Ein Computer zum Selbst Zusammenbauen. Auch für Kinder: Projekt Kano

Das nenne ich mal eine klasse Idee, um auch Kinder an die Informatik und den Computer sinnvoll heranzuführen.

Auf der Basis des Raspberry Pi will das Kickstarter Projekt Kano einen Computer zur Verfügung stellen, den jeder zusammenbauen kann und der für kleines Geld den Einstige in die Informatik ermöglicht. Als Betriebssystem kommt KanoOS zum Einsatz, eine Variante von Debian Linux. Im Kano Paket steckt folgendes:

1 – Kano Books, illustrated and intuitivecfff2dce494db65cb35681f8e1a61cb7_large2 – Kano OS and Levels on 8GB SD card
3 – DIY Speaker
4 – Raspberry Pi Model B
5 – Kano Keyboard Combo
6 – Custom case
7 – Card mods and stencils
8 – Stickers!
9 – Cables: HDMI*, Mini-USB
10 – Smart power plug (all region pins available)
11 – WiFi powerup

 

 

Ich halte das für eine tolle Idee, auch mit Blick auf Schulen, die so auf einfache Art Informatikwissen vermitteln können, das über das übliche „wie bediene ich Word und Excel“ hinaus geht.

Und wer bereit ist, einen bestimmten Betrag zu investieren, der erhält nicht nur ein komplettes Set, sondern unterstützt auch noch die „Kano Academy“ die dann einem Kind einen Kano kostenlos zur Verfügung stellt, frei nach dem Prinzip, get one, give one for free.

Wie ich finde, wieder mal eine gute Initiative, die sich das Beklagen von Ingenieursnachwuchs bzw. den Mangel an IT Bildung in unseren Schulen spart und statt dessen die Initiative ergreift und etwas sinnvolles anbietet.

Unterstützenswert und von mir bekommt Kano eine ganz besondere Empfehlung.

 

 

Die GetDigital Abmahnung wegen Geek und Nerd geht in die nächste Runde!

Neueste Info von Getdigital zu dem Fall, ich hoffe, ihr streut das kräftig, GetDigital kann unsere Unterstützung gut gebrauchen!

Kurz zur Zusammenfassung: Die Firma Trade Buzzer UG hat sich die Marke „Geek Nerd“ (und noch einige weitere) eintragen lassen und mahnt nun Onlineshops wegen der Verwendung dieser Begriffe ab. Mehr dazu gibt es im Getdigital Blog zu lesen:http://www.getdigital-blog.de/abmahnung-mal-wieder-dieses-mal-wegen-der-marke-geek-nerd/

Leider hat in einer ersten Instanzt die Trade Buzzer UG es tatsächlich geschafft, einen Richter zu überzeugen und nun liegt sogar eine einstweilige Verfügung gegen GetDigital vor!
Wir mussten also alle Texte in unserem Shop ändern, in denen die Begriffe „Geek“ und „Nerd“ zusammen benutzt wurden und – was natürlich noch viel schlimmer ist – 160 Shirts bei eBay löschen.

Der finanzielle Schaden ist dadurch natürlich nicht unerheblich, aber GetDigital will sich wehren:
http://www.getdigital-blog.de/fall-trade-buzzer-abmahnung-gerichtliches-verbot-der-benutzung-von-geek-nerd/

Best Blog Award: Ein Stöckchen und 11 Fragen.

BestBlogAwardJohannes hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Ein großes Stöckchen, eigentlich einen Zaunpfahl.

Und in dem Zaunpfahl sind 11 Fragen eingraviert. Die soll ich beantworten.

Man sieht, Johannes kennt mich gut, denn die Fragen sind wirklich eine Herausforderung und insofern bin ich mehr als versucht, diese Fragen zu beantworten.

Nun aber flux zu Johannes 11 Fragen:

 
Was ist Dein persönlicher Antrieb für die Bloggerei?

Punkt eins, ich schreibe gern. Schon in der Schule hatte ich zwei Fächer mit so richtig guten Noten. Das war zum einen die Informatik, zum anderen Literatur. Ja ich weiß, eine sehr merkwürdige Kombination, aber daraus ist dann mein Studienwunsch und schliesslich Wirklichkeit „Computerlinguistik und KI “ entstanden. Mit der  Informatik verdiene ich mittlerweile unseren Lebensunterhalt, mit meiner Leidenschaft fürs Schreiben habe ich diesen Blog als meine persönliche Möglichkeit, meine Gedanken in Textform zu bringen gestartet. Letztlich schreibe ich primär für mich, dann für meine Leser. So kann ich gewährleisten, dass was ich schreibe auch meine Gedanken sind. Natürlich denke ich auch darüber nach, wie ich meine Gedankenwelt verständlich in Textform gießen kann, aber ich bin es, so empfinde ich zumindest meinen Lesern schuldig, authentisch und ehrlich zu sein.

Hand aufs Herz, wie wichtig ist es Dir, dass gelesen wird, was Du schreibst?

Auch wenn kaum jemand meine Texte lesen würde, würde ich weiterhin schreiben. Ich freue mich über Feedback, weil es mir erlaubt, meine eigenen Gedanken zu reflektieren und weil ich gerne auch korrigiert werde, wo ich mit meinen Ansichten fehl zu laufen drohe. Aber würde ich mein Blog nur schreiben, weil ich will, dass es gelesen wird, würden die Inhalte vermutlich anders aussehen. Andererseits kann ich beruhigen, ich habe mittlerweile einen durchaus ansehnlichen Kreis von Stammlesern und freue mich über jeden Kommentar.

Was war Dein bisher schönstes Blog- oder Online-Netzwerk-Erlebnis?

Da kann ich nur Stefan Pfeiffer und unsere mittlerweile zur Freundschaft erwachsene Online Verbindung anbringen.

Es war zu Beginn dieses Blogs, ich war schon auf Twitter sehr aktiv und befasste mich gerade mit Linux als Alternative für den Business Desktop. Da schrieb mich @digitalnaiv an via Twitter und fragte, ob ich nicht, da ich mich ja so sehr mit dem Thema Linux und der Desktop beschäftige, Interesse hätte, auf der re:publica einen Workshop zu dem Thema zu halten? Da ich sowieso plante, zur re:publica zu fahren konnte ich da natürlich schlecht nein sagen und er Rest ist schönste Social Media Geschichte. Egal, wer von uns beiden ein Beispiel für den Nutzen von Social Media anbringt. Diese Geschichte wird immer wieder erzählt und auch später haben wir uns noch das eine oder andere Mal getroffen bzw. treffen uns immer wieder mal und dann ist es, auch wenns ein Klischee  bedient, als wäre man gar nicht weg gewesen.

Was bereichert Dein Leben zur Zeit am meisten?

Weit vor allem die Familie. Ich hatte in den letzten Jahren auch schlechte Tage und persönliche Tiefs, aber was auch immer war, meine Familie stand zu mir. Und da ich meine Frau auch heute noch zutiefst liebe und wir drei wirklich tolle Kinder haben ist das wirklich die Basis und die Grundlage, auf der mein restliches Leben ruht. Ansonsten bereichert mich die Arbeit in einem neuen wunderbaren Team, das wirklich Teamspirit hat und in dem der persönliche Umgang von erstaunlich viel Freundlichkeit geprägt ist. Und ganz aktuell mein erstes Buch, das mir doch mehr bedeutet, als ich dachte. Ich hatte schon während meiner Schulzeit immer diesen Traum, mal ein ECHTES eigenes Buch zu veröffentlichen und jetzt ist das wahr geworden. Das ist für mich in sich ein tolles Gefühl, da damit einer meiner eher unrealistischeren Lebenswünsche doch noch wahr geworden ist. Und zusätzlich bereichert hier die Arbeit am zweiten Band, der quasi das Sahnehäubchen darstellt.

 

Kunst und Kultur oder Kommerz und Kapital? Und wieso das Eine und nicht das Andere?

Definitiv Kunst und Kultur. Ich hätte gerne beides, habe aber in der Vergangenheit immer wieder erfahren (müssen), dass der Kommerz und das Kapital früher oder später die besten Ideen zerstört, wenn man ihn die Oberhand gewinnen lässt. Schon so manche gute Idee, so manches Projekt war tot, als es darum ging, jetzt endlich „Rendite“ zu erwirtschaften. Sobald etwas in die Hände der Verkäufer fällt und diejenigen, die mit dem Herzen dabei sind in die zweite Reihe rücken (müssen), geht es mit der guten Idee in den meisten Fällen bergab.

Mal angenommen, Du dürftest an einem Tag um 20.00 Uhr auf dem Sendeplatz der Tagesschau eine 15minütige Botschaft an die Zuschauer richten. Was würdest Du ihnen sagen?

Denkt stets daran, dass auf eurem Grabstein nie stehen darf, er schuftete sich zu Tode. Das Leben dreht sich um Menschen, um Beziehungen, um Glücksmomente, die nicht mit Geld erkauft sind. Und hängt nicht zu sehr am Geld, das ist nur bedrucktes Papier. Versucht nicht, jeden Tag zu leben, als sei es euer letzter, das würde den Tag nur überhöhen. Lebt jeden Tag, lebt einfach, genießt, habt Freude und haltet euch fern von muffeligen, von griesgrämigen Menschen. Lernt, hört nie auf, neugierig zu sein. Und seid kindisch, bleibt in eurer Seele ein Kind, das staunen kann, das neugierig und verspielt ist. Die Welt ist schon viel zu ernst, viel zu erwachsen, wir müssen alle auch wieder Kinder sein, Freude und Spaß im Leben entdecken.

Womit kann man Dich wirklich begeistern?

Mit Begeisterung. Ich schätze Menschen, die für eine Sache brennen (nicht ausbrennen). Ich mag Menschen, die tiefe Gedanken zu denken wagen, die auch mal unbequeme Fragen stellen. Und ich schätze Menschen, die authentisch sind, auch wenn das vielleicht für manche ein abgegriffener Begriff ist.

Was war Deine größte Enttäuschung in diesem Jahr?

Mir selbst eingestehen zu müssen, dass eine berufliche Entscheidung doch nicht das richtige für mich war. Ich hatte mich mit Begeisterung auf ein Thema gestürzt, das jetzt leider doch im Sande verläuft und nicht wirklich gelebt wird. Da viel mir der Abschied von dem Team, von den Kollegen sehr schwer, weil sie alle wunderbare Menschen waren und sind aber es heißt so schön: „Love it, change it, leave it“ Love ging gar nicht, wenn meine Ideen nicht gehört werden, change it, da hätte ich viel zu viel von mir aufgeben müssen um so aufzutreten, dass es einen Wandel gegeben hatte, also blieb mir nur leave it. Dafür bin ich jetzt angekommen. In jedem Ende liegt halt doch auch ein neuer Anfang 😉

Unterstellt, Du wärst ein Musikstil. Welcher käme Deinem Wesen am nächsten?

Schwer zu sagen, wie man das beschreiben könnte, vielleicht hilft es, Musiker zu nennen, die mich musikalisch vertreten sollten, so ich denn auswählen müsste: Sting, Kate Bush, Enya aber auch Lilly Allen. Vielleicht trifft es am besten: Ich bin viele Stile, ich mag mich da nicht festlegen, da es für mich nur gute und schlechte Musik gibt, jenseits von Stilen.

Was war das schönste Lob, das Du in diesem Jahr erhalten hast?

Das war erst vor kurzem. Wir hatten mit Studenten ein Projekt gestartet, es entstand eine Software und was schon lange mein Wunsch war, dieses Mal haben wir es, mit viel Hilfe und auch Unterstützung durch mich und meine Skills geschafft, dass das Produkt tatsächlich in den realen Einsatz kam. Als dann noch der Kunde insbesondere auch meinen Einsatz gelobt hat, das tat und tut schon verdammt gut. Oh, erwähnte ich schon, dass ich der festen Meinung bin, dass wir alle viel zu viel kritisieren und viel zu wenig loben?

Hand aufs Herz und geradeheraus: Wie findest Du es, dass ich Dir diesen Stock ungefragt vor die Füße geworfen habe?

Hmm, erste Reaktion, oh je, dann die Fragen gelesen, darauf ein hmm, dann ein , na das könnte spannend werden. Ich mag es, Fragen zu beantworten die jenseits vom üblichen Themenspektrum liegen.

Und nun zum Stöckchen, das ich gerne an die folgenden geschätzten Blogger weitergebe:

Stefan Pfeiffer

Marc Höttemann

Marco Bereth

Beate Schmitz

Dorothee Leister

EM Jungmann

Hilke Gesa Bussmann

Mika Kienberger

Georg Schiele

Romy Mlinzk

Und hier meine 11 Fragen:

1 Was war für dich das einschneidenste Ereignis, persönlich oder öffentlich des Jahres 2013?

2 Was würdest du noch heute ändern, wenn du könntest?

3 Was wolltest du immer lernen und hast es noch nicht? Und warum nicht?

4 Welchem Menschen des öffentlichen Lebens würdest du am liebsten Mal so richtig die Meinung sagen?

5 Wenn du für einen guten Zweck 1 Million Euro spenden könntest, welcher wäre das?

6 Was würdest du gerne machen, wenn du nicht mehr für deinen Lebensunterhalt arbeiten müsstest?

7 Dir wird ein Autorenvertrag für ein Buch über dein Leben angeboten. Wie würde der Titel lauten?

8 Welches ist für dich das bislang wichtigste Buch und warum?

9 Wenn man dein Leben verfilmen würde, welches Genre sollte der Film haben?

10 Welcher Mensch, lebend oder bereits tot ist für dich die wichtigste Persönlichkeit?

11 Es kommt mal wieder ein Weltuntergang. Dieses Mal aber wirklich. Was würdest du zum Schluss noch machen wollen?

 

Wider den Meetingwahn, ein ergänzender Rant

Es besteht eine Unkultur in deutschen Büros. Die der vielen Meetings. Ganz egal, worum es geht, erst mal wird ein möglichst großer Kreis eingeladen, um über ein Thema zu diskutieren, das man hätte oftmals zwischen Tür und Angel bilateral, oder in einem sinnvoll ausgewählten Kreis klären können.

Für alle, die sich in Meetings beklagen, dass andere „auf ihrem Smartphone rumspielen“ oder aus dem Fenster starren und ihren ach so salbungsvollen Weisheiten nicht lauschen gebe ich mal folgendes zu bedenken:   Dass sich Menschen ablenken lassen, hängt auch viel damit zusammen, dass tendenziell zu häufig und zu viele Menschen in Meetings eingeladen werden. Wenn ich im Meeting thematisch nur kurze Zeit beitragen kann, langweile ich mich den Rest der Zeit. Das fällt nur nicht so auf, wenn ich dann in meinen Block irgendwelche Bildchen male, wenn ich ein Smartphone benutze, geht jeder gleich erst mal von „Spielzeug“ aus. Da stimmt aber im Grundsatz dann erst mal was mit der Meetingkultur nicht.

Leider sitzen in zu vielen Meetings Menschen, die eigentlich was besseres vor haben und gar nicht dabei sein müssten, nur, weil sich wenige dann wichtig vorkommen, wenn ein großer Kreis ihnen lauscht. Zeigt dann jemand, dass er eigentlich gar nicht dabei sein müsste, gibts erst mal dialektische Haue.
Lasst in Zukunft  Smartphone oder Tablet am Schreibtisch oder in der Tasche (Smartwatch ;P), dann müssen die Leute halt damit leben, dass  dann weder ein Kalender dabei ist, noch Notizen gemacht werden, denn auf Papier Notizen zu machen, damit man sie später extra digitalisieren muss ist  blöd. Aber Gott sei Dank werden in solchen Meetings die Wichtigkeit der Anwesenden und die Aussagen häufig in einem Protokoll niedergelegt. Und wo nicht, war auch das Meeting nicht wichtig.

Oder kurz gesagt: Wenn es euch ärgert, dass andere gelegentlich auf ihr Smartphone starren, statt euern Eingebungen zu lauschen.Ladet in Zukunft nur noch diejenigen ein, die permanent an euren Lippen hängen oder akzeptiert, dass in großen Runden nicht jeder zu jeder Zeit aufmerksam sein muss. Und vor allem. Kümmert euch um euren Shize.

Ach und noch was, wenn ich schon mal wieder am ranten bin. SPART EUCH EURE ÄRGERLICHEN MASSEN CC Mails.

Update: Falls die Frage aufkommen sollte: Sprichst du da aus eigener Erfahrung und hast du Tipps, wie es besser geht,  kann ich Gott sei Dank sagen. Nein und Ja, es gibt zwar auch bei uns Meetings, aber sowohl die Zeit wird gut genutzt, als auch der Kreis stets gut gewählt. Aber in Diskussionen habe ich schon so manche Schreckensgeschichte gehört. Zwei Punkte, die in meinem Umfeld praktiziert werden, um Dinge im Rahmen zu halten: Es werden Meetingzeiten stets eingehalten, wenn nötig lieber ein Folgemeeting geplant. Und der Kreis wird so gewählt, dass möglichst nur wirklich am Thema Beteiligte auch teilnehmen. Zur Not wird selektiv für eine gewisse Zeit eingeladen. Das ist überhaupt der beste Trick. Und dabei nicht vergessen, jemanden zu benennen, der explizit auf die Zeit achten soll und ggf. Signal geben darf, so man nicht als Meetingleiter selbst die Zeitgrenzen überwachen kann (kann in hitzigen Diskussionen nämlich schon mal passieren)

Technikrituale und Phobien

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Auch eine Möglichkeit, sein digitales Leben zu tarnen.

Was man als Neueinsteiger ins Berufsleben aber auch erstaunlicherweise als „langgedienter“ Mitarbeiter immer wieder feststellen muss, selbst Menschen, die beruflich mit Technik zu tun haben, können das gar nicht haben, wenn andere damit souveräner umgehen als sie selbst.

Da mein Smartphone all meine Termine, sowie (da es sich um das Note 3 handelt) auch alle wichtigen ToDos und Notizen beinhaltet, nehme ich es logischerweise für gewöhnlich in Meetings mit, um mir digitale Notizen zu machen, einerseits, um Papier zu sparen, andererseits, um nicht die Termine und ToDos erst noch mühsam vom Papier in den digitalen Planer übertragen zu müssen.

Was ich dabei früher nicht bedachte. Der eine oder andere sieht das Smartphone immer noch bestenfalls als Spielzeug, schlimmstenfalls als Objekt des Bösen, das man nur in der allergrößten Not verwendet. Solch ein Papierfetischist kritisierte mich vor einiger Zeit, ich würde ja nur auf dem Smartphone rumspielen und nicht zuhören. Nun hätte ich mich hier auf einen langwierigen Disput einlassen können. Aber eines habe ich in meiner Zeit in Digitalien gelernt. die analogen Gestrigen kann man nicht bekehren, man kann sie bestenfalls ignorieren, sollte in der Regel aber einfach auf ihr Niveau heruntergehen. Insofern habe ich mir angewöhnt (wobei ich das schon das eine oder andere Mal vergesse und dann wieder böse Blicke ernte, die mich aber mittlerweile nur noch sehr peripher tangieren und schliesslich hab ich auch eine tolle direkte Vorgesetzte, die offen mit mir spricht und solche Fauxpas als das nimmt, was sie sind: PAL -> Problem Anderer Leute) weitestgehend auf die öffentliche Nutzung meines digitalen Notizblocks in Meetings mit Technikphobikern zu verzichten.

Und das ist auch die Botschaft, die ich anderen mit auf den beruflichen Weg gebe. Denkt euch immer technologisch runter auf die unterste anwesende Nutzungsstufe. Und das heißt leider immer noch. Nehmt Papier. Ihr müsst da ja gar nix schreiben. Aber wer Papier und einen Stift (je edler um so kompetenter) vor sich hat, der arbeitet. Wer sich aktiv Notizen auf digitaler Ebene macht. Der spielt.

Klingt zwar dämlich. Is aber so. Und erzählt mir jetzt nicht, da muss man durch, das muss man ignorieren. Leider sind oft eben die Hierarchieebenen die technophobischten, die auf deine berufliche Karriere direkt oder indirekt Einfluß nehmen können. Insofern, manchmal gilt hier, wie bei vielen Themen: Lächeln und Winken Jungs, lächeln und winken.

Was mich hier aber interessiert, ist es symptomatisch für uns Deutsche? Kennt auch ihr Fälle,wo jemand euch unbedingt belehren musste, weil ihr nicht so agiertet, wie es ihm/ihr passte, obwohl er eigentlich keinen Grund hatte, sich einzumischen?

 

Google Music All-Inclusive ab sofort in Deutschland verfügbar

Screenshot_2013-12-06-06-58-25Das nenne ich eine gelungene Nikolausüberraschung. Ab heute kann auch in Deutschland der Streaming Dienst Google Music All-inclusive genutzt werden. Bis zum 15. Januar für 7,99 Euro, also 2 Euro billiger als Spotify, kann man unbegrenzt Musik des Dienstes streamen.

Die ersten 30 Tage steht Euch der Service kostenlos zur Verfügung. Nutzer, die das All-Inclusive-Abo bis zum 15.Januar 2014  buchen, erhalten das komplette Angebot für günstige 7,99 Euro im Monat. Nach dem 15. Januar kostet der Service  9,99 Euro pro Monat und kostet damit genau so viel, wie andere bekannte Dienste wie Spotify

Das Handgelenk, Technologien und die Frage nach dem Sinn

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Pebble und Galaxy Gear, zwei unterschiedliche Ansätze, nur einer ist wirklich sinnvoll und es gewinnt für manche überraschend die Pebble.

Als die Pebble auf Kickstarter begann, Geld einzusammeln um ein marktreifes Produkt zu werden, hätte sich wohl niemand wirklich träumen lassen, welchen Hype das auslösen würde.

Seitdem sind einige Smartwatches angekündigt (laut meiner eigenen Liste mittlerweile 26, von denen zumindest erste Vorproduktionsmodelle existieren) und auch die Big Player, allen voran Samsung aber wohl auch Apple und Google springen auf den Hype auf.

Aber macht das alles wirklich Sinn? Was muss eine Smartwatch haben, um erfolgreich zu sein bzw. wird sie jemals zum Erfolg werden?

Ich denke, es wird bei einer wenn auch attraktiven Nische bleiben.

Denn was erwarte ich eigentlich wirklich von einer Smartwatch?

Zum einen, sie  muss mir alle für mich interessanten Informationen auf ihrem Display bieten. Dadurch fällt zum Beispiel bereits die Galaxy Gear durch, die mir oft nur mitteilt, dass ich eine Information bekommen habe, aber nicht welche.

Soll sie das Smartphone komplett ersetzen? Nachdem ich in einem früheren Artikel für ein vollwertiges Smartphone im Uhrenformat plädiert habe, sehe ich die Sache mittlerweile etwas differenzierter. So lange eine Smartwatch das Smartphone nicht in jedem Belang ersetzen kann, muss ich ja immer noch ein Smartphone mit mir führen.

Schliesslich ist das auch mit ein Grund für den Trend der immer größeren Smartphones, mit größerem Display kann ich nämlich immer mehr Dinge direkt am Smartphone erledigen, für die ich früher Tablet oder Notebook verwendet hätte.

Dann brauche ich aber eigentlich nicht ein zweites Smartphone am Handgelenk, sondern vielmehr eine intelligente Ergänzung. Zudem kann ich mir nicht vorstellen, mit der Smartwatch am Ohr oder vor dem Gesicht zu telefonieren. Sieht schon bei Freisprecheinrichtungen albern aus und wird damit nicht besser. Was ich mir durchaus für eine Smartwatch wünsche sind Fitnesssensoren, die unabhängig vom Smartphone funktionieren, denn hier ist der Bereich, der die eigentlich interessante Domäne einer Smartwatch werden dürfte. Fitnesstracking, Quantified Self.

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Vielversprechend was das Gesamtkonzept und den Preis angeht, die Kreyos

Und was ebenfalls wichtig sein dürfte ist eine extrem einfache Bedienung sowie ein vernünftiger Preis. (mal wieder abgesehen von Apple, die sich sicher eine Uhr für das 3 bis vierfache des vernünftigen Smartwatch Preises abkaufen lassen) .

Für mich liegt hier die Schmerzgrenze bei 200 Euro, wobei ein realistischer Preis für eine Massenprodukt, gerade mit Blick auf die zusätzlich Anschaffung eines Smartphones knapp über 100 – 150 Euro liegen dürfte.

Und bei der Bedienung müssen wir nur einmal auf die Taschenrechner blicken, die eine Zeit lang als intelligente Uhren verkauft wurden. Für kurze Zeit ein Hype verschwanden sie doch sehr schnell wieder, weil man sie einfach nicht praktikabel nutzen konnte.

Im Moment schätze ich die Kreyos Smartwatch als beste Annäherung an ein sinnvolles Smartwatch Konzept ein, und die Pebble als die Version, die von Preis Leistung und Batterielebensdauer am optimalsten ist. Denn ganz ehrlich, es nervt mich schon, mein Smartphone täglich laden zu müssen. Eine Smartwatch muss da deutlich länger halten. Da muss eine Laufzeit von mindestens mehreren Tagen drin sein, insofern sehe ich den größten Erfolg im Moment immer noch bei Modellen mit eInk, da diese bedingt durch die Technologie mit ordentlichen Laufzeiten UND einer optimalen Lesbarkeit auch im Freien auftrumpfen können.

 

 

Warum die meisten Abosysteme nicht wirklich sinnvoll sind.

Immer häufiger liest man über Dienste und Waren, die man in einem „praktischen Abo“ dauerhaft beziehen kann. Dabei sollte man solche Dienstleistungen mit größter Vorsicht genießen. Sie bringen meist vor allem den Anbietern Gewinn, während man als Kunde selten wirklich damit spart.

Warum das so ist?

Nun, die meisten Abos basieren darauf, dass man einen „Warenmix“ abonniert. Ich bekomme Zugriff auf ein Warensortiment (z.B. eine Lebensmittelkiste) oder ein Dienstleistungssortiment (zum Beispiel Musikabos). Das ist zunächst mal, wenn man davon ausgeht, dass man wirklich all das, was einem Monat für Monat oder Woche für Woche geliefert bekommt, auch nutzt und braucht. Aber schon bei den Musikabos habe ich da bei den meisten Menschen so meine Zweifel. Schließlich kaufe ich mir nicht nur meine Lieblingsmusik, sondern eine riesige Zahl uninteressanter Musik ein. Und Wenn ich mal umrechne, wie oft ich den Dienst nutze versus wie oft ich mir eine Musik kaufe, weil ich sie wirklich mag, dann stellt man schnell fest, so viel günstiger ist das gar nicht. Zumal man auch die versteckten Kosten z.B. für den Datendienst dazurechnen sollte, hört man zum Beispiel unterwegs gestreamte Musik.

Wobei das viel größere Problem entsteht, wenn man physikalische Waren bestellt. Sei es nun das Getränkeabo, das Abo einer Zeitung oder einer Dienstleistung. Bevor ich abschließe sollte ich IMMER zunächst prüfen, wie oft ich die Ware im Moment benutze, welche Waren das Paket beinhaltet und ob ich nicht mit dem Einzelkauf besser dran bin. Zumal ich dann auch flexibel auf Sonderangebote reagieren, oder selbst entscheiden kann, was mir zugestellt wird. Gerade die Nahrungsmittelabos (die Gemüsekisten z.B.) schreiben mir ja im Prinzip vor, was ich zu essen habe, will ich das ganze wirklich rentabel nutzen.

Ich sage hier nicht, dass Abos grundsätzlich schlecht sind. Aber man sollte immer wieder, und nicht nur beim Beginn des Abos hinterfragen: Nutze ich es? Lohnt es sich? Spare ich wirklich? Brauche ich das überhaupt?