Das Dell Latitude 10 Tablet, ein sehr positives Zwischenfazit

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Entertainment Center für den Sohn

Es soll ja ein Langzeittest werden, und ein paar besondere Anwendungen wie Liveblogging von einem Barcamp stehen erst noch an, aber ich denke, es wird Zeit für ein erstes Zwischenfazit aus den Alltagserfahrungen mit meinem mir von Dell dankenswerterweise zum ausgiebigen Test zur Verfügung gestellten Dell Latitude 10 Tablet.

Ich nutze die Version mit Windows 8 Pro, 32GByte SD Platte und 2GB Ram. Alles absolut ausreichend,um mit Windows 8 darauf flüssig und schnell arbeiten zu können. Da ich immer noch mit der physischen Tastatur am schnellsten bin, habe ich das Gerät noch um eine Bluetooth Tastaturhülle von Kensington ergänzt.

Erster Punkt: Ja, für mich ist es zum echten Arbeitstier geworden. Als Blogger gehen meine Ansprüche vor allem in Richtung Schreibarbeiten, Recherche. Dafür ist das Tablet mehr als ausreichend ausgerüstet. Dank des hochauflösenden Displays und der Unterstützung aller von mir genutzter Software (ganz wichtig: OpenOffice und Chrome) kann ich auf dem Tablet genauso gut wie auf meinem Bürorechner arbeiten. Mein Tablet hat nur WLan, was aber kein Problem darstellt, da ich die meisten Endgeräte von mir und meinen ggf. mitreisenden Bloggerkollegen eh über einen MIFI Router ins UMTS Netz bringe.

Die Verarbeitung ist top, es sieht jetzt noch wie am ersten Tag aus, dabei ist  es im Urlaub einmal von der Couch auf den Boden gefallen. Kein Kratzer, nix. Alles immer noch bestens.

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Während der Papa es eher in seiner Rolle als Blogger nutzt.

Bei mir hält das Tablet gut einen ganzen Arbeitstag durch, das Highlight war die Fahrt in den Urlaub, wo es als Multimediacenter für eines meiner Kinder zum Einsatz kam, und uns sage und schreibe 6 1/2 Stunden mit Multimediaunterhaltung versorgt hat (selbst 2 Stunden Stau waren fürs Kind dann gar nicht schlimm;))

Windows 8 Pro ist sehr angenehm auf dem Tablet zu nutzen, lediglich die normale Desktopoberfläche irritiert und dass der Store am Anfang auf deutsche Software eingestellt ist. Das lässt sich aber leicht korrigieren, in dem man den Sprachfilter abschaltet. Und nutzt man im normalen Desktop die vergrösserten Schriften, lässt sich dieser ebenfalls gut bedienen.

Das Tablet selbst ist sehr lichtstark, man kann es auch in der Sonne noch einigermaßen nutzen. Zieht man eine matte Bildschirmfolie drüber, geht es schon wirklich sehr gut.

Ich bin ja immer froh, wenn ich Geräte für Tests bekomme, die mich begeistern und genau das hat das Dell Latitude definitiv geschafft. Seit ich es nutze, bleibt der Notebook zu hause immer häufiger aus, weil ich einfach alles auch auf dem Tablet machen kann. Und ich wage zu behaupten, dass auch der eine oder andere meiner Kollegen mittlerweile über die Anschaffung dieses Tablets nachdenkt, insbesondere einige meiner Entwicklerkollegen sind davon doch sehr angetan 😉

Im Prinzip kann ich das Tablet als Ersatz für meinen Notebook bezeichnen, damit ist mein Setup wieder kompakter geworden, da jetzt nur noch Tablet mit Keyboard und Galaxy Note 2 mit auf Bloggerreisen gehen werden.

Blogparade: Mein erstes Barcamp

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Man sieht selbst auf Fotos immer sch….. aus.

Stefan Evertz (denn ich auch auf einem Barcamp kennengelernt habe) ruft auf, sich zu erinnern, wann man zum ersten Mal an einem Barcamp teilgenommen hat und was für Erfahrungen draus resultierten.

Nun, da kann ich mich noch gut an das Barcamp Bodensee erinnern, zu dem mich damals die von mir sehr geschätzte @db_uebersee eingeladen hatte, weil ich doch so interessante Sachen zum Arbeitsplatz der Zukunft bloggen würde. Klang alles ganz spannend, also beschloß ich, da sich gerade sowieso die Gelegenheit bot, zu dem Zeitpunkt wegen Brückentagen einen Kurzurlaub zu machen, dass ich daran teilnehmen werde.

Mein Fazit von damals. Tolle neue Leute kennengelernt (unter anderem @jantheofel  @anachorete, @snoopsmaus, @fwhamm @frankkleinert, @tmmd, @jkorten @oliverg und viele, viele mehr), ein Füllhorn an neuen Inputs für meine tägliche Arbeit aber auch für meine „Trendforschung“ und meinen weiteren Lebensweg gewonnen (hätte ich nicht dort mitgemacht, wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass meine Kenntnisse zu neuen Technologien und Trends auch mal finanziell von Nutzen sein könnten).

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Me can orgranize Barcamp… Rooar.

Das blieb nicht das einzige Barcamp, bis heute sind ca. 10 Besuche verschiedenster Variationen von Barcamps daraus entstanden. Gerade dieses Jahr werde ich zumindest wieder aufs Barcamp Stuttgart gehen, möglicherweise auch nach Nürnberg. Sogar ein eigenes Barcamp habe ich bereits ausgerichtet, zugegeben, nicht öffentlich für Mitarbeiter meines Unternehmens und anderer Partnerunternehmen, aber immerhin, ich habe bereits einige Erfahrungen diesbezüglich sammeln dürfen und spiele immer noch mit dem Gedanken, irgendwann auch in Schwäbisch Hall ein Barcamp Hohenlohe zu organisieren.

Für mich besteht der große Reiz von Barcamps darin, dass man unabhängig von Titel oder Geschlecht, Ausbildung oder beruflichem Status Menschen kennenlernt, sich mit ihnen auf gleicher Ebene austauscht und dabei mit den verschiedensten „Typen“ in Kontakt kommt. Keine soziale Filterblase, einfach nur ein Haufen motivierter, interessierter Menschen, die ein Wochenende dafür hergeben, Wissen zu teilen und neue Ideen, Gedanken, Wege kennenzulernen.

Ich kann jedem, der gerne mal über den eigenen Tellerrand hinausschaut, Barcamps nur dringend ans Herz legen. Wer offen ist für neues, wer lernbegierig ist, wer es mag, Menschen mit anderen Ansichten unvoreingenommen kennenzulernen und sich auf gleicher Ebene auszutauschen, der ist bei einem Barcamp richtig. Wem sein Doktortitel was bedeutet, wer sich für „was besseres“ hält oder meint, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, der kann sich Barcamps sparen.

Barcamps: It’s not about Titles, it’s about People.

In diesem Sinne, nutzt die Chance, besucht ein Barcamp, ihr werdet gefallen daran finden. Warum ich das weiß? Weil ihr meinen Blog lest. Dafür braucht ihr sicher mehr „Toleranz“ und „Über den Tellerrand denken“ als beim Besuch eines Barcamps.

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Barcamp Stuttgart, eines der Highlights der deutschen Barcamp Szene.

Got latte?, Live Blogging made easy.

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Die einzelnen Live Blogs sind sehr schön gestaltet und lassen sich über ein konfigurierbares Widget auch in andere Internetseiten integrieren bzw. über Social Media streuen.

Gerade ist die IFA zu Ende und neue Veranstaltungen warten bereits. Oft wird hierfür ein klassisches Blog System um eine live Komponente erweitert. Einen ganz anderen aber für meinen Geschmack sehr vielversprechenden Weg verfolgt „got latte?“. Hier ist das zentrale Werkzeug eine App für IOS und Android. Damit lässt sich sehr einfach auch in einer Gruppe via Smartphone oder Tablet live von einem Event. Das Tool übernimmt dabei sehr elegant die Oberlächenbereitstellung für Blogbeiträge auch einer Gruppe und in Folge können diese Beiträge sowohl auf der Plattform selbst als auch eingebettet in andere Plattformen gestreut werden.
Damit kann man wunderbar auch eine Ad Hoc Bloggergruppe aufstellen, die sich zum Beispiel bei einem speziellen Event zusammentut und ohne großen Aufwand gemeinsam berichten kann. Innerhalb des Tools lassen sich die Liveblogbeiträge sehr einfach teilen, so dass interessierte Leser direkt mitlesen können, was die Blogger im Liveblog eintragen. Über einen Codeschnipsel lässt sich der Live Blog auch in bestehende Auftritte integrieren, ohne dabei das jeweils verwendete Tool erweitern zu müssen.
Gerade der Aspekt, mittels einer sehr einfach gebauten aber klaren und flott zu bedienenden App allen möglichen Personen einen schnellen Zugang zum Live Blogging zu ermöglichen finde ich sehr gut. Wahrscheinlich werde ich die Software bei einem meiner nächsten Barcamp Besuche einmal in der Praxis testen. Für mich ist GotLatte! eine große Empfehlung wert für jeden, der egal mit welchem Endgerät von unterwegs einen Liveblog aufziehen will.

Ein weiterer Aspekt kann auch für Journalisten interessant sein, denn über Latte lassen sich auch sehr einfach Videobeiträge verbreiten, da die Plattform auch den Upload von Bildern und Videos ermöglicht.

Für mich ein interessantes Konzept, das, da es noch in den Anfängen ist, sicherlich noch viele neue Features anbieten wird, aber für mich schon jetzt eine wirklich gelungene Alternative zum Live Blog auf WordPress Basis bietet, zumal die Smartphone App wirklich einfach und gut zu bedienen ist.

Das ganze habe ich, wie aufmerksame Leser bemerkt haben, am 10.09. auch ausprobiert und zum ersten mal live von einer Apple Keynote gebloggt. Mein Fazit. Das funktioniert hervorragend, vor allem, weil man sich überhaupt keine Gedanken über die Technik machen muss und durch das automatische einspeisen in das Widget der Blog sich quasi von alleine mit den Livebeiträgen füllt. Alle Daumen hoch für eine tolle Software mit viel Potential.

 

 

 

 

 

 

 

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Vodafone gehackt, 2 Millionen Kundendaten abgezogen.

Wie Vodafone heute mitteilt, sind sie offensichtlich Opfer eines Hackerangriffs geworden. Dabei wurden die Daten von knapp 2 Millionen Kunden erlangt. Der Hacker entwendete Angaben zu Name, Adresse, Geburtsdatum, Geschlecht, Bankleitzahl und Kontonummer. Sicher ist, dass der Täter keinen Zugang zu Kreditkarten-Daten, Passwörtern, PIN-Nummern, Mobiltelefonnummern oder Verbindungsdaten hatte.

Betroffene werden im Moment postalisch informiert, es gibt aber auch einen Service von Vodafone, um Online zu prüfen, ob man zu den Betroffenen gehört.

 

Unter https://www.vodafone.de/privat/hilfe-support/kundeninformation-sind-meine-daten-betroffen.html findet sich hierzu ein Formular für die Prüfung.

Mein Fundstück der Woche: Phonebloks. ein modulares, nachhaltiges Smartphone

phone_openDie Idee hinter Phonebloks ist so einfach wie genial. Ein Smartphone, dessen einzelne Komponenten wie Legobausteine zusammengesetzt werden können. Dabei sollen die Komponenten von bekannten Herstellern verschiedener Marken geliefert werden. Daraus kann ich mir dann das Smartphone zusammenstellen, das ich brauche. Und ist eine Komponente nicht mehr leistungsfähig genug, dann wird nur diese ausgetauscht und nicht das ganze Smartphone.

Bin mir zwar nicht sicher, ob das ganze wirklich so einfach funktioniert. Aber diese Idee, ein modulares System anzubieten hat etwas. Aber schaut es euch selbst an:

Mit der Kampagne auf Phonebloks.com will man nun die öffentliche Aufmerksamkeit erreichen, die ggf. Hersteller dazu bewegen könnte, hier mitzumachen und entsprechende Komponenten zu liefern.

Wir sind ein verlogenes Pack

Natürlich wollen wir das beste, ethisch und moralisch, ein Vorbild sein, ein Rollenmodell aber tut mir leid Leute. Das ist verlogene Scheisse. Ich kann hier auch von mir selbst sprechen, weil ich diesen Konflikt jeden verdammten Tag lebe. Es geht um das, was ich meinen Kindern beibringe, ihnen erkläre, wie wir leben, wie ihr lebt, wie wir alle leben.

Natürlich würde ich gerne immer ökologisch und ethisch korrekt einkaufen, aber hallo, wer gibt mir das Geld dafür? Eine Familie mit drei Kindern (so manch einer redet hier schon von asozial, und würde das wohl auch bei uns tun, wären wir nicht Akademikerhaushalt) zu ernähren geht nur, wenn man auch oft nach dem billigsten sucht. Und da greift dann schon die erste Lebenslüge. Natürlich kann das nicht sozial und ethisch korrekt produziert sein. So tickt die Wirtschaft nicht. Das wäre zwar schön und so manch eine Bierwerbung will uns das auch durch Kooperation mit nicht minder zwielichtigen Umweltorganisationen suggerieren.

Aber nur weil ich mir die Birne mit Bier zudröhne rette ich keinen Zentimeter Regenwald. Nein, was ich wirklich tue ist, die Kassen der Marketingagentur und des Bierbrauers füllen.

Und mal ganz ehrlich. Klar erklären wir unseren Kindern, sie sollen fair sein, nicht schlagen, ehrlich sein. Aber wenn ich Tag für Tag erlebe, wer untergebuttert wird und wer weiter kommt. Ganz ehrlich. Eigentlich sollte ich ihnen sagen: „Hau jedem der dir doof kommt eine aufs Maul, lüge, wenns was bringt und sei so unfair wie möglich.“

Natürlich will ich das nicht und tue es auch so selten wie möglich (gut, es gibt auch da Ausnahmen, aber wer hat nicht schon notgelogen) aber dass ich damit meine Kinder auf das Leben wie es eigentlich ist vorbereite, na ja, ich hab da so meine Zweifel.

Und ich als Informatiker, als Introvertierter, als jemand, der es gerne so fair wie möglich hat ertappe mich selbst dabei, dass ich gegen meine Ansprüche verstoße (n muss). Ich versuche das so weit es geht zu reduzieren, aber im Alltag wird eben oft nicht das erwartet, was vollmündig ausgesprochen wird. Auch heute macht nicht der Karriere, der lieb, freundlich und nett ist sondern meist das, verzeiht das harte Wort „Arschlochkind“ wird zum erfolgreichen „Arschlocherwachsenen“. Box dich durch, ist so ein Begriff, den ich immer wieder höre.

Wir wollen eine freundliche, offene und tolerante Gesellschaft sein. Aber hört doch nur ein paar Mal im Bus oder auf ganz normalen Festen den Gesprächen zu. Die triefen vor Vorurteilen, Rassismus bis hin zu Aluhutthesen. Wir wollen eine Wissensgesellschaft werden und dennoch gibt es tatsächlich Menschen, die wegen Chemtrails auf die Straße gehen oder glauben, ein Magnetarmband oder ein besonderer Kristall könnte sie heilen oder ihr Leben verbessern.

Im Moment laufe ich durch die Straßen, betrachte Wahlplakate und weiß eigentlich schon im Voraus: Alles Lüge. Da will jemand nicht das beste für uns, sondern von uns. Unsere Stimme, damit nacher wieder die Wirtschaft gefördert, die Rüstung exportiert und der Bürger geschröpft werden kann.

Bislang ist mir nur ein ehrliches Wahlplakat untergekommen. Ausgerechnet von den Piraten. Drauf steht: „Sorry, wir haben uns das einfacher vorgestellt.“

Wer glaubt, das, was die Politiker im Moment in Talkshows und auf Wahlveranstaltungen von sich absondern, hätte auch nur ein Jota mit dem zu tun, was sie hinterher machen, der sollte sich gleich wieder ganz schnell seinen Aluhut aufsetzen.

Und wer das Fernsehen anschaltet, der kann ebenfalls nie sicher sein,die Wahrheit zu erfahren sondern eigentlich nur, was die Mehrheit hören will bzw. was die größte Quote bringt. Oder erfahren wir etwas von den vielen Familien, die am Existenzminimum leben, eigentlich ungeheuer gerne eine Arbeit hätten aber keine mehr bekommen.

Oder von den vielen Menschen, die an den verlängerten Werkbänken im asiatischen Raum für Hungerlöhne schuften? Das erfahren wir nur, wenn ein prominentes Unternehmen wie Apple darin verwickelt ist. Aber seit ehrlich zu euch. Das meiste, was ihr an Klamotten tragt haben Menschen in Asien für einen Hungerlohn unter Drecksbedingungen zusammengenäht. Und unsere gute Milch muss auch vor allem billig sein. Wie es den Milchbauern geht interessiert uns nur, wenn wieder mal eine Treckerdemo die Straße blockiert, auf der wir zur Arbeit hetzen, die wir durchaus auch mit Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen könnten, was aber ja so „unbequem“ ist.

Also hört endlich auf, die Gutmenschen zu spielen, wenn ihr mit dem SUV in den Ökomarkt fahrt und überlegt euch ein oder zwei mal mehr, wie wir ernsthaft für unsere Kinder eine wenigstens gleich gute Welt hinterlassen können, wenn wir schon nicht in der Lage sind, sie zu verbessern.

Seit einfach ein wenig toleranter gegen Menschen, die nicht so sind wie ihr (davon gibt es mehr als ihr denkt).

Wir sollten nicht nur klagen, sondern endlich mal damit anfangen, wirklich etwas zu ändern.

Das sind wir unseren, das bin ich meinen Kindern schuldig.

Und ich werde gleich damit anfangen…….. Morgen….

Eine Entscheidungshilfe beim Tabletkauf

bildcompDie Auswahl wird immer größer und gleichzeitig wird es damit immer schwerer, für sich das richtige Tablet zu finden.

Deshalb hier ein paar Fragen, die man sich stellen sollte und deren Antwort eine Entscheidungshilfe darstellen kann.

1) wann will ich es nutzen?
Soll es immer dabei sein, dann empfehle ich entweder ein Phablet, also eine Kreuzung aus Smartphone und Tablet, das meist ab 5 Zoll Bildschirmgröße beginnt, oder ein 7 Zoll Tablet.
Bei einem Einsatz hauptsächlich zu Hause rate ich zum 10 Zoll Gerät.

2) was will ich damit tun?
Geht es hauptsächlich um die Verwendung als EBook Reader und Surfstation, genügt ein günstiges 7 Zoll oder 10 Zoll Gerät um die 100 bis 150 Euro, will ich auch anspruchsvolle Spiele, sollte man um die 400 Euro investieren für ein gutes 7 oder 10 Zoll Gerät

3) Will ich hauptsächlich konsumieren oder mit dem Tablet auch arbeiten?
Wenn ich nur konsumiere, darf es auch ein Android oder IOS Tablet sein, das ohne physische Tastatur auskommt. Sollen aber auch längere Texte erstellt werden, so rate ich zu einem der immer häufiger erscheinenden Hybriden wie der Transformer Serie von Asus, bei der eine physische Tastatur als Dock fungiert, und die dann oftmals auch noch als Zusatzakku dient. Bin ich zudem auf meine vertraute Microsoft Office Umgebung fixiert, bleibt fast nur noch der Griff zum Windows 8 Tablet, es sei denn, ich bin bereit, unterwegs mit ein paar Einschränkungen und einer etwas anderen Umgebung zu leben, denn auch IOS und Android Tablets können Office Dokumente (mit Einschränkungen) verarbeitene.

4) Will ich eine bekannte Umgebung, oder lasse ich mich auch mal auf was neues ein?

Wenn ich nicht gerne neue Umgebungen nutze, dann sollte ich bei dem OS bleiben, das ich auch zu hause nutze.  Will sagen, als Mac User sollten sich die zwei IPad Varianten ansehen, Windows Nutzer die vielen verfügbaren Windows 8 Tablets. Schaue ich aber auch mal gerne über den Tellerrand gilt, einfach in einen Laden gehen, die verschiedenen Betriebssysteme  ausprobieren und zu dem greifen, das sich persönlich am besten anfühlt. Zumal man auch mit Android eine vollwertige Arbeitsumgebung inklusive Textverarbeitung, Bildbearbeitung etc. erhält.wpid-20130721_143845.jpg

5) Will ich selbst bestimmen, welche Software ich nutze, oder reicht mir das Portfolio des Herstellers der Hardware?

Wer sich ein IPad kauft, ist zwangsläufig an Apple gebunden und an dessen Appstore. Wer bei Android oder Windows 8 zugreift, kann zwar auch den hauseigenen Store nutzen, kann aber auch Software aus anderen Quellen installieren und wird nicht durch die interne Inhaltsprüfung des Herstellers beschränkt.

6) Will ich selbst Programme für das Tabet entwickeln?

Wenn nein, dann freie Auswahl, wenn ja, dann rate ich entweder zu Windows8 8 oder zu Android, die beide vielfältige Möglichkeiten bieten, kostenlos Software zu entwickeln. So gibt es für Android zwei frei verfügbare Entwicklungsumgebungen und Windows 8 kann, da darauf Java lauffähig ist mit freien Entwicklungsumgebungen wie Eclipse programmieren, aber auch mit anderen Programmiersprachen.

Letztlich empfehle ich persönlich für den mobilen Nutzer ein 7 Zoll Tablet ohne Vorgabe des Betriebssystems, für den Blogger oder Autor ein 10 Zoll Gerät mit Bluetooth oder Dockingtastatur und für den Entwickler ein 10 Zoll Windows 8 oder Android Tablet mit wahlweise Bluetooth oder Dockingtastatur.

Zum Schluß noch ein paar allgemeine Tipps. Nicht von Betriebssystemfanatikern, Werbung oder der Größe beeindrucken lassen sondern ehrlich hinterfragen, was man will und dann Testberichte studieren. Nur wenn ich ganz sicher das Tablet hauptsächlich zu hause nutze, sollte ich mir vor allem 10 Zoll Geräte ansehen.

Will ich unbedingt mit wenig Gepäck mobil sein, sollte ich mir auch die neue Kategorie der Phablets, also der Smartphones mit einer Bilddiagonale jenseits der 5 Zoll ansehen. Dort kann man auch sehr gut lesen und surfen, braucht aber nicht noch zusätzlich ein Tablet.

Und letztlich gilt, immer ausprobieren, und zu dem Greifen, womit man am schnellsten umgehen kann und das sich für einen persönlich richtig anfühlt.

Und nicht zwangsläufig das aktuellste Gerät kaufen. Dort sind die Einstiegspreise meist sehr hoch und erfahrungsgemäß verfallen sie in den ersten Monaten. Wir sind heute bei einer Qualität und Performanz angelangt, bei der auch das „Vorjahresmodell“ noch top Performanz liefert und für alle Anwendungen  mit Sicherheit ausreicht.

Und ein ganz persönlicher Rat: Wenn es ein Windows Tablet wird, Finger weg von Surface bzw. Windows RT Tablets. Damit kauft man sich nicht wirklich ein Windows Tablet sondern ein kastriertes System, das nur einen Bruchteil dessen bietet, was ein echtes Windows 8 Tablet kann.

Wer sich für IOS Geräte entscheidet muss sich darüber im Klaren sein, dass dann auch das Zubehör nur von Apple und für IOS Geräte funktioniert und somit einige Hardware, die man ggf. mit dem PC nutzt am Tablet nicht einsatzfähig ist.

Und will ich auch meine Fotos einfach aufs Tablet bringen, dann sollte ich zu einem Windows 8 oder Android Gerät greifen, und dabei darauf achten, dass ein externer SD oder Micro SD Slot verbaut ist.