Die ideale Winterausrüstung für Ingress Agenten

wpid-20130412_182125.jpgIch bin immer noch begeisterter Spieler, oder wie man im Spiel sagt Agent des Google AR Spiels Ingress.

Da man hierfür aber viel draußen unterwegs sein muss, ist hier mal mein ganz persönlicher Überblick über das Ingress Equipment, das ich in der Winterzeit nutze bzw. empfehle und selbst noch anschaffen werde.

Es gibt natürlich von jedem der Zubehörteile andere Varianten, das ist meine ganz persönliche Auswahl, die mir bislang gute Dienste geleistet hat.

Im Prinzip zeige ich hier nur die Kategorien, um die man sich gerade in der kalten Jahreszeit Gedanken machen sollte, will man auch dann noch seine Portale pflegen und schützen und die der „anderen Fraktion“ angreifen, ohne sich gleich Erfrierungen zu holen oder die Ausrüstung zu beschädigen.

Übrigens wird Ingress am 14. Dezember aus der Beta in den „Echtbetrieb“ gehen. Wer also noch ein Geschenk für einen „neuen“ Ingress Spieler sucht, der könnte ggf. bei meiner Liste auch fündig werden 😉

Direkt am Mann oder der Frau:

Note 3 (Scanner)

Jacke von ScottEvest (Revolution+) (bei Thinkgeek in USA bestellbar, Lieferzeit ca 3 Tage!)

Case fürs Note 3 von UAG (Aero)

Alternativ das ZeroLemon Tough Case mit 10.000 mAh Akku. Das reicht einen ganzen Tag auch mit Ingress

Spigen Glass Displayschutz

Touchscreen geeignete Handschuhe

Für die wirklich kalten Tage: Taschenwärmer USB

Zusatzakku 12.000 mAh 

Taschenlampe/Akku von Wakawaka

Bluetooth Headset von Anker

Für das Fahrrad

Fahrradhalterung für Smartphone wasserdicht

Winterreifen (mit Spikes oder starkes Profil)

 

 

 

Getdigital wird wegen der Begriffe „Geek Nerd“ abgemahnt. Der Wahnsinn geht weiter

Geek und Nerd sind  ja nun nicht wirklich Begriffe, die ich für schützenswert halte. Um so irrsinniger ist, was jetzt die Firma  Trade Buzzer UG treibt. Sie hat sich die Begriffe schützen lassen, vertreibt wohl unter dem Label einige wenige Sachen bei EBay. Haupteinnahmequelle sollen aber wohl Abmahnungen werden. So ist Getdigital, DEM Online Shop für Geeks und Nerds der, wenn niemand anders diese Begriffe auch verdient hat eine Abmahnung wegen der Verwendung eben dieser Begriffe ins Haus geflattert.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich dieses Vorgehen gelinde gesagt für eine Frechheit halte und hoffe, dass im nun wohl folgenden Gerichtsverfahren der Richter die Herren und Damen von Trade Buzzer ordentlich zusammenfaltet finde ich es schon ein starkes Stück, dass solche Begriffe wie Geek und Nerd, die schon seit langem im Alltagssprachschatz existieren, plötzlich schützenswert sind. Zudem erdreistet man sich, eine Abmahngebühr von sagenhaften 1531,90 EUR zu erheben. Übrigens geht der Irrsinn noch viel weiter. Googlet man nach dieser Firma, so hat sie sich auch den Namen Sheldon Cooper sichern lassen. Ein Schelm, der abzockböses dabei denkt.

Die ganze Geschichte könnt ihr im Blog von GetDigital nachlesen. Trade Buzzer wünsche ich einen Shitstorm, der sich gewaschen hat!

Interessant ist übrigens auch, das die Firma bei EBay wohl erst seit August diesen Jahres aktiv ist! http://www.ebay.de/usr/tradebuzzer

Cases für das Note 3: A case study

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Von links nach rechts: Mumbi, Armourdillo, Ganbol, UAG
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Eigentlich alle Gehäuse sehen rückseitig stylisch aus. Bei Armourdillo existiert noch ein Kickstand, bei Ganbol eine Gürtelhalterung

Gerade bei einem so hochwertigen Smartphone wie dem Note 3 ist es sinnvoll, sich auf dem Markt der Schutzhüllen umzusehen.

Ich habe für euch 4 unterschiedliche Cases unter die Lupe genommen.

Da ich mittlerweile von den Flipcases weggekommen bin, weil mich das Cover doch meist beim Nutzen des Smartphones behindern und gerade wenn man sein Smartphone häufiger nutzt, eher störend sind, betrachte ich im Folgenden ausschliesslich Cases, die ohne Cover auskommen. Um das Display dennoch zu schützen, kann ich jedem nur Spigen Tempered Glas ans Herz legen, ein Bildschirmschutz, der tatsächlich aus Sicherheitsglas besteht!

Doch nun zu den Cases. Im Rennen sind, von Mobilefun.de dankenswerterweise bereitgestellt das UAG Aero für 35,49 Euro , Das Armourdillo Hybrid Case für 15,49 Euro, die Mumbi X-TPU Hülle für 6,99 Euro  und ganz neu auf dem Markt von Ganbol das „Rüstung“  für 8,16 Euro.

Beginnen wir mit der Mumbi X-TPU Hülle:

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Die Mumbi Hülle trägt kaum auf und fällt kaum auf, im besten Sinne des Wortes
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Das Mumbi Case schützt primär vor Kratzern und Schmutz und das gut.

Diese Hülle ist nicht für den harten Outdoor Einsatz gedacht, sondern soll das Note 3 vor allem vor den üblichen Kratzern und kleineren Stürzen schützen. Sie besteht aus Silikon + TPU und passt sehr gut an das Note 3. Alle Schalter und Öffnungen sind gut erreichbar und das Gerät wird weder deutlich schwerer noch unhandlicher. Insgesamt für den einfachen Schutz eine gute Wahl. Negatives lässt sich eigentlich nicht sagen, es handelt sich um eine für diesen Preis wirklich gute Hülle.

Als nächstes betrachten wir das Armourdillo Case.

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Das Armourdillo case besteht aus zwei Teilen, die das Smartphone optimal umschließen.

 

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Zur Installation immer zuerst die Softshell des Armordillo installieren, dann erst das Hardcover

Es ist als Tough Case explizit auch für die etwas rauhere Nutzung gedacht und besteht aus zwei Teilen. Das innere Case ist vergleichbar mit der Mumbi Hülle und besteht aus einem TPU Polymer. Es schützt bereits gut vor Stössen und Kratzern und kann auch ohne das härtere Außenskelett genutzt werden. Dieses besteht wiederum aus Polycarbonat und besitzt neben einer sehr auffallenden Strukturierung auch noch zusätzlich einen eigenen Standfuß, der es möglich macht, das Gerät in der Hülle aufzustellen, allerdings nur mit der breiten Seite.

 Das Case sitzt passgenau, auch hier sind alle Öffnungen gut zugänglich und dank des Außenskeletts ist das Note 3 auch bei Stürzen aus größerer Höhe gut geschützt. Die innere Hülle ist in verschiedenen Farben erhätlich, ich habe mich für das komplett schwarze Case entschieden, das sowohl nur mit der inneren wie auch mit Innen- und Außenhülle sehr elegant wirkt und durch die besonders texturierte Rückseite auch sehr gut in der Hand  liegt. Natürlich trägt solch eine Hülle mehr auf, als ein reines Silikon Case, aber das Gerät liegt immer noch gut in der Hand und ist nicht wesentlich schwerer.

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Dreiteiliges Gehäuse des Ganbol „Rüstung“ und Klammer für die Befestigung am Gürtel.

Weiter geht es mit dem Newcomer „Rüstung“ von Ganbol, der vom Design stark an die Cases von Griffin erinnert. Hier besitzt das Case drei Komponenten, zum einen eine harte (!) Innenhülle, die nicht ohne das weiche Außenskelett aus Gummi und den dritten Teil, eine Bildschirmschutzfolie auskommt. Insgesamt macht das Case auf Bildern einen robusten Eindruck. Wenn man es aber vor sich hat, dürfte die Enttäuschung groß sein. Hier wurde wirklich hauptsächlich billig produziert. Das Innengehäuse aus Hartplastik wirkt nicht sehr robust, die Einfassung aus weichem Gummi ist wirklich sehr weich und die Aussparungen für z.B. den Einschalter und die Lautstärke wirken, als könnten sie bereits nach ein paar Umbauten reißen.

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Sehr billiges Plastik beim Ganbol Case, das zwar schützt aber auch die Sichtbarkeit stark beeinträchtigt.

Die größte Enttäuschung aber ist die Schutzfolie, die den Bildschirm vor Kratzern schützen soll. Sie besteht aus einem so wenig robusten Plastik, dass bereits nach wenigen Anwendungen deutliche Kratzer zu sehen sind. Zudem wird durch das billige und nicht völlig klare Plastik die Sichtbarkeit des Bildschirms schlechter und bei direkter Sonne ist hier dann fast nichts mehr ablesbar.

Als viertes Zubehör des Ganbol Case gibt es noch ein „Klammer“ die man auf der Rückseite montiert und die einen Gürtelclip beinhaltet. Dies funktioniert ganz gut, kann aber nicht von der schlechten Qualität der Materialien und der Verarbeitung dieses Cases hinwegtäuschen. Zwar gibt es, ähnlich wie bei Otterbox Abdeckungen für die meisten wichtigen Anschlüsse und sogar für die Kamera. Diese halten aber durch das billige weiche Material so schlecht, dass sie wahrscheinlich nach kurzer Zeit überhaupt nicht mehr passen und abreißen.

Das Case kostet zwar nur knapp 8 Euro, ist aber selbst für diesen geringen Preis nicht empfehlenswert.

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Das U(rban) A(rmour) G(ear) sieht nicht nur gut aus, sondern schützt auch mit am besten.

Zum Abschluss kommen wir zum UAG  Aero Case, das zwar aus zwei Kompenenten besteht, diese sind aber fest miteinander verbunden. Es sitzt sehr gut am Note 3 und bietet einen umfassenden Rundumschutz, die Verarbeitung ist hochwertig, alle Öffnungen sind gut erreichbar und auch Micro USB und Headset Stecker sind ausreichend offen.

Insgesamt wirkt das Gehäuse sehr robust und wertig, es ist zwar das teuerste im Test, bietet aber auch insgesamt den besten Schutz gegen Stürze und Kratzer/Schmutz.

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Der Rahmen des UAG fällt zwar auf, aber nicht negativ. Insgesamt ein sehr gutes Case.

Die Schalter sind dank besonderer Aussparungen sehr griffig erreichbar und das haptische Feedback ist sehr gut. Im Vergleich mit dem Armourdillo Case ist lediglich die Rückseite nicht ganz so griffig.

Einen Konstruktionsfehler haben sich die Hersteller des UAG Case aber erlaubt. Das zusätzliche Micro am Note 3, das an der rechten Seite unten angebracht ist, wird vom UAG Case verdeckt, während alle anderen hier eine Aussparung vorgesehen haben. Das ist kein schlimmer Fehler, aber hier sollte der Hersteller noch in eine Folgeserie nacharbeiten. Das Hauptmicro, das auch für das Telefonieren genutzt wird, liegt natürlich wie auch bei den anderen Cases frei.

Zum Abschluss ein Ranking, bei dem ich das Armourdillo Case und das UAG Case gleichauf sehe. Beim Armourdillo gefällt mir vor allem der integrierte Ständer, während das UAG schlicht besser aussieht und gefühlt auch etwas robuster wirkt, was den Schutz bei Stürzen angeht. Das Mumbi Case ist als reiner Schutz vor Schmutz und Kratzern ok, bietet aber nicht wirklich einen guten Schutz bei Stürzen. Das Ganbol „Rüstung“ ist in meiner Wertung durchgefallen. Es wirkt zwar robust, aber sowohl Materialqualität, als auch Passgenauigkeit lassen zu wünschen übrig und der sehr weiche Gummimantel dürfte zwar bei einem Sturz gute Dienste leisten fühlt sich aber im täglichen Gebrauch nicht wirklich gut an und ist in der Detailverarbeitung wenig robust.

 

 

 

 

 

Hier noch drei Bilder des Ganbol, um darzustellen, was ich an diesem Cover vor allem kritisiere.

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Ich boykottiere euren Boykott: Ein weiterer Rant dieselbe Sau.

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Quizfrage: Wie viel übersehene Boykottprodukte stecken in diesem Bild? Mit Sicherheit mehr, als wir alle annehmen.

Boykottiert Amazon! Kauft nicht bei Samsung! Nestle ist böse! Blah, blah, blah.
Ich kann mich nur immer wieder über diese ganzen Boykottaufrufe amüsieren. Warum?

Nehmen wird doch Amazon oder Zalando mit ihren Arbeitsbedingungen.Das Problem ist ja eigentlich, dass wir weniger durch einen Boykott den Mitarbeitern helfen, als dadurch, dass dafür gesorgt würde, dass die Bedingungen generell besser wären. Wo man einen Anbieter weg boykottiert (und glaubt mir, so viele Boykotteure würden wir niemals zusammenbekommen, damit das Amazon auch nur ein bisschen weh tut) poppt doch kurze Zeit später ein anderer Dienst hoch. Zalando ist auch nicht besser, selbst direkt die Bedingungen bei den Subunternehmern, die für die Post arbeiten. Oder was ist mit Hermes? Oder UPS? Überall das gleiche Bild. So lange wir so inkonsequent sind, gleichzeitig top Sozialleistungen und Arbeitsbedingungen für alle und gleichzeitig möglichst billige, schnelle Lieferung wollen, wird sich da aber auch rein gar nichts ändern, weil schnell und billig zwangsweise irgendwo auf Kosten eines der Beteiligten gehen muss.

Seltsam dabei, gerade diejenigen, die am lautesten nach Boykott rufen, sind nicht organisiert. Gewerkschaften klagen über schwindende Mitgliederzahlen. Dabei ist gerade die Gewerkschaft die Instanz, die dafür da ist, Arbeitnehmern zu helfen. Aber nein, lieber boykottiere ich im stillen Kämmerlein. Ist sicher, weitgehend anonym wenn ich will und wenn ich dann doch mal wieder was bei Amazon bestelle, weil es dort halt doch am billigsten war, kriegts keiner mit.

Scheinheilig ist das ganze. Statt sich in den Diskurs aktiv einzubringen, statt Veränderungen für die Arbeitnehmer zu fordern, untergräbt man ihnen lieber ihre Lebensgrundlage, denn ihr glaubt doch nicht, dass nicht längst ein Werk in einem anderen Land geöffnet wurde, eine andere noch nicht bekannte Sparmaßnahme eingeführt wurde. Wir werden nicht das Konsumverhalten des Durchschnittsbürgers nachhaltig ändern und wenn, dann meist in dem es aus dem Ruder läuft. Selbst Greenpeace musste damals zugeben, dass am Ende des Protesttages wohl doch das Versenken der Bohrplattform aus Sicht der Umwelt das beste gewesen wäre. Das hätte sich aber nicht mit einem populistischen Tankstellenboykott vertragen.

Wir wollen doch eigentlich unser Konsumverhalten gar nicht ändern. Eigentlich ärgern sich doch die meisten nur, dass sie überhaupt davon erfahren haben und suchen jetzt nach einer Aktion, die ihr Gewissen vor sich und ihrem Umfeld rein wäscht. Und wird die nächste Boykottsau durchs Dorf getrieben, hängt man sich da dran. Und vergisst früher oder später den letzten Boykott. Aus den Medien, aus dem Sinn.

Nachhaltig an Veränderungen arbeiten, den Arbeitnehmern helfen oder der Umwelt, ohne dann gleich Lebensgrundlagen für die Menschen zu entziehen oder wieder übers ökologische Ziel hinauszuschießen. Das wäre das Gebot der Stunde. Ist aber nicht mal eben so mit einem kurzen Verzicht auf etwas erledigt. Oder mit dem Unterzeichnen einer Petition.
Das will gelebt und auch an die nachfolgenden Generationen anerzogen sein. Und da scheut die Masse die Anstrengung.

Bis es zu spät ist.

Und übrigens: Boykottiert Holzspielzeug! Denn jedes zweite ist mit Chemikalien belastet……… Oder doch lieber Plastik… oder gleich alles?

KonzernNetzwerk
Viel Spass beim Boykottieren. Oh, und immer dran denken, auch Restaurants und Kantinen kaufen da ein…….

Die große Seuche des mobilen Gaming: Free to Play

IMG_1646Sind wir mal ehrlich. Alle finden wir es doch gut, wenn wir ein Spiel kostenlos bekommen. Seien es die Sims, Plants vs. Zombies oder Real Racing.

Aber bekommen wir diese Spiele wirklich umsonst? Nein, im Gegenteil, die werden richtig teuer, wenn man wirklich dauerhaft Freude daran haben will und vielleicht sogar mit und gegen Freunde spielen.

Free to Play ist in den allermeisten Fällen nichts weiter als eine Marketing Lüge um die Leute zu deutlich höheren Ausgaben zu verführen, als sie zu Beginn für den Erwerb des Spieles zu zahlen bereit wären.

In App Käufe sind das momentan größte Ärgernis der mobile gaming Industrie. Zwar behauptet jeder Hersteller, man könne das Spiel auch ohne sie genießen, aber entweder muss man dann zwischen den Partien ärgerlich lange warten (oder kauft sich weitere Level gegen Cash) oder man verliert früher oder später gegen diejenigen, die sich ihre Fahrzeuge oder Charaktere gegen Bares verbessern.

Ich bin für ein zurück zu den Spielen, für die ich zu Beginn einen reelen Preis zahle,  sagen wir, ca 5 Euro, anstelle im Lauf eines Spielerdaseins 20-50 Euro oder mehr für In App Käufe auszugeben, die ich zudem, sollte ich das Spiel mal später komplett neu spielen wollen ALLE verliere.

Hallo Hersteller, ja, es ist eine tolle Idee für eure Profite, aber für uns Gamer ist das ein Geld verschwendendes Ärgernis. Wenn ihr schon diesen Blödsinn betreibt, dann eine Bitte. Bietet gegen einen sinnvollen Preis die Vollversion an. Und damit MEINE ich die Vollversion.

Wer in einem Spiel, für das ich bezahlt habe tatsächlich auch noch in App Käufe versteckt, die für das Vorankommen im Spiel wichtig sind, tut mir leid, der will mich definitiv abzocken und dessen Spiele werde ich weder spielen, noch irgendjemandem weiterempfehlen.

Wie ich teste, was ich teste und was das hier alles soll

liveblogger
Bloggen kann man an vielen Orten.

Nun bin ich schon über drei Jahre mit diesem thematischen Blog aktiv. Zeit, ein wenig zurück zu blicken.

Gestartet habe ich das ganze eher aus der Motivation, dass ich in Diskussionen oft der einzige war, der neuen Technologien auch etwas positives abgewinnen konnte. Manchmal hatte ich das Gefühl, der Mehrheit wäre es lieber, wir würden wieder zu Feuer und Speeren zurückkehren.

Aber andererseits konnte ich auch sehen, dass viel zu oft mit politischen Entwicklungen in Bezug auf die Digitalisierung viel zu salopp umgegangen wurde, deshalb sollte sich mein Blog nicht nur um Gadgets und technische Innovationen drehen, sondern auch um die Implikationen für die Gesellschaft.

Mittlerweile sind drei Jahre ins Land gezogen. Die Grundausrichtung ist die gleiche geblieben, allerdings hat sich die Zahl der Tests und Berichte zu Gadgets deutlich erhöht, da ich erkennen durfte, dass mittlerweile doch die Akzeptanz für die digitalen Technologien gestiegen ist und mehr Menschen sich für fundierte Tests zu neuen und vor allem innovativen Produkten interessieren.

Zudem sind einige Kooperationen mit Unternehmen zustande gekommen, die es mir ermöglichen, auch ohne dass ich mir jedes Gadget kaufen zu müssen, brandneue Geräte für mehrwöchige Tests geliehen zu bekommen.

Weil aber der eine oder andere schon mal gemeckert hat, ich würde ja alles über den grünen Klee loben, hier meine Herangehensweise an solche Tests.

Da mein Blog primär doch unterhalten will und informativ sein und ich tendenziell von Dingen berichten will, die mich vorab schon begeisterten bedingt dies, dass ich meist Dinge teste bzw. zum Test angeboten bekomme, die mich potentiell interessieren. Hat da dann der Hersteller nicht komplett versagt, dürfte die Grundaussage eines Beitrags schon mal positiv sein. Ich will schliesslich nicht über Dinge berichten, die ihr nicht kaufen sollt. Bei mir soll es Berichte zu Produkten geben, die mich überzeugt haben.

Und was ich überraschenderweise sagen muss, bislang habe ich noch kein Angebot für einen Test bekommen, bei dem mir nahegelegt wurde, doch bitte positiv zu berichten. Diesen Freiraum habe ich mir aber auch stets vorab erbeten.

Warum ich dieses Blog letztlich schreibe ist meine Freude am Schreiben an sich. Während andere vielleicht abends vor der Glotze sitzen, sitze ich lieber gemütlich mit Tablet auf der Couch, recherchiere etwas im Netz und schreibe meine Artikel für den Blog. Das ist für mich keine Anstrengung sondern etwas, das mir zutiefst Spaß macht und ein guter Ausgleich zu meiner Tätigkeit als Softwareentwickler.

Und ich werde auch weiterhin testen und die Tests werden auch weiterhin häufig positiv ausfallen. Denn was mir nicht gefällt, dass lehne ich auch schon mal ab. Will ja auch Spaß beim Testen haben und mich nicht aufregen müssen 😉

In diesem Sinne. Bleibt mir gewogen und schreibt mir gerne auch, worüber ihr hier gerne mal lesen würdet.

Die Galaxy Gear wird schlauer. Aber zu teuer ist sie immer noch

IMG_20131109_111329Ein jüngstes Update der Galaxy Gear ermöglicht jetzt alle Benachrichtigungen auf der Uhr darzustellen. Damit ist zumindest einer meiner Kritikpunkte an der Galaxy Gear entschärft.

Zudem informiert die Uhr nun nicht nur über den Erhalt einer Nachricht, sondern zeigt auch deren Inhalt an. Somit spart man sich jetzt doch des öfteren den Griff zum Smartphone.

Die Uhr wird durch das Update auf Version  Versionsnummer V700XXUAMK7 gehoben.

Ich muss aber weiterhin sagen, die Verbindung der Gear Software mit meiner Test Smartwatch läuft nicht problemlos. Bei jedem Installationsversuchs einer App verliert die Gear die Verbindung zum Smartphone.  Bin hier weiterhin auf der Ursachensuche und falls jemand sachdienliche Hinweise hat, wäre ich sehr dankbar dafür.

 

Spielerisch der Wissenschaft helfen: Fraxinus

screengrabs_02Es existiert ein Pilz namens Fraxinus excelsior der bei Eschen zu einem Triebsterben führt. Und es gibt Facebook und viele hundertausende Spieler, die gerne Spiele wie Candy Crush Saga spielen.

Daraus hat das Sainsbury Labor und die Spielefirma  Team Cooper das Spiel „Fraxinus” entwickelt, das auf den ersten Blick Spielen wie Candy Crush Saga sehr ähnelt, in Wirklichkeit aber dabei hilft, ein Mittel gegen den Pilz zu finden. Dabei hilft jedes einzelne Spiel ein wenig dabei, den genetischen Aufbau des Pilzes zu entschlüsseln, der im Moment in England ganze Waldgebiete vernichtet.

Dabei besteht die genetische Information aus Milliarden einzelner Einheiten. Jedes einzelne Muster im Spiel repräsentiert dabei eine möglicherweise zur Schädigung führende Informationseinheit innerhalb der Gesamtinformation.

Dr MacLean betont, dass hierbei reine Computerleistung nicht zielführend ist, aber durch die Teilnahme der freiwilligen Nicht-Spezialisten viel effektiver nach möglichen Gegenmitteln gesucht werden kann.

Die Webseite des Projekts findet sich unter: http://oadb.tsl.ac.uk/ und das Facebook Spiel unter: http://apps.facebook.com/fraxinusgame/

Und das dürfte wohl auch eines der wenigen Spiele sein, die ich unter Facebook nicht blockiere 😉