Kindle startet Matchbook. Zum Hardcover das Ebook kostenlos dazu

wpid-20121208_164253.jpgIch habe es schon 2010 prophezeit und leider hat die deutsche Verlagsbranche bis auf wenig Ausnahmen wieder mal den Trend verpennt. Amazon bietet nun für Bücher an, was es mit Autorip für CDs bereits erfolgreich eingeführt hat. Wer sich rückwirkend bis 1995 bei Amazon ein Buch in Totholzform gekauft hat, kann, so der Verlag mitmacht das EBook entweder stark rabattiert oder gar kostenlos dazu erhalten. Natürlich im Kindle Format. Noch ist das nur ein Anfang und nicht fürs vollumfängliche Buchprogramm realisiert. Aber mit Blick auf Autorip wird das nicht lange auf sich warten lassen.

Das wird sicher wieder einen großen Aufschrei und das Betteln nach staatlicher Hilfe durch die deutschen Verlage nach sich ziehen. Tja, schade, denn das erwarte ich als Buchkäufer eigentlich von euch, die ihr alle Totholzbücher ja sowieso in digitaler Form verfügbar habt.

Hier der Pressetext zur Ankündigung.

Title: Introducing „Kindle MatchBook“: Soon Customers Will Be Able to Purchase Kindle Editions of Print Books Purchased from Amazon–Past, Present and Future–for $2.99 or Less

Date(s): 3-Sep-2013 8:59 AM

Over 10,000 books already enrolled from authors such as Ray Bradbury, Michael Crichton, Blake Crouch, James Rollins, Jodi Picoult, Neil Gaiman, Marcus Sakey, Wally Lamb, Jo Nesbo, Neal Stephenson, and J.A. Jance, among many others

Today’s announcement is also a call to all authors and publishers to enroll their books in Kindle MatchBook–offering customers great value while adding a new revenue stream

Kindle MatchBook is the latest in a series of customer benefits exclusive to the Amazon ecosystem of digital content

SEATTLE–(BUSINESS WIRE)–Sep. 3, 2013– (NASDAQ:AMZN)–Amazon today introduced Kindle MatchBook, a new benefit that gives customers the option to buy–for $2.99, $1.99, $0.99, or free–the Kindle edition of print books they have purchased new from Amazon. Print purchases all the way back to 1995–when Amazon first opened its online bookstore–will qualify once a publisher enrolls a title in Kindle MatchBook. Over 10,000 books will already be available when Kindle MatchBook launches in October, including best sellers like I Know This Much Is True by Wally Lamb, The Art of Racing in the Rain by Garth Stein, The Thorn Birds by Colleen McCullough, A Prayer for Owen Meany by John Irving and The Hangman’s Daughter by Oliver Pötzsch, with many more titles to be added over time. Customers can learn more by visiting www.amazon.com/kindlematchbook.

„If you logged onto your CompuServe account during the Clinton administration and bought a book like Men Are from Mars, Women Are from Venus from Amazon, Kindle MatchBook now makes it possible for that purchase–18 years later–to be added to your Kindle library at a very low cost,“ said Russ Grandinetti, Vice President of Kindle Content. „In addition to being a great new benefit for customers, this is an easy choice for publishers and authors who will now be able to earn more from each book they publish.“

Bundling print and digital has been one of the most requested features from customers. With Kindle MatchBook, they can keep their favorite book on their shelf, and have a copy in their digital library for reading, perhaps re-reading it with features like X-Ray and Popular Highlights.

„I love this idea. It’s simple, brilliant, and good for everybody,“ said best-selling author Marcus Sakey. „I love to have print books on my shelf, but I love reading my Kindle on the go, and there are plenty of titles I’d like both ways. It’s ridiculous to ask readers to pay full retail twice for the same book.“

Kindle MatchBook features include:

Kindle editions at a great price: Amazon customers who purchase or have purchased qualifying print books can get the Kindle edition for prices that are typically $2.99, $1.99, $0.99, or free.
For book purchases dating back to 1995: Print purchases all the way back to 1995–when Amazon first opened its online bookstore–will qualify once a publisher enrolls a title in Kindle MatchBook.
Easy discovery: Readers can easily look up their entire print book order history to discover which of their past purchases are enrolled in Kindle MatchBook.
Popular Kindle-only features: As with regular purchases, Kindle MatchBook titles have unique features such as Whispersync, Popular Highlights, and X-Ray.
Read anywhere capabilities: In addition to Amazon’s best-selling Kindle devices, customers can download a free Kindle reading app for iPhone, iPad, Android tablets and phones, PC or Mac and start building their Kindle library today.

Kindle MatchBook will launch with books from Ray Bradbury, Michael Crichton, Blake Crouch, James Rollins, Jodi Picoult, Neil Gaiman, Marcus Sakey, Wally Lamb, Jo Nesbo, Neal Stephenson, and J.A. Jance, among others. In addition, Amazon Publishing will include all its titles in Kindle MatchBook. Authors and publishers using Kindle Direct Publishing (KDP) can enroll their books in the program today by visiting http://kdp.amazon.com.

Meine Leseempfehlung, selbst wenn ihr dieses Jahr nur ein Buch lesen wollt: Carly’s Voice

Wer sich mit dem Denken befasst, wer sich mit Menschen befasst, wer sich mit Autismus befasst.
Einfach alle, die neugierig sind auf das Leben und auch auf die etwas „anderen“ Menschen, dem sei Carly’s Voice: Breaking Through Autism
dringend ans Herz gelegt.

In einem sehr nahe gehenden Buch beschreiben Carly Fleischmann, eine Autistin und ihr Vater, was sie erlebt haben, und wie es dazu kam, das Carly Fleischmann mittlerweile eine der bedeutensten Stimmen für eine Verständnis von Autismus ist. Zum Buch gibt es auch eine Webseite http://carlysvoice.com/

Dank des Notebooks ihres Vaters hat Carly es geschafft, mit ihrer Umwelt zu kommunizieren und so offen gelegt, dass Autismus nichts mit Dummheit oder Empfindungslosigkeit zu tun hat.

Und Carly zeigt, dass sie eine Kämpferin ist, die auf immer neuen Wegen für ein besseres Verständnis autistischer Menschen wirbt. Wenn ihr in diesem Sommer plant, nur ein Buch zu lesen, dann sollte es unbedingt Carly’s Voice sein. Es fasziniert, erschüttert und bringt einen zum Lachen wie zum Weinen. Einfach ein großartiges Buch!

LookMommy! empfiehlt gute Spiele für Kinder

lookmommyWer kennt das nicht, man hat ein Tablet und schon ist der Nachwuchs fasziniert und möchte unbedingt auf dem Tablet spielen. Aber gibt es überhaupt geeignete Spiele für mein Kind. Hier nimmt LookMommy den Faden auf und bietet einen Dienst, den viele sicherlich schon sehnsüchtig erwartet haben. Sowohl auf der Webseite als App Newsletter als auch als eigene App für Android und IOS kann man sich für sein Kind geeignete Spiele und Anwendungen vorschlagen lassen.

Für jeden Elter, der nach guter Software für sein Kind sucht eine wahre Goldgrube guter Tipps.

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Man gibt das Alter seines Kindes, das Geschlecht und den Namen an und schon werden einem für sein Kind personalisierte Newsletter zugesandt bzw. passende Anwendungen empfohlen. So lichtet sich sehr schnell der Dschungel an Spielen, die die Stores mittlerweile anbieten und dank einer nach meinem Eindruck sehr seriösen und mit Herz durchgeführten Auswahl ist da wirklich gute Software vertreten und kein schnell zusammengeschusterter Müll.

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Die Süddeutsche wird noch mobiler. Neue App für Android und IOS

Es gibt im Moment nur wenige Printmedien, die ich wegen ihrer journalistischen Arbeit noch sehr schätze. Neben ZEIT, Brand Eins und Cicero ist dies auch die Süddeutsche, die bereits seit einiger Zeit mobil lesbar war, aber bislang nicht wirklich optimal. Nun präsentiert die Süddeutsche eine neue App, die neben Tablets von Android und IOS nun auch Smartphones bedient. Das besondere dabei: Die Zeitung passt sich an das betreffende Display an und bleibt nicht, wie sonst so oft nur als PDF Ausgabe herunterladbar, die dann meist an den kleinen Displays der Smartphones scheiterte.

Damit setzt die Süddeutsche konsequent auf die moderne, mobile und meist Smartphone zentrierte Leserschaft, ein Schritt, den ich nur begrüssen kann.

„Wir stellen die Süddeutsche Zeitung und das SZ-Magazin als digitale Ausgaben von nun an nicht nur auf Tablets,
sondern auch auf Smartphones zur Verfügung und kommen damit auch dem Wunsch vieler Leser nach“, sagt der
stellv. Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, Wolfgang Krach.

Die neue App ist ab sofort verfügbar und nach meinem ersten Eindruck wirklich gelungen.

Zum Start der neuen App können sich alle Interessierten einen kostenfreien, 14-tägigen Testzugang anlegen (endet
automatisch). Alle Informationen dazu findet ihr unter: www.sz.de/app

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Das Ende des Bargelds ist näher als wir denken

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iZettle ist nur einer von mehreren Ansätzen auch für Privatpersonen das Bezahlen weitestgehend zu digitalisieren.

Für mich ist Kickstarter immer wieder auch ein Ort, an dem ich als Trendforscher Inspirationen und Hinweise auf neue Entwicklungen und Trends bekomme.

Wenn man im Moment beobachtet, wie viele verschiedene „Wallets“ also Geldbörsen gerade im amerikanischen Raum starten, ist eins deutlich zu erkennen. Geld in seiner materiellen Form verschwindet.

Immer mehr Geldbörsen werden entworfen, die den Fokus primär auf Kredit- Ec- oder auch Kundenkarten legen. Natürlich bedeutet das nicht, dass wir alle in ein paar Monaten oder Jahren nur noch mit Karte zahlen werden. Aber das Bargeld wird immer mehr aus dem Fokus rutschen und durch andere Lösungen ersetzt werden.

Ich sehe das ganze in mehreren Stufen. Die Stufe, in der wir uns im Moment befinden ist diejenige der Verdrängung, der Beginn des ganzen. Immer häufiger tauchen plötzlich alternative Zahlungswege auf, die es ermöglichen, ganz ohne Bargeld Kleinbeträge zu begleichen. Aktuelle beobachte ich die Lösungsansätze von iZettle und  mPass, aber das ist erst der Anfang. Noch ist kein Konzept so überzeugen, dass ich es als Bargeldersatz werten würde. Zumal die wichtigste Rahmenbedingung eine flächendeckende Nutzbarkeit sein muss. Und hier beschränke ich mich nicht auf Ballungszentren. Digitale Payments werden erst dann zum Erfolg, wenn sie IMMER und ÜBERALL funktionieren. Möglicherweise ist hier auch über ein Europaweites System nachzudenken, denn wo ich mit meinen Geldscheinen in Europa zahlen kann, will ich das auch mit anderen Lösungen können.

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Dank eines aufklebbaren NFC Chips für alle Smartphone Nutzer verwendbar. Die Lösung von O2 und mPass

Natürlich sollte uns klar sein, dass bereits heute unser monetäres Vermögen außerhalb der eigenen Geldbörse virtuell ist. Ich kann schon lange nicht mehr auf die Bank und MEIN Geld sehen. Es sei denn, Bits und Bytes auf einem Monitor genügen mir.

Die nächste Phase, die wir erwarten können ist die des Einstiegs von Nichtbankunternehmen als alleinige Zahlungsdienstleister. Firmen wie Google, mPass, Paypal sind hier die primären Player aber es kann durchaus passieren, dass auch andere einsteigen. Möglicherweise eröffnen sich hier auch völlig neue Möglichkeiten für lokale Währungen, wenn sich durch den digitalen Zahlungsverkehr die Kosten für die Herstellung und Verwaltung des echten Geldes minimieren.

Die Phase, die aber die spannendste sein wird, und die, bedingt durch die Möglichkeiten des Online Handels und eine heranwachsende Generation quasi schleichend zur Ablösung führen wird ist der Generationenwechsel. Schon heute benötigen meine Kinder für die Bezahlung des Essens in der Schulmensa eine spezielle EC Karte. Und sie sind es bereits gewöhnt, dass vieles, was sie sich wünschen oder was die Familie benötigt über das Internet bestellt wird. Und bereits heute zahlen wir die meisten Waren und Dienstleistungen mit der EC Karte. Es wird ein schleichender Ablösungsprozess sein, aber was wir heute in den USA beobachten, wo „echtes Geld“ quasi nur noch als Notgroschen in den Gelbörsen auftaucht wenn überhaupt, das werden wir meiner Ansicht nach in ca. 10 Jahren auch hier in Europa erleben. Und dann wird sich mit Sicherheit auch die Bankenlandschaft verändert haben. Die Sieger werden jene Institute oder Unternehmen sein, die das neue digitale und virtuelle Geld möglichst flächendeckend und so einfach als irgend möglich anbieten.

Wann Bargeld zur sehr kleinen Nische wird, das wage ich (noch) nicht exakt vorherzusagen, aber dass es so kommen wird, da bin ich mir sehr sicher.

 

Datensicherung in der Cloud. Mit cloudly so simpel wie das eigene Laufwerk

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Ein neuer Cloudsicherungsdienst mit interessanten Features.

Ein neuer Dienst namens Cloudly schickt sich an, den großen Playern wie Dropbox oder Box Konkurrenz zu machen. Zwar liegen dessen Rechner nicht in den USA, wohl aber in England 😉 Aber die Firma selbst hat ihren Sitz in Österreich und unterliegt damit europäischem Datenschutzrecht. Insofern für mich als juristischem Laien ein gefüllter Vorteil, auch wenn das Rechenzentrum in England steht.

Aber genug der rechtlichen Betrachtung.

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Eine Oberfläche nach meinem Geschmack, einfach, elegant, funktional. Die Android App gefällt mir sehr.

Was bietet Cloudly denn nun. Es handelt sich um einen Dienst, der zwei grundlegende Funktionen abdeckt. Zum einen erhält man über Cloudly ein Netzlaufwerk, das sich nahtlos in die eigene Rechnerumgebung einbindet. Für Cloudly existieren Anwendungen für Windows und Mac sowie für IOS und Android. Damit bietet Cloudly wo immer ich auch bin den gleichen Zugriff auf meine Daten an. Speziell die Android App finde ich sehr gut gelungen und einfach zu bedienen. Das es für Linux keine spezielle Softwarelösung gibt ist bedauerlich aber kein Hinderungsgrund, da Cloudly auch eine Weboberfläche zum Zugriff auf die Daten anbeitet. Der Funktionsumfang bietet alles, was man von der Konkurrenz auch kennt. Man kann zwei verschiedene Dienste entweder getrennt oder im Gesamtpaket buchen, was in der maximalsten Ausbaustufe mit 2,99 Euro pro Monat für die reine Backup Lösung zu buche schlägt (dafür erhalt man 500GB Plattenplatz) 6,99 Euro kostet monatlich eine Sync Lösung, bei der die Daten sowohl auf der Platte als auch im Netz immer auf dem gleichen Stand gehalten werden. Im Gegensatz zum reinen Backup lassen sich die Daten beim Sync auch online bearbeiten  man hat weltweit Zugriff darauf dank Weboberfläche. Die reine Backup Lösung ist nur zur Sicherung gedacht und zum Betrachten der Dateien über die Weboberfläche. Hier dürften die meisten auch mit den 500GB mehr als gut auskommen.

Das buchbare Maximum ist die Kombination aus Backup und Sync, das bei 500GB  9,99 Euro pro Monat kostet und im maximalen Ausbau  16.99 Euro pro Monat.

Nachdem ich das System jetzt einige Wochen getestet habe muss ich sagen, alles läuft sehr stabil und zuverlässig und es ist wirklich eine sorglos Installation. Einmal den Dienst einrichten und schon läuft alles sauber im Hintergrund.

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Wie man sieht, ist das Sync Laufwerk automatisch als Laufwerk eingebunden. Es ist nicht wirklich zu erkennen, dass es sich um ein Netzlaufwerk handelt. Die Bedienung ist also komplett transparent.

Sehr gut gefällt mir die extrem einfache Installation und die gute Integration in das Gesamtsystem. Das Netzwerklaufwerk (Sync) wird quasi wie ein normales Laufwerk eingebunden, und auch der Client für Android ist schnell installiert, klar aufgebaut und einfach zu bedienen.

Wer einen zuverlässigen Anbieter für Backup und Cloudbasierte Laufwerke sucht, wem dabei noch wichtig ist, dass der Dienst eben NICHT in den USA beheimatet ist, der sollte sich Cloudly durchaus mal ansehen. Einziger Wermutstropfen bei der aktuellen Datenschutzdiskussion sind die Rechenzentren in England. Andererseits, es gilt österreichisches Recht und ich bin da nicht bewandert genug um hier wirklich abschätzen zu können, wie z.B. eine rein deutsche Lösung aussähe und ob diese letztendlich wirklich sicherer wäre. (Wobei mir mein Bauchgefühl sagt, wenn jemand spionieren will, tut er das, ganz egal, wo die Server stehen, hier bietet Cloudly auf jedenfall hohe Verschlüsselung an, und wer auf Nummer sicher gehen will, verschlüsselt seine Dateien eben selbst noch mal).

Was die Software, den Service und die Leistungen angeht, kann ich Cloudly nur empfehlen und werde denn Dienst wohl weiter nutzen als sichere Backuplösung für meine wichtigen Daten. Für diesen Dienst vergeben ich vier von fünf Wertungssternen, den letzten behalte ich mir vor, wenn ich noch weiter recherchiert habe und sicher bin, dass die Daten in England auch spionagesicher sind ;).
Zwei einführende Videos veranschaulichen recht gut, was der Dienst leistet und wie angenehm die Oberfläche sich darstellt.

 

 


Nicht am Namen stören, die Software für Android heißt Open Access.

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Was wir wirklich lehren und lernen müssen.

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Wissen wandelt sich heute sehr schnell. Wohl dem, der gute Quellen kennt.

Die Diskussion um Bildung wird intensiv geführt aber leider oft am eigentlichen Kern vorbei. Wir leben in einer Welt voller Informationen, in der wir auf jede beliebige Nachricht, jedes beliebige Wissensfragment  von überall zugreifen können. Warum also lernen unsere Kinder in der Schule immer noch stumpf auswendig. Warum werden zum Teil Informationen vermittelt, die bereits veraltet sind?

Weil wir den Paradigmenwechsel noch nicht vollzogen haben. Wir sind nicht mehr eine Wissensgesellschaft, wir sind eine Informationsgesellschaft. Und wir sind eine Gesellschaft, in der nicht der gewinnt, der vieles weiß, sondern der, der weiß, wo er die korrekten , tragfähigen und richtigen Informationen finden kann.

Das Wissen von heute kann bereits Morgen veraltet sein. Einen Vorsprung hat derjenige, der weiß, dass er Information immer wieder hinterfragen muss und der es gelernt hat, Information zu bewerten, zu prüfen und zwischen war und falsch, zwischen wertvoller Information und nutzlosem Geplappere zu unterscheiden.

Der Wandel vollzieht sich mittlerweile viel zu schnell, wir sollten uns beim Auswendiglernen auf die Grundlagen beschränken. Rechtschreibung und die Grundlagen der Mathematik, alles weitere sollte im Kontext von Informationssuche und Zusammenfassung zu neuen Ergebnissen eher kreativ den mit dem Nürnberger Trichter gelehrt werden.

Geben wir es doch zu, die meisten haben so gut wie alles vergessen in jenen Schulfächern, deren Inhalte sie nicht später nochmals im Beruf gebraucht haben. Und was konnte ich wirklich im Studium von meinen Erkenntnissen aus der Schule nutzen? Richtig, die Grundlagen des Lesens, Schreibens und Rechnens. Alles andere war wissenschaftliche Arbeit, die aus Recherche, Bewertung und Neuarrangieren bzw. Erkenntnisgewinn aus bestehender Information besteht.

Wir müssen endlich begreifen, dass wir die falschen Werkzeuge mitgeben für den Weg in die Zukunft. Es muss Schluss sein mit Bulemielernen, nur um die nächste Arbeit zu überstehen. Das hilft niemandem.

Asphalt 8 Airborne im Play Store verfügbar

asphaltEs ist da, der Nachfolger des vielfach gelobten Autorennspiels von Gameloft ist seit heute im Play Store verfügbar. Die Grafik wurde nochmals verfeinert und ist ein wahrer Augenschmaus, auf meinem Note 2 läuft das Programm sehr flüssig und auch die Umgebungseffekte haben nochmals deutlich dazugewonnen.

Allerdings wartet Asphalt Airborne, das im Store für 0,89 Euro zu haben ist immer noch mit der meiner Ansicht nach Unsitte auf, sich das Spiel durch InApp Käufe zu „erleichtern“ was den Social Aspekt, dass man sich mit seinen Freunden auf Facebook oder Google+ verbinden kann meiner Ansicht nach konterkariert, da man hier nicht wegen des spielerischen Geschicks alleine besser ist, sondern sich auch „hochkaufen“ kann.
Ansonsten aber rein visuell ein Augenschmaus und mit 89 Cent auch wirklich nicht teuer. Wer ein gutes Rennspiel sucht, und sich an den InApp Käufen nicht stört, dem sei Asphalt 8 Airborne ans Herz gelegt.

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