Der PC zu hause verschwindet. Der Server kommt

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Auf Internet und eigene Daten greift man immer mobiler zu. Das Ende des klassischen PCs?

Die rückläufigen PC Zahlen sind ein erstes Anzeichen. Immer mehr Menschen steigen um vom PC auf das Notebook oder gleich auf einen Tablet Hybriden. Denn immer mehr Daten werden zentral verwaltet. Und im Moment passiert dies noch weitestgehend in der Cloud. Je mehr aber die Tablets und Smartphones dem PC den Rang ablaufen um so bedeutsamer wird es, die Rechenkapazität, die zuvor ein PC bereitgestellt hat, zukünftig zwar noch zur Verfügung zu haben, aber ohne dass neben dem Tablet oder Smartphone noch ein vollwertiger PC existieren müsste.

Meine Prognose geht dahin, dass wir in Zukunft den Einzug von Servern in die Privathaushalte erleben werden. Aber nicht, wie der eine oder andere sich jetzt vor dem geistigen Auge vorstellen mag, kühlschrankgroßen Powermaschinen sondern vielmehr von kleinen, energiesparenden und an den persönlichen Bedarf angepassten Systemen. Für den Poweruser, der auch anspruchsvolle Spiele spielt durchaus mit der Kapazität moderner Spielekonsolen (wenn nicht hier gar zukünftige Konsolengenerationen genau diese Dienste anbieten werden), für den Durchschnittsuser mag ein Server mit den Dimensionen eines Raspberry PI hinreichend sein um Audio und Video zu streamen und Daten bereitzustellen.

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So klein kann ein vollwertiger Multimedia Server sein. Der Raspberry PI

Dieser Server dient dann sowohl als Steuerzentrale für das „Smarthome“ als auch als Medienzentrum und NAS Speicher. Mit Tablet, Hybridgerät oder Smartphone kann immer, auch von unterwegs darauf zugegriffen werden und man arbeitet mobil quasi wie zu hause. Erste Konzepte dafür existieren bereits. Bereits existieren WLan Router, die in vielen Bereichen die Dienste eines Servers anbieten, und wir werden hier eine immer weitere Integration erleben.

Letztlich wird so das eigene zu Hause zur Schaltzentrale für den digitalen Nomaden und zum Daten- und Medienspeicher.
Der PC wird dann nur noch aus einem Thin Client mit Monitor bestehen, wenn es ihn überhaupt noch geben muss, angesichts Smart TV, Tablet und Phablet.

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Die aus dem Internet schaltbare Steckdose ist nicht neu. Aber dass sie taucht mittlerweile auch beim Durchschnittskonsumenten auf.

Bei uns zuhause hat jetzt zum Beispiel ein neuer AVM Router Einzug gehalten. Die Fritzbox 7360 bietet als einen Bestandteil auch Anbindung für Smartphone Komponenten an. Und natürlich, denn ich bin bekennender Geek habe ich mir zum neuen Router gleich die passende DECT Steckdose angeschafft, die zum einen die Verbraucher an der Steckdose misst und auswertbar erfasst. Zum zweiten kann ich aber via Fritzbox die Steckdose entweder automatisch zu bestimmten Zeiten schalten lassen (Urlaubssimulator z.B.) zum anderen auch direkt selbst via Smartphone darauf zugreifen und so zum Beispiel sogar aus der ferne bestimmte Geräte an- oder abschalten.

Und das ist erst der Anfang der Möglichkeiten. Gerade auf Kickstarter drehen sich im Moment einige Projekte um das Smart Home. Das wird für mich neben den Wearable Devices der große Trend der nächsten Jahre.

Wenn Angry Birds LAUT werden. Ein etwas anderer Lautsprecher

Es gibt Gadgets, die sind sinnvoll. Es gibt Gadgets, die sind amüsant. Aber beides in einem, das ist mir schon eine Rezension wert.

Neulich beim Stöbern in den unendlichen Weiten des Zubehörs bei mobilefun.de stieß ich auf den folgenden komischen Vogel:

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Spätestens jetzt ist der eigentliche Zweck des komischen Vogels zu erkennen.

Dahinter verbirgt sich aber nicht nur ein Angry Bird, sondern auch ein Lautsprecher, und nicht der schlechtesten einer. Denn wenn man den oberen Teil des Kopfes dreht, dann offenbart sich ein all zu bekanntes Innenleben.

Diese Boxen haben wir alle schon gesehen, deshalb brauche ich vermutlich über die erstaunliche Klangqualität trotz kleiner Maße und ungewöhnlicher Form nichts zu verlieren. Hab das ganze unter anderem an meinem Lieblingsort für solche Tests, beim Baden ausprobiert und mit dem witzigen Vogel lässt sich das Badezimmer wirklich gut und klanglich ansprechend beschallen. (Und nein, der Lautsprecher ist nicht wasserfest, aber der Vogel ist ja auch an sich wasserscheu und stand ausreichend weit weg 😉 )

Wie bei diesen kleinen Boxen üblich findet man neben der Anleitung und dem Ladekabel, mit dem sich der Akku des Lautsprechers an jedem USB Port aufladen lässt auch noch eine kleine Stofftasche für den Transport. 

Allerdings kann man den Vogel auch ohne große Sorge direkt in die Tasche packen. Am Boden befindet sich eine Möglichkeit, das kurze eingebaute Audiokabel sauber zu verpacken. Das ist auch einer der ersten Punkte, die mir positiv aufgefallen sind. Das ganze ist nicht nur amüsant gemacht, sondern auch bis ins Detail durchdacht. Ein KURZES Lautsprecherkabel ist integriert (längere Lösungen kriegt man meist nach dem ersten Mal nie wieder so schön am Gerät verstaut, wie sie bei der Auslieferung waren). Zusätzlich aber auch noch ein Audio IN, so dass man auch mit längeren Kabeln arbeiten kann. Eine blaue LED zeigt an, wenn der Lautsprecher angeschaltet ist und ein Standard Mini USB Port sorgt für den Ladeanschluss. Last but not least finden sich Ein-Aus Schalter und Lautstärkeregler an der Seite der Box.

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USB Anschluß für Aufladen und Audio In für längere Audiokabel
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Der Lautstärkerregler und ein sehr praktisches und gut zu verstauendes kurzes Anschlußkabel an den Audioausgang von z.B. einem Smartphone
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An/Aus LED und Einschalter. Hier kann man auch sehr gut sehen, wie gut sich das kurze Audiokabel verstauen lässt.

Natürlich erfuhr der süße Vogel ein lautstarkes Hallo von der ganzen Familie, die bekennende Angry Birds Spieler sind. Vermtulich werde ich den Vogel demnächst nicht mehr so schnell sehen, wenn er im Einsatz vo

Für diese Art von Lautsprecher liegt der Preis bei 26,99 Euro und wer weiß, wie viel n Kinderzimmer zu Kinderzimmer wandert.

vergleichbare Lautsprecher kosten, der wird mir zustimmen, dass der Preis mehr als fair ist. Oh, und wer den roten Vogel nicht leiden kann, es gibt bei mobilefun.de noch einige andere Angry Birds 😉

Für mich ein klare Kaufempfehlung. Vor allem für Eltern, die ein besonderes Geschenk für ihre Kinder (oder sich selbst) suchen, für Angry Birds Fans und für bekennende Geeks wie mich.

Mobiles Arbeiten, Tipps und Tricks

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Mein mobiler Sekretär und Assistent.

Und noch eine Blogparade, die mich zu einem Beitrag angeregt hat. Es geht um Mobiles Arbeiten und da ich ja, wie mein Umfeld weiß schon seit längerem ein Verfechter, des flexiblen, ortsunabhängigen Arbeitens bin, hier mal ein paar Gedanken zu meiner Sicht auf das Thema.

Für mich bedeutet mobiles Arbeiten vor allem, dass ich ortsunabhängig Zugriff auf alles habe, was ich für meine Arbeit brauche (hierbei beziehe ich mich auf meinen „Nebenjob“ als Autor und Blogger, der Daytime Job ist zu nahezu 100% an einen festen Arbeitsplatz gebunden (noch)) .

Kern des ganzen ist für mich, auch wenn mich manche dafür dialektisch steinigen mögen, immer noch Google mit seinen Diensten. Texte und Manuskripte liegen auf Google Drive und lassen sich damit von überall bearbeiten. Als mobile Werkzeuge nutze ich in der Regel mein Transfomer Tf300 Android Tablet mit Tastaturdock bzw. für die schnelle Korrespondenz oder Notizen in Meetings und Gesprächen mein Note 3, dessen Stiftfunktionen ich nicht mehr missen möchte.

Um mit dem Tablet aber auch mit anderen Endgeräten ins Netz zu kommen ist stets auch ein Mifi Router mit dabei.

Ich habe es mir zur Regel gemacht, so weit es geht auf Papier zu verzichten und alles digital abzulegen, damit ich stets alles auf einem zentralen Platz habe. Auch Fotos von Unterwegs oder Filme für meinen Blog lege ich automatisch via Dropbox im Netz ab, und habe damit, sollte mal eines meiner Endgeräte verloren gehen immer alles noch zentral zur Verfügung.

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Mein mobiles Büro.
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Die Scottevest bietet Platz für alles, was ich unterwegs brauche. Ich besitze davon eine Sommer und eine Winterversion und kann ganz ohne zusätzliches Gepäck mobil sein.
Bildquelle: Scottevest.com

Arbeite ich an längeren Texten oder bin für mehrere Tage unterwegs ist dann anstelle des Android Tablets mein Notebook dabei, denn immer noch ist es angenehmer, lange Texte und Blogbeiträge über meinen Linux Notebook zu erfassen. Da hoffe ich auf die Chromebooks, die ich wohl in diesem Jahr mal antesten werde.

Um auch unterwegs mit der Familie in Verbindung zu bleiben, ist Whatsapp (schon wegen der Kinder) im Einsatz und Skype für die Familienvideokonferenz. Berufliche Videokonferenzen organisiere ich lieber über Google Hangout, da sind die Möglichkeiten zur Kollaboration auch mit mehreren Teilnehmern einfach besser.

Auf dem Laufenden halten mich unterwegs meine Social Media Kanäle und für die Hotelsuche nutze ich entsprechende Apps auf dem Smartphone. Foursquare wird intensiv genutzt, schon, weil es oft sehr praktisch ist zu wissen, wer noch mit mir in der gleichen Region unterwegs ist.

Und damit ich auch unterwegs nie tagsüber von Steckdosen abhängig bin, sind natürlich zwei Powerakkupacks mit je 15.000 mAh mit dabei. Dank meiner neuen Scottevest kann ich das alles, sofern ich nicht meinen Rucksack bei mir haben will, auch hervorragend und komplett unauffällig in meiner Jacke verschwinden lassen.

 

 

Play to Cure – Genes in Space: Spielen und der Krebsforschung helfen

PlaytoCureMit Play to Cure: Genes in Space ist jetzt ein Spiel erschienen, das auf den ersten Blick wie ein einfacher Weltraumflug Simulator aussieht. Das Spiel hat aber einen ernsten Hintergrund und fällt in die Kategorie der „Serious Games“.

Während man selbst ein Raumschiff steuert und durch verschiedene Möglichkeiten, Punkte zu sammeln immer bessere Ausrüstung erhält, werden Daten, die von Cancer Research UK bereitgestellt werden analysiert, und die Ergebnisse wieder zurückgesendet. Zu Beginn werden hierzu durch die App genetische Daten heruntergeladen, die während der Spieler das Spiel spielt verarbeitet werden. Wird das Spiel beendet, werden die Ergebnisse dann wieder hochgeladen.

Man muss sich quasi einen möglichst „dichten Pfad“ durch die Daten suchen, die im Spiel eine wertvolle Materie sind, die der Spieler aufsammeln muss.

Das ganze Spielprinzip mag nicht all zu aufregend erscheinen, für ein Casual Game macht das ganze doch hinreichend Spaß und wenn man die sinnvolle Sache im Hinterkopf behält, versucht man erst recht, die optimalen Pfade zu finden.

Also wenn ihr das nächste Mal etwas Wartezeit totschlagt, warum dann nicht mit einem Spiel, das auch noch gutes tut?

 

Erhältlich ist Play to Cure: Genes in Space für Android und IPhone.

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Smartwatches, da war doch schon mal was?

1779156-40Beim Recherchieren über neue Smartwatches bin ich auf eine Uhr gestossen, die man gut als einen der Vorläufer der Pebble Smartwatch bezeichnen könnte.

Genauer gesagt geht es um die TEXAS INSTRUMENTS – EZ430-CHRONOS-868 Uhr, die man unter anderem bei Farnell beziehen kann. Ja Moment, werden jetzt viele sagen, das ist doch eine Fitness-Uhr. Richtig, aber zum einen, die meisten aktuellen Smartwatches haben ebenfalls einen Fokus auf Fitnessfunktionen und zum anderen. Wenn man sich mal genauer mit dem Artikel befasst, stellt man schnell fest, dass diese Uhr sich bereits programmieren läßt. Und wenn man wiederum beobachtet, worüber bei den Smartwatches neben dem Darstellen von auf dem Smartphone eingegangenen Nachrichten meist berichtet wird, dann sind das die Fitnessfunktionen.

Die aktuellen Smartwatches unterscheidet von Uhren wie der EZ430 oder anderen Sportuhren meist, dass sie nur in Zusammenhang mit einem Smartphone funktionieren. Bzw. wenn sie alleine arbeiten, dann auf der Basis eines Smartphone Kerns, wie z.B. die Uhr von Pearl. Und natürlich das andere Display. Wobei man hier auch immer drüber nachdenken sollte, welche Anwendungen man nutzen möchte. Denn gerade bei Wearable Devices sollte man immer auch an das Anwendungsfeld denken. Die eierlegende Wollmilchsau wird mit Sicherheit, wenn überhaupt dann noch ein paar Jährchen auf sich warten lassen. Ich sehe in der Zukunft eher kleine, energiesparende und vor allem günstige Wearable Sensoren und Tracker, die zu bestimmten Zeiten mit dem Smartphone, Tablet oder PC synchronisiert werden.

Was ich hier aber eigentlich sehr spannend finde ist die offene Architektur der EZ430. Man kann die Uhr umprogrammieren, und hat somit eine Plattform, um jenseits bisheriger Anwendungen der Uhr auch noch andere Funktionen zu nutzen.

Natürlich lässt sich die Chronos nicht direkt mit der Pebble vergleichen, schon wegen des anderen Ansatzes und der anderen Zielgruppe. Aber was ich spannend finde ist die Tatsache, dass unabhängig von Smartphones bereits vor Jahren darüber nachgedacht wurde, verschiedenste Funktionalitäten am Handgelenk zu tragen. Und gerade für Hacker dürfte die doch ausgesprochen günstige Chronos inklusive Entwicklerkit (bei Farnell im Moment für 57,76 Euro zu haben) durchaus interessant sein.

Blogparade: Meine besten Tipps für Blog-Anfänger

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Bloggen kann man überall, gerade Beiträge vor Ort sind oft am spannendsten

Eine schöne Blogparade ist mal wieder gestartet. Es geht drum, was man als „erfahrener“ Blogger Neulingen mit auf den Weg geben würde.

Nun, da kann ich einiges beitragen. Zunächst, macht euch darüber Gedanken, worüber ihr bloggen wollt. Thematisch solltet ihr nicht zu breit aufgestellt sein, es muss ein gewisses Hauptthema geben. Aber vor allem, sucht euch ein Thema, das euch am Herzen liegt, denn ihr wollt schliesslich auf lange Sicht Freude am Bloggen haben. Und schreibt zunächst „für euch“. Macht euch nicht zu viel Gedanken, was der Leser lesen möchte, denn DEN Leser gibt es nicht. Ihr wollt eure Gedanken vermitteln, das was euch bewegt.

Feilt nicht zu sehr an euren Texten, sie sollten eine gute Rechtschreibung und vernünftige Grammatik haben, aber ihr schreibt kein Buch. Geht an einen Blogbeitrag wie einen Eintrag in eurem Tagebuch. Es zählt vor allem die Botschaft.

Nutzt verschiedene Medien, dreht auch mal ein kleines Video und lockert eure Texte durch Fotos auf. Aber achtet immer auf die Copyrights. Am besten,  nutzt selbstgemachte Bilder.

Schreibt nicht zu viel, wenn ihr ein großes Thema behandeln wollt, splittet es in kleinere Artikel auf, denn der Leser erwartet nicht einen langen Roman sondern interessante Texthappen.

Mein größter Fehler zu Beginn war, nicht regelmäßig zu schreiben. Versucht möglichst, einen stringenten Rhythmus für eure Artikel zu haben und lasst nicht mehrere Wochen zwischen einzelnen Beiträgen verstreichen.

Und was Gastartikel oder Testberichte mit gestifteten Testgeräten angeht. Dagegen spricht überhaupt nichts, aber behaltet euch bei Tests vor, dass ihr auch wirklich eure Meinung schreiben dürft und verlangt, dass Gastartikel auch immer als solche gekennzeichnet sind.

Sucht nach Kooperationspartnern, wenn euer Blog eine gewisse Reichweite erreicht hat. Ich arbeite zum Beispiel mit mobilefun.de zusammen, da diese eine Vielzahl von Smartphonezubehör vertreiben und gerade das ein Thema ist, das meine Leserschaft immer wieder aufs neue interessiert. Aber auch da gilt, mobilefun.de stellt mir zwar Testgeräte zur Verfügung, schreibt mir aber den Inhalt meiner Artikel in keiner Weise vor. Das ist unbedingt wichtig, um glaubwürdig zu bleiben.

Vernetzt euch, nehmt an Blogparaden teil (sic) und registriert euch in Blogverzeichnissen.

Und nutzt knackige Überschriften, die den Leser schon in der Überschrift für das Thema interessieren.

Verbindet euer Blog (das am besten nach meiner Meinung bei WordPress.com oder eine eigengehostete WordPress Instanz sein sollte) mit Facebook, Twitter und Google+ und postet dort die Teaser für eure Artikel.

Und ansonsten, habt Spaß beim Bloggen und „don’t feed the Trolls“

Ach ja, und euer Blog ist euer Zuhause, ihr habt Hausrecht, also wenn jemand unflätig oder beleidigend wird, ist es euer gutes Recht, ihn auch zu blocken.

Kommen die modularen Smartphones?

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Bildquelle: Androidnext.de

Noch ein Player steigt bei der Idee ein, ein Smartphone nach dem Lego Prinzip auf den Markt zu bringen.

ZTE stellte auf der CES 2014 das ECO-Mobius vor. Das auf der Rückseite Platz für Module bietet, die dort magnetisch gehalten und getauscht werden können.

Für mich ein wirklich spannendes Konzept aus zweierlei Hinsicht.

Zum einen natürlich aus dem ökologischen Gesichtspunkt, da dann nicht immer wieder die gesamte Hardware ausgetauscht werden muss, sondern nur die Komponenten, die veraltet oder ausgefallen sind. Zum anderen lassen sich dann aber auch die Möglichkeiten des Smartphones je nach aktuellem Einsatztfeld verändern.Ich brauche nicht immer den absoluten Powerprozessor oder die Kamera dabei, vielleicht möchte ich einfach lange online sein können. Dann würde ich gewisse Komponenten weglassen und dafür ggf. einen stärkeren Akku einhängen.

Auf jeden Fall scheint die Grundidee an Fahrt aufzunehmen, es handelt sich zwar hier um einen frühen Prototypen, aber zumindest scheint die technische Realisierbarkeit damit bewiesen.

 

Mobilegeeks hat sich das ganze auf der CES mal ein wenig genauer angeschaut:

Zusatzakkus fürs Smartphone, auch ohne Steckdose den Tag überstehen.

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Mit 15.000 mAh Stunden mit einer der energiegeladensten Akkus im Moment am Markt.
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Ein Akku mit eigenem Gehäuse und insgesamt 6.500 mAh Stunden von Mugen. Bildquelle Mobilefun.de

mobilefun-imageWir alle kennen das:

Hielten die Mobiltelefone in der Vergangenheit oft mehrere Tage, so geht den meisten Smartphones heute schon binnen Tagesfrist der Saft aus. Doch dank sogenannter Powerakkus kann man mittlerweile auch einen Tag komplett ohne Steckdose. Der Klassiker sind die Akkupacks. Ich nutze hier einen richtig mächtigen 15.000 mAh Akku von Mobilefun, der mittels zweier Anschlüsse zwei Endgeräte gleichzeitig aufladen kann, wobei einer der Anschlüsse auch für Tablets geeignet ist, die oft eine höhere Ladespannung benötigen.
Hier gleich der dringende Hinweis: Gerade, wenn ich auch ein Tablet oder ein Phablet laden will, nachschauen, welche Ladespannung benötigt wird, sonst kann es entweder ganz lange dauern oder gar nur zur Erhaltungsladung reichen. Kleinere Akkus liefern da natürlich weniger Spannung, sind dafür aber transportabler.

Als Alternative für diejenigen, die sowieso eine Schutz für das Smartphone wollen und nicht vor einem etwas größeren Smartphone zurückschrecken sind Akku Packs, die in ein Case eingebettet sind. Auch hier bietet Mobilefun.de einige Cases an. Bekannt auf dem Markt sind hier vor allem ZeroLemon und Mugen, die zum Beispiel für mein Note 3 einen Akku mit 6.500 mAh Stunden Kapazität anbieten, der durch das erweiterte Gehäuse direkt eingesetzt werden kann.

Wie groß der Akku sein soll und welche Lösung ihr bevorzugt ist hier eine Geschmacksfrage und eine Frage der Anwendung. Persönlich bevorzuge ich Gehäuse mit Zusatzakku, da ich dann mit dem Gerät immer arbeiten kann und keine lästigen Kabel verwenden muss, die gerade wenn ich unterwegs auflade auf Dauer den Anschluss am Smartphone durch die vielen Bewegungen beschädigen können. Da ich Ingress spiele, benötige ich viel Akku Power auch unterwegs und mit den Akkupacks bin ich da immer auf der sicheren Seite.