Nicht ständig erreichbar, sondern erreichbar wenn ich will

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Meine Kommunikationswerkzeuge sind zum Teil immer erreichbar. Ich nicht, denn dafür habe ich diese Werkzeuge ja.

Einer der großen Irrtümer der modernen Arbeitswelt ist, dass wir in Zukunft ständig erreichbar sein werden.
Das ist aus der technischen Sicht sicher richtig. Aber das ignoriert, dass sich mit den neuen Möglichkeiten auch ein Kulturwandel ergeben muss.

Ich bin zwar scheinbar ständig erreichbar, schreibe den ganzen Tag Twitternachrichten und bin auf Facebook oder Google+ präsent.
In Wahrheit ist nur mein Smartphone always on. Wer mich erreicht, wann und weswegen lässt sich sehr einfach eindämmen.

So erhalte ich echte Hinweise auf eingehende Nachrichten nur von einem sehr kleinen, mir PERSÖNLICH wichtigen Teil. Da ich zudem nur ein privates/Bloggersmartphone besitze, aber im Büro nur erreichbar bin, wenn ich auch am Schreibtisch sitze, ergibt sich für mich hier per se kein Problem. Aber auch wenn man im Büro via Smartphone erreichbar ist, ist es wichtig, hier klare Regelungen und Grenzen der Erreichbarkeit zu vereinbaren.

Auch Twitter nutze ich nicht den ganzen Tag, sondern reagiere auch hier nur auf Tweets eines begrenzten Kreises von Personen und Posts, die von mir tagsüber erscheinen entstehen meist am Vorabend oder am Morgen, wenn ich via Google Reader (UPDATE: Seit 1. Juli via Feedly. sieht eh schöner aus;) ) meine interaktiven Nachrichten lese. Die besten davon schiebe ich dann nämlich mit dem genialen Tool Buffer auf einen Stapel, der im Laufe des Tages von diesem Tool abgearbeitet wird.

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Auf der Smartwatch landen nur noch ganz streng ausgewählte Nachrichten eines sehr engen Zirkels. Alles andere wird gespeichert und beantwortet, wenn die Zeit dafür passt.

Und die Blogartikel entstehen meist abends und werden entsprechend für den nächsten Tag, die nächsten Tage vorbereitet und eingeplant.

Wir müssen uns von dem Gedanken lösen, jeder Technologie zuzuschreiben, sie würde uns ein bestimmtes Verhalten aufzwingen. Leider oder Gott sei Dank sind wir immer noch selbst für uns verantwortlich und wenn ich die öffentliche Diskussion dieser Tage so beobachte, stelle ich durchaus fest, dass die Menschen wieder verstärkt beginnen, Grenzen zu setzen, für sich zu definieren, wo das Ende der Erreichbarkeit ist.

Ich sehe es vielmehr so. Die neuen Technologien, wenn richtig angewendet, ermöglichen mir einen asynchronen Kontakt mit meiner Umwelt, Reaktionen und Feedback, wann es für mich am geeignetsten ist und einen direkten Filter für die Nachrichten, die mich unbedingt sofort erreichen müssen. Dass hier nur sehr wenige Kontakte in einer solchen „Notfallgruppe“ sein dürfen, ist klar. In meinem Fall beschränkt sich das z.B. auf die Familie.

Die große Weltentaucher Schatzsuche Tag 4

Gasse_nUnd auch heute wieder könnt ihr, wenn ihr gut aufpasst einen Buchstaben für das Weltentaucher Gewinnspiel finden. Es gelten die Teilnahmebedingungen.

Interview mit Jolanda

Es ist ein Montag und die Sonne scheint, als ich mich in ein Café setze, um Jolanda zu treffen. Jolanda – für viele von Ihnen wird dieser Name nun ein Begriff sein, für wiederum andere nicht. Jolanda spielt im zweiten Teil der Weltentaucher-Legende eine der Hauptrollen und zählt zu den Lieblingsfiguren der Autoren. Normalerweise lehnt Jolanda jede Form von Befragungen oder Interviews ab. Umso mehr freue ich mich, dass sie sich anlässlich der großen Weltentaucher-Schatzsuche bereiterklärt hat, mir ein kurzes Interview zu geben.

Mittlerweile sind es dreißig Grad, Jolanda hat sich bisher um eine Viertelstunde verspätet. Ich hoffe, sie kommt noch. Da der zweite Weltentaucher-Teil kurz vor der Veröffentlichung steht und viele ihr Bild bereits auf dem Cover gesehen haben, hat sie Angst, sie wird auf der Straße erkannt. Zu mir sagte sie in dem kurzen Telefonat nur »Sie erkennen mich schon« und hat aufgelegt. Ich bin gespannt.

Gerade, als ich mir meinen zweiten Kaffee bestellen will, kommt Jolanda in das Café. Sie hat ihr Haar mit einem dünnen Tuch umhüllt, das ihr Gesicht zudem ein bisschen verschleiert. Sie will nicht erkannt werden. Zielstrebig setzt sie sich zu mir.

 

 

»Guten Tag, Jolanda«, begrüße ich sie. »Ich hoffe, du hast gut hierher gefunden?«

Jolanda reagiert nicht, sondern winkt der Kellnerin zu.

»Was darf ich ihnen bringen?«, erkundigt diese sich höflich.

»Einen schwarzen Kaffee und eine Apfelsaftschorle.« Jolanda rückt ihr Tuch auf dem Kopf zurecht und lehnt sich entspannt nach hinten.

»So, jetzt können wir anfangen.« Sie schenkt mir ein Lächeln. Ich zücke mein Notizbuch und das Aufnahmegerät, drücke die Play-Taste, doch als ich es auf den Tisch legen will, schüttelt sie den Kopf.

»Keine Aufnahmen. Nur schriftlich«, ermahnt sie mich und ich verstaue das Gerät zurück in meiner Tasche, ein wenig angefressen.

»Gut, dann nur schriftlich.« Ich schiebe meine Kaffeetasse zur Seite, um mehr Platz für meinen Notizblock zu haben, tippe mit dem Stift auf dem Papier.

»Ich schlage vor, ich stelle einfach die Fragen und du antwortest mir. Ich schreibe es auf und verarbeite es dann zu einem schönen Interview.«

Sie nickt. Ich fahre fort.

»Seitdem du in dem zweiten Teil der Weltentaucher-Legenden eine Hauptrolle spielst, hat sich dein Leben verändert. Das hast du mir jedenfalls am Telefon gesagt. Kannst du uns vielleicht erzählen, inwiefern sich diese Rolle auf deinen Alltag auswirkt?«

Jolanda wendet keine Sekunde ihren Blick von mir ab. Sie überlegt, ich erkenne es an den Grübchen in ihren Mundwinkeln.

»Es ist als würde ich auf einmal ein ganz anderes Leben führen. Vorher habe ich einfach mit meiner Familie gelebt, meine Aufgaben erledigt und das war‘s. Ich bin durch Rom gefahren, habe Besorgungen gemacht. Und nun? Seitdem das Cover raus ist, glaube ich ständig, dass mich jemand verfolgt. Es ist schrecklich. Aber irgendwie auch rührend.«

»Du spielst im zweiten Teil die Begleiterin von Acadius. Acadius selbst durften wir bereits im ersten Teil als jungen, strebsamen Alchemisten kennenlernen, der so manchem Leser unsympathisch war. Hier auf dieser Welt würde man sagen, er kann ein richtiges Arschloch sein. Wie hast du Acadius kennengelernt?«

Noch nie zuvor hatte Jolanda jemand die Frage nach Acadius gestellt. Ich sehe, wie ihre Augen zucken und sie nervös die Beine übereinander schlägt.

»Nun«, beginnt sie, doch sie wird von der Kellnerin unterbrochen, die ihr ihre Getränke bringt. Sie wartet, schiebt die Tassen penibel nebeneinander.

»Ich mag Acadius. Sehr sogar. Er ist mir auf den 180 Seiten ein guter Freund geworden. Damals, als ich ihn am Strand aufgefunden habe, da war er so klein. So zerbrechlich. Und auch wie er sich in dieser Welt bewegt hat … Wahrscheinlich hatte ich einfach nur keine Vorurteile. Die Studenten an seiner Universität allerdings schon. Sie wussten ja, dass er etwas Besonderes sein musste, wenn er als Sechzehnjähriger noch aufgenommen wird.«

Ich schreibe so schnell ich kann mit.

»Du hast es schon angesprochen: In dieser Welt kennt Acadius sich nicht aus. Wie gut hat er sich schon eingelebt?«

Jolanda rührt mit dem Löffel in einem Kaffee herum, in dem es nichts zum Rühren gibt.

»Ganz gut. Er macht sich. Ich helfe ihm, wo ich kann.«

Knappe Antwort. Ich merke, dass sie nicht über Acadius reden will. Mit Sicherheit hat sie von der Autorin Anweisungen bekommen, was sie sagen darf und was nicht. Nur verständlich, immerhin soll die Spannung nicht vor Veröffentlichung des Buches genommen werden.

»Ihr seid auf der Suche, habt ihr denn schon gefunden, was ihr braucht?«

Eine völlig aus dem Zusammenhang gerissene Frage.

»Nein.« Kühl. Ich merke, wie die Distanz zwischen uns wächst.

»Jetzt wo die Schreibarbeit an dem zweiten Teil beendet ist, wird dein Leben da leichter? Kannst du in deinen alten Trott zurückkehren?«

Sie lässt den Löffel fallen.

»Das wird man nie wieder können. Die Autorin hat unser Leben umgeschrieben. Es sind Freunde von mir verunglückt, es sind neue Menschen hinzugekommen, wie soll ich da noch das gleiche Leben führen können wie vorher?«

Ich erkenne eine Träne in ihren Augenwinkeln.

»Eine Frage noch, dann gehe ich wieder.«

Sie trinkt ihren Kaffee in schnellen Zügen. Die Apfelschorle folgt. Es wird ihr zu viel, offensichtlich.

»Wirst du in einem weiteren Weltentaucher-Teil auftauchen?«

Sie zögert keine Sekunde.

»Ja, aber nicht in Teil 3 und 4. Die Autorin lässt uns eine kurze Verschnaufpause. Teil 5 und 6 gehören dann wieder uns.«

Sie steht auf und geht. Lässt mich alleine mit noch mehr Fragen im Kopf als vorher.

Weiter gehts bei

1. Juli 2013 »Diese verdammte Pflanze« -Acadius‘ Tagebucheintrag bei Jessica Wagner auf ihrer Bücherkiste http://www.jessisbuecher.blogspot.de 

2. Juli 2013 Exklusive Leseprobe der zweiten Weltentaucher-Legende auf dem Weltentaucher-Blog http://www.weltentaucher.net

Der Test kann beginnen. Dells Latitude 10 Business Tablet im Dauertest

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Das Dell Latitude 10 wird bei mir einem Dauertest unter Praxisbedingungen unterzogen. Es soll den Blogger als alleiniges Arbeitsgerät begleiten.

Heute (27.06.) kam es an, das Paket von Dell mit dem Latitude 10 Tablet, dass mir durch Dell dankenswerterweise kostenfrei zum Test bereitgestellt wurde. Warum ich noch ein Tablet teste? Nun, mehrere Gründe sprechen dafür. Zum einen fand ich das Gerät an sich spannend, da es einige Feature bietet, die ich so bei wenigen anderen Tablets gefunden habe.

 

Viel spannender für mich, der auf dem eigenen Arbeitsrechner neben ubuntu Linux und auch auf dem „SpielePC“ der Kinder Windows 8 installiert hat, dass auch das Dell Tablet mit Windows 8 läuft.

Genauer gesagt läuft das Dell Latitude Mit Windows 8 Pro, besitzt eine 64GB SSD Platte und 2GB Hauptspeicher. Besonderheiten sind der wechselbare Akku und ein SD Karten Slot, sowie ein USB und ein HDMI Anschluß.

Also ging es ans Auspacken, das Gerät wird mit nicht viel mehr als einem Netzteil und ein paar Dokumenten geliefert. Also ans Netz damit, anschalten und gespannt sein. Die Installation gestaltet sich unprätentiös, nach Angabe einiger persönlicher Daten und des Zugangs zum Home Office WLan bootet Windows 8 und die bekannte Kacheloberfläche erscheint.

Zum ersten Mal habe ich wirklich das Gefühl, ja, dafür passen die Kacheln. Bei den PCs zu hause kann ich zwar gut mit der Kacheloberfläche arbeiten, aber irgendwie fühlt sich das ganze wie nicht für die Mausbedienung gemacht an. Hier nun passt es und gerade die Vorschau innerhalb der Kacheln finde ich richtig gut, weil ich hier wirklich auf einen Blick alle für mich wichtigen Infos finde.

Das System reagiert sehr flüssig, Hänger oder Probleme entstehen eher durch Software, die nicht auf das neue OS und dessen „Rahmenbedingungen“ angepasst ist.

Das Tablet an sich macht einen wertigen Eindruck, es gibt keine Spalten oder unbündig schließende Elemente. Auf der Rückseite befinden sich zwei Stereolautsprecher, an den Seiten Kopfhöreranschluß SD Karten Slot, ein Knopf zum Sperren der Bildschirmdrehung (sehe ich so zum ersten Mal und ist eine interessante Idee), sowie ein Micro USB Anschluss, HDMI UND ein Kensington Lock Anschluss.

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Die Vorbereitungen laufen

Insgesamt bietet das Tablet weit mehr Schnittstellen als erwartet, das ist aber auch der Zielgruppe Businessanwender geschuldet.

Der Bildschirm ist zwar nicht entspiegelt aber klar, hell und blickwinkelstabil. Einzig das Gewicht überrascht mich denn doch ein wenig, da das Gerät über 700 Gramm wiegt, ist es kein Leichtgewicht in der Hand und ich halte es tendenziell fast immer mit beiden Händen. Mal sehen, wie sich das in der täglichen Arbeit auswirkt.

Nun warte ich noch auf eine Schutzhülle mit Bluetooth Tastatur, die das Tablet so weit zum Arbeitsgerät machen soll, dass ich im Rahmen des Tests versuchen will, weitestgehend auf meinen Arbeitsrechner zu hause zu verzichten.

Bislang macht das Tablet auf mich einen wertigen, stabilen und durchdachten Eindruck. Ich bin gespannt, wie sich Windows 8 im Alltagseinsatz auf dem Tablet schlägt und inwieweit ich, ergänzt um die Bluetooth Tastatur, mit dem Latitude 10 tatsächlich meinen Notebook als Autoren-Arbeitsgerät ersetzen kann.

Weitere Erfahrungen folgen. Denn folgende Fragestellungen interessieren mich besonders: Auch wenn Tablets und Smartphones mit Android oder IOS immer mehr auch zum Arbeitsgerät werden, gerade bestimmte Aspekte fehlen mir. So die Multiwindow Unterstützung, bei der ich MEHRERE Fenster parallel sehe (und kommt mir nicht mit Multiwindows von z.B. den Samsung Note 2 Geräten, das ist es nicht, was ich meine). Außerdem gestehe ich gerne, dass ich Artikel immer noch lieber zu hause auf der Couch auf dem Notebook schreibe. Das ist vor allem den Office Programmen wie Libre Office geschuldet, aber auch Browsern und anderen Werkzeugen, die ich auf dem Notebook nutze und persönlich fürs Arbeiten angenehmer finde. Mein Transfomer TF300T kommt dem Gefühl einer echten Arbeitsumgebung schon recht nahe, aber wenn ich es z.B. via HDMI an meinen Monitor hänge, macht die Darstellung dort nicht wirklich Freude, es sei denn, man will dort einen Film ablaufen lassen.

Und letztlich interessiert mich weniger das zu Grunde liegende OS als die Möglichkeit, meine Arbeit als Blogger und Autor damit gut und einfach zu erledigen.

 

Adblock Plus Alternativen für Android und Windows 8

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Adaway tut auf meinem gerooteten Note 2 sehr gute Dienste.

Sascha Pallenberg, ein von mir hochgeschätzter Bloggerkollege hat für ordentlichen Wirbel gesorgt mit seiner Analyse der wirtschaftlichen Verstrickungen rund um die Adblocker Software Adblock Plus, die ich bis vor kurzem auch noch auf Android wie auf Windows 8 im Einsatz hatte.

Nun ist es nicht nur wegen solcher Veröffentlichungen immer wieder gut, sich auch nach Alternativen für gängige Tools umzusehen, deshalb hier zwei Tipps für alternative Werbeblocker, die zudem beide deutlich besser arbeiten als Adblock Plus.

Für Windows 8 und den Chrome Browser empfehle ich Adblock, der nach dem gleichen Prinzip funktioniert wie Adblock Plus, aber keine Ausnahmen für „gesponsorte Werbung“ erlaubt. Wahlweise lohnt auch Adblock Edge eine genauere Betrachtung, diesen gibt es auch für den Firefox. Für den IE gibt es leider bislang nur kommerzielle Lösungen (aber wer nutzt den IE schon freiwillig).

Und wer nach einem Adblocker für Android sucht, dem seien Adfree oder Adaway ans Herz gelegt, beides Adblocker die nach meinen Tests deutlich besser arbeiten als Adblock Plus, der durchaus noch Ingame Werbung und Werbung auf Webseiten durchlässt während diese beiden wirklich weitestgehend alles ausfiltern, aber dennoch sehr einfach zu installieren sind. Hier gilt allerdings, dass es sich um ein gerootetes Android Smartphone handeln muss.

Wer weiß, vielleicht haben die neuen Eigentümer das plus in Adblock Plus ja falsch verstanden. Wenn ich einen Adblocker einsetze, dann soll er ALLE Ads blocken und nicht die durchlassen, die sich freigekauft haben 😉

 

Und noch eine Smartwatch, diesmal Kategorie eierlegende Wollmilchsau: Die Kreyos

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Die Kreyos. Wenn das stimmt, was die Macher auf den Seiten von Indiegogo darüber schreiben, könnte diese Uhr diverse Gadgets auf einmal überflüssig machen. Wasserdicht ist sie, nutzt eInk als Display, kann Puls messen und Schritte zählen, funktioniert auch ohne Smartphone.

Sie lässt sich durch Gesten ebenso steuern wie durch Spracheingabe.  Zudem lässt sie sich anklippen, mit einem Halsband tragen oder am Arm. Mittlerweile hat das Projekt den benötigten Betrag schon fast zweifach eingesammelt, die Uhr wird also mit Sicherheit produziert werden. Was mir daran gefällt, ist das all in one Konzept. Ich möchte mich nicht mit diversen Gadgets für diverse Anwendungsgebiete behängen. Zudem stört mich beim Joggen immer noch, dass ich das Smartphone (bei mir ein Note 2 also extra groß) mitschleppen muss, wo es mir doch reichen würde, den aktuellen Track zu sehen und aufzeichnen zu können.

Insofern halte ich die Kreyos sogar für der Pebble überlegen, da sie auch einige interessante Sensoren in sich vereint.

 

Das Video auf Indiegogo zeigt sehr schön, worum es geht.

KREYOS: The ONLY Smartwatch With Voice & Gesture Control from Kreyos on Vimeo.

Wieder ein spannender Player, den ich weiter beobachten werde.

Testbericht: MAGIX Fotos auf DVD 2013 Deluxe

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Nicht ohne Grund erinnert die Oberfläche an die eines Videoschnittprogramms. Denn es gibt unglaublich viele Möglichkeiten, die Bilder zu „animieren“. Insofern kann man eher von einem Videoschnittprogramm für Bildergalerien sprechen.

Die Initialzündung für diesen Test gab mir mein Schwiegervater, der nach einer Software suchte, um automatisierte Diashows auf DVD zu erstellen. Da hierbei die Bilder im Vordergrund stehen sollten und nicht die Einarbeitung in ein oder mehrere Tools, kam natürlich nur eine Komplettsoftware in Frage, die alles in einem bietet: Auftritt MAGIX Fotos auf DVD 2013 Deluxe. Das Softwarepaket erlaubt die Erstellung von Videos für 16:9 und 4:3 Bildschirmformate. Und das ganze geht in der einfachsten Form so einfach, wie das Kopieren eines Dateiordners von einem Verzeichnis in ein anderes. Oder alternativ, der Import der Bilder von der Kamera direkt in das Programm.

Damit hat man im Prinzip schon eine Diashow erstellt, die man auf DVD ausgeben oder direkt am Rechner ablaufen lassen kann. Nun kann das jedes moderne Betriebssystem ja auch. Deshalb bietet MAGIX Fotos diverse Möglichkeiten, das ganze noch zu verfeinern. Die Übergänge zwischen den Bildern und die Darstellungsdauer jedes einzelnen Bildes kann angepasst werden. Jedes Bild lässt sich um Textinformationen erweitern. Sofern die Kamera oder das Importprogramm das nicht tut, lassen sich die Bilder auch drehen. Auch verschiedene Optimierungen und Effekte lassen sich auf jedes Bild anwenden, wie Kontrast, Farbe, aber auch Effekte wie Bilddrehung, Zoom oder Verfremdungseffekte wie Erosion, Emboss etcs. Selbst 3D Bilder können erzeugt werden, so man von dem betreffenden Objekt zwei geeignete Bilder gemacht hat, die dann entsprechend zu einem 3D Bild (Stichwort Rot-Grün Brille) umgewandelt werden. 

Innerhalb der Diashows lassen sich auch Filmsequenzen einbinden und das ganze im Rhythmus der Musik wechseln. Bilder können über den Bildausschnitt fliegen, gedreht werden und vieles mehr.

Für mich aber der wichtigste Faktor. Auch nur mit einem Ordner voller Bilder und einer geeigneten Filmmusik lassen sich durch verschiedene Assistenten sehr einfach und schnell interessante Bildershows erstellen. Denn nicht jeder hat die Zeit oder den Nerv dazu, eine Bildershow bis ins kleinste Detail auszugestalten.

Die fertigen Diashows oder eigentlich korrekterweise Bilderfilme lassen sich dann entweder in eine Datei ausgeben, ins Internet hochladen (Magix bietet dazu auch eine eigene Online Plattform an, aber natürlich geht dies auch für alle anderen bekannten Videoplattformen) oder direkt auf einem angeschlossenen Endgerät wie einem Fernseher ausgeben.

Natürlich kann man das Ergebnis auch auf DVD brennen und dann im DVD Spieler ablaufen lassen. Dabei gibt es diverse Vorlagen für Menüs, damit auch der Übersichtsbereich ansprechend gestaltet werden kann.

Alles in allem kann man MAGIX Fotos wirklich empfehlen, gerade auch, wenn man als Einsteiger einfach nur seine Bilder in einem Film zusammenfassen will, um sie zum Beispiel Freunden oder Bekannten weiterzugeben.

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Selbst stereoskopische Bilder lassen sich erstellen und in den Film einbauen.

Wer größere Ambitionen hat, findet eine Vielzahl von Bearbeitungsmöglichkeiten, um aus einer einfachen Diashow einen ansprechenden Film zu machen. Mit der richtigen Bildauswahl dürfte es so manches mal schwer fallen zu erkennen, ob gerade eine Filmsequenz oder ein animiertes Bild abläuft.

Wer ein umfassendes Programm zur Erstellung von ansprechenden Videos aus der eigenen Bildersammlung suchst, oder auch einfach nur eine Bildershow auf DVD erstellen will, um sie an Freunde weiterzugeben, dem kann ich die Software nur ans Herz legen. Sie ist mit 69,99 Euro vielleicht nicht die billigste Lösung, aber meiner Ansicht nach die Software die die schnellsten Ergebnisse liefert und dank vieler intelligenter Assistenten die Erstellung und Bearbeitung sehr einfach gestaltet.

Ich werde das Programm auf jeden Fall meinem Schwiegervater zeigen, denn das ist genau das, was er für sein Bildarchiv gesucht hat. Und dank der vielen Effekte und Möglichkeiten kann man mit diesem Werkzeug den Beweis antreten, dass „Diashows“ nicht zwangsläufig langweilig sein müssen. Und gleichzeitig verhelfen die vielen Assistenten auch dem Anfänger im Bereich der Fotoshowerstellung zu schnellen und wirklich ansehnlichen Ergebnissen. Nutzt man die Assistenten, ist das aufwändigste an der ganzen Sache die Auswahl der geeigneten Bilder.

 

 

 

Sony stellt neue Smartwatch vor. Diesmal könnte es was werden.

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Quelle: Androidcentral

Sony hat ganz aktuell den Nachfolger der wenig bekannten Smartwatch vorgestellt. Smartwatch 2 adressiert dabei einige dder größten Kritikpunkte des Vorgängers. So wird das Display jetzt auch im Freien gut zu lesen sein, man kann die Uhr mit einem Standard Micro USB Kabel auflagen (Ein Standard! Bei SONY!) und durch NFC gestaltet sich die Kopplung der Uhr noch einfacher.
Zudem ist die Uhr spritzwassergeschützt und bietet nach Angaben von Sony diverse Möglichkeiten, auch ohne Smartphone Funktionen zu nutzen. So kann man Mails auch offline lesen, wenn man sie zuvor auf der Uhr abgelegt hat, auch kann die Uhr ohne Smartphone arbeiten (Stichwort Uhrenanzeige) und es gibt neue Möglichkeiten zur Steuerung von z.B. Präsentationen.

 

 

 

Hier die Specs der Sony SmartWatch 2

Lesbar in der Sonne
ca 3 Tage Batterielaufzeit bei normalem Gebrauch
Spritzwassergeschützt
Einfache Installation durch NFC fürs Pairing und Verbinden
Uhr funktioniert auch ohne Smartphone
Laden mit Micro USB
Interface lehnt sich an die Optik von Android an
Größerer Bildschirm und höhere Auflösung (1.6 Inch, 220 x 176 Pixel)
Gehäuse aus Aluminium, Metallenes Armband
Kompatibel mit den meisten Android Smartphones

Die Uhr soll ab September 2013 verfügbar sein. Sobald möglich wird es hier einen Test der neuen Sony Smartwatch geben. Der Preis liegt voraussichtlich bei 199 Euro.

Google Play Geschenkkarten bald bei Saturn und Mediamarkt

google-play-guthabenkarten-gutscheinWie T3N berichtet, wird es die bereits im Netz verwendbaren Google Geschenkkarten bald tatsächlich auch physikalisch bei Mediamarkt und Saturn zu kaufen geben. Die dazu notwendigen Webseiten werden offensichtlich gerade eingerichtet. So kann man auf der Supportseite mittlerweile auch Deutschland auswählen. Sollte Google mit den Karten demnächst starten, ist davon auszugehen, dass diese mit der Zeit überall dort zu erwerben sein werden, wo man heute schon die Karten für iTunes erwerben kann.

Es wird die Karten mit den Beträgen 15, 25 und 50 Euro geben. Damit kommt Google auch in Deutschland endlich dem Wunsch der Konsumenten nach, im PlayStore auch ohne Kreditkarte bezahlen zu können. Zu beachten ist aber, dass die Karten nur für virtuelle Güter gelten werden, Hardware bzw. Zubehör lässt sich damit nicht bezahlen. Hierfür ist dann weiterhin eine Kreditkarte notwendig. Allerdings ist zu bedenken, dass es mittlerweile diverse Prepaid Kreditkarten gibt, die ähnlich einer Prepaid Telefonkarte nur dann funktionieren, wenn ZUVOR etwas aufgezahlt wurde.

Wann genau der Startschuß ist, bleibt unklar, da aber selbst Mediamarkt auf seiner Facebookseite dazu offiziell Stellung genommen hat, ist mit einem baldigen Erscheinen auf jeden Fall zu rechnen.