Im Urlaub zu hause. Home Automation mit Gigaset Elements und Hue

Mein Testsetup. Das Basispaket, ergänzt um einen Fenstersensor.
Mein Testsetup. Das Basispaket, ergänzt um einen Fenstersensor.

Ja, wir hatten auch einen Haussitter, danke nochmals auf diesem Wege an unsere Nachbarin Daniela, die sich wirklich super um unser zuhause in unserer Abwesenheit gekümmert hat.

Aber wir hatten auch elektronische Haussitter. Neben den drei Webcams, die das Haus überwachten und auch via Bewegungsmelder Verdächtiges gemeldet haben war das Gigaset Elements System installiert und die Philips Hue Lampen schalteten sich zu passender Zeit ein.

Das Gigaset Elements System war dabei der Rückmeldekanal für den Zustand von Fenstern und Türen. Wir konnten jederzeit abrufen, ob eine Tür offen stand oder ein Fenster nicht geschlossen war. Gott sei Dank brauchten wir den Einbruchsalarm nicht, der aber sofort auf der App Alarm geschlagen hätte, hätte sich jemand an bestimmten Türen zu schaffen gemacht.

Durch die App war es möglich, alle Status abzurufen und wäre ein Alarm ausgelöst worden mit einem Klick einen Anruf an eine bestimmte Nummer absetzen oder direkt die Polizei alarmieren.

Das gute. Wir mussten nicht dauernd auf die App schauen, ob alles in Ordnung ist. Genau genommen haben wir gar nie draufgeschaut, denn wäre etwas passiert, hätte sie aktiv Alarm gegeben (ja, haben wir vor dem Urlaub getestet). Aber es war ein sehr beruhigendes Gefühl zu wissen, dass auch ein elektronischer Wächter zu hause läuft. Deshalb werden wir das System sobald verfügbar auch um den Rauchmelder ergänzen, der ein weiterer wirklich sinnvoller Alarmgeber ist.

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Die Hue Tischleuchte, die auch verschiedenfarbig leuchten kann. Zusätzlich waren noch Hue Glühbirnen in verschiedenen Deckenlampen im Einsatz.

Für entsprechende Beleuchtung und das automatisiert über IFTTT sorgten und sorgen die Hue Lampen, die regelmäßig bei Sonnenuntergang aktiviert und ungefähr um Mitternacht abgeschaltet wurden. Das ganze lief wirklich zuverlässig und wurde uns auch durch die IFTTT App und eine Webcam rückgemeldet.

Insgesamt ist das System zwar noch mit dem Manko behaftet, dass die einzelnen Komponenten  nur zum Teil über IFTTT miteinander kommunizieren können (Bsp. Kamera empfängt Signal vom Bewegungsmelder und aktiviert dann eine Lampe und eine Alarmmail) aber immerhin sind alles vielversprechende Ansätze die keinerlei Eingriff benötigen. Also alles auch sehr gut für Mietwohnungen einsetzbar.

Alles in allem waren alle Systeme sehr zuverlässig und laufen mittlerweile weit über einen Monat sehr stabil. Durch die völlige Automatisierung ist auch ein Nachsehen bezüglich des Systemzustandes nicht nötig. Da die Anwendungen via Web angesteuert werden, merkt der Server selbständig, sollte eine der Installationen nicht mehr erreichbar sein und gibt seinerseits Alarm. Dann könnten wir zur Not unsere Haussittterin informieren, die dann nachsehen und etwaige Fehler bereinigen  könnte. Brauchte sie aber nicht also insgesamt sind sowhl Hue als auch Gigaset Elements zuverlässige und bereits alltagstaugliche Lösungen für jeden, der ohne großen handwerklichen Aufwand ein Smarthome aufbauen will.

Und alle, die jetzt mit dem „Spielerei, das brauch ich nicht kommen.“. Wenn mans nicht braucht einfach mal Fresse halten und nicht immer denn Besserwisser raushängen lassen, wenn ihr es nicht braucht gut. Für uns war es hilfreich und sorgte auch zu einem Teil für einen entspannten Urlaub.

Und am Rande sei erwähnt, dass wir deutlich besseres Wetter hatten, als zuhause. Das hat uns unsere Netatmo Wetterstation bestätigt, die übrigens auch mit dem Smarthome über IFTTT gekoppelt war und so zum Beispiel bei schwererem Regen, der für gewöhnlich auch für weniger Licht sorgt, schon mal zwischendurch das Licht angeschaltet hat. Der Geräuschsensor konnte zudem ergänzend die Innenräume überwachen und dank Regenmesser und Wetterinformationen wussten wir auch 20140712_133034Bescheid, falls es sehr stark geregnet hätte oder ein Sturm drohte. Hier wird es noch interessant, sobald Gigaset Elements auch Aktoren anbietet, die dann z.B. für ein Schließen gekippter Fenster oder das Schließen der Rolläden bei Unwettern sorgen könnten.

 

Warum ePayment erst in ein paar Jahren ein Erfolg werden könnte.. vielleicht

Alle sind begeistert von Apple Pay und das Konzept mit NFC an sich ist ja auch gut.
Aber alles blickt wieder aus der Sicht der Unternehmen auf die Geschichte. Der Kunde möchte aber anderes und der Händler auch.
Zunächst, ich will ein elektronisches Zahlungssystem, mit dem ich garantiert überall zahlen kann, in jedem Laden und auch auf dem Land. Das kann bislang NUR die EC-Karte weitestgehend abdecken. Selbst Kreditkarten werden bereits wieder von vielen Geschäften abgelehnt, die sie mal anboten.

Und der Handel will nicht NOCH ein System. Große Unternehmen mögen sich ja 6 oder 7 unterschiedliche Bezahlsysteme in ihre Filialen stellen, aber der normale Einzelhandel kann sich so etwas gar nicht leisten.

Ich bin gespannt, ob Apple es schafft, NFC als Bezahltechnologie zu etablieren, bei der Minderheit, die mit IPhones unterwegs ist und der noch viel größeren Minderheit, die überhaupt IPhones mit NFC, nämlich die neueste Generation hat, wage ich dies aber sehr zu bezweifeln. Würde mich freuen, wenn ich falsch liege, da ich schon lange auf Bargeld verzichten möchte. In Deutschland, in England, In Frankreich, sorry dort überall sehe ich aber noch einen großen Hang der Mehrheit zum Bargeld.

Microsoft kauft Minecraft

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Nun ist es amtlich, heute bestätigten sowohl Microsoft als auch Mojang, dass die Entwicklerschmiede, die hinter Minecraft steckt von Microsoft gekauft wird, es wird von knapp 2,5 Milliarden Dollar gesprochen.

Microsoft wird Minecraft aber nicht nur für das eigene OS weiterentwicklen sondern auch Versionen für IOS und Android weiterhin bereitstellen.

Zuletzt hatten sich die Macher hinter Minecraft offen gegen das neue Windows 8 ausgesprochen und auch für Windows Phone gab es bislang keine Version, das dürfte sich nun bald ändern.

Und es gibt auch ein Statement dazu auf YouTube:

 

Der eigene Tellerrand existiert häufiger, als man denkt. Windows Phone und ich

wpid-20140912_112244.jpgTja, so bin ich eigentlich in die Smartphone Welt eingestiegen. Mit Windows CE Geräten. Dann ein LG Windows Phone, das mir eigentlich ganz gut gefiel bis ich als Linux Fan und Java Entwickler auf Android umstieg. Linux als Grundlage, Java als Entwicklersprache, das war für mich das Optimum. Apple war und ist mir zu eingesperrt, zu selbstbezogen und absolut zu proprietär. Und auch Windows Phone schien mir in den letzten Jahren in die völlig falsche Richtung zu gehen.  Doch dann las ich von begeisterten Usern des Lumia 630. Ein Budget Phone, das sogar die Hardcore Gadgetexperten begeistert? Und das mit Windows Phone kommt? Ganz so schlecht kann dann die neueste Inkarnation von Wiindows Phone, das ja bald nur noch Windows heißen soll nicht sein.

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Kabelloses Laden ist beim Lumia 1520 schon integriert. Man braucht nur die passende Ladestation

Und tatsächlich konntet ihr ja vor einiger Zeit einen Test des Lumia 630 bei mir lesen und ich war und bin vom Preisleistungsverhältnis ebenso wie vom jetzigen Stand von Windows Mobile sehr angetan. Lange genug war Microsoft der Underdog was mobiles OS angeht und hat es nicht wirklich geschafft, eine überzeugende Konkurrenz zu Android und iOS darzustellen.

Mit Windows Phone 8.1 könnte sich das bald ändern. Das System wirkt jetzt sehr durchdacht, hat wichtige Ergänzunge wie die Nachrichtenleiste bekommen und läufwpid-20140912_112543.jpgt insgesamt sehr flüssig und stabil. Auch die verfügbare Software hat sich sehr verbessert. Auf dem Lumia 630 konnte ich alles versammeln, was ich als Blogger, Autor und Entwickler brauche.

Um hier einen Eindruck aus dem Alltag zu bekommen habe ich mich entschlossen, Windows Phone als mein HauptOS eine Chance zu geben. In den nächsten Monaten wird das Lumia 1520 (mit einer genialen Kamera) mein Hauptsmartphone sein und ich werde in einer Serie von Artikeln darüber berichten.

Bislang nur so viel. 6Zoll klingen groß, sind es auch aber passen zu mir.Die Kamera ist eine Offenbarung, sowohl was Leistung als auch was Möglichkeiten angeht. Softwaretechnisch ist ein sehr interessanter Aspekt, dass viele Apps als Windows und Windows Phone Versionen existieren und erwerbe ich eine davon, kann ich die andere ebenfalls nutzen.

Jetzt werde ich das Lumia zunächst intensiv testen und im Laufe der nächsten Wochen erste Erfahrungen vermelden.

Und damit niemand behaupten kann, ich würde hier von Microsoft gesponsort. Das Lumia 1520 habe ich mir vom eigenen Geld beschafft ebenso wie die kabellose Ladestation. Ich will diesen Test so objektiv wie möglich machen.

Das heißt natürlich nicht, dass mein Note 3 nicht weiterhin dabei sein wird, aber vermutlich wird es hauptsächlich der Datenlieferant für die LG Watch sein und seltenst aus der Tasche kommen.

 

 

Humble Mobile Bundle 7 ist verfügbar!

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Zu den Humble Bundles muss man ja wohl nicht mehr viel sagen. Das ist immer wieder eine sehr günstige Quelle für gute Spiele und zudem unterstützt man damit unabhängige Entwickler und gemeinnützige Organisationen.

Also ab auf Humblebundle.com und sich die neuen Schnäppchen gönnen, da sind mit Color Zen Premium, Heroes of the Loot und Tiny Bang Story wieder ein paar Schätzchen dabei. Und wer noch eine Schippe drauflegt und mehr als der Durchschnitt zahlt, das waren bei Entstehung dieses Textes knapp 4, in Worten VIER Dollar, der bekommt noch Horn, Kingdom Rush Frontiers und Sorcery! obendrauf und zudem auch die meist später folgenden Spiele App Ergänzungen.

Mein Vortrag zu Work Life Integration beim Meet and Chill am 22. Sept.

Als Mitglied des Vereins Connect-IT wurde ich eingeladen, einen Vortrag beim Meet and Chill am 22. September zu halten. Die Einladung hab ich natürlich gerne angenommen und werde über mein aktuelles Hauptthema referieren: Here and There and Everywhere: Work Life Integration.

Da für mich die enge Verzahnung von beruflichem und privatem Leben gelebter Alltag ist, will ich mit dem Vortrag einen Ausblick darauf geben, wie sich diese Entwicklung für den Alltag aller auswirkt, wie Unternehmen hier agieren  und reagieren sollten und warum ich die Entwicklung, wenn vernünftig und richtig  begleitet für sehr positiv halte.

Wer am 22. September dabei sein will, sollte sich bis zum 19. September anmelden.

 

Der Produktwahn der Hersteller. Weniger wäre mehr

Samsung kündigt die 6. Smartwatch an. Und bringt mittlerweile jeden Monat ein paar neue Smartphones auf den Markt. Und der Rest der Hersteller ist auch nicht besser. Selbst Apple, bislang bekannt für eine klare Produktauswahl, beginnt sich zu zerfleddern.

Meines Erachtens nicht nur für die Kunden eine negative Entwicklung, könnte man doch quasi schon beim Verlassen des Ladens das nächste Modell erwerben.

Auch die Unternehmen werden früher oder später darunter leiden. Denn je mehr unterschiedliche Smartphones es gibt, je undurchsichtiger der Markt wird, um so weniger wird der Kunde bereit sein, permanent sein Smartphone zu erneuern. Zumal wir mittlerweile bei einem Hardwarestand angekommen sind, bei dem sich die Smartphones nicht mehr bei relevanten Komponenten vom Vorgängermodell unterscheiden sondern bei Spielereien, die die Mehrzahl der Kunden später nie nutzt.

Ich kann mittlerweile nicht mehr guten Gewissens zu irgendeinem neuen Smartphone raten, sondern empfehle häufig die Vorjahresmodelle, die preislich dank des Produktzyklenwahns der Hersteller teilweise zum halben Preis erhältlich aber absolut spitze in ihrer Leistung sind.

Vielleicht wäre es an der Zeit, mal wieder etwas mehr Zeit in die Weiterentwicklung zu stecken, statt einfach nur auf Deubel komm raus Geräte rauszuhauen. Und vor allem, kümmert euch endlich um wichtige Dinge. Akkulaufzeit, Akkulaufzeit und oh, erwähnte ich die Akkulaufzeit?

 

Der Unterschied von Realität und Büro

Kein optimierter Arbeitsplatz, aber für mich der ideale Arbeitsplatz als Blogger und Autor. Wir sind alle verschieden.. Gott sei Dank.
Kein optimierter Arbeitsplatz, aber für mich der ideale Arbeitsplatz als Blogger und Autor. Wir sind alle verschieden.. Gott sei Dank.

Viel wird heute diskutiert über die vermeintlichen zwei Welten des Virtuellen und des Realen. Dabei ist für mich persönlich das ein völliger Blödsinn, da ich ja nicht in der virtuellen Welt nur mit Computern spreche, sondern mit realen Menschen, die ich dann meist in der Realität treffe. Für mich ist die vermeintlich virtuelle Welt ein weiterer Kommunikationskanal in der realen Welt wie auch Brief, Telefon und das Gespräch.

Wo ich aber immer häufiger eine Diskrepanz sehe ist zwischen der realen Alltagswelt der Menschen und der sehr künstlichen Welt im Büro. Und dabei meine ich noch nicht einmal die personelle Zusammensetzung, die gelegentlich auch dazu führt, dass Menschen zusammenarbeiten müssen, die sich im Alltag ganz weit aus dem Weg gehen würden. Es ist vielmehr die immer noch gegebene Surrealität, dass viele noch immer zu erwarten scheinen, dass jeder, der zur Abeit geht, am Eingang seine Persönlichkeit abgibt und zur Arbeiterdrohne wird. Eigenarten, wie sie jede Person hat, versuchen viele Unternehmen immer noch mit Hilfe von Seminaren abzutrainieren, völlig ignorierend dass es oft gerade die Vielfalt der Persönlichkeiten ist, die ein Team voran bringt. Zudem wird eigentlich immer nur der arbeitswillige, extrovertierte, stets fröhliche, stressresistente und eigentlich nur für die Arbeit lebende Menschentyp propagiert. Die meisten Initiativen in Richtung Work Life Balance sind nur ein versteckter Wunsch, dass der Mitarbeiter sich bitte auch in seiner Freizeit für den Beruf fit zu halten habe.

Zudem geschieht es selten, dass ein Büroarbeitsumfeld wie bei Startups den persönlichen Bedürfnissen des Mitarbeiters angepasst wird, meist ist es eher anders herum. Da werden Ergonomienormen aufgestülpt, die dann vielleicht einem Teil gerecht werden, viele andere aber behindern.

Wir sollten vielleicht weniger über die angebliche Flucht der Menschen in die virtuellen Welten klagen, als über die teilweise surrealen Regelungen, die Menschen in der Arbeitswelt in ein ganz bestimmtes Korsett zwingen, das den wenigsten wirklich passt.

Ich bin mir fast sicher, dass auch durch mehr Eingehen auf die unterschiedlichen Persönlichkeiten, die wir nun mal alle sind, einiges an Burn out Risiko minimiert werden könnte. Jeder Mensch ist anders, bzw. ist es zumindest bis zum Werkstor. Danach hat er eine einheitliche, normierte Humanressource zu sein. Woran viele krank werden und manche, leider meist die größten Talente gar zerbrechen.