Der Schulbuch-o-mat, ein Projekt, auf das ich schon lange warte.

Auf der Plattform startnext sucht das Projekt schulbuch-o-mat Unterstützer. Da ich schon lange die Meinung vertrete, dass unsere Kinder zu schwere Ranzen in die Schule schleppen und wir mittels der E-Book Technologie hier auf sehr einfache und elegante Art Abhilfe schaffen könnten, habe ich das Projekt natürlich sofort unterstützt. Ziel im ersten Schritt soll es sein,  das erste offene und freie elektronische Schulbuch Deutschlands zu publizieren. Auf der Seite des Projekts bei startnext kann man noch mehr Details erfahren. Hier nur ein Zitat:

Wir wollen das erste offene und freie elektronische Schulbuch Deutschlands publizieren – ohne Verlage, ohne Urheberrecht, alles frei zu verwenden und zu kopieren (unter der Creative Commons-Lizenz CC BY). Als Pilotprojekt ist ein Biologiebuch für die Klassenstufe 7/8 geplant, das im Schuljahr 2013/2014 vorliegen soll. Die meisten Inhalte werden bundesweit im Biologieunterricht der Sekundarstufe I verwendet werden können.“

Ich finde, eine gute Sache und ein deutliches Signal, dass wir mit neuen Sichtweisen hier einiges voranbringen können.

Helft mit, unterstützt diese wie ich finde gute Initiative und verbreitet die Idee. Die Finanzierungsrunde läuft noch bis zum 13.01.2013, 23:59 Uhr

Blogparade mein schönstes Weihnachtsbuch

Der Blog „Ein Ostwestfale im Rheinland“ ruft auf zu einer Blogparade, in der wir Blogger unser Lieblingsweihnachtsbuch vorstellen sollen.

Für mich eine ganz einfache Entscheidung. Die Briefe vom Weihnachtsmann von J.R.R. Tolkien, die er an seine Söhne in der Rolle des Weihnachtsmanns geschrieben hat. Jedes Jahr gab es zu Weihnachten Post, mal kurz, mal ausführlich, mal mit vielen Bildern, mal knapp gehalten aber immer liebevoll und mit der deutlichen Handschrift eines Sprachliebhabers mit einer Leidenschaft für gute Geschichten. Dabei bauen die Briefe oft aufeinander auf und auch der Polarbär, ein Helfer des Weihnachtsmanns kommt zu Wort.

Tolkien nutzt seine Sprachbegabung um hier sehr atmosphärisch seinen Kindern Geschichten rund um den Nordpol und den Weihnachtsmann zu erzählen. In der Neuauflage wurden viele Zeichnungen Tolkiens ergänzt und schon alleine wegen dieser Zeichnungen lohnt es sich, einen Blick in dieses besondere Weihnachtsbuch zu werfen. Und nein, man muß kein Tolkien Fan sein, um gefallen an den Geschichten zu finden.

Das Buch gibt es im Moment bei Klett-Cotta in einer sehr schönen Hardcover Ausgabe, die ich jedem nur ans Herz legen kann.

 

 

 

 

 

Spielerisch Daten sammeln: Ingress und die Portale

Ich wohne in Schwäbisch Hall. Nicht gerade ein Ort, der im neuen augmented reality Spiel ingress von Google mit vielen „Portalen“ also öffentlichen Objekten oder Gebäuden bedacht ist, die im Spiel als wichtige „Knoten“ dienen.

Aber hey, es gibt ja eine Option zum Teilen geogetaggter Bilder von entsprechenden Portalkandidaten. …Na? Klingelts ? Wie wenn nicht so kann Google an Daten von Regionen und Objekten kommen, die noch nicht gut kartographiert sind. Wie, wenn nicht so lassen sich Objekte validieren und die Daten zum Beispiel in Google Maps optimieren. Ist ingress wirklich nur ein Spiel oder nicht auch ein riesengroßes Crowdsourcing Experiment um die Daten, die im Spiel von den Nutzern gesammelt werden dahingehend zu verwenden, die eigenen Datenbestände zu optimieren? Denn man reicht neue Portale mit Hilfe einer Bezeichnung UND eines geogetaggten Bildes ein!

Bin gespannt, ob Google hier noch Infos dazu herausgibt. Bislang macht man um das gesamte Spiel ja ein großes Geheimnis. Aber wer weiß, wie sich das ganze noch entwickelt. Nicht falsch verstehen. Mir gefällt das Spiel und das Konzept. Aber wir wissen ja. „There is no such thing as a free beer“. Also für irgendwas muss das Spiel auch für Google gut sein.

Können wir überhaupt noch ohne Smartphone leben?

Wieder mal ne provokative Frage, die ich mir so nie stellen würde. Denn wenn mir etwas das Leben erleichtert, und auch wenn das manch einer bezweifeln mag, für mich persönlich tut das Smartphone genau das, dann werde ich einen Teufel tun, genau das abzuschaffen.

Aber nichts desto trotz lohnt es, einen Blick darauf zu werfen, wofür Menschen ihr Smartphone so einsetzen und was genau die wichtigsten Features sind.

Genau das hat Simyo mal wieder in einer ihrer berühmt/berüchtigten Infografiken gemacht, die ich ganz gelungen finde (außerdem weiß ich ja auch, dass ein Bild oft mehr als tausend.. aber lassen wir das..)

 

Wie Apps das Leben erleichtern!

Ich bin ein Enlightened und auf der Suche

 

Ingress, das neue Augmented Reality Spiel von Google, das mit viel Brimborium angekündigt wurde, startet

gerade mit ersten Invites. Heute kam meiner an und ich bin sehr gespannt, was mich erwartet. Zu viel Spoiler werde ich nicht liefern. Dann wäre ja der ganze mysteriöse Reiz verflogen. Nur so viel. Es geht wohl um einen Kampf um eine neue Substanz zwischen der Resistance und den Enlightened. Und es wird die gesamte Umgebung des Spielers in das Spiel mit einbezogen. Anbei ein paar Screenshots, ohne zu viel zu spoilern.

Wer als Enlightened nach mir sucht, ich bin Agent bicyclist (war ja logisch, oder). Noch darf ich keine anderen Agenten anwerben, aber wenn es so weit ist, erwartet die Ankunft einer Einladung.

Auf jeden Fall werde ich wohl das Wochenende mit Agententätigkeiten verbringen. Und mal sehen, welche …. aber nein, das würde jetzt zu weit führen.

Der Google Nexus Verkaufsstart und der Shitstorm, der nur ein Verdauungsproblem ist

Begehrt über alle Erwartungen hinaus. Die Nexus Geräte

Ja, es war mehr als unglücklich, wie der Verkaufsstart der neuen Nexus Geräte lief. Und ja, dass jetzt auch diejenigen, die eigentlich eine Bestellung aufgeben konnten, doch nicht zum Zug kommen ist ärgerlich.
Aber wie sich jetzt manche diesbezüglich verhalten, ist mehr als peinlich.
So muss zur Zeit Stefan Keuchel, Pressesprecher von Google Deutschland egal was er postet damit leben, dass die Kommentare von Beschwerden von Nutzern überlaufen.

Das ist aber mit Verlaub gesagt dämlich. Ich denke Stefan Keuchel weiß sehr genau, dass da einiges schief gelaufen ist und Kunden mehr als unglücklich sind. Aber er kann an der Sache jetzt auch nix ändern. Google wird mit Sicherheit versuchen, das ganze so schnell wie möglich zu bereinigen. Bis dahin wäre ein wenig mehr Gelassenheit dringend angeraten.

Gerade startet Google ein spannendes Augmented Reality Spiel Namens Ingress. Aber was auch immer Stefan dazu berichtet wird von Beschwerdekommentaren geflutet, die meist im Stile „böses Google“ mimimi haben will, wie könnt ihr nur sind. Das mag am Tag des Fiaskos noch berechtigt gewesen sein, jetzt hats was von enttäuschtem Geburtstagskind, das nicht alles kriegt, was es will.

Für die Fakten, wer bestellt hat, kriegt auch. Es wird sich verzögern, weil man offensichtlich mit dem Ansturm nicht gerechnet hat. Das mag ob der genialen Preise verwunderlich sein, ist aber nicht zum ersten Mal einem Hersteller passiert. Könnten wir jetzt einfach Google mal die Chance lassen, aus diesem Fehler zu lernen und die Bestellungen so schnell als möglich zu bearbeiten? Oder glaubt hier wirklich irgendwer, dass Stefan Keuchel hier einen „Magic Wand“ aus der Tasche ziehen kann und „Pling“ jetzt wird geliefert wie verrückt?

Just my two cents. Und nein, ich hab mir keins bestellt, bei mir kam letzte Woche als vorzeitiges Geburtstagsgeschenk ein Samsung Note 2 an. Aber als das erste Nexus 7 Tablet rauskam, hab ich eins für meinen Sohn erstanden, und das war am Folgetag da. Also ganz ruhig bleiben und einfach mal etwas länger warten. Etwas, das wir offensichtlich komplett verlernt haben.

Google startet weltweites Augmented Reality game ingress

Noch gibt es wenig genaue Informationen. Auf www.ingress.com kann man bereits einen Film über das Game sehen, das bislang nur mit einem Invite Code gestartet werden kann.
Es handelt sich allem Anschein nach um eine Art Agentengeschichte, die aber mit Augmented Reality Elementen arbeitet.
Ich habe mir bereits meinen Invite Code angefordert und werde genaueres berichten, sobald der Code angekommen ist.

Update: Der Invite Code ist da. Heute Abend beginnt mein erster Auftrag. Ich halte euch auf  dem Laufenden.

Mit Social Media verkauft ihr nichts.

Na ja, stimmt nicht ganz. Natürlich kann man via Social Media auch Produkte verkaufen. Aber das sollte nicht der primäre Blick sein. Wenn ich Social Media nur als Katalysator für meine Verkaufszahlen sehe, dann verkenne ich, dass ich in Social Media nicht mit potentiellen Kunden, sondern eben sehr oft mit bereits bestehenden Kunden kommuniziere, die eben nicht schon wieder ein neues Produkt wollen, sondern die man jetzt als bestehende Kunden weiterhin betreuen sollte.

Das ist auch das große Problem vieler großen Unternehmen. Sie bemühen sich händeringend um den potentiellen Neukunden, aber sobald man zum Bestandskunden wurde, muss man um jede Vergünstigung, die Neukunden nachgeworfen wird betteln.

Social Media heißt auch, Kunden helfen, ggf. auch mal bei Themen, die nicht originär zum Ziel des Bereichs gehören, der die Social Media Aktivitäten betreut. Es sollte der antworten, der antworten kann, und wenn es der erste Mitarbeiter ist, der eine Frage liest, dann eben dieser.

Wenn Antworten erst in die Fachabteilungen delegiert werden müssen um nach mehreren Stunden oder noch schlimmer Tagen eine Antwort zu liefern, kann es schon zu spät sein.

Wer aber hier offen und hilfsbereit kommuniziert, verkauft tatsächlich auf lange Sicht mehr. Denn er hat zufriedene Kunden, die gerne und positiv über ihn sprechen, die ihn aus Überzeugung empfehlen. Social Media hat viel mit Reputation, mit Image und Empfehlungsmarketing zu tun. Insofern kann man gutes Social Media Engagement quasi fast wie ein Teilprodukt sehen.