Warum Menschen mit Behinderungen nicht behindert sind.

Immer wieder habe ich den Eindruck, dass wir zwar eine Gesellschaft sind, die -Achtung Buzzword- Inklusion fördern will, aber dann die Inkludierten doch wieder nicht wirklich ernst nimmt.

Dabei sehe ich hier ganz klar völlig andere Aspekte. Viele Menschen mit Behinderung können sich im Alltag hervorragend zurechtfinden, ja sie haben für sich ganz spezielle Strategien entwickelt, die ihnen den Alltag erleichtern. Und da genau liegt auch das Potential. Jeder, der mit einer „Behinderung“ lebt, hat für sich gelernt, über den Tellerrand zu blicken, klassische Lösungen zu hinterfragen, den Status Quo nicht zu akzeptieren.

Direkt aufgefallen ist mir das am genialen Raul Krauthausen, der unter anderem für so brilliante Ideen wie wheelmap.org verantwortlich zeichnet. Ja, er hat die Glasknochenkrankheit, ja er sitzt im Rollstuhl, aber so what? Gerade aus diesem scheinbaren Defizit entstanden brilliante Ideen, die zum Beispiel im Falle von wheelmap.org nicht nur Rollstuhlfahrern zu Gute kommen, auch jede Mutter mit Kind oder jeder ältere Mensch, der nicht mehr so gut laufen kann ist dankbar über die Information.

Wir sollten sehr vorsichtig mit dem Begriff „behindert“ umgehen. Gerade in einer Welt, die immer mehr körperliche Defizite durch Technologie ausgleichen kann, haben Behinderungen in vielen Bereichen geringere Auswirkungen als früher.

Ein weiteres für mich bedeutsames Beispiel ist die wunderbare @einAugenschmaus alias Julia Probst, die zwar gehörlos als Twitterin, Lippenleserin und Fussballfan bei Live Übertragungen twittert, was z.B. Trainer sagen.

Ich denke, wir sollten uns mehr Gedanken über unseren Blick auf „Behinderung“ machen, das ist für mich die eigentliche Inklusion.
Ein bisschen hatte ich den Eindruck, dass es schon funktioniert hat bei den Paralympics in London, wo mehr über die Leistungen als über die Behinderungen der Sportler berichtet wurde.
 

 

Abschließendes Fazit aus zwei Wochen online nur mit dem Samsung Galaxy Note 2

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Das Multimedia Dock erlaubt den Anschluss von Tastatur und Maus sowie über HDMI sogar eines Monitors.

Nun ist der Urlaub vorbei und auch meine zwei online Wochen nur mit dem Note 2.
Was für Schlüsse ziehe ich aus dem Experiment? Nun, zum ersten musste ich das Experiment nicht abbrechen, die grundsätzliche Nutzbarkeit eines Note 2 für bloggen, schreiben und surfen sehe ich damit als bewiesen an. Klar läuft nicht alles so angenehm aber mit Multimedia Dock, USB Maus und Tastatur und großem Monitor lässt sich sehr gut arbeiten.
Überrascht war ich dann eher, wie oft ich das Note 2 trotz des Docks direkt verwendet habe. Mit der neuen SwiftKey Flow Tastatur ist es wirklich sehr angenehm möglich, auch längere Texte zu verfassen.
(dieser Beitrag ist ausschließlich mit dem Note 2 erstellt).
Und wenn man eine gewisse Zeit mit dem Note 2 gearbeitet hat, dann fühlt sich das Note nicht mehr zu groß,  sondern eher alle anderen Smartphones zu klein an. Die Simyo Flatrate kam in diesen zwei Wochen zwar kaum zum Einsatz, da das Note 2 meist ins Wlan ging, aber dank der mobilen Apps dürfte das auch komplett mobil funktionieren (man sollte nur jegliche automatischen. App Updates abschalten und ggf. häufiger den Ruhemodus nutzen) . Sehr interessant fand ich persönlich auch die XBox App von Microsoft namens Smartglass,  mit der sich das Note 2 auch als Controller für die Xbox im Wlan nutzen lässt. Unschlagbar vor allem die Kombination aus Stift und der Samsung eigenen SNote App. Die Schrifterkennung gehört mit zu den besten, die ich bislang testen konnte. Damit macht es tatsächlich Sinn, das Note als Notizbuch zu verwenden. Zumindest außerhalb der „nur wer Totholz nutzt, arbeitet auch“ Zone.
Ich bin ja zudem ein Verfechter des papierlosen Büros, aber wenn es doch mal etwas auszudrucken gilt, so findet bei mir „printershare mobile“ Verwendung, dass mir direkt Ausdrucke vom Smartphone auf einen Drucker im WLan erlaubt. Damit klappt das ganze ausgesprochen gut.

Tag eins des Experiments mit dem Samsung Galaxy Note II als PC Ersatz

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Das Experiment hat begonnen. Für die nächsten zwei Wochen werde ich meine gesamten Online Aktivitäten nur mit dem Galaxy Note II erledigen.
Auch dieser Artikel entsteht bereits auf dem Smartphone über die Beta Version der neuen SwiftKey Flow Tastatur. Bislang keine Probleme, um genau zu sein konnte ich auf das Multimedia Dock bislang gut verzichten.
Der Bildschirm des Note ist wirklich optimal um sich auch mal ohne Tastatur an längere Texte zu wagen.
Und ja, Spiele kann ich natürlich auch auf dem Note II prima machen, wobei die Kids natürlich ihre XBox haben und weil der Papa da ja unterstützen muss, sind wir hier kräftig jenseits des PC beschäftigt. Hier ist eine Beweisführung ja auch kaum notwendig, denn was Softwareschmieden wie Gameloft mittlerweile abliefern, kann zumindest mit so manchen mobilen Spielekonsolen mithalten. Die beiden Feiertage dürften dank Großeltern besuchen unproblematisch sein.

Spannend werden die Tage zwischen den Jahren, wo ich unter anderem auch auf komplexere Web Anwendungen zum Social Media Monitoring zugreifen will. Facebook und Google+ sind als Apps zwar manchmal umständlich aber erreichen durchaus schon die Funktionalität, die mir für die tägliche Verwendung ausreicht. Twitter deckt Plume mittlerweile sehr gut ab. Speziell Tabletnutzern sei die App schon wegen ihres mehrspaltigen Designs ans Herz gelegt.

Über die Kabel BW lose Zeit (30000kBit statt nur 3000kBit wie zuvor bei 1und1) rette ich mich mit ner Internet Flatrate von Simyo und ja, ePlus, das Netz, das hinter Simyo steckt ist zumindest in den für mich relevanten Regionen durchaus konkurrenzfähig.

Das Nexus 4 im Praxistest

Gastbeitrag von Michael Vorschütz, der zu den Glücklichen gehörte, die gleich zum Verkaufsstart ein Nexus4 ergattern konnten:

Das Objekt der Begierde und hier eines Praxistests

Vor einer knappen Woche war es endlich soweit: Mein Nexus 4 wurde angeliefert. Ich hatte das große Glück unter den Ersten gewesen zu sein, bei denen die Bestellung in den chaotischen ersten Anläufen geklappt hatte. Nun war es endlich da und ich konnte es gar nicht erwarten, es in Betrieb zu nehmen.

 

Viel hatte ich gelesen über die ganzen Vorberichte, Tests und Analysen. Ein bisschen mulmig war mir das mit der Akku Geschichte schon. Würde er den ganzen Tag durchhalten oder auf halber Strecke schlapp machen?

 

Der eingerichtete Startscreen. Widgets sind und bleiben eine der Besonderheiten und Stärken von Android

Nun war aber erst mal die Inbetriebnahme dran. Auspacken (siehe diverse Unboxing Videos auf Youtube J ), ans Ladegerät und einschalten. Und da war es schon, das heiß ersehnte Nexus Logo. Und los ging es mit dem Einrichtungsassistenten. Alle Daten eintragen, Anmeldungen eintippern, WLAN, Google Konto etc. Ratz fatz war alles durch und die reine Google Android Oberfläche erstrahlte auf dem Display. Bislang kannte ich nur die Touch Wiz Oberfläche von Samsung (Galaxy S2). Erst mal alles anschauen und sich zurecht finden. Alle Google Apps waren in einem Ordner gebündelt. Wenn ich schon mal da bin, gleich ab in den Play Store. Ich hatte Zugriff auf alle meine bisher installierten Apps. Also fröhliches Installieren.

 

Innerhalb von kurzer Zeit hatte ich alles installiert. Da ist mir ein Symbol in der Benachrichtigungsleiste aufgefallen, das ich noch nicht kannte. Gleich mal reingeschaut. Oh ein Systemupdate. Angeklickt, Neugestartet und ich war auch Version 4.2.1. YES. Deshalb wollte ich Dich Nexus. Samsung Kies: Pf So macht man das!

 

Ich habe mir die 16 GB Version geholt. Gleich mal auf die Speicheranzeige geschaut. Gute 12 GB waren noch frei. Jetzt erst mal ein wenig Musik drauf. Google Musik ist auch hier eine super Ergänzung. Dauert nur eine Weile, bis alles runtergeladen ist. Die Einrichtung der restlichen Apps ist wie auf allen Geräten problemlos.

 

Nun kam der erste Tag. Ab ins Büro und Nutzung des Smarties wie üblich. Morgens die übliche Zugkontrolle mit Pendelpanda, dann ab zur S-Bahn mit Google Musik im Ohr. Da es leider kein Radio Modul gibt, bleibt halt nur MP3 über. In der U-Bahn dann noch die neusten Nachrichten und Streams gelesen. Leider geht das nur, wenn die Züge oberirdisch fahren. Im Tunnel braucht man es erst gar nicht großartig zu versuchen. Leider ist dort O2 nur sehr schlecht empfangbar. Tagsüber die üblichen Push Meldungen und dann auf dem Rückweg wieder Musik und lesen. Zu Hause dann das erste Mal den Akku Check gemacht. Et Voila: 40 % Restakku. Mit dem Galaxy S2 mit dem erweiterten Akku kam ich immer mit etwa 25 % zu Hause an.

 

Das sind doch mal gute Werte und das, obwohl das Smartie sehr viel mehr Power hat und ich nicht wie üblich alle Zusatzverbraucher deaktiviert hatte. Gut, vielleicht hätte es ein iPhone 5 länger geschafft, aber mit dem iPhone hatte ich nach meinem iPhone 3G abgeschlossen.

Dann kam mein Wochenende in Bremen. Gleich mal der Härtetest. Erstmaliger Test der Lufthansa App mit Online Checkin und inApp Bordkarte. Fazit: GENIAL und super umgesetzt. In Bremen angekommen musste ich spontan ein Restaurant finden. Auch hier mit den vorhandenen Apps kein Problem. Sehr gut ist hier immer die Performance zu erwähnen. Alle Apps rennen wie Sau. Selbst die bisher nicht wirklich nutzbare Facebook App läuft hier einigermaßen gut. Und das, obwohl das S2 jetzt nicht das langsamste Smartie ist. Tags drauf dann mit Klicktel wieder Restaurants gesucht und durchtelefoniert. Alles kein Problem.

 

Nächster Test war die Uhren App. Wirklich ein schickes Design. Ich nutze hier meistens den Countdown. Super Umsetzung. Großer neue Vorteil: Beim Galaxy S2 konnte ich nie aus dem Countdown auf den Homescreen und wieder zurück zum laufenden Countdown. Hier wird sogar der laufende Countdown in der Benachrichtigungsleiste angezeigt. Wirklich eine tolle Idee.

 

Bleibt zum Schluß noch Google Now übrig. Den wirklichen Sinn hinter dem Ganzen, speziell im deutschen Raum, habe ich noch nicht gefunden. Kommt aber vielleicht noch. Die Sprachsteuerung für die Suche funktioniert aber schon mal ziemlich gut. Wird aber ja alles kontinuierlich verbessert. Und dank Nexus bekommt man die Updates auch sofort. J

 

Gesamtfazit:

  • Akku: Für mich ausreichend, wobei ich mir hier eine wesentlich längere Laufzeit wünschen würde, wie bei allen Smartphones.
  • Speicherplatz: Da ich nicht immer meine komplette Sammlung an Daten dabei habe: Ebenfalls ausreichend. Änderungen ggf. über WLAN Austausch.
  • Aktualität des Betriebssystems: Natürlich Spitze. Ist ja ein Nexus. J
  • Geschwindigkeit: Klasse. Es gibt keinerlei Verzögerungen zu bemerken. Die Apps starten alle superschnell.

Das einzige Nadelöhr ist jetzt noch der Mobilfunkprovider. Die „Flatrates“ sollten auch mal langsam zu Flatrates werden. LTE vermisse ich nicht wirklich. Nutzt man die Geschwindigkeit wirklich, ist man innerhalb von kurzer Zeit gebremst. Und mit gebremster Geschwindigkeit kann man nicht wirklich was anfangen.

Gadgetexperiment 2012: Note 2 and nothing else

Das Testobjekt

Dieses Jahr werde ich etwas starten, was vielleicht zu einer neuen Serie werden könnte. Ein Blogexperiment, das ein Gadget auf seine Alltagstauglichkeit prüfen soll und zwar nicht im abstrakten Test, sondern im realen Einsatz.

Da ich aktuell das Note 2 (auch für simyo) teste und bislang von dessen Möglichkeiten begeistert bin, will ich ein Experiment wagen. Beginnend mit dem 24. Dezember, also Heiligabend bis einschliesslich 6. Januar nur mit dem Note 2 online gehen, bloggen, twittern etc.

Bevor jetzt aber jemand an Verzicht oder ähnliches denkt. Lest zunächst meinen Testbericht zum Multimedia Dock und ihr wisst, dass das Note 2 einen PC quasi vollständig ersetzen kann. Um das aber auch in der Praxis zu validieren, werde ich eben mal in real life testen, wie gut so was funktionieren kann.

Unboxing und Test: Das Samsung Multimedia Dock für das Galaxy Note II

Das Multimedia Dock erweitert das Note II um hochinteressante Schnittstellen

Nach längerer Zeit gibt es mal wieder ein Unboxing und einen Test im Video. Inhalt: Das Samsung Multimedia Dock für das Galaxy Note II. Damit lässt sich das Note II um USB und HDMI Ausgänge erweitern und so fast zum Desktop Ersatz ausbauen.
Dazu besitzt das Multimedia Dock neben drei USB Anschlüssen und einem Audioausgang auch einen HDMI Ausgang.
Somit lässt sich ein Galaxy Note II mittels des Docks an einen externen Monitor anschließen und liefert dort auch erstaunlich gute Ergebnisse. Lediglich die fehlende Implementierung des Bildschirmdrehens trübt den durchweg positiven Eindruck.

Denn wird das Smartphone angeschlossen, so wird der Bildschirm zunächst hochkant dargestellt. Erst durch Drittsoftware wie Rotation Control lässt sich der Bildschirm auch in die Horizontale drehen. Hier sollte Samsung eindeutig noch nachpflegen und eine eigene App bereitstellen bzw. die Systemsoftware des Note II um diese Funktion erweitern.

Der Hobbit als Multiplayer Strategiespiel für iOS und Android verfügbar

Ein neues interessantes Aufbauspiel mit der Lizenz von Warner ist seit neuestem im Google Play Store erhältlich und auch für IPhone und IPad verfügbar. „Der Hobbit: Königreiche von Mittelerde“ thematisiert die Welt des Herrn der Ringe in einer Aufbaustrategie, die stark auf Multiplayeraspekte setzt. Man entscheidet sich zunächst für die Zwerge oder die Elfen und beginnt dann, eine Stadt aufzubauen mit allem, was dazu gehört.
Grafisch ist das Spiel schön gemacht, wenn auch nichts besonderes. Die herausragende Musik und die Originalfiguren aus dem Film lassen aber eine ganz besondere Atmosphäre entstehen. Dem neuen Trend folgend ist das Spiel FreetoPlay, es lassen sich aber zusätzliche Dinge ingame gegen Geld erwerben. Diese sind aber fürs Vorankommen nicht wirklich wichtig.

Sehr schön gelungen ist die Einbindung der Originalcharaktere und durch die Vielzahl von Quests hat man auch immer wieder neue Aufgaben zu lösen.
Für Tolkien Fans sicher ein Muß, alle anderen sollten sich das Spiel zumindest wegen der gelungenen Atmosphäre einmal ansehen.

Vermutlich am interessantesten dürfte der Multiplayer Aspekt sein, so sich hier hinreichend viele User finden, die teilnehmen.

Das günstigste Angebot finden mit Preis.de

Nur das nötigste auf dem Startbildschirm aber eben deshalb gut für unterwegs.

Einer der großen Vorteile des Internet ist die Möglichkeit, Preise zu vergleichen. Hierfür gibt es diverse Portale, die mehr oder weniger umfangreich Preise vergleichen und das beste Angebot zu einem bestimmten Produkt herausfiltern.

Zu diesen Portalen gehört auch Preis.de, das schon in als Webseite sehr umfangreiche Produktinformationen und Vergleichsmöglichkeiten bietet. Man kann sich einen Preisalarm stellen, mit dem man sich per EMail informieren lassen kann, sobald ein gewünschter Preis für ein Produkt erreicht ist.

Und wie die meisten anderen Plattformen bietet auch preis.de eine App für IPhone und Android.Sie ist bewußt einfach gestaltet, was ich sehr schätze, da Preisvergleiche mit dem Smartphone meist im „Feldeinsatz“ laufen, und ich mich da nicht mit aufwändigen Menüführungen herumschlagen will.

Die Anwendung liefert die Suchergebnisse faszinierend schnell und dennoch umfangreich. Ein wichtiger Punkt im mobilen Einsatz.

Wenn das Programm startet, bietet es zwei Möglichkeiten. Das Einscannen eines Barcodes oder die Eingabe eines Suchbegriffs. Beides führt zu einer sehr übersichtlich gestalteten Zusammenfassung von Fundstücken. Positiv fiel mir dabei auf, dass die Anwendung auch auf einem Tablet nicht nur das horizontale wie das vertikale Format unterstützt sondern auch den gesamten Bildschirm nutzt.

Aus den Fundstücken lassen sich Favoritenlisten erstellen, wobei ich hier die Möglichkeit vermisse, über die App einen Preisalarm einzustellen (kleiner Tipp an die Entwickler, das wäre wirklich noch ein interessantes Feature).

Die gesamte App wirkt spartanisch aber durchdacht und überzeugt mich vor allem mit der extrem hohen Geschwindigkeit beim Auffinden von Treffern. Durch den Verzicht auf Kategorien werden sehr gemischte Ergebnisse geliefert, zum Beispiel auf die Anfrage nach „Der Herr der Ringe“ Spiele, Bücher, Fanartikel etc. Dies halte ich aber nicht für einen Nachteil, da ich primär beim Einkaufen solche Apps nutze und ich dort nicht erst noch durch verschachtelte Menüstrukturen hangeln will. Habe ich ein Produkt gefunden, das mir zusagt, kann ich innerhalb der App noch weitere Informationen abrufen oder mich ebenfalls innerhalb der App auf die Webseite des Händlers begeben.

Bei Bedarf lassen sich umfangreiche Zusatzinformationen und sogar die Webseiten innerhalb der App abrufen.

Alles in allem überzeugt preis.de als App vor allem durch die sehr hohe Geschwindigkeit, die umfangreiche Datenbasis und die gute Unterstützung von Tablets. Was ich vermisse ist eine nachträgliche Filterung nach Kategorien und die Möglichkeit, den auf der Homepage verfügbaren Preisalarm auch in der App einzustellen.

Auf jeden Fall lohnt aber ein Besuch der Seite und ein Test der App schon wegen der hohen Geschwindigkeit und der sehr umfangreichen Datenbasis. Und zudem gibt es für alle, die jetzt mit Windows 8 liebäugeln diese App auch als Kachel für die Windows 8 Oberfläche.

Es gibt natürlich noch andere Plattformen, die mehr Feature oder andere Möglichkeiten anbieten, aber speziell was die Geschwindigkeit angeht, begeistert mich preis.de. Und bei einigen Vergleichstests mit der Konkurrenz erlaubte sich Preis.de keinen wesentlichen Schnitzer und erlaubte eine umfangreiche Produktsuche, wo manche Konkurrenzprodukte zum Beispiel keinerlei Büchersuche erlaubten (Geizhals) oder sie waren nicht an das Tablet Format angepasst (evendi, billiger.de, guenstiger.de). Lediglich idealo.de musste sich preis.de geschlagen geben aber nur knapp, weil mir doch der Preisalarm fehlte und die nachträglichen Filtermöglichkeiten bei idealo deutlich ausgereifter waren (Filtern nach Preisspanne/Kategorie). Dafür idealo deutlich länger für die Suchergebnisse und die Darstellung war nicht wirklich Tablet optimiert.