Social Media Plattformen sind unmenschlich

Was meine ich damit?

Es wird immer wieder beklagt, Facebook, Twitter oder andere kümmerten sich nicht um frauenfeindliche, pädophile, sexistische oder rechtsradikale Inhalte.

Doch, das tun sie, aber die Plattform ist nicht gleichzusetzen mit einem Menschen. Man muss immer auch im Hinterkopf behalten, es handelt sich um Unternehmen. Große Unternehmen, die mehr damit befasst sind, neue Projekte zu stemmen und für das „Tagesgeschäft“ oft Automatismen nutzen. Und ich denke jeder, der sich ein bisschen damit beschäftigt hat wird einsehen, Automatismen greifen nicht immer sicher ein. Deshalb sind solche Plattformen eben auch darauf angewiesen, dass Nutzer zum Teil mitarbeiten und Fehlverhalten melden. Ab einer gewissen Größe ist es schlicht falsch, hier zu erwarten, dass jedes sozial diskutierte Thema auch in der gleichen Tiefe bei den Plattformbetreibern ankommt. Sofern sich daraus nicht echte Effekte für den Erfolg oder für den Gewinn ableiten lassen, werden eben nur Themen proaktiv angepackt, die auch den berühmt berüchtigten ROI liefern.

Um das zu ändern benötigt es ein Umdenken in der gesamten Wirtschaft und wir wissen ja, wie schwierig so was ist, wenn das Umdenken mit dem Gehalt und einem etwaigen Verlust desselben gekoppelt ist.

Insofern, manch ein Shitstorm wäre unnötig, würde man sich klar machen, dass hier möglicherweise nicht nachgedacht, sondern nach vorgegebenen Prozessen gehandelt wurde. Das soll allerdings keine Entschuldigung, sondern eher eine Erklärung sein. Ich habe schon des öfteren angemerkt, sobald Prozesse eingesetzt werden, gilt es sehr wachsam zu sein, denn schnell werden solche Prozesse zu gefährlichen Selbstläufern oder unnötigen Geldvernichtern.

Du bist ersetzbar. Na und?

Neulich stolperte ich auf Twitter über folgenden Tweet: tweet

Meine direkte Antwort war:

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Und dazu stehe ich, aber ich denke, es kann nicht schaden, nochmal genauer darzustellen, wie ich das meine. Wir leben alle in einer immer vernetzteren Welt. Und das, was ich einmal gelernt habe, ist oft schon nach einigen wenigen Jahren veraltet. Ich muss also beständig lernen, mich weiterentwickeln, und das eigenständig, nicht erst durch Anforderungen von Vorgesetzten oder Umfeld.

Aber diese Weiterbildung ist oft nicht so gut dokumentiert, oder gar jenseits von formalen Schulungen, denn vieles ist so aktuell, dass es dazu noch gar keine Schulungen gibt. Die alte Schule sagt aber, halte dein Wissen bei dir, mach dich unentbehrlich, sonst wirst du irgendwann ersetzt.

Das ist ein Denken, das vielleicht vor ca. 10 oder 20 Jahren funktioniert haben mag (mal davon abgesehen, dass es noch nie zielführend war, Wissensmonopole anzuhäufen). Doch wenn ich mein Wissen heute nicht nach außen trage, erfährt niemand davon, kann ich es nicht validieren und mache mich möglicherweise gerade dadurch ersetzbar, dass meine Skills niemand kennt. Zudem arbeiten wir mittlerweile in so komplexen Strukturen, dass der einzelne lediglich als Teil einer größeren Gruppe noch etwas bewirken kann. Wir brauchen also Menschen, die bereit sind, Wissen zu teilen, die es beherrschen, aus einzelnen Talenten und deren Wissen etwas übergeordnetes zu erstellen. Jeder ist heutzutage mit etwas Aufwand ersetzbar. Aber tut mir leid, das so schreiben zu müssen. Das war schon immer so. Auch wenn jemand dir erzählt, deine Person sei unersetzlich würde es mit Sicherheit, solltest du kündigen, ausscheiden oder Gott bewahre durch einen Unfall ums Leben kommen ziemlich schnell einen Ersatz für dich geben. Mit unseren Fähigkeiten und Begabungen sind und bleiben wir ersetzlich.

Aber der Mensch, der wir sind, der Charakter, die Persönlichkeit ist es, was uns unersetzlich macht. Es gibt jeden von uns nur genau ein Mal. Und oft ist es im Team weniger wichtig, welches Wissen ich besitze, sondern wie sehr ich zum Teamzusammenhalt, der Teammotivation beitrage. Es gab schon Teams, die haben sich von scheinbaren Minderleistern getrennt, nur um später erkennen zu müssen, dass genau diese Personen es waren, die durch ihre positive Persönlichkeit die Teammotivation gefördert und durch ihre freundliche Art die Grundstimmung oben gehalten haben.

Es gibt Werte jenseits von Tätigkeit und Wissen, die für ein Unternehmen wichtig sind. Und das sind und bleiben eben auch die Menschen, die dort arbeiten, nicht weil sie etwas bestimmtes können, sondern weil sie so sind wie sie sind.

Das Windows Prinzip: Kaufe nie die erste Version

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Es gibt immer eine „nächste“ Version. Aber diese sollte am besten nicht die .0 sein 😉

Wenn ich, und das passiert schon berufsbedingt häufiger, um Rat bei einer Anschaffung gefragt werde, dann ist meine wichtigste Empfehlung: Kaufe nie die 1.0, es sei denn, du bist masochistisch veranlagt oder bekennender und chronischer Nerd und Early Adopter.

Und das hat nicht nur mit mangelnder Qualität zu tun, sondern auch damit, dass es zwei bis drei Iterationen bedarf, um aus einer neuen Idee, einem neuen Konzept auch eine tragfähige Lösung zu erarbeiten.

Nur sollte man gerade mit Blick auf die oft unnötige hektischen Releasezyklen mancher Unternehmen selbst bei den 1.1 und folgenden Releases stehts eine gewisse Zeit warten. Denn mittlerweile habe ich das Gefühl, der Großteil der Produkte, die auf den Markt geworfen werden, sind maximal Beta, wenn nicht sogar Alpha. Da stürzen Geräte dauernd ab, da gibt es Sicherheitslücken noch und nöcher und manchmal folgt dem initialen Gerät nur kurze Zeit später die nächste, verbesserte Version.

Und wenn es so weit ist, dass man sich zum Kauf entschlossen hat, ist die beste Strategie ab dann den gesamten Markt für dieses Produkt zu ignorieren. Denn sonst geschieht zwangsläufig, was ich als den bei „Kauf obsolet“ Effekt nenne. Sobald man sein Produkt erworben hat und sich auf dem Markt weiter umsieht, werden umgehend neue, noch bessere Geräte oder Produkte auftauchen.

Erst wenn Software und Hardware eine gewisse Releasetiefe von produktiven Versionen erreicht hat (idealerweise bereit mit einer 2 vor dem Komma) dürften sich die Fehler in Grenzen halten. Dann zuzugreifen ist deutlich sicherer, als in die Early Adopter Falle zu tappen.

 

 

Arbeitsorganisation, Wunsch und Wirklichkeit

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Arbeiten wie man will, nicht wie andere das wollen, das ist auch eine Form der Stressprophylaxe

Es gibt ja nun wirklich genug Literatur, Kurse, Workshops zum Thema: „Wie organisiere ich mich effizient“. Nur was diese Kurse alle nicht bedenken: Es gibt auch die Realität. Und man kann mir so oft predigen wie man will, dass Mails, die ich in CC bekomme zu lesen nur Zeit kostet. Wenn es erwartet wird, muss ich das tun.

Oder zum Beispiel organisiere ich mich komplett digital. Das heißt papierene ToDo Listen wird man bei mir nicht finden. Das hat in der Vergangenheit schon zu recht großen Irritationen geführt.

Letztlich kann ich mich nur selbst gut organisieren, wenn ich und da schlage ich wieder in die Scharte des „nach Zielen“ Arbeitens wenn ich auch selbstbestimmt arbeite. Aber das ist heute für die meisten leider nur ein frommer Wunsch. Man hat sich an Prozesse und Vorgaben zu halten, man muss politische Befindlichkeiten verstehen oder zumindest nachvollziehen und sich ihnen beugen.

Ich behaupte, der grösste Frust bei der Arbeit entsteht für die meisten Menschen nicht dadurch, dass sie zu viel Arbeit bekommen, sondern dass sie viel zu oft fremdbestimmt arbeiten müssen, vorgegeben bekommen, wie sie das zu erledigen haben.  Und zwar nicht unbedingt so, dass es für die betreffende Person nach dem eigenen Empfinden optimal ist sondern „wie man es halt schon immer gemacht hat“.

Wir müssen endlich davon weg kommen, für andere definieren zu wollen, was richtige und was falsche Arbeit ist. Gute Arbeit entsteht, wenn der Mitarbeiter optimal nach seinen Vorlieben arbeiten kann. Dann wird er auch motiviert und zufrieden arbeiten. Und das ist in Zeiten, wo unzufriedene Arbeitnehmer es immer leichter haben, woanders was zu finden ein nicht zu unterschätzender Vorteil für die Attraktivität als Arbeitgeber. Nicht umsonst sieht es bei Google anders aus, als in klassischen Großkonzernen. Auch das hat mit Selbstbestimmung zu tun.

 

Die Streisand Kampagne für Adblocker

Mehrere Medien machen im Moment bei einer Kampagne mit, die sich gegen die Verwendung von Adblockern im Netz wendet.

Da muß ich doch schmunzeln. Zunächst mal, wann kommt dann die Kampagne gegen all die bösen Menschen, die in der Werbepause wegzappen oder auf die Toilette gehen? Hallo? Das Internet ist ein demokratisches Medium, in dem ich entscheide, wie ich mich dort bewege. Und was wäre denn im Moment so viel besser, wenn ich den Adblocker, den ich meist nutze ausgeschaltet ließe, dann würde ich diverse Seiten gar nicht mehr besuchen, weil sie mich permanent mit übergroßen, blinkenen Werbebannern nerven.

Nur, weil der eine oder andere „brav“ ist und nur dezente Werbung einsetzt sollte nicht vergessen werden, dass die Mehrheit offensichtlich noch nach dem Prinzip „je lauter desto besser“ arbeitet. Und ich kenne diverse Seiten, bei denen man schon ganz genau hinschauen muss, um überhaupt noch zwischen Werbung und Content zu unterscheiden. Und bevor ich mir das antue, schalte ich einen Adblocker ein. Und dann eben nicht mehr aus, wenn ich auf die „braven“ Seiten komme.

Was ich aber noch viel amüsanter finde. Macht man jetzt eigentlich Werbung gegen oder für Adblocker? Denn bislang, so behaupte ich, kannten Adblocker eigentlich nur diejenigen, die etwas technikaffin waren, da man da ja „was installieren“ musste. Ich prognostiziere, dass jetzt diverse neue Nutzer Adblocker für sich entdecken werden, frei nach dem Motto, wie, die Verlage fürchten das? Dann muss es ja gut funktionieren.

Statt hier Werbung für Werbung zu machen, sollten sich die entsprechenden Verantwortlichen viel mehr Gedanken darüber machen, wie gute Werbung im Netz aussehen könnte. Und das heißt eben nicht, so wie im TV. Denn hier gibt es andere Einflüsse. Ich habe erst vor kurzem darauf hingewiesen, dass im Netz die Empfehlung des Freundes oder des Meinungsbildners weit mehr zählt, als Werbung, der die große Mehrheit im Netz sowieso nicht vertraut.

Also mehr Community, mehr echter Dialog, mehr reale Tests durch Blogger und Interaktion mit Kunden. DAS ist die Werbung der Zukunft für das Netz. Die kommt auch glaubwürdiger rüber als das tausendste „Ach sind wir toll“ Banner.

Und falls jetzt jemand meckert, jaaa gut gebrüllt, aber du schaltest doch auch Werbung: Richtig. Aber NACH dem Content, und bei mir muss man den Content nicht suchen. Und die beste Werbung, die ich anbieten kann, sind objektive Produkttests. Was bei mir nen Daumen hoch bekommt, hat ihn sich wirklich verdient, dazu ist mir mein Ruf als Technikgeek viel zu wertvoll.

Wer meinem Rat schon mal gefolgt ist, war zumindest aus meinem Umfeld noch nicht enttäuscht.

 

Update: Folgendes vermeldete AdblockPlus gerade auf Twitter:

AdblockPlus12:38pm via Web

Danke für Euren Aufruf, liebe Verlage! Unsere Bilanz gestern: Installationen aufAdblockPlus.org +129%, Spenden +167%#Adblock

Quod erat demonstrandum.

So entspannt euch doch!

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Entspannung. Entschleunigung. Haben wir es verlernt?

Immer wieder habe ich es gelesen und lese es. Die Behauptung, Technik wäre dazu da, uns die Arbeit und das Leben zu erleichtern. Und immer wieder erlebe ich parallel dazu, wie durch den Einsatz neuer Techniken die Menschen nur noch mehr gestresst, noch mehr belastet sind.

Irgendwie passt das auf den ersten Blick nicht zusammen. Aber wenn man genauer hinsieht wird klar, woran es hier mangelt. Nämlich an der Einsicht, dass Technologie nicht alleine zum Beschleunigen von Prozessen da ist. Im Gegenteil, ich behaupte, das wichtigste Ziel von neuen Technologien ist es, uns MEHR Zeit zu geben, unser Leben zu entschleunigen, in dem sie uns Arbeit und Belastung abnimmt.

Nur leider wird hier oft nicht nach dem Menschen geschaut, sondern nach dem, was die Technik einsparen, beschleunigen, billiger machen kann. Die versteckten Kosten durch erkrankte Mitarbeiter, durch Arbeitslose, deren Finanzierung uns alle belastet, diese Kosten werden wohl gesehen, aber auf die Gesellschaft abgewälzt.

Wir sollten Technologie als Mittel zur Entspannung, zur Entschleunigung propagieren.
Nicht mehr Arbeit, dank neuer Technologie, sondern zunächst ein Mal die gleiche Arbeit aber weniger belastend. Durch unsere fortwährende Wachstumsdenkweise haben wir verlernt, mit dem Status Quo zu arbeiten und hier im Sinne des Menschen zu optimieren. Wir optimieren stets für die Wirtschaft, für die Shareholder, für die Börse. Es wird dabei aber der Mensch vergessen, dem die Technologie eigentlich dienen soll. Ich erinnere mich immer wieder an die Bilder aus dem Film „Modern Times“ von Charlie Chaplin. Eigentlich haben wir nur die großen Maschinen in der Produktion durch die großen Maschinen im Büro ersetzt, die uns zu immer schnellerem Arbeiten antreiben. Warum nicht umgekehrt, warum nicht hinterfragen, wo Maschinen unser Leben leichter, langsamer, entspannter machen können?

Meiner Meinung nach sollte dies eine generelle Forderung sein, nicht etwas, das in Teilbereichen wie bei der Slow Food Bewegung existiert. Wir brauchen eine Kultur des „Slow Life“ oder wenigstens des „Slower Life“.

Unternehmen, eure Produkte zu empfehlen, könnt ihr euch sparen

Ein Aspekt, den bislang nur wenige sinnvoll im Kontext von Social Media nutzen ist es, den Kunden über das Produkt sprechen zu lassen, und zwar den echten Kunden, nicht irgendwelche gecasteten und gut gestylten Pseudokunden in Werbefilmchen.

Vielleicht liegt es ja daran, dass viele Unternehmen wissen, dass ihre Produkte dann möglicherweise nicht mehr ganz so gut weg kämen. Gerade ruft Foodwatch wieder dazu auf den Goldenen Windbeutel für die dreisteste Werbelüge zu vergeben. Und wie auch schon im Vorjahr ist die Resonanz groß.

Was immer noch nicht überall angekommen zu sein scheint. Werbung lügt. Das wissen mittlerweile die meisten Bürger. Nur noch 18% vertrauen im Netz den Werbeanzeigen, aber über 70% den Empfehlungen von Freunden.

Hier ist der eigentlich interessante Weg, in Zukunft Produkte anzupreisen. Indem man sie von den Meinungsbildnern testen und reviewen lässt. Indem man dafür sorgt, dass ECHTE zufriedene Kunden über das Produkt sprechen. Und zwar wiederum, weil sie davon überzeugt sind, nicht weil man sie bezahlt hat.

Wenn ich auf Facebook oder Twitter diese tollen: Wir empfehlen heute….. Postings sehe, dann kann ich nur unwillkürlich denken. Aha, kriegt ihr wohl nicht so gut los, wenn ihr es extra noch empfehlt. Denn dass hier etwas von denen, die für das Bewerben der Produkte der eigenen Company bezahlt werden ehrlich und aus Überzeugung empfohlen wird, das lässt sich einfach nicht mehr glaubwürdig darstellen. Die Zeiten der Einwegkampagnenkommunikation gehen ihrem Ende entgegen. Der Kunde ist nicht mehr dummer Konsument. Er informiert sich und will wirklich gute Produkte. Sorry about that. Aber jetzt heißt es wohl so langsam, wirklich sinnvolle Sachen produzieren.

Und dass ihr den Verfall eurer Produkte einbaut, obwohl sie deutlich länger halten könnten. Tut mir leid euch das sagen zu müssen liebe Hersteller. Auch das wissen wir mittlerweile und Beispiele dafür werden gesammelt. Also verkauft uns nicht für dumm. Verkauft uns gute Produkte (und zwar technologisch wie auch ethisch).

Oh und übrigens, die beste Werbung machen neben zufriedenen Kunden immer noch motivierte und glückliche Mitarbeiter, denen es noch erlaubt ist, menschlich zu sein und die nicht unter Dauerstress stehen. Beispiel gefällig? Wurde hier zum Beispiel anhand einer Story bei Kamps schön dargestellt!

IBM macht sich Gedanken über die Verknüpfung von Online- und Offline Commerce

Nettes Video finde ich, Teil einer Reihe zum Thema Online- und Offline Commerce. Eine spannende Frage, denn meiner Ansicht nach muss Online- und Offline nicht zwangsweise ein entweder oder sein. Gerade für kleinere lokale Unternehmen sehe ich in einer klugen Online Strategie auch Chancen für den Offline Verkauf. Indem man zum Beispiel regionale Aktionen bewirbt, lokale Services bietet und generell die sprichwörtliche Nähe zum Kunden lebt.

Es geht halt wieder mehr um den Mehrwert, was wirklich die Qualität von Offline ausmacht. Wenn ich nur austauschbarer Verkäufer einer Ware bin, dann kann ich das genauso gut auch online machen. Bin ich aber auch noch Berater, Gesprächspartner oder gar „Plattform für das Zusammenkommen von Menschen“, dann macht es weiterhin Sinn, mich als Händler in meinem Ladengeschäft zu besuchen. Die Ware alleine ist schon länger kein Grund mehr, in ein Geschäft gehen zu müssen. Ich denke hier muss der Offline Handel ansetzen, will er auch längerfristig gegen den reinen Online Handel bestehen.