten eines echten Dialogs auf Augenhöhe erleben.
Ein neues interessantes Aufbauspiel mit der Lizenz von Warner ist seit neuestem im Google Play Store erhältlich und auch für IPhone und IPad verfügbar. „Der Hobbit: Königreiche von Mittelerde“ thematisiert die Welt des Herrn der Ringe in einer Aufbaustrategie, die stark auf Multiplayeraspekte setzt. Man entscheidet sich zunächst für die Zwerge oder die Elfen und beginnt dann, eine Stadt aufzubauen mit allem, was dazu gehört.
Grafisch ist das Spiel schön gemacht, wenn auch nichts besonderes. Die herausragende Musik und die Originalfiguren aus dem Film lassen aber eine ganz besondere Atmosphäre entstehen. Dem neuen Trend folgend ist das Spiel FreetoPlay, es lassen sich aber zusätzliche Dinge ingame gegen Geld erwerben. Diese sind aber fürs Vorankommen nicht wirklich wichtig.
Sehr schön gelungen ist die Einbindung der Originalcharaktere und durch die Vielzahl von Quests hat man auch immer wieder neue Aufgaben zu lösen.
Für Tolkien Fans sicher ein Muß, alle anderen sollten sich das Spiel zumindest wegen der gelungenen Atmosphäre einmal ansehen.
Vermutlich am interessantesten dürfte der Multiplayer Aspekt sein, so sich hier hinreichend viele User finden, die teilnehmen.
Die Politiker leben es vor. Ganz egal, wie das Wahlergebnis aussieht, immer gibt es irgendeine Begründung, warum das miese Ergebnis doch eigentlich gar nicht schlecht ist. Schlimmstenfalls ist der böse Wähler schuld. Und wenn man in Firmenzeitungen schaut, dann wird nur positives berichtet. Selbst in der Wirtschaft werden oft Zahlen so lange umgebaut, bis noch das negativste Ergebnis positiv dargestellt werden kann. Denn interessanterweise zeigen Studien, dass es z.B. kaum eine Fusion gab, die für die beteiligten Unternehmen positiv ausging. Dennoch wird immer wieder geschwärmt, wenn zwei Unternehmen sich zu einem zusammenruinieren.
Wir predigen permanent eine Fehlerkultur, die wir in der Realität nicht leben. Im Gegenteil wird jedes Versagen mittlerweile als existentielle Bedrohung dargestellt und schon unseren Kindern impfen wir ein, dass nur wer ein „Highperformer“ in der Schule ist, noch eine geringe Chance in der Zukunft hat.
Und dann wundern wir uns, warum sich immer mehr Menschen ausklinken aus diesem Hamsterrad des Perfektionismus und gerade in der aktuell ins Berufsleben startenden Generation der Drang zur Karriere sinkt. Wer sein Leben echt führen will, muss auch Fehler machen dürfen. Mir zeigt sich aber immer mehr: Je lauter der Ruf nach einer Fehlerkultur ist um so weniger wird sie gelebt, um so mehr wird immer wieder nach dem „Schuldigen“ statt nach der „Lösung“ gesucht.
Die aktuelle Diskussion um eine Fehlerkultur halte ich für extrem verlogen. Denn wenn wir wirklich Fehler machen dürften, um daraus zu lernen, müssten wir Projekte ganz anders planen, müsste Luft auch eingeplant werden, um Fehler zu korrigieren. Aber gerade in diesen Planungen kommt der Fehler nicht vor. Wenn wundern dann solche Fiaskos wie beim Berliner Flughafen oder dem Stuttgarter Hauptbahnhof. Natürlich hatte zu Beginn jeder perfekt geplant. Nur diese böse Realität hat sich halt nicht dran gehalten. Würden diejenigen, die zwar mit dem Projekt prahlen, aber sich mit den Inhalten nicht wirklich auskennen ihren Mitarbeitern mehr vertrauen, würde manches Projekt mehr Zeit bekommen, damit man auch Fehler gut abfedern kann. Niemand ist perfekt. Außer diejenigen, die mit dem Projekt wenig inhaltlich zu tun haben.
Und warum streben alle Schüler nach der 1 und für manche ist schon eine 2, eine GUTE Note ein Fiasko? Es kann nicht nur Topperformer geben und was heute Spitzenleistung ist, ist morgen schon Durchschnitt.
Wir wollen immer nur das Positive, aber die negativen Effekte ignorieren wir. Wir wollen Mitunternehmer, wenns um die möglichst lange Arbeitszeit und den Arbeitseinsatz geht, wenn der Mitunternehmer aber auch Mitbestimmung bei Arbeitszeit oder Arbeitsumfeld fordert, dann hört man geflissentlich weg.
Lasst uns endlich beginnen, eine Fehlerkultur zu leben, statt sie der Öffentlichkeit vorzulügen.
Im folgenden Video wird präsentiert, wie Microsoft es schafft, nicht nur gesprochene Sprache in geschriebenen Text mit einer unglaublich geringen Fehlerrate umzusetzen sondern auch das ganze noch in Chinesisch zu übersetzen UND mit der Stimme des Sprechers auszusprechen. Einfach grandios.
Ich prognostiziere, dass wir in ca. 5 – 10 Jahren Smartphones haben werden, die Telefongespräche fast in Echtzeit übersetzen werden.
Für mich als Computerlinguisten ist das eine ENORME Leistung!
Es gibt wieder eine neue Auflage des Humble Bundle für Android mit einigen wirklich guten Independent Spielen.
Unter anderem gibt es dieses Mal: Crayon Physics Deluxe; die „planzenbasierte“ Realtime Strategie Implementierung Eufloria; das Mikrobiologie-Puzzle Splice; das retro gestylte Spiel Superbrothers: Sword & Sworcery EP; den Weltraumsidescroller Waking Mars. und für alle, die mehr als den Durchschnittsbetrag bezahlen das absolut brilliant gemachte Machinarium!
Wer also ein paar wirklich gute, besondere und sehr stilvoll produzierte Spiele möchte und zugleich noch ein gutes Werk tun für die Independent Entwicklerszene und für Hilfsorganisationen, der sollte wieder mal zuschlagen, so lange das Angebot noch gilt (meist 14 Tage lang).
Anbei noch ein paar Videos von den einzelnen Spielen:
IH Mami, ein wirtschaftlich nicht fassbarer Wert. Nein mein Schatz, wir nennen es Natur.
Internetsucht, Magersucht, Alkoholsucht. Für mich sind das häufig nur Symptome einer immer perfektionistischeren Umwelt. Wir versuchen, alles zu optimieren, im Beruf werden wir wieder mit Zahlen und Tabellen kontrolliert und Berater werden eingekauft, die ohne die wirklichen Strukturen und Experten im Haus zu kennen nach Schema F optimieren. Parallel haben Shows Hochkonjunktur, bei denen von den eigenen vier Wänden über die Finanzen bis hin zum Aussehen alles optimalisiert wird. Da kann der Otto Normalverbraucher nicht mithalten, rennt ins Fitnessstudio oder noch schlimmer zum Schönheitschirurgen.Und wer bei all dem Wahnsinn irgendwann nicht mehr mithalten kann und nicht mehr die Kraft hat, zu durchschauen, dass all dies letztlich lediglich zur Gewinnoptimierung einiger weniger dient, der stürzt ab. Woher kommen wohl die steigenden Zahlen an Burn Outs, die immer neuen Süchte (die übrigens für Therapeuten und Psychiater auch Geschäft bedeuten, vor allem je schwammiger man die Erkrankung definiert wie z.B. ADHS (früher aufgewecktes Kind) oder Internetsucht (früher Lesesucht). So haben jüngste Studien ergeben, dass alleine schon die zu frühe Einschulung ADHS auslösen kann (oder besser, ein Kind einfach überfordern).
Wir erziehen nicht mehr kindgerecht, sondern Leistungsgesellschaftsgerecht, mit den unübersehbaren Folgen für die Kindheit unserer Sprößlinge und dem Risiko, dass alle nicht angepassten Kinder eben mit Hilfe der Pharmaindustrie normgerecht gemacht werden. Hat für mich schon ein wenig etwas von George Orwell oder Aldous Huxley.
Wir sollten uns nicht von den Optimierungsidioten panisch machen lassen und wieder gelassener werden. Wenn ein Projekt nicht zum meist sowieso unhaltbaren Endetermin fertig wird (der von diversen Erbsenzählern zuvor sowieso schon mehrfach zusammengestrichen wurde) dann wird niemand verhungern und sollte davon ein Unternehmen untergehen, dann hat es noch ganz andere Probleme. Wir sollten wieder realistischer sein, echter, und auch Fehler akzeptieren. Denn je mehr in den Medien über die Fehlerkultur gesprochen wird, um so weniger wird sie wirklich gelebt. Je mehr der Mitarbeiter als Mitunternehmer gefordert wird (der aber auch das Recht haben müsste seine wichtigste Ressource, sich selbst, pfleglich zu behandeln) um so mehr wird kontrolliert, Zeiten erfasst und jeder, der nicht 120% bringt lebt mit der drohenden Entlassung.
Ich muss es nochmal sagen, das Leben ist kein Notfall. Aber die Wirtschaft und die Politik will uns das einreden. Vor allem der Fehler wegen, die sie gemacht haben, und auf uns jetzt abzuladen versuchen.
Wir könnten viele Süchte alleine dadurch bekämpfen, dass wir wieder mehr normales Leben erlauben und weniger Optimierungswahn kultivieren. Die Kultur der Spitzenleistung von heute ist die Kultur der Normalität von Morgen. Und im Laufe dieser Steigerung bleiben immer mehr Menschen auf der Strecke. Und ist schon mal aufgefallen, dass Burn Out nicht behandelt wird, wie andere Süchte im Sinne, den Süchtigen von der Sucht zu befreien? Vielmehr wird der Süchtige wieder aufgepäppelt, damit er sich in die suchtfördernde Arbeitswelt wieder einfügen kann. Eigentlich benötigt nicht der Burn Out Patient eine Therapie, den ihn hat seine Körper bereits teiltherapiert, wer dringend eine Therapie bräuchte ist die Höchstleistunggesellschaft, die in ihrem eigenen Wahn angeblich aus wirtschaftlichen Zwängen gefangen ist. Immer billiger, immer schneller, immer mehr. Aber wer, wenn nicht Politik und Unternehmen hätten es in der Hand, den Druck rauszunehmen. „Der Kunde will das so.“ ist ein fadenscheiniges Argument, so lange nicht in einer gemeinschaftlichen Anstrengung probiert wurde, ob es nicht auch anders geht.
Klar will der Kunde es möglichst billig, wenn sein Lohn immer mehr gedrückt wird und nicht mal mehr die Inflation abdeckt, wenn er ein Gehalt bekommt, von dem sie oder er nicht mal vernünftig leben kann. Wir würden oft anders handeln, wenn wir den Spielraum noch bekämen, aber da werden dann vollmundig Themen wie frühzeitige Wiedereingliederung in den Beruf propagiert, die nur bei Besserverdienern wirklich funktionieren, oder Männer in der Elternzeit gefordert, wo das für manche Familien der finanzielle Ruin wäre. Man kann vieles an Gleichberechtigung fordern. Aber so lange die Gesellschaft immer ungleicher wird, sollte man als Politik auch dafür Sorgen, dass in Gesellschaft UND Wirtschaft, die Rahmenbedingungen dafür existieren. Denn auch wenn ich wiederum als Kommunist verschubladisiert werde. Die Wirtschaft hat für den Menschen da zu sein, nicht umgekehrt.
Im Moment ist die Welt der Android Nutzer gespalten. Und zwar in diejenigen, die ein Google Nexus 4 für 349 Euro kaufen können, und diejenigen, die den Preis von LG zahlen müssen, der 599 Euro zahlen muss, weil er nicht die Gunst eines nativen Play Store hat.
Warum ist das so? Zur Zeit schimpft die Community auf LG und sagt Ihnen eine extrem negative Sympathiekurve voraus, doch ich mahne zur Ruhe.
Überlegen wir mal kurz: Worüber haben sich alle bereits beim Nexus 7 gewundert? Richtig, über den extrem niedrigen Preis. Wie kam der zustande? Nun, durch Verzicht auf bestimmte Features mögen jetzt die meisten sagen. Aber ich wage zu behaupten, auch durch Verzicht auf einen Großteil des Gewinns durch einen solchen Preis.
Denn sind wir mal ehrlich. 349 Euro für ein solches Gerät? Würden wir diesen Preis in einem Online Shop finden, würden durchaus einige von uns sehr misstrauisch. Hier aber wird dann nur auf LG gewettert. Dabei vermute ich, dass das ganze sicher auch ein Deal zwischen Google und LG war. Und der gilt halt nur für die Märkte, wo man das Nexus 4 über den Store erwerben kann.
Was ich viel spannender finde: Wie wird der Preis sich darstellen, wenn das Nexus 4 in deutschen Elektronikketten verkauft wird? Auch 349 Euro? Oder wird es das Nexus 4 gar nicht offline geben? Die Sache bleibt spannend aber wir sollten uns alle auch vor Augen halten dass der Preis von 349 Euro kein wirklich repräsentativer Preis ist. Es ist ein Google Play Store Preis. Und sicher auch ein Preis der einere bestimmten Konkurrenz Marktanteile abgraben soll.
Ich glaube nicht, dass die Preise für Smartphones auf breiter Front purzeln werden. Wir werden günstigere Geräte sehen, das ist sicher. Und möglicherweise wird LG auch den Preis für Retailer nochmals senken. Aber seien wir ehrlich. 349 Euro für ein Smartphone dieser Güte? Da zahlt irgendwer drauf, und es ist sicher nicht Google.
Also bitte wieder mal. Etwas mehr Gelassenheit. LG ist nicht automatisch „The evil empire“ nur weil es andere Preise verlangt. Es mag für das Marketing sehr unglücklich sein. Aber grundlos entsteht dieser höhere Preis nicht.
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