Gadgetexperiment 2012: Note 2 and nothing else

Das Testobjekt

Dieses Jahr werde ich etwas starten, was vielleicht zu einer neuen Serie werden könnte. Ein Blogexperiment, das ein Gadget auf seine Alltagstauglichkeit prüfen soll und zwar nicht im abstrakten Test, sondern im realen Einsatz.

Da ich aktuell das Note 2 (auch für simyo) teste und bislang von dessen Möglichkeiten begeistert bin, will ich ein Experiment wagen. Beginnend mit dem 24. Dezember, also Heiligabend bis einschliesslich 6. Januar nur mit dem Note 2 online gehen, bloggen, twittern etc.

Bevor jetzt aber jemand an Verzicht oder ähnliches denkt. Lest zunächst meinen Testbericht zum Multimedia Dock und ihr wisst, dass das Note 2 einen PC quasi vollständig ersetzen kann. Um das aber auch in der Praxis zu validieren, werde ich eben mal in real life testen, wie gut so was funktionieren kann.

Baum gegen Beitrag. Werbegag für die Umwelt

Manchmal kommen Blogs auf die merkwürdigsten Ideen, um sich prominenter zu machen. Manchmal sind die Ideen aber nicht nur merkwürdig, sondern auch würdig, verbreitet zu werden. So wie Aktion der Firma ITSTH, die auf Ihrer Seite 1000 Bäume pflanzen will, aber nur, wenn für den zu pflanzenden Baum im eigenen Blog ein Beitrag geschrieben wird. Und damit dürfte jetzt auch klar sein, warum ich das hier schreibe. So was muss ich natürlich im Feldversuch testen.

Wer auch mitmachen will, findet weitere Infos unter: http://www.easy2sync.de/de/ueber/ablogatree.php

Unboxing und Test: Das Samsung Multimedia Dock für das Galaxy Note II

Das Multimedia Dock erweitert das Note II um hochinteressante Schnittstellen

Nach längerer Zeit gibt es mal wieder ein Unboxing und einen Test im Video. Inhalt: Das Samsung Multimedia Dock für das Galaxy Note II. Damit lässt sich das Note II um USB und HDMI Ausgänge erweitern und so fast zum Desktop Ersatz ausbauen.
Dazu besitzt das Multimedia Dock neben drei USB Anschlüssen und einem Audioausgang auch einen HDMI Ausgang.
Somit lässt sich ein Galaxy Note II mittels des Docks an einen externen Monitor anschließen und liefert dort auch erstaunlich gute Ergebnisse. Lediglich die fehlende Implementierung des Bildschirmdrehens trübt den durchweg positiven Eindruck.

Denn wird das Smartphone angeschlossen, so wird der Bildschirm zunächst hochkant dargestellt. Erst durch Drittsoftware wie Rotation Control lässt sich der Bildschirm auch in die Horizontale drehen. Hier sollte Samsung eindeutig noch nachpflegen und eine eigene App bereitstellen bzw. die Systemsoftware des Note II um diese Funktion erweitern.

Nexus 4 heute wieder bestellbar.

Bildquelle: Google

Für alle, die sich ein Nexus 4 zu kaufen gedenken. Heute Abend ab 17:00 Uhr CET soll das Nexus 4 wohl wieder im Play Store bestellbar sein. Ich wage nicht zu vermuten, für wie lange, würde aber stark auf unter 1 Stunde tippen. Also wer dabei sein will, sollte heute online bleiben.

Und ja, da steht sold out. Wird da auch bald wieder stehen.

Konsum für einen guten Zweck: Fraisr

Es gibt sie noch, die neuen Ideen. Wenn man sich erst mal damit abgefunden hat, dass gänzlicher Konsumverzicht mehr Träumerei als realistisches Konzept ist, sucht man nach Wegen, gerade damit dennoch etwas gutes zu tun.

Und hier startet die Idee von fraisr. Auf Fraisr (Ein Kunstwort aus Friends und Fundraising)  werden Produkte angeboten, bei denen ein vom Verkäufer selbst festgelegter Anteil an eine ehrenamtliche Organisation/einen guten Zweck geht. Damit lässt sich etwas verkaufen und etwas gutes tun. Wie ich finde, kein schlechtes Konzept und es scheint schon einige Nutzer zu geben, die der gleichen Meinung sind.

Über die Diskrepanz zwischen Technologe und Nutzer

Das neue Google Nexus 4 kommt auf den Markt. Für mich, der im Moment nach einem neuen Smartphone sucht zunächst ein Grund, sofort zuzuschlagen. Reines Android 4.2, schnelle OS Updates. Aber da ist ja noch das Samsung Note 2, der Nachfolger des legendären Note, das ich mir durchaus auch angeschafft hätte, hätte ich mich damals nicht, Vertreter der reinen Lehre für das Galaxy Nexus entschieden.

Nun denn, was solls denn sein. Ich schwanke, bin mir nicht mehr so sicher. Dann die Entscheidung. Aufhören mit dem Blick eines Technologen, anfangen damit, was ich mit dem Gerät TUN will.

Und dabei fällt mir auf, dass viele meiner bisherigen Technikentscheidungen vom Technologenstandpunkt aus richtig, aber oft in der täglichen Nutzung eher unglücklich waren.

So meine Entscheidung, ein 10.1 Tablet nutzen zu wollen. Eigentlich schöner Formfaktor. Aber auf Dauer stellte ich fest. Fürs Arbeiten zu wenig, fürs reine „Spielgerät“ zu viel. Also Gebrauchtmarkt in Anspruch genommen, abgestossen und weniger technologisch, mehr pragmatisch ein Asus Transformer angeschafft. Auch 10.1 Zoll aber mit Tastatur, die als Dock das ganze zum Subnotebook werden lässt. Jetzt zwar nicht unbedingt das Gerät, dass die  Technologenseele als das seligmachende empfiehlt, aber der reine Nutzer ist hochzufrieden.

Der Gedanke, der sich mir hier aufdrängt. Wie oft entscheiden wir nicht danach, was wir brauchen, sondern wovon wir meinen, dass wir damit in unserem Sozialisationsumfeld möglichst gut dastehen. Das Phänomen kennt wohl jeder zumindest beim Kauf eines PKW, so er oder sie sich nicht gänzlich von den einschlägigen Diskussionen abzukoppeln in der Lage ist.

Bestimmtes Produkt, bestimmtes Signal. Das ist ja auch das, worauf ein Großteil des Marketing basiert, bei Produkten, die sich oft in der reinen Ausstattung nur unwesentlich unterscheiden. Dennoch lohnt es sich bei so manch einer Anschaffung mal aus dem eigenen Sozialisationsumfeld hinauszutreten und mit dem Blick von außen auf den eigenen Bedart zu schauen.

Das kann Nerven und Zeit sparen. Auf jeden Fall bringt es einen in der Kaufentscheidung näher an das, was man später auch wirklich nutzt weil es nützlich für einen ist.

Meine Kaufentscheidung zumindest steht, und wird vermutlich einige überraschen. Aber das macht nix. Wieder eine Schublade gesprengt 😉 Und nein, es wird kein IPhone. So viel Sprengkraft hat die Entscheidung denn doch nicht.

 

Wie Realitätstreu sind unsere Meinungen im Internet?

Gastbeitrag:

Das Internet ist voller Informationen, jedoch wird zu oft davon ausgegangen, dass im Internet vorhandene Daten neutrale und objektive Informationen widerspiegeln. Viel Aufmerksamkeit wird Facebook Likes gegeben, doch was steckt hinter den Zahlen? Mit Hilfe des Facebook for Business Tools konnten wir im Oktober einsehen, wie viele deutsche Facebook Nutzer auf ihrem Notebook oder Smartphone bis dahin spezielle Interessen, Geräte, oder auch Soziale Netzwerke geliked haben. Wie erwartet kann man im direkten Vergleich der deutschen Geschlechter sehen, wie zum Beispiel 78% der Nutzer, die „Einkaufen“ als eine beliebte Freizeitaktivität benannten, weiblich sind und auch Bollywood Filme sind mit 72% weiblichem Anteil der Likes eher eine „Frauensphäre“. Männliche Facebook Nutzer interessieren sich da eher für Formel 1 und PC-Spiele. Die Zahlen wirken überzeugend. Wir können eindeutig die bekannten Geschlechterklischees ausmachen. Doch vor allem was technologische Geräte und Soziale Netzwerke angeht sind die Zahlen nicht so eindeutig interpretierbar.

 

Und dies hat auch einen Grund! Es passiert schon ziemlich häufig, dass wir auf Facebook Fernsehserien oder Musiker liken. Mittlerweile besitzt jeder Künstler oder jede TV-Serie eine offizielle (oftmals von PR-Menschen) betriebene Facebook Seite, die Exklusivinterviews oder Sneak Peeks zu unserem Entertainment zur Verfügung stellen. Wer von uns geht allerdings wirklich auf Facebook und liked sein Smartphone oder sein ultramobiles Tablet? Unsere Recherche ergab, dass (bis Oktober) tatsächlich insgesamt 195.760 deutsche Facebook User ihre Liebe für das „Smartphone“ an sich aussprachen und auch der Tablet-PC erhielt 36.220 Likes. Doch verglichen mit den 933.740 männlichen deutschen Fans von „Motorsport“ sind diese Zahlen eher wenig aussagekräftig. Bei den sozialen Netzwerken sieht es ähnlich aus. Abgesehen von Facebook selbst, welches 2.752.460 männliche und 2.632.280 weibliche Likes erhielt, sind die Daten für Twitter (78.460 männliche vs. 63.620 weibliche) und vor allem Pinterest (gerade einmal 53.300 Likes insgesamt) und Google + (34.400 Likes) nicht so eindeutig interpretierbar.

Manche Bereiche wie Technologie sind (momentan) eben werbetechnisch noch nicht aussagekräftig genug. Oder kann man vielleicht einfach keine Klischees für Tech-Gadgets und Soziale Netzwerke aufstellen?