Gedanken zum Jahresanfang: Was kommt 2014 auf uns zu?

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Das nächste grosse Ding. Wearable Computing

Ich lasse zu Beginn des neuen Jahres immer wieder gerne Revue passieren, was alles geschehen ist, wo meine Prognosen stimmten und wo ich daneben lag.

Ein großer Irrtum meinerseits war der sinkende Bedarf an Smartphones, der so (noch) nicht eingetreten ist. Allerdings merkt man, auch gerade im Moment beim Start der CES in Vegas, dass der Fokus der Unternehmen aus der IT Branche weg von den Smartphones und Tablets hin zu Wearable Devices und Smart Homes geht. Daher dürfte auch in der IT Branche das eigene Haus in den Fokus rücken bzw. die Mietwohnung. Insofern erwarte ich nach den bislang auf den Markt gekommen stark invasiven Lösungen, dass die Hersteller nun mit einfachen Plug&Play Geräten an den Markt gehen, die keinen großen Umbau verlangen sondern sich nahtlos in bereits bestehende Infrastrukturen einfügen. Intelligente Zusatzstecker, Glühbirnen und Hausgeräte mit WLan werden für immer mehr Menschen interessant werden, die bei der Neuanschaffung diesen Teil mit in die Überlegungen einbeziehen. Und was seit Jahren zu beobachten ist, wir nun auch oder gerade für die ländlichen Regionen relevant. Breitbandige Anbindungen werden immer mehr über über den Erfolg von Neubaugebieten entscheiden.  Wir haben zwar keine Konsumsättigung aber eine gewisse Technologiesättigung erreicht. Das nächste, noch schnellere Smartphone macht keinen wirklichen Unterschied mehr auch eine höhere Displayauflösung ist mehr ein technisches Datum denn ein visuell für die meisten wirklich erkennbarer Unterschied. Spannend dürften hier vor allem Aspekte wie Sicherheit (Iriserkennung etc.) sowie die Techniken für gebogene Displays sein, wie ja bereits in ersten Interviews zum Beispiel für das Note 4 angedeutet.

Denn für die Generationen, die nun ans Kaufen oder Bauen denken ist der Breitbandanschluß so natürlich und elementar wie für uns der Strom oder das Wasser.

Und wir werden eine noch intensivere Verschmelzung von Beruf und Privat erleben. Angetrieben aber nicht von den Unternehmen, die oft noch über Mitarbeiter wie über Produktionsgüter denken, sondern von den jetzt auf den Arbeitsmarkt drängenden, intelligenteren Generationen, die solche Restriktionen wie nichts privates am Arbeitsplatz als das entlarven werden, was sie sind. Unsoziale Einschränkungen, die bar jeglicher heutiger Lebensrealität sind. Mit Smartphones, Smartwatches und sicher noch unauffälligeren Lösungen als Google Glass wird die junge Generation immer auch privat unterwegs sein und das auch einfordern.

Wir sind auch Mensch wenn wir ein Unternehmen betreten und dank neuer und immer unsichtbarer werdender Technologien würde es schon eine sehr restriktive und intolerante Vorgehensweise einfordern, würden Unternehmen dies wirklich heutzutage noch ernsthaft verhindern wollen.

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In Zukunft ist nicht wichtig, wo ich arbeite und wann, sondern was.

Zumal dies, so denn richtig angewendet eher zum Vorteil gereicht denn zum Nachteil. Gerade die jungen Unternehmen und die Querdenker führen uns immer wieder vor, dass die im Moment immer wichtigeren Innovationen nicht aus dem starren Korsett fest niedergelegter Prozesse sondern aus dem kreativen Geist eines frei arbeitenden Menschen kommen. Und wir werden den Beginn einer Entschlackung der Führungsebenen erleben. Denn wo ich mich über technologische Wege auf dem kurzen Dienstweg gar über Unternehmensgrenzen hinweg unterstützen kann, wo der Crowdsourcing und Crowdfunding-Gedanke immer mehr an Fahrt gewinnt, ist es mittlerweile geradezu für den Erfolg des Unternehmens wichtig, mehr Freiräume zu bieten. Denn die echten Talente werden vielleicht nicht in ein anderes Unternehmen abwandern sondern gleich ihr eigenes Ding, gefördert von der Crowd aufziehen und damit wichtige Innovation dem in deren Fall innovationsfeindlichen Arbeitsumfeld entziehen.

Und mit Blick auf NSA und Datenskandale, auf Arbeitsbedingungen und Einkommensscheren werden immer mehr Menschen auch ethische und moralische Gründe für oder gegen einen Arbeitgeber, für oder gegen ein Produkt ins Feld führen. Und dank der Möglichkeit, Werbebotschaften im Netz direkt zu hinterfragen, hinter die Fassade der ach so netten, aber auch ach so gleichen Unternehmensfilme (Stichwort Obststand Didi) zu blicken, braucht es mehr Ehrlichkeit in der Wirtschaft. Immer weniger Menschen glauben tatsächlich noch Werbelügen oder Hochglanzbroschüren. Die Kaufentscheidung fällt in der Cloud und wird maßgeblich von anderen Nutzern und insbesondere von Opinion Leadern wie Bloggern oder bekannten Größen in den sozialen Netzen befeuert.

Rein technologisch werden wir das Jahr der Wearable Devices und des Smart Homes erleben, nicht in der breiten Masse, aber das Thema findet jetzt endgültig seinen Anfang, ist sowohl technologisch als auch finanziell vernünftig durchführbar. Und durch diese beiden Komponenten werden wir uns auch im Alltag noch mehr mit unserem privaten Umfeld vernetzen, auch wenn wir gerade im Büro sind.

Der Satz: „Ich lebe und arbeite in X“ ist von gestern (und so immer schon schrecklich, weil er suggeriert, dass man nur außerhalb der Arbeit leben kann.“ Mein bereits seit langem geforderter Begriff der Work-Life Integration wird in 2014 noch verstärkt werden und letztlich werden wir erleben,wie Arbeit und Privat immer mehr verschmelzen. Wenn wir als Arbeitnehmer hier aktiv teilhaben dann zum Guten. Lassen wir diese Themen nur von den brainstormenden Verwaltern entscheiden, werden wir noch mehr kontrolliert, als schon jetzt. Die Karrierebibel titelte so schön: Transparenparadoxon: Vor dem Chef verstecken macht produktiver.“ Und da ist was wahres dran, denn viele arbeiten im Angesicht ihrer Vorgesetzten, so wie sie sollen, bzw. wie sie glauben, dass der Chef es sehen will. Sind sie alleine, arbeiten sie dann oft so, wie es für die Erledigung der Aufgabe am besten ist und zudem auch der Arbeitsatmosphäre dient.

Oder wie ich zu sagen pflege. Der Mitarbeiter, der jeden Tag vier Stunden arbeitet, um ein Ziel zu erreichen, ist mir lieber als der Mitarbeiter, der 8 Stunden so arbeitet, wie sein Chef es von ihm erwartet oder wie es die Prozesse vorschreiben.

Wer eigenverantwortliche als Mitunternehmer denkende Mitarbeiter will, muss auch die dafür notwendigen Freiräume erlauben.

Wir arbeiten nicht alle mit den gleichen Methoden gleich gut. Das ist eine Illusion, die die Controller gerne hätten. Aber das ist jenseits jeder Realität

 

Um Missverständnissen vorzubeugen. Warum „Ich“ nicht ich bin.

Zum Anfang des Jahres und angesichts für mich eher amüsanter denn unangenehmer Ereignisse des letzten Jahres. Was ich hier im Blog und auch auf Facebook schreibe resultiert NICHT aus Erfahrungen bei meinem Arbeitgeber, meinen persönlichen Freunden oder meiner Familie wenn ich es nicht explizit erwähne. Und um das Thema auch hier gleich weiter zu fassen, dies gilt auch für jeden einigermaßen seriös arbeitenden Blogger in meinem Umfeld. Man sollte, nein man muß, gerade wenn man gesellschaftskritisch schreibt, vom persönlichen Umfeld abstrahieren um in den Wertungen und Meinungen überhaupt glaubwürdig zu sein.

Es mag manchmal ein Ereignis in meinem persönlichen Umfeld oder dem eines Freundes oder eines Netzkontaktes den Anstoß geben, ein lange schwelendes Thema endlich als Blogger und Autor anzugehen, aber durch mein großes soziales Netzwerk, geschätzte Bloggerkolleginnen und Kollegen und auch durch die Erfahrungen,die ich aus gelegentlichen Vorträgen und Beratungen habe, habe ich genug Material, hier Themen anzusprechen. Darum zum ersten Mal seit ich diesen Blog führe die Bitte: Spreche ich hier von „ich habe, ich würde, ich werde“ dann ist dass ich des ERZÄHLERS gemeint, nicht das ich des Autors Uwe Hauck. Dann sind immer mehrere Abstraktionsebenen eingezogen, und das langweilige Meeting ist nicht das, das ICH im Büro erlebe, sondern das Meeting, dass hundert, ja tausendfach in der Welt erlebt und mir in meinen Recherchen zugetragen wird.

Unter meinen gesamten Followern, Freunden und Circlen (im Moment in  Summe mind. 5000 Personen) gibt es genug Inhalte, die ich recherchieren, analysieren und kommentieren kann. Wer hier Schlüsse auf mein persönliches Umfeld schließt, wirft mir indirekt unprofessionelle Arbeit vor, denn genau das ist es, würde ich von meiner eigenen kleinen Welt auf die gesamte schließen. Das zu tun wäre aber schon deshalb dumm weil dann meine Meinung, meine Artikel von geringem bis gar keinem Wert wären. Denn nur das Ereignis, das sich negativ wie positiv an verschiedenen Orten, zu verschiedenen Zeiten wiederholt, ist es wert, analysiert und ggf. kommentiert zu werden. Es ist ein wenig so wie mit guter, glaubwürdiger Wissenschaft. Nur das Experiment,das hundertfach mit dem gleichen Ergebnis wiederholt werden kann, ist auch valide in seinem Ergebnis und der daraus folgenden Erkenntnis. Dass der Anstoß, der Funke ein aktuelles Ereignis sein kann, sei unbestritten. Aber die Aussage und die Schlußfolgerungen müssen immer allgemeingültig sein und bleiben.

In diesem Sinne. Bitte stets mich, den Autor Uwe Hauck und den unbekannten „Erzähler“ meiner Beiträge trennen. Zumal es schon gar nicht etwas aus meinem direkten beruflichen Umfeld sein darf, denn dann müsste ich mir stets den Vorwurf des „Einzelfalls“ gefallen lassen. Mir ist aber wichtig, dass Themen, die ich persifliere, karikiere oder kritisiere auch einer großen Leserschaft geläufig und in ihrem Auftreten häufig genug sind, um einen Trend zu entdecken. Denn das ist es, worum es mir geht. Trends, negativ wie positiv darzustellen, Wege aufzuzeigen und wo mir möglich Lösungen anzubieten. Sonst wäre ich ja ein schlechter Berater.

Zerolemon 10000 mAh Akku für das Note 3 mit Toughcase, Erfahrungsbericht

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Ganz oben das Zerolemon Case mit Extra Akku, darunter das Note 2 mit Otterbox Defender Case und ganz unten das UAG Case

Pünktlich einen Tag vor Heiligabend war er bei mir eingetrudelt. Der Zerolemon Akku mit 10.000 mAh Leistung und einem kompletten Toughcase für den Outdoor Einsatz. Ein erstes Unboxing Video hab ich direkt erstellt und versprochen, von meinen Erfahrungen über die Feiertage mit diesem Batteriemonster zu berichten.

Erste Erkenntnis, die scheinbar manche Reviewer überraschte, die aber bei einer solchen Akkudimension zu erwarten ist. Das Gerät wird schwerer und unhandlicher. Mit Akku und Case bringt das Note 3 jetzt satte 350 Gramm auf die Waage.

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Der Akku ist ein echtes Schwergewicht. Wer sich darüber aufregt, hat aber das Prinzip nicht verstanden 😉

Dafür ist das Smartphone aber auch absolut sicher verpackt. Ein unbeabsichtigter Falltest aus 1,5 m Höhe bei einer Geburtstagsparty zeigte noch nicht mal eine Schramme am Gehäuse.

Und die Folie, die das Display zusätzlich schützt und in das Case verbaut ist, dürfte eine echte Displayschutzfolie sein, denn bislang konnte ich keinerlei Kratzer auf der Folie feststellen und die Bedienung des Smartphones funktioniert fast ebenso gut wie gänzlich ohne Folie.

Was mich gänzlich überzeugt ist die Laufzeit. Bei normaler Nutzung meinerseits und das bedeutet, dass das Smartphone fast ständig beschäftigt ist, auch wenn ich es nicht aktiv nutze, um Nachrichten zu aggregieren und mich auf dem Laufenden zu halten, erreiche ich eine Laufzeit von 3 Tagen und mehr. Nutze ich es intensiv, mit häufigem Anschalten, komme ich auf immerhin 1 1/2 Tage und auch mit einer intensiven Spielesession mit Gangster Vegas, einem anspruchsvollen 3D Spiel steht der Akku nach 6 Stunden immer noch auf 57 %.

Für mich eine absolute Kaufempfehlung, ich hoffe, das Case mit Akku ist bald in Europa verfügbar, denn der Import aus den USA gestaltete sich doch recht umständlich, auch dank des deutschen Zolls, der das Paket nicht weiterg

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Selbst mit Bildschirmschutzoverkill in form eines Spigen Glass und der Folie des Tough Cases ist der Bildschirm noch immer farbbrilliant und gut ablesbar.
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Auch nach einem ganzen Vormittag Gangstar Vegas spielen liegt der Akku noch bei über 50 Prozent. Ohne Zusatzakku hätte das Note 3 hier bereits die Flügel gestreckt.

ab, weil eine Rechnung außen am Paket fehlte (die übrigens da war, nur nicht als solche erkannt worden, weil nur in Englisch 😉

Ansonsten sind noch die gute Verarbeitung, die genaue Passform zu erwähnen und die sinnvollen weil haltbaren und bedienbaren Abdeckungen für Audio, Stift und USB. Selbst an einen Gürtelclip, der gleichzeitig als Quickstand fungieren kann, hat ZeroLemon gedacht.

Für knapp 60 Dollar ist der Akku bei www.zerolemon.com zu haben. Für alle, die mit dem hohen Gewicht und dem dreimal so dicken Gehäuse leben können die ultimative Lösung,wenn man häufiger längere Zeit von jeglicher Auflademöglichkeit abgeschnitten ist….. Oder wenn man leidenschaftlicher Ingress Agent ist 😉

Gehe ich jetzt in irgendeinen Elektronikstore, kann ich beim Zubehör für mein Note 3 nur milde lächeln. Ein Kauf und ich habe von der Extrapower bis zum ultrastarken Schutz vor Sturz oder Schmutz alles, was ich brauche.

Für meine Zwecke bekommt das Zerolemon Tough Case mit 10000 mAh Akku 5 von 5 Punkten, denn besser geht es nicht, wenn man alles in einem will.

 

Deutscher Familienverband und gleichgeschlechtliche Partnerschaften, der Beginn eines Shitstorms

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Fürs Protokoll, falls diese Ausgeburten an Toleranz auch noch auf die Idee kommen, diese Peinlichkeit zu löschen.

Es gibt sie immer noch, die ewig gestrigen. So wollte wohl der deutsche Familienverband seine Mitglieder dazu bringen, gegen ein Plakat zu protestieren, dass neben der „klassischen“ Familie auch andere Formen propagiert.

Was mich diebisch freut, der Schuss geht auf Facebook gerade tierisch nach hinten los und der Protest der Facebook Nutzer überschwemmt die Kommentare.

Hallo Familienverband. Wie wäre es mal, aus dem Mittelalter in die Gegenwart zu kommen?

Ricarda Riechert bringt das ganze auf Google+ auf den Punkt:


Statt eines Neujahrsgrußes: Brief an meine Kinder

rezensenten-666893576rezensenten-666893576Ich weiß, ich bin noch nicht „alt“. Zumindest nicht in den Augen meiner Kinder. Aber ich denke, mit meinen mittlerweile 46 Lenzen hat sich doch eine ganze Menge an Lebenserfahrung angesammelt, die ich hier nach und nach weitergeben möchte. In der einen oder anderen Art wird dieser „Brief“ vielleicht eine Serie ergeben, jetzt liegt mir aber zunächst einmal daran, ein paar Gedanken zu sammeln, da meine Kinder mittlerweile mit ausgesprochen guten und oft nicht einfach zu beantwortenden Fragen auf mich zu kommen und ich denke, dass das sicher auch für meine Leserschaft interessant sein dürfte.

 

Lieber Jan, liebe Katja, lieber Marc.

Ein neues Jahr, 2014 hat begonnen und ich habe beschlossen, hier meine Gedanken dazu zu sammeln, was ich in meinem bisherigen Leben so erlebt/erfahren habe und denke, dass es erwähnens- bzw. weitergebenswert ist.

Ihr drei seid für mich wirklich etwas besonderes, und jeder von euch liegt mir sehr am Herzen und bedeutet mir unendlich viel. Ihr stellt euch schon jetzt sehr bedeutsame Fragen nach dem Sinn des Lebens, dem Beruf, den ihr einmal ergreifen sollt und was ich für gut und was für böse halte.

Fangen wir mal von hinten an. Gut und Böse, da habt ihr gleich einen der schwierigsten Punkte. Denn das kann man überhaupt nicht pauschal sagen. Vieles, was gut gemeint ist, wird zu etwas Bösem oder etwas Böses kann der Quell für etwas ungeheuer Gutes sein. Für mich habe ich gut so festgelegt, dass ich mit meinen Handlungen niemandem bewusst schade und stets versuchen will, hilfsbereit, freundlich und tolerant zu sein. Das schließt für mich Hautfarbe, Geschlecht, Nationalität und ja, auch wenn ihr alle nicht getauft seid und ich mittlerweile Atheist auch die Freiheit des Glaubens ein. Euer Opa hat hier ein schönes Bild, das Igel Prinzip, ich will und verlange von meiner Umwelt so zu leben, dass wir alle unseren Platz haben und niemand den anderen willentlich beschränkt.

Das ist dann aber auch schon die nächste Lektion. Ihr werdet nie etwas 100% bekommen. Seid stets bestrebt, das Beste zu tun, zu sein, zu wollen. Aber seid euch auch im Klaren, dass das, was ihr für das Beste haltet immer auch nur das Zweitbeste sein kann. Wisst, dass das Leben aus einer immerwährenden Kette von Entscheidungen, Erfolgen, Misserfolgen, Fehlern ja auch kleinen und größeren Katastrophen ist. Beinahe schon abgegriffen ist das lateinische Zitat „Carpe Diem“ Nutze den Tag. Aber es ist wahr. Macht euch nicht zu viele Sorgen über die Vergangenheit, denn die ist vorbei und plant eure Zukunft aber sorgt euch nicht um sie, denn sie ist noch nicht da und ihr könnt nur mit euren HEUTIGEN Entscheidungen beeinflussen, wie die Zukunft sich gestalten wird. Bestimmen könnt ihr es nicht.

Auch wenn ihr euch Gedanken darüber macht, was ihr einmal werden wollt, übt euch in Gelassenheit. Freut euch über eure Begabungen, jede davon ist wertvoll und wichtig und kümmert euch um eure Defizite aber lasst euch von niemandem einreden, weil ihr etwas nicht so gut könnt, seid ihr ein schlechter Mensch. Und bei der Wahl eures Berufes, bedenkt stets, dass einen Beruf zu haben auch immer bedeutet, dass man nicht nur das tun kann, was einem an diesem Beruf Freude bereitet. Stets wird es auch Dinge geben, die nun mal gemacht werden müssen. Doch sucht nach etwas, das ihr mit dem Herzen tut. Denn es gibt schon genug Menschen, die in einem Beruf arbeiten, der sie nur unglücklich sein lässt. Versucht stets, den Entscheidungsdreiklang zu bedenken: Wenn etwas euch nicht gefällt, dann entweder ändert es, findet dennoch Gefallen daran oder geht weg. Und bitte umgebt euch nicht mit Menschen, die euch nach unten ziehen.

Menschen, die den ganzen Tag nur das negative sehen, die sich immerfort beklagen, sich selbst leid tun, die schaden auch ihrer Umwelt. Ihr könnt nicht glücklich, optimistisch, erfolgreich sein, wenn ihr euch mit beständigen Nörglern und negativen Menschen umgeht. Sucht die Gesellschaft von Optimisten, die die Welt realistisch aber positiv sehen.

Seid immer bestrebt, das beste zu geben, aber sucht nicht den Perfektionismus und was das absolut wichtigste ist. MACHT FEHLER. Fehler sind der wichtigste Bausteine auf dem Weg, besser zu werden. Und seid wissbegierig. Lasst euch nicht einreden, wir würden erst heute in einer Zeit lebenslangen Lernens leben. Ich lerne immer wieder mit Freuden etwas neues. Und wer das tut, der hat gar keine Zeit für Traurigkeit, Langeweile oder gar Einsamkeit. Lernt, und genießt es, immer wieder etwas neues zu erfahren, immer wieder den eigenen Tellerrand zu verlassen. Es gibt so viele Menschen, die sind seelisch jetzt schon tot, weil sie in der Vergangenheit leben, weil sie meinen, schon alles zu wissen. Und das schlimmste, sie selbst wissen es gar nicht, wie verkümmert ihre Seele bereits ist.

Toleranz, Freude, Entdeckergeist, ein positiver Blick auf die Zukunft ist nur dann möglich, wenn ihr die Zukunft als das anseht, was sie eigentlich ist. Ein unbegangener Weg, der erst durch das darauf voranschreiten entsteht. Und ein Weg, der so viele Abzweigungen, Gabelungen hat, dass es DEN richtigen Weg gar nicht gibt. Oder besser, alle Wege sind richtig, so lange sie sich nach vorne orientieren und ihr euch nicht mit dem befasst, was längst geschehen und hinter euch liegt. Macht Fehler, aber lernt daraus. Kein Fehler ist umsonst, wenn er euch auf eurem Lebensweg weiter bringt.

Ein Optimist zu sein, muss nicht heißen, den ganzen Tag nur die rosa Brille zu tragen und auch das größte Unglück noch wundervoll zu finden. Aber es bedeutet, dass ihr euch dessen bewusst seid, dass immer wieder ein Weg nach vorne führt, auch aus einem tiefen Tal kann man wieder empor steigen, wenn man nur will. Und vor allem bedeutet Optimist zu sein, nicht gleich aufzugeben, wenn etwas nicht auf Anhieb klappt oder auf dem Weg zum Ziel plötzlich Probleme auftauchen. Denn gerade, wenn ich etwas besonderes auf die Beine stellen will, dann gibt es Hindernisse, Hürden, Neider, Widersacher. Nur wer den Biss hat, seine Sache durchzukämpfen, wird auch seine Wünsche, seine Ziele erreichen.

Also lasst euch nicht entmutigen, wenn etwas nicht gleich klappt. Ist es eure Herzensangelegenheit, werdet ihr sie auch erreichen. Nicht gleich, aber auf jeden Fall irgendwann.

Und was den Sinn des Lebens angeht, für mich habe ich festgestellt, dass er einfach darin besteht, für sich persönlich möglichst viele Glücksmomente im Leben zu schaffen. Und da das größte Glück nichts wert ist, wenn es ein einsames, ein ungeteiltes Glück ist, bedeuten mir Momente wie das Zusammensein mit euch oder eurer Mutter, Gemeinschaft und Zuneigung viel mehr, als all die Dinge, mit denen ich mich umgebe. Sicher, ich hänge auch an Dingen, weil sie für mich Erinnerungen tragen oder mir der Umgang mit Ihnen Freude bereitet. Aber die wirklich tollen Momente im Leben waren nicht mit Dingen, sondern mit Menschen verknüpft.  Eure Geburt, das Ja Wort eurer Mutter, als ich sie fragte, ob sie mich heiraten will. Der Moment, als ich einem Menschen das Leben retten durfte. Es sind immer diese Momente gewesen, die in meinem Herzen den größten Platz einnehmen.

Lasst euch in eurem Leben von niemandem den Weg vorschreiben, den ihr gehen wollt. Und bedenkt, dass der Weg, so er mit Blick auf die Zukunft gerichtet ist, immer dunkel und unklar sein muss. Achtet auf das, was um euch geschieht, nutzt Gelegenheiten, die sich euch bieten und wenn ihr euren Wunschberuf oder ein anderes euch wichtiges Ziel nicht auf direktem Weg erreicht, habt Geduld, es wird sich zur unerwartetsten Stunde ein neuer Weg auftun.

Als ich mir über meine Zukunft begann, Gedanken zu machen, und das muss so ungefähr zu der Zeit gewesen sein, als ich so alt war, wie ihr, da war ein großer Traum, denn wie ihr wisst bin ich ein großer Bücherwurm, dass ich irgendwann einmal ein Buch schreiben wollte, Autor werden, dessen Bücher man in jedem Buchladen erwerben kann. Es hat gedauert bis ich 46 Jahre alt wurde, aber nun ist der Traum war geworden. Ganz anders, als ich mir das damals ausmalte, aber nun kann ich tatsächlich in einen Buchladen gehen, und nach dem Autor „Uwe Hauck“ fragen.

Es gibt immer einen Weg und es wird auch immer eure Mutter und mich geben, die euch mit Freuden dabei unterstützen, jedweden eurer beruflichen Träume nach euren Möglichkeiten zu erfüllen. Aber wird werden euch nicht sagen, was ihr tun sollt, was ihr werden sollt, woran ihr glauben sollt. Wir können euch nur dabei helfen, die Erkenntnis zu gewinnen, was ihr für wichtig, gut, erstrebenswert haltet. Es ist nicht an uns, euer Leben zu bestimmen. Aber es ist unsere Aufgabe,  euch so viel Wissen und moralisch-ethische Hilfe zu geben, wie ihr anzunehmen bereit seid.

Und wir werden da sein, auch wenn wir ganz fern sind. Alleine im Leben mögt ihr des öfteren sein, sei es durch einen Umzug, durch eine enttäuschte Liebe oder andere Umstände, doch einsam seid ihr nie, denn ihr habt uns, und ihr habt euch als Geschwister. Und das ist ein Band, das ein Leben lang hält.

 

Terraria – Die 2D Spielwelt kommt zurück

Heute ein Gastbeitrag von Jan Hauck, 14. Jahre, der euch das Spiel Terraria vorstellt und es dem sehr bekannten Minecraft gegenüberstellt:

 

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Terraria bietet wie Minecraft einen Netzwerkmodus

Die Hersteller von dem 2D Spiel Terraria sind „Re-Logic“. Terraria ist eine Art Minecraft nur mit viel mehr Action. Terraria hat außerdem viel mehr Erze, daher auch mehr Craftingmöglichkeiten.
Aber was ich persönlich am besten finde ist, dass es Magie gibt, wie z.B. Zauberbücher, Stäbe
oder Flügel, mit denen man Fliegen kann. Es gibt natürlich noch viel mehr solche Fähigkeiten, wie z.B. der Doppelsprung, Flossen, … . Im Gegensatz zu Minecraft kann man sein eigenes Dorf bauen.
OK, man denkt jetzt, dass man das in Minecraft auch kann, ja kann man aber in Terraria ziehen NPC`s (non Player Charakters) ein, die dir was verkaufen. Dadurch kommt auch ein Geldsystem ins Spiel.

So ich habe jetzt sehr viel gutes für Terraria gesagt aber wenig gutes über Minecraft. Das will ich jetzt mal ändern denn es gibt natürich auch schlechte Dinge in Terraria. Soviel ich weiß finden viele es doof, dass es in 2D programmiert ist.

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Auch Magie ist möglich

Es ist aber eigentlich auch egal denn es gibt eigentlich nichts daran auszusetzen, da es eigentlich nur Vorteile hat: Jeder der Minecraft kennt weiß, dass man sich nicht direkt nach unten oder oben graben sollte, da man nie weiß was kommt, wenn man aber 2D Grafik hat, sieht man alles um sich herum. Außerdem hat er Spieler einen besseren überblick und kann sich nicht so schnell wie in Minecraft verlaufen. Man hat ja nur 2 Richtungen. Wenn ihr da anderer Meinung seit, dann könnt ihr die ja als Kommentar schreiben. Ein weiterer Punkt ist jetzt für die, die gerne schöne Häuser bauen, denn man kann in Terraria keine Treppen oder Leitern bauen, die auch die NPC`s benutzten können. Das finde ich sollte man beheben.

Ich persönlich finde das Spiel echt SUPER und würde es jedem weiterempfehlen, der das Mittelalter, die Magie und das bauen liebt.

Terraria hat eine 1+ verdient.

 

 

 

jan

Jan Hauck ist 14. Jahre alt und geht aufs Gymnasium Sankt Michael in Schwäbisch Hall. In seiner Freizeit begeistert er sich für Computerspiele, spielt gerne mit Freunden im Freien und fährt gerne Fahrrad. Dieses ist die erste Rezension eines Computerspiels, es sind aber noch weitere geplant.

 

 

 

Verfügbar ist Terraria für PC, Android, Playstation 3 und XBox zum Preis von ca. 19 Euro für die PC/Konsolen Version und knapp 4 Euro für die Android Version[appbox googleplay com.mojang.minecraftpe]

[appbox googleplay com.and.games505.Terraria]

 

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Gebäude in Terraria werden auch von NPCs bewohnt

 

Rezension des Jahres: Als DAU geoutet in wenigen Zeilen

Es gibt ja immer wieder Fundstücke bei Amazons Rezensionen. Manche sind absichtlich humoristisch gehalten, bei manchen hatte man es schon mit dem Produkt absichtlich darauf angelegt (ich erinnere nur an das sicher nicht ganz ernst gemeinte Taschenmesser mit allen möglichen Funktionen) aber die Rezension des Users Bertrand Boncoeur
zum Moto G
zeugt von so viel Ignoranz und Unwissen, dass es auch nach mehrmaligem Lesen leider nicht satirisch gemeint sondern wirklich eine ernsthafte Rezension sein muss.
Und dennoch lag ich förmlich am Boden vor Lachen. Warum ich diese Rezension veröffentliche? Weil ich damit zeigen will, wie Ignoranz und Unwissenheit ein Produkt schädigen können, ohne dass es dafür einen vernünftigen Grund gäbe. Schon beim Note 3 war ja eine Flutwelle von sinnfreien Negativrezensionen über Samsung hereingebrochen, die nichts mit dem Produkt an sich sondern mit zwei eher firmenpolitischen Entscheidungen bezüglich Root und Aktivierung des Smartphones zu tun hatten.
Hier ist einfach überhaupt nicht vernünftig vorgegangen worden, weder wurde sich zuvor informiert, was für ein Produkt hier gekauft wird, noch wurde offensichtlich überhaupt in irgendeiner Form verstanden, worum es sich bei dem Moto G handelt.
Tut mir Leid Herr Boncoeur. Setzen, sechs. Der Spott ist hier nur zu sehr gerechtfertigt, ob der immensen aus der Rezension strahlenden Arroganz und Ignoranz.
Ich hoffe ja nicht, dass meine Vermutung sich bewahrheitet, dass der Rezensent bislang Apple Nutzer war, obwohl ich das ob der Bemerkung mit dem ITunes Store befürchte und sich damit mein Bild von Apple Nutzern leider nicht wirklich bessert.