Freunde und Tarifrechner gegen den Tarifwahnsinn

wpid-20140825_164516.jpgEine immer wieder gerne an mich herangetragene Frage ist, was ich denn für einen Tarif und welchen Mobilfunkprovider ich empfehlen würde. Die Antwort ist meist zweistufig.

Der erste Schritt sollte immer sein, erst einmal herauszufinden, welcher Mobilfunkbetreiber denn nun in der betreffenden Region wirklich den besten Empfang hat. Dabei ist auch zu berücksichtigen, ob man hauptsächlich beruflich das Mobiltelefon benötigt, dann ist ein Provider ratsam, der überall zumindest gute Abdeckung liefert, auch wenn dieser möglicherweise teurer ist. Braucht man sein Smartphone  nur in ganz bestimmten Regionen, sollte man bei seinem Freundeskreis nachfragen. Von den Karten der Mobilfunkbetreiber rate ich eher ab, da diese meist die Idealsituation darstellen und die Erfahrungen mit dem Empfang vor Ort hier wichtiger und richtiger sind.

Zweiter Schritt sollte dann die Betrachtung der eigenen Telefonie- SMS- und Surfgewohnheiten sein. Und wenn man bei dem Satz angekommen ist „so viel nutze ich das doch nicht!“ Dann immer noch eine Tarifstufe höher denken. Man erreicht die Limits gerade was das Online Surfen angeht manchmal schneller als man denkt.

Beim richtigen Tarif lohnt es sich auch, auf einen der vielen Online Rechner für den Tarifurwald zurückzugreifen, im Moment nutze ich den von www.deinhandy.de (ja auch ich hole mir online Hilfe, man kann ja schliesslich nicht alles wissen). Die können einem zwar die Entscheidung nicht abnehmen, bieten aber zumindest eine einfache Art, verschiedene Tarife zu vergleichen, ohne gleich mit Taschenrechner und Zettel arbeiten zu müssen.

Oh, und in den meisten Fällen rate ich zu einem Tarif ohne Smartphone, das kommt einen auf die Laufzeit gerechnet in den allermeisten Fällen günstiger und  man kann sich dann für einen guten Preis ein Smartphone ohne Simlock aussuchen, das dann auch noch bei einem Providerwechsel funktioniert oder wenn man mal im Ausland ist und eine dortige SIM nutzt.

Ach ja, und auch wenn das im Moment sehr beliebt ist, ich bleibe auch gerne direkt beim Mobilfunkprovider ohne diverseste Zwischenhändler, ist mir schon wegen des direkten Services und der dort oft deutlich umfangreicheren Angebote lieber als einen Discounter zu nehmen, der dann nur irgendwelche abgespeckten Tarife anbietet.

 

 

 

 

Wenn Crowdfunding richtig schief geht. Die Kreyos Failwatch

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Ja ne, ist klar. 1 Schritt gemacht, und bei unter 1 km/h eine Schrittweite von 200 Metern? Aehem. Ganz großes Aehem.

Es war einmal eine spannende Indiegogo Kampagne für eine Smartwatch, die all das bieten sollte, was mir an der Pebble noch fehlte. Gestensteuerung, Sprachsteuerung, die Möglichkeit, die Uhr als Freisprecheinrichtung zu nutzen. Also wurde ich zum Backer. Und wartete, und wartete. Mit zunehmender Wartezeit wurde auch die Kommunikation mit dem Projekt immer schlechter. Doch was ich jetzt direkt aus Singapur und damit mit nochmal extra Kosten für Zoll behaftet erhalten habe, das kann man eigentlich gar nicht Smartwatch nennen.

Weder gibt es Gestensteuerung, noch funktionieren Freisprechen oder Sprachsteuerung zuverlässig. Die Verarbeitung ist absolut billig und selbst die Pebble sieht vom Design deutlich besser aus.

Ich werde hier nicht alle Mängel aufzählen, die die Kreyos nach dieser langen Zeit immer noch hat. Aber ich wage zu behaupten, Ende des Jahres wird es den Hersteller der Kreyos nicht mehr geben. Denn vermutlich wird, wenn man sich nicht auf die erste Umtauschgarantie rückbesinnt (ja, man hatte mitten im Shitstorm auch noch die AGBs geändert), eine Flut von Klagen auf die Firma zurollen. Liest man nämlich auf dem Facebook Account von Kreyos oder dem Account, den verärgerte Backer geöffnet haben mit, dann scheint es niemanden zu geben, der seine Uhr auch nur ansatzweise nützlich findet.

Im Prinzip ein Haufen Elektro und Plastikschrott. Da hat man offensichtlich viel zu viel versprochen und keinerlei Erfahrung mit offener Kundenkommunikation. Denn es wurden Kommentare gelöscht, Antworten auf EMail Anfragen blieben aus und insgesamt war die Kommunikation mit den Unterstützern unterirdisch.

Ein kompletter Reinfall und ein Lehrstück, dass man Crowdfunding nur  mit Geld unterstützen sollte, das man nicht unbedingt wiedersehen will.

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Das Sony Bluetooth Headset SBH 20 ganz ohne Kabelsalat

wpid-20140825_102452.jpgIch bin bekennender Verfechter von Bluetooth. Von Smartwatches über Lautsprecher bis hin zu Robotern lässt sich vieles mit Bluetooth nutzen.

Im Moment befasse ich mich in dem Bereich mit Headsets und werde in den nächsten Artikeln verschiedene (Bluetooth)- Headsets vergleichen und bewerten. Den Anfang macht hierbei das Bluetooth Headset SBH 20 von Sony. Merkmale sind hier: Der Transmitter ist nicht im Headset selbst verbaut sondern besteht aus einem kleinen, flachen  und quadratischen Kästchen. Das hat drei Vorteile. Zum einen ist die Funkleistung dank größeren Akkus deutlich höher (bis zu 10 Meter wo ein in das Headset integrierter Transmitter schon oft nach 1-2 Meter schlapp macht). Außerdem  kann man hier alle möglichen Headsets anstelle des Originals anschließen, wenn man mit den gelieferten Ohrhörern nicht zufrieden sein sollte.

 

Und drittens bietet der Transmitter Platz für einen Micro USB Port, so dass man imwpid-20140825_102612.jpg wpid-20140825_102520.jpg wpid-20140825_102533.jpg wpid-20140825_102726.jpg Gegensatz zu den meisten integrierten Bluetooth Transmittern diesen mit jedem Standard Smartphoneladegerät oder USB Kabel aufladen kann.
Damit ist das Headset auch unterwegs ohne Stromanschluß mal eben schnell am Backup Akku fürs Smartphone aufgeladen.

Das ganze kommt in schickem Schwarz daher ist leicht und die Ohrstöpsel (In Ear) sitzen gut und haben einen angenehmen klang.
Die Verarbeitung ist gut und durch die Ladefunktion via MicroUSB braucht man sich nicht mit seltsamen Ladelösungen herumzuärgern, die früher oder später doch kaputt gehen (so geschehen mit einem anderen Bluetooth Headset, dessen Ladeklammer irgendwann einfach nicht mehr funktionierte.)

Das Sony Headset ist bei Mobilefun für knapp 37,50 Euro zu haben und bietet vor allem eine sehr gute Klangqualität, eine lange Laufzeit und im Gegensatz zu den „all in one“ Lösungen eine sehr gute Reichweite der Bluetooth Verbindung.

Die Akkudaten sind auch nicht von schlechten Eltern.

Standby Zeit:bis zu 400 Stunden
Gesprächszeit: bis zu 6 Stunden
Abspielzeit: 6 Stunden
Akku: 110 mAh

Und last but not least kann man die Bluetooth Kopfhörer natürlich auch als Headset fürs Smartphone verwenden.

Insgesamt bei dem Preis ein wirklich gutes Angebot.

 

Amazon übernimmt Twitch für 970 Millionen Dollar

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Amazon kauft Twitch

Nach Börsenschluß gab Amazon bekannt, dass der Dienst Twitch für knapp 970 Millionen Dollar übernommen wird. Das Gerücht kursierte schon doch jetzt ist der Deal in trockenen Tüchern. bis Ende 2014 will man die Übernahme abgeschlossen haben, wobei sowohl der Dienst an sich als auch die Mitarbeiter bleiben sollen.

Twitch wurde 2011 von Emmett Shear gegründet und erreichte zuletzt 55 Millionen Nutzer pro Monat, die 15 Milliarden Minuten lang die Streams betrachteten. Amazon sieht im Broadcasting und Gamevideo-streaming offensichtlich die Zukunft

Ein neues Projekt von Google: Endgame – und es gibt echtes Gold zu gewinnen

Alle die Ingress kennen, haben sich lange gefragt, wie das ganze weiter geht.

Jetzt hat Google auf der Comicon „Endgame“ angekündigt.

Dabei handelt es sich um ein neues Spiel das nicht direkt mit Ingress in Verbindung steht und dessen Rätsel in  drei Büchern versteckt sind.  wird. Es wird Puzzle geben, um einen von drei Schlüsseln zu finden, die ultimativ zu einer Kiste voll Gold führen, und hier handelt es sich angeblich um ECHTES Gold, das der Finder behalten darf, dabei gibt es für den, der das Rätsel des ersten Buchs knackt 500.000 Dollar in Gold, beim zweiten 1.000.000 in Gold und beim dritten 1.500.000 Dollar in Gold. Hat man die Rätsel korrekt entschlüsselt und damit die drei richtigen Schlüssel gefunden, so öffnen sich die Goldkisten.

Es wird zudem eigene Filmchen und sogar einen Kinofilm geben zu den Büchern und die verschiedenen Google Services sollen eingebunden werden. Steht man z.B. in einem Museum, kann es sein, dass man dort, wenn man z.B. Waffen betrachtet, diese plötzlich Teil des eigenen Inventars sein. Im Gegensatz zu Ingress übernimmt jeder Spieler die Rolle eines von 12 Helden, die dann gegeneinander antreten. Diese Kämpfe können quasi überall geschehen, wo man gerade mit dem Smartphone unterwegs ist.

Alles klingt sehr spannend und anbei gibt es den vollen Vortrag von der ComiCon mit mehr Background, allerdings in Englisch.

Test des Nokia Lumia 630, Preis/Leistung ist top.

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Das Lumia 630 mit zusätzlichem Krusell Case

Mit einem neuen Vertrag für eins unserer Kinder hatte ich die Möglichkeit, sehr günstig an ein Nokia Lumia 630 zu kommen. Ja, ein Windows Phone. Nein, ich werde jetzt nicht von Android zu Windows Phone wechseln, aber ich predige ja selbst immer, man muss seinen eigenen Tellerrand überwinden und genau dieser Grund und die bislang bereits sehr positiven Meinungen über Microsofts Budget Smartphone haben mich bewogen, mir das ganze mal in real anzusehen.

Ergänzt habe ich den Test um eine passende Hülle fürs Smartphone, das ja mit farbigen Wechselrückseiten kommt.

Doch zunächst zum Lumia 630 selbst.

Im Lumia 630 werkelt ein  Qualcomm-Snapdragon-400-Prozessor mit vier Kernen à 1,2 Gigahertz, 512 Megabyte RAM und 8 Gigabyte Flash-Speicher, davon bleibt einem knapp die Hälfte für eigene Apps, was jedoch dank Micro SD Slot verschmerzbar ist, zumal man das Smartphone so einstellen kann, dass es auch Apps auf der Micro SD speichert, die maximal 128GB haben darf. Als OS werkelt Windows 8.1 das nun endlich eine echte erwachsene OS Version ist und wirklich mit IOS und Android mithalten kann.

Für den geringen Preis von knapp 150 Euro darf man ausstattungstechnisch natürlich keine Wunder erwarten, so fehlen Blitz und Frontkamera völlig und die Kamera auf der Rückseite liefert nur 5Megapixel.

Andererseits finde ich das Gerät in der Gesamtzusammenstellung sehr gelungen. Wechselakku, Wechselspeicher und in einer anderen Variante des gleichen Geräts sogar DualSim machen das Nokia 630 zu einem idealen Gerät für alle, die einfach ein Smartphone tum telefonieren, für Social Media und Mail wollen. Und mal ehrlich, der Durchschnittsnutzer dürfte damit mehr als zufrieden sein.

Verarbeitet ist das Gerät gut, es knarzt nichts und auch die Haptik an sich ist angenehm. Das OS antwortet schnell und die Kacheldarstellung macht auf einem Smartphone richtig viel Sinn und ist gerade im Alltagsgebrauch mit den Live Kacheln sehr intuitiv. So habe ich mir die wichtigsten Kanäle und Apps auf den oberen Bereich des Kachelbildschirms gelegt und spare mir damit jetzt bei den meisten Apps das Öffnen, da ich den aktuellen Status direkt ablesen kann. Zudem können eine begrenzte Zahl von Apps auch Informationen auf dem Lockscreen darstellen. Anders als bei Android gibt es keine Widgets, aber ein Teil der konzeptuellen Idee der Widgets wird durch die Live Tiles, also Kacheln, die sich aktualisieren und immer die neuesten Informationen darstellen abgedeckt.

Was die Software angeht, so gibt es mittlerweile zu allen wichtigen Diensten auch Clients, wobei noch kein nativer Google+ Client zur Verfügung steht und auch Hangouts NICHT funktionieren. Von Facebook über Whatsapp bis Twitter, von Foursquare bis Tumblr gibt es aber mittlerweile ein großes Portfolio an Apps. Auch Spiele sind, natürlich nicht in der großen Zahl wie bei IOS oder Android verfügbar, dafür aber ein paar Highlights, die es nicht für Android gibt, so z.B. Sims Mittelalter oder Assassin’s Creed Altair’s Chronicles als echtes 3d Spiel und nicht als Sidescroller.

wpid-20140819_085444.jpgUm das Gerät gegen Kratzer zu schützen, hat mir mobilefun.de dann dankenswerterweise noch ein passendes Case mit Deckel von Krusell zur Verfügung gestellt. Dies passt sehr gut und da die Rückseite transparent ist, kann man auch die Farbe des Nokia Covers weiterhin wirken lassen. Kamera und Lautsprecheröffnung sind ausgespart und der Deckel besitzt innen eine Art Samtbeschichtung, so dass der Bildschirm im geschlossenen Zustand auch noch gereinigt wird. Durch die leichten Materialen wird das Smartphone in der Hülle auch nicht spürbar schwerer.

Was sehr angenehm ist und mittlerweile fast Standard für Smartphones, man kann mit dem Lumia auch bei geschlossenem Deckel sehr gut telefonieren.

 

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Alles in allem kann man, wenn man einfach nur ein gut verarbeitetes Smartphone sucht um zu telefonieren, ohne Zweifel mittlerweile wieder zu Windows Phone raten. Man sollte sich bewußt sein, dass die App Auswahl geringer ist und nicht alle Drittanbieter Produkte auch eine Windows App besitzen (bei mir gibt es zum Beispiel keine App für meine Smarthome Technik von Gigaset, allerdings gibt es eine Webinterface, das auch auf dem Nokia gut läuft, aber eben kein direktes Push von Nachrichten ermöglicht).

Und bei Mobilefun gibt es mittlerweile bereits ein Füllhorn an Zubehör.

 

Anbei noch ein paar Vergleichsbilder des Nokia Lumia 630 des Note 3 . Kein ganz fairer Vergleich, aber so schlecht schneidet das Lumia nun auch nicht ab.

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Galaxy Note 3 Standardeinstellungen keine Anpassungen
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Nokia Lumia 630 Standardeinstellungen keine Anpassungen

 

 

 

 

 

 

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Note 3
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Lumia 630

Ein Beitrag zur digitalen Diplomatie

Immer wieder stossen Onliner und Offliner, technologisch affine und eher technikfeindliche Menschen aufeinander und es entzünden sich, ähnlich den Disputen zwischen Vegetarieren und Fleischessern Konflikte, die zu vermeiden wären. Deshalb hier ein paar nicht immer ganz ernst gemeinte Regeln für das bessere Zusammenleben aus der Sicht eines digital affinen Menschen.

Zunächst etwas grundsätzliches. Wirklich verstehen werden sich Onliner und Offliner nie. Es sind schlicht zwei komplett unterschiedliche Denkmodelle.

Das beginnt schon bei der irrigen Annahme, es gäbe so etwas wie eine virtuelle online und eine reale physische Welt. Welch ein Irrtum. Ich vernetze mich  mit Menschen, tausche reale Erfahrungen mit ihnen aus. Dies ist die große Fehlannahme der Offliner. Die reale Welt der Online lebenden Menschen ist schlicht um eine neue Komponente erweitert worden, die nahtlos in das eigene Leben integriert ist. Ich bin nicht „auf Facebook“ oder „auf Twitter“. Ich bin da, wo ich physisch gerade bin. Nur kann ich dies (mit-)teilen.

Irrtum Nummer zwei, der so alt ist, dass es traurig ist, ihn immer noch erwähnen zu müssen. Nicht wir sind immer online, sondern unser virtueller Avatar. Gehe ich von einer durchschnittlichen Nutzung von Social Media aus, so bin ich im Schnitt insgesamt pro Tag vielleicht eine oder 2 Stunden wirklich online. Den Rest der Zeit sind Softwareprogramme für mich online, bin ich durch meinen Messenger auf Facebook, Twitter, Google+ angemeldet. Das heißt aber keineswegs, dass ich als Person dann erreichbar bin. Hier greift der entscheidende Unterschied zwischen Telefon und online sein. Ich kann auf das, was online geschieht reagieren, wann es mir passt. Will jemand mit mir telefonieren, dann kann ich rangehen und kommunizieren, oder bin gar nicht erreichbar. Online bin ich zwar immer erreichbar, aber ich muss nicht immer auch reagieren. Man kann es vergleichen mit einem Anrufbeantworter, den ich auch abfrage, wenn es mir passt. Ebenso antworte ich auf Twitter oder Facebook, wenn es mir passt oder lasse gar Programme dort für mich arbeiten, veröffentliche zeitversetzt Artikel oder lasse mit Hilfe von Buffer in regelmässigen Abständen Postings erscheinen, obwohl ich überhaupt nicht erreichbar bin.

Wir dürfen als digital affine Menschen nicht annehmen, dass alle Welt Freude an Technik hat. Leider immer noch die Mehrheit findet Technik eher ein notwendiges Übel und in den Schulen wird auch nicht gerade viel dafür getan, die Medien- und Technikkompetenz bei modernen Technologien zu steigern. Wer glaubt, mit einer Einführung in Word habe man Technikkompetenz vermittelt, der glaubt sicher noch einige andere Märchen.

Und wir technisch affinen Menschen müssen uns mit dem Gedanken abfinden, dass es unabhängig von Generationen vor allem in Deutschland angesagt ist, jedwede Technologie erst einmal abzulehnen oder zumindest für eine Gefahr zu halten. Die ach so beliebten digitalen Auszeiten oder der stolze Bericht vom Urlaub ganz ohne Smartphone zeugen davon.

Hier ein paar Regeln, die ihr im Alltag stets bedenken sollten, vor allem wenn ihr wisst, dass ihr nicht unter euresgleichen seid.

1) Technologie ist böse, und das gilt für fast alles, was nicht überlebenswichtig ist.

2) Alles, was Strom braucht, ist eigentlich schädlich, alles was strahlt sowieso

3) Papier gut, Bildschirm böse

4) Social Media ist überflüssiges Spielzeug

5) Wer ein Smartphone nutzt, spielt

6) Wer ein Tablet nutzt, spielt

7) Wer Papier nutzt, arbeitet… IMMER

8) Ihr seid süchtig

9) und seid nicht bereit es zuzugeben

10) Es ist toll ohne Computer, Fernseher, Smartphone

11) Nichts in der heutigen Zeit ist von digitaler Technologie abhängig

12) Nein, ihr könnt nicht vom Gegenteil überzeugen

13) Ein Computer kann nichts in unserem Namen tun, wir hängen den ganzen Tag vor der Kiste

14) Onliner sind intolerant, Offliner tolerant

15) Online sein ist krankhaft, und nicht real

16) Wir Onliner gehen eh nie raus

17) Es gibt einen Unterschied zwischen der virtuell und real.

18) Ich schreibe das hier alles gerade live 😉

Fazit: Seid gnädig, versteckt eure Gadgets und wenn ihr ein EBook lest, dann holt euch wenigstens eine Schutzhülle, die wie ein Buch aussieht, das beruhigt die Offliner Seele.

Und übrigens sind Smartwatches eine geniale Erfindung, solange die Offliner diese nicht als solche erkennen 😉

 

 

App der Woche: Dashboard Cast bietet ein Infopanel auf dem Chromecast TV

dashboardcastEin interessanter Weg, einen Nachrichtenticker auf den Fernseher zu bringen ist Dashboard Cast: Damit lassen sich Wettervorhersage, Kalender, Newsticker vom Smartphone via Chromecast auf den Fernseher übertragen.

Finde das ganze wirklich eine nette Idee, wenn man mal über aktuelle Ereignisse auf dem Laufenden bleiben will.

[appbox googleplay com.rir.dashboardcast]