Blogparade: Arbeitsplatz der Zukunft-Es beginnt alles im Kopf

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Als Blogger und Buchautor bin ich heute schon mobil. In Zukunft wird der Ort an dem ich arbeite noch viel irrelevanter werden.

Die Blogparade des CeBIT Blog „Arbeitsplatz der Zukunft“ greift ein Thema auf, zu dem ich nebenberuflich schon lange forsche und schreibe. In meinem Hauptberuf bin ich Softwareentwickler und zwar klassisch. Arbeitsplatz im Büro, fester Desktop PC und über die üblichen Gleitzeitmodelle hinaus im Prinzip der klassische 9-17 Uhr Job.

Das macht mir nichts, der Beruf macht mir Freude, aber als Autor und Blogger arbeite ich eben auch noch in anderen Arbeitsmodellen. Denn als Autor und Blogger bin ich mobil.  Sehr mobil. Eigentlich benötige ich nur meinen Rucksack und einen Tisch, nein, eigentlich noch nicht mal das, um zu bloggen, zu recherchieren, zu schreiben und ja, auch um KUMs bei ihren ersten Schritten in die Arbeits- und/oder Social Media Welt von Morgen zu begleiten.

Aber ich möchte hier gar nicht auf meine technischen Werkzeuge eingehen,die mir mobiles Arbeiten ermöglichen. Smartphone, Tablet und Notebook, WLan und MIFI alles bekannte Begriffe und Technologien. Aber nicht das, was die Arbeit der Zukunft für mich ausmacht. Denn für  mich gibt es zwei Prämissen, die ich für zukünftige Arbeitsplätze sehe.

Zum einen, der Ort wird irrelevant. Wir werden erleben, dass die Präsenzkultur sich immer mehr überlebt. Ich arbeite nicht, wenn ich da bin, sondern wenn ich arbeite. Heutige Unternehmen verwenden viel zu viel Energie und Kosten darauf, die Präsenzzeiten der Mitarbeiter zu erfassen. Wer aber permanent fragt, wie lange etwas dauert, der wird erleben, dass die Zeiten, die er erhält auch stets voll ausgefüllt werden. Denn es geht ja nicht um die effektive Erledigung der Aufgabe sondern um das anwesend sein, wenn es erwartet wird und idealerweise auch, wenn für den Chef sichtbar (zumindest scheinbar) gearbeitet wird.

Das ist nicht mein eigenes Erleben, das haben Studien ergeben. Schon in meinem Umfeld kann ich beobachten, wie plötzlich die Ergebnisse wichtig werden, wenn man sich von dem Denken in Stechuhrmodellen verabschiedet. Projekte erwarten nicht die Präsenz des Mitarbeiters, sondern das Ergebnis. Sie wollen vom Mitarbeiter nicht Anwesenheit, sondern gute, qualitativ hochwertige Ergebnisse. Gerade in Wissensberufen – und auch wenn das mancher so nicht sehen will, sie werden in Zukunft die überwiegende Mehrheit der Tätigkeiten darstellen – zählt das Resultat, nicht die Dauer.

Auch daraus resultiert ein weiterer Aspekt, den ich für zukünftige Arbeitsplätze sehe. Anstelle eines Fulltime Jobs wird es immer mehr Teilzeitangestellte geben, die möglicherweise für mehrere Unternehmen in einer Art serieller Festanstellung oder einem Mix aus Festanstellung und freiberuflicher Tätigkeit arbeiten. Daraus resultiert, dass sie nicht mehr zwangsweise in den Räumen des Unternehmens tätig sein müssen, dass Unternehmen vielmehr so etwas wie Coworking Spaces bereitstellen, die dann von den Mitarbeitern des Unternehmens ganz nach den aktuellen Tätigkeitsbedürfnissen genutzt werden. Da kann es Phasen mit permanenter Präsenz geben und wiederum Abschnitte, in denen der Mitarbeiter mobil, von zuhause aus oder von unterwegs tätig ist.

Es gibt das Stichwort vom „atmenden Unternehmen“. Das wird aber schwierig, so lange ich die Mitarbeiter für ihre Anwesenheit bezahle. Denn dann muss ich mir stets überlegen, wie ich die Ressource Mensch möglichst optimal auslaste, denn dann ist ja Mitarbeiterzeit Geld. Bezahle ich aber für Ergebnisse, idealerweise nicht bezogen auf den einzelnen sondern Teams oder Projekte, ist es durchaus möglich, neben hochstressigen Phasen auch Ruhezeiten zu haben, in denen manch ein Mitarbeiter nur 3 Tage arbeitet. Nicht falsch verstehen, die Bezahlung sollte sich weiterhin fix gestalten, damit Planungssicherheit für den Arbeitnehmer besteht. Aber im atmenden Unternehmen erhält man im Ideal auch die Gesundheit der Mitarbeiter, da dann wenn vernünftig und wirtschaftlich wie sozial sinnvoll geplant wird quasi die Erholungsphasen jenseits des Urlaubs mit einplant. Dann ist der Mitarbeiter nicht mehr ständig unter Stress und droht in den Burn out zu rutschen, da dann die Aufgabe des Managements plötzlich nicht mehr darin liegt, sicherzustellen, dass alle voll ausgelastet sind.

Vielmehr gilt es dann, eine Balance zwischen Arbeit und Mitarbeitern zu schaffen. Es wird immer wieder gerne vom Begriff der Work-Life Balance gesprochen.  Das ist für mich aber ein großer Irrweg. Work-Life Intergration muss das Motto lauten. Privat und Beruf mit der gleichen Wichtigkeit. Das Private nicht nur noch als Regeneration, um im Beruf wieder fit zu sein sondern als eigene wichtige Komponente für Selbstverwirklichung und eigene Interessen. Und bei einer Arbeit, die nicht mehr die Zeit misst, so haben wiederum einige Studien ergeben, ist auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter weitaus größer.

In den Details wird man sicher diskutieren müssen, wird es Auswüchse geben und Fehlentwicklungen.

Aber für mich bedeutet der Arbeitsplatz der Zukunft vor allem mehr Freiheitsgrade und wieder mehr Zeit für das Individuum jenseits der Tätigkeit im Büro, weil die Arbeit plötzlich von einem Fremdkörper im positiven Sinne zum integralen Bestandteil des Lebens wird.

 

 

Testbericht LG Nexus 4 Drahtlose Ladestation

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Die Ladestation sieht nicht nur elegant aus, sie funktioniert auch sehr gut.

Eine Sache, die mich immer schon störte und die oft auch das Ende eines Smartphones bedeutete waren die Micro USB Ladekabel.

Meist doch recht wackelig und oft auch die Komponente, die als erste kaputt ging interessierte ich mich für die bei Mobilefun.de im Angebot befindliche kabellose Ladestation für das Nexus 4. Sie basiert auf dem Prinzip der Induktion, wodurch sie natürlich nicht für alle Smartphones geeignet ist, das Nexus 4 und 5 funktionieren aber auf jeden Fall mit ihr.

Nun habe ich selbst im Moment kein Nexus 4 aber ein netter Kollege übernahm für mich den Test im Alltag. Auf diesem Wege nochmal ganz lieben Dank an dich Frank für deine tollen Auswertungen und Ergebnisse.

Zunächst zur Station selbst. Sie ist nicht die Originalladestation für das Nexus 4 aber das äquivalente Modell direkt von LG. Das Smartphone wird schräg auf die Station gelegt und hält dort sehr gut. Der Winkel ist angenehm und das Smartphone lässt sich auf der Station gut benutzen.

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Dankenswerterweise hat Frank die Ladezeiten ausführlich ausgewertet.

 

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Man sieht den angenehmen Winkel der Station. Zudem hält das Smartphone sehr gut und verrutscht nicht.

Wo sowohl ich als auch mein Co-Tester Frank Bedenken hatten, war die Ladezeit mit der Station. Deshalb hat Frank ausführliche Tests gefahren, deren Ergebnisse man in der nebenstehenden Tabelle sehen kann. Natürlich schneidet die kabellose Station im Vergleich nicht ganz so gut ab, wie kabelgebundenes Aufladen, allerdings sind die Unterschiede erstaunlich und damit angenehm gering.

Und was ich bei der ganzen Sache für das angenehmste halte. Kein Herumgefummele mit den Ladekabeln, das Smartphone einfach auf die Station legen und gut ist. Insgesamt wirkt die Station gut verarbeitet und robust, durch die spezielle Oberfläche hält das Smartphone sicher auf der Station.

Nach meiner Einschätzung ist der Preis dem Nutzwert nicht angemessen. Schließlich spare ich mir „nur“ das tägliche manuelle Anschließen des Steckers und bezahle dafür 73€. Letztlich eine persönliche Einschätzung, ob es einem das wert ist.

Die AR Drone 2.0, ein Erfahrungsbericht

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Die Lichter habe ich ergänzt, es sind einfach zwei kleine Taschenlampen

Es gibt immer wieder Gadgets, da kann man einfach nicht nein sagen. So eines ist die AR Drone von Parrot, die bereits in Version 2.0 existiert. Das gelieferte Paket ist ausgesprochen groß und darin befindet sich die Drohne selbst, mit einer Indoor Hülle, die auch die Rotoren schützt und einer Outdoor Hülle, die für weniger Windwiderstand sorgt.

Die Steuerung der Drohne gestaltet sich denkbar einfach. Man lädt die entsprechende kostenlose App aus dem Appstore und schon kann es losgehen. Akku einsetzen, Drohne via Direktverbindung über WLan mit dem Tablet oder Smartphone verbinden und es kann losgehen. Dabei kann man die Drohne auf zwei Arten steuern. Wer es lieber so ähnlich wie beim normalen RC Flug möchte, der nutzt die Einstellung mit zwei „virtuellen Joysticks“. Für mich viel spannender war aber die Einstellung „Total Control“ bei der man die Drohne durch Neigung des Tablets steuert.

Das ganze funktioniert, auch wegen der in die Drohne eingebauten Intelligenz recht gut, die Drohne steigt nach Drücken auf Start selbständig auf eine Höhe von etwa 1 Meter und verharrt dort, bis man ihr Flugbefehle erteilt.

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Die Indoor Hülle schützt die Rotoren vor Beschädigungen, ebenso die Umwelt.

Ein Flug dauert mit dem mitgelieferten Akku dabei allerdings maximal ca 10 Minuten, weshalb dem ausdauernderen Piloten dringend zu Ersatzakkus geraten sei, die es auch mit doppelter Kapazität gibt.
Zudem sollte man sich eine freie Fläche suchen, denn auch wenn die Drohne sich gut steuern lässt, ist sie doch windempfindlich und man nicht unbedingt immer sehr genau in seinen Kommandos.
Zudem sollte man darauf achten, nicht plötzlich Hindernisse im Tiefflug zu überfliegen, da sonst die Drohne schnell mal in die Luft gejagt wird, und wenn sie dann über das einstellbare Höhenlimit gerät, erfolgt eine Notabschaltung. Dies hat bei mir zu einigen Abstürzen und auch Beschädigungen geführt. Wobei die Drohne sehr robust ist und sich so ziemlich alles an ihr auch mittels Ersatzteilen austauschen lässt.

Das eigentlich spannende ist aber die Livevideo Funktion. Damit kann man auf dem Tablet sehen, was die Drohne mit ihrer Front- oder der Bodenkamera sieht, und das bei Bedarf auch aufzeichnen. Die Bodenkamera, die die Drohne eigentlich nur stabil an einem Fleck halten soll bietet hier nur schwaches VGA dafür aber die Frontkamera HD Qualität.

Insgesamt zwar nicht mit professionelleren Drohnen vergleichbar, aber gerade für den Anfänger im Drohnenflug ein idealer Einstieg, den es für um die 330 Euro gibt, was im Vergleich mit anderen Drohnen ähnlichen Funktionsumfangs ausgesprochen günstig ist.

Allerdings sollte man sich bewußt sein,dass es mit Sicherheit Folgekosten geben wird, wenn die Drohne die ersten Male abgestürzt ist. Aber wie beschrieben,es lässt sich so ziemlich alles austauschen und ersetzen.

 

Die Sache mit den Cases, Spigen zeigt, wie man es macht und nicht macht.

Ein Kollege fragte mich neulich, ob ich ihm nicht ein gutes Case für sein Samsung S4 empfehlen könne. Ohne lange zu zögern empfahl ich Spigen, da ich von deren Cases und speziell deren Schutzglas überzeugt bin. Doch er winkte zunächst ab. Warum? Nun er besaß bereits ein Spigen Case, das aber nach recht kurzer Zeit das zeitliche gesegnet hatte.

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Man sieht deutlich, wo das Case gebrochen ist. Eine kritische Stelle bei den meisten Cases, die entweder verstärkt, oder gleich aus weichem Material geformt sein sollte.
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Die deutlich bessere Variante, gleicher Formfaktor, ähnliches Design, aber die „Brücke“ über der Ladeöffnung ist aus weichem Material und damit deutlich robuster.

Wo lag der Fehler?

Nun, generell war auch bei dem ersten Spigen Case nichts auszusetzen. Bis auf ein winziges aber leider entscheidendes Detail.

Dort, wo man das Ladekabel anschließt, muss logischerweise eine Öffnung vorgesehen sein. Und zwangsweise ist dann der

Bereich über der Öffnung recht dünn, da ja das Display nicht verdeckt werden soll.

Das alte Case meines Kollegen – das Spigen Neo Hybrid – hatte nun genau dort einen „Bügel“ aus Hartplastik. Man kann sich sicher ausmalen, wie schnell so etwas brechen kann.

Also haben wir einen Vergleich mit einem anderen Case angestellt, dem Slim Armor Case. Dieses hatte mir kurz zuvor Mobilefun zusammen mit einigen anderen Zubehörteilen zum Testen zur Verfügung gestellt und was lag da näher, als einen direkten Vergleich zu machen.

Am Slim Armor Case ist an genau der betreffenden  Stelle der „Bügel“ aus weichem Material, das auch mal nachgibt. Und ja, das ganz wirkt viel stabiler. Natürlich kann auch das kaputt gehen, wie so ziemlich jede Lösung an dieser Stelle, da dort eben aus Design Gründen nicht viel Material anliegen darf. Aber das weiche Material ist eben viel toleranter gegen verbiegen und Druck.IMG-20140218-WA0004

Mein Kollege nutzt das Case nun mehrere Wochen und ist damit hoch zufrieden. Lediglich die glatte Rückseite findet er nicht ganz so optimal aber speziell die Details an den Kanten, die das ganze doch viel robuster wirken lassen, haben ihn überzeugt. Und der Preis ist mit knapp 25 Euro wirklich angemessen, zumal das Slim Armor obwohl es wenig aufträgt doch einen wirklich guten Schutz bietet.

Man sieht, kleines Detail, große Wirkung. Insofern kann ich weiterhin Spigen guten Gewissens empfehlen, man sollte nur auf die Details achten!

Die zwei Reputationen des Mitarbeiters. Warum man beide kennen sollte.

Viele denken, das Ansehen, die Kenntnisse ihres Mitarbeiters wären klar. Man hat es ja in den hausinternen Systemen erfasst, erlebt in der täglichen Warnehmung, wo die Stärken und Schwächen liegen und kann den Mitarbeiter, sei er Untergebener oder Kollege gut einschätzen. Das ist aber ein manchmal sehr großer Irrtum.

Wir gehen immer noch davon aus, dass sich der Arbeitnehmer innerhalb seiner bezahlten Tätigkeit engagiert, weiterbildet, seine Fähigkeiten und Kenntnisse voll einsetzt. Dabei übersehen wir einen wichtigen Punkt. Durch immer weiter automatisierte und formalisierte Arbeitswelt, ist es den Mitarbeitern oft weder möglich noch gestattet, ihr volles Potential auszuleben. Gerade Mitarbeiter mit kreativen Fähigkeiten, schöpferische und erfinderische Menschen suchen sich immer häufiger Erfüllung außerhalb des 9-17 Uhr Berufs, der Querdenken und Sprengen von Prozessrahmen häufig gar nicht mehr zulässt, sondern alles in ein formales Korsett zwängt.

Selbst Verbesserungsvorschläge durchlaufen manchmal so komplexe Prozesse, dass der einzelne häufig ob der Hürden und Dauer resigniert.

So kann es durchaus sein, dass Mitarbeiter sich ehrenamtlich engagieren, aber auch, dass sie sich im Privaten Kenntnisse aneignen und Talente entwickeln, die zwar für das Unternehmen interessant sein könnten, aber mangels Kenntnis und/oder Möglichkeiten gar nicht bekannt sind. So mag der eine oder andere Sachbearbeiter ein Vortrags- oder Schulungstalent besitzen. Es kann der scheinbar stille Kollege in seiner Freizeit technische Kenntnisse entwickeln oder sich Programmiersprachen aneignen, die im Moment im Unternehmen nicht gebraucht werden, aber dann in der Zukunft, wenn denn mal der Skill notwendig wäre nicht bekannt sind.

Gerade im Social Media Umfeld, in dem die eigene Expertise unabhängig von irgendwelchen Dokumenten etwas gilt, in dem oft in Blogs sehr versiert und kenntnisreich Artikel verfasst werden und spannende Diskussionen angeregt werden, sollte man sich bewusst sein, dass bei mangelnder Wertschätzung des Mitarbeiters mit seinen verschiedenen Talenten dieser sie nicht nur im Privaten auslebt, sondern das ein um andere Mal daraus auch eine zweite Karriere entsteht. So manches scheinbar stille Wasser ist in der Social Media Szene oder in einem technologischen Themengebiet ein Wortführer, ein Influencer. Möglicherweise sogar in einem Bereich, der für das Unternehmen von großem Wert sein könnte. Zum Beispiel ist ein spannender Aspekt die Personalsuche, die ja in verschiedensten Skillumfeldern operieren muss. Wenn schon nicht der eigene Mitarbeiter mit verborgenen aber gebrauchten Talenten entdeckt wird (die meisten Skillerfassungssysteme interessieren sich nur für das, was offensichtlich im Moment gebraucht wird und blicken nicht, was ich für viel wichtiger halte in die nahe und fernere Zukunft), dann kann es durchaus sein, dass er als Influencer andere auf das Unternehmen aufmerksam  machen kann oder gar als ausgewiesener Experte in einem Feld zum Aushängeschild für das Unternehmen werden.

Wir  müssen uns immer mehr bewusst werden, dass wir nicht mehr Privat und Beruf so streng trennen können. Je formalisierter für die Menschen ihr Alltag und gerade ihr Berufsalltag wird, je weniger sie noch selbstbestimmt arbeiten dürfen, um so mehr drängt es viele, sich in der Freizeit selbstbestimmt zu entfalten. Und mit sinkender Bedeutung der eigenen Tätigkeit ist gerade für talentierte Menschen die Entfaltung ihrer Talente in der Freizeit von immer größerer Bedeutung. Hier zu fördern und auch das Engagement jenseits des Arbeitsplatzes zu wertschätzen bzw. auch verborgene Talente zu erlauben kann ein unschätzbarer Fundus für ein Unternehmen sein. Möglicherweise ist dann der stille Entwickler plötzlich ein versierter Vortragender, der brave Sachbearbeiter ein talentierter Entwickler.

Die verborgenen Talente in Unternehmen liegen im Moment noch brach. Es wird die Zeit und die Demographie zeigen, ob hier die HR Abteilungen aufmerksam werden bzw. es ermöglichen, dem Mitarbeiter mehr Freiräume zu schaffen, um sich auch im Beruf wieder zu entfalten. Das geht zwar in kleinen Unternehmen und Startups oft gut, aber je größer der Konzern, um so formaler wird gearbeitet und um so weniger interessiert die Person jenseits der Humanressource.

Amazon verschmilzt Lovefilm und Prime in Deutschland

2014-02-21 09_13_50-AmazonAuf der Homepage von Amazon läuft ein Countdown. In fünf Tagen soll das Angebot von lovefilm in Amazon Prime aufgehen. Bestehende Prime Nutzer erhalten das erste Jahr kostenlos, danach werden für alle 49 Euro im Jahr fällig. Ich persönlich bin Prime Nutzer und halte das Angebot für mehr als fair.

Das heißt: Unbegrenztes Streaming von mehr als 12.000 Filmen und Serienepisoden. Leider noch nicht via Android App aber immerhin auf XBox, Playstation oder geeignete SmartTV Systeme. Damit kann ich dieses Angebot via XBox nutzen.

 

Alternativen zu Whatsapp

Facebook kauft Whatsapp. Vielleicht für den einen oder anderen der Moment, sich mal nach einem anderen Messenger Client umzusehen. Wer Wert auf Datenschutz legt, dem sei Threema ans Herz gelegt.

Dieser Client verschlüsselt Kommunikation nicht nur, er bietet auch verschiedene Vertraulichkeitsstufen. Von unsicher, weil nur als Kontakt bekannt bis hin zu sehr vertrauenswürdig. Dabei erfolgt die Validierung bei sehr vertrauenswürdig über persönlichen Kontakt und den Austausch eines QR Tokens.
Insgesamt ein deutlich sichereres Konzept als Facebook Chat oder eben Whatsapp.
Daneben gibt es natürlich auch noch Services wie den BlackBerry Messenger und Google Hangouts aber gerade wegen des Aspekts der Verschlüsselung und der verschiedenen Stufen an Vertrauenswürdigkeit eines Kontakts empfehle ich, die paar Euro zu investieren. Alternativ gibt es noch myenigma, wobei ich gefühlt mehr Kontakte in Threema finde. Das ist auch das wichtigste Kriterium, falls ihr euch einen Wechsel überlegt. Einen Messenger nutzen, bei dem ihr keinen eurer Kontakte findet, bringt herzlich wenig.

Allerdings, bevor hier jemand voreilig Whatsapp löscht. Wir sollten das ganze etwas entspannter sehen. Immerhin wurde auch Instagram von Facebook gekauft und dennoch als eigenständiger Dienst bestehen gelassen. Ich erwarte das auch für Whatsapp. Vermutlich werden aber Features von Whatsapp auch in den Facebook Chat integriert werden bzw. möglicherweise gar Facebooks Chat durch die Technologie hinter Whatsapp ersetzt.

Auf jeden Fall rechne ich mit einer engeren Verzahnung bei gleichzeitigem Fortbestand von Whatsapp als eigenem Service.

Und hier noch die Links zum Android Store für Threema und einige andere interessante Clients, unter anderem mit myenigma und telegram zwei weitere Clients mit hoher Verschlüsselung.

[appbox googleplay ch.threema.app]

[appbox googleplay com.google.android.talk]

[appbox googleplay com.sgiggle.production]

[appbox googleplay kik.android]

[appbox googleplay com.qnective.myenigma]

[appbox googleplay org.telegram.messenger] 

[appbox googleplay com.viber.voip]

[appbox googleplay com.skype.raider]

[appbox googleplay com.kakao.talk]

[appbox googleplay com.palringo.android]

[appbox googleplay com.ebuddy.android.xms]

Facebook kauft Whatsapp

Soeben kommt es über verschiedene amerikanische Seiten. Facebook kauft Whatsapp für 19 Milliarden Dollar. Davon 16 Milliarden in Cash und Aktien sowie weitere knapp 3 Milliarden in Vorzugsaktien für die Whatsapp Mitarbeiter.

Vermutlich wird Whatsapp wie Instagram zunächst autonom bleiben. Aber das ist schon eine Ansage, zumal damit potentiell ein riesiger neuer Nutzerstamm den Wert von Facebook für die Börsen deutlich steigern wird.