Hüllen fürs Smartphone, ein paar Empfehlungen

20140113_093008
Stylisch für kleines Geld und dennoch gut verarbeitet ist die Pudini Tasche. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden, wie viel ihm der Schutz seines Smartphones wert ist.

Das pure Smartphone ist natürlich die einfachste Möglichkeit, sein Telefon mit sich zu führen. Aber spätestens, wenn die ersten Kratzer auf dem Display oder die ersten Schrammen im Gehäuse sind, denken die meisten über die eine oder andere Art von Schutz nach.

Gestern hatte ich mich ja bereits mit dem Schutz des Bildschirms befasst. Das ist aber nur die halbe Miete. Auch die Rückseite und das gesamte Gehäuse sollten geschützt werden, vor allem, wenn man darüber nachdenkt, sein gebrauchtes Smartphone irgendwann zu verkaufen oder länger wirkliche Freude daran haben will.

Wie beim Bildschirm gibt es auch bei der Hülle verschiedene Lösungen.

Das Ganze hängt vor allem davon ab, wo ihr euer Smartphone bevorzugt einsetzt. Der Businessanwender wird ein elegantes Gehäuse bevorzugen, evtl. mit Bildschirmdeckel, das nobel und wertig aussieht. Hier gibt es verschiedenste Lösungen in unterschiedlichsten Preiskategorien. Vor Kurzem bereits vorgestellt habe ich zum Beispiel eine aktuelle elegante Tasche zum kleinen Preis, die von Pudini hergestellt und bei Mobilefun.de bestellbar ist.

20131123_173802
Mein momentaner Lieblingshersteller für Cases. Urban Armor Gear ist nicht nur robust,sondern sieht auch noch gut aus.

Besteht der Fokus eher auf dem Schutz des Gehäuses , dann gibt es, ebenfalls für kleines Geld Silikoncases, die meist auch noch auf die eine oder andere Art verziert sein können. Es gibt sie für jeden Geschmack. Soll zusätzlich auch noch das Gerät vor Stürzen geschützt werden empfehlen sich Gehäuse wie von UAG oder Otterbox, die das Gerät sehr gut vor Stürzen sichern können. Dabei gilt es aber zu beachten, das ein Mehr an Schutz natürlich das Gerät an sich größer, schwerer und unhandlicher macht. Hier muss jeder für sich selbst überlegen, was ihm wichtig ist.

Eine weiter Lösung sind Hüllen, in die das Smartphone geschoben wird. Um das Smartphone zu nutzen, muss man es dann ganz herausnehmen. Das ist vor allem interessant, wenn ich sicher bin, dass ich es nicht versehentlich irgendwo fallen lasse. Der Scharm einiger dieser Taschen, sie bieten oft im Inneren einen Stoff, der das Bildschirm beim aufnehmen oder entnehmen reinigt.

Auch hier möchte ich meine persönliche Präferenz mit anführen, ich nutze in Kombination mit dem bereits erwähnten Spigen Glas ein Case von UAG,, weil ich es für hinreichend elegant, angenehm „dünn“ und dennoch mit sehr gutem Schutz ausgestattet halte.

Auch hier gilt, jeder muss für sich bestimmen, was für ihn der geeignete Schutz ist. Aber zu irgendeiner Form von Schutz rate ich auf jeden Fall.

Bildschirmschutz bei Smartphones und Tablets , Tipps und Tricks

Dieser Artikel ist der Beginn einer Reihe von Artikeln, die sich mit Zubehör befassen, das ich aus eigener Erfahrung jedem ans Herz legen möchte, der sich ein hochwertiges Smartphone oder Tablet angeschafft hat.

Der Schutz des Smartphones ist ja gerade bei hochwertigen Geräten eine Glaubensfrage. Brauche ich so etwas überhaupt und wenn ja, was ist denn das beste Verfahren?

Generell gibt es drei vier Möglichkeiten, den Bildschirm zu schützen.

spigen
Mein persönlicher Favorit für den Schutz meines Displays. Das Sicherheitsglas schützt den Bildschirm und zerbricht, ohne gefährliche Splitter zu hinterlassen.

Ganz sicher geht man, wenn man sich eine Hülle mit „Deckel“ besorgt, zum Beispiel ein Flipcover, wie es Samsung anbietet.
Vorteil dieser Lösung, ich bin mir 100% sicher das der Bildschirm, sollte mein Smartphone herunterfallen, nicht mit dem Boden oder Gegenständen in Berührung kommt. Der Nachteil hier ist aber, dass ich immer den Deckel wegklappen muss, will ich mit dem Smartphone arbeiten. Zudem bleibt der Deckel ja am Gerät, was gerade beim Fotografieren oft störend empfunden wird.

Die nächste Sicherheitsstufe ist ein Bildschirmschutz auf der Basis eines speziellen Sicherheitsglases. Hier sei vor allem Spigen erwähnt, dessen Bildschirmschutz aus einem dünnen Sicherheitsglas besteht, das zwar zerspringt, sollte das Smartphone einmal herunterfallen, aber dann immer noch das darunter liegende Glas schützt. Nachteil hier wiederum, es trägt doch ein klein wenig auf, und es ist nur als Klarglas erhältlich. Allerdings ist das bei mir persönlich die präferierte Variante des Schutzes, da sie das Maximum herausholt, ohne einen eigenen Deckel zu benötigen.

Die dritte Variante ist eine Folie (im Link ein Beispiel fürs Nexus 5). Folien gibt es zwar auch in einer Dicke, die einen gewissen Splitterschutz bietet, aber alleine durch die Folie werde ich keinen optimalen Schutz erhalten. Folien empfehle ich immer in Kombination mit einem Case, das den Rest des Smartphones ebenfalls vor einem Aufprall schützt. Hier ist der große Vorteil neben dem Schutz gegen Kratzer und Schmutz, dass es diese Folien auch matt gibt, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn man häufiger im freien mit dem Smartphone arbeiten will. Schwierig ist hier nur das Auftragen der Folie, ohne Blasen unter der Folie durch Lufteinschlüsse oder Staub zu bekommen. Ich nutze hier den Trick, die Folie im Badezimmer aufzutragen, nachdem ich eine gewisse Zeit die Dusche habe mit heißem Wasser laufen lassen. Der Wasserdampf in der Luft entzieht ihr zumindest für eine gewisse Zeit den Staub.

20140117_154622Ja, es gibt auch noch eine vierte Variante. Diese soll nicht vor dem Zersplittern bei einem Aufprall, sondern vielmehr vor Kratzern und Schmutz schützen. Mobilefun.de bietet hier eine sehr interessante Lösung an, die Crystalusion „Flüssigglas“ genannt wird. Hier liegt die Betonung auf dem Schutz vor Fingerabdrücken und Schmutz. Idealerweise lässt sich dies mit einem Schutz aus Echtglas kombinieren,  um damit den optimalen Schutz zu gewährleisten. Das ganze hat natürlich den entscheidenden Vorteil, dass man diesen Schutz blasenfrei auftragen kann.

Fazit für mich hier. Ich nutze in der Regel einen Schutz von Spigen aus Echtglas, den ich mit der Schutzflüssigkeit auf Nanotechnologiebasis überzieht, um damit auch Fingerabdrücke zu vermeiden. Und um auch das Gehäuse vor Beschädigungen zu schützen, kommt ums Ganze ein Cover wie zum Beispiel von UAG, das auch den Rest des Smartphones vor Kratzern und Schäden schützt. Damit kann dann das Telefon auch schon mal aus Kopfhöhe aufs Pflaster knallen, ohne das etwas passiert.

Testbericht Fitbit Flex, Quantified Self im Alltag

 

20140124_161931
Kompakt verpackt, steckt außer der Software für Smartphone oder PC alles drin. Die Software steht zum kostenlosen Download zur Verfügung

Ich hatte im letzten Jahr ja bereits das Jawbone Up Fitnessarmband im Test, das mir im Prinzip sehr gut gefallen hatte, bei dem es aber große Qualitätsmängel gab.

24.01.14 - 1
Am Arm getragen ist das Flex eher unauffällig, die Dioden sind von außen nicht sichtbar und leuchten nur auf, wenn man auf das Gerät tippt.

Nun hat mir Mobilefun ein weiteres Fitnessarmband zur Verfügung gestellt, das Fitbit Flex, das wie das Jawbone permanent am Arm getragen werden kann.

Ich trage es seit Freitag und denke, es ist Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen. Zunächst der Inhalt. Das Fitbit Flex kommt mit zwei Armbändern unterschiedlicher Grösse und wird mittels eines metallenen Druckverschlußes am Arm befestigt. Dieser ist in der Handhabung zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, hält aber im alltäglichen Gebrauch dafür bombenfest. Dazu gibt es dann noch das Ladegerät, einen Bluetooth Adapter und eine kleine Anleitung. Da aber die Anwendung fast völlig selbsterklärend ist, genügt es, wie auf der Packung angegeben, fitibit.com/setup aufzurufen und sich durch die Erstinstallation leiten zu lassen.

Alle Daten werden via Bluetooth 3.0 an das Smartphone oder wahlweise den PC übermittelt. Die dazu notwendig App kann man kostenlos aus dem Play Store laden. Sie ist übersichtlich, und bietet neben der Erfassung der Daten des Flex (welche man durch manuelle Synchronisation abrufen kann, die aber auch in regelmäßigen Abständen automatisch von der App durchgeführt wird) auch die Erfassung der Flüssigkeitsaufnahme und der Nahrungsaufnahme, woraus die App dann Vorgaben für die noch zu leistende Bewegung bzw. den Kalorienverbrauch errechnet.
 

Da Fitbit mit der Webseite myfitnesspal.com zusammenarbeitet, kann man diese Daten auch mit den erfassten Daten anderer Tools zusammenführen. Insgesamt überzeugt mich das Synhronisationskonzept von Fitbit mit seiner einfachen Art und der Möglichkeit der Synchronisation während man das Armband trägt deutlich mehr als das doch sehr umständliche Konzept von Jawbone.

Auf dem Flex selbst sind kleine Leuchtdioden, die dem Träger verschiedene Informationen geben. Zum Start ist eine Schrittzahl von 10000 eingespeichert und die Anzahl der aufleuchtenden Dioden, wenn man auf das Flex am Armband tippt, gibt einem an, wie nahe man schon an diesem Ziel ist. Tippt man mehrfach auf das Flex, so wird der Schlafmodus aktiviert, bei dem das Armband durch leichte Vibration und das Aufblinken zweier Dioden den Start der Schlafphase signalisiert. Am nächsten Morgen sollte man mit derselben Aktion auch das Ende angeben, wobei es nicht dramatisch ist, sollte man das einmal vergessen, das sich die Informationen zur Schlafphase auch manuell noch später in der App ändern lassen.

20140124_162321 (1)
Es werden zwei Armbänder mitgeliefert, so dass das Fitbit Flex eigentlich jedem passen sollte.

Insgesamt ist das Flex im Tragekomfort nach meinem Empfinden besser als das Jawbone, da hier der Verschluß das gesamte Armband zu einem „Ring“ werden lässt und sich somit nichts verhaken kann, wie das beim Jawbone der Fall ist, das an einer Seite offen bleibt.

20140124_162353
Wer genau hinschaut, kann das Felx im Armband erkennen. Dort bleibt es auch, nur für das gelegentliche Aufladen muss es entnommen werden.

Das Armband, das ich in schwarz bekommen habe, sieht sehr schlicht aus, fällt also im Alltag kaum auf, und nach einiger Zeit bemerkt man es gar nicht mehr. Das gilt auch für das Tragen in der Nacht, wenn man sein Schlafverhalten analysieren will. Zudem lässt sich ein Wecker einstellen, der einen via Vibration zu gegebener Zeit weckt. Im Gegensatz zum Jawbone Up wird hier allerdings nur zur festen Zeit geweckt, während das Jawbone  Up anhand der Analyse des Schlafverhaltens in dem Zeitvektor zu wecken versucht, in dem man in einer flachen Schlafphase ist und somit schnell aufwachen würde.

Somit kann man das Flex wirklich rund um die Uhr tragen, was bei einem Tracker durchaus Sinn macht. Nach etwa 4 Tagen ist dann aber eine Zwangspause angesagt, dann sollte man den Tracker wieder aufladen, damit die Aufzeichnung nicht plötzlich jenseits jeder Steckdose abbricht, weil der Akku leer ist.

Noch fehlen mir Langzeiterfahrungen über die Haltbarkeit des Fitbit Flex, es soll zumindest unter der Dusche getragen werden können, was ich auch schon mehrfach ohne Probleme gemacht habe.

Alles in allem überzeugt mich das Flex deutlich mehr als das Jawbone. Allerdings sollten Interessierte sich zunächst darüber informieren, ob ihr Smartphone mit der App kompatibel ist, denn man kann die App zwar auf vielen Smartphones installieren, aber nur auf kompatiblen ist auch die direkte Synchronisation des Flexs mit der App möglich, was ich für den größten Vorteil halte.

Preislich liegt das Flex im Moment bei knapp 96 Euro, was sich im Preisbereich bewegt, zu dem auch die Konkurrenz vergleichbare Fitnesstracker anbietet.

Ich werde es jetzt einem Dauertest über mehrere Monate hinweg unterziehen und dann nochmal ein Fazit hier im Blog liefern.

Bislang hat mich das Flex überzeugt, gerade weil es so einfach und nahtlos in den Alltag zu integrieren ist.

 

So macht ihr euer Smartphone wirklich smart: Apps mit Grips

wpid-IMG_20131103_180936.jpg
Aviate in Aktion, das gelbe Icon oben links zeigt an, dass Aviate meine „Homezone“ erkannt hat und mir die dafür geeigneten Apps präsentiert.

Eigentlich hat das Smartphone ja seinen Namen gar nicht verdient. Noch immer muss ich viele Dinge aktiv eingeben, muss mich um Antwort kümmern oder etwas einrichten.

Es gibt aber mittlerweile eine ganze Reihe sehr interessanter Apps, die euch einiges an Arbeit abnehmen und euer Smartphone wirklich schlauer werden lassen.

Zunächst sei Aviate genannt, das  kürzlich von Yahoo übernommen wurde, wohl auch, weil man bei Yahoo erkannt hat, dass genau diese Art der intelligenten Unterstützung des Nutzers noch reichlich unterentwickelt ist.

Aviate begleitet euch mit verschiedenen sogenannten Spaces durch den Tag. Die Spaces sind schlicht Orte, an denen ihr euch befindet bzw. auf dem Weg dorthin.

Abhängig davon kann Aviate nun unterschiedliche Konfigurationen des Starbildschirms anbieten, abhängig davon, was ihr dort am wahrscheinlichsten braucht.

So gibt es Szenarien wie „Morgens“, „Büro“, „Zuhause“ etc. denen Aviate dynamisch und abhängig davon, was ihr und die anderen Nutzer des Werkzeugs am häufigsten dort nutzt bestimmte Apps und Funktionen zuordnet. So kann man unterwegs schneller an den Checkin kommen, oder hat im Büro gleich den Kalender und das Adressbuch verfügbar. Zudem sortiert Aviate die Anwendungen intelligent in Kategorien wie zuhause, unterwegs, Finanzen und ähnliche ein und lernt automatisch aus euren und den Kategorisierungen anderer Nutzer.

Mit SkipLock könnt ihr euer Smartphone entsperren, ohne immer die lästige Pin oder das Muster eingeben zu müssen. Dazu teilt ihr SkipLock mit, welches eure WLans sind, die euch selbst gehören oder die ihr für sicher erklärt. Bzw. was auch möglich ist ist die Benennung einer sicheren Bluetooth Verbindung. Befindet ihr euch dann in Reichweite dieses Netzes, wird euer Smartphone automatisch entsperrt. Ich finde das zum Beispiel auch im Zusammenhang mit meiner Pebble Smartwatch sehr praktisch, da ich so sicher sein kann, dass mein Smartphone sich selbst sperrt, sollte ich mich mit meiner Pebble aus der Bluetooth Reichweite bewegen und sich immer entsperrt, wenn ich meine Uhr und das Smartphone bei mir trage.

GravityScreen unterstützt euch wiederum dabei, Energie zu sparen. Es erkennt, wie ihr euer Smartphone haltet und schaltet zum Beispiel wenn ihr es in die Hosentasche steckt, automatisch den Bildschirm aus. Ebenso, wenn ihr es mit dem Bildschirm auf den Tisch legt.

Mit Speakerphone Ex erweitert ihr die Telefoniefunktionalität eures Smartphones. Ihr müsst für die Entgegennahme eines Anrufs nicht mehr extra abheben, das übernimmt euer Smartphone für euch, abhängig davon, wie ihr es haltet. Ebenso könnt ihr verschiedene Vorgaben einstellen, wann das Telefon überhaupt klingeln soll.

speakerphone
Viele Optionen ermöglichen eine sehr sichere Verwendung von Speakerphone Ex

Zuletzt sei euch noch Shush und Mute-o-Matic ans Herz gelegt, zwei Apps, die für euch die Lautstärke des Smartphones verwalten.

Shush aktiviert sich automatisch, wenn ihr die Lautstärke eures Smartphones auf aus stellt und fragt nach, ob ihr das dauerhaft wollt oder schlägt euch eine Laufzeit vor. Der Vorteil? So vergesst ihr nicht mehr, euer Smartphone nach einer eingeplanten Ruhepause wieder laut zu stellen.

Mute-o-Matic übernimmt hier noch etwas mehr an Aufgaben für euch, in dem es sich eure Termine aus den von euch vorgegebenen Kalendern holt und entsprechend der Planung zum Beispiel wenn der Eintrag auf Busy steht im Zeitraum des Termins das Smartphone stumm schaltet.

Durch Favoritenlisten können euch wichtige Anrufer immer noch erreichen, aber ihr spart euch peinliche Momente wenn mitten in einem Termin euer Smartphone klingelt.

Das sind nur ein paar der intelligenten Apps, die ich euch ans Herz legen möchte, ich werde hier immer mal wieder auf spannende neue Konzepte hinweisen.

 

[appbox googleplay com.tul.aviate]

[appbox googleplay com.benhirashima.skiplock]

[appbox googleplay com.plexnor.gravityscreenofffree]

[appbox googleplay com.androidm8.speakerphoneex]

[appbox googleplay com.publicobject.shush]

[appbox googleplay com.ypb.muteomatic]

 

 

IFS-Studie: Führungskräfte von morgen setzen „Mobility“ voraus

Mobilgeraete privat und beruflich
Welche mobilen Endgeräte Nachwuchskräfte privat im Einsatz haben und welche sie künftig im Beruf nutzen wollen. (Quelle: IFS, Januar 2014)

Nachwuchskräfte erwarten von ihrem künftigen Arbeitgeber nicht nur, dass er mobiles Arbeiten unterstützt, sie möchten auch bei der Auswahl der mobilen Endgeräte ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des weltweit agierenden Anbieters von ERP-Lösungen IFS unter Business-School-Studenten.

Erlangen, 15. Januar 2014 – Wie wichtig ist Nachwuchs-Führungskräften das Thema Mobility? Dieser Frage ist die Münchner Kommunikationsagentur PR-COM im Rahmen einer von IFS beauftragten Umfrage nachgegangen. Im Herbst 2013 wurden dazu mehr als 150 Interviews mit Studenten an Münchner Business Schools und Universitäten durchgeführt. Die Befragten kamen vornehmlich aus den Studienrichtungen Wirtschaft und Management sowie Kommunikations- und Politikwissenschaften.

Die Studie bestätigt, dass die überwältigende Mehrheit der angehenden Führungskräfte in ihrem Privatleben ausgiebig mobile Endgeräte nutzt. So besitzen mit 92 % fast alle von ihnen ein Smartphone. Gut drei Viertel von ihnen (76 %) nutzen außerdem ein Notebook, ein Drittel der Befragten (33 %) gab zudem an, ein Tablet zu haben.

Der selbstverständliche Umgang mit mobilen Endgeräten in ihrem Privatleben prägt die Erwartungshaltung der Nachwuchskräfte an ihre künftigen Arbeitgeber. 85 % der befragten Studenten gaben an, Smartphones später auch beruflich verwenden zu wollen. Ähnlich wie im Privatleben möchten sie künftig auch auf Notebooks im Beruf nicht verzichten: 64 % der Befragten wollen damit arbeiten. Auf Platz drei folgen Tablets, die gut die Hälfte (52 %) der Studenten auch am Arbeitsplatz einsetzen will.

Bei der Entscheidung, welche Mobilgeräte sie beruflich nutzen können, wollen die angehenden Führungskräfte ein gewichtiges Wörtchen mitreden, so die Untersuchung. Stellt der Arbeitgeber die Geräte, ist für die überwältigende Mehrheit (82 %) ein Mitspracherecht bei der Auswahl sehr wichtig, wichtig oder eher wichtig.

Interessant: Sollte der künftige Arbeitgeber keine Mobilgeräte stellen, will die Mehrheit ihre Privatgeräte am Arbeitsplatz verwenden. Für insgesamt 56 % der befragten Studenten ist es entweder sehr wichtig oder wichtig, ihre privaten Mobilgeräte auch im Beruf einsetzen zu dürfen, wenn der Arbeitgeber nicht das gewünschte Gerät stellt. Für die Unternehmen bedeutet das: sie müssen eine Bring-your-own-Device-Strategie (BYOD) unterstützen, wenn sie junge Nachwuchsführungskräfte gewinnen wollen.

Die Bedeutung dieses Themas für die angehenden Führungskräfte wird sich auch bei ihrer Suche nach einem Arbeitgeber niederschlagen. Auf die Frage, welche Aspekte ihnen bei der Bewerbung oder der Entscheidung für ein Unternehmen wichtig sein werden, antwortete ein Viertel der Studenten, es sei für sie entweder ein K.O.-Kriterium oder sehr wichtig, dass ihr künftiger Arbeitgeber ein Mobilgerät zur Verfügung stellt.

„Das Thema Mobility wird für die Firmen durch die nächste Generation an jungen Mitarbeitern entscheidend geprägt werden und daher an Bedeutung gewinnen“, sagt Wilfried Gschneidinger, CEO von IFS Europe Central in Erlangen. „So selbstverständlich die jungen Menschen heute Mobilgeräte in ihrem Privatleben nutzen, so selbstverständlich möchten sie dies später auch an ihrem Arbeitsplatz tun. Darauf müssen sich die Unternehmen in ihren Prozessen und Ausstattungen einstellen, wenn sie beim Wettbewerb um die besten Köpfe punkten wollen. Entweder sie stellen entsprechend innovative Geräte zur Verfügung und integrieren diese bestmöglich in die innerbetrieblichen Abläufe, oder sie unterstützen zumindest einen Bring-your-own-Device-Ansatz. Unabhängig davon, für welches Vorgehen sich die Arbeitgeber entscheiden – IFS unterstützt sie mit innovativen mobilen Lösungen, welche sicher, anwenderfreundlich und plattformunabhängig sind und daher ein Höchstmaß an Nutzen bringen.“

Die Lehre aus dem Fall ADAC: Es verlieren alle.

Nicht das es mich zu sehr überrascht hätte. Das war ja nicht der erste Fall, bei dem Mauscheleien aufgedeckt werden. Aber mit jedem solchen Betrug schwindet die Glaubwürdigkeit insgesamt. Das ist das eigentlich schlimme daran. Denn eigentlich verliert damit nicht nur der ADAC an Glaubwürdigkeit. Kann ich denn jetzt wirklich bei anderen Rankings annehmen, die wären objektiv erstellt worden?

Und wer sagt mir denn, dass all die Meinungsumfragen und Stimmungsbarometer nicht auch mit falschen Zahlen schön gerechnet oder autraggebergerecht gemacht wurden? Schließlich ist es doch schon auffallend, wie oft Studien genau zu den Ergebnissen kommen, die für die Auftraggeber möglichst positiv sind. Und hier muss noch nicht mal betrogen werden. Schon das Stellen der richtigen Fragen reicht oft, um eine Studie oder Umfrage positiv oder negativ zu einem Thema ausgehen zu lassen.

Wir sollten uns immer bewußt sein. Nur weil es eine Nachricht gibt, dass die Bevölkerung oder die Zielgruppe X denkt oder Y möchte, muss das nicht zwangsweise der Wahrheit entsprechen. Es gilt immer zu hinterfragen und zu versuchen, die berühmte zweite, besser noch die dritte Meinung hinzuzuziehen. Und auch wie bei so vielen anderen Themen ist wichtig. Verschaffe dir Medienkompetenz. Lerne einzuschätzen, welches Medium wie glaubwürdig ist. Und glaube nichts, nur weil es eine Zeitung oder ein Sender behauptet. Die Wahrheit ist da draußen. Aber meist nur in Teilen sichtbar. Wenn ein deutscher Konzern eine Studie zur Qualität seines Produktes im internationalen Vergleich in Auftrag gibt, würde ich mich ehrlich gesagt wundern, wenn dann nicht in der Pressemitteilung nachher steht, wie gut das Produkt doch abschneidet. Und sollte es wirklich gar nicht möglich sein, die Daten zu pimpen. Na dann gibts ja immer noch Ablage P wie Papierkorb.

Vielleicht ist auch das etwas, warum ich Social Media so sehr schätze. Ich bin nicht mehr auf die Sprachrohre der Konzerne angewiesen, die Presse und das Fernsehen. Ich kann direkt bei Menschen fragen, die mit dem Unternehmen zu tun haben oder hatten und kann direkt bei Nutzern von Produkten nachfragen, ob sie zufrieden sind.

Und was für mich noch viel interessanter ist. Man kann die eigentlich niedrigen Zahlen der Teilnehmer an der Umfrage auch noch anders deuten. Das Auto verliert als Relevanz. Sowohl als Statussymbol, da wurde es vor allem bei der jungen Generation mittlerweile vom Smartphone abgehängt. Und zudem auch als wichtiges Verkehrsmittel. Wer auf der Autobahn dauernd im Stau steht, in der Stadt mehr mit Parkplatzsuche als allem anderen beschäftigt ist und immer mehr Geld in die Pflege des technisch immer aufgerüsteteren Gefährts und immer höhere Summen in den Tank steckt, der erkennt irgendwann, dass er vielleicht gar kein Auto mehr braucht. Das aber würde für den ADAC bedeuten, einen Mitliederschwund zu erleben. Und da wollte man wohl gar nicht erst den Eindruck erwecken. Des Deutschen liebstes Kind wäre das Auto gar nicht mehr.

 

Gratulation an die ESA, Rosetta ist aufgewacht

Mit einem „Hallo Welt“ hat sich die Sonde Rosetta aus ihrem zwei jährigen Schlaf zurück gemeldet. Nun kann sie im November auf einem Asteroiden landen. Was für eine Ingenieursleistung. Hier Bilder vom entscheidenden Moment:
image

image