Rückblick auf den Patientenkongress Depression

Endlich wieder in Präsenz, fand in diesem Jahr der 6. deutsche Patientenkongress Depression statt. Prominent moderiert von Harald Schmidt, mit ebenfalls prominenten Gästen wie Torsten Sträter. Aber es waren nicht die Promis, die mich begeistert haben sondern der riesige Zuspruch von Betroffenen und Angehörigen, Fachleuten und Medien. Die Depression als Erkrankung wird sichtbarer und damit wird es, und das ist elementar, leichter für Betroffen denn Schritt zu wagen und sich Hilfe zu suchen.… den ganzen Text lesen

Der Vorsatz, keinen Vorsatz zu haben

Mit guten Vorsätzen ist es wie mit so vielem im Leben. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

Ich hab da schon so ein paar Ideen. Weniger Facebook (oder gar nicht mehr?) Es sind dort einfach zu viele querdenkende Schwurbelidioten unterwegs. Auch Twitter steht unter Beobachtung. Ach und Instagram. Eigentlich tummeln sich auf allen Plattformen im Moment viel zu viele Querschwurbler, als das es noch Spass machen würde.

Dann Ausmisten, auch so was, das man sich jedes Jahr vornimmt.… den ganzen Text lesen

Ein Jahresrückblick ohne Jahr

Das war dann also 2021. Eigentlich ja 2020 reloaded. Es gibt zwei Ereignisse, die dieses Jahr für mich überhaupt existent machen.

Im Frühjahr die unglaublich erfolgreiche Petition gegen die #rasterpsychotherapie.  Sagenhafte 212.000 Menschen unterstützten mich und halfen mit, Öffentlichkeit zu schaffen. Wir waren damit ein Teil einer gemeinsamen Bewegung, die sich gegen eine Rationierung von Psychotherapie stellten und bewirkten , so dass die Medien und letztlich auch die Parteien verstanden, dass die Gesetzesänderung für Betroffene wie für Therapeut*innen und Angehörige eine fatale Fehlentwicklung dargestellt hätte.… den ganzen Text lesen

Jetzt reicht es (selbst mir)

Lange, wirklich lange habe ich Social Media verteidigt. Hab darauf hingewiesen, dass Whatsapp und Twitter mir einst das Leben gerettet haben. Hab Trolle und Querdenker als Nische abgetan.

Aber jetzt werde wohl selbst ich für einige Zeit die sozialen Medien nur noch als Kanal zum Senden aber nicht. mehr zum Empfangen nutzen. Weil weder Diskussionskultur,  noch Anstand, noch Rücksicht auch nur leicht durchscheinen. Sei es der Weltraum, die Natur oder die Ernährung.… den ganzen Text lesen

Warum verpasste Chancen nicht schlimm sind

Was mir sehr schmerzhaft in den Kliniken vor Augen geführt wurde und es immer noch wird ist, welche teilweise großen Chancen ich in meinem Leben verpasst habe. Es gab einmal die Gelegenheit, nach Seattle zu gehen und dort bei Microsoft zu arbeiten. Ich hätte bei IBM in der Forschung bleiben können oder was eigenes aufziehen. Was dagegen gesprochen hat? Meist nur meine Angst vor dem eigenen Mut und vor der Möglichkeit des Scheiterns.… den ganzen Text lesen

Was werden wir von Corona lernen?

Ich kann nicht sagen, was jeder Einzelne aus dieser Krise mitnehmen wird, aber ich fürchte, die Wirtschaft wird all zu schnell wieder in die alten Muster verfallen.

Alleine schon, wenn ich Manager in Online Meetings klagen höre, dass doch endlich wieder der persönliche Kontakt stattfinden müsse.

Aeh nein für mich nicht. Zumal das viel zu häufig mehr mit Macht, mit Unterordnen, mit Kontrolle zu tun hat. Wir sollten uns zu mündigeren Menschen entwickeln.… den ganzen Text lesen

Was ist eigentlich Scham?

Zunächst mal Dankeschön an Laura, die mich eingeladen hat, für ihren Podcast über Scham und Schamgefühl zu sprechen. Wenn der Podcast online ist, werde ich ihn hier verlinken.

Sucht man bei Wikipedia nach dem Begriff „Scham“, findet sich ein ganzes Sammelsurium soziokultureller, philosophischer, anthropoligischer  und diverser anderer gesellschaftlich-wissenschaftlicher Erklärungen zum Begriff Scham, seiner Herkunft, der Entstehung des Schamgefühls und so weiter und so weiter.

Mich interessiert aber hier vor allem, wie ich durch Scham und Schamgefühl beeinflußt, bin welche Teile meines Lebens davon gesteuert oder verurteilt wurden und werden und wo ich mein Schamgefühl verloren habe und warum.… den ganzen Text lesen

Jetzt lass doch mal los

Etwas, von dem ich mich relativ zügig verabschiedet habe, als ich in den Kliniken mehr über mein wahres Ich gelernt habe, waren falsche Erwartungen, falsche Ziele, falsche Ideale. Ich glaube mittlerweile, das war das eigentlich Schwierige. Einzugestehen, dass ich zwar ein guter Informatiker bin, aber im Herz ein Autor, ein Maler, ein Künstler. Und diesen Begriff „Künstler“ ernst nehmen, nicht abtun, so wie es meine Eltern taten, als ich diese Laufbahn einschlagen wollte.… den ganzen Text lesen

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