Warum ich Videospiele für sinnvoll erachte

Die BBC berichtete in einem Feature über eine ältere Dame, die Videospiele spielt, um mental fit zu bleiben.  Mit Sicherheit die bessere Strategie als das Fernsehen 😉 und ja, ich glaube, dass Computerspiele auch mental gutes tun können ;):

Aber  ich bin auch eher ein Vertreter der Fraktion, der es weit mehr schätzt, wenn seine Kinder vor dem Computer sitzen und z.B. Minecraft Welten erschaffen, als dröge vor dem TV zu sitzen und sich mit Kinderprogrammen berieseln zu lassen.

Nicht falsch verstehen. Ebensowenig wie ich es gut finde, wenn Eltern ihre Kinder vor dem Fernsehprogramm abstellen, propagiere ich ein alleiniges Sitzen vor PC oder Spielekonsole.

Aber wir sollten mal etwas realistischer auf das ganze Thema Kinder und Computerspiele schauen. Wenn ich meine drei beim gemeinsamen Mindcraft spielen beobachte, dann kann ich über die genialen Konstruktionen und die Zusammenarbeit beim Erschaffen ganzer Dörfer nur staunen. Und Spiele mit geschichtlichem Hintergrund haben bei meinen Kindern auch das Interesse an der Epoche an sich geweckt. Man sollte darauf achten, dass Computerspielen nicht nur aus tumbem Ballern besteht, aber selbst unser Ältester, der mittlerweile gemässigte „Ballerspiele“ spielen darf, schätzt den Aufbau und die Strategie viel mehr.

Gut, er hat den Vorteil eines Gamervaters, der sich mit den Spielen und ihren Inhalten auskennt. Aber das mindeste, was man als Elternteil tun sollte ist, sich für die Spiele zu interessieren, die die Kinder spielen. Und bis zu einem gewissen Alter sollte man auch die Kontrolle über die Konsole behalten. Spielecomputer oder Konsolen im Kinderzimmer halte ich für genauso falsch wie Fernseher. Aber nicht, weil ich Angst vor irgendwelchen negativen Auswirkungen der Spiele habe, sondern schlicht, weil sich der Computer oder die Konsole in Sichtweite der Eltern besser kontrollieren lässt, was die Zeitdauer angeht. Wobei wir festgestellt haben, dass natürlicherweise unter gewissem Protest dennoch bestimmte Zeiten einführen lassen.

Aber was ich immer wieder beobachte, unsere Kinder nehmen Ideen, Informationen aus den Spielen in ihre alltäglichen Spiele, interessieren sich plötzlich für Leonardo da Vinci, weil der Name in einem Spiel viel, wollen plötzlich mehr über das Mittelalter wissen, weil die Siedler sie so fasziniert. Und zumindest bei uns werden mittlerweile schon eigene Erklärfilme gedreht, in denen unsere  Kinder zeigen, wie sie ihre eigenen Minecraft Konstruktionen bauen.

Nur sollte man sich als Eltern dann auch darüber klar sein, dass es keinen Sinn macht, streng zu fordern: „Hör jetzt auf!“ wenn das Kind gerade mitten in einer taktischen Runde des Spieles ist. Weiche Endezeiten +-15 Minuten sind da viel sinnvoller.

Wer sich über die Bedrohung durch Computerspiele beklagt vergisst, dass es IMMER irgendwelche Gefahren für unsere Kinder gibt. Schon wenn wir sie unbeaufsichtigt spielen lassen, können sie irgendwo hoch klettern und herunterfallen, sie können im Straßenverkehr verletzt werden. Aber sperren wir sie deshalb zu hause ein? Nein, wir erklären ihnen alles wichtige und -jetzt kommt das entscheidende- vertrauen ihnen zunächst einmal. Genau das gleiche halte ich beim Thema Kinder und Computer für sinnvoll. Bis zu einem gewissen Alter sollte man selbst aktiv bestimmen, wer wann was macht. Aber ganz ehrlich, ich würde mich als Heranwachsender, erst Recht in der Pubertät nicht ernst genommen fühlen, würden meine Eltern bei allem was ich tue hinter mir stehen. Zumal in dem Alter die Möglichkeiten, solche Kontrollen zu umgehen vielfältig sind.

Deshalb: Für mehr Vertrauen und weniger Angst vor dem Computer.

Und abschließend sei allen, die sich für das Thema Kinder und Computer ernsthaft interessieren das Buch „Netzgemüse“ ans Herz gelegt, hier schreiben Tanja und Johnny Haeusler aus erster Hand über die Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Eltern sein einer Generation, für die ein Computer ohne Internetzugang kaputt ist.

 

Familienbilder und Zerrbilder: Ich muss mich da jetzt reinsteigern

Immer wieder finde ich es amüsant bis befremdlich, wie Familie, Erziehung, Bildung in der Öffentlichkeit und vor allem in der Politik dargestellt wird. Man bekommt das Gefühl, wir sind doch alle zu dämlich, Kinder zu haben und müssen betreut, reglementiert und kontrolliert werden. Dabei kann ich in meinem Umfeld und ja, dazu gehören bzw. gehörten auch Hartz IV Empfänger ebenso wie sehr wohlhabende so gut wie überhaupt keine Familie nennen, die in der Öffentlichkeit dargestellte Probleme hatte.

Sicher, es gibt „soziale Brennpunkte“ aber hallo? Wäre es da nicht an der Zeit zu hinterfragen, wer diese Brennpunkte hat entstehen lassen? Erzähl mir keiner, es gäbe Menschen, die frewillig in solchen Gegenden wohnen bzw. ihre Entstehung gut heißen. Das ist die eigentliche Vernachlässigung. Die gesellschaftliche Norm, die sich nur noch am rentablen ausrichtet, am optimieren der Kosten bei Minimierung der Aufwände. Würden wir gleiche Chancen für Mütter haben, die bei Ihren Kindern zu hause bleiben wollen wie für Mütter, die möglichst früh wieder arbeiten wollen, gäbe es keine solchen Diskussionen, welche Mutterrolle denn nun die richtige  ist. Zum Gelde drängt, am Gelde hängt doch alles. Und leider hängt heutzutage auch viel zu sehr davon ab, wie wir leben. Und zu fordern, dass auch Väter eine Auszeit nehmen für die Kindererziehung, dann aber nicht in der Lage sein, in der Gesellschaft gleiche Bezahlung für Mann und Frau bei gleicher Arbeit zu etablieren ist mehr als nur ein Armutszeugnis. Es zeugt von einem überkommenen und rein materiellen Weltbild. Denn es könnte ja sein, dass die Frau wegen Schwangerschaft ausfällt. JA kann sein, aber das ist auch und insbesondere ein wichtiger Beitrag für eine Gesellschaft, die dauernd über zurückgehende Geburtenzahlen und Arbeitskräftemangel klagt. Es mag ja richtig sein, soziale Hängematten abzubauen, aber ich halte das Weltbild für gefährlich, das den Eindruck erweckt, jeder HartzIV Empfänger könne doch sofort einen neuen Job finden, wenn er sich nur anstrengt. Und gleichzeitig fordern wir mittlerweile sogar schon für Erzieherinnen ein Studium.

Hallo? Reality Check irgendwer? Wir müssen ein Gesellschaft bleiben, die auch die Schwächeren akzeptabel und menschenwürdig auffängt. Und die aufhört, nur nach der Rendite zu fragen. Das klingt sehr arrogant in einer Welt, in der der Investmentbanker um ein vielfaches mehr verdient, als die Krankenschwester oder der Altenpfleger (das einem Kind so zu erklären, dass man nicht das Bild von Gerechtigkeit und Wert total verschiebt ist wirklich schwer). Und wer Gesundheit, Erziehung und Bildung unter die Doktrin der Rentabilität und des Kosten Minimierens und Gewinn Maximierens stellt, darf sich nicht wundern, wenn die Qualität auf Kosten der Quantität leidet. Da wird dann halt nicht mehr das Optimale geleistet, sondern das wirtschaftlichste.

Wir sollten wieder mehr Fokus auf Werte wie Gleichberechtigung, Menschlichkeit, sozialen Zusammenhalt und ein gutes Leben setzen, statt uns von einer rein am wirtschaftlichen Erfolg und am Produktkonsum orientierten Gesellschaftsdoktrin irritieren zu lassen. Wer sich darüber aufregt, dass die Menschen bevorzugt beim Discounter einkaufen und ökologische Gesichtspunkte oder gar soziale Produktionsweisen vernachlässigt, sollte ganz still sein, wenn er gleichzeitig Lohnverzicht fordert und HartzIV Empfängern nicht mal hinreichend Geld für eine vernünftige Grundversorgung gönnt, „weil die ja alle so faul sind“. Ich möchte meine Kinder als mündige Bürger, mit einem Wissen jenseits von Arbeitsmarktnotwendigkeiten erziehen und erwarte das auch von den Instanzen, die ich durch meine Steuern mitfinanziere.

Und ich erwarte eine am Bürger orientierte Politik, nicht eine, die den Lobbyisten mit den größten wirtschaftlichen Machtfaktoren folgt. Denn dann wird auch der Bürger wieder die Politik und die Politiker ernst nehmen.

Ich bin wirklich mal gespannt, wann ich meinen Kindern in der Mehrheit der Fälle auf die Frage: „Papa, warum machen die das“ sagen muss: „Weil das viel Geld bringt.“ sondern „weil es den Menschen nutzt.“ Oh, und wo wir schon dabei sind.

Nein, ich bin kein Kommunist. Aber dennoch denke ich, dass die Wirtschaft für den Menschen da sein sollte, nicht umgekehrt.

Alte und Behinderte, wer soll das bezahlen?

Eine wichtige Frage. Weil sie tief an der Menschlichkeit, an der Kultur unserer Gesellschaft ansetzt. Ich beobachte mit immer größerer Besorgnis eine sich individualisierende Gesellschaft, in der die Verantwortung füreinander scheinbar immer unwichtiger wird.

Die Inspiration zu diesem Artikel verdanke ich einer Kollegin, die zu Recht darauf hinwies, ob wir nicht auf eine Zwei-Klassen Gesellschaft zusteuern, die zwischen denen, die Technik verstehen und sich leisten können und „dem Rest“ unterscheidet.

Wir haben technisch wie kulturell die Möglichkeiten, sowohl ältere Menschen als auch Behinderte als VOLLWERTIGE Mitglieder der Gesellschaft zu sehen. Behinderung an sich ist nur eine Frage des Standpunktes. Für mich ist jeder Mensch gleich viel wert, unabhängig von Alter, Behinderung oder Geschlecht. Aber bezahlen wir Frauen wirklich gleich für gleiche Arbeit? Kann sich ein behinderter Mensch auf eine Stelle wirklich gleichberechtigt bewerben, wenn er dafür geeignet ist? Und habe ich als über 50 Jähriger wirklich noch eine Chance auf dem Arbeitsmarkt? Ja, die Politik will uns das suggerieren, aber im Alltag erlebe ich immer wieder das Gegenteil. Mein Arbeitgeber bietet für Behinderte entsprechende Möglichkeiten an, aber das ist eher die Ausnahme denn die Regel, sonst wären ja offensichtlich solche Initiativen wie wheelmap.org von Raul Krauthausen nicht notwendig.

Wir sollten eine sehr wichtige Diskussion endlich proaktiv führen. Wollen wir eine Gesellschaft, die weiterhin lediglich nach Rendite und Profitgesichtspunkten mit ihren Menschen „umgeht“?

Wollen wir eine Gesellschaft, in der der Umgang mit Krankheit und Alter immer eine Frage nach der Rendite, nach dem „lohnt sich das noch“ zu sein scheint?

Und wie wollen wir unseren Kindern ethische und moralische Werte vermitteln, wenn wir ihnen letztlich beibringen müssten: Sie zu, dass du das Gymnasium schaffst, und dann möglichst Investmentbroker oder Topmanager wirst, damit du genug Geld verdienst. Mal im Ernst, wer kann den, wenn er nicht wirklich nur nach moralischen Gesichtspunkten erzieht, seinen Kindern noch ernsthaft einen Beruf im Handwerk, der Gastronomie oder Gott bewahre als Krankenpfleger oder Altenpfleger empfehlen?

Und wie tief ist eine Gesellschaft eigentlich schon gesunken, in der die Politik aufheult, weil sich Großkonzerne über schrumpfende Profite beklagen, aber die wirklich wichtigen Berufsgruppen mit Hungerlöhnen abgespeist werden?

Das heutige Managergehalt ist an sich schon oft sehr zu hinterfragen. Stelle ich es dann aber noch gegen das Gehalt einer Krankenschwester oder eines Altenpflegers, dann kann ich mich nur noch fremdschämen.

Wir brauchen eine öffentliche Diskussion, die unsere Gesellschaft wieder weg von einer Kultur des Profitdiktats hin zu einer offenen, menschlichen und von gegenseitiger Rücksichtnahme geprägten Gesellschaft führt. Und neue Beteiligungsmodelle, neue Diskussionsformen, und ja, auch hier wiederum betrachte ich auch Social Media als Chance, können, ja müssen diese Diskussion antriggern, wollen wir nicht bald noch aggressivere Protestformen auf den Straßen erleben.

Wider die Angst vor dem Komplexen. Das Netz macht vieles einfacher.

Disruptive Technologien fördern den auch kulturellen Wandel. Schüren aber auch (oft unbegründete) Ängste

Immer wieder gerate ich in Diskussionen an Klagen wie: Das wird alles immer komplexer, das Internet überflutet mich mit Informationen. Und gleichzeitig höre ich Klagen, die Jugend würde das selbst Denken zu Gunsten des Netzes aufgeben.

Beides mag für Einzelfälle stimmen, dramatisiert und stilisiert die neuen Möglichkeiten aber zu einer Gefahr, die ich so nicht sehe.

Vielmehr ist das Netz nur ein weiterer Schritt, um eine immer komplexer werdende Welt (so weit richtig, da der Mensch immer stärker einzugreifen in der Lage ist) weiterhin handhabbar zu halten.

Wer sagt denn, dass ich das Denken einstelle, nur weil ich etwas im Web googeln kann? Das Gegenteil ist der Fall, viele neue Ideen entstehen gerade, weil man Zugriff auf ein Füllhorn an Informationen hat. Der Schlüssel ist die gekonnte Filterung von Informationen. Zwar droht nach mancher Meinung eine „Filterbubble“, hier sehe ich aber nur insofern eine Gefahr, sofern derjenige, der das System nutzt schon zuvor nicht über seinen eigenen Tellerand zu blicken gelernt hatte.

Wir erleben gerade eine Phase der Adaption innerhalb eines Paradigmenwechsels. Und dabei erleben wir die üblichen Phasen der Ablehnung, der Angst vor dem Neuen und dem angeblich drohenden Kulturverfall. Das gab es schon zu früheren Zeiten, und in nachfolgendem Video geht der Online Chef der ZEIT Wolfgang Blau in einer Keynote genau auf diese Ängste vor Wandel ein.

30 Minuten, die sich WIRKLICH lohnen.

Wir müssen uns immer mit neuen Techniken und deren Implikationen auf unseren Alltag auseinandersetzen. Das bedingt jede Technologie, die massiv in unseren Alltag eingreift. Aber deshalb die Technologie a priori abzulehnen bringt nicht weiter. Vielmehr muss sich jede Gesellschaft adaptieren, die Vorteile nutzen und die Gefahren und Nachteile abmildern.

Ich genieße den Umstand, nicht mehr wie früher teilweise Monate auf ein neues Buch warten zu müssen, eine Information mühsam suchen zu müssen sondern „Googlen“ zu können bzw. bei Amazon aus einem Füllhorn von Publikationen auswählen zu können.

Und diverse andere Techniken, vom Smartphone über Navigationssysteme, bis hin zu Heimvernetzung gestalten für mich das Leben von mir und meiner Familie deutlich leichter und angenehmer als noch vor Jahren. Es kommt darauf an, den Willen zum Wandel zu haben und aktiv zu sein. Wer nur beklagt, dass früher alles besser war (was so noch nie gestimmt hat), der wird früher oder später von der Entwicklung abgehängt.

Wer sich aber bewußt auf den Wandel einlässt, der wird erleben, dass vieles einfacher wird, manches gar nicht so schlimm und die paar wirklichen Gefahren wird er oder sie verstehen und bewältigen können.

Aktuell erlebt die Politik und die Medienlandschaft ihre Kulturrevolution. Und der, der sich darauf einläßt gewinnt, das zeigen Zeitungen wie die ZEIT oder Parteien wie die Piraten momentan deutlich.

Dabei geht es nie um eine unreflektierte Fortschrittsgläubigkeit aber das bewußte Auseinandersetzen mit Chancen wie Risiken birgt oft einen Vorsprung, der sich gerade für Unternehmen, die die Zeichen der Zeit frühzeitig erkennen zu einem entscheidenden Marktvorteil verstärken kann. Jede Technologie erlebt ihren Hype, dann den Abschwung aber wenn sich die Technologie auf Grund ihres Nutzen etablieren kann, hat der den entscheidenden Vorteil, der die Technologie bereits versteht. Deshalb rate ich sehr dazu, die Hypes zu beobachten, zu bewerten und im besten Fall zu verstehen zu versuchen, denn dann kann man schnell umsetzen, sollte aus dem Hype eine neue Basistechnologie oder ein gesellschaftlicher Trend (siehe Social Media) erwachsen.

Dabei ist eines wichtig, und da bietet gerade das Internet das Werkzeug quasi aus erster Hand, um die Möglichkeiten zu verstehen. Information direkt von der Quelle, keine aufbereiteten, politisch oder redaktionell angepassten Inhalte vor allem bei Studien und Forschung. Wer es wirklich wissen will, kann die Quelle nachlesen. Genau deshalb ist auch die Open Data Bewegung so wichtig. Nur wer freien Zugriff auf Information hat, unabhängig von beruflichem Stand oder finanziellen Mitteln kann auch objektiv urteilen.

Free your mind, and the rest will follow.

 

Die Sueddeutsche definiert 10 Trends für die Arbeitswelt von morgen. Ein Kommentar

Unter dem Titel
Zehn Trends in der Berufswelt
Chef ist, wer das Projekt betreut

stellt die Sueddeutsche zehn Thesen zur Arbeitswelt der Zukunft auf.
Da sie damit genau mein Spezialthema des Tages anreisst, möchte ich hier die von der Sueddeutschen aufgestellten Trends kurz beleuchten und bewerten:

Die Mobilität

Definitiv ein wichtiger Punkt, wobei es hier zwei Aspekte gibt. Zum einen wird Mobilität gebetsmühlenartig von immer mehr Unternehmen gefordert, zum anderen ist sie aber auch gerade in den Wissensberufen dank Telearbeit, hochwertigen Videokonferenzen und Desktop Sharing immer häufiger überflüssig. Dieser Bereich hat zwei Komponenten, die sich oft gegenseitig das Leben schwer machen. Zum einen verlangen ganze Wirtschaftzweige nach einem sesshaften Leben, nach einem Haus, einer Einbindung in die sozialen Strukturen. Zum anderen sollen wir alle hypermobil sein, soll Pendeln kein Problem sein, auch wenn das sowohl der Gesundheit als auch der Umwelt schadet. Hier ignoriert man meines Erachtens oft die negativen Auswirkungen einer hypermobilen Gesellschaft.

Das Wissen

Wissen ist sicher ein wichtiger Faktor. Wir arbeiten in einer immer stärker auf Wissensarbeit fokusierten Gesellschaft. Wobei dies natürlich nicht bedeutet, dass Handwerk und Dienstleistungen z.B. im Gesundheitsbereich überflüssig sind, ganz im Gegenteil, aber es wird eine Verschiebung in Richtung Wissenarbeit stattfinden. Nur sind wir, und da greift ein weiterer Punkt des Spiegel-Artikels darauf eigentlich nicht wirklich vorbereitet. Der klassische Nürnberger Trichter hilft uns in einer Zeit, in der die Informationsmenge von Tag zu Tag steigt, nicht mehr weiter. Wir brauchen neues Wissen, Wissen, wie ich Informationen bekomme, Wissen, dass ich auch mal querdenken muss, um auf neue Lösungen zu kommen. Und da sehe ich unsere momentane Bildungspolitik nur unzureichend vorbereitet.

Die Dienstleister

Wie beim Wissen beschrieben, es werden weiterhin Dienstleistungen gefordert sein, aber in spezifischen Bereichen. Vielfach wird die Dienstleistung vom Kunden selbst erledigt. Betrachten wir nur einmal die Selbstscan Kassen in diversen Supermärkten. Oder auch die gesamten SB Angebote an sich. Ich hebe mein Geld mittlerweile zu 100% am Automaten ab und mache mehr als 90% meiner Bankgeschäfte online. Dienstleistung wird sich auf bestimmte vor allem soziale Dienstleistungen eingrenzen, diese werden aber an Bedeutung gewinnen und dementsprechend auch teurer werden (müssen).

Neue Arbeitsverhältnisse

Da stimme ich voll zu. Ich sehe in der Zukunft den festen 9-17 Uhr Job bei einem Arbeitgeber als Auslaufmodell. Verschiedene Modelle sind hier denkbar, vom echten Freiberufler bis zum angestellten Mitarbeiter, der aber auch an andere Unternehmen „geliehen“ wird. Hier hängt viel von der Flexibilität der Arbeitnehmer UND der Offenheit von Betriebsräten, Gewerkschaften und Vorständen ab. Neue Wege gehen, ohne dabei nur die Humanressource Mitarbeiter auszubeuten ist ein spannendes, aber wichtiges neues Feld, gerade mit Blick auf den „War for Talents“.

Die Selbstvermarkter

Schon heute bin ich als Blogger, als Autor unterwegs, gehe auf Konferenzen und halte Vorträge, obwohl ich eigentlich Softwareentwickler bei einem IT Dienstleister bin. Warum? Selbstvermarktung. Ich will meine Skills offen zeigen und das wird ein Punkt werden, der in Zukunft die starren Titel und Abschlüsse ersetzen wird. Wichtig ist nicht, was ich einmal gelernt habe, sondern was ich jetzt und hier an Skills zu bieten habe. Und das will vermarktet sein. Wissen verändert sich und damit müssen auch wir uns beständig verändern in dem was wir wissen, was wir können.

Die Demographie

Neueste Forschungen zeigen, dass auch im höheren Alter der Mensch sich durchaus noch wandeln kann, dass neues gelernt werden kann. Die Unternehmen müssen sich auf die alternde Belegschaft einstellen, sowohl durch Angebote, um die Gesundheit zu erhalten aber auch, in dem sie ggf. das wertvollste endlich länger nutzen, das ältere Mitarbeiter zu bieten haben: Erfahrung, Gelassenheit und den Blick aufs Ganze.

Der Fachkräftemangel

Ja, es gibt ihn, den Fachkräftemangel, aber das ist meiner Ansicht nach weniger ein demographisches als ein Problem der mangelhaften Ausbildung. Wenn ich es nicht schaffe, Berufe attraktiv zu machen, für die ich Menschen brauche, sollte ich mich als ausbildender Betrieb oder Unternehmen immer AUCH fragen, warum das Image so schlecht ist. Wir erleben eine Gesellschaft, die auch wieder auf andere Werte schaut außer Karriere und Geld. Die vor Augen geführt bekommen hat, was Gier und unbedingtes Machtstreben mit der Gesellschaft anrichten können. Ich spreche zur Zeit mit vielen Menschen, die nicht mehr bereit sind, täglich Überstunden zu arbeiten, die auch noch ein Privatleben wollen, die Kinder aufwachsen sehen wollen und nicht nur ins Bett bringen.
Ein Mangel ist immer auch selbstverschuldet. In dem man zuvor nicht vernünftig in die Zukunft geplant hat.
Und hier sollte man sich auch immer vor Augen halten. Wird wirklich für z.B. eine Krankenschwester, eine Altenpflegerin nicht nur ein ausreichendes, sondern ein gutes und vor allem ein moralisch korrektes Gehalt bezahlt? Wenn ich den Lohn einer Krankenschwester mit dem eines Investmentbankers vergleiche…. Muss ich mehr sagen?

Die Bildung

Was meint die Sueddeutsche hier? Meint sie wirklich Bildung? Oder doch wieder nur Ausbildung, vorbereiten für den Arbeitsmarkt? Vermutlich letzteres, denn der gebildete Mensch hinterfragt auch, ist kritisch, denkt nach und das ist oft auf dem Arbeitsmarkt eher nicht erwünscht. Bildung heißt auch, philosophische Fragen stellen, heißt auch Gesellschaftskritik üben. Insofern ja, wir brauchen Bildung in der Zukunft, aber ob das das Credo des Arbeitsmarktes sein wird, da habe ich so meine Zweifel.

Das weibliche Potential

Eigentlich traurig, so etwas noch erwähnen zu müssen. Aber offensichtlich sind wir immer noch weit von der Gleichberechtigung entfernt, wobei das Gehalt hier nur ein Aspekt ist. Gerade in einer vernetzteren Welt, die mehr auf Teams setzt, sind auch weibliche Stärken gefragt.
Wobei wir einen Fehler nicht begehen dürfen, nämlich uns zu sehr auf das „nur Erwerbsarbeit ist richtige Arbeit“ zu beschränken.
Denn genau deshalb sind meines Erachtens heute noch meist die Frauen eher zu hause und die Männer eher im Beruf, auch wenn beide gleich viel verdienen. Wir müssen uns endlich von klassischen Rollen- und Denkmustern verabschieden und dazu gehört auch zu akzeptieren, dass auch die Erziehung von Kindern, sei sie durch den Vater, die Mutter oder arbeitsteilig durch beide geleistet eine richtige und ernstzunehmende Arbeit ist. Die Medien und die Politik heute vermittelt eher das Bild, dass die gute Mutter, der gute Vater die Kinder so bald als möglich in Betreuung gibt, um wieder dem Arbeitsmarkt dienlich sein zu können. Und zwar außer Haus. Warum denken wir nicht mehr über Telearbeit für junge Familien nach, so daß es die grossen Probleme mit Krippenplätzen, problematischen Arbeitszeiten gar nicht gibt? Auch hier ist Querdenken gefragt, und sind viele überkommenen Denkweisen zu hinterfragen.

Der Weltmarkt

Ist das nicht der Schuldige an allem? Nicht wirklich, denn es bieten sich auch Chancen, wenn wir global denken UND handeln. Aber dazu braucht es auch neue Arbeitsmodelle, denn wenn die Arbeit global erledigt wird muss das nicht zwangsläufig heißen, dass jeder Mensch auch dort hin ziehen muss, wo der Sitz des Global Players ist. Hier verbinden sich einige der Aspekte der vorigen Punkte zu einer Melange aus alternativen Modellen von Arbeitsplatz/Arbeitszeit und Sicht auf die Festanstellung. Was genau hindert mich heute, für einen Softwaredienstleister in den USA oder in Indien oder in Australien zu arbeiten? Technologisch nichts, denn alles was ich brauche ist eine breitbandige Internetanbindung und einen Entwicklerrechner. Aber was noch hindert sind die kulturellen Unterschiede, ist auch und da muss ich einigen Sprachfanatikern die rote Karte zeigen, die uns permanent zum Verwenden des deutschen Begriffs für englische Fachwörter zwingen wollen, ist also auch das in grossen Teilen der Gesellschaft noch vorherrschende Defizit, zumindest die Weltsprache englisch wirklich zu beherrschen und nicht nur mit Müh und Not zu verstehen. Je globaler wir werden um so wichtiger wird es, mit einer Zunge zu sprechen. Wir können es mögen oder nicht, Englisch ist nun mal die Weltsprache, die in allen Ländern verstanden wird. Auch hier ist Bildung, ist kultureller Wandel gefragt. Das neue tun heißt ja nicht, das Alte lassen müssen.

Die Grenzen des Wachstums, der Burn Out eines (Wirtschafts-)systems

Die Natur kennt ihre Wachstumsgrenzen, der Mensch offensichtlich nicht.

Warum sind wir alle eigentlich so verblüfft? Warum staunen wir über die immer bedrohlichere Zahl von Burn Outs, die bekannt wird? Und warum wundern wir uns über die Wiederkehr der Finanzkrise? Jeder, der in der Physik oder der Biologie nur ein wenig bewandert ist weiß, daß endloses Wachstum in einem begrenzten System gar nicht möglich ist. Im Moment erleben wir quasi das klassische Räuber, Beute Modell aus der Biologie. Da haben die Banker (Räuber) jahrelang auf Kosten der Beute (Kunden, Bürger) mit deren Geld gespielt. Da wurden immer höhere Renditen angestrebt. Und jahrelang galt das Motto in vielen Unternehmen: Jedes Jahr Wachstum, 5% mehr Effizienz.
Dass jetzt eben jene Räuber verblüfft sind, dass ihre Beute da nicht mehr mitmacht, dass die Burn Outs steigen und die Finanzsysteme kollabieren ist sympthomatisch und enttäuschend. Tja, da lässt sich eigentlich nur vermuten, dass all jene Räuber in der Schule in Biologie und Physik nicht wirklich aufgepasst haben.

Wir erleben die Grenzen des Wachstums. Und so lange die Wirtschaft nicht endlich begreift, dass Nachhaltigkeit vor Wachstum kommen muss, dass man Wirtschaft auch erfolgreich ohne dauerndes mehr und höhere Leistung führen kann, werden wir noch viele weitere Zusammenbrüche erleben.

Die Beute hat längst erkannt, dass all dies Wachstum auf ihrem Rücken ausgetragen wird. Occupy X oder Y zeigen das. Nur die Räuber rauben immer noch munter weiter. Bis sie nichts mehr zum rauben haben. Aber dann ist es auch für die Beute zu spät. Dann gilt.
Alles auf Anfang.
Ich hoffe, der eine oder andere Räuber denkt vorher nach.

Collaborative Consumption oder: Was unsere Großeltern noch machten

Ein interessantes Konzept, das ich schon auf der re:publica 2011 kennengelernt hatte und das nun auf dem Stuttgarter Barcamp eine eigene Session bildete ist „Collaborative Consumption“. Mittlerweile zu einer bedeutsamen Bewegung angewachsen geht es dabei darum, Dinge nicht mehr nur für sich zu „konsumieren“ sondern auch zu teilen.

 

 

Ein Beispiel, das dies sehr schön illustriert ist jenes, vom Bild, das ich aufhängen will. Dazu benötige ich ein Loch für einen Dübel und dafür wiederum eine Bohrmaschine. Reflexartig würden nun diejenigen, die noch keine Bohrmaschine besitzen sagen, nun, dann kaufe ich mir eben eine, kann ich eh immer wieder mal brauchen.

Und genau da liegt der Irrtum. Studien besagen, dass ein Bohrer durchschnittlich nur 11 Minuten IM JAHR überhaupt genutzt wird.

Die Idee nun: Ich brauche eigentlich nicht den Bohrer, sondern das Loch in der Wand. Also warum nicht den Bohrer leihen, und damit nicht konsumieren. Das ist in manchen Bereichen heute schon realisiert (ich kann mir diverse Werkzeuge bei den meisten Baumärkten auch leihen), wird aber von der breiten Masse nicht angenommen.

Warum ist das so? Nun, wir leben nach wie vor in einer Konsumgesellschaft und definieren uns genau dadurch. Wir wohnen in Wohnungen, die wir kaum sehen, kaufen Dinge, die wir nicht brauchen um Leute zu beindrucken, die wir nicht leiden können.

Viele Menschen zum Beispiel könnten sehr gut auf ein eigenes Auto verzichten, wollen das aber nicht, da das Auto immer noch, wenn auch mit absteigender Tendenz, als Statussymbol gilt.

Sehr offensichtlich wird dies in den Management Etagen, wo extrem häufig dicke, viel zu grosse und unnötig teure Fahrzeuge in den Fuhrparks stehen, weil man das als Manager nun mal so macht. Weil es ja schlimm aussieht, wenn der Manager mit einem Smart käme oder zumindest einem Mittelklasse Auto.

Ähnliches, und da muss ich mich ganz klar auch an die eigene Nase fassen, gilt für unsere IT Branche. Wer nicht das neueste Gadget hat, der gilt als rückständig, uninformiert. Und die Industrie lebt gerade von diesem Drang zum neuen. Kaum ist das Tablet XY Version 1 auf dem Markt, wird schon das Tablet XY 2.0 angekündigt. Natürlich hat das neue so viele notwendige Features, dass man es sich unbedingt anschaffen muss. (Und bevor hier jemand lästert, auch ich befreie mich selbst nicht von diesem Vorwurf).

Aber hier liegt auch ein Problem in der Argumentation. Bislang wird dieses ganze Konzept noch viel zu sehr mit dem „Gutmenschen“ Dünkel versehen. Entweder, ich verzichte und teile, oder ich bin „schlecht“.

Nun kann man nicht einfach sagen, verzichte auf jeden Besitz und die Welt wird gerettet. Es geht meiner Ansicht nach viel mehr um einen bewussten Konsum. Jeder darf auch etwas besitzen, darf etwas nicht nur brauchen, sondern auch „wollen“. Aber das sollte stets eine bewußte Entscheidung sein, die aus  mir selbst heraus motiviert ist. Ich interessiere mich für elektronische Devices und kaufe sie deshalb, nicht weil Kollege X oder Freund Y dieses oder jenes Gerät hat. Aber wir haben uns in der Familie zum Beispiel AKTIV dazu entschlossen, dass uns ein Fahrzeug reicht. Wir leben auf dem Land, deshalb ist es sehr schwer, ganz ohne Auto auszukommen, aber ich kann, auch bedingt durch unsere Wahl des Wohnorts, mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, und tue das auch im Winter.

 

Unser Garten bietet viel, was man teilen kann.

 

 

Collaborative Consumption hat noch einen weiteren Aspekt, der heutzutage in einer stark individualisierten Welt eher ins Hintertreffen geraten ist.

Gegenseitiges Vertrauen ist die Grundlage für eine funktonierenden „kollaborativen Konsum“. Das funktioniert mit nicht statusträchtigen Dingen recht gut, so haben wir in unserer Nachbarschaft, in der eigentlich jedes Haus auch noch einen Gemüsegarten hat, uns derart koordiniert, dass jeder seinem Nachbarn von dem, was er im Überschuss hat, etwas abgibt.

Aber warum zum Beispiel sind Car Sharing Angebote immer noch nicht in der breiten Masse angekommen.

Viele Fahrzeuge stehen die meiste Zeit des Jahres in der Einfahrt oder Garage. Aber als Statussymbol will man nicht auf sie verzichten.

Zudem besteht oft die Angst, wenn ich etwas teile, macht der andere das womöglich kaputt oder gibt es mir nicht mehr.

Hier sehe ich das grosse Potential von Sharing Plattformen, die dann nicht nur das Teilen von Dingen übernehmen, sondern zum Beispiel auch allen Teilnehmern gegen eine geringe Gebühr eine Versicherung anbieten. Zudem können hier auch Bewertungssysteme eingeführt werden, die ähnlich der Bewertungen bei Amazon oder bei Tippplattformen dann vertrauenswürdige Tauschpartner mit Punkten belohnen.

Was sich aber meiner Ansicht nach zuerst wandeln muss, und da haben natürlich so ziemlich alle grossen Konzerne etwas dagegen. Reiner Konsum muss unschick werden. Wer nur noch konsumiert darf nicht mehr als Trendsetter angesehen werden. Use it, reuse it, recycle it ist als Konzept immer noch eher etwas für die „komischen“ Geeks, Nerds und Ökos.

So lange aber in den Schulen und Elternhäusern dieses Konzept nicht vorgelebt wird, so lange ich mich immer noch rechtfertigen muss, warum unser Vorgarten nicht teuer gepflegt aussieht, sondern eher wie ein Abenteuerspielplatz für Kinder (Was er auch ist, deshalb gehen mir die ganzen versteckten Andeutungen auch am… na  ihr wisst schon) und so lange die Industrie immer noch Produkte anbietet, die weder reparierbar sind, noch dauerhaft nutzbar, so lange muss man immer wieder und mit grosser Penetranz darauf drängen, dass auch in den Chefetagen ein Umdenken, weg vom immer mehr, immer mehr, hin zu nachhaltiger Produktion und zu einer serviceorientierten statt einer verbrauchsorientierten Wirtschaft einsetzt.

Wir alle besitzen heute schon viel zu viele Dinge und ich wage zu behaupten, dass zwei drittel aller Dinge, die wir in unseren Haushalten lagern, völlig unnötig sind.

Jeder von uns muss umdenken, aber es ist ein valides Konzept, Konsum zu hinterfragen und wieder mehr auf den Tausch und die gegenseitige Hilfe zu setzen.

 

Mein Kandidat für den „besten Vortrag“ der re:publica 2011, Gunter Dueck

Der Vortrag stellte das Konzept des Gesellschaftsbetriebssystems vor. Und er war wieder ein Highlight der Thumbs up big time Kategorie. Dueck habe ich noch kennengelernt, als ich als Gastwissenschaftler der IBM in der KI Forschung tätig war. Schon dort war er der Mann mit den querdenkenden Ideen. Und seitdem ist er einer der wenigen Vortragenden, dem ich quasi regelmässig lausche, wenn sich die Möglichkeit ergibt. Und auch seine Bücher sind empfehlenswert. Besides, ja, ich habe seine Tests gemacht. Bin INFJ mit leichtem Hand zu Asperger. Informatiker halt, wie er sagen würde.

Und eines habe ich gelernt: Es gibt eine ganz bestimmte Bezeichnung für die Form von Beratung, die man heute am häufigsten bekommt: „Flachbildschirmrückseitenberatung“

Einfach ansehen, und mal intensiv über ein paar seiner Thesen nachdenken. Er will nämlich genau dazu anregen. Wieder selbst zu denken.