Fernsehunterhaltung auf dem Rücken der Schwachen. Gehts noch widerlicher?

Schwer verletzt statt schwer verliebt – Sarah kämpft mit den Folgen der SAT.1-Kuppelshow“ titelt die Rhein-Zeitung und thematisiert damit etwas, das scheinbar gerade im privaten Unterschichtenfernsehen zm neuen Trend wird. Auf dem Rücken von Schwachen, von jenen, die nicht dem Normideal von Schönheit und Attraktivität entsprechen, werden Spassshows für den „Durchschnittsbürger“ produziert, die offensichtlich viele Zuschauer finden. Man kann das mit der Lust am Gaffen abtun oder mit der Freude an Freaks. Ich finde, es zeigt, wie verkommen die Moral der Mehrheit mittlerweile ist. Schon immer wurde über „die Anderen“ gelacht, aber so unwürdig, so erniedrigend und aus so niederen Profitmotiven wie heute, das ist dann doch extrem.

Wer solche Sendungen  schaut, sollte sich mal vor Augen führen, dass er über menschliche Schicksale lacht, dass er letztlich am medialen Mobbing teilnimmt.

Das kommt leider dabei raus, wenn Quote und Profit wichtiger sind als Ethik und Moral.

 

Kate Bush, das neue Album. Besonders, speziell, melancholisch, schön

Kate Bush mag man, oder man mag sie nicht. Ich möchte ihre besondere, stets leicht melancholische und anspruchsvolle Musik schon immer. Rechtzeitig zur Weihnachtszeit erscheint nun eine neue LP.
50 words for snow“ ist ein melancholisches Werk, mit besonderen, langen und intensiven Stücken. Gezielt instrumentiert, mit teils sehr intensiven Gesangspassagen ist auch die neue LP wieder ein besonderer Hörgenuss. Bei Amazon bereits seit letzter Woche als MP3 Download erhältlich erscheint sie offiziell heute am 21.November.

 

 

 

Mein Fundstück der Woche: Die App „The Royal Globe“

Wem ist @Frauenfuss auf Twitter kein Begriff? Die schönen Zeichnungen ihrer Follower haben Michaela von Aichberger auch über Twitter hinaus bekannt gemacht. Jetzt gibt es eine kleine, feine und wunderschöne App für Android und IPhone. The Royal Globe ist eine digitale Schneekugel, die in einer sehr schönen Form das zeichnerische Talent von Michaela präsentiert. Für jeden, dem die Zeichnungen der Follower schon gefallen haben ein Muss. Und mit 0,99 Euro wirklich nicht teuer. Mein Fazit: Must have und 5 Sterne                                

Blogparade zu „Arbeit und Lebenssinn“

Heute möchte ich eine Blogparade starten zu einem Thema, das mir in meinen Recherchen über die Arbeitswelt der Zukunft immer wieder begegnet: Rationalisierung, Fremdbestimmung, 9-17 Uhr Jobs. Für viele Menschen scheint Arbeit vom sinnstiftenden Element ihres Lebens immer mehr zum reinen „Broterwerb“ ohne ethische, moralische oder sinnbringende Ansprüch zu werden, deshalb folgende Blogparadenfrage:

Wie wird „sinnhafte Arbeit“ in Zukunft aussehen? Kehren wir wieder zurück zu „sinnhaftiger Arbeit“ oder wird sich Arbeit als Broterwerb immer weiter von sinnstiftender Tätigkeit entkoppeln? Woraus werden wir uns in Zukunft definieren? Jenseits der kreativen Berufe verlieren die Mitarbeiter doch immer mehr den Bezug zu ihrer Tätigkeit, zur Sinnhaftigkeit des Tuns. Für viele wird das „Hobby“, das, was sie als „Amateur“ (als als jemand, der sein tun amare, also liebt) zu ihrem Lebenssinn, während hochrationalisierte, fremdgesteuerte Tätigkeiten immer weniger „Lebenssinn“ geben können. Oder wird es ganz anders sein?

Ich bin gespannt auf eure Beiträge, die ich sammeln und als EBook hier bereitstellen werde. Und bitte, verbreitet den Aufruf, je mehr Beiträge um so interessantere Ergebnisse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschenke für Geeks: Meister Joda beschützt deinen Schreibtisch

Heute geschenkt bekommen und schon bewacht Meister Joda, einer der grossen Jediritter meinen Desktop. Die Figur, die ca. 20 cm gross ist wird durch einen Annäherungssensor aktiviert. Dann leuchtet das Lichtschwert und wenn eingestellt, hört meinen einen von verschiedenen bekannten Sprüchen von Meister Joda in Englisch.

 

Einfach ein klasse geekiges Geschenk! Zu finden unter anderem bei www.getdigital.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Heineken und die UEFA Champions League, jetzt wird Fussball interaktiv

Bin zwar selbst kein Fussballfan, aber dieses interaktive Konzept während eines Fussballspiels aktiv mitzufiebern und mitzuwetten klingt doch ausgesprochen interessant als Verschmelzung von Online und Offline Welt.

Sollten sich unter meinen Lesern Fussballfans befinden, wäre ich für einen Erfahrungsbericht zum Player dankbar und veröffentliche gerne einen Gastbeitrag dazu.

Aus der Pressemitteilung:

Fußballgucken 2.0: Mit der neuen Gaming-Plattform „Heineken StarPlayer“ die Spiele der UEFA Champions League zeitgleich digital mitspielen!

Für alle Fußballfans wird die UEFA Champions League ab sofort noch spannender: Am 22. November startet auch in Deutschland der „Heineken StarPlayer“, das weltweit prämierte Online-Echtzeit-Fußballspiel. Für alle Freunde des runden Leders bietet sich damit auf www.heineken.de/ucl ein völlig neues digitales und interaktives Live-Erlebnis mit der Chance auf attraktive Gewinne.

Was zählt, ist auf dem Platz: Kaum kommt der Ball in Strafraumnähe, steigt die Spannung. Geht der nächste Pass ins Leere oder gelingt nach einem genialen Dribbling das Tor? Wird der nächste Eckstoß zum Erfolg führen oder kann die Abwehr klären?

Der Heineken StarPlayer macht das Mitfiebern jetzt noch spannender und interaktiver. Denn was hier zählt, sind die Punkte. Im „Dual Screen“-Modus wird er parallel zu den TV-Übertragungen der ‚UEFA Champions League‘-Begegnungen auf www.heineken.de/ucl gespielt. Fans beweisen ihren Fußballinstinkt, indem sie in Echtzeit auf dem Computer die Ausgänge von Spielzügen, die sich live auf dem Spielfeld ereignen, vorhersehen. Was geschieht in den entscheidenden nächsten Spielsituationen, etwa bei Ecken oder Freistößen und fällt in den nächsten 30 Sekunden ein Tor? Die richtigen Vorhersagen der Ereignisse auf dem Platz und echte Fußballkompetenz sind entscheidend, um im Highscore-Ranking an seinen Mitspielern vorbeizuziehen. Echtes Insiderwissen zur UEFA Champions League wird über Bonusfragen abgefragt und mit zusätzlichen Punkten belohnt. Dabei winken attraktive Gewinne, denn die jeweils bestplatzierten Spieler der fünf Spielabschnitte (Gruppenspiele, Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale, Finale) gewinnen Tickets für das Finale am 19. Mai 2012 in München, ein SKY-Abo oder einen Heineken-Kicker. Gespielt werden kann an jedem Spieltag der UEFA Champions League. Wer auch von unterwegs nicht auf den Heineken StarPlayer verzichten möchte, kann ebenso auf dem iPhone oder iPad um Ruhm und Ehre in der internationalen Liga mitspielen.

Zum siebten Mal in Folge schon sponsert Heineken, die internationalste Biermarke der Welt, die renommierte UEFA Champions League.

Carsten Schemmer, Head of Marketing Heineken, erklärte dazu: „Der StarPlayer wird die Art und Weise, wie Fußballfans mit der UEFA Champions League interagieren, entscheidend verändern und das Zuschauen der Spiele zu einem starken gemeinsamen Ereignis machen. Heineken bringt die Spannung und den Wettbewerb mit der innovativen ‚Dual Screen‘-Technologie des StarPlayers effektiv in die Fingerspitzen der Fans und bietet Ihnen dadurch ein wirklich erstklassiges und innovatives Fußball-Erlebnis mit Heineken.”

Zusätzliche Informationen rund um den StarPlayer und die Marke Heineken gibt es auf www.heineken.de.

Hyperspezialisierung als Trend der Zukunft?

Laut Harvard Business Manager steht das Zeitalter der Spezialisten bevor.

Das erwarte ich auch, wenn ich mir die Entwicklung gerade in den Wissensberufen ansehe. Immer komplexere Systeme verlangen immer mehr Wissen. Da kann der einzelne zwangsweise nur einen kleinen Teil abdecken.

Das soll aber nicht heißen, dass ich die Fachidiotie in Höchstform erwarte. Vielmehr wird es so sein, daß von Projekt zu Projekt sich Talente zusammenfinden, die sich in einem bestimmten Bereich des ganzen hervorragend auskennen oder willens sind, sich genau hier einzuarbeiten und übernehmen dann nur eine ganz kleine definierte Microaufgabe, wie z.B. Debugging, Coding einer Oberfläche oder Texterstellung.

Das kann von Projekt zu Projekt variieren bedingt aber eines. Endlich ein Abschied vom Denken in Arbeitszeit. Hier wird nur noch das Arbeitsergebnis relevant. Und durch Hyperspezialisierung kann ein Experte in einem Gebiet parallel in vielen Projekten agieren.

Insofern eine interessante wenn auch für das Management bedrohlich Vorstellung, da dies auch viel mehr Freiräume für den Mitarbeiter bedingt, der quasi angestellter Freiberufler ist und sich auf so etwas wie einer Talentbörse mit seinen Fähigkeiten melden kann bzw. nach entsprechenden Microaufgaben suchen.

Das interessante für mich: Es ist nicht mehr relevant, welche Titel jemand hat, welche Zertifikate, sondern ob er die gerade wichtige Microaufgabe erledigen kann. So kann jemand, der eigentlich Softwareentwickler ist, aber ein Talent für eine Fremdsprache hat, eine Microaufgabe im Bereich Übersetzung übernehmen. Wieder jemand anderes kann z.B. Fehler im Code bereinigen, obwohl er eigentlich Designer ist, weil er sich gerade für diese Programmiersprache begeistert. Damit kommen auch versteckte Talente in einem Unternehmen zum Vorschein. Ein wichtiger Punkt, gerade heute mit der Diskussion um den „War for Talents“.

Samsung modifiziert sein Tablet um Apples Klagen zu entgehen. Das Galaxy Tab 10.1N kommt

Samsung hat reagiert, wie ich es erwartet hatte. Um sich das Weihnachtsgeschäft nicht entgehen zu lassen, aber auch um Apples Klagewahn zu entgehen gibt es das Galaxy Tab10.1 jetzt in einer für Deutschland abgewandelten Form als Galaxy Tab 10.1N. Mal sehen, wie lange es dauert, bis auch hier die Apple Anwälte wieder in Klagewahn verfallen.

Im Moment ist  UMTS Variante in weiß mit 16GB erhältlich zu einem Preis von ca. 550 Euro wobei auch noch letzte Exemplare des 10.1 z.B. bei Amazon verfügbar sind. Zudem bietet Cyberport auch das 8.9 Galaxy Tab für deutsche Kunden an.

 

Das Galaxy Tab 10.1n mit etwas breiterem silbernen Rand und den Lautsprechern von vorne sichtbar