Memotion: Ein „Lügendetektor“ für Android

lieEs gibt einige Menschen, bei denen ich gerne mal wissen würde, ob und wie oft sie lügen. Angela Merkel, Barack Obama, verschiedene Kirchenvertreter, Pressesprecher etc. Dafür gibts jetzt auch eine App. Memotion nimmt nicht nur gesprochenen Text auf, sondern bietet zudem eine Stimmanalyse an, die die Stimmung des Sprechers beim Sprechen des Textes analysiert.

Klingt für mich nach einem interessanten Konzept, zumal ich auch aus der Vergangenheit und meiner damaligen KI Studien weiß, dass es durchaus auch Botschaften jenseits der rein semantischen Bedeutung eines Textes gibt.
Vielleicht sollte ich mal die Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin damit aufzeichnen. Könnte interessant werden.

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Frohe Wintersonnwend und einen guten Rutsch ins neue Jahr

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Es wird über die Feiertage etwas ruhiger werden hier im Blog. Deshalb auf diesem Weg euch allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt meinem Blog und mir gewogen und seid euch gewiss, auch 2014 werde ich hier bloggen, testen und ranten, so, wie ihr es von mir kennt.
Und schon heute kann ich versprechen: Es wird auch 2014 einige sehr spannende Themen und Tests geben.
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Gruß
Uwe Hauck

Der ZeroLemon 10000 mAh Akku mit Roughcase für das Note 3

wpid-20131223_113206.jpg wpid-20131223_113137.jpg wpid-20131223_113243.jpg wpid-20131223_113059.jpg wpid-20131223_112957.jpg wpid-20131223_113220.jpg wpid-20131223_113029.jpgwpid-20131223_113116.jpgNun ist er da. Nachdem er noch ein  Weilchen beim Zoll wegen fehlender Rechnung auf mich wartete habe ich heute den ZeroLemon 10000 mAh Akku abgeholt und gleich ein Unboxing und einen ersten Eindruck gedreht. Nach den Feiertagen gibt es dann noch einen intensiveren Erfahrungsbericht.

 

 

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Update: Hab den Akku jetzt ca. 1 Woche im Einsatz und bei starker Nutzung des Note 3 (also auch mal ein 3d Spiel) hält das Note 3 locker einen Tag durch, bei normaler Nutzung reicht

der Akku jetzt für mindestens 2 1/2 bis 3 Tage.

Ein paar weitere Informationen finden sich in meinem Testbericht:

Vorweihnachtliche Überraschung. Ich bin Lambertz Tester

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Mein „Scchaaatz“. Die prachtvolle Metallbox mit den „drei Gaben“ sieht man auf diesem Bild gar nicht, die ist darunter versteckt.
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Schon die „Verpackung“ ist „anders“. Eine wertige Metallkiste und der Deckel mit Scharnier.

Lambertz fragt ihr euch? Da war doch was? Ja, genau, vor einiger Zeit hatte ich auf Empfehlung ein Jubiläumspaket der Firma Lambertz zum Testen von deren Produkten bekommen. Lambertz, mit Sitz in Aachen produziert.. ja genau, Aachener Printen, aber noch eine große Zahl anderer Gebäckleckereien.

Was mein Umfeld weiß, ich bin den süssen Versuchungen nicht abgeneigt, insofern freute ich mich sehr über die Überraschung und hab mich, als Hallimash, die Plattform, die zwischen Bloggern und Firmen vermittelt um Tester für Produkte zu finden oder für interessante Berichte als also nun Hallimash aufrief, man möge sich doch um die Rolle eines Gebäcktesters von Lambertz Gebäck für ein Jahr bewerben mich direkt beworben.

Dass ich aber tatsächlich zum Kreis der Tester gehören sollte, dass hatte ich mir zwar erhofft aber nicht erwartet.
Während ich letzte Woche auf einer Fortbildung für Softwareentwickler war, meldete meine Frau von zu hause aber dann: „Du, da ist ein großes Paket für dich angekommen.“ Tja, stellt sich heraus, ich bin tatsächlich Tester und das ist die erste Produktprobe. Und was für eine. Ein Querschnitt aus der Produktpalette mit Gebäck, Printen und vielen anderen Sachen. Wir haben uns jetzt zunächst mal auf die schöne, große Metallkiste gestürzt mit den „drei Gaben“ also drei verschiedenen Varianten der Produkte von Lambertz.

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In zwei Etagen finden sich verschiedenste Lambertz Produkte in der Metallbox, und zwar je Etage unterschiedliche.

Was mir bislang bereits aufgefallen ist, es ist eine wirklich wertige Kiste mit Scharnieren und schönem Aufdruck und was an Gebäck darin steckt ist wirklich ein Sortiment. Bei vielen solchen Gebäckkisten werden ja eigentlich nur zwei Schichten der gleichen Auswahl verpackt, nicht so bei dieser Box, da sind wirklich Variationen in beiden Schichten vorhanden und von den meisten gibt es je nach größe des Gebäcks zwei oder drei, manchmal auch vier Stücke pro Abteilung.

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Turm rechts, eher der Geschmack meiner Frau, Turm links eher meiner. So was nenne ich Auswahl 😉

Wir sind da noch lange nicht durch, genießen das zu zweit jeden Abend (meine Frau hat verständlicherweise gar nichts dagegen, mich beim Verkosten zu unterstützen). Bislang ein klares #nomnomnom. Zwar hat jeder von uns seine Präferenzen, ich bin so mehr für die herben Variationen aber einen kompletten Ausfall hatten wir bislang noch nicht. Alles sehr lecker und auch im Gegensatz zu mancher „Billigware“ unterschiedlich im Geschmack und der Gesamtkomposition.
Wir werden hier also demnächst des öfteren auch über Süßwaren von Lambertz berichten, was ja eigentlich nach meinem Erlebnis mit dem #sweetup in Stuttgart beim Stuttgarter Barcamp nur konsequent ist. Und wer weiß, wenn die weiteren Testpakete zeitlich passen, kann es durchaus sein, dass ich mit ein paar Proben mal auf einem Barcamp auftauche für eine eigene #sweetup Session 😉

Der ultimative Smartphone Schutz Spigen Tempered Glas

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Spigen Tempered Glas. Für mich der Geheimtipp, wenn es um wirkungsvollen Displayschutz geht.

Wer sich ein Smartphone anschafft, und dabei auch etwas auf die Qualität und die Feature achtet, gibt schnell mal ein paar hundert Euro aus. Da wäre es sehr ärgerlich, würde das Smartphone bei einem Sturz zu Bruch gehen. Das lässt sich aber ohne Schutzhülle kaum vermeiden. Mit einem Case, bei mir zum Beispiel dem Armourdillo Hybrid Case, einer Kombination aus einer flexiblen Softshell und einer harten Plastikkomponente, die auch Stürze aus größerer Höhe übersteht. Zusätzlich hat das Case noch einen Kickstand, so dass man es sehr bequem quer aufstellen kann, um z.B. einen Film zu sehen. Durch die Zwei Komponenten kann man zudem wählen, ob man nur die „Softshell“ verwenden will, oder, zum Beispiel in rauherem Gelände noch den harten Plastikmantel zusätzlich einsetzt. Damit ist das Smartphone schon mal vor Stürzen weitestgehend geschützt und Kratzer und Stösse werden vom Case aufgefangen.

Was aber, wenn das Smartphone auf die Displayseite fällt. Hier hilft normalerweise nur  ein Schutzdeckel, der aber in der täglichen Verwendung eher hinderlich ist. Will man keinen Deckel, so ist man normalerweise auf Schutzfolien angewiesen, die aber meist nur vor Kratzern schützen und keinen echten Aufprallschutz bieten. Anders bei dem Produkt von Spigen namens Spigen SG Glas.t Slim Tempered. Dabei handelt es sich um ein dünnes Glas, das mit einer Splitterschutzfolie durchzogen ist, und so auch das Display schützt. Es existieren im Netz diverse Droptest Videos, die zeigen, wie gut das Glas vor Stürzen auch aus größerer Höhe schützt.

Im Gegensatz zu Folien lässt sich das Glas sehr gut aufbringen, man muss nur auf eine staubfreie Umgebung achten, weshalb das Testvideo auch im Badezimmer gedreht wurde, nachdem die Dusche die Luft eine Zeit lang „befeuchtete“. Dadurch kann man Staubpartikel weitestgehend vermeiden.

Die im Film noch sichtbaren Blasen verschwanden nach einigen Minuten ebenfalls. Nur große Blasen sollte man mit dem beigefügten Schaber entfernen, mein Note 3 ist mittlerweile mit dem Schutzglas bestückt und man muss es wissen um zu erkennen, dass dort ein Glas aufgebracht ist. Neben dem Schutz gegen Kratzer und Stürze hat die oleophobe Oberfläche noch zwei weitere Vorteile. Zum einen ist sie stark schmutz- und fettabweisend und lässt sich, sollte doch etwas Schmutz darauf gelangen, sehr schnell reinigen. Zum anderen fühlt sie sich in der Bedienung deutlich angenehmer an als das Original Displayglas oder eine Folie.

Ich bin mit diesem Schutz, wenn auch mit ca. 30 Euro deutlich teurer sehr zufrieden, da ich damit einen Rundumschutz für mein Smartphone besitze, der auch das Glas vor stürzen sehr gut schützt.

Anbei noch mein Unboxing und Montagevideo und ein weiteres Video, in dem das Glas bei einigen Droptests einer Härteprobe unterzogen wurde. Die im Montagevideo zum Schluß noch sichtbaren Luftblasen verschwanden nach weiteren knapp 5 Minuten völlig, so dass das Glas praktisch unsichtbar auf dem Smartphone aufliegt und fast nicht erkennbar ist. Lediglich der Home Button ist etwas tiefer eingelassen, was Spigen aber dadurch löst, dass sie noch Aufkleber für den Home Button in schwarz, weiß und orange mitliefern, die ihn wieder erhabener und plan mit dem Glas machen.
Mein Unboxing und die Anbringung.

Droptest eines IPhones mit Spigen Cover und Spigen Tempered Glass

Und abschließend noch eine Success Story eines IPhone 5 Besitzers, dessen Smartphone tatsächlich heruntergefallen ist und nur dank des Schutzglasses nicht kaputt ging.


 

 

Ich bin doch nicht online. Wie man offline online bleibt

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Dank Selbstadaption stellt sich mein Smartphone automatisch auf die Gegebenheiten von Tageszeit und Aufenthaltsort ein.

Oft schon wurde ich gefragt, wie ich die Zeit finde, den ganzen Tag zu posten. Lächelnd muss ich dann meist erst mal aufklären, dass nicht ich das bin, sondern meine Werkzeuge. Die wichtigsten sind hier für mich mein Blog und Buffer. Im Blog vorbereite ich meine Artikel und plane die Veröffentlichung ein. Meist natürlich am Tag, idealerweise zur Frühstücks- oder Mittagspause meiner Leser.

Parallel dazu sammle ich bei meinen abendlichen Recherchen interessante Artikel und Links und schiebe die in Buffer, ein Tool, das es mir erlaubt, Fundstücke zeitversetzt zu posten, so dass über den folgenden Tag immer wieder Postings von mir erscheinen.

Damit kann ich in Ruhe arbeiten, und schaue nur hin und wieder nach, wenn mich eine wichtige Nachricht erreicht. Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Schlüsselbegriff. Denn das entscheide ich nicht aktiv, sondern ich nutze Filter für EMail Konten und Termine. So bekomme ich nur für die Themen einen Alarm auf  meinem Smartphone, die wirklich relevant sind.

Die Filterwege sind recht technisch, aber mittlerweile gibt es auch von Unternehmen erste Konzepte, wie man sein Smartphone dynamisieren kann, so dass es tages- wie ortsabhängig verändert arbeitet.

Ich zum Beispiel nutze Aviate als Launcher (noch in einer closed Beta), der mich abhängig von Standort und Uhrzeit mit einem speziell angepassten Homescreen begrüsst.

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Der Filter für die wichtigen Informationen. Nur was hier auf dem Smartwatch Display landet, ist auch wirklich wichtig.

Zusätzlich nutze ich seit kurzem als EMAil Client mailbe.at, zwar noch im Beta Stadium aber schon sehr vielversprechend, da die Software durch linguistische Analyse und KI Technologien Mails vorsortiert, thematische Bezüge herstellt und auch Präferenzen entdeckt.

Meine ToDos verwaltet any.do ein hervorragender ToDo Manager, der mich täglich an meine heute anstehenden Aufgaben erinnert, mich sie kurz einplanen lässt und somit aktiver Mahner für Aufgabenerledigung ist.

Nachrichten lese ich weder aus der Zeitung noch sehe ich sie im Fernsehen, ich lasse mir eine Zusammenstellung meiner wichtigsten Quellen als Digitale Zeitung jeden Morgen von Feedly präsentieren.

Somit ist mittlerweile für mich nicht mehr der PC oder das Tablet sondern alleine mein Note 3 Smartphone zentrale Planungsschaltstelle, die mich proaktiv an Termine erinnert, Notizen mit Stift sogar in Handschrift und inklusive Schrifterkennung erlaubt und dank intelligenter Assistenzsysteme aktiv unterstützt anstatt von mir passives permanentes Nachsehen zu verlangen.

Der Punkt ist nicht, ob wir uns von Technik versklaven lassen, der Punkt ist eigentlich, wie wir die Technik möglichst optimal zu unserem eigenen Nutzenverwenden können. Oder als ganz einfache Frage, ob ich etwas nutzen soll oder nicht. Macht es mir mein Leben leichter, oder komplizierter?

Und noch ein bedenkenswerter Punkt. Automatisierung lohnt natürlich auch nur dann, wenn sie mir wirklich bei hohen Planungsaufwänden die Arbeit erleichtert. Für ein oder zwei ToDos pro Woche oder den einen oder anderen Termin genügt auch zur Not ein Blatt Papier oder beim Smartphone der Standardkalender. Ich habe hier speziell beschrieben, wie bei komplexen Anforderungen möglichst effektiv gearbeitet werden kann.

 

[appbox googleplay com.tul.aviate]

[appbox googleplay com.anydo]

[appbox googleplay de.exb.mailbeat]

[appbox googleplay com.devhd.feedly]

Der Smarty Ring, es geht noch kleiner als eine Smartwatch

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Quelle: Smarty/Indiegogo

Wer glaubte, schon eine Smartwatch sei für eine sinnvolle Nutzung zu klein, der wird wohl auch den Smarty Ring nicht interessant finden. Denn damit wollen die Initiatoren der Indiegogo Kampagne, die mit großem Erfolg über 140000 Dollar von den zunächst gewünschten 40000 Dollar erhielt einen Ring auf den Markt bringen, der wie eine Smartwatch Informationen des Smartphones auf einem Display am Ring darstellt. Mit der aktuellen Finanzierung dürfte dieses Ziel gesichert sein und der  Ring Mitte nächsten Jahres erscheinen.

Was die Akkulaufzeit von einem Tag angeht, kann ich mir das nur vorstellen, wenn keinerlei Nachrichten auf dem Display erscheinen. Denn da kein E-Ink Display verbaut wird, dürfte die Anzeige schon ordentlich an der Batterie saugen, die nur 22mAh haben soll. Wir werden sehen, welche der Versprechen wirklich gehalten werden können.