Unbequeme Wahrheiten des Alltags, die beliebtesten Lebenslügen

Ich hab hier mal damit angefangen, ein paar unbequeme Wahrheiten zu sammeln, die viele gerne leugnen würden, die aber oft (nicht immer) so sind.

1) Wir alle finden Kinder toll. Bis der Kindergarten direkt neben unserem Wohnblock gebaut werden soll

2) Wir alle fahren unglaublich gerne mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Rad. Bis wir merken, dass wir dann deutlich länger brauchen, als mit dem Auto

3) Wir alle schätzen offene Kommunikation und praktizieren sie auch Bis der Chef vor uns steht.

4) Wir alle wollen eine saubere Umwelt und gesundes Essen. Bis wir abends feststellen, dass das ganze bedeutet, weniger Müll zu machen und selbst etwas für uns zu kochen.

5) Wir alle schätzen Satire und Ironie. Bis wir selbst davon betroffen sind.

6) Wir alle sind selbstbewußt und unabhängig. Bis der Nachbar mit seinem neuen Sportwagen in die Einfahrt einbiegt.

7) Wir alle lieben es, uns zu bilden und zu lernen. Bis wir abends im Programm die nächste Casting Show sehen.

8) Wir alle schimpfen über die Politik und die Politiker. Bis wir dazu aufgefordert werden, dann für unsere Meinung auch auf die Straße zu gehen.

9) Wir alle behandeln Behinderte wie Nichtbehinderte. Bis wir mit einem behinderten Menschen konfrontiert werden, der unsere Hilfe braucht aber schwierig im Umgang ist.

10) Wir alle haben nichts gegen Ausländer. Bis der Ausländer uns für weniger Geld unseren Arbeitsplatz scheinbar wegnimmt.

11) Wir alle lesen nur gute Literatur und guten Journalismus. Bis wir am Kiosk die nächste BILD Schlagzeile lesen.

12) Wir alle ernähren uns gesund und treiben viel Sport. Bis wir nach Feierabend zu hause angekommen sind, und damit loslegen könnten.

13) Wir alle sind für Solarstrom oder Windenergie. Bis das Solarkraftwerk auf der Wiese vor unserem Haus oder das Windrad direkt neben unserem Wohngebiet gebaut werden soll.

14) Wir alle machen uns nichts aus Marken und Trends. Bis der Freund/Nachbar/Kollege uns seinen neuesten heißen Shice präsentiert.

Wem noch eine schöne Lebenslüge einfällt, gerne in den Kommentaren ergänzen.

Amazon Prime mit Instant Video, die guten und die schlechten Seiten

2014-02-26 11_57_08-AmazonNachdem ich nun das neue Amazon Prime Instant Video ausgiebig testen konnte, zeigen sich für mich viele interessante Punkte aber auch ein paar verbesserungswürdige.
Zunächst, ja Prime ist für diejenigen, die auf das Videoangebot verzichten letztlich nur um 20 Euro teurer geworden. Aber ich wage zu behaupten, auch ohne InstantVideo war eine Erhöhung des Preises fällig, schliesslich sind auch die Versandgebühren allgemein gestiegen. Für mich, der ich schon Amazon Prime Kunde bin stellt das Angebot aber eine gute Ergänzung dar, die für mich persönlich vom Preis- Leistungsverhältnis stimmig ist.

Ich persönlich schätze das neue Angebot, da ich so für knapp unter 2 Euro Aufpreis im Moment ein Video on Demand Angebot bekomme. Und für meinen Geschmack ist die Auswahl der Serien und Filme, die ich mittels InstantVideo als Teil des Pakets bekomme durchaus interessant. Bing Bang Theory, verschiedene nicht Mainstream Filme. Das Angebot passt zu mir. Hier sei jedem angeraten, vor Abschluß einen Blick auf das Inklusivangebot zu werfen. Auch andere StreamingVideo Dienstleister kochen nur mit Wasser.

Was die Qualität des Streams angeht, für mich ist er sehr gut. Das habe ich auf XBox und via Windows Tablet getestet. Einzig, dass ich die Filme nicht offline mitnehmen kann ist für mich noch ein Manko. Und ein zweites ist, dass meine Hauptplattform Android nur via Amazon Tablet bedient wird. Hier ist zwar eine Verbesserung angekündigt, aber leider noch nicht aktuell verfügbar.

Insgesamt halte ich das Angebot für eine gute Alternative zu anderen StreamingVideo Angeboten. Vor allem für all jene, die Amazon auch sonst intensiv nutzen.
Es gibt noch einige Stellen, an denen das Angebot verbessert werden kann, aber ich gehe mal davon aus, dass hier noch einiges folgen wird.

Ich werde den Prime Service auf jeden Fall weiter nutzen und auch das eine oder andere Video abrufen. Amazon Prime Instant Video ist nicht der Marktaufroller, den ich eigentlich von einem Player wie Amazon erwartet hatte. Aber er hat das Potential dazu, wenn noch etwas Feintuning folgt.

Dabei sehe ich vor allem zwei Punkte, die mir an dem gesamten Angebot noch nicht gefallen:
Die doch mittlerweile sehr große Android Community wird völlig ausgeschlossen obwohl das durchaus technisch nicht sein muss, siehe Abrufbarkeit auf dem Kindle Fire, der ja auch auf Android basiert. Und was ich für ebenfalls dringend zu ändern empfinde ist die Offline Verfügbarkeit von Filmen und Serien. Denn ich möchte ja gerade wenn ich unterwegs bin, auch mal eine Serie oder einen Film ansehen können. Dann aber dafür meine Mobile Flatrate zu verbrauchen ist inakzeptabel. Die Filmauswahl trifft meinen Geschmack schon sehr gut, hier sollte aber noch besser kommuniziert werden, dass das Prime Angebot nicht ALLE Filme einschließt, die Amazon zum Streaming anbietet, sondern nur eine Auswahl und man für bestimmte Filme nochmals extra zahlen muss.

Betrachte ich andere Testberichte, so hat gerade letzteres für sehr viel Unmut gesorgt, der durch verbesserte Kommunikation des Paketumfangs sicher hätte vermieden werden können.

Gut hingegen, zumindest auf den Plattformen, auf denen ich das Angebot getestet habe stellte sich für mich die Bild- und Tonqualität dar, da kann das Angebot von Amazon zumindest auf meinen Testsystemen mit der Konkurrenz auf alle Fälle mithalten.

Yahoo kauft Vizify, das Ende eines weiteren Social Media Aggregators

Wie Vizify in einer EMail und auf ihrer Homepage berichtet, hat Yahoo den Dienst gekauft. Damit werden keine Neuanmeldungen  oder kostenpflichtige Registrierungen mehr erlaubt und der Dienst in den nächsten Wochen eingestellt.

Vizify als Dienst bot eine Aggregierung aller Social Media Aktivitäten in einer ansprechenden Oberfläche an und erstellte eine Art Social Media Profil des  Nutzers. Schade, dass Yahoo offensichtlich in den meisten Fällen kein  Interesse an den Diensten sondern lediglich an den Entwicklern hat. Das stärkt den schlechten Ruf un ihrer d dürfte eine bessere Marktposition nachhaltig verhindern.

Yahoo tritt immer mehr als Potential Vernichter denn als Förderer auf.

Die Illusion des kontrollierbaren Mitarbeiters. Vom Social im Media

Es erfolgt ein stiller Umbruch. Jenseits der Bürokommunikation, jenseits von 9-17 Uhr denken kommuniziert der Mitarbeiter mit Kollegen, Freunden, der ganzen Welt.

Das überrascht? Mich nicht. Schon immer gab es technische Möglichkeiten, sich zum Beispiel als Softwareentwickler mit Kollegen weltweit auszutauschen. Und oft brachte das dem Unternehmen bare Münze ein, denn so konnte so manches Entwicklerproblem schnell binnen eines Tages gelöst werden, an dem man sonst sicher ein oder zwei Wochen geknobelt hätte.

Deshalb war in den Anfängen der Vernetzung, als nur der versierte Internetnutzer überhaupt Zugang und Kenntnis über den Umgang mit dem Internet hatte, die Tage auch noch… halt, ich schweife ab.

Natürlich gab es schon immer den Flurfunk und das Gespräch unter Kollegen bei einer Tasse Kaffee. Aber meist waren das enge Zirkel von Teammitgliedern, die auch sonst zusammenarbeiteten. Über das ganze Unternehmen hinweg war transparente offene Kommunikation oft schwer, der hauseigene Gärtner wusste nichts von der IT, die Sachbearbeitung nichts von der Produktion jenseits dessen, was für die beruflichen Tätigkeiten brauchte.

Doch das ändert sich gerade radikal, ob die Führungsebenen dies nun für gut befinden oder zu verhindern suchen. Smartphones, Tablets, soziale Netzwerke vermögen Menschen zusammenzubringen, die früher ggf. nicht einmal voneinander wussten. Und neben dem Austausch über private Hobbies oder den aktuellsten Klatsch ist es heute auch möglich, sich über das Unternehmen und die Irrungen und Wirrungen der einzelnen Bereiche untereinander auszutauschen. Es ist sogar möglich, und das dürfte so manchem nicht gerade schmecken, jenseits der Hierarchien Dinge auf die Beine zu stellen oder sich über Ärgernisse auszutauschen. Und auch im Netz wird der Mitarbeiter, wird das Unternehmen sichtbarer. Meist nicht, weil der Mitarbeiter etwas ausplaudert sondern vielmehr, weil jegliche öffentliche Äußerung gerade auch der Führungsebenen oder der Bereiche, die für die Öffentlichkeitsarbeit tätig sind nun UNKONTROLLIERT im Netz kommentiert und persifliert werden kann. So manch ein Shitstorm entstand aus einer gut gemeinten Nachricht.

Man mag hier dem Mitarbeiter einen Maulkorb anlegen, in gar vom (sozialen) Netz trennen. Das halte ich aber für eine sehr schlechte Idee. Zum einen dringt so etwas über kurz oder lang nach außen und schädigt damit nicht nur den Ruf des Unternehmens als Arbeitgeber sondern  erzeugt auch ein sehr altbackenes Bild einer Firma mit Kontrollwahn und Misstrauen gegen die Mitarbeiter.

Was viel schwerer wiegt, der Wunsch nach Kontrolle des Mitarbeiters demotiviert und  behindert oft in der eigenen Arbeit. Wer sich überwacht und kontrolliert wähnt, verhält sich auch so. Wir müssen uns darauf einstellen, dass es dringend einer neuen Führungskultur des Loslassens und des Vertrauens bedarf. Wer seine Mitarbeiter mit Zahlen und Auswertungen kontrolliert, wer Kennziffern und Tabellen voller Tätigkeitsberichte fordert, der wird bald viele Mitarbeiter haben, die sich mehr darum bemühen, Zahlen und Tabellen gut aussehen zu lassen, als die eigentliche Arbeit zu tun. Und wer Prozessketten aufbaut, bei denen eine einzige Entscheidung über 5 oder 6 Schreibtische muss, der sollte sich nicht wundern, wenn Projekte immer länger dauern und immer teurer werden, ohne dabei qualitativ besser zu werden.

Wir sollten endlich die Mehrheit der Kontrollmechanismen hinterfragen und wieder mehr Vertrauen und Eigenverantwortung erlauben. Und das heißt nicht, Unternehmerisches Denken zu fordern und dessen Einhaltung gleich wieder durch Controllingmechanismen zu überprüfen. Das heißt viel mehr, sich wieder auf die eigentlichen Aufgaben und die gewünschten Ergebnisse zu besinnen, statt nur dafür zu sorgen, dass die Humanressourcen ausgelastet sind, ja nichts persönliches tun, im Prinzip ihr Wesen, ihren Charakter am Zugang zum Betriebsgelände draußen lassen. Das ist nicht sinnführend und zudem auch völlig jenseits der Realität.

 

Ertrunken im Gadget Meer. Weniger ist Me(h)(e)r

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Dockingtastatur als Standard bei Tablets. Die Hybriden werden den Markt übernehmen.

Der Mobile World Congress präsentiert neue Smartphones, Wearables, Tablets. Aber wer braucht das eigentlich alles?

Ein Notebook, ein Smartphone. Brauche ich denn wirklich mehr? Ich denke nein, denn mit den großen Smartphones jenseits der 5 Zoll kann man die meisten Anwendungen, die bislang auf dem Tablet genutzt wurden auch angenehm auf dem Smartphone verwenden. Und das Tablet als mobiles Endgerät, das sagen unter anderem die Verkaufszahlen ist eine Illusion. Die überwiegende Mehrheit der Tablets hat kein UMTS und wird zuhause auf der Couch verwendet.

Und bereits jetzt erscheinen immer mehr hybride Endgeräte, die eine Brücke schlagen zwischen Tablet und Notebook. Meine Prognose für die nächsten Jahre ist, dass wir eine durchschnittliche Displaygröße von Smartphones um die 5 Zoll erleben werden, NUR Tablets werden verschwinden und den Weg frei machen für Hybriden, die eine Dockingtastatur besitzen und zusätzlich als Tablet verwendet werden können.

Denn ich möchte maximal zwei Endgeräte haben. Eines, das ich immer überall dabei haben kann und eines für die bequeme Nutzung zu hause.

Das einzige zusätzliche Device, das ich mir noch vorstellen kann, ist ein Fitnessdevice, das aber auch Uhr sein muss und als Erweiterung des Smartphones fungiert. Aber selbst das ist und wird auch in Zukunft eine Nische bleiben, denn im Prinzip genügt dem durchschnittlichen Nutzer, der vielleicht gelegentlich joggt sein Smartphone als Fitnesstracker.

Ein Hybrid Notebook und ein Smartphone jenseits der 5 Zoll. Das sind die zwei Devices, die ich für den breiten Markt in den nächsten Jahren sehe. Wearables werden nur dann zum flächendeckenden Erfolg werden, wenn sie nicht zu teuer und ständig tragbar sind. Zudem muss die Synchronisation quasi transparent laufen (Stichwort Bluetooth) oder gleich mit der Cloud erfolgen. Überhaupt die Cloud, sie und das Vertrauen, das wir hoffentlich bald wieder in sie bekommen werden zum Schlüssel für die Vernetzung und die Gadgets der Zukunft. Denn ich will meine Daten immer greifbar haben, unabhängig, auf welchem Gerät ich gerade arbeite. Und auch hier gilt, transparente Synchronisation, nichts, was ich aktiv tun muss.

 

 

Braindrain, die guten (Wissenschaftler) wandern ab

Der Spiegel berichtete vor kurzem über den Braindrain deutscher Wissenschaftler. Grundaussage war, dass mehr Wissenschaftler ins Ausland abwandern, als nach Deutschland kommen.

Das würde ich noch etwas weiter fassen. Immer mehr Menschen in meinem Umfeld denken darüber nach, nicht nur den Job, sondern gleich das Land zu wechseln. So habe ich schon diverse Freunde im Ausland und das sind nicht nur Wissenschaftler. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang vor allem, welch große Diskrepanz offensichtlich zwischen der Wahrnehmung unserer Politiker und der Realität besteht. Ja, wir haben eine florierende Wirtschaft und eine niedrige Arbeitslosigkeit. Aber das geht vor allem auf dem Rücken der Arbeitnehmer. Während die Politik sich die Diäten erhöht, fordert sie von den Gewerkschaften Lohnverzicht. Arbeitslose werden in den Jobcentern behandelt wie kleine Kinder, denen man nicht vertrauen darf, weil sie ja alle betrügen (Moment, wer hat die Finanzkrise zu verantworten? Richtig)

Es wird den Arbeitnehmern die Rente gekürzt und gleichzeitig als Maßnahme gegen den demografischen Wandel verkauft, wohl wissend, dass in vielen Berufen Arbeiten bis 67 schon aus gesundheitlichen Gründen nicht denkbar ist. Aber wenn dann der Bürger die Konsequenz zieht und ins Ausland geht, sofern er diese Möglichkeit überhaupt hat, dann wundert man sich und zeigt sich besorgt.

Wir sollten bei solchen Debatten nicht vergessen, wenn wir alles an „Durchschnitt“ auf der Strecke lassen, den wir auch brauchen. Es bringt einer Wirtschaft überhaupt nichts, nur die Spitzenleister zu betreuen, nur die Großverdiener gnädig zu stimmen. Es braucht einen gesunden und motivierten Unterbau an Menschen, die die EIGENTLICHE Arbeit tun. Und hier sorgt man immer mehr dafür, dass innerlich gekündigt wird, dass Dienst nach Vorschrift erfolgt. Das wird sich nicht sofort niederschlagen, aber es wird irgendwann und dann vermutlich scheinbar ebenso überraschend wie die Flucht der Wissenschaftler auf die Wirtschaft zurückfallen, wenn uns andere Nationen rechts überholen, bei denen der „normale Angestellte“ auch be- und geachtet wird.

Und die innere Kündigung wird mittlerweile zum Massenphänomen in einer Gesellschaft, die zwar die Freizügigkeit fordert, sie aber eigentlich gar nicht ermöglicht, ohne wirtschaftlich und sozial ein hohes Risiko einzugehen. Man soll sich niederlassen, ein Haus erwerben, eine Familie gründen, wenn dann aber der Job ruft, soll man/frau alles stehen und liegen lassen und dorthin gehen, wo die Arbeit ruft?

Man soll zwar einen Ausgleich zwischen Privat und Beruf schaffen, wenn man aber mit Blick aufs Privatleben nicht zu jeder Überstunde und jeder Arbeitszeit bereit ist, dann gilt man als unflexibel und wird, so man arbeitslos ist, wie ein Schwerverbrecher mit Sanktionen belegt.

Und da wundert sich unsere Medienlandschaft und die Politik über die Menschen, die gut ausgebildet ins Ausland gehen? Ich ganz ehrlich nicht.

 

Ein neuer Player am NFC/Online Bezahlhimmel, Cashcloud

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Mein Traum. Die ganzen Karten, den Cash weg und dafür mein Smartphone als digitale Geldbörse.

Ich bin ja immer interessiert daran, meine Brieftasche zu verschlanken und Dinge durch Digitalisierung zu vereinfachen. Deshalb hab ich mich auch für das neue Bezahlsystem Cashcloud interessiert und einen Account eröffnet. Cashcloud bietet, wie schon andere vor ihm über einen NFC Sticker an geeigneten Kassen das Bezahlen via NFC an.

Überraschenderweise gibt es sogar bei mir, in der digitalen Diaspora zumindest eine Tankstelle und einen Händler, die schon direkt das Zahlen über NFC erlauben.

Zusätzlich lässt sich auch online bezahlen, da man mit dem NFC Sticker eine virtuelle Prepaid Kreditkarte von Mastercard bekommt. Ein erster Test über Amazon verlief positiv in beide Richtungen. Zunächst trug ich die Karte ein, lud sie aber nicht hinreichend mit „Cash“ auf. Sofort meldete Amazon ein Problem mit der Karte. Fluchs also entsprechend Geld aufgebucht und tatsächlich, nun verlief die Bezahlung problemlos. Der nette Aspekt dabei, das ganze läuft zweistufig. Zum einen überweise ich Geld auf mein Cashcloud Konto (geht natürlich auch per Dauerauftrag) und in einem zweiten Schritt lade ich dann meine Cashcloud Wallet auf. Damit kann man mir maximal das stehlen, was ich auf der Wallet habe, kann damit aber ohne meine Zugangsdaten nichts anfangen.

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Einfach durch den Sticker, der an das Lesegerät gehalten wird, lässt sich eine Bezahlung machen. Und da der Sticker nur mit einem bestimmten Betrag geladen wird, ist auch ein Betrug im großen Stil eher schwierig ; )

Und selbst wer sich primär nicht für die NFC Lösung interessiert erhält mit der App ein interessantes Tool, mit dem man zum Beispiel auch anderen Cashcloud Nutzern Geld sehr einfach übertragen kann.

 

Noch ist das ganze in einem Aufbaustadium und bislang funktioniert vor allem die Bezahlfunktion, aber Cashcloud plant hier noch mehr Funktionen anzubieten. So soll es auch die Möglichkeit geben, über die Cashcloud Anwendung ein Prepaid Smartphone aufzuladen und es wird wohl in Zukunft auch so etwas wie ein Gutschein und Bonussystem geben.

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Klar strukturiert und einfach in der Bedienung. Die App sieht jetzt schon sehr ausgereift aus.

Für mich sieht Cashcloud nach einem sehr vielversprechenden Ansatz aus. Insbesondere, weil hier offline und online integriert sind und man mit dem System inklusive Prepaid Kreditkarte auch ganz ohne NFC einen großen Mehrwert hat.

Auch die App hat mich überzeugt, sie ist sehr klar und gut verständlich aufgebaut und bietet alle Grundfunktionen in einer sinnvollen Struktur.

Insbesondere, wer schon lange mit dem Gedanken an eine Prepaid Kreditkarte spielt, sollte sich diesen Dienst mal näher anschauen. Sieht für meinen Geschmack sehr vielversprechend aus. Dank einfacher App und schnellem Prozess halte ich die Cashcloud Lösung für eine der spannendsten neuen Modelle für das mobile Bezahlen.

 

[appbox googleplay com.cashcloud.cashcloud]

Amazon Prime mit InstantVideo Streaming gestartet

Ich habe es ja schon vor kurzem im Blog über die Verschmelzung von Amazon Prime und Lovefilm berichtet.

2014-02-26 11_57_08-AmazonNun gibt es mehr Informationen zum neuen Angebot von Amazon. Zunächst war ja nur bekannt, dass die Prime Mitgliedschaft um Instant Videostreaming erweitert, und dafür aber um 20 Euro teurer wird, in Summe also dann 49 Euro kostet. Wer sich darüber aufregt, dem sei zunächst mal vor Augen geführt, dass wir hier von knapp 4,08 im Monat für unbegrenztes Videostreaming sprechen. Oder, die Kosten für Prime eingerechnet immer noch einen unschlagbaren Preis von  7,99€ im Monat mit unbegrenztem Zugriff auf Filme und Serien. Und das monatlich kündbar.

Klar dürfte das für diejenigen unattraktiv sein, die bislang Prime lediglich wegen der Kostenersparnis beim Versand genutzt haben. Andererseits bin ich wiederum begeistert, bedeutet das doch für mich als Prime Kunden der auch hin und wieder mal gerne ein Video via Stream schaut, dass ich für weniger als 2 Euro im Monat mehr einen Videostreaming Dienst dazu bekomme, der zum Beispiel mit Star Trek Voyager und Big Bang Theory durchaus Serien anbietet, die mich interessieren.

Was für mich noch ein Defizit ist, ist die fehlende Android App fürs Streaming, hier ist zwar eine „Besserung“ angekündigt, wie lange das aber auf sich warten lässt, man wird sehen. Ist nun aber wiederum nicht ganz so schlimm, da ich ja über unsere XBox zuhause und mein Windows Tablet dennoch die Streams abrufen kann.

Ich werde das ganze jetzt ganz hochoffiziell mal die nächsten dreißige Tage testen und dann über meine Erfahrungen berichten. Bin gespannt, ob Amazon hier nicht nur ein für mich persönlich preislich sondern auch technisch und inhaltlich interessantes Angebot bietet.

 

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