Interessantes Projekt, das da auf Indiegogo gerade noch Geld einsammelt , aber längst finanziert ist. Es handelt sich um ein rechteckiges kleines Kästchen, das ans Revers geheftet auf Knopfdruck gesprochene Worte in eine von 25 Sprachen übersetzen soll. Sigmo heißt das Wunderwerk, das auf die Cloud vertraut (deshalb auch etwas problematisch im Urlaub, allerdings haben die Erfinder bereits angekündigt, sie wollen auch offline Services anbieten).
Ja, werden nun einige sagen, Google kann das doch auch. Natürlich, was mir aber an Sigmo gefällt ist die Integration. Ich brauche nicht erst mein Smartphone zu zücken und eine App zu starten, alleine ein Knopfdruck am immer an der Frau oder dem Mann befindlichen Device genügt. Wer ernsthaft von Wearable Computing spricht weiß, wie wichtig diese unobstrusive Integration in den Alltag ist. Ich will in meiner aktuellen Aktion, dem aktuellen Dialog nicht durch starten von Apps oder aktivieren von Gadgets gestört werden. Die Nutzung der Technik muss ad hoc während des Geschehens passieren.
Was ich mir hier noch vorstellen könnte sind Smartwatches (ja, richtige, mit eigener Netzanbindung also nicht als verlängerter Bildschirm des Smartphones), die per Knopfdruck übersetzen.
Auf jeden Fall ein interessantes und beobachtenswertes Projekt.
Das leibliche Wohl kommt auf jeden Fall nicht zu kurz.
21. Sept. 9:45 Uhr:Wie schon in den Vorjahren wieder ein sehr gut besuchtes Barcamp. Und schön, dass auch wieder sehr viele neue Gesichter anwesend sind. Nach der Vorstellungsrunde, die dieses Mal sagenhaft schnell von statten geht, geht es an die Sessionplanung. 10 Räume sind geboten, also deutlich mehr als im Vorjahr, uns gehört für Verpflegung und Sessions dieses Mal auch das Erdgeschoss. Und wieder verblüfft mich die Vielzahl an Teilnehmern mit ganz unterschiedlichen Interessen. Da treffen Literaten auf Hacker, Geeks auf Kulturschaffende. Das verspricht einen intensiven und regen Austausch.
12:30: Die ersten zwei Sessions halte ich selbst zu Smartwear und Quantified Self und es entspinnt sich ein hochinteressanter und intensiver Austausch jenseits von rein technischen Gedanken auch über ethische und gesellschaftliche Implikationen. Dann mein heimlicher Favorit des heutigen Tages, die Gadget Session von Thomas Christink (nachdem wir wieder ausgesprochen lecker verköstigt wurden). Es geht hauptsächlich um die Pebble und deren Funktionalität, das Publikum scheint sehr interessiert. Kurz wird dann auch noch das Nike Fuelband vorgestellt und wir beschließen ob der noch nicht präsentierten Gadgets, am nächsten Tag eine weitere Session zum Gadget Schauen anzubieten.
Was man immer wieder feststellen muss. Ein Barcamp ist eine fantastische Chance, den eigenen Tellerrand weiträumig zu verlassen. Neben reinen Hackersession wird über Kultur, Gesellschaft oder Arbeitswelt diskutiert. Und immer wieder bilden sich jenseits der eigentlichen Sessions kleine Grüppchen, die ein zuvor diskutiertes oder ganz neues Thema aufgreifen und parallel eine improvisierte Session veranstalten. Und dabei kommt natürlich, und auch dafür steht das Barcamp Stuttgart, das leibliche Wohl nicht zu kurz. Dieses Mal in ganz besonderem Maße durch ein #tasteup mit Whiskey und ein #sweetup in dem verschiedene Süßwaren präsentiert werden und sich Foodblogger treffen.
Wenn irgendwer die wirklich kreativen Köpfe, die wirklichen Vordenker treffen will, dann sollte sie oder er auf ein Barcamp gehen.
14:30: Das zeigt sich auch in der Session zur Arbeitskultur, die vom Moderator zunächst mit der Ausgabe von Gummibärchen eröffnet wird. Die Frage nach der Kultur stellt sich in verschiedenen Punkten. Wo arbeiten wir, müssen wir alle an einem Ort sein. Wie kommt man in einen Austausch? Die Frage, die sich stellt, ist die Frage nach Effizienz. Wie arbeiten Menschen gut zusammen? Wenn zu viele Freiheitsgrade bei der Arbeitszeit und der Lokation bestehen, kann durchaus ein Problem entstehen, da sich ggf. manche nicht mehr sehen, die eigentlich den persönlichen Kontakt bräuchten.
Ein elementarer Programmpunkt: Die Vorstellung der Sessions und die Planung.
Was ich in der Session für mich merke und mitnehme. Es geht nicht immer um Präsenz und feste Arbeitszeiten, aber es benötigt auch eine Kultur des Miteinanders, ganz frei zu arbeiten kann eher hinderlich sein. Eine Arbeitskultur, die von der Zusammenarbeit lebt, braucht auch Präsenz. Wichtiger als der völlige Freiheitsgrad ist ein sinnvoller Konsens in der Gruppe, ohne alle Beteiligten über einen Kamm zu scheren. Also die Gruppe unterstützen und dabei die eigene Arbeitsmethodik dennoch leben dürfen. Interessant ist, dass offensichtlich das Format eines Barcamps langsam auch in den Unternehmen ankommt und dass scheinbar auch größere Firmen mittlerweile begriffen haben, dass es nicht darum gehen darf, Mitarbeiterressourcen 100% auszulasten, sondern gemeinsame Ziele zu erreichen und dafür den Mitarbeitern mehr Freiheitsgrade zu ermöglichen. Ein amerikanisches Unternehmen verwendet hierfür unter anderem Fitbit Motiontracker, deren Ergebnisse dann auch innerhalb des Hauses geteilt werden können und so die allgemeine Gesundheit fördern. Die Frage hierbei ist, ob wir endlich begreifen, dass wir die Menschen als Individuen sehen müssen.
Große Gruppen in Unternehmen sind unnatürlich, sie müssen unbedingt heruntergebrochen werden. Und kleinere Gruppen sollten autonomer agieren dürfen. Das Gesamtfazit klingt für mich positiver als die vorherigen Male, denn es scheint doch auch in den großen und zum Teil sehr klassisch hierarchischen Unternehmen ein Umdenken einzusetzen.
19:30 So, und gerade habe ich noch eine geschmackliche Offenbarung erlebt, Lakritze aus Island präsentiert von Lakritzplanet. Oh myyyy god, der ist ja so lecker. Mit Salmiaksalz ummantelter Lakritz. Ein Gesichtszuentgleiser ohne gleichen aber auch ohmnomnomnom. Und die beiden kennen sich wirklich aus. Das war kulinarisch wirklich was ganz besonderes. Merken: Lieber wenig süßes und dafür hochwertig, die Geschmacksnerven werden es euch definitiv danken!#
21:00 Das absolute Geschmackshighlight des Abends ist das #tasteup, hier gibt es insgesamt 10 wirklich gute Single Malts zu verkosten, und letztlich gewinnen recht klar der 16. jährige Lagavulin und ein Ardbeg. Glücklich, voll neuer Informationen und ja, ich gebe es zu, auch etwas angeheitert geht es ins Hotel, denn auch der nächste Tag will noch erlebt werden.
Lakritz in allen Variationen, die beiden vorderen Schalen beinhalten mit Salmiaksalz umhüllte schwarze und braune Lakritze. Meine persönlichen Favoriten.
22. Sept: 09:30 Und damit kommen wir zu Tag zwei, der natürlich wieder rituell mit einem vorzüglichen Frühstück und absolut leckerem Kaffee eröffnet wurde. Aufgrund des großen Interesses für Gadgets werden wir heute wohl noch ein weiteres Meet and Greet für Gadgets halten.
Frühstück ist aber erst mal Prio eins um gestärkt in die Sessions zu gehen.
10:15 Sessionplanung dieses Mal nir ein Vorschlag pro Person, damit auch noch die neuen dazu kommen.
Baby 2.0 eine gute Session darüber, wie man mit Kind und Internet umgehen sollte.
Interessantes Phänomen an Tag 2: Erstaunlich viele Sessions zu Entspannung , neue Arbeitsmodelle, neue Lebensmodelle.
14:00 Die Session Kind 2.0 entwickelt sich sehr spannend, primär geht es darum, ob Bilder von Kindern gepostet werden können. De facto gehen in auch nur der leichtesten Form zweideutige Bilder nicht, ob man ganz gewöhnliche Bilder von Kindern in der Öffentlichkeit postet, ist eher eine Ermessenssache.
Wichtig auch hier, es gilt sich die Chancen und Risiken bewußt zu machen, was geht ist das, was im öffentlichen Raum geht. 23Snaps, quasi als geschlossener Raum, um gerade das Bedürfnis des Mitteilens in der Familie zu pflegen. Wichtig ist, das Bewußtsein zu schärfen nicht alles zu verbieten. Und es sollte stets das Wohl des Kindes im Vordergrund stehen. Auch das Thema Foren und Überinformation wird thematisiert. Foren sind oft auch Quell von Fehlinformationen. Dem Instinkt zu trauen ist wichtig.
Zum Abschluß bleibt mir als Fazit nur, es hat sich unglaublich gelohnt. Viele inspirirende Gespräche, bekannte Gesichter und neue Leute, spannende Themen kennengelernt. Einfach ein riesengroßes #hach allen Sponsoren, Helfern und natürlich Jan Theofel für ein weiteres sehr gelungenes Barcamp Stuttgart.
Sie sind zurück, und die dunkle Seite der Macht ist diesmal auch dabei 😉
Unsere Familie ist Fan der Angry Birds Serie, und zumindest teilweise auch von Star Wars. Um so mehr freuten wir uns gestern, als im Android Play Store Angry Birds Star Wars II zur Verfügung stand. Für günstige 93 Cent kann man dabei nicht viel falsch machen. Die Animationen sind ausgesprochen liebevoll geworden und auch die Umsetzung der Charaktere in die Schweine und Vogel“kugeln“ wirkt klasse.
Wie gewohnt gilt es, die Gebäude und Bauten der Schweine zum Einsturz zu bringen, um sich für den Diebstahl der Eier zu rächen. Das macht wirklich sehr viel Spass und es sind einige sehr schöne neue Ideen dazugekommen.
Sehr viel mehr will ich gar nicht verraten, nur, dass ihr euch ein wenig Zeit einplanen solltet, da ihr mit Sicherheit nicht so schnell aufhören wollt, wenn ihr Angry Birds Star Wars II mal angespielt habt.
Ein weiteres nettes Schmankerl bringt die Realität zumindest teilweise mit ins Spiel. In einer Kooperation mit Hasbro wurden die sogenannten „Telepods“ eingeführt. Das sind kleine Figuren, die durch das halten von die Kamera des Smartphones mit ins Spiel integriert werden. Dadurch werden die Figuren ins Spiel übernommen und können dann ebenso verwendet werden. Das ist natürlich auch weiterhin durch InApp Käufe möglich.
Manchmal wundere ich mich, wieso jemand eine Geschäftsidee startet. Schon lange gibt es Dienste wie Spotify, Simfy, ITunes. Aber die Konkurrenz ist nicht müde, immer neue Musikportale aus dem Boden zu stampfen. Jüngstes Beispiel gefällig? XBox Music (ein Dienst, den ich schon immer für etwas absurd hielt, denn das letzte, was ich an meiner XBox machen will, ist Musik hören) bietet nun auch Apps für Apple und Android an.
Mal ganz von den Ressentiments abgesehen, die Apple und Android User Microsoft entgegenbringen. Noch ein Musikdienst? Seriously? Ich habe schon einen und ich gehe mal davon aus, die Mehrzahl derer, die musikaffin ist ebenso. Warum also soll ich mir noch eine App auf meine Device laden?
Für CDs, die ich wirklich „besitzen“ (sprich deren MP3s ich auch überall offline nutzen möchte) bietet mir Amazon seinen Cloud Dienst an und hat mir netterweise meine Käufe der Vergangenheit gleich digitalisiert. Alles andere, was man nur mal ab und zu hören möchte, kann man ja über Spotify bereits hervorragend machen. Die Apple Fraktion wird sowieso bei ihrem ITunes bleiben.
Wieder mal beweißt Microsoft, dass sie im Moment vor allem ein Talent haben. Das des zu spät kommens. Ich kann schon hören, wie da im Top Management sicherlich wieder die Gedankengänge waren. „Was die anderen machen, könnnen wir alles besser. Wartet nur,wenn wir unseren Dienst präsentieren, der ist besser, schneller, bunter.“ Ja sicher but: Who cares?
Sitzt perfekt und gibt ordentlich warm. Die Scottevest Revolution Plus
Meine Frau nennt mich immer den Taschenfetischisten. Meine Jacken können, wahrscheinlich bedingt durch mein Geekbekenntnis nie genug Behältnisse für meine Gadgets haben.
Das stellte mich bislang immer vor zwei Herausforderungen. Entweder, die Jacke hatte genug Taschen, aber dann sah ich voll bestückt wie aufgebläht aus. Oder die Jacke saß sehr gut aber dann waren die Taschen sehr begrenzt.
Schon vor einiger Zeit hatte ich von Scottevest gehört, mich aber bislang immer gescheut, bei denen zu bestellen, weil sie nur aus den USA liefern. Doch dann nahm Thinkgeek.com zum einen die Jacken in Spezialversionen, die mir extrem passend erschienenen.
Zunächst interessierte mich die Tropiformer, da es noch schön warm war und mir eine Übergangsjacke und etwas leichtes für den Sommer fehlte. Die Tropiformer ist so geschnitten, dass man Kragen und Ärmel ganz leicht abnehmen kann, das sie nur mit starken Magneten an der Weste gehalten werden. (Keine Sorge, die Magnete sind nicht so stark, dass sie irgendein Gadget beeinflussen könnten, lediglich Träger von Herzschrittmachern sollten die Jacke zur Sicherheit nicht tragen).
Ein Blick in die Tropiformer Jacke mit insgesamt 22 Taschen.
Ich entschied mich für die graue Version, da mir die anderen irgendwie zu bunt waren. ThinkGeek lieferte die Jacke in sagenhaften 3 Tagen direkt aus den USA vor unsere Haustür. Eine stramme Leistung und auch jetzt, als ich mir eine neue Winterjacke anschaffen musste (trottelig wie ich bin, hab ich meine alte Jacke irgendwo vergessen), kam ich wieder auf ThinkGeek/ScottEvest zurück und deren Revolution Plus Jacke, wie sie bei ThinkGeek heißt. Die gabs dann auch in meiner Lieblings“farbe“ schwarz. Ebenfalls nach drei Tagen war die Jacke da.
Was lässt sich nun über beide Jacken sagen.
Zunächst ja, man kann wirklich Unmengen an Gadgets in den Jacken unterbringen, ohne dass es von außen auch nur im Geringsten auffällt. Ich habe das mit meinem Dell Latitude 10 in der Tablet Tasche und Ersatzakku sowie Note 2 auf der anderen Seite versucht. Zum einen fühlte es sich nicht so an, wie bei normalen Jacken, die dann doch einen ganz schön runterziehen. Zum anderen war von außen absolut nicht zu erkennen, was ich da bei mir trage.
Die Verarbeitung beider Jacken ist sehr gut. Sie sitzen eher etwas weiter (was sinnvoll ist, wenn man wirklich was mitnehmen will) man sollte, wenn die Maße grenzwertig sind immer zur größeren Nummer greifen.
Die Revolution Plus bietet zusätzlich eine gut verarbeitete wärmende „Dämmung“ und sitzt ebenso wie die Tropiformer absolut bequem.
Hier kann man recht gut sehen, was so alles in der Revolution Plus Platz hat.
Auch wenn ich meine Zweifel wegen des Kragens der Tropiformer hatte, der ja nur mit Magneten fixiert ist, muß ich sagen, funktioniert hervorragend.
Das einzige Mal, wo ich die Magnete merkte war, als ich mich mit der Jacke an eine Eisenlehne angelehnt habe. Da spürte man kurz ein Rucken, da die Magnete natürlich an der Lehne leicht hafteten 😉
Die Tropiformer bietet sagenhafte 22 Taschen, darunter eine für eine Trinkflasche!, für ein Tablet, ein Smartphone, Brille, Kugelschreiber, und hat ein eingebautes „System“ um Kopfhörer im Kragen der Jacke zu verstecken und so baumelte Kabel zu vermeiden. Zusätzlich lässt sich die Jacke so klein machen, dass sie in die auf der Rückseite befindliche Tasche passt und dann nur noch ein kleines Packet darstellt.
Die Revolution plus wiederum bietet sogar 26 Taschen, beide haben sogenannte Clear Touch Taschen, in denen man durch eine Art Folie das Display des Geräts in der Tasche sehen UND bedienen kann und beide bieten oben erwähntes Personal Area Network (PAN), also eine Art eingebauter Kabelkanäle, damit man Kabel von Tasche zu Tasche führen kann.
Anbei zwei Videos, die sehr schön zeigen, was sich so alles in den Jacken unterbringen lässt, ohne das es von außen wirklich sichtbar wird.
Ich kann die Jacken von ScottEvest uneingeschränkt empfehlen und sie sind definitiv den etwas höheren Preis wert.
Schick ist sie.Und mit Canvas kann man sich sehr einfach sein eigenes Watchface erstellen.
Das große Thema im Moment sind Smartwatches. Als Teil des Gesamtkonzepts Smartwear sind sie der erste wirklich Prominente Vertreter einer ganzen Palette neuer Gadgets.
Das ganze hat wirklich an Fahrt aufgenommen, als die Pebble Smartwatch auf Kickstarter eine Rekordsumme von 10,16 Millionen Dollar einsammelte. Langer rede kurzer Sinn, ich war auch einer der Backer und meine Pebble machte sich im April auf den Weg.
Tja, dann kam aber der deutsche Zoll dazwischen, der nachdem einige Pebble Uhren durchgeschlüpft waren das Großteil aufhielt und entweder in den Lagern wegschloß oder gleich zurücksandte. Pebble versprach den sichtlich erbosten deutschen Backern, eine Lösung für das Dilemma zu finden und nun scheint man sich eines Tricks zu bedienen um zumindest diejenigen deutschen Kunden zu beliefern, die die Uhr auf Kickstarter unterstützt hatten. Die Uhr wird nicht mehr aus dem Ausland nach Deutschland eingeführt, sondern k0mmt jetzt aus Holland, ist damit also in der EU unterwegs und umgeht so den Zoll. Wie lange das gut geht, wage ich nicht zu vermuten, aber meine ist nun endlich da!
Und was soll ich sagen: Ich bin begeistert. Die Uhr sieht elegant aus, ist zwar ein wenig groß aber nicht unangenehm, das Display ist, wie von einer eInk Uhr zu erwarten nur schwarz-weiß aber extrem gut, sie ist angenehm leicht und sieht trotz Plastik nicht billig aus.
Schlicht ist die Verpackung und auch der Dokumentationsumfang. Möglicherweise ein Beschwerdepunkt beim Zoll. Das Ladekabel wird mittels Magnet am Gehäuse gehalten.
An mein Note 2 war die Uhr schnell angekoppelt und nachdem sie sich mit Bluetooth verbunden hatten konnte ich ziemlich schnell die ersten Benachrichtigungen empfangen. Einige zusätzliche Apps habe ich auch gleich installiert. So kann ich jedem nur Canvas für Pebble ans Herz legen, eine App, die es ermöglicht, sehr flexibel eigene kleine Watchfaces (so heißen die verschiedenen Uhrendesigns) für die Pebble zusammenzuklicken. Daneben nutze ich Pebble Notify, womit ich mir quasi von jeder App die Benachrichtigungen auf die Uhr schicken lassen kann.
Die Bedienung der Uhr mit den vier Knöpfen ist intuitiv und geht leicht von der Hand. Auch die Bluetooth Verbindung bleibt erstaunlich stabil und zieht nicht wirklich viel Strom von meinem Note 2.
Bislang bin ich von der Uhr wirklich beeindruckt, sie bietet genau das, was ich von ihr erwartet habe, eine sichere und stabile Erweiterung meines Smartphone Displays bei optimaler Batterielaufzeit und guter Ablesbarkeit. Da demnächst auch die Kreyos und die neue Smartwatch von Simvalley/Pearl bei mir für Tests landen werden gibt es bald einen direkten Vergleich verschiedener Smartwatch Konzepte.
Dachte ich schon, die Sony Smartwatch wäre doch eigentlich ganz brauchbar, muss ich nun sagen, im Vergleich schlägt die Pebble Smartwatch das Sony Gerät um Längen.
Dennoch muss ich sagen, der aktuelle Stand der Technik spricht mit Sicherheit eher die Early Adopter und die Geeks an. Für den Alltag sind meiner Ansicht die aktuellen Modelle alle noch nicht wirklich geeignet. Nichts desto trotz ein interessantes Segment, das im Kontext von Wearable Computing durchaus seine Berechtigung hat.
Ein digitales Gadget, aber nicht als solches erkennbar
Noch unterhält man sich, ob der Notebook des Mitarbeiters auch sein private sein kann, ob das Tablet mit ins Büro darf. Aber Entwicklungen wie Google Glass, Smartwatches und diverse Trackerdevices machen eine ganz neue Front auf. Was, wenn niemand überhaupt realisiert, dass der Mitarbeiter ein Device bei sich trägt, dass ggf. auch interne Daten tragen könnte? Bis wohin dürfen wir in Zukunft überhaupt noch eingreifen und vorschreiben, was mitführbar ist, und was nicht? Schon gibt es erste Ringe mit RFID Daten, oder miniaturisierte Devices, die Simulatandolmetscher spielen können.
Jedes dieser Devices kann auch Datenträger werden, oder zum Beispiel über eine miniaturisierte Kamera etwas aufnehmen. Da wird das Smartphone zum großen Klotz, das man lieber zu hause lässt.
Letztlich muss die IT in Zukunft weniger verhindern als Wege öffnen, denn die eigenen Devices kommen sowieso. Spätestens wenn zum Beispiel die Enablertechnologien für Menschen mit körperlichen Einschränkungen geht, wird es kritisch zum Beispiel Devices, die Gesundheitsdaten an einen Arzt senden im Unternehmen zu verbieten. Aber auch Smartwatches können bald genau so viel wie ein Smartphone, sind aber vermutlich nicht immer als solche erkennbar. Der flexible Mitarbeiter entzieht sich zudem immer häufiger der Kontrolle durch physische Präsenz, in dem er immer häufiger mobil und unterwegs arbeitet.
Es geht darum, BYO whatever als etwas zu akzeptieren und zu integrieren, das kommen wird und das man am besten begleitet, statt es zu verhindern.
Klare Struktur, nützliche Funktionalität und eine schnelle und gut strukturierte Oberfläche zeichnen Examtime aus. Der Schlüssel zum Erfolg ist aber die schön gemachte Gruppenfunktion.
Es gibt viele Varianten, wie man digital und online lernen kann. Neben Online Vorlesungen, ganzen Online Unis habe ich jetzt mit Examtime ein schönes Webtool entdeckt, mit dem man in Lerngruppen zusammenarbeiten kann. Dabei versteht sich Examtime als Werkzeug, dass die Kollaboration erleichtern soll.
Prinzipiell kann ich Examtime auch alleine nutzen,aber da man ja auch sonst meist in einer Lerngruppe besser voran kommt ist auch hier die Idee der Gruppe eines der Kern Features der Anwendung.
Das Design ist angenehm schlicht aber professionell und lenkt so wenig von den Inhalten ab. Die Struktur erinnert an andere Time Management und Verwaltungstools.
Sehr schön gelungen ist die Mindmapping Funktionalität, die gerade in der Zusammenarbeit mehrerer Nutzer sehr hilfreich sein kann.
Was ich wichtig und sehr gelungen finde ist der Fokus auf eine klare und einfach strukturierte Oberfläche sowie die durchdachte und nicht überbordende Menge an Features. Die Inhalte lassen sich dank diverser Importfunktionen dem jeweiligen Lernprojekt sehr gut anpassen. Neben Mindmap und Karteikarten bietet die Plattform auch eine Quizfunktion an und einen Kalender, mit dem sich zum Beispiel die Vorbereitung auf eine anstehende Prüfung sehr gut verwalten, aber auch Lerneinheiten planen lassen.
Auch Mindmaps lassen sich erstellen und so gemeinsam Lerninhalte und Themengebiete gut strukturieren. DIe Anwendung läuft sehr flüssig und ist einfach zu bedienen.
Alles in allem halte ich Examtime für eine sehr gelungene Plattform für jedwede Art von Vorbereitung und Lerngruppenverwaltung. Durch das performante Webinterface lässt sich Examtime zudem auch gut auf Tablet bzw. Smartphone nutzen und bietet damit überall den mobilen Zugriff auf Lerninhalte und Lernerfolge.
Jedem, der ein gutes, schnelles und sinnvolles Werkzeug zur Examensvorbereitung oder für Lerngruppen sucht kann ich Examtime nur ans Herz legen.
Für mich präsentiert sich mit Examtime ein Trend, der sich in Zukunft noch verstärken wird. Die Vermischung aus klassischem Offline Lernen wird immer stärker durchsetzt durch Gruppenarbeiten, die über Klassen, Seminare und Jahrgänge hinweg Menschen zusammenführt, die ein gemeinsames Lerninteresse haben.
Eine Plattform wie Examtime kann ich mir auch sehr gut im Geschäftsumfeld vorstellen, wo sie inhouse Schulungen ebenso wie Kurse außer Haus hervorragend unterstützen und ggf. den Lernerfolg durch weiterführende Übungen, Recherchen oder Tests nach der eigentlichen Präsenzphase verstärken kann.
Letztlich lernen viele „Digital Natives“ ja heute schon vernetzt, dies aber mit Tools wie Facebook, die nicht wirklich auf die Anforderungen für vernetztes Lernen ausgerichtet sind. Examtime bietet hier genau den richtigen Mix aus „Gamification“ durch Gruppenarbeit und sinnvoller Struktur.
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