Ein Spiel, das gleichzeitig Kunst ist: Monument Valley

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Schlicht, klar und von einer einnehmenden Ästhetik sind die Landschaften von Monument Valley.
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Der Weg zum Ziel ist oft versteckt UND verdreht. Hier kann man wundervoll Querdenken trainieren.

Selten gibt es Spiele, die mich so begeistern wie das Spiel Monument Valley, das nun endlich auch für Android erschienen ist.
Wer die Grafik zum ersten Mal sieht, fühlt sich (zu Recht) an die Bilder und Zeichnungen von M.C. Escher erinnert.
Schlicht aber gerade dadurch sehr ästhetisch muss die Protagonistin durch verschiedene Hindernisparcours laufen, in denen nicht alles so ist, wie es scheint. Durch verdrehen oder verschieben von Elementen treten plötzlich ganz neue Perspektiven auf. Wer die Harry Potter Filme gesehen hat, wird sich an das sich ständig verändernde Treppenhaus erinnern. Ähnliches geschieht auch bei Monument Valley. Man dreht ein Objekt, und steht plötzlich Kopf. Oder man verschiebt einen Teil, um festzustellen, das plötzlich die Perspektive kippt und was zuvor unten war, nun oben ist.

Auch die Musik und die darum gestrickte und wundervoll auch unter typographischen Gesichtspunkten dargestellte Geschichte tragen zusätzlich zur sehr dichten und in den Bann ziehenden Atmosphäre bei. Wer sonst keine Computerspiele mag, Monument Valley sollte sie oder er sich zumindes einmal ansehen.

 

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Brunch bei Acer Deutschland. Wenn man sein Wunsch Tablet zum Frühstück serviert bekommt

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Ein neuer Hybrid Player auf dem Markt. Sieht für mich vielversprechend aus.

Während der re:publica lud mich Acer zu einem Brunch mit freiem WLan und neuen Gadgets ein. Dabei auch die Ankündigung, man habe auch eine Deutschlandpremiere mit im Gepäck.  Was auch tatsächlich stimmt. Das neue Acer Switch 10 ist eines jener Hybrid Tablets die ich als die eigentliche Nachfolge von Notebook UND Tablet ansehe. Das Switch 10 hat einen neuartigen Dockingmechanismus,der auf Magnetismus basiert, und damit das Tablet viel eleganter abnehmbar lässt, als bisherige Konzepte. Die Ausstattung des Devices ist Top Notch, genauere Details am Ende des Beitrags. Hier erst mal ein Überblick über die technischen Rahmendaten.

Windows 8.1 Intel Atom (Z3745, 1.33 GHz, 2 MB) 25.7 cm (10.1″) LED

16:9 HD – Active Matrix TFT Color LCD

In – plane Switching (IPS) Technology

Intel HD Graphics 2 GB LPDDR3

500 GB Serial ATA

Gewicht (ca.) 585 g

Das  Tablet lässt sich auf viele verschiedene Arten einsetzen. Ausgestattet ist es wahlweise mit eMMC oder echter Festplatte,wobei ich immer die eMMC bevorzugen würde. Aber auch hier hat Acer nachgedacht und bietet die Festplatte nicht als entweder oder sondern als Zusatz in der Tastatur an.

Man kann das Tablet auch umgedreht andocken, was dazu führt, dass man den Keyboard Dock auch als Stütze fürs Tablet verwenden kann. Durch den HDMI Anschluss lässt sich auch ein großer externer Monitor anschließen. Das Gewicht ist angenehm leicht, vor allem, wenn man das Tablet ohne Dock verwendet.

Das Gehäuse ist aus Aluminium, sehr schön gestaltet und die Tastatur bietet einen angenehmen Hub und ein vollwertiges Setup, mit großer rechter Shifttaste. Insgesamt macht das Setup einen durchdachten Eindruck und kann durchaus sowohl einen Desktop PC als auch ein reines Tablet ersetzen. Natürlich reden wir hier nicht von einem PC, der auch für Spiele geeignet ist, aber ich bin sicher, dass das Setting fürwpid-20140507_104038.jpgwpid-20140507_111128.jpg Internet und Office sehr gut geeignet ist. Soviel zum ersten Eindruck.

 

Laut Informationen von Acer soll das Gerät ab der nächsten Woche unter anderem bei Mediamarkt für 349 Euro für die reine eMMC Variante und für 399 in der Variante mit zusätzlicher 500 GB Festplatte in der Tastatur verfügbar sein. Weitere Informationen werde ich mir Morgen noch holen, dann ggf. auch noch Informationen zu weiteren neuen Devices. wie dem Acer 6 Zoll Phablet und einem Dual SIM Smartphone.

UPDATE:Ab Montag ist das Aspire Switch 10 zumindest in der 64GB eMMC Variante lieferbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Eine echte Smartwatch: Die AW414Go von Simvalley im Test

Es gibt immer wieder mal ein Highlight, ein Gadget, bei dem ich sage, wow, alles richtig gemacht. Als die Simvalley AW414go von Pearl auf der letztjährigen IFA vorgestellt wurde, dachte ich, hey, wenn diese Präsentation nicht nur ein Fake war, dann könnte das die erste ernst zu nehmende Smartwatch sein und nicht nur eine Smartphone Erweiterung.

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Die Box, in der die Smartwatch geliefert wird, inklusive Kurzanleitung und USB Kabel sowie Ladedock.

Ich habe dann aber doch gezögert, zumal ich mit meiner Pebble eigentlich wirklich zufrieden war. Als ich aber zum einen von Pearl eine Sonderaktion gestartet wurde, da konnte ich dann doch nicht widerstehen. Und ich muss sagen, ich bin nicht nur angenehm, sondern sehr überrascht, was diese Smartwatch so alles leistet. Diverse Berichte anderer Blogger, die die Uhr kurz ansehen und ausprobieren durften, klangen von zumindest angetan, bis hin zu euphorisch. Da war es für mich nochmal extra wichtig, ganz unabhängig testen zu können, damit man mir nicht nachsagen konnte, ich würde da etwas nur wegen des kostenlosen Testgeräts in den Himmel loben. Mache ich sonst auch nicht, aber man weiß ja, wie der gemeine Internet Troll so ist. Also für den Start, die Uhr habe ich mir auf eigene Faust angeschafft und auch dieser Test ist komplett unabhängig und eigenständig gelaufen und läuft noch. Zunächst ein paar Worte zu den Features der Smartwatch. Ich besitze jetzt die AW414go mit folgenden Spezifikationen:

  • IPS-Display
  • Hoch-sensitiver 1,5″-Touchscreen (4 cm, 240 x 240 Pixel)
  • Multitouch und präziser Touchscreen-Stift
  • Dual-Core-Prozessor: Cortex A7-Prozessor mit 1,0-GHz-Taktung, 512 MB RAM
  • Betriebssystem: Android 4.2.2 JellyBean
  • Navigation: GPS, G-Sensor, E-Kompass
  • Quadband GSM 850/900/1800/1900
  • Vertrags- und SIM-Lock-frei: (Format: Micro-SIM)
  • Variabler Speicher: microSD/SDHC bis 32 GB
  • Datenübertragung: HSPA bis 7,2 Mbit/s, WLAN bis 150 Mbit/s, Bluetooth 4.0
  • Lautsprecher und Mikrofon integriert
  •  3-MP-Kamera für Fotos und Videos
  • Mit Vibrationsalarm
  • Mediaplayer-Funktion: MP3, MIDI, Ogg, PCM, WAVE, JPEG, GIF, BMP, PNG, MPEG
  •  Li-Ion (600 mAh), Standby bis zu 75 Stunden, wenn ich sie normal nutze reicht der Akku für einen Tag
  • Maße: 45,3 x 44,3 x 14,1 mm,  90 Gramm inkl. Akku
  • Smartwatch inklusive Stift, Ladeschale, Akku, USB-Kabel, Schraubenzieher, Schnellstart-Anleitung

So weit zur Technik. Das ganze kommt in einer netten Schachtel auf einem Kissen daher, so wie man es von „normalen Uhren“ kennt.

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Die erste große Überraschung. Mein momentaner Lieblingslauncher Aviate läuft und macht sogar richtig viel Sinn.

Die Uhr ist recht dick, aber wenn ich mir Uhren von Casio oder Swatch anschaue, sind diese zum Teil mindestens genauso dick. Um die Sim Karte einzustecken muss man an der Seite einen kleinen Deckel aufschrauben, die Schrauben sind von der Größe her winzig, aber es liegt ein passender Schraubenzieher sowie Ersatzschrauben bei. Im Prinzip ist es die Schraubengröße, die man auch von anderen Uhren mit verschraubtem Deckel kennt. An der Hand getragen fühlt sie sich nicht übermässig schwer an und nach einer gewissen Zeit merkt man nicht mehr, dass man eine Uhr trägt. Was kann die Uhr nun alles. Da kann man ganz einfach sagen, im Prinzip alles, was jedes Android Smartphone kann. Da ich vollen Zugriff auf den Google Play Store habe, kann ich auch alle Apps installieren, die für die Uhr geeignet sind. Das heißt nun nicht, dass auch alle sauber auf der Uhr laufen.

 

Dies ist aber der Größe der Uhr und ihres Displays geschuldet. Ich war allerdings überrascht, wie viel doch geht. So kann ich jetzt meine Laufrunden mit der Uhr erfassen, was an sich schon fast ein Kaufgrund ist, da sie mit den 199 Euro ja durchaus konkurrenzfähig zu anderen Sportuhren ist, aber bei weitem mehr „Extras“ bietet. Der Lautsprecher ist hinreichend gut, um alles gut zu verstehen, Musik lässt sich via Bluetooth Kopfhörer genießen, auch fürs Telefonieren ist ein Headset sinnvoll, obwohl das auch hinreichend gut mit der Uhr selbst geht. Dank GPS und Bewegungssensor kann auch was die Erfassung von Bewegung angeht die Uhr mit jedem Smartphone mithalten. Das GPS ist dabei erstaunlich genau und ich bekam recht schnell einen Satellitenfix. Intern hat die Uhr 512MB Speicher, den man aber mit einer Speicherkarte um bis zu 32Gbyte erhöhen kann. Es passen also einige Apps auf die Uhr. Und die Performanz ist durchweg gut, ein Antutu Benchmark kategorisiert die Uhr mit etwa der Performanz des Samsung Galaxy S2 ein, was ich für einen extrem guten Wert halte.

Die Laufzeit der Uhr wird im Standby mit 57 Stunden angegeben. Als ich sehr viel mit der Uhr ausprobiert habe, sie also quasi permanent an war, ging ihr nach etwa 5 Stunden die Puste aus. Bei normaler Nutzung, wie man sie auch mit dem Smartphone im Alltag hat, reicht der Akku locker einen Tag. Erstaunlich war für mich vor allem, wie viele Apps darauf laufen und welche Performanz die Uhr an den Tag legt. So konnte ich als Beispiel Riptide GP2 auf der Uhr ohne Probleme starten und es war auch gut spielbar.

Was für mich aber viel wichtiger ist. ALLE von mir bevorzugten Apps, laufen auf der Uhr und sind gut bis sehr gut bedienbar. So kann ich auf der Uhr unter anderem folgende Apps nutzen: Any.do

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Selbst diverse Casual Games laufen, dabei ist die Performanz keine Hürde, wenn, dann der kleine Bildschirm.
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Auch die Shopping App Bring! läuft bestens.

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Bring!
Runtastic Pro
c:geo
Foursquare
Facebook
Twitter
Google+
Skype
Regenalarm
SleepAsAndroid
Zapitano
OSMand+
Aviate
Nova Launcher
Feedly
Miso
Komoot
JuiceDefender
ISSDetector
IPCam
ViewerGo
CleanMaster
AmazonKindle
Swype
Minuum

Und für die Unterhaltung:

Alle Spiele von Kairosoft
BadPiggies
CutTheRope
Riptide GP2

Man muss sich natürlich darüber im Klaren sein, dass wenige Entwickler speziell auf ein Bildschirmformat von 240×240 Pixeln Rücksicht nehmen, aber die Menge an nützlichen Anwendungen, die ich bislang bereits gefunden habe, überzeugt mich, dass auch auf diesem Format sinnvolles Arbeiten möglich ist. Zudem funktionieren auch diverse Programme, die speziell für kleine Bildschirme entwickelt wurden, wie das Minuum Keyboard oder diverse Speedreader nach dem „Spritz“ Speedreader Prinzip. Und wenn es mal wirklich zu schwierig mit der Eingabe wird, ist auch ein kleiner Ministift beigefügt, den man relativ sicher ans Armband clippen kann und selbst ein normaler Stift oder Kugelschreiber funktioniert auf dem Display.

Allerdings muss ich sagen, dass schon die „eingebaute“ Tastatur erstaunlich gute Ergebnsise liefert. Zumal man, wenn man ehrlich ist, auf solch einer Smartwatch auch mit Sicherheit keine größeren Texte schreiben will.

Als einziger Kritikpunkt verbleibt bei mir, dass die Rückseite der Uhr bzw. die dort angebrachte dunkle Beschichtung sich schon nach wenigen Tagen ablöst.Das sieht sehr unschön aus, ist aber zu verschmerzen, da die Rückseite ja sowieso nicht sichtbar ist. Zudem hat Pearl auf Anfrage erklärt, dass es sich dabei um einen Schönheitsfehler handelt, der leider bei einer Charge aufgetreten ist, aber außer dem Abfärben keinerlei negative Auswirkungen hat.

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Nach einigen Tagen verfärbte sich die Rückseite. Kann ich verschmerzen, da diese ja beim Tragen eh nicht sichtbar ist, und laut Aussage ein Schönheitsfehler einer bestimmten Charge.

Insofern kann ich wirklich sagen, die AW414go ist für mich die einzige momentan auf dem Markt befindliche ECHTE Smartwatch, die zumindest zeitweise auch mal anstelle eines Smartphones genutzt werden kann und nicht nur „verlängertes Display“ ist. Was ich an Kritikpunkten im Netz gelesen habe, kann ich nur zum Teil nachvollziehen. So beschwerten sich manche über die Größe der Uhr. Die ist aber, wenn ich sie wie bereits geschrieben mit anderen Sportuhren vergleiche im völlig normalen Rahmen. Die kleinen Schrauben sind auch nicht kleiner, als bei anderen Uhren mit vergleichbarer Verarbeitung. Dass die Oberfläche nur zum Teil angepasst ist, liegt auch daran, dass es wohl kaum Aufgabe eines Herstellers sein kann, dafür zu sorgen, dass auch alle von Dritten entwickelten Anwendungen angepasst sind. Entweder, ich möchte ein echtes Android auf meiner Uhr oder eben etwas spezielles, das dann die anderen Anwendungen wieder aussperrt.

Und zudem lassen sich ohne Probleme andere Launcher installieren. Ich nutze mit Begeisterung den Aviate Launcher, der auf der Smartwatch fast noch mehr Sinn macht, als auf dem Smartphone, da er mir je Ort und Kontext gleich ein passendes Set meiner wichtigsten Anwendungen liefert. Dass das Display klein ist, da kann ich nur sagen, ach was, entweder, ich will eine Smartwatch, oder ich schnalle mir gleich ein kleines Smartphone an den Arm. Hier sollte man halt nach Apps suchen, die eine veränderbare Schriftgröße haben oder verstärkt auf iconische Darstellung achten. Ich halte die AW414go im Moment für den bestmöglichen Kompromiss aus großem Funktionsumfang, flexibler Konfigurierbarkeit und autonomem Device.

Da ich bereits die Pebble und die Galaxy Gear getestet habe, würde ich hier folgendes Ranking aufstellen

1) AW414go

2) Pebble

3) Galaxy Gear

und nach allem, was ich bisher gelesen habe, wohl auch die Nachfolgegeneration.

Die Gear ist für den Funktionsumfang, den sie bietet viel zu teuer und auch in der gesamten Softwarestruktur für den Durchschnittnutzer zu proprietär. (komplizierter Installweg mittels eigener Software) Die Pebble punktet vor allem mit einer sehr guten Laufzeit, ist aber ohne Smartphone relativ dumm, und die App Infrastruktur ist bei weitem kleiner als die von Android. Zwar ist die AW414go auch noch nicht das Optimum, kommt dem aber schon sehr nahe. Zumindest ist das als Basis für weitere Modelle eine super Grundlage.

Von mir aus dürfte z.B. die Kamera gerne wegfallen, wichtig sind mir bei einer solchen Uhr eher die programmatischen Werte. Spannend wird, ob noch etwas an der Batterielaufzeit geschraubt werden kann. Ich experimentiere gerade mit Juice Defender, einer Anwendung die die Uhr ja in Ruhephasen komplett vom Datenverkehr trennt und nur kurz aktiviert, um Updates zu holen. Auch das dürfte der Laufzeit nochmal ein Plus geben. Aber für eine Uhr, die mit einem AMOLED Display aufwartet und UMTS sowie WLan an Bord hat ist die Laufzeit schon wirklich bemerkenswert.

Das zweite Verkostungspaket von Lambertz wird wohl Ostern nicht erleben

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Na ja, ganz so schlimm wird es für zwei bestimmte Packungen dann wohl nicht. Aber mittlerweile haben wir uns erfolgreich durch alle möglichen Leckereien gefuttert. Aber das Paket von www.spezi-haus.de und Lambertz hat kam schon von der Größe beeindruckend daher und was dann zum Vorschein kam, war wirklich eine gelungene Mischung.

Und es hat denn Beweis erbracht, dass ein etwas höherer Preis sich durchaus auch im Geschmack niederschlagen kann. Ich kann definitiv sagen, es gibt schlechtere Aufgaben für einen Blogger, als Verkoster von Lambertz Produkten zu sein 😉

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Da sind sie, die beiden Tüten voller Kindheitserinnerungen

 

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Es sieht das Sortiment nicht nur unterschiedlich aus, sondern schmeckt auch unterschiedlich, etwas, dass man bei billigeren Produkten oft vermisst. Die schmecken häufig nur süß

 

Gerade die Sortimentspackungen bestanden aus vielen tatsächlich unterschiedlich schmeckenden Gebäcken. War ja schon immer mein Reden, dass man für gute Qualität auch bereit sein muss, etwas zu investieren.

Was für mich bei dem Paket aber das allerschönste war. Ein Kindheitsbackflash hoch zehn. Denn es waren auch zwei Packungen mit Waffeleiern drin. Ich weiß ja nicht, wie bei euch früher Ostern gefeiert wurde. Aber am meisten habe ich mich immer aufs Nester suchen gefreut als Kind und da insbesondere auf die Nougateier und eben jene Waffeleier. Die hab ich dann auch meistens als erstes rausgefuttert.

Und im Lambertz Paket waren davon sogar zwei Sorten. Die ohne Überzug kannte ich ja schon, aber es gibt auch eine Variante mit Überzug (man sieht, wie selten ich selbst sonst Gebäck einkaufe) und die beiden Packungen hat gleich meine Frau konfisziert. Ich vermute mal, da wird sich einiges in den diesjährigen Osternestern der Familie wiederfinden (Stichwort #nomnomnom).

Und auch in der zweiten Packung waren wieder diese extrem leckeren Florentiner drin, die wohl zu meinem neuen Lieblingsgebäck avancieren könnten.

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Dürften bald zu meinen neuen Favoriten gehören.

Fazit aus 4 Abenden Verkostung. Daumen hoch und lecker. Ach  und übrigens, die große Metallbox, in der die Gebäckvariationen verborgen waren, wird gleich noch einer Zweitverwendung zugeführt. Da kommen die Plätzchen für Weihnachten rein, die wir selbst backen. Denn nur weil man sich mal was leckeres vom Printenbäcker gönnt, heißt das noch lange nicht, dass man nicht auch selbst was backt. Ergänzt sich nämlich prima. Manches ist für den Privatmann/die Privatfrau einfach zu aufwändig. Ich sage nur… richtig… Waffeleier …. 😉 Und was ich insgeheim schön fand, auch wenn das sicher nicht als Teil der Verkostung gewertet werden darf: Die Kiste ist neutral verziert und damit auch wirklich gut für die Zweitverwertung geeignet.

Übrigens wurde ich von einigen meiner Blogleser gefragt, wieso ich, der Gadgetfreak ausgerechnet als Gebäckverkoster aktiv werde. Zwei Gründe, zum einen liegt es mir immer noch am Herzen, klar zu machen, dass billig nicht das erste Ziel beim Kauf von Produkten sein sollte. Denn damit verschwinden früher oder später Qualitätsmarken, die nicht nur gute Produkte, sondern oft auch die eigentlichen Innovationen liefern. Konkurrenz belebt zwar das Geschäft, aber wenn die Konkurrenz sich nur aufs immer billiger beschränkt, dann belebt sie das Geschäft nicht, sondern zerstört es.

Und als mich damals Hallimash fragte, ob ich Interesse hätte, mich als Blogger für ein Jahr zum Verkosten von den Produkten von Lambertz bereit erklären würde, hab ich, der ich ja ein Schleckermaul an sich bin dennoch erst mal bei Lambertz auf der Homepage nachgeschaut, was für ein „Laden“ das eigentlich ist. Und da Lambertz nicht einfach nur Produkte raushaut, sondern sich auch gesellschaftlich UND kulturell engagiert (letzteres wird meines Erachtens immer wichtiger, je häufiger sich der Staat aus der Kulturförderung zurückzieht) und beides auf eine Art macht, die mir gefiel, war für mich klar, hier als Blogger aktiv zu sein, das kann ich vertreten. Zumal auch im Briefing klipp und klar dargestellt wurde, dass wir nichts beschönigen sollen, dass wir völlig offen und ehrlich die Meinung zu den Produkten bloggen dürfen. Klingt zwar nach einer Selbstverständlichkeit, aber ich hab auch schon andere Anfragen bekommen. Insofern Chapeau für die Chuzpe, sich auf diesen für ein Unternehmen wie Lambertz, die ja für die meisten primär erst mal nix mit dem World Wide Web zu tun haben, dass sie sich auf solche Wagnisse einlassen.

 

Smartphone Halterungen fürs Fahrrad, Testbericht Teil 2

bike1Wir erinnern uns: Gestern habe ich eine Fahrradhalterung vorgestellt, die im Prinzip der ähnelt, die wir alle aus dem Auto kennen. Die funktionierte schon sehr gut, hatte aber für mich persönlich einen Nachteil. Nicht regenfest. (Ok, und nicht in der passenden Größe für mein Note 3, aber das ist eine ganz andere Geschichte, ich sage nur Zerolemon 10.000 mAh Akku Case).

Heute also eine wetterfeste Variante, die ihr im obigen Bild in der Mitte seht. Hergestellt wird das gute Stück von Arkon  und das Testobjekt stammt wiederum von mobilefun.de. Während die Halterung keine großen Überraschungen bietet, bis auf ein kleines aber feines Detail, auf das ich noch später zu sprechen komme, ist die Hülle selbst wetter- und spritzwasserfest. Und trotz einer Folie, die das Display vor Wasser schützt, kann man auch in der Hülle das Smartphone noch bedienen.

 

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Im Bild zu sehen, die kleine goldfarbene Schraube, die die Halterung zusätzlich fixiert.

 

Zwar nicht mehr ganz so genau, wie ganz ohne Hülle, aber es funktioniert sogar noch mit Handschuhen mit Touchscreenbeschichtung und auf jeden Fall mit dem bloßen Finger. (Hab das Thema Handschuhe in den letzten Tagen wieder aktiv ausprobieren dürfen, bei morgendlichen 0 Grad). Die Tasche ist nicht an eine bestimmte Größe gebunden, alles was bis zu 5 Zoll Displaygröße hat, sollte reinpassen, im Bild seht ihr das Galaxy Nexus meiner Frau in der Tasche.

 

Wie auch schon die gestrige Halterung lässt sich diese Version mittels Schrauben an den Lenker klammern, wobei hier oben erwähntes Detail positiv auffällt. Direkt hinter der Position, in der die Halterung fixiert wird ist eine Schraube angebracht, die man dort festschraubt und somit 100% das Herausrutschen der Halterung während der Fahrt verhindert. Zwar gilt auch für diese Halterung, dass sie bei normalem Gebrauch bombenfest hält, aber da sie ja auch den Anspruch einer längeren Outdoor Tauglichkeit für sich postuliert ist es gut zu wissen, dass sie auch bei einer etwas raueren Mountainbike Tour nicht durch die Vibrationen irgendwann doch locker wird.

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In der Mitte sehr schön zu sehen, die Öffnung für das Audiokabel

Was mir im Gegensatz zu meinem Referenzmodell, das ich im Alltag für mein Note 3 nutze positiv aufgefallen ist. Die Tasche hat auch noch einen Ausgang für ein Audiokabel. Ich nutze selbst zwar Bluetooth aber wer lieber kabelgebundene Headsets nutzt, der wird dieses Detail zu schätzen wissen. Und vor allem, wer ein Ladegerät am Fahrrad besitzt, um via Nabendynamo seine Gadgets aufzuladen, kann hier sein Smartphone direkt damit verbinden, auch wenn es in der Hülle ist.

Der Verschluss erfolgt mittels zweier Reißverschlüsse, die so verarbeitet sind, dass nicht so schnell an den Verschlüssen selbst Wasser eindringen kann. Natürlich erhebt die Tasche nicht den Anspruch 100% wasserdicht zu sein, aber Regenschauer und Spritzer übersteht sie sehr gut. Auch das habe ich bereits in der Praxis erproben können und mein Smartphone war immer noch trocken.

Zusätzlich bietet diese Lösung bei Stürzen noch einen Schutz gegen Kratzer, wer noch mehr Schutz will: Nun, ihr wisst ja, es gibt genug Outdoor Cases. Und hier noch ein schöner Pluspunkt für die Tasche. Auch in einem ziemlich dicken Case passt das Smartphone noch hinein. Dafür wurden verschieden dicke Schaumstoffunterlagen beigefügt, die das Smartphone nach unten polstern und gewährleisten, dass es stabil und sicher in der Hülle verankert ist. Wer noch einen Powerakku dabei hat, auch der wird diese Tasche mögen, denn auch ein Akku passt, wenn man nur den dünnen Schaumstoff nimmt, mit einem Smartphone noch in die Tasche und kann so dafür sorgen, dass auch ein längerer Trip noch vollständig getrackt werden kann.

Während ich die gestrige Halterung eher im Anwendungsbereich der Stadtradler verorte ist diese hier definitiv etwas für diejenigen, die auch mal etwas holpriger und schlammiger unterwegs sind. Gerade wer dann noch ein Navi/Smartphone dabei haben will, der sollte sich diese Tasche, die es zum Preis von 23,99 Euro bei mobilefun.de gibt, mal anschauen.

 

 

 

Eine Lenkerhalterung für Smartphones. Bikergadgets galore.

Als Alltagsradler bin ich natürlich immer an mehr oder minder nützlichen Gadgets fürs Fahrrad interessiert. Und als Nutzer eines Smartphones war und ist für mich interessant, wie ich es möglichst sicher direkt am Rad transportiere, da ich keinen Tacho mehr verwende sondern lieber auf das genauere GPS meines Smartphones zurückgreife.

Nun gibt es ja diverse Möglichkeiten, ein Smartphone im Auto zu befestigen. Heute will ich also mal schauen, wie sich die Lösung fürs Auto am Fahrrad so macht.

Dafür hat mir mobilefun.de (ihr wisst schon, mein Lieblingsversender für Smartphone Gadgets) eine Auswahl an Halterungen für einen Test bereit gestellt.

Hier also zu Beginn schon mal das Setup für diesen und den nächsten Artikel. Denn solche Sachen müssen natürlich in real life getestet werden.

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von rechts nach links. Das heutige Testobjekt, das Gerät für den morgigen Test und daneben noch ein Referenzgerät, das speziell für das Note 3 entworfen wurde.

Heute also die Halterung ganz rechts, die Herbert Richter iGrip T5-1814 Fahrrad Halterung. Dass der Hersteller hauptsächlich im Autozubehörsegment unterwegs ist, sieht man der Halterung an, soll aber nicht als Kritik gewertet werden. Die Grundidee ist, eine Halterung anzubieten, die das Smartphone „as is“ hält, also keinerlei eigenen Schutz jenseits des sicheren Halts bietet.

Damit hier auch gleich der erste Rat. Die Halterung an sich ist sehr gut und hält das Smartphone wirklich fest. Für den Fall eines Sturzes ist aber zu empfehlen, kein „blankes“ Smartphone dort zu befestigen, also keines ganz ohne Case oder Hülle. Sonst kann es durchaus passieren, dass das gute Stück ein paar Schramnen abbekommt. Das ist aber rein dem Konzept dieser Halterung geschuldet. Dafür ist die Befestigung der Halterung an sich am Fahrrad sehr sicher gelöst, zwei Schrauben halten den Teil für den Fahrradlenker bombenfest, da wackelt nichts.

Sowohl die Befestigung am Lenker ist stabil und sicher, als auch der zweifache Sicherungsmechanismus, einmal durch die bike3Klemmvorrichtung, die das Smartphone an sich schon sehr gut fixiert, zum zweiten durch einen Gummi, den man um Halterung und Smartphone spannt. Ein Fahrtest hat keinerlei Beanstandungen ergeben, sowohl nur mit Grip als auch mit zusätzlichem Spanngummi. Die Halterung an sich erinnert dabei sehr stark an die Halterungen für Autos, was aber kein Nachteil sein muss.fahrrad6

Insgesamt ist die Halterung für all jene empfehlenswert, die sich um den generellen Schutz ihres Smartphones selbst kümmern. Vorteil der Halterung ist die klarere Darstellung, da keine zusätzliche Folie das Display bedeckt und die bessere Bedienbarkeit des Touchscreens gerade auch im Winter (Handschuhe etc.). Allerdings ist der Preis mit 29,49€ nicht gerade billig.

Kleiner Lautsprecher ganz groß: Der X-Mini 2

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Mini: Der Name ist Programm. Aber nicht beim Klang.

Der nachfolgende Text entstammt der Feder eines lieben Kollegen, Jörg Zimmermann, der, da er bereits den Vorgänger besitzt, der ideale Tester für diesen Lautsprecher ist, da er einen direkten Vergleich anstellen kann.
Das Wort hat Jörg :

Das Soundwunder „X-Mini“ begleitet mich schon seit geraumer Zeit. Als Musiker benötige ich schnell mal einen Lautsprecher für den iPod der in die Jackentasche passt und ein ausreichend differenziertes Klangbild
abgibt. Das hatte ich mit dem X-Mini gefunden.

Was mich bis jetzt störte war:
Der durch die Deckelklappe beschränkte Abstrahlwinkel (man kann also nur  von „vorne“ gut hören).
Dass die Wiedergabe nur Mono ist.
Der X-Mini II brachte Abhilfe: Keine Deckelklappe und mit dem X-Mini I als
Stereopaar verwendbar.

X-Mini II ist etwas größer (siehe Bild) und besitzt keinen kompletten Schutz mehr für den Membran. Dafür wird ein kleiner Stoffbeutel mitgeliefert. Das heißt aber vorsicht mit spitzen Gegenständen in der Tasche oder andere Aufbewahrung finden.

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Der Resonanzraum für den Bass ist deutlich größer, was einen deutlich voluminöseren Bass zur Folge hat. Sehr  gut. Damit ergänzt er den bassarmen X-Mini I. Die Höhen sind weniger stark ausgeprägt und damit wirkt der X-Mini-II etwas dumpfer. Nach etwas Eingewöhnung kann das Gehör sich darauf einstellen. Durch den kugelförmigen Aufbau ist der Klang von allen Seiten her gleich. Direkt von oben kommen die Höhen noch etwas besser zur Geltung.
Der X-Mini II ist aber nur unwesentlich (im Sinne von kaum hörbar) „lauter“ als sein Vorgänger. Hier helfen nur zwei X-Minis.

Die Gewichtsunterschiede sind meines Erachtens nebensächlich, auch wenn sie nominal sehr groß wirken. Dafür wurde die Akkulaufzeit beim neuen Modell nahezu verdoppelt.

 

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X-Mini II

Gewicht

57,4 g

83 g

Maße

65,2 x 50,1 mm

60 x 60 x 44 mm

Lautsprecher Output

2W

2,5 W

Batteriespannung

220mAh

400mAh

Batterieladezeit

1 Stunde

2,5 Stunden

Musikwiedergabe

4-6 Stunden

8-12 Stunden

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Vielen Dank Jörg für diesen ausführlichen und hilfreichen Test. Zu haben ist der XMini 2 wie viele meiner vorgestellten Gadgets bei mobilefun.de für 22,49 €

Ein Tabletständer für Big Size Tablets und sogar Notebooks

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Gebt zu, so zusammengeklappt kommt man schwerlich drauf, was das ist.
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Hier und in den folgenden Bildern ist sehr schön zu sehen, dass der Tabletständer viele verschiedene Positionierungsmöglichkeiten bietet.

Bislang hab ich ja immer Gadgets vorgestellt, die möglichst kompakt sind. Ist auch irgendwie klar, da ich bekennender digitaler Nomade bin und gerne mein Büro im Rucksack oder Messenger Bag mit mir trage. Allerdings fiel mir beim neuesten Trend zu Big Size Tablets jenseits der 10 Zoll doch auf, dass die meisten Tabletständer dafür eher ungeeignet, weil zu schwach oder instabil sind.
Dafür gibts jetzt aber von mobilefun.de Abhilfe: Den Big Size Tablet Ständer, den man auch für Notebooks verwenden kann.

Das ganze ist natürlich nicht mehr ganz so kompakt, lässt sich aber dennoch auf ein sehr transportables Format zusammenklappen. Als ich ein Foto des zusammengeklappten Ständers gepostet habe, war es sehr amüsant mitzuerleben, auf welche Vermutungen die Follower kamen, worum es sich dabei handeln könnte.

Wie bei den meisten Tabletständern ist das Objekt der Begierde eher unspektakulär, aber die Funktionalität überzeugt. Der Ständer lässt sich sinnvoll ab 7 Zoll Tablets nutzen, aber erst für Tablets aber einer Größe von 10 Zoll macht er wirklich richtig viel Sinn. Die Konstruktion ist stabil und lässt sich in verschiedenen Winkeln aufstellen. Das ganze besteht aus gut verarbeitetem Plastik, und die Gelenke und Standfüße lassen sich mühelos ausziehen bzw. aufklappen.

Wer für unterwegs allerdings eine leichtgewichtige Lösung sucht, der sollte sich besser nach etwas anderem umsehen, die Konstruktion, vermutlich auch der benötigten Stabilität geschuldet, wiegt immerhin ordentliche 269g. Wenn aber eines der neuen 12 Zoll Tablets oder gar ein Ultrabook oder Chromebook damit gestützt werden soll, ist dieser Ständer sicher eine gute Wahl, da auch größere Formfaktoren sicher in der Halterung stehen und Tablets sowohl im Hoch- als auch im Querformat stabil stehen (siehe auch Bilder unten). Bei Mobilefun kostet dieser Ständer 17,99€ , was ich für einen angemessenen Preis halte.

An dieser Stelle übrigens auch mal ein Dank an Mobilefun.de, die mir immer wieder interessante Geräte zur Verfügung stellen, um sie zu testen und zu besprechen. Und bisher hatte ich bei der Auswahl weitestgehend Glück, es war noch kein Totalausfall dabei.

 

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