Meine Spielempfehlung: The Room 2

theroom2

Es gibt Spiele, die leben von den gestellten Rätseln. Andere von der Action. The Room 2 ist hier eine Mischung aus fantastischen Grafiken, einer beklemmend spannenden und gelungenen Atmosphäre und sehr kniffligen Rätseln.

Wer auch nur ansatzweise Freude am Lösen komplexer Puzzles hat, wer Rätsel und versteckte Geheimnisse liebt wird an „The Room 2“ dem Nachfolger des legendären Spiels „The Room“ seine helle Freude haben.

Wundervolle Grafiken stellen einen Raum mit verschiedenen mysteriösen Kisten dar, die versteckte Türen, Schlösser und Symbole tragen, und die sich immer weiter in eine magische Tiefe voller Geheimnissen öffnen. Dabei entschlüsselt man Rätsel um Rätsel, macht sich auf die Suche nach fehlenden Teilen, öffnet versteckte Türen und dringt immer tiefer in die verschlüsselte Geschichte des Artefakts ein.

Durch stimmungsvolle Vertonung, unglaublich schöne Grafiken und spannende Rätsel weiß „The Room 2“ wie schon der Vorgänger „The Room“ über Stunden, ja Tage zu fesseln.

Unbedingt ansehen, der Preis von knapp 3 Euro lohnt auf jeden Fall.

Und wer schon „The Room“ nicht kennt, es gibt das Spiel im Moment für knapp ,90 Cent und auch schon die erste Version lohnt sich definitiv.

 

[appbox googleplay com.FireproofStudios.TheRoom ]

 

[appbox googleplay com.FireproofStudios.TheRoom2]

Ein Bluetooth Headset der besonderen Art

20140209_094827
Die zwei Hörer sehen größer aus, als sie sind, die großen runden Außenteile sind für die Bedienelemente und den Tragekomfort, eigentlich verbergen sich dahinter in Ear Hörer

Ich nutze schon seit einiger Zeit Bluetooth Headsets, da ich es angenehmer finde, mich nicht dauernd im Kabel zu verhaspeln oder es mühsam wieder entknoten zu müssen, wenn ich es mal in der Eile „nur so“ in die Tasche gestopft habe.
Allerdings sind die meisten Bluetooth Stereo Headsets doch ordentlich teuer und beginnen meist ab 50 Euro aufwärts. Bei mobilefun.de habe ich aber einen Kopfhörer entdeckt, der sich nicht nur durch einen Preis deutlich unter 50 Euro sondern auch durch ein besonderes Design auszeichnet. Das Avantree Jogger ist für knapp 31 Euro wahrlich nicht teuer für ein Stereoheadset, das zusätzlich auch noch eine Freisprecheinrichtung beinhaltet.

20140209_100032
Wie man sieht, wird der Bügel über den Nacken geführt, und durch eine leichte Eigenspannung hält das Konstrukt sehr gut, ohne sich unangenehm anzufühlen.

Das Pairing des Headsets mit dem Smartphone gestaltet sich denkbar einfach. Auf dem Teil, der die drei Buttons beinhaltet lange auf den mittleren Knopf drücken, bis dieser wechselnd in blau und rot blinkt. Dann erscheint der Höhrer auf dem Smartphone als aufgefundenes Gerät und kann gekoppelt werden.Der Bügel, der die beiden Hörer miteinander verbindet, ist elastisch und wird, im Gegensatz zu dem, was man erwarten könnte hinten über den Nacken geführt. Dadurch erzeugt der flexible Bogen eine leichte Spannung, die die beiden Hörer leicht gegen die Ohren presst.

Aber keine Sorge, das ganze fühlt sich in keiner Weise unangenehm an, eher doppelt sicher, weil ich nie das Gefühl bekomme, die Ohrstöpsel könnten z.B. während des Joggens aus den Ohren rutschen.

Der Klang ist natürlich nicht ganz so brilliant, wie bei den teureren In Ear Kopfhörern, aber für den alltäglichen Gebrauch mehr als akzeptabel. Wer Wert auf absolute Brillianz legt, sollte zu etwas teurerem greifen. Für mich persönlich ist das Preis- Leistungsverhältnis von Tragekomfort, Klangleistung und Preis wirklich sehr gut.

Der Akku des Kopfhörers hält ca. 8 Stunden, insofern auch dies eine akzeptabel Zeit. Leider ist der Ladeanschluß proprietär, so dass man auf das mitgelieferte USB Kabel zurückgreifen muss, das man aber wiederum an jedes Standard USB Ladenetzteil anschliessen kann.

image
Die in Ear Stöpsel passen recht gut, schließen das Ohr aber nicht ganz ab. Hier muss man ein wenig probieren bis sie passen

Auch mit den Kritikpunkten Klangbrillianz und Ladefunktion ist das Headset aber für mich dennoch eine Empfehlung, da man für diesen guten Preis kaum vergleichbares am Markt finden dürfte.

Aus eigener Erfahrung finde ich es auf jeden Fall wichtig, dass die Verbindung zwischen den beiden Kopfhörermuscheln so kurz wie möglich ist, da man sich sonst auch ohne Kabelverbindung mit dem Smartphone oder MP3 Player gerne im Kabelgewirr verheddert. Und man sollte auch stets prüfen, wie gut die Kopfhörer sitzen. Auch wenn es albern aussehen mag, solltet ihr welche im Laden testen, hüpft mal eine Weile damit, gerade wenn ihr sie fürs Joggen verwenden wollt. Denn nur wenn die dann nicht verrutschen oder gar herausfallen, lassen sie sich auch beim Joggen angenehm tragen. Und für die Avantree Jogger Hörer ist das auf jeden Fall gewährleistet.

 

Wenn Angry Birds LAUT werden. Ein etwas anderer Lautsprecher

Es gibt Gadgets, die sind sinnvoll. Es gibt Gadgets, die sind amüsant. Aber beides in einem, das ist mir schon eine Rezension wert.

Neulich beim Stöbern in den unendlichen Weiten des Zubehörs bei mobilefun.de stieß ich auf den folgenden komischen Vogel:

20140208_15124720140208_15143320140208_153300

bird
Spätestens jetzt ist der eigentliche Zweck des komischen Vogels zu erkennen.

Dahinter verbirgt sich aber nicht nur ein Angry Bird, sondern auch ein Lautsprecher, und nicht der schlechtesten einer. Denn wenn man den oberen Teil des Kopfes dreht, dann offenbart sich ein all zu bekanntes Innenleben.

Diese Boxen haben wir alle schon gesehen, deshalb brauche ich vermutlich über die erstaunliche Klangqualität trotz kleiner Maße und ungewöhnlicher Form nichts zu verlieren. Hab das ganze unter anderem an meinem Lieblingsort für solche Tests, beim Baden ausprobiert und mit dem witzigen Vogel lässt sich das Badezimmer wirklich gut und klanglich ansprechend beschallen. (Und nein, der Lautsprecher ist nicht wasserfest, aber der Vogel ist ja auch an sich wasserscheu und stand ausreichend weit weg 😉 )

Wie bei diesen kleinen Boxen üblich findet man neben der Anleitung und dem Ladekabel, mit dem sich der Akku des Lautsprechers an jedem USB Port aufladen lässt auch noch eine kleine Stofftasche für den Transport. 

Allerdings kann man den Vogel auch ohne große Sorge direkt in die Tasche packen. Am Boden befindet sich eine Möglichkeit, das kurze eingebaute Audiokabel sauber zu verpacken. Das ist auch einer der ersten Punkte, die mir positiv aufgefallen sind. Das ganze ist nicht nur amüsant gemacht, sondern auch bis ins Detail durchdacht. Ein KURZES Lautsprecherkabel ist integriert (längere Lösungen kriegt man meist nach dem ersten Mal nie wieder so schön am Gerät verstaut, wie sie bei der Auslieferung waren). Zusätzlich aber auch noch ein Audio IN, so dass man auch mit längeren Kabeln arbeiten kann. Eine blaue LED zeigt an, wenn der Lautsprecher angeschaltet ist und ein Standard Mini USB Port sorgt für den Ladeanschluss. Last but not least finden sich Ein-Aus Schalter und Lautstärkeregler an der Seite der Box.

20140209_155147
USB Anschluß für Aufladen und Audio In für längere Audiokabel
20140209_155029
Der Lautstärkerregler und ein sehr praktisches und gut zu verstauendes kurzes Anschlußkabel an den Audioausgang von z.B. einem Smartphone
20140209_154955
An/Aus LED und Einschalter. Hier kann man auch sehr gut sehen, wie gut sich das kurze Audiokabel verstauen lässt.

Natürlich erfuhr der süße Vogel ein lautstarkes Hallo von der ganzen Familie, die bekennende Angry Birds Spieler sind. Vermtulich werde ich den Vogel demnächst nicht mehr so schnell sehen, wenn er im Einsatz vo

Für diese Art von Lautsprecher liegt der Preis bei 26,99 Euro und wer weiß, wie viel n Kinderzimmer zu Kinderzimmer wandert.

vergleichbare Lautsprecher kosten, der wird mir zustimmen, dass der Preis mehr als fair ist. Oh, und wer den roten Vogel nicht leiden kann, es gibt bei mobilefun.de noch einige andere Angry Birds 😉

Für mich ein klare Kaufempfehlung. Vor allem für Eltern, die ein besonderes Geschenk für ihre Kinder (oder sich selbst) suchen, für Angry Birds Fans und für bekennende Geeks wie mich.

Play to Cure – Genes in Space: Spielen und der Krebsforschung helfen

PlaytoCureMit Play to Cure: Genes in Space ist jetzt ein Spiel erschienen, das auf den ersten Blick wie ein einfacher Weltraumflug Simulator aussieht. Das Spiel hat aber einen ernsten Hintergrund und fällt in die Kategorie der „Serious Games“.

Während man selbst ein Raumschiff steuert und durch verschiedene Möglichkeiten, Punkte zu sammeln immer bessere Ausrüstung erhält, werden Daten, die von Cancer Research UK bereitgestellt werden analysiert, und die Ergebnisse wieder zurückgesendet. Zu Beginn werden hierzu durch die App genetische Daten heruntergeladen, die während der Spieler das Spiel spielt verarbeitet werden. Wird das Spiel beendet, werden die Ergebnisse dann wieder hochgeladen.

Man muss sich quasi einen möglichst „dichten Pfad“ durch die Daten suchen, die im Spiel eine wertvolle Materie sind, die der Spieler aufsammeln muss.

Das ganze Spielprinzip mag nicht all zu aufregend erscheinen, für ein Casual Game macht das ganze doch hinreichend Spaß und wenn man die sinnvolle Sache im Hinterkopf behält, versucht man erst recht, die optimalen Pfade zu finden.

Also wenn ihr das nächste Mal etwas Wartezeit totschlagt, warum dann nicht mit einem Spiel, das auch noch gutes tut?

 

Erhältlich ist Play to Cure: Genes in Space für Android und IPhone.

[appbox googleplay com.guerillatea.elementalpha]

Zusatzakkus fürs Smartphone, auch ohne Steckdose den Tag überstehen.

PB_Main
Mit 15.000 mAh Stunden mit einer der energiegeladensten Akkus im Moment am Markt.
42421
Ein Akku mit eigenem Gehäuse und insgesamt 6.500 mAh Stunden von Mugen. Bildquelle Mobilefun.de

mobilefun-imageWir alle kennen das:

Hielten die Mobiltelefone in der Vergangenheit oft mehrere Tage, so geht den meisten Smartphones heute schon binnen Tagesfrist der Saft aus. Doch dank sogenannter Powerakkus kann man mittlerweile auch einen Tag komplett ohne Steckdose. Der Klassiker sind die Akkupacks. Ich nutze hier einen richtig mächtigen 15.000 mAh Akku von Mobilefun, der mittels zweier Anschlüsse zwei Endgeräte gleichzeitig aufladen kann, wobei einer der Anschlüsse auch für Tablets geeignet ist, die oft eine höhere Ladespannung benötigen.
Hier gleich der dringende Hinweis: Gerade, wenn ich auch ein Tablet oder ein Phablet laden will, nachschauen, welche Ladespannung benötigt wird, sonst kann es entweder ganz lange dauern oder gar nur zur Erhaltungsladung reichen. Kleinere Akkus liefern da natürlich weniger Spannung, sind dafür aber transportabler.

Als Alternative für diejenigen, die sowieso eine Schutz für das Smartphone wollen und nicht vor einem etwas größeren Smartphone zurückschrecken sind Akku Packs, die in ein Case eingebettet sind. Auch hier bietet Mobilefun.de einige Cases an. Bekannt auf dem Markt sind hier vor allem ZeroLemon und Mugen, die zum Beispiel für mein Note 3 einen Akku mit 6.500 mAh Stunden Kapazität anbieten, der durch das erweiterte Gehäuse direkt eingesetzt werden kann.

Wie groß der Akku sein soll und welche Lösung ihr bevorzugt ist hier eine Geschmacksfrage und eine Frage der Anwendung. Persönlich bevorzuge ich Gehäuse mit Zusatzakku, da ich dann mit dem Gerät immer arbeiten kann und keine lästigen Kabel verwenden muss, die gerade wenn ich unterwegs auflade auf Dauer den Anschluss am Smartphone durch die vielen Bewegungen beschädigen können. Da ich Ingress spiele, benötige ich viel Akku Power auch unterwegs und mit den Akkupacks bin ich da immer auf der sicheren Seite.

Hüllen fürs Smartphone, ein paar Empfehlungen

20140113_093008
Stylisch für kleines Geld und dennoch gut verarbeitet ist die Pudini Tasche. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden, wie viel ihm der Schutz seines Smartphones wert ist.

Das pure Smartphone ist natürlich die einfachste Möglichkeit, sein Telefon mit sich zu führen. Aber spätestens, wenn die ersten Kratzer auf dem Display oder die ersten Schrammen im Gehäuse sind, denken die meisten über die eine oder andere Art von Schutz nach.

Gestern hatte ich mich ja bereits mit dem Schutz des Bildschirms befasst. Das ist aber nur die halbe Miete. Auch die Rückseite und das gesamte Gehäuse sollten geschützt werden, vor allem, wenn man darüber nachdenkt, sein gebrauchtes Smartphone irgendwann zu verkaufen oder länger wirkliche Freude daran haben will.

Wie beim Bildschirm gibt es auch bei der Hülle verschiedene Lösungen.

Das Ganze hängt vor allem davon ab, wo ihr euer Smartphone bevorzugt einsetzt. Der Businessanwender wird ein elegantes Gehäuse bevorzugen, evtl. mit Bildschirmdeckel, das nobel und wertig aussieht. Hier gibt es verschiedenste Lösungen in unterschiedlichsten Preiskategorien. Vor Kurzem bereits vorgestellt habe ich zum Beispiel eine aktuelle elegante Tasche zum kleinen Preis, die von Pudini hergestellt und bei Mobilefun.de bestellbar ist.

20131123_173802
Mein momentaner Lieblingshersteller für Cases. Urban Armor Gear ist nicht nur robust,sondern sieht auch noch gut aus.

Besteht der Fokus eher auf dem Schutz des Gehäuses , dann gibt es, ebenfalls für kleines Geld Silikoncases, die meist auch noch auf die eine oder andere Art verziert sein können. Es gibt sie für jeden Geschmack. Soll zusätzlich auch noch das Gerät vor Stürzen geschützt werden empfehlen sich Gehäuse wie von UAG oder Otterbox, die das Gerät sehr gut vor Stürzen sichern können. Dabei gilt es aber zu beachten, das ein Mehr an Schutz natürlich das Gerät an sich größer, schwerer und unhandlicher macht. Hier muss jeder für sich selbst überlegen, was ihm wichtig ist.

Eine weiter Lösung sind Hüllen, in die das Smartphone geschoben wird. Um das Smartphone zu nutzen, muss man es dann ganz herausnehmen. Das ist vor allem interessant, wenn ich sicher bin, dass ich es nicht versehentlich irgendwo fallen lasse. Der Scharm einiger dieser Taschen, sie bieten oft im Inneren einen Stoff, der das Bildschirm beim aufnehmen oder entnehmen reinigt.

Auch hier möchte ich meine persönliche Präferenz mit anführen, ich nutze in Kombination mit dem bereits erwähnten Spigen Glas ein Case von UAG,, weil ich es für hinreichend elegant, angenehm „dünn“ und dennoch mit sehr gutem Schutz ausgestattet halte.

Auch hier gilt, jeder muss für sich bestimmen, was für ihn der geeignete Schutz ist. Aber zu irgendeiner Form von Schutz rate ich auf jeden Fall.

Bildschirmschutz bei Smartphones und Tablets , Tipps und Tricks

Dieser Artikel ist der Beginn einer Reihe von Artikeln, die sich mit Zubehör befassen, das ich aus eigener Erfahrung jedem ans Herz legen möchte, der sich ein hochwertiges Smartphone oder Tablet angeschafft hat.

Der Schutz des Smartphones ist ja gerade bei hochwertigen Geräten eine Glaubensfrage. Brauche ich so etwas überhaupt und wenn ja, was ist denn das beste Verfahren?

Generell gibt es drei vier Möglichkeiten, den Bildschirm zu schützen.

spigen
Mein persönlicher Favorit für den Schutz meines Displays. Das Sicherheitsglas schützt den Bildschirm und zerbricht, ohne gefährliche Splitter zu hinterlassen.

Ganz sicher geht man, wenn man sich eine Hülle mit „Deckel“ besorgt, zum Beispiel ein Flipcover, wie es Samsung anbietet.
Vorteil dieser Lösung, ich bin mir 100% sicher das der Bildschirm, sollte mein Smartphone herunterfallen, nicht mit dem Boden oder Gegenständen in Berührung kommt. Der Nachteil hier ist aber, dass ich immer den Deckel wegklappen muss, will ich mit dem Smartphone arbeiten. Zudem bleibt der Deckel ja am Gerät, was gerade beim Fotografieren oft störend empfunden wird.

Die nächste Sicherheitsstufe ist ein Bildschirmschutz auf der Basis eines speziellen Sicherheitsglases. Hier sei vor allem Spigen erwähnt, dessen Bildschirmschutz aus einem dünnen Sicherheitsglas besteht, das zwar zerspringt, sollte das Smartphone einmal herunterfallen, aber dann immer noch das darunter liegende Glas schützt. Nachteil hier wiederum, es trägt doch ein klein wenig auf, und es ist nur als Klarglas erhältlich. Allerdings ist das bei mir persönlich die präferierte Variante des Schutzes, da sie das Maximum herausholt, ohne einen eigenen Deckel zu benötigen.

Die dritte Variante ist eine Folie (im Link ein Beispiel fürs Nexus 5). Folien gibt es zwar auch in einer Dicke, die einen gewissen Splitterschutz bietet, aber alleine durch die Folie werde ich keinen optimalen Schutz erhalten. Folien empfehle ich immer in Kombination mit einem Case, das den Rest des Smartphones ebenfalls vor einem Aufprall schützt. Hier ist der große Vorteil neben dem Schutz gegen Kratzer und Schmutz, dass es diese Folien auch matt gibt, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn man häufiger im freien mit dem Smartphone arbeiten will. Schwierig ist hier nur das Auftragen der Folie, ohne Blasen unter der Folie durch Lufteinschlüsse oder Staub zu bekommen. Ich nutze hier den Trick, die Folie im Badezimmer aufzutragen, nachdem ich eine gewisse Zeit die Dusche habe mit heißem Wasser laufen lassen. Der Wasserdampf in der Luft entzieht ihr zumindest für eine gewisse Zeit den Staub.

20140117_154622Ja, es gibt auch noch eine vierte Variante. Diese soll nicht vor dem Zersplittern bei einem Aufprall, sondern vielmehr vor Kratzern und Schmutz schützen. Mobilefun.de bietet hier eine sehr interessante Lösung an, die Crystalusion „Flüssigglas“ genannt wird. Hier liegt die Betonung auf dem Schutz vor Fingerabdrücken und Schmutz. Idealerweise lässt sich dies mit einem Schutz aus Echtglas kombinieren,  um damit den optimalen Schutz zu gewährleisten. Das ganze hat natürlich den entscheidenden Vorteil, dass man diesen Schutz blasenfrei auftragen kann.

Fazit für mich hier. Ich nutze in der Regel einen Schutz von Spigen aus Echtglas, den ich mit der Schutzflüssigkeit auf Nanotechnologiebasis überzieht, um damit auch Fingerabdrücke zu vermeiden. Und um auch das Gehäuse vor Beschädigungen zu schützen, kommt ums Ganze ein Cover wie zum Beispiel von UAG, das auch den Rest des Smartphones vor Kratzern und Schäden schützt. Damit kann dann das Telefon auch schon mal aus Kopfhöhe aufs Pflaster knallen, ohne das etwas passiert.

Testbericht Fitbit Flex, Quantified Self im Alltag

 

20140124_161931
Kompakt verpackt, steckt außer der Software für Smartphone oder PC alles drin. Die Software steht zum kostenlosen Download zur Verfügung

Ich hatte im letzten Jahr ja bereits das Jawbone Up Fitnessarmband im Test, das mir im Prinzip sehr gut gefallen hatte, bei dem es aber große Qualitätsmängel gab.

24.01.14 - 1
Am Arm getragen ist das Flex eher unauffällig, die Dioden sind von außen nicht sichtbar und leuchten nur auf, wenn man auf das Gerät tippt.

Nun hat mir Mobilefun ein weiteres Fitnessarmband zur Verfügung gestellt, das Fitbit Flex, das wie das Jawbone permanent am Arm getragen werden kann.

Ich trage es seit Freitag und denke, es ist Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen. Zunächst der Inhalt. Das Fitbit Flex kommt mit zwei Armbändern unterschiedlicher Grösse und wird mittels eines metallenen Druckverschlußes am Arm befestigt. Dieser ist in der Handhabung zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, hält aber im alltäglichen Gebrauch dafür bombenfest. Dazu gibt es dann noch das Ladegerät, einen Bluetooth Adapter und eine kleine Anleitung. Da aber die Anwendung fast völlig selbsterklärend ist, genügt es, wie auf der Packung angegeben, fitibit.com/setup aufzurufen und sich durch die Erstinstallation leiten zu lassen.

Alle Daten werden via Bluetooth 3.0 an das Smartphone oder wahlweise den PC übermittelt. Die dazu notwendig App kann man kostenlos aus dem Play Store laden. Sie ist übersichtlich, und bietet neben der Erfassung der Daten des Flex (welche man durch manuelle Synchronisation abrufen kann, die aber auch in regelmäßigen Abständen automatisch von der App durchgeführt wird) auch die Erfassung der Flüssigkeitsaufnahme und der Nahrungsaufnahme, woraus die App dann Vorgaben für die noch zu leistende Bewegung bzw. den Kalorienverbrauch errechnet.
 

Da Fitbit mit der Webseite myfitnesspal.com zusammenarbeitet, kann man diese Daten auch mit den erfassten Daten anderer Tools zusammenführen. Insgesamt überzeugt mich das Synhronisationskonzept von Fitbit mit seiner einfachen Art und der Möglichkeit der Synchronisation während man das Armband trägt deutlich mehr als das doch sehr umständliche Konzept von Jawbone.

Auf dem Flex selbst sind kleine Leuchtdioden, die dem Träger verschiedene Informationen geben. Zum Start ist eine Schrittzahl von 10000 eingespeichert und die Anzahl der aufleuchtenden Dioden, wenn man auf das Flex am Armband tippt, gibt einem an, wie nahe man schon an diesem Ziel ist. Tippt man mehrfach auf das Flex, so wird der Schlafmodus aktiviert, bei dem das Armband durch leichte Vibration und das Aufblinken zweier Dioden den Start der Schlafphase signalisiert. Am nächsten Morgen sollte man mit derselben Aktion auch das Ende angeben, wobei es nicht dramatisch ist, sollte man das einmal vergessen, das sich die Informationen zur Schlafphase auch manuell noch später in der App ändern lassen.

20140124_162321 (1)
Es werden zwei Armbänder mitgeliefert, so dass das Fitbit Flex eigentlich jedem passen sollte.

Insgesamt ist das Flex im Tragekomfort nach meinem Empfinden besser als das Jawbone, da hier der Verschluß das gesamte Armband zu einem „Ring“ werden lässt und sich somit nichts verhaken kann, wie das beim Jawbone der Fall ist, das an einer Seite offen bleibt.

20140124_162353
Wer genau hinschaut, kann das Felx im Armband erkennen. Dort bleibt es auch, nur für das gelegentliche Aufladen muss es entnommen werden.

Das Armband, das ich in schwarz bekommen habe, sieht sehr schlicht aus, fällt also im Alltag kaum auf, und nach einiger Zeit bemerkt man es gar nicht mehr. Das gilt auch für das Tragen in der Nacht, wenn man sein Schlafverhalten analysieren will. Zudem lässt sich ein Wecker einstellen, der einen via Vibration zu gegebener Zeit weckt. Im Gegensatz zum Jawbone Up wird hier allerdings nur zur festen Zeit geweckt, während das Jawbone  Up anhand der Analyse des Schlafverhaltens in dem Zeitvektor zu wecken versucht, in dem man in einer flachen Schlafphase ist und somit schnell aufwachen würde.

Somit kann man das Flex wirklich rund um die Uhr tragen, was bei einem Tracker durchaus Sinn macht. Nach etwa 4 Tagen ist dann aber eine Zwangspause angesagt, dann sollte man den Tracker wieder aufladen, damit die Aufzeichnung nicht plötzlich jenseits jeder Steckdose abbricht, weil der Akku leer ist.

Noch fehlen mir Langzeiterfahrungen über die Haltbarkeit des Fitbit Flex, es soll zumindest unter der Dusche getragen werden können, was ich auch schon mehrfach ohne Probleme gemacht habe.

Alles in allem überzeugt mich das Flex deutlich mehr als das Jawbone. Allerdings sollten Interessierte sich zunächst darüber informieren, ob ihr Smartphone mit der App kompatibel ist, denn man kann die App zwar auf vielen Smartphones installieren, aber nur auf kompatiblen ist auch die direkte Synchronisation des Flexs mit der App möglich, was ich für den größten Vorteil halte.

Preislich liegt das Flex im Moment bei knapp 96 Euro, was sich im Preisbereich bewegt, zu dem auch die Konkurrenz vergleichbare Fitnesstracker anbietet.

Ich werde es jetzt einem Dauertest über mehrere Monate hinweg unterziehen und dann nochmal ein Fazit hier im Blog liefern.

Bislang hat mich das Flex überzeugt, gerade weil es so einfach und nahtlos in den Alltag zu integrieren ist.