Wikileaks macht sich zum Narren. Vom Aufklärer zum Troll

Es ist kein Scherz. GetDigital hat offensichtlich von einer für Wikileaks tätigen Agentur verboten bekommen, weiterhin T-Shirts mit Motiven der Organisation zu verkaufen.
War schon in der Vergangenheit nicht mehr ganz klar, wie ernst die Plattform zu nehmen ist, so dürfte jetzt wohl klar sein, dass man Wikileaks getrost abschreiben und in den Annalen der Geschichte verklappen kann.
Ich bin fassungslos wie unverfroren hier mit einer einstmals guten Idee Profit gemacht werden soll und die einstigen Ideale offensichtlich dem Kommerz geopfert werden sollen. Ich hoffe, die Medien reagieren angemessen auf diesen Skandal.

Danke Wikileaks für die Vergangenheit. Aber verpisst euch in der Gegenwart. Noch eine Kommerzplattform, die aus dem Engagement von Menschen Profit schlägt, brauchen wir nun wirklich nicht. Nur schade, dass sich Menschen wie Edward Snowden jetzt wohl wieder auf die Suche nach vertrauenswürdigen Partnern machen müssen, denn so einem Kommerztheater sollte man sich besser nicht anvertrauen. Wer weiß, wie schnell hier noch andere (Geld-)Interessen über das Wohl und Wehe von Informanten entscheiden.

Amazon Instant Video und Fire TV

fireNachdem ich jetzt bereits seit einiger Zeit Amazon Prime Kunde und damit auch Instant Video Kunde bin, war es an der Zeit, das ganze mal auch auf Amazons hauseigenem Streaming Device Fire TV zu testen. Der Testsetup bestand aus Fire TV und zusätzlich einem echten Gamecontroller.

Sowohl der Setup als auch die Navigation, soviel schon mal vorneweg ist sehr einfach. Lediglich das einwählen ins WLan ist mit einem geringen Aufwand verbunden (hier rächte sich mein langes aber sicheres WLan Passwort wieder einmal ;)) Ansonsten klappt der Setup sehr gut. Interessant, dass die gelieferte Fire TV Box quasi schon auf meinen Account eingestellt ist, ich mich also nur noch mit meinem Passwort anmelden muss und alles da ist, wie bekannt.

Neben den Filmen bietet Fire TV auch Apps wie die Mediatheken der Öffentlich Rechtlichen und Spiele. Hier kann man die Apps, die man bereits im App Store von Amazon erworben hat auch auf dem Fire TV nutzen. Allerdings sollte man sich die Auswahl gut überlegen, da der interne Speicher der Box (8GB) nicht erweiterbar ist. Für mich der Kritikpunkt, zumal selbst mobile Apps mittlerweile immer größer werden und schon mal die 2-3 GB erreichen.
Ansonsten aber, flüssige Bedienung, ausführliche und klare Einführung durch ein Introvideo und die Response Zeiten der Oberfläche sind top.

Wer also mit dem Instant Video Angebot von Amazon zufrieden ist, dem kann ich FireTV nur ans Herz legen. Einfacher kann man seine Filme nicht auf den Fernseher bringen und hat zudem noch eine Spielekonsole für kleines Geld.

Dabei bietet schon Amazon Prime Instant Video eine wirklich gute Filmauswahl und zusätzlich kann man auch aktuellere Filme und Serien für einen geringen Betrag leihen oder wenn man sie längerfristig digital besitzen will auch kaufen. Dabei bewegen sich die Leihgebühren meist irgendwo bei 3 Euro, also quasi eine bedienerfreundliche Videothek für zu hause.

 

Interesse: Das Amazon Prime Instant Video Angebot kann jeder 30 Tage kostenlos testen.

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Sie ist da, die EBook Flatrate „Kindle Unlimited“ von Amazon startet in Deutschland

2014-10-07 09_28_48-Amazon.de_ Kindle Unlimited unbegrenzt LesenSie ist da, die erste EBook Flatrate, präsentiert von Amazon. Kindle Unlimited bietet für 9,99 Euro im Monat unbegrenzten Zugriff auf im Moment knapp 650.000 Titel. Das Abo kann einen Monat getestet werden und wird danach monatlich abgerechnet und kann ebenso monatlich gekündigt werden.

Wir dürfen gespannt sein, wie sich die deutschen Verlage positionieren und ob es hier eine Aboantwort gibt, oder erst mal wieder die Anwälte das Wort bekommen.

Emma Watson spricht zum Start der „HeForShe“ Kampagne 2014. Eine beeindruckende Rede!

Eine wirklich beeindruckende Rede. Die Kampagne möchte sich für Geschlechtergleichheit auf BEIDEN Seiten einsetzen. Denn wie Frau Watson so treffend sagt, es reicht nicht, wenn Frauen mehr rechte bekommen. Der eigentliche Feminismus dreht sich um eine Gleichberechtigung beider Geschlechter. Wer nur einigermaßen des englischen mächtig ist. Bitte diese herausragende Rede anschauen und weiter teilen.

Bravo Emma Watson!

Und wer mehr zur Kampagne wissen möchte: http://www.heforshe.org/

Philips hue für weltbeste „Internet der Dinge“-Schnittstelle ausgezeichnet

Eine Nachricht,die mich besonders freut, da ich Hue im Einsatz habe und es für ein sehr gutes System halte:

Philips hue für weltbeste „Internet der Dinge“-Schnittstelle ausgezeichnet

Hamburg/San Francisco – Philips hue hat die „beste API für das Internet der Dinge“. Für die Programmierschnittstelle seines Beleuchtungssystems hat Philips auf der „I Love APIs“-Konferenz in San Francisco den Digital Accelerator Award erhalten. Das Award-Programm zeichnet Organisationen und Einzelpersonen aus, die ihre Geschäftsmodelle mit APIs und Big Data innovativ vorantreiben und weiterentwickeln. Als Gewinner in der Kategorie Top API for the Internet of Things wird hue als eine Innovation ausgezeichnet, die grundlegend verbessert, wie Menschen leben, arbeiten und spielen können.

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Philips hue ist ein besonders nutzerfreundlich und vielseitig vernetzbares Beleuchtungssystem für Zuhause. Mit mehr als 190 Dritt-Apps (Beispiele) und rund 1.500 IFTTT-Lichtrezepten, die die Beleuchtung intelligent mit anderen Internetdiensten vernetzen, ermöglicht hue es, Licht auf grundlegend neue Weise zu kontrollieren, zu gestalten und zu erleben. Das Anwendungsspektrum reicht von individuellen Beleuchtungsszenarien in beliebigen Weißnuancen und bis zu 16 Millionen Farben über Lichtwecker mit sanft aufdimmenden Sonnenaufgängen bis hin zu ortsbasierten Funktionen (Geofencing). Mittels Dritt-Apps und anderer Dienste lässt sich hue weitreichend vernetzen, beispielsweise mit Musik, Filmen, der aktuellen Wetterlage sowie Social Media-Plattformen und E-Mail-Konten. Steuern lässt sich hue ganz einfach per Smartphone, Tablet und Internet-Browser. Seit kurzem gibt es zudem den mobilen Lichtschalter hue tap.

Hinter den Lampen und Leuchten der hue-Familie verbirgt sich eine Software-Plattform auf Zigbee-Standard. Anfang 2013 hatte Philips diese um offene Schnittstellen (APIs) erweitert. Seitdem treibt eine engagierte Entwickler-Community die Ausweitung des hue-Ökosystems durch immer neue Apps weiter voran. Parallel erweitert Philips die Möglichkeiten mit immer mehr Lampen und Leuchten sowie mit Partnerschaften, beispielsweise mit IFTTT sowie mit der Integration von hue in das RWE SmartHome und in QIVICON. Auch eine Integration in Apples HomeKit ist vorgesehen.

„Eine offene API ist die beste Möglichkeit für Entwickler, ihren Einfallsreichtum in Form großartiger Apps zu verwirklichen, die das System optimal nutzen. Neben Philips und den Entwicklern profitieren vor allem die Verbraucher von einem Produkt mit immer mehr Möglichkeiten“, sagt Nacho Sanchez, CEO von Inqbarna und Entwickler der hue-Musik-App „Splyce“. „Die Kombination einer offenen API mit dem ‚Internet der Dinge‘ ermöglicht Unternehmen und Entwicklern viele neue Ansätze sowie Lösungen für Probleme, auf die wir bislang keine Antworten hatten. Das hilft, das ‚Internet der Dinge‘ schneller als je zuvor voranzutreiben.“

Kevin Toms, Manager des Entwicklerprogramms für Philips hue, beschreibt die Rolle von hue im vernetzten Heim: „Laut Analysten wird das ‚Internet der Dinge‘ bei einem Anstieg von etwa acht Milliarden Artikeln in 2014 auf über 50 Milliarden Artikel bis 2020 wachsen. Unsere offene API hat bisher zu mehr als 190 Apps von Drittanbietern geführt. Weitere Apps, die noch folgen, bringen weitere innovative Möglichkeiten, hue interaktiv zu genießen.“

Mit dem hue Software Developer Kit können App-Entwickler mobile Apps für hue entwickeln. Der offene Zugang zur API sowie das Angebot eines Programmierhandbuchs und diverser Bibliotheken als Starthilfe machen die Entwicklung von Apps besonders einfach.

Philips hue hat unter anderem die folgenden Preise gewonnen:

  • Philips wurde 2014 von First Company zur Nr. 2 der 10 innovativsten Unternehmen im Bereich „Internet der Dinge“ ernannt.
  • Philips LightStrips Friends of hue gewann 2012 den Auswahlpreis der Leser von Engadget als das Heimprodukt des Jahres.
  • Eric Rondolat, CEO Philips Lighting, wurde in einer Befragung durch Appinions als die einflussreichste Führungskraft im Bereich „Internet der Dinge“ bezeichnet.

Der Unterschied von Realität und Büro

Kein optimierter Arbeitsplatz, aber für mich der ideale Arbeitsplatz als Blogger und Autor. Wir sind alle verschieden.. Gott sei Dank.
Kein optimierter Arbeitsplatz, aber für mich der ideale Arbeitsplatz als Blogger und Autor. Wir sind alle verschieden.. Gott sei Dank.

Viel wird heute diskutiert über die vermeintlichen zwei Welten des Virtuellen und des Realen. Dabei ist für mich persönlich das ein völliger Blödsinn, da ich ja nicht in der virtuellen Welt nur mit Computern spreche, sondern mit realen Menschen, die ich dann meist in der Realität treffe. Für mich ist die vermeintlich virtuelle Welt ein weiterer Kommunikationskanal in der realen Welt wie auch Brief, Telefon und das Gespräch.

Wo ich aber immer häufiger eine Diskrepanz sehe ist zwischen der realen Alltagswelt der Menschen und der sehr künstlichen Welt im Büro. Und dabei meine ich noch nicht einmal die personelle Zusammensetzung, die gelegentlich auch dazu führt, dass Menschen zusammenarbeiten müssen, die sich im Alltag ganz weit aus dem Weg gehen würden. Es ist vielmehr die immer noch gegebene Surrealität, dass viele noch immer zu erwarten scheinen, dass jeder, der zur Abeit geht, am Eingang seine Persönlichkeit abgibt und zur Arbeiterdrohne wird. Eigenarten, wie sie jede Person hat, versuchen viele Unternehmen immer noch mit Hilfe von Seminaren abzutrainieren, völlig ignorierend dass es oft gerade die Vielfalt der Persönlichkeiten ist, die ein Team voran bringt. Zudem wird eigentlich immer nur der arbeitswillige, extrovertierte, stets fröhliche, stressresistente und eigentlich nur für die Arbeit lebende Menschentyp propagiert. Die meisten Initiativen in Richtung Work Life Balance sind nur ein versteckter Wunsch, dass der Mitarbeiter sich bitte auch in seiner Freizeit für den Beruf fit zu halten habe.

Zudem geschieht es selten, dass ein Büroarbeitsumfeld wie bei Startups den persönlichen Bedürfnissen des Mitarbeiters angepasst wird, meist ist es eher anders herum. Da werden Ergonomienormen aufgestülpt, die dann vielleicht einem Teil gerecht werden, viele andere aber behindern.

Wir sollten vielleicht weniger über die angebliche Flucht der Menschen in die virtuellen Welten klagen, als über die teilweise surrealen Regelungen, die Menschen in der Arbeitswelt in ein ganz bestimmtes Korsett zwingen, das den wenigsten wirklich passt.

Ich bin mir fast sicher, dass auch durch mehr Eingehen auf die unterschiedlichen Persönlichkeiten, die wir nun mal alle sind, einiges an Burn out Risiko minimiert werden könnte. Jeder Mensch ist anders, bzw. ist es zumindest bis zum Werkstor. Danach hat er eine einheitliche, normierte Humanressource zu sein. Woran viele krank werden und manche, leider meist die größten Talente gar zerbrechen.

 

Amazon übernimmt Twitch für 970 Millionen Dollar

twitch
Amazon kauft Twitch

Nach Börsenschluß gab Amazon bekannt, dass der Dienst Twitch für knapp 970 Millionen Dollar übernommen wird. Das Gerücht kursierte schon doch jetzt ist der Deal in trockenen Tüchern. bis Ende 2014 will man die Übernahme abgeschlossen haben, wobei sowohl der Dienst an sich als auch die Mitarbeiter bleiben sollen.

Twitch wurde 2011 von Emmett Shear gegründet und erreichte zuletzt 55 Millionen Nutzer pro Monat, die 15 Milliarden Minuten lang die Streams betrachteten. Amazon sieht im Broadcasting und Gamevideo-streaming offensichtlich die Zukunft

Wir sind nicht perfekt, und das ist gut so!

Wir erleben es jeden Tag in der Werbung, aber auch in sogenannten Feature Sendungen. Wir sind zu dick, zu unsportlich, zu unbelesen, wir trainieren zu wenig, lesen zu wenig, bilden uns zu wenig.Wir essen das falsche, zu viel, zu wenig.

Und wisst ihr was? Kümmert mich nicht mehr. Ich versuche, mich zu bewegen wo es geht und vielfältig zu essen, das war es dann auch schon. Denn mittlerweile wird das größte Geschäft wohl damit gemacht, uns permanent einzureden, wir würden etwas falsch machen. Es existiert eine ganze Gesundheits- Wellness und Fitnessindustrie die uns immer wieder zu suggerieren sucht, nur wenn du dafür bezahlst, wirst du fit und gesund sein.

Da lassen wir uns einreden, spinning und stepping wäre besser als anstelle des Aufzugs die Treppe zu nehmen oder einfach mal in der Natur Rad zu fahren?

Geht es denn noch? Wir sind sicher nicht perfekt, aber noch kranker als unser Lebensstil ist diese Ermahnungsindustrie, die nur dann etwas für gut heißt, wenn wir auch dafür zahlen müssen.

Lasst euch nicht einreden, ihr müsst permanent etwas ausgeben um besser zu werden.

Wir sind keine so zartbesaiteten Wesen, die sterben, wenn sie mal nicht nur nahrhafte, wertige Lebensmittel essen oder wenn sie mal ein Wochenende auf der Couch genießen. Es gilt die Extreme zu vermeiden und die Vielfalt zu leben.

Und was mit Sicherheit am meisten hilft. Spaß haben am Leben und den ewigen Bedenkenträgern, die uns ja doch nur was verkaufen wollen nicht mehr zuhören. Denn vieles ist wissenschaftlich fragwürdig oder nur in extremen Bedingungen richtig. Und vieles ist einfach nur Voodoo-Glaube von Menschen, die damit nutzlose Produkte an den Mann oder die Frau bringen wollen.