Die Fitbit Aria Waage: Vernetzte Gewichte

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Hier hält das Innenleben, was die Verpackung verspricht. Mehr steckt da nicht drin, braucht es aber auch nicht. Die Einrichtung der Aria läuft schnell und problemlos.
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nicht nur funktional, sondern auch im Aussehen weiß die Aria zu gefallen. Sonst sind nützliche Gadgets ja oft von eher fragwürdigem Design.

Es gibt ja selbst für mich Grenzen, bei denen ich mich frage: Muss das? Ist das nicht etwas übertrieben? Aber da ich der Meinung bin, man solle alles erst objektiv betrachten, bevor man etwas ablehnt, war ich gerne bereit, die mir von mobilefun.de zur Verfügung gestellte Körperfettwaage Fitbit Aria zu testen. Zumal ich ja mit dem Fitbit Flex schon erstaunlich gute Erfahrungen gemacht hatte.

 

Als Waage bietet die Aria keine Überraschungen…. Fast. Sie wiegt zuverlässig das Gewicht und wenn man barfuß auf der Waage steht auch noch den Körperfettanteil. So weit so gut. Hat man die Waage über die Windows/MacOS Software oder das Webinterface eingestellt, kann man bis zu 8 weitere Personen erfassen, also auch für die größere Familie geeignet. Spannend wird es, wenn sich jemand auf die Waage stellt, der nicht gespeichert ist. Das interessante ist nämlich, dass die Waage erkennt, wer sich auf ihr befindet. So konnten wir das gleich zu Beginn live miterleben, als sich mein Jüngster, vom Schicken Design und dem neuen Gadget herausgefordert natürlich sofort drauf stellte. Wird nachdem ich  mich gemessen habe zum Abschluß mein Kürzel UH dargestellt, so erschien bei meinem Sohn „Gast“. Warum ist das so wichtig? Nun, ich will ja nicht, dass meine eigenen Ergebnisse, zumal wenn ich die Waage für die Fitness und das Tracking meiner Werte nutzen will, diese verfälscht werden. Dem beugt die Waage sehr elegant vor, auch meine Frau, die sich zu einem Test zur Verfügung stellte wurde als Gast erkannt.

Die Waage geht für die Speicherung der Messwerte ins WLan und lädt die Werte als private Daten auf das Fitbit Konto. Über die Webseite oder eine Smartphone App kann ich so neben meinen Flex Daten jetzt auch noch die Daten der Waage ablesen und analysieren. Wer sich nur gelegentlich wiegt, für den dürfte das etwas oversized sein. Andererseits, gerade da ich mich etwas mehr bewegen und insgesamt fitter werden will ist die Waage eine interessante Ergänzung.

Die Waage arbeitet sehr schnell, stellt man sich auf sie, sind die Werte binnen weniger Sekunden erfasst und werden dann bei bestehender WLan Verbindung auf die Webseite gesichert. Im Vergleich mit anderen Waagen ist die Fitbit recht genau, die Abweichungen bewegen sich im Gramm Bereich.

Die Einrichtung, die via direkter Verbindung und einer Windows Anwendung funktioniert, ist sehr einfach und gut erklärt.

Alles in allem, ja, es ist ein Stück Luxus, sich eine WLan fähige Waage anzuschaffen, aber durch die automatische und einfache Erfassung und die gute Aufbereitung kann ich jedem, der sich ein wenig mehr für Fitness interessiert und erst recht jedem, der ans Abspecken denkt, die Waage nur empfehlen. Einfacher kann man kein Buch über seine Werte führen und gerade wer trainiert und/oder Gewicht verlieren will, der findet mit der Aria eine sehr elegante und einfache Lösung fürs Gewichtstracking.

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Dank dazu gehörender App, kann man alle Fitbit Produkte und deren Werte in einer Anwendung verwalten.

Insgesamt wirkt die Aria durchdacht, mit ein paar interessanten Zusatzfunktionen (die Gast-Funktion hat mich ehrlich überrascht). Mit 112,49 Euro gehört sie ins obere Preissegment bietet für diesen Preis aber auch eine einfache Bedienung, eine genaue Messung und über die Anbindung ans Internet eine gute Möglichkeit zur Auswertung der gemessenen Daten. Wer nur hin und wieder sein Gewicht messen will, für den ist die Waage auf jeden Fall oversized, dem dürfte eine günstige Standardwaage genügen. Aber im Fitness Segment ist die Aria sicher eine Anschaffung wert, gerade wenn evtl. noch mehrere Personen die Waage nutzen. Zusammen mit dem Fitbit Flex oder einem anderen Aktivitätentracker lässt sich so das eigene Fitnessprogramm hervorragend überwachen.

Für alle technisch interessierten Leser hier noch die Produktdetails:

Produkt Details:

  • Kabellose Synchronisation über WiFi
  • Display mit Hintergrundbeleuchtung
  • Bis zu 8 Nutzerkonten gleichzeitig
  • Touchscreen Steuerung
  • Verschiedene Maßeinheiten: lb. kg. st.
  • Betriebszustand: 0–56° C
  • Relative Luftfeuchtigkeit: 0–95%
  • Spritzwassergeschützt und Kondensations beständig

Technische Details:

  • Unterstützt iPhone, iPod Touch, iPad (running iOS 4 & 5)
  • Android
  • Windows Mobile 7+

Batterieanforderungen:

  • 4x Standard 1.5V Größe AA Batterien (inklusive)

Maße:

  • Maße ca.: 31.2cm x 3.34cm x 31.2cm
  • Gewicht ca. : 1.93kg

Ein rollender Roboter: TrekBot

Ich sammle ja Roboter aller Art. Zu der erschwinglichen, wenn auch nicht billigen Kategorie gehören die Roboter von DeskPets.

Seit längerem habe ich bereits den Tankbot in meiner Sammlung. DeskPets Roboter sind von der Größe ideal, um auch auf dem Schreibtisch fahren u können (Nomen est Omen). Auch der Trekbot gehört zu dieser Kategorie. Was in aber insbesondere auszeichnet ist die besondere Variante des Antriebs. Er läuft auf zwei großen Rädern und sein Chassis ist darin quasi aufgehängt, so dass es sich frei drehen kann.

Durch den Winkel, in dem die Räder stehen, besitzt der kleine Roboter ein paar ganz besondere Fahreigenschaften, die man im beigefügten Video recht gut sehen kann

(hab hier mal ein Produktvideo eingefügt, da ich selbst, um alle möglichen Tricks zu zeigen noch ein bisschen üben muss 😉  ). Gesteuert wird der Roboter entweder über ein Modul, das auf den Audioausgang des Smartphones gesteckt wird, oder über eine Fernsteuerung, die gleichzeitig auch als „Ladekabel“ zum USB Port eines Notebook oder einem entsprechenden Ladegerät führt.

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Hiermit kann man den Roboter auch fernsteuern und aufladen.
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Auf den Audioausgang gesteckt, wird der Roboter mit diesem Adapter via Smartphone gesteuert.
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Klein aber oho, der Winkel der Räder führt dazu, dass er bei normalen Bewegungen stabil fährt, bei abrupten Stops aber auch Loopings dreht.

Um den Roboter via Smartphone zu steuern bietet DeskPets sowohl für Android als auch für IOS eine kostenlose App an, die auch die Kopplung von Roboter und Smartphone Schritt für Schritt erklärt.

Ach und ja, wer den „Sinn“ eines solchen Roboters hinterfragt, der sollte unbedingt mal seine Spaßeinheit untersuchen lassen. Denn genau dafür ist der kleine wendige Roboter da. Um Spaß zu haben. Und diese Aufgabe erfüllt er mit Bravour.

Und wenn man mehrere dieser Roboter hat, kann man auch kleine „Roboterkämpfe“ austragen. Die einzelnen Roboter operieren auf unterschiedlichen Funkfrequenzen, so dass sie sich nicht gegenseitig stören.
Zu haben ist der kleine Roboter unter anderem bei mobilefun.de für knapp 36 Euro. Nicht ganz billig aber mit hohem Spaßpotential.

 

Der Sphero 2.0. Das ultimative Geek Spielzeug

wpid-20140306_114125.jpgWer den Sphero nicht kennt, hat eines der sinnfreisten und gerade deshalb so unglaublich unterhaltsamen Roboter Gadgets der letzten Zeit versäumt.
An Gadgets wie Sphero scheiden sich die Geister. Für manche mag der via Smartphone lenkbare  Ball, der in verschiedenen Farben und Rhythmen leuchten kann und sehr robust daherkommt nicht viel mehr als ein überflüssiges Technikspielzeug sein.

Ich sehe darin viele sehr kreative Möglichkeiten. Denn mal ganz ehrlich. Wir haben uns schon immer mit einfachen Kugeln wundervoll und sehr kreativ beschäftigen können. Haben neue Spiele entwickelt und damit Gemeinsamkeit erlebt. Und genau da knüpft Sphero an. Sphero ist zunächst mal nichts weiter als eine weiße Kugel, in deren Innerem sich ein komplexer Antrieb versteckt, der sich via Bluetooth und Smartphone ansprechen lässt.
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Damit alleine wäre Sphero aber nichts weiter, als ein fernsteuerbarer Plastikball. Deshalb lässt sich Sphero auf dem Smartphone mit verschiedensten Apps zu etwas ganz anderem machen. Da in der Kugel auch noch ein Lagesensor verborgen ist, lässt sich der kleine Ball auch als Steuerung für Spiele auf dem Smartphone einsetzen.
Und last but not least, es macht einfach einen riesigen Spaß, die Kugel zu steuern, Hindernisse zu umfahren, und sich selbst gestellte Aufgaben zu erfüllen.
Hier agiert Sphero wie jedes andere fernsteuerbare Fahrzeug, bietet aber durch die Kugelform zum Teil ganz andere Herausforderungen für den Steuernden.
Die Zahl der Apps wächst stetig, im Moment gibt es in etwa 30 verschiedene Anwendungen, die den Sphero zum Nachtlicht, zum Wecker, zum AR Zombie Jäger machen.
Man kann mit ihm via AR golfen, Bilder malen und vieles mehr. Dabei ist der Ball auch noch wasserfest, kann also auch mit ins Wasser genommen werden und bietet zusätzlich eine spezielle Outdoorumhüllung.

Sehr gut gelungen finde ich die zentrale Basissteuerung, die schon ein Füllhorn an Spielen und Anwendungen bietet und zusätzlich den Sphero in eine amüsante wenn auch etwas abgedrehte Geschichte einbindet.

Insgesamt macht der Sphero unglaublich und unerwartet viel Spaß, und wenn man alle Anwendungsmöglichkeiten zusammennimmt, ist der Sphero zwar kein billiges Vergnügen, aber wer Freude an einem vielseitig verwendbaren Gadget hat, sollte versuchen, ob er die Kugel nicht einmal in einem Laden oder bei einem Freund ausprobieren kann. Aber Vorsicht, Suchtpotential.

Natürlich durften auch meine Kinder den Sphero ausprobieren und sie waren allesamt sehr begeistert und begannen sofort, erste Spiele für ihn zu erfinden. Dazu spornt auch noch das beigelegte Zubehör aus Rampe und Halterung an. Aufgeladen wird die kleine Kugel übrigens induktiv in einer Ladestation.
Und als kleines Schmankerl am Rande. Sphero lässt sich auch über eine Art Basisdialekt oder eine Macrosprache programmieren. Vermutlich werde ich das meinem Jüngsten  zeigen , der ja gerade unbedingt programmieren lernen will.

Amazon Prime mit Instant Video, die guten und die schlechten Seiten

2014-02-26 11_57_08-AmazonNachdem ich nun das neue Amazon Prime Instant Video ausgiebig testen konnte, zeigen sich für mich viele interessante Punkte aber auch ein paar verbesserungswürdige.
Zunächst, ja Prime ist für diejenigen, die auf das Videoangebot verzichten letztlich nur um 20 Euro teurer geworden. Aber ich wage zu behaupten, auch ohne InstantVideo war eine Erhöhung des Preises fällig, schliesslich sind auch die Versandgebühren allgemein gestiegen. Für mich, der ich schon Amazon Prime Kunde bin stellt das Angebot aber eine gute Ergänzung dar, die für mich persönlich vom Preis- Leistungsverhältnis stimmig ist.

Ich persönlich schätze das neue Angebot, da ich so für knapp unter 2 Euro Aufpreis im Moment ein Video on Demand Angebot bekomme. Und für meinen Geschmack ist die Auswahl der Serien und Filme, die ich mittels InstantVideo als Teil des Pakets bekomme durchaus interessant. Bing Bang Theory, verschiedene nicht Mainstream Filme. Das Angebot passt zu mir. Hier sei jedem angeraten, vor Abschluß einen Blick auf das Inklusivangebot zu werfen. Auch andere StreamingVideo Dienstleister kochen nur mit Wasser.

Was die Qualität des Streams angeht, für mich ist er sehr gut. Das habe ich auf XBox und via Windows Tablet getestet. Einzig, dass ich die Filme nicht offline mitnehmen kann ist für mich noch ein Manko. Und ein zweites ist, dass meine Hauptplattform Android nur via Amazon Tablet bedient wird. Hier ist zwar eine Verbesserung angekündigt, aber leider noch nicht aktuell verfügbar.

Insgesamt halte ich das Angebot für eine gute Alternative zu anderen StreamingVideo Angeboten. Vor allem für all jene, die Amazon auch sonst intensiv nutzen.
Es gibt noch einige Stellen, an denen das Angebot verbessert werden kann, aber ich gehe mal davon aus, dass hier noch einiges folgen wird.

Ich werde den Prime Service auf jeden Fall weiter nutzen und auch das eine oder andere Video abrufen. Amazon Prime Instant Video ist nicht der Marktaufroller, den ich eigentlich von einem Player wie Amazon erwartet hatte. Aber er hat das Potential dazu, wenn noch etwas Feintuning folgt.

Dabei sehe ich vor allem zwei Punkte, die mir an dem gesamten Angebot noch nicht gefallen:
Die doch mittlerweile sehr große Android Community wird völlig ausgeschlossen obwohl das durchaus technisch nicht sein muss, siehe Abrufbarkeit auf dem Kindle Fire, der ja auch auf Android basiert. Und was ich für ebenfalls dringend zu ändern empfinde ist die Offline Verfügbarkeit von Filmen und Serien. Denn ich möchte ja gerade wenn ich unterwegs bin, auch mal eine Serie oder einen Film ansehen können. Dann aber dafür meine Mobile Flatrate zu verbrauchen ist inakzeptabel. Die Filmauswahl trifft meinen Geschmack schon sehr gut, hier sollte aber noch besser kommuniziert werden, dass das Prime Angebot nicht ALLE Filme einschließt, die Amazon zum Streaming anbietet, sondern nur eine Auswahl und man für bestimmte Filme nochmals extra zahlen muss.

Betrachte ich andere Testberichte, so hat gerade letzteres für sehr viel Unmut gesorgt, der durch verbesserte Kommunikation des Paketumfangs sicher hätte vermieden werden können.

Gut hingegen, zumindest auf den Plattformen, auf denen ich das Angebot getestet habe stellte sich für mich die Bild- und Tonqualität dar, da kann das Angebot von Amazon zumindest auf meinen Testsystemen mit der Konkurrenz auf alle Fälle mithalten.

Ein neuer Player am NFC/Online Bezahlhimmel, Cashcloud

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Mein Traum. Die ganzen Karten, den Cash weg und dafür mein Smartphone als digitale Geldbörse.

Ich bin ja immer interessiert daran, meine Brieftasche zu verschlanken und Dinge durch Digitalisierung zu vereinfachen. Deshalb hab ich mich auch für das neue Bezahlsystem Cashcloud interessiert und einen Account eröffnet. Cashcloud bietet, wie schon andere vor ihm über einen NFC Sticker an geeigneten Kassen das Bezahlen via NFC an.

Überraschenderweise gibt es sogar bei mir, in der digitalen Diaspora zumindest eine Tankstelle und einen Händler, die schon direkt das Zahlen über NFC erlauben.

Zusätzlich lässt sich auch online bezahlen, da man mit dem NFC Sticker eine virtuelle Prepaid Kreditkarte von Mastercard bekommt. Ein erster Test über Amazon verlief positiv in beide Richtungen. Zunächst trug ich die Karte ein, lud sie aber nicht hinreichend mit „Cash“ auf. Sofort meldete Amazon ein Problem mit der Karte. Fluchs also entsprechend Geld aufgebucht und tatsächlich, nun verlief die Bezahlung problemlos. Der nette Aspekt dabei, das ganze läuft zweistufig. Zum einen überweise ich Geld auf mein Cashcloud Konto (geht natürlich auch per Dauerauftrag) und in einem zweiten Schritt lade ich dann meine Cashcloud Wallet auf. Damit kann man mir maximal das stehlen, was ich auf der Wallet habe, kann damit aber ohne meine Zugangsdaten nichts anfangen.

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Einfach durch den Sticker, der an das Lesegerät gehalten wird, lässt sich eine Bezahlung machen. Und da der Sticker nur mit einem bestimmten Betrag geladen wird, ist auch ein Betrug im großen Stil eher schwierig ; )

Und selbst wer sich primär nicht für die NFC Lösung interessiert erhält mit der App ein interessantes Tool, mit dem man zum Beispiel auch anderen Cashcloud Nutzern Geld sehr einfach übertragen kann.

 

Noch ist das ganze in einem Aufbaustadium und bislang funktioniert vor allem die Bezahlfunktion, aber Cashcloud plant hier noch mehr Funktionen anzubieten. So soll es auch die Möglichkeit geben, über die Cashcloud Anwendung ein Prepaid Smartphone aufzuladen und es wird wohl in Zukunft auch so etwas wie ein Gutschein und Bonussystem geben.

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Klar strukturiert und einfach in der Bedienung. Die App sieht jetzt schon sehr ausgereift aus.

Für mich sieht Cashcloud nach einem sehr vielversprechenden Ansatz aus. Insbesondere, weil hier offline und online integriert sind und man mit dem System inklusive Prepaid Kreditkarte auch ganz ohne NFC einen großen Mehrwert hat.

Auch die App hat mich überzeugt, sie ist sehr klar und gut verständlich aufgebaut und bietet alle Grundfunktionen in einer sinnvollen Struktur.

Insbesondere, wer schon lange mit dem Gedanken an eine Prepaid Kreditkarte spielt, sollte sich diesen Dienst mal näher anschauen. Sieht für meinen Geschmack sehr vielversprechend aus. Dank einfacher App und schnellem Prozess halte ich die Cashcloud Lösung für eine der spannendsten neuen Modelle für das mobile Bezahlen.

 

[appbox googleplay com.cashcloud.cashcloud]

Amazon Prime mit InstantVideo Streaming gestartet

Ich habe es ja schon vor kurzem im Blog über die Verschmelzung von Amazon Prime und Lovefilm berichtet.

2014-02-26 11_57_08-AmazonNun gibt es mehr Informationen zum neuen Angebot von Amazon. Zunächst war ja nur bekannt, dass die Prime Mitgliedschaft um Instant Videostreaming erweitert, und dafür aber um 20 Euro teurer wird, in Summe also dann 49 Euro kostet. Wer sich darüber aufregt, dem sei zunächst mal vor Augen geführt, dass wir hier von knapp 4,08 im Monat für unbegrenztes Videostreaming sprechen. Oder, die Kosten für Prime eingerechnet immer noch einen unschlagbaren Preis von  7,99€ im Monat mit unbegrenztem Zugriff auf Filme und Serien. Und das monatlich kündbar.

Klar dürfte das für diejenigen unattraktiv sein, die bislang Prime lediglich wegen der Kostenersparnis beim Versand genutzt haben. Andererseits bin ich wiederum begeistert, bedeutet das doch für mich als Prime Kunden der auch hin und wieder mal gerne ein Video via Stream schaut, dass ich für weniger als 2 Euro im Monat mehr einen Videostreaming Dienst dazu bekomme, der zum Beispiel mit Star Trek Voyager und Big Bang Theory durchaus Serien anbietet, die mich interessieren.

Was für mich noch ein Defizit ist, ist die fehlende Android App fürs Streaming, hier ist zwar eine „Besserung“ angekündigt, wie lange das aber auf sich warten lässt, man wird sehen. Ist nun aber wiederum nicht ganz so schlimm, da ich ja über unsere XBox zuhause und mein Windows Tablet dennoch die Streams abrufen kann.

Ich werde das ganze jetzt ganz hochoffiziell mal die nächsten dreißige Tage testen und dann über meine Erfahrungen berichten. Bin gespannt, ob Amazon hier nicht nur ein für mich persönlich preislich sondern auch technisch und inhaltlich interessantes Angebot bietet.

 

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Testbericht LG Nexus 4 Drahtlose Ladestation

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Die Ladestation sieht nicht nur elegant aus, sie funktioniert auch sehr gut.

Eine Sache, die mich immer schon störte und die oft auch das Ende eines Smartphones bedeutete waren die Micro USB Ladekabel.

Meist doch recht wackelig und oft auch die Komponente, die als erste kaputt ging interessierte ich mich für die bei Mobilefun.de im Angebot befindliche kabellose Ladestation für das Nexus 4. Sie basiert auf dem Prinzip der Induktion, wodurch sie natürlich nicht für alle Smartphones geeignet ist, das Nexus 4 und 5 funktionieren aber auf jeden Fall mit ihr.

Nun habe ich selbst im Moment kein Nexus 4 aber ein netter Kollege übernahm für mich den Test im Alltag. Auf diesem Wege nochmal ganz lieben Dank an dich Frank für deine tollen Auswertungen und Ergebnisse.

Zunächst zur Station selbst. Sie ist nicht die Originalladestation für das Nexus 4 aber das äquivalente Modell direkt von LG. Das Smartphone wird schräg auf die Station gelegt und hält dort sehr gut. Der Winkel ist angenehm und das Smartphone lässt sich auf der Station gut benutzen.

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Dankenswerterweise hat Frank die Ladezeiten ausführlich ausgewertet.

 

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Man sieht den angenehmen Winkel der Station. Zudem hält das Smartphone sehr gut und verrutscht nicht.

Wo sowohl ich als auch mein Co-Tester Frank Bedenken hatten, war die Ladezeit mit der Station. Deshalb hat Frank ausführliche Tests gefahren, deren Ergebnisse man in der nebenstehenden Tabelle sehen kann. Natürlich schneidet die kabellose Station im Vergleich nicht ganz so gut ab, wie kabelgebundenes Aufladen, allerdings sind die Unterschiede erstaunlich und damit angenehm gering.

Und was ich bei der ganzen Sache für das angenehmste halte. Kein Herumgefummele mit den Ladekabeln, das Smartphone einfach auf die Station legen und gut ist. Insgesamt wirkt die Station gut verarbeitet und robust, durch die spezielle Oberfläche hält das Smartphone sicher auf der Station.

Nach meiner Einschätzung ist der Preis dem Nutzwert nicht angemessen. Schließlich spare ich mir „nur“ das tägliche manuelle Anschließen des Steckers und bezahle dafür 73€. Letztlich eine persönliche Einschätzung, ob es einem das wert ist.

Die AR Drone 2.0, ein Erfahrungsbericht

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Die Lichter habe ich ergänzt, es sind einfach zwei kleine Taschenlampen

Es gibt immer wieder Gadgets, da kann man einfach nicht nein sagen. So eines ist die AR Drone von Parrot, die bereits in Version 2.0 existiert. Das gelieferte Paket ist ausgesprochen groß und darin befindet sich die Drohne selbst, mit einer Indoor Hülle, die auch die Rotoren schützt und einer Outdoor Hülle, die für weniger Windwiderstand sorgt.

Die Steuerung der Drohne gestaltet sich denkbar einfach. Man lädt die entsprechende kostenlose App aus dem Appstore und schon kann es losgehen. Akku einsetzen, Drohne via Direktverbindung über WLan mit dem Tablet oder Smartphone verbinden und es kann losgehen. Dabei kann man die Drohne auf zwei Arten steuern. Wer es lieber so ähnlich wie beim normalen RC Flug möchte, der nutzt die Einstellung mit zwei „virtuellen Joysticks“. Für mich viel spannender war aber die Einstellung „Total Control“ bei der man die Drohne durch Neigung des Tablets steuert.

Das ganze funktioniert, auch wegen der in die Drohne eingebauten Intelligenz recht gut, die Drohne steigt nach Drücken auf Start selbständig auf eine Höhe von etwa 1 Meter und verharrt dort, bis man ihr Flugbefehle erteilt.

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Die Indoor Hülle schützt die Rotoren vor Beschädigungen, ebenso die Umwelt.

Ein Flug dauert mit dem mitgelieferten Akku dabei allerdings maximal ca 10 Minuten, weshalb dem ausdauernderen Piloten dringend zu Ersatzakkus geraten sei, die es auch mit doppelter Kapazität gibt.
Zudem sollte man sich eine freie Fläche suchen, denn auch wenn die Drohne sich gut steuern lässt, ist sie doch windempfindlich und man nicht unbedingt immer sehr genau in seinen Kommandos.
Zudem sollte man darauf achten, nicht plötzlich Hindernisse im Tiefflug zu überfliegen, da sonst die Drohne schnell mal in die Luft gejagt wird, und wenn sie dann über das einstellbare Höhenlimit gerät, erfolgt eine Notabschaltung. Dies hat bei mir zu einigen Abstürzen und auch Beschädigungen geführt. Wobei die Drohne sehr robust ist und sich so ziemlich alles an ihr auch mittels Ersatzteilen austauschen lässt.

Das eigentlich spannende ist aber die Livevideo Funktion. Damit kann man auf dem Tablet sehen, was die Drohne mit ihrer Front- oder der Bodenkamera sieht, und das bei Bedarf auch aufzeichnen. Die Bodenkamera, die die Drohne eigentlich nur stabil an einem Fleck halten soll bietet hier nur schwaches VGA dafür aber die Frontkamera HD Qualität.

Insgesamt zwar nicht mit professionelleren Drohnen vergleichbar, aber gerade für den Anfänger im Drohnenflug ein idealer Einstieg, den es für um die 330 Euro gibt, was im Vergleich mit anderen Drohnen ähnlichen Funktionsumfangs ausgesprochen günstig ist.

Allerdings sollte man sich bewußt sein,dass es mit Sicherheit Folgekosten geben wird, wenn die Drohne die ersten Male abgestürzt ist. Aber wie beschrieben,es lässt sich so ziemlich alles austauschen und ersetzen.