Alternativen zum Google Reader: Es geht auch ohne

Ich bekenne, ich bin immer noch begeisterter Google Reader Nutzer. Er ist für mich die zentrale Anlaufstelle für meine tägliche Informationsdosis, dort sammle ich Ideen für Blogbeiträge, sei es für das „berufliche Blog“ meines Arbeitgebers oder mein eigenes Blog.

Aber auch wenn jetzt eine Petition gestartet ist, die versuchen will, das Weiterleben des Google Readers zu sichern ist es nicht verkehrt, sich mal nach Alternativen umzuschauen.

Ich kann die folgenden auch wegen eigener Verwendung bzw. Tests auf jeden Fall empfehlen:

 

1) Feedly: Ist und bleibt mein Favorit und die Feedly Leute haben schon angekündigt, dass sie einen eigenen Service aufbauen werden, so daß alle, die Google Reader via Feedly bislang nutzen nahtlos migriert werden können.

 

2) Flipboard: Ähnlich Feedly ist auch bei Flipboard das Prinzip, nimm die Feeds und bau daraus so etwas wie eine digitale Zeitung. Welchen der beiden man nutzt ist letztendlich Geschmackssache.

 

3) Google Currents: Funktioniert ebenfalls als Aggregator sehr gut, und bindet zum Beispiel auch 500px sehr schön in den Stream ein.

 

Natürlich gibt es noch diverse anderer Reader. Was ich empfehle ist, einen Reader zu suchen, der in der Cloud synchronisiert, so daß man sich die neue Einrichtung bei Verwendung auf einem neuen Gerät spart.

 

 

Übrigens, die abonnierten Streams kann man sehr gut via Google Takeout exportieren.

Dazu einfach unter Import/export Daten exportieren auswählen und sich dann vom Google Reader die Zip Datei erstellen lassen. Darin ist unter anderem eine XML Datei enthalten, die alle Abos auflistet und die sich in viele gängige alternative RSS Reader importieren lässt.

 

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Tolino gegen Kindle, der neue gegen den Platzhirsch

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Der Tolino Shine. Seine Vorteile, offene Formate und die Telekom Cloud als virtueller Buchspeicher.

Es kommt Bewegung in die EBook Reader Szene. Nachdem die Verlage meiner Ansicht nach viel zu lange nur über Amazon und dessen Vertriebsmodell mit Kindle und einem proprietären EBook Format geklagt hatten, haben jetzt verschiedene Buchversender, wie z.B. auch Weltbild, die ja schon lange eigene EBook Reader anbieten mit dem Tolino die Herausforderung endlich angenommen. Und einiges spricht dafür, dass der Tolino durchaus konkurrenzfähig sein könnte. Technologisch spielt er in einer ähnlichen Liga wie der Kindle paperwhite aber das ist es gar nicht, was das Gerät für mich interessant macht.
Da ist zum einen das für mich schlagenste Argument. Ich kann verschiedene Formate auf das Gerät laden. So gehen epub, txt, pdf. Ich bin außerdem nicht an einen Händler gebunden und kann von diversen Anbietern eBooks auf das Gerät laden, ebenso von offenen Bibliotheken DRM freie Bücher. Im Gegensatz zum Kindle besitze ich also eine weitaus größere Wahlfreiheit.
Ein weiteres Argument, mit dem Tolino habe ich vergleichbar Amazons Whispersync über WLan oder auch und das ist neu über die Hotspots der Telekom kostenlosen Zugriff auf die Telekom Cloud, von der ich nicht nur meine Bücher herunterladen, sondern auch eigene hochladen kann. Damit präsentiert sich die Telekom quasi als Cloudstorage für Bücher. Ein interessantes Konzept allemal. Allerdings bleibt abzuwarten, inwieweit der Kunde überhaupt noch auf einen eInkReader anspringt. Mittlerweile scheint ein immer größerer Teil der EBooks auf Tablets gelesen zu werden, die sich als Universal-Entertainmentgeräte gerade einen großen Teil des Ebook Markts zu holen scheinen.

Möglicherweise müssen hier die entsprechenden Händler schnell nachlegen, so denkt man, aber auch dieser Trend ist durch entsprechende Leseapps für Android und iOS abgedeckt. Also auch hier weit mehr Offenheit als beim Kindle.
Vielleicht ist es jetzt gar nicht so wichtig, welches Gerät im Angebot ist. Vielmehr muss der Fokus darauf liegen, ein umfassendes Ebook Programm bereitzustellen und auch bei Verwaltung und Ablage in der Cloud den vergleichbaren einfachen Service zu bieten, wie dies Amazon schon tut.

Dann hat der deutsche Buchhandel durchaus eine Chance, sich als empfehlenswerte Konkurrenz zu Amazon zu etablieren. Zumindest im EBook Bereich. Und zwei Aspekte sollten hierbei im Vordergrund stehen. Die Wahlfreiheit was Formate und Händler angeht und das Angebot. Hier muss ein breitgefächertes Angebot an Büchern verfügbar sein. ALLE Neuerscheinungen und möglichst viel aus dem aktuellen Programm. Nur bei einer großen Abdeckung ist das Gerät konkurrenzfähig. Denn Preis und Leistung, so erste Testberichte, stimmen.

Es muss nicht immer Original sein. Dockingstation für das Google Nexus 7 mit dem speziellen Kniff

20130302_143605Eigentlich bin ich ein Verfechter von Originalzubehör. Nicht nur, weil dort gewährleistet ist, dass auch alles passt, sondern weil meist auch die Qualität höher ist.
Deshalb war ich doch eher kritisch, als mir mobilefun.de eine Dockingstation für das Google Nexus 7 für einen Test überließ.
Aber ich bin von diesem Nexus 7 Zubehör angenehm überrascht. Nicht nur, dass das Tablet  in die Nexus 7 Dockingstation perfekt passt, es bietet auch die Möglichkeit, ein Nexus 7 mit stoßabweisender Hülle anzudocken. Dazu besitzt das Dock einen kleinen Einsatz, der beim Standard Nexus 7 im Dock verbleibt, und den man entfernt, will man das Tablet mit einer Schutzhülle ins Dock stellen. Beides funktioniert sehr gut und durch den breiten Fuß steht das Dock stabil.
Das weitere Zubehör beschränkt sich auf ein USB Kabel zum Anschluß an den PC. Ein Netzteil ist nicht dabei, das vermisse ich aber auch nicht wirklich, da ja bei den meisten Tablets und Smartphones ein entsprechender Adapter beigefügt ist, und ich es angenehm finde, wenn ich nicht bei jedem neuen Kauf mit dem kompletten Zubehörsatz zugeworfen werde.

Mein Sohn, der sich das Nexus 7 zusammengespart hatte, nutzt die Docking Station jetzt in seinem Zimmer, was schon deshalb praktisch ist, weil das Tablet dann an einem sicheren Ort geladen wird 😉

Alles in allem kann man für den Preis von 23,49 Euro nicht viel falsch machen und hat eine elegante Möglichkeit, sein Nexus 7 am Schreibtisch zu laden und gleichzeitig dank des angenehmen Winkels auch zu benutzen.

bild1Dennoch bleibe ich prinzipiell bei meiner Empfehlung. Vor allem, wenn es um technisch komplizierteres Zubehör geht, sollte man sich zumindest gut überlegen, ob man auf Drittanbieter setzt oder das Original.

ZDF veröffentlicht HEUTE App zeitgleich für IOS und Android

Zunächst gibt es die App als Smartphone Variante, in einigen Wochen soll auch eine Version für Tablets folgen.

Erste Tests zeigen ein durchdachtes Konzept, das nicht nur inhaltlich, sondern auch vom Design sehr modern wirkt. Wie auch die Tagesschau App kann die Heute App auf Wunsch über aktuelle Nachrichten per Push informieren und bietet neben Nachrichten auch ortsbasierte Wetterinformationen und verschieden Videostreams.

 
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Testbericht: Starterkit für das Galaxy III mini

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Diverses Zubehör befindet sich im Zubehörset von mobilefun.de

Meine beiden ältesten Kinder (Gott wie alt man sich da plötzlich selbst vorkommt bei diesem Satz) sind jetzt in der weiterführenden Schule, was einen längeren Schulweg bedingt und deshalb war klar, sie brauchen ein Smartphone (Smartphone natürlich, schon wegen Geekpapa). Für mich das beste Preis-Leistungsverhältnis hatte hier das Samsung Galaxy S3 mini.

Aber Kinder und empfindliche Technik ist so eine Sache. Deshalb hab ich mich bald nach Zubehör umgesehen, das die Smartphones etwas robuster macht und damit die Gefahr für Technik und Finanzen reduziert.

Auftritt mobilefun.de. Bei diesem Versender gibt es unter anderem sogenannte Starterkits, also Zusammenstellungen von mehr oder minder sinnvollem Zubehör. Für die S3 mini Geräte gab es eben solch ein Starterkit mit diversen mehr oder minder sinnvollen Ergänzungen.

Das Galaxy S3 Mini Zubehör, das ich hier im Test vorstellen werde, ist bei mobilefun.de für 23,49€ zu haben. Ich habe das schwarze Set getestet, natürlich gibt es das ganze auch in weiß.

Im Lieferumfang des Galaxy S3 Mini  Zubehör Pack befinden sich folgende Artikel:

  • Galaxy S3 Mini  Tischhalterung
  • Galaxy S3 Mini  KFZ Halterung
  • FlexiShield Skin für Galaxy S3 Mini
  • Mini Standhalterung für unterwegs
  • Galaxy S3 Mini  KFZ Ladekabel
  • MFX Displayschutzfolie
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Die adhäsive Oberfläche des Smartphone Ständers halt das Telefon sicher auf der Platte

Zum Beginn, für den Preis macht man nicht viel falsch. Denn alleine das Autoladegerät und die KFZ-Halterung sind schon ausgesprochen praktisch und bedürfen wohl kaum einer näheren Beschreibung. Bei der Halterung handelt es sich um die Saugnapflösung mit zusätzlicher Klebeplatte.

Da der Herr Papa ein Galaxy Note 2 mit ebenfalls Micro USB Anschluß hat, kann zudem auch ich einiges vom Zubehör verwenden.

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Simple Lösung aber funktioniert und ist seeeehr platzsparend.
(Außerdem ein typisches Zubehör für den Geek in mir)

Interessanter sind da schon die beiden Halterungen, einmal ein Ständer aus Metal, mit einer adhäsiven Oberfläche, der das Smartphone in einem angenehmen Winkel positioniert, wahlweise horizontal oder vertikal und  dabei so viel Freiheit zur Oberfläche lässt, dass man auch das Ladekabel gut anschließen kann. Eine sehr einfach aber erstaunlich funktionale Lösung, die sich meine Tochter natürlich gleich gesichert hat. Als weitere Halterung gibt es so etwas wie eine Gummikugel mit Saugnapf, die man auf der Rückseite des Smartphones befestigen kann und die dann auch eine rudimentäre Stütze darstellt, um z.b. Filme in einem angenehmen Winkel zu betrachten. Klappt mit den S3 mini richtig gut, auch hochkant, da hier auch das Gewicht eine Rolle spielt, das gehalten werden muss. Mein Note 2 war horizontal zu schwer, aber vertikal konnte ich sogar dieses Smartphone mit dem „Pümpel“ aufstellen.

Fazit: Nettes Gimmick, speziell für das kleine Gepäck unterwegs.

Zusätzlich erhält man auch eine Schutzhülle, die das Smartphone wie bereits von anderen Hüllen bekannt, auf der Rückseite umschließt und auf der Vorderseite eine Gummiwulst hat, so daß in den meisten Fällen dem Smartphone nichts passiert, wenn es auf den Boden fallen sollte.

Auch die Schutzfolien für den Bildschirm entsprechen dem bekannten Standard, es handelt sich hier um mehrere Klarfolien, hier auch meine einzige Kritik, es wäre sicher noch besser gewesen, man hätte neben den Klarfolien auch noch einige mattierte Folien beigepackt, die ich bevorzuge, um auf meinem Smartphone auch besser in der Sonne lesen zu können.

Dafür sind die Folien aber so gut zugeschnitten, dass sie sehr einfach platzierbar sind, da sie nicht 100% bündig das ganze Display abdecken, was meiner Erfahrung nach immer zu Problemen beim Anbringen der Folie führt.

Natürlich war klar, dass ich vor allem auch die Nutzer der Smartphones die einzelnen Produkte testen lasse und deren Fazit, nachdem sie jetzt bereits bis auf die KFZ Halterung (aus ersichtllichen Gründen) alles im harten Alltagseinsatz ausprobiert haben ist ein klares Daumen hoch.

Insofern kann ich das Starterset für alle jene empfehlen, die für wenig Geld eine umfassende Auswahl an wichtigem Zubehör haben wollen.

 

Temple Run 2 ist im Android Store gelandet. Für das Kind in uns allen.

Ich weiß, wir alle sind ganz seriöse Erwachsene, die Spaß nur nach Feierabend haben und auf ihren Smartphones nur sinnvolle Anwendungen. Wenn da nicht auch noch das innere Kind wäre. Und fürs innere Kind gibt es von Imangi Studios seit heute Temple Run 2 auch für Android.   Und nicht nur die Grafiken sind peppiger geworden, es gibt auch mehr Möglichkeiten zu springen, zu fahren, zu klettern. Also, damit euer inneres Kind nicht länger quengelt rate ich dringend: Besucht den App Store oder klickt einen der Links unten.

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Wenn einer eine Reise plant: Umfangreiche App Tipps für alles rund um den Urlaub

Achtung: Längerer Artikel, dafür mit einem umfassenden Überblick über empfehlenswerte Apps für den nächsten Urlaub

Dieses Jahr wird wieder ein Familienurlaub geplant. Der hat natürlich bei Vater, Mutter und drei Kindern ganz andere Rahmenbedingungen. Und für mich bedeutet das, dass ich doppelt froh bin, wenn mich mein Smartphone hier von der Planung bis zum Urlaub dabei unterstützt.

Nachdem ich mir über die Seite Holiday Insider erste sehr gute Tipps zur App Ausstattung meines Smartphones geholt hatte (sehr schön zum Beispiel der Toilettenfinder. Eine App, über die ich zunächst gelacht, angesichts von drei Kindern aber nach kurzem Nachdenken doch genickt und einen durchaus hohen Nutzwert attestiert habe), hab ich nochmal etwas tiefer gegraben und liefere hier eine Zusammenstellungen von Anwendungen, die ich durchweg für den nächsten Urlaub empfehle, schon weil ich sie fast alle auch auf meinem Smartphone habe und nutze. Oh, und für alle, die ihre Urlaubsplanung lieber direkt am PC machen ist Holiday Insider sicher auch interessant, da man dort auch, wie bei diversen anderen Plattformen nach Ferienhäusern und Ferienwohnungen suchen kann. Das ist gerade für Familien mit Kindern interessant, für die es oft problematisch ist, in einem Hotel zu übernachten.

Der Play Store von Google bietet mittlerweile ein breites Füllhorn an Apps, aus denen ich hier mal diejenigen vorstellen möchte, die sich für mich in der Vergangenheit als sehr nützlich erwiesen haben. Die Liste wird keine kurze sein, aber ich denke,  jeder der an die Planung eines Urlaubs geht, freut sich über die eine oder andere Anregung.

Alles beginnt mit einer guten Planung. Natürlich gibt es diverse Anwendungen auch für den PC, aber ich gehe mir mal davon aus, dass ich alles via Smartphone oder Tablet erledigen möchte.

Da wäre zunächst die Buchung. Alles beginnt hier für uns mit der Herausforderung, dass zwei Erwachsene und drei Kinder untergebracht sein wollen. Also erst einmal nach einer Unterkunft gesucht. Wir planen dieses Jahr einen Urlaub irgendwo an der Küste. Deshalb schränkt sich die Suche auf den hohen Norden ein. Diverse Apps bieten hier die Möglichkeit, nach Unterkünften zu suchen.

Ich verwende persönlich gerne die Apps von HRS Hotelsuche, dort lassen sich sehr viele Rahmenparameter einstellen. Für diejenigen, die eher spontan reisen sei wiederum Justbook empfohlen, eine App, die gerade auch die Last Minute Angebote findet und vor Ort nach freien Zimmern am aktuellen Tag sucht. Auch Trivago und expedia.de bieten entsprechende Apps an, alles wiederum eine Frage des Geschmacks.

Für Individualisten sei aber auch airbnb genannt bzw. couchsurfing. Wobei airbnb eher in Richtung Vermietung privater Wohnungen oder Häuser geht, wohingegen man bei couchsurfing im wahrsten Sinne des Wortes minimal eine Couch angeboten bekommt. Beides jedoch adäquate Angebote, wenn primär der Schlafplatz wichtig ist, oder man jenseits der gängigen Touristenmöglichkeiten übernachten will. Airbnb bietet zudem zum Teil sehr exklusive Angebote wie eine private Yacht oder besondere Lofts oder Häuser.

Da wir mit drei Kindern aber eher etwas „günstig aber gutes“ mit vollem Service suchen, ist für uns auch die neue App von Center Parcs interessant (Eine Urlaubsform, die wir wirklich nur für Familien mit noch kleineren Kindern empfehlen und auch nur deshalb überhaupt in Betracht ziehen, aber es ist einfach angenehm, wenn man selbst bei schlechtem Wetter immer eine Beschäftigung in der Nähe hat). Nachdem lange Zeit nur die Buchung und Information über die Webseite möglich war, bietet Center Parcs mittlerweile auch eine eigene App an. Zwar muss man immer noch über die Webseite buchen, aber die App bietet diverse Informationen rund um den Park und ermöglicht zudem die Buchung von Zusatzangeboten.
Nachdem der Ort und die Reisezeit geklärt und gebucht sind, gilt es ein Programm für die Zeit des Urlaubs zusammenzustellen (sofern man nicht die ganze Zeit mit drei quängelnden Kindern verbringen will, die permanent fragen: „und was machen wir heute?“)

Hier gibt es diverse Anwendungen, die zum Teil sehr ausführlich über regionale Angebote informieren. So kann ich neben den bereits in den Google Maps und bei Google Now erhältlichen Informationen jedem nur zusätzliche Anwendungen wie  qype, yelp oder meinestadt.de ans Herz legen. Welche davon man nutzt ist Geschmackssache, alle bieten Informationen über zum Beispiel Hotels, Apotheken, Restaurants, Ladengeschäfte aber auch Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote in der Urlaubsregion an. Der große Vorteil. Ist die App aufs Smartphone geladen, kann man sich eine Umkreisauskunft geben lassen, die speziell die Angebote auflistet, die sich im nahen Umkreis des Urlaubsortes befinden. So konnten wir zum Beispiel bei einem kleineren Unfall schon mal den nächstgelegenen Kinderarzt lokalisieren oder eine nahe Apotheke, haben aber auch  schon kleinere Museen oder Sehenswürdigkeiten entdeckt, die in den Reiseführern gar nicht oder nur sehr spärlich beschrieben waren. Etwas ganz besonderes ist hier Wikitude, da hier augmented reality mit verschiedenen Datenbanken verbunden wird, um so einen interaktiven Reiseführer zu generieren. Sehr empfehlenswert, einfach ausprobieren.


 

Nun gilt es, die Anreise zu planen. Auch hier bieten sich für unterschiedliche Nutzergruppen eine Vielzahl verschiedener Apps an, die das Anreiseleben leichter machen.
So gibt es den Klassiker der deutschen Bahn, der neben Fahrplanauskunft auch die Buchung und für Smartphones (Achtung, kein  Tablet benutzen, hier zicken einige Kontrolleure mächtig rum, die App sei  nur für Smartphones gedacht) eine elektronisches Ticket der Bahn. Zudem lassen sich mit einer weiteren App auch die Leihfahrräder der Bahn buchen, ebenso über die App Flinkster Car-Sharing Fahrzeuge. Um über alle Nah- und Fernverkehrsverbindungen auf dem Laufenden zu bleiben, empfehle ich sehr die App Öffi, die wirklich umfassende Fahrpläne bis hin zu Busfahrplänen und das bundesweit bietet.

flinc – Flexible Fahrgemeinschaft zur Arbeit from flinc on Vimeo.

Wer selbst mit dem Auto fährt und auch mal jemanden mitzunehmen bereit ist, dem lege ich flinc.org ans Herz, einen integrierten Mitfahrservice, der nach Eingabe einer geplanten Fahrtstrecke auf dieser Strecke potentielle Mitfahrer anzeigt und auf Wunsch auch die Vermittlung übernimmt. Vorteil: Man hat eine gewisse Sicherheit und kann, so der Mitfahrer dazu bereit ist, auch noch zumindest eine Spritbeteiligung bekommen. Eine besondere Navigationssoftware ist waze, denn hier werden die Kartendaten von den Nutzern interaktiv als eine Art Crowdsourcing aktualisiert und verifiziert und man kann in einer Art social game auch noch Punkte sammeln. Nett gemacht und manchmal aktueller als so manches kommerzielle Produkt.


Auch wer mit dem Flugzeug verreist, kann auf einige sehr interessante Apps zurückgreifen. So zum Beispiel Flightradar Pro oder Flighttrack, mit denen es möglich ist, einen bestimmten Flug (Flighttrack) oder am Himmel gefundene Flugzeuge zu verfolgen, aber auch zum Beispiel über Verspätungen des Abflugs kann man sich informieren lassen. Hier empfiehlt es sich, im Appstore auch mal nach Apps der Fluggesellschaft zu suchen, mit der man zu fliegen gedenkt. So bietet z.B. die Lufthansa eine App an, aber auch andere Apps wie Flughafen Flugstatus Verfolgung bieten die Möglichkeit, auch über Verspätungen informiert zu werden. Auch sehr interessant, falls man von Freunden oder Angehörigen zum Flughafen gebracht wird, damit die am Rückreisetag auf dem Laufenden bleiben, wann man denn nun wirklich ankommt und nicht Stunden auf dem Flughafen verbringen müssen.

Interessant für die gesamte Reiseplanungen sind Apps wie TripAdvisor oder TripIt, die eine Zusammenfassung der gesamten Reisedaten ermöglichen, an bestimmte Termine erinnern können und zudem zentral alle Informationen zur Reise, vom Hotel über geplante Besuche bis zu den An- und Abreiseinformationen zentral sammeln können. Zudem bieten sie, wie  die meisten anderen Apps die Möglichkeit, die Freunde über die Social Media Plattformen über Status bzw. Informationen zur Reise zu informieren.

Ist man letztlich vor Ort, hilft bereits die bei allen Android Smartphones verfügbare Google Map sehr weiter, wenn man sich vor Ort orientieren muss. Und glaubt mir, alle die behaupten, sie kämen besser ohne Navi zurecht, haben mehr Angst vor der Technik als dass sie wirklich besser mit Karte operieren. Fällt mir jedes Mal wieder auf, wenn vor mir irgendein Fahrzeug herzuckelt, gefährliche Manöver ausführend und man deutlich erkennt, der kennt sich nicht wirklich aus. Oder wenn ein Auto vor einer der großen Stadtkarten an den meisten Einfahrten größerer Städte steht und der Fahrer oder die Fahrerin verzweifelt versucht, auf der Karte zu finden, wohin sie denn nun muß. Dass man dadurch die Orientierungsfähigkeit verliert, stimm zumindest für mich nicht, im Gegenteil. Da ich mich durch  die Anweisungen des Navi ganz auf den Verkehr und die Umgebung konzentrieren kann, fahre ich sicherer und kann mir zudem das eine oder andere Gebäude oder den einen oder anderen markanten Wegpunkt einprägen,so daß ich meist nach der Ankunft bereits den Weg hin und zurück auch ohne Navi kenne.
Zudem ist es einfach für die ganze Familie ein viel entspannterer Urlaub, wenn man sich einfach ins Auto setzt, dem Navi das gewünschte Ziel nennt und dann einfach losfahren kann, ohne sich große Gedanken machen zu müssen, ob man den Zielort auch findet).

Wer mit der Bahn anreist und am Zielort ein Taxi benötigt, dem kann ich aus eigener überragend positiver Erfahrung die App MyTaxi empfehlen, in  den meisten größeren Städten kann man hier, ohne die nervenden Taxizentralen direkt ein Taxi anfordern, erfährt nicht nur den Namen des Taxifahrers sondern auch, wann das Taxi ankommen wird und kann sogar auf einer Karte die Anfahrt verfolgen. Zudem verdienen die Taxifahrer, die dieses System   nutzen mehr an mir, als diejenigen, die auch noch regelmässig an die Taxizentralen zahlen müssen. Aus eigener Erfahrung in Berlin, Hamburg und Stuttgart benötigt ein Taxi vom Ruf bis es an meinem Standort ankommt ca. 1-5 Minuten, so nicht gerade ein Großevent alle Taxis bindet. Das schnellste was ich erlebt habe war ein Taxiruf, als wir im Restaurant gerade bezahlten. Bis  wir aus dem Restaurant bis zur Straße gelaufen waren, stand das Taxi schon bereit.

Neben den Reisevorbereitungen und der Anreise bietet sich das Smartphone natürlich auch im Urlaub auch für diverse Funktionen an, die man sonst zusätzlich mitnehmen müsste.
Allen Geocaching Fans sei c:geo ans Herz gelegt, dass nicht nur alles bietet, die man von einem guten Geocaching Programm verlangen kann, sondern sich auch noch in die sozialen Netzwerke gut integriert. Diverse Anwendunge bieten zudem Wanderkarten für den Offline Gebrauch an. Wer sich etwas für Flora und Fauna am Urlaubsort interessiert, dem kann ich unter anderem die Software Birds Pro empfehlen, der neben den wichtigsten Daten zu verschiedenen Wildvögeln auch Audiobeispiele der Vogelstimmen bietet oder auch die Anwendung: iForest– Bäume und Sträucher, die es ermöglicht, diverse Strauch- und Baumarten anhand verschiedener Merkmale zu bestimmen.
Alle, die Interess an gutem Essen und Foodporn gleichermaßen haben, die dürfte Foodspotting interessieren, eine App, die es erlaubt, nicht nur das Essen eines Restaurants zu kommentieren, sondern auch um ein Foto ergänzen. Mittlerweile ein recht umfangreiche Datenbank, die es nicht nur erlaubt, die Bewertungen eines Restaurants zu sehen, sondern direkt einen Eindruck von der Darreichung der dort angebotenen Speisen zu bekommen.

Wer generell die Urlaubsfotos gerne teilt, dem sei als Alternative zum weithin bekannten Instagram eyeem ans Herz gelegt, eine sehr schöne Foto Community, die umfangreiche Bildbearbeitungsmöglichkeiten ebenso bietet, wie ein gutes Kategorisierungssystem und die Möglichkeit, die geschossenen Bilder in diversen Social Media Plattformen zu teilen.
Natürlich kann man auch direkt auf Google zurückgreifen und dort die Autouploadfunktion aktivieren, die die Bilder, die mit dem Smartphone geschossen werden, direkt auf Google+, natürlich privat markiert hochlädt. Will man zu einem bestimmten Event Bilder sammeln, so kann man dies ganz einfach lösen, indem man zu dieses Event bei Google+ anlegt und zum passenden Zeitpunkt auf dem Smartphone in den Partymodus wechselt. Von da an werden alle Bilder, die mit dem Smartphone erstellt werden direkt dem Event zugeordnet.

Um beim Erstellen der Bilder mehr Möglichkeiten (wie z.B. Zeitrafferaufnahmen bzw. verschiedenste Effekte) nutzen zu können, empfehle ich die wirklich sehr gute App Camera Zoom FX, die ein Füllhorn an Möglichkeiten zur Bildbearbeitung und Korrektur bietet.

Wer wiederum Bilder noch am Urlaubsort entwickeln lassen und Papierabzüge zum Beispiel an die Großeltern schicken lassen möchte, sollte sich die Cewe Smartphoto App ansehen. Mit ihr kann man von Bildern auf dem Smartphone direkt Abzüge bestellen, oder was vielleicht noch interessanter ist, von einem Bild eine Postkarte erstellen lassen, die dann auch direkt an einen Empfänger versandt werden kann.

Soweit mein Überblick, ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit, das sind aber alles Apps, die ich auch selbst in Verwendung habe und die ihre Funktionalität bereits im realen Anwendungsfall auf die eine oder andere Art gezeigt haben.
Möglicherweise gibt es einen Folgeartikel, wenn die diesjährige Urlaubsplanung erfolgreich abgeschlossen und der Urlaub hinter uns liegt. Bis dann, gute Planung und erholsame Ferien, wann auch immer diese sein mögen. Und denkt dran. Der frühe Bucher kriegt den Rabatt 😉

Gute Alternativen zu Instagram

Instagram laufen die User davon. So zumindest vermelden es im Moment diverse Online Portale.

NAch dem Fiasko mit der Änderung der AGBs, die so unglücklich formuliert waren, dass der Eindruck entstand, Instagram wolle nun mit den Bildern der Nutzer bezahlte Werbung machen, ohne dass die Nutzer dem zustimmen bzw. davon etwas haben, laufen offensichtlich viele zu anderen Diensten über.

 

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Ich persönlich nutze EyeEm, ein Dienst, der deutlich mehr Möglichkeiten bietet als Instagram. So kann man verschiedene Themen zuordnen, es werden mehr Formatierungsmöglichkeiten geboten und man ist auch nicht auf das quadratische Bildformat eingeschränkt.

 

 

 

 

 

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Ein weiterer sehr guter Dienst ist Streamzoo. Hier wird der Fokus deutlich stärker auf Gamification gelegt, aber auch bei Streamzoo sind die üblichen Funktionen zum Teilen auf diversen Social Media Plattformen vorhanden. Zusätzlich kann man aber, ähnlich Foursquare diverse Badges erwerben.

Wem es nicht darauf ankommt, dass die Software eine eigene Darstellungsplattform bietet, dem seien Werkzeuge wie pixlr-o-matic, snapseed oder CameraZoomFX ans Herz gelegt, die alle eine Vielzahl an Beiarbeitungsmöglichkeiten bieten, und zumindest in Android voll in die Sharing Möglichkeiten des OS integriert sind.