Der Punkt ist, dass ich von Tests, insbesondere in der Form von IQ oder Leistungstests überhaupt nichts halte, da sie meist der Sieg der Erbsenzähler über die Intelligenz sind. Denn sie messen eigentlich nur, wie gut jemand Denksportaufgaben unter Streß löst. Nicht alle Menschen sind unter Streß gut. Und für mich zeugt es auch von Intelligenz, wenn unnötiger Stress vermieden wird.
Aber leider wird immer noch viel zu oft nur auf solche Tests geschaut, statt den ganzen Menschen zu sehen und wer nicht passt, wird raus geekelt. Fragt euch mal, wie manche Schulen auf die guten Notenschnitte und geringen Sitzenbleiber kommen und recherchiert dann die Zahl derer, die gegangen sind oder wurden. Und fragt euch auch, wie es sein kann, dass alle Kinder einer Klasse immer gleich unterrichtet werden in den meisten Schulen.
Kreativität, Empathie, Freude an Sprache, Bewegungstalente, hohe moralische Ansprüche, schlecht messbar, damit schlecht ökonomiesierbar und damit uninteressant für die heutige Optimierungsgesellschaft. Wenn dann noch ein introvertierter Mensch geprüft wird, ist das Drama schon absehbar. In einer Zeit der großen Klappen mit wenig dahinter werden die stillen, zurückhaltenden Wesen überrollt oder ignoriert.
Und seid ehrlich zu euch selbst. Was wird in Assessment Centern wirklich oft geprüft? Nicht, wie gut der Mensch für die Aufgabe geeignet ist sondern meist, wie genau er zu der Art Mensch passt, die die Prüfenden mögen bzw. Wie gut der Prüfling das erkennt und vorspielt.
Wir leben in einer Zeit des Vortäuschens und des geradezu religiösen Glaubens an Tests und Tabellen. Wohin und das führt? Zu Flughafen Berlin, Elbphilharmonie und Stuttgart 21.
Und dass es auch ohne geht, nun, es gibt genug Beispiele für didaktische Methoden, bei denen Tests weit weniger entscheidend sind und die Schüler dennoch oder gerade deshalb deutlich besser weil motivierter sind.
Aber für Deutschland gilt leider meist. Nicht für das Leben, für den Test lernen wir. Und das bulemisch, weil das meiste eh unnötiges Wissen statt notwendiger Bildung ist.
Nun ist knapp eine Woche rum, in der ich das Chromebook C720 von Acer als mein Arbeitsgerät nutze. Was ist mein Fazit bislang?
Ein Chromebook ist durchaus als Arbeitsgerät nutzbar, kommt allerdings stark darauf an, welche Arbeit ich damit meine. Ein Softwareentwickler wird mit einem Chromebook als alleinigem Arbeitsgerät sicher nicht glücklich. Die meisten seiner bekannten Entwicklerwerkzeuge wird er darauf nicht finden. ChromeOS ist eben ein Online OS. Sicher, es gibt EntwicklerIDEs im Netz, aber das ist dann doch eher eine Notlösung.
Auch Gamer werden mit dem Chromebook nur zum Teil glücklich, wenn sie sich auf die verfügbaren APPs aus dem Chromestore beschränken (wobei es da schon das eine oder andere Schätzchen gibt) oder bevorzugt Browsergames spielen. Immerhin unterstützt ChromeOS Flash Spiele im Netz, was schon mal einiges an Unterhaltung anbietet.
Wer ein Notebook sucht, um unterwegs Im Netz zu recherchieren, seine Social Media Plattformen abzufragen, Mails zu beantworten und ja, auch Texte online wie Offline zu verfassen, der wird allerdings mit dem Chromebook einen wirklich guten und schnellen Begleiter finden.
Aufklappen, läuft, zuklappen Ruhezustand. Ich brauche mir keine Gedanken mehr um mitgenommene Dateien zu machen, wenn ich alles in Google Drive oder wahlweise einem anderen Online Laufwerk ablege.
Chromebooks sind für das Online und in der Cloud arbeiten ausgelegt. Als Blogger und Autor kann ich bislang keinen Makel am Chromebook feststellen. Entwickeln will ich sowieso nicht darauf, insofern fällt dieser Faktor für mich flach. Und wenn ich mal ein Spiel spielen will, bietet mir der ChromeStore genug Zerstreuung.
Bevor man sich die Anschaffung eines Chromebook überlegt, sollte man mal ganz ehrlich mit sich sein. Wofür nutzt man seinen Notebook zuhause? Die Mehrheit wird hier sicher mit „Briefe schreiben, im Internet Recherchen, mal ein Spielchen zur Ablenkung“ antworten. All das kann ein Chromebook und noch einige schicke Sachen mehr.
Insofern, wer für kleines Geld ein sehr transportables „Internet Device“ sucht, der sollte sich ein Chromebook auf jeden Fall ansehen. Wer besondere Hardware nutzen will oder besondere Softwareprodukte braucht, der sollte wohl besser auf vollwertiges Notebook oder zumindest einen Tablet Hybriden wie das Acer Switch 10 ein Auge werfen.
Aber für mich erfüllt das Chromebook all das, was ich von einem ultramobilen Notebook erwarte zur vollsten Zufriedenheit. Und ist zudem sicher und schnell bei den Updates.
Damit ergänzt es mein mobiles Büro und mit Note 3 und Acer Chromebook habe ich alles dabei, was ich als Blogger und Autor unterwegs brauche.
Ich hab ja nun schon so einige Gadgets im Blog getestet und meist für gut befunden. Zumindest in dem kurzen Zeitraum des Tests.
Nun wird es mal Zeit, ein wenig zurück zu blicken und zu schauen, was von den Gadgets auch auf lange Sicht überlebt hat.
Schauen wir also mal, was ich auch heute noch nutze und was die Zeit des Tests nicht überlebt hat.
Was ich immer noch bei mir trage ist die Pebble, die mir in Kombination mit meinem Note 3 sehr gute Dienste leistet. Auch der Zerolemon 10.000 Akku verrichtet weiterhin brav seinen Dienst als Case und Energieversorger meines Note 3.
Das Note 2 hat mein Sohn „geerbt“ und er verwendet bis heute das von mir getestete Otterbox Defender Case und hat damit sein Note 2 schon vor einigem Schaden bewahrt.
Wir machen immer noch gerne ein Spiel daraus, uns mit dem kleinen Video Messenger Nachrichten am Kühlschrank zu hinterlassen. Ja, Geek Familie halt.
Auch der Spigen Glas Bildschirmschutz ist immer noch auf meinem Note 3 und noch so „unsichtbar“ wie am ersten Tag. Im Gegensatz zum Jawbone Up, das mich zwar kurzfristig begeisterte, aber leider nicht den Dauertest überstand trage ich das Fitbit Flex Tag und Nacht und kann keinerlei Problem erkennen.
Das Dell Latitude 10 ist mittlerweile zu meinem mobilen Begleiter avanciert, wenn ich Artikel blogge, weil es einfach am angenehmsten für längere Textverarbeitung ist und auch sonst sehr robust. Der Langzeittest läuft insofern immer noch und bisher bin ich sehr zufrieden.
Aber auch das Asus Transformer TF300t läuft immer noch brav und gerootet und mit Cyanogenmod bestückt auch ordentlich schnell.
Aus der Reihe Spielzeug für kleine und große Geeks sind die Battroborgs zu nennen, die immer noch spannende Boxkämpfe im Auftrag meiner Kinder austragen dürfen 😉
Auch einer der nach meinem Geschmack „coolsten“ Tabletständer, den ich damals von mobilefun.de zum Test bekommen hatte, tut immer noch seine guten Dienste, momentan fürs Tablet auf dem Nachtisch.
Als braver und ausdauernder Medienserver und Experimentierplattform läuft der Raspberry PI auch weiterhin still und energiesparend.
Auf dem Schreibtisch ist der Thumbs Up Touchspeaker sowohl Ablage als auch Verstärker fürs Smartphone.
Die Nexus 7 Dockingstation hat ihren Platz im Zimmer meiner Tochter gefunden und dient dort ihrem Nexus 7 als Ladestation. Im „Kreise“ meiner Roboter tut der Staubsaugerroboter immer noch brav seine Dienste und sorgt vor allem für ein einigermaßen sauberes Bloggerbüro. Und sein Kumpel Spykee wird immer mal wieder als Auflockerung für Vorträge oder Präsentationen zum Thema „Trends und Zukunftsprognosen“ genutzt.
Auf Vortragsreisen ist der Presenter Ring von Genius immer dabei, damit lassen sich Präsentationen sehr gut und dezent steuern.
Falls ich im Büro mal etwas Musik brauche, nutze ich den kleinen Android Radio/Lautsprecher/Roboter als Verstärker und Alleinunterhalter.
Und als Abschluß dieses sicher nicht vollständigen Rückblicks das Samsung Galaxy Nexus, das weiterhin und immer noch sehr stabil und performant seine Dienste für meine Frau tut. Insbesondere Angry Birds wird dort ausgiebig genutzt 😉
Es gibt noch einige andere Gadgets, die ich auch weiterhin nutze. Für mich im Rückblick muss ich sagen, haben mich nur sehr wenige Gadgets im Dauertest enttäuscht, das meiste war wirklich und ist auch heute noch seinen Preis wert.
Und jetzt mal schauen, welche Gadgets in der nächsten Zeit ins Testlabor kommen und dann hier besprochen werden.
Kompakt verpackt, steckt außer der Software für Smartphone oder PC alles drin. Die Software steht zum kostenlosen Download zur Verfügung
Ich hatte im letzten Jahr ja bereits das Jawbone Up Fitnessarmband im Test, das mir im Prinzip sehr gut gefallen hatte, bei dem es aber große Qualitätsmängel gab.
Am Arm getragen ist das Flex eher unauffällig, die Dioden sind von außen nicht sichtbar und leuchten nur auf, wenn man auf das Gerät tippt.
Nun hat mir Mobilefun ein weiteres Fitnessarmband zur Verfügung gestellt, das Fitbit Flex, das wie das Jawbone permanent am Arm getragen werden kann.
Ich trage es seit Freitag und denke, es ist Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen. Zunächst der Inhalt. Das Fitbit Flex kommt mit zwei Armbändern unterschiedlicher Grösse und wird mittels eines metallenen Druckverschlußes am Arm befestigt. Dieser ist in der Handhabung zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, hält aber im alltäglichen Gebrauch dafür bombenfest. Dazu gibt es dann noch das Ladegerät, einen Bluetooth Adapter und eine kleine Anleitung. Da aber die Anwendung fast völlig selbsterklärend ist, genügt es, wie auf der Packung angegeben, fitibit.com/setup aufzurufen und sich durch die Erstinstallation leiten zu lassen.
Alle Daten werden via Bluetooth 3.0 an das Smartphone oder wahlweise den PC übermittelt. Die dazu notwendig App kann man kostenlos aus dem Play Store laden. Sie ist übersichtlich, und bietet neben der Erfassung der Daten des Flex (welche man durch manuelle Synchronisation abrufen kann, die aber auch in regelmäßigen Abständen automatisch von der App durchgeführt wird) auch die Erfassung der Flüssigkeitsaufnahme und der Nahrungsaufnahme, woraus die App dann Vorgaben für die noch zu leistende Bewegung bzw. den Kalorienverbrauch errechnet.
Da Fitbit mit der Webseite myfitnesspal.com zusammenarbeitet, kann man diese Daten auch mit den erfassten Daten anderer Tools zusammenführen. Insgesamt überzeugt mich das Synhronisationskonzept von Fitbit mit seiner einfachen Art und der Möglichkeit der Synchronisation während man das Armband trägt deutlich mehr als das doch sehr umständliche Konzept von Jawbone.
Auf dem Flex selbst sind kleine Leuchtdioden, die dem Träger verschiedene Informationen geben. Zum Start ist eine Schrittzahl von 10000 eingespeichert und die Anzahl der aufleuchtenden Dioden, wenn man auf das Flex am Armband tippt, gibt einem an, wie nahe man schon an diesem Ziel ist. Tippt man mehrfach auf das Flex, so wird der Schlafmodus aktiviert, bei dem das Armband durch leichte Vibration und das Aufblinken zweier Dioden den Start der Schlafphase signalisiert. Am nächsten Morgen sollte man mit derselben Aktion auch das Ende angeben, wobei es nicht dramatisch ist, sollte man das einmal vergessen, das sich die Informationen zur Schlafphase auch manuell noch später in der App ändern lassen. Es werden zwei Armbänder mitgeliefert, so dass das Fitbit Flex eigentlich jedem passen sollte.
Insgesamt ist das Flex im Tragekomfort nach meinem Empfinden besser als das Jawbone, da hier der Verschluß das gesamte Armband zu einem „Ring“ werden lässt und sich somit nichts verhaken kann, wie das beim Jawbone der Fall ist, das an einer Seite offen bleibt.
Wer genau hinschaut, kann das Felx im Armband erkennen. Dort bleibt es auch, nur für das gelegentliche Aufladen muss es entnommen werden.
Das Armband, das ich in schwarz bekommen habe, sieht sehr schlicht aus, fällt also im Alltag kaum auf, und nach einiger Zeit bemerkt man es gar nicht mehr. Das gilt auch für das Tragen in der Nacht, wenn man sein Schlafverhalten analysieren will. Zudem lässt sich ein Wecker einstellen, der einen via Vibration zu gegebener Zeit weckt. Im Gegensatz zum Jawbone Up wird hier allerdings nur zur festen Zeit geweckt, während das Jawbone Up anhand der Analyse des Schlafverhaltens in dem Zeitvektor zu wecken versucht, in dem man in einer flachen Schlafphase ist und somit schnell aufwachen würde.
Somit kann man das Flex wirklich rund um die Uhr tragen, was bei einem Tracker durchaus Sinn macht. Nach etwa 4 Tagen ist dann aber eine Zwangspause angesagt, dann sollte man den Tracker wieder aufladen, damit die Aufzeichnung nicht plötzlich jenseits jeder Steckdose abbricht, weil der Akku leer ist.
Noch fehlen mir Langzeiterfahrungen über die Haltbarkeit des Fitbit Flex, es soll zumindest unter der Dusche getragen werden können, was ich auch schon mehrfach ohne Probleme gemacht habe.
Alles in allem überzeugt mich das Flex deutlich mehr als das Jawbone. Allerdings sollten Interessierte sich zunächst darüber informieren, ob ihr Smartphone mit der App kompatibel ist, denn man kann die App zwar auf vielen Smartphones installieren, aber nur auf kompatiblen ist auch die direkte Synchronisation des Flexs mit der App möglich, was ich für den größten Vorteil halte.
Preislich liegt das Flex im Moment bei knapp 96 Euro, was sich im Preisbereich bewegt, zu dem auch die Konkurrenz vergleichbare Fitnesstracker anbietet.
Ich werde es jetzt einem Dauertest über mehrere Monate hinweg unterziehen und dann nochmal ein Fazit hier im Blog liefern.
Bislang hat mich das Flex überzeugt, gerade weil es so einfach und nahtlos in den Alltag zu integrieren ist.
Eine Gebäckauswahl von Lambertz, die den Namen auch verdient!
Wie ich ja hier kurz vor Weihnachten schon berichtet habe, hat mich die Firma Lambertz, bekannt für allerlei süße Gebäckleckereien auserkoren, für ein Jahr einer ihrer testenden Blogger oder bloggenden Tester zu sein, je nachdem, wie man das sehen will.
Und dabei war auch gleich das erste Paket, voll mit Produkten von Lambertz. Und das generelle Fazit, das auch meine Frau mir bereits bestätigt hat. Das ist alles verdammt lecker.
Ja ich weiß, ich bin da etwas pauschal, deshalb die Punkte, die mir bislang positiv aufgefallen sind. Zum einen sind die Produkte zwar ganz klar Süßigkeiten, aber nicht überzuckert oder „geschmacksneutral“. Das hatte ich glaube ich bereits einmal erwähnt, dass ich da lieber auf die Qualität achte und etwas mehr zahle um dann auch wirklich etwas besonderes zu haben. Da man ja eh nicht sooo viel süßes essen soll, sollte man dann wenn man schon mal „sündigt“ zumindest auf die Qualität achten. Und da kann Lambertz definitiv punkten!
Zum anderen noch ein schöner Punkt. Mit Gebäck assoziieren die meisten ja Weihnachten oder maximal noch Ostern. Was Lambertz aber im Programm hat, ist bis auf die wenigen Weihnachtsklassiker eigentlich das ganz Jahr über passend. Und gerade die Auswahlboxen mit verschiedenen Variationen kommen schon ganz dicht an eine edle Pralinenschachtel ran. Sind halt Gebäck aber von wirklich hoher Qualität.
Der Klassiker: Aachener Printen. Gehen auch zum Frühstück. Glaubts mir, habs probiert…..
Insofern kann ich schon mal postulieren. Lambertz hats nicht nur sozial medial drauf sondern deren Produkte sind auch wirklich gut. Vielleicht ist auch das der Grund warum sie zum einen so aktiv kommunizieren und warum ich zum anderen gerne als Tester dabei bin. Wir vergessen oft den wirklichen Wert einer Ware und schauen nicht auf die Qualität sondern nur auf den Preis. Da haben es dann Qualitätshersteller oft schwer, sich gegen die Discounterbilligkonkurrenz durchzusetzen. Wers mir nicht glaubt, dem empfehle ich mal den direkten Vergleich. Holt euch eine Gebäckauswahl vom Discounter und von Lambertz. Da lieben Welten dazwischen. Oh, und übrigens, ein Tipp. Wer doch noch etwas Gelüste nach eher weihnachtlichem Gebäck hat. Im Online Shop von Lambertz gibts gerade noch „Restposten“ reduziert. Und auch immer mal Bruchware. Ist ein guter Tipp, wenn ihr das was ich hier behaupte erst mal selbst probieren wollt.
Ein Brettspiel? Um programmieren zu lernen? Da wird der eine oder andere den Kopf schütteln. Und natürlich ist das auch etwas hoch gegriffen aber als Einführung und Heranführung an die Programmierung gerade für Kinder und Jugendliche halte ich das C-Jump Brettspiel für überaus gelungen. Dankenswerterweise hat mir GetDigital.de, die das Spiel in Deutschland vertreiben, ein Testexemplar zur Verfügung gestellt und damit stand dem ausführlichen Test nichts mehr im Wege.
Worum geht es? Die Grundidee ist, dass die Spieler einen Skihang herabfahren und dabei ihre Geschwindigkeit und ihr Weg durch Anweisungen bestimmt wird, die aus Programmiersprachen wie C oder Java entlehnt sind.
Im Prinzip läuft das ganze wie folgt ab:
Der Spieler beginnt bei RUN, würfelt und begibt sich auf das durch die Würfelzahl bestimmte Feld. Dort kann er im nächsten Zug entweder wieder würfeln und direkt weiterziehen, sofern hier keine programmatische Anweisung steht, oder er würfelt, führt die dort hinterlegte Anweisung, etwa ein X++ oder ein While X>3 do so lange aus, bis die Bedingung erfüllt oder eben nicht erfüllt ist.
Im Prinzip ist also auf das Spielbrett ein Programm aufgedruckt, dessen Ablauf zusätzlich durch die erwürfelten Werte der Spieler berechnet wird.
Das Spiel kannvon 2-4 Spielern gespielt werden. Initial sollte ein Erwachsener oder ein Jugendlicher mit Englischkenntnissen dabei sein,da die Spielanleitung nur in Englisch vorliegt, aber nach ein oder zwei Spielen ist es eigentlich selbsterklärend, wie man vorzugehen hat.
Auf jeden Fall eine wirklich spannende Art, interessierte Kinder und Jugendliche an die Programmierung heranzuführen. Es werden nicht nur die Code Fragmente vorgestellt, sondern der Mitspieler kann quasi anhand des eigenen Spielverlaufs erkennen, welche Funktionen die einzelnen Anweisungen haben und spurt quasi am eigenen Leib, wie ein solches Programm abläuft. Durch die klare Darstellung und die Hilfspfeile wird auch immer klar, wohin man zum Beispiel bei einer IF Anweisung oder in einer WHILE Schleife springen muss.
Und für alle, die nicht glauben können, dass man bei so einem Spiel Spaß haben kann, wir haben es getestet, es macht einen riesen Spaß. (Testteam 2 Erwachsene und drei Kinder im Alter von 14, 11, und 9)
Nun bin ich schon über drei Jahre mit diesem thematischen Blog aktiv. Zeit, ein wenig zurück zu blicken.
Gestartet habe ich das ganze eher aus der Motivation, dass ich in Diskussionen oft der einzige war, der neuen Technologien auch etwas positives abgewinnen konnte. Manchmal hatte ich das Gefühl, der Mehrheit wäre es lieber, wir würden wieder zu Feuer und Speeren zurückkehren.
Aber andererseits konnte ich auch sehen, dass viel zu oft mit politischen Entwicklungen in Bezug auf die Digitalisierung viel zu salopp umgegangen wurde, deshalb sollte sich mein Blog nicht nur um Gadgets und technische Innovationen drehen, sondern auch um die Implikationen für die Gesellschaft.
Mittlerweile sind drei Jahre ins Land gezogen. Die Grundausrichtung ist die gleiche geblieben, allerdings hat sich die Zahl der Tests und Berichte zu Gadgets deutlich erhöht, da ich erkennen durfte, dass mittlerweile doch die Akzeptanz für die digitalen Technologien gestiegen ist und mehr Menschen sich für fundierte Tests zu neuen und vor allem innovativen Produkten interessieren.
Zudem sind einige Kooperationen mit Unternehmen zustande gekommen, die es mir ermöglichen, auch ohne dass ich mir jedes Gadget kaufen zu müssen, brandneue Geräte für mehrwöchige Tests geliehen zu bekommen.
Weil aber der eine oder andere schon mal gemeckert hat, ich würde ja alles über den grünen Klee loben, hier meine Herangehensweise an solche Tests.
Da mein Blog primär doch unterhalten will und informativ sein und ich tendenziell von Dingen berichten will, die mich vorab schon begeisterten bedingt dies, dass ich meist Dinge teste bzw. zum Test angeboten bekomme, die mich potentiell interessieren. Hat da dann der Hersteller nicht komplett versagt, dürfte die Grundaussage eines Beitrags schon mal positiv sein. Ich will schliesslich nicht über Dinge berichten, die ihr nicht kaufen sollt. Bei mir soll es Berichte zu Produkten geben, die mich überzeugt haben.
Und was ich überraschenderweise sagen muss, bislang habe ich noch kein Angebot für einen Test bekommen, bei dem mir nahegelegt wurde, doch bitte positiv zu berichten. Diesen Freiraum habe ich mir aber auch stets vorab erbeten.
Warum ich dieses Blog letztlich schreibe ist meine Freude am Schreiben an sich. Während andere vielleicht abends vor der Glotze sitzen, sitze ich lieber gemütlich mit Tablet auf der Couch, recherchiere etwas im Netz und schreibe meine Artikel für den Blog. Das ist für mich keine Anstrengung sondern etwas, das mir zutiefst Spaß macht und ein guter Ausgleich zu meiner Tätigkeit als Softwareentwickler.
Und ich werde auch weiterhin testen und die Tests werden auch weiterhin häufig positiv ausfallen. Denn was mir nicht gefällt, dass lehne ich auch schon mal ab. Will ja auch Spaß beim Testen haben und mich nicht aufregen müssen 😉
In diesem Sinne. Bleibt mir gewogen und schreibt mir gerne auch, worüber ihr hier gerne mal lesen würdet.
Galaxy Gear und Pebble im direkten Vergleich. Klar wirkt das Amoled Display besser, aber EInk ist deutlich energiesparender.
Simyo bietet mir an, eine Galaxy Gear für 4 Wochen zu testen. Da kann der Gadget Freak und der Markt-und Trendforscher in mir natürlich nicht nein sagen. Und wie alle, die mit mir kooperieren es gewohnt sind, ich teste objektiv.
Und seit langem zum ersten Mal überzeugt mich ein Produkt so gar nicht. Die Gear sieht zunächst mal wirklich schick aus, wenn man sie auspackt, definitiv.
Entweder sitzt die Uhr zu locker oder der Verschluss springt immer wieder auf.
Aber bereits beim ersten anlegen an den Arm fällt mir der Verschluß negativ auf. Wenn ich meinen Arm bzw. meine Hand in bestimmte Positionen bringe (Beispiel beim Autofahren am Lenkrad oder beim Öffnen einer Tür) kann es immer wieder passieren, dass ich den Verschluss aufdrücke. Alternativ weiter stellen des Armbandes hilft auch nicht wirklich, denn dann schlackert mir die Uhr am Handgelenk.
Der obere Teil des ziemlich großen und klobigen Gehäuses ist aus Metall, Armband und Rückseite der Uhr aus Plastik. In dem Armband ist die Kamera intergriert und in der Schließe ein Lautsprecher und ein Microfon. Somit kann man mit der Uhr wie mit
einem Freisprechgerät direkt telefonieren, Wobei ich nicht wirklich wissen will, wie ich aussehe, wenn ich mir den Verschluss einer Uhr ans Ohr halte. Mich stören auch die vielen kleinen Denkfehler in der Software der Gear. Wenn ich zum Beispiel eine der Anwendungen wie den Schrittzähler nutze, dann sehe ich dessen Angaben so lange, bis der Bildschirm in Ruhemodus geht. Aktiviere ich diesen danach wieder, springt die Uhr nicht, wie ich es erwartet hätte zum Schrittzähler zurück sondern zeigt wieder die Uhrzeit an. Ziemlich störend vor allem wenn man die Uhr fürs Joggen verwenden will und regelmässig seine Daten abrufen.
Das Koppeln der Uhr mit Bluetooth an mein Note 3 stellt kein Problem dar, allerdings kann ich bis jetzt noch keinerlei Aussagen zu den Zusatzapps machen, da sich bei mir zumindest regelmässig und das auch nach einem Factory Reset meines Note 3 die Verbindung zwischen Galaxy Gear und der Gear Manager Software wieder abbricht und dann auch nicht mehr vernünftig innerhalb der Gear Software wiederherstellbar ist. Seltsamerweise zeigt mir mein Bluetooth Status aber weiterhin an, dass Gear und Note 3 in Verbindung stehen. Falls hier jemand einen Hinweis für mich hat, woran das liegen kann, wäre ich sehr dankbar, im Netz finde ich bislang nur Leidensgenossen, die hier auch nicht weiter kommen.
Auch die Akkulaufzeit kann insbesondere im Vergleich zu den ca. 4 Tagen, die meine Pebble durchhält nicht wirklich überzeugen. Nutze ich die Gear auch nur etwas intensiver, z.B. in dem ich eine Joggingrunde damit mache und gelegentlich auf die Infos der Gear schaue, reicht der Akku gerade mal knapp einen Tag, bei intensiver Nutzung nicht mal 8 Stunden (also keine Uhr fürs Büro) und nur wenn ich die Gear praktisch so gut wie permanent im Ruhezustand halte, schaffe ich es noch bis in den zweiten Tag hinein.
Es gibt aber auch ein paar schöne Features, die ich durchaus bemerkenswert finde. So ist die Lösung, die Gear mit dem Note 3via NFC und Ladestation zu koppeln durchaus bemerkenswert. Und die Kamera im Armband liefert zwar keine brillianten Fotos, aber für den gelegentlichen Schnappschuss ist sie allemal ideal, zumal man auf die Fotoapp durch einmaliges Wischen auf dem Starbildschirm gelangt.
Auch die Geste, durch die die Gear erkennt, dass man jetzt „auf die Uhr“ schauen will, klappt ganz gut. Man muss lediglich seinen Arm so bewegen, wie man es sowieso tut, wenn man auf eine Uhr sieht.
Der Touchscreen ist einerseits natürlich eine elegantere Lösung als die Knöpfe der Pebble, andererseits habe ich ihn auch schon das eine oder andere Mal versehentlich ausgelöst, was ziemlich unangenehm werden kann, wenn man damit eine Funktion auf dem Smartphone aktiviert, wie z.B. einen Anruf. Angenehm ist auch der Amoled Bildschirm der Gear, der auch im freien bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut ablesbar ist, aber mit Sicherheit auch seinen Beitrag zu der im Vergleich deutlich schlechteren Akkulaufzeit der Gear im Vergleich mit der Pebble leistet.
Natürlich ist es nach ein paar Tagen mit der Gear noch zu früh für ein abschliessendes Urteil. Aber sie hat jetzt schon einen schweren Stand, denn so schnell sind mir noch bei keinem Produkt die Designfehler aufgefallen wie bei ihr.
Ich werde die Gear jetzt im November anstelle meiner Pebble nutzen und schauen, wie sie sich im Prasxiseinsatz schlägt. Und ich hoffe, ich schaffe es auch noch, mein Note 3 mit der Gear so zu verkoppeln, dass ich auch die eine oder andere Anwendung darauf laden kann. Aber schon jetzt ist das ein Unding, denn der normale Nutzer wäre mit der Recherche nach dem „Problem“ hoffnungslos überfordert.
Alles in allem kann ich der Gear im Moment nur mit sehr viel Wohlwollen 3 von 5 Punkten geben. Mal sehen, was die nächsten Wochen bringen. Und jetzt schon mal dank an Simyo, die mir die Uhr ohne Auflagen bereitgestellt haben. Ehrliches Interesse an Tests von Bloggern erfreut mich immer wieder.
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